Totes Baby: Jugendamt reagiert mit Betroffenheit

Nach dem Tod eines Babys in Wadersloh hat das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises auf unsere Nachfrage reagiert: Ist dem Amt etwas aufgefallen? Die Behörde sagt: Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung oder Hinweise auf eine Vernachlässigung des Babys hätten zu keinem Zeitpunkt vorgelegen. Demnach hatte man Mutter und Kind gut im Blick. Der knapp drei Monate alte Junge war bereits im vergangenen September gestorben – seit Ende letzter Woche sitzt die 18-jährige Mutter in Untersuchungshaft: Sie wird verdächtigt, ihr Kind mit Medikamenten vergiftet zu haben. Darauf hatte wie es aussieht vorher nichts hingewiesen. Das Jugendamt hat sich nach der Geburt des Kindes intensiv um die Mutter und das Baby gekümmert. Eine Hebamme habe die 18-jährige beraten und betreut. Außerdem hätten Mitarbeiter regelmäßig Hausbesuche bei der jungen Frau durchgeführt. Für das Jugendamt stellte sich die Entwicklung des Kindes positiv dar - und das bezieht sich auch auf das Versorgungs- und Betreuungsverhalten der Mutter. Hebamme und Kinderarzt haben diese Einschätzung bestätigt. Man sei über den Tod des Kindes zutiefst erschüttert, heißt es aus dem Kreishaus.

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