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Ina Atig
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On air - Studioblog
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Studioblog - Inhalte aus unserem Programm

Der Start in den Mittwoch

Ina bringt Euch in den Tag.

Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, war in Münster. Das ist ein Thema. Wir beschäftigen uns aber auch mit dem Extremwetterkongress, denn mit Extremwetter haben wir im Kreis Warendorf ja auch genug Erfahrung. Ahlen war 2001 von einem extrmen Hochwasser betrogffen, Oelde zuletzt 2015. Dazu gibt es die beste Comedy mit Baumann und Clausen um 9.15 Uhr. Und natürlich könnt Ihr weiter unsere "Achtung Kinder"-Plakate abholen - bei uns oder hier.

Der Dienstag-Nachmittag

Alica bringt Euch rein in den Feierabend am Dienstag.

In der Sendung sprechen wir über die Bilanz des Impfmobils im Kreis Warendorf. Das war ja letzte Woche nochmal unterwegs im Rahmen der bundesweiten Impfwoche.

Außerdem Thema bei Alica Impfpassfälschungen. Davon gibt es so langsam immer mehr, weil auch der Impfdruck wächst. Wir haben mit der Kreispolizei gesprochen.

Und natürlich ist die Bundestagswahl Thema: in 5 Tagen wird gewählt. Wir haben mit einem Einzelbewerber aus dem Kreis Warendorf gesprochen und Robert Habeck von den Grünen in Münster getroffen.

Dazu gibt's wie immer den besten Mix für Euch im Kreis Warendorf.

Dienstag bei der Arbeit

Markus Bußmann bringt Euch durch den Tag.

Wir schauen nochmal auf unsere Kaffee-Aktion heute morgen für die Stausteher zwischen Telgte und Handorf zurück. Und wir gucken nach vorne: nur noch fünf Tage bis zur Bundestagswahl. Außerdem: Ahlen bekommt jetzt auch eine eigene Monopoly-Edition. Und natürlich könnt Ihr weiter unsere "Achtung Kinder"-Plakate abholen - bei uns oder hier.

Taktisch wählen und was sind Erst- und Zweitstimme

Der Countdown läuft – die Bundestagswahl steht vor der Tür. Wen muss man wählen, wenn man bestimmte Koalitionen verhindern will? Und, wie war das nochmal mit Erst- und Zweitstimme?

Taktisch wählen, geht das diesmal?

Prinzipiell geht das, aber es ist viel schwieriger geworden. Weil die nächste Bundesregierung vermutlich aus drei Parteien gebildet werden wird. Man hat aber nur zwei Stimmen: Die Erst- und die Zweitstimme. Das Schwierige daran ist, dass man bisher taktisch für eine konkrete Zweier-Koalition wählen konnte. Wenn man als Wähler eine Koalition aus CDU und FDP angestrebt hat, dann hat man mit der Erst-Stimme den Direktkandidaten gewählt, der die besten Chancen hat. Das war bisher immer der Kandidat oder die Kandidatin der größeren Partei - also CDU. Und mit der Zweitstimme die FDP - schon hatte man taktisch gewählt. Das wird nahezu unmöglich jetzt. Was aber möglich wird: so wählen, dass man eine bestimmte Partei oder einen bestimmten Kanzlerkandidaten verhindert.

Das Prinzip ist simpel: man wählt die Parteien, die bestimmte Dinge schon ausgeschlossen haben. Nehmen wir mal die drei Spitzenkandidaten von Union, SPD und Grünen: Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Baerbock. Wenn man sich jetzt vorgenommen hat, Armin Laschet als Kanzler zu verhindern, dann gibt es drei Parteien, die man wählen kann: Die Linke, die AfD und die SPD. Alle drei Parteien werden nicht proaktiv dazu beitragen, dass Laschet Kanzler wird. Mit Linke und AfD will Laschet sowieso nichts zu tun haben und dass die SPD wieder in eine Große Koalition mit der Union geht, ist so gut wie ausgeschlossen.

Olaf Scholz als Kanzler in der Wahlkabine zu verhindern ist sehr schwierig - die einzige Chance ist, CDU wählen. Alle anderen Wahlkonstellationen haben eher das Potenzial, Olaf Scholz als Kanzler möglich zu machen. Und Annalena Baerbock durch taktisches Wählen versuchen zu verhindern geht, wenn man SPD oder CDU wählt. Übrigens, weil das im Wahlkampf oft eine Rolle gespielt hatte: Wer Rot-Rot-Grün verhindern will, der hat mehr Optionen, als nur CDU zu wählen. Als Wählerin oder Wähler hat man die Option die SPD zu stärken, oder die Grünen oder die FDP, weil die ja auch noch miteinander koalieren könnten. Aber klar, der klassische Weg gegen Rot-Rot-Grün wäre: CDU wählen.

Wie läuft das mit der Erst- und Zweitstimme?

Mit der Erststimme wählt man konkrete Direkt-Kandidaten, die fast jede Partei für einen Wahlkreis aufstellt. Also man wählt Personen. Mit der Zweitstimme wählt man die Partei und die Liste, die dahintersteht. Hier werden Parteien gewählt. Und damit, vereinfacht gesagt, auch das direkte prozentuale Verhältnis der Parteien im Bundestag zueinander.

Das bedeutet, dass man mit der Zweitstimme eher eine kleinere Partei wählen sollte, wenn man will, dass diese viele Sitze im Bundestag bekommen. Das hat damit zu tun, dass die kleineren Parteien eher selten ein Direktmandat über die Erst-Stimme holen. Da sind dann doch die Kandidaten von CDU und SPD in vielen Fällen gesetzt. 

Stimme einfach ungültig machen?

Offiziell gehörst man nicht zu den Nicht-Wählern, wenn man den Stimmzettel ungültig gemacht hat, weil man sich beteiligt hat. Das ist auch ein Statement. Aber eigentlich ist damit niemandem so richtig geholfen. In der Tat machen das aber einige Leute: Die werfen die Zettel unangekreuzt in die Wahlurne oder unterschreiben ihn. Ein Selfie in der Wahlkabine auf dem man sehen kann, wo die Kreuzchen gemacht wurden, ist übrigens verboten, weil das ein Verstoß gegen das Wahlgeheimnis ist.

(Text: José Narciandi)