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Thomas Wagner
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Corona: Das sind die Regeln für NRW

Der Nachmittag mit Lars Niermann - von 14 bis 18 Uhr - mit den wichtigsten Infos, der besten Comedy und dem besten Mix für den Kreis Warendorf.

 

Neue Coronaschutzverordnung für NRW: Das sind die Neuerungen

Ab Montag müssen in NRW OP-Masken, FFP2-Masken oder KN95-Masken in Bussen und Bahnen, Geschäften, wie zum Beispiel Supermärkten, Arztpraxen und Gottesdiensten getragen werden. Das geht aus der neuen Coronaschutz-Verordnung des Landes hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde.

„Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen“, heißt es in der neuen Verordnung. Kinder bis zum Grundschulalter sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen. Wo man keine OP- oder FFP2-Maske tragen muss, gelten weitgehend die bisherigen Regeln für normale Alltagsmasken. Die muss man zum Beispiel weiter auf Spielplätzen benutzen.

Kein Alkoholverbot in Öffentlichkeit mehr

Gestrichen wurde das allgemeine Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Lediglich der Verkauf ist zwischen 23 Uhr und 6 Uhr verboten. In Bayern war das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit vor wenigen Tagen gekippt worden. Auch in NRW hatte es nach Medienberichten rechtliche Bedenken gegeben.

Scharfe Auflagen für Gottedienste

Die neue Coronaschutz-Verordnung stellt unterdessen strengere Regeln für Religionsgemeinschaften auf, was das Abhalten von Gottesdiensten angeht. Die Gemeinden müssen - wenn nicht bereits entsprechende Schutzkonzepte vorgelegt wurden - ihre Zusammenkünfte bei mehr als zehn Teilnehmern beim zuständigen Ordnungsamt vorher anmelden. Zuletzt hatte es immer wieder Ärger um Gottesdienste freikirchlicher Gemeinden in NRW gegeben.

Landkreise und Städte müssen schärfere Maßnahmen stets prüfen

Galt zuletzt die Kennzahl 200 bei der sogenannten 7-Tages-Inzidenz als Schallgrenze für rigorose Maßnahmen wie zum Beispiel die 15-Kilometer-Regelung, müssen die Kreise und kreisfreien Städte jetzt auch bei niedrigeren Zahlen individuelle Maßnahmen prüfen - wenn sie nicht ein Absinken unter die Zahl 50 bis zum Ende des Lockdowns am 14. Februar erwarten. De facto betrifft das quasi alle Regionen in NRW. Nur Münster hatte zuletzt bereits bei einem Wert unter 50 gelegen.

"Viele Menschen wünschen sich eine Rückkehr zur Normalität. Das ist verständlich. Die aktuelle Lage aber ist, dass die Infektionszahlen nicht deutlich genug sinken und parallel eine mutierte schneller übertragbare Corona-Variante auftritt, deren Ausbreitung verhindert werden muss", teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstagabend mit. "Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat nach den Beschlüssen von Bund und Ländern unverzüglich gehandelt, indem sie heute mit einer neuen Verordnung die bestehenden Maßnahmen verlängert, präzisiert und nachschärft."

Die Coronaschutzverordnung ist ab dem 25. Januar gültig und wird am 14. Februar außer Kraft treten. (js/dpa)

Coronaschutzverordnung für NRW ab 25. Januar
Coronaschutzverordnung für NRW ab 25. Januar
Download: Coronaschutzverordnung für NRW

Der Freitag @work

Wie läuft es mit den Abivorbereitungen im Lockdown?

NRW-Schulministerin Gebauer will ja, dass das Abi dieses Jahr -trotz Corona- wie gewohnt stattfindet.

Doch das Lernen im Homeschooling funktioniert nur so mittel-gut, erzählt Malena Niemerg bei Jenny Heimann im Interview.

Malena ist in der Q2 am Mariengymnasium in Warendorf und wünscht sich vor allem mehr klare Vorgaben und einheitliche Richtlinien beim Homeschooling.

Der Start in den Freitag

Markus und Ina bringen Euch in den Tag.

Wir feiern den Freitag. Mit der 100. Folge von Bibi & Tina. Außerdem mit neuer Musik von Wincent Weiss. Und wir fragen uns: wohin mit den ganzen Stoff-Masken? Außerdem gibt es alle aktuellen Infos in Sachen Corona bei uns im Kreis. Und: Unsere Aktion Lieblingsmensch - Euer 1000 Euro Freundschaftsmoment. Dazu gibt es die beste Comedy mit Baumann und Clausen - läuft um 6.15 und 9.15 Uhr. Elvis Eifel hört Ihr um 8.15 Uhr.