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Alica & Markus
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Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Nitratbelastete Flächen im Kreis Warendorf werden massiv erweitert

Die bisher als belastet eingestuften Gebiete. Quelle: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW

Die bisher als belastet eingestuften Gebiete. Quelle: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW

Die Gebiete, die ab Dezember als belastet gelten. Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW

Die Gebiete, die ab Dezember als belastet gelten. Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW

In NRW gelten bald deutlich mehr Ackerflächen als durch Nitrat belastet. Auch im Kreis Warendorf werden deutlich mehr Gebiete so eingestuft – mit entsprechenden Konsequenzen für die Landwirtschaft. Genaue Zahlen und Flächen veröffentlicht das NRW-Landwirtschaftsministerium erst am 1. Dezember, eine grobe Übersicht zeigt aber, wieviel vom Kreis betroffen ist.

Bisher war hauptsächlich der Norden des Kreises im Bereich Ostbevern und nördlich von Warendorf und Sassenberg belastet. Ab Dezember wird das deutlich mehr: fast der gesamte Südwesten kommt dazu, also der Bereich Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst bis rüber nach Beckum und Ennigerloh sowie hoch nach Everswinkel.

In diesen sogenannten roten Gebieten gelten strengere Regeln, so müssen Landwirte dort etwa ihren Düngebedarf um 20 Prozent reduzieren. Je nach Betrieb und Anbau kann das problemlos möglich sein – oder das Aus für den Betrieb bedeuten. Zu hohe Nitratwerte bedeuten außerdem mehr Aufwand bei der Trinkwassergewinnung, bei privaten Brunnen droht ein Nutzungsverbot. Die Ausweitung geht auf eine Neufassung der Landesdüngeverordnung zurück, auf Druck der Europäischen Union.

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