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Jenny Heimann
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Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Landwirte im Kreis stellen sich auf Klimawandel ein

Für die meisten Landwirte bei uns Kreis ist der Klimawandel inzwischen eine Tatsache und sie stellen sich darauf ein. Pflanzen und Tiere müssen längere Hitzeperioden überstehen. Die Kühe von Milchviehhalter Christoph Gerd-Holling werden bei großer Hitze im Stall gehalten, wo sie gut versorgt  werden – sie mögen dann auch gar nicht draußen sein. Ein Problem ist der hohe Wasserverbrauch bei Hitze. Eine Kuh trinkt dann bis zu 150 Liter am Tag. Gerd-Holling spart Wasser, wo er kann – auch bei der Bodenbearbeitung. Was den Klimawandel angeht, bleibt er aber optimistisch:  

 

Ihren Wasserbedarf decken viele Landwirte über eigene Brunnen. Auch die Grundfutterversorgung wird im eigenen Betrieb erzeugt. Problematisch wird’s, wenn das Futter nicht mehr reicht und teurer gekauft werden muss.

Auch Landwirt Burkhard Buhne aus Warendorf-Vohren stellt sich auf den Klimawandel ein. Er baut unter anderem Kartoffeln an und muss sie teilweise selbst beregnen - sonst können sie nicht wachsen. Dafür braucht er Genehmigungen vom Umweltamt. Wegen des Klimawandels müsse Vieles weit im voraus geplant werden, sagt Buhne. Auch das Züchten von resistenteren Karoffelsorten soll zukünftig dabei helfen mit den immer extremer werdenen Wetterbedinungen klar zu kommen: