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Ina & Simon
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Studioblog - Inhalte aus unserem Programm

Der Start in den Freitag!

Ina Atig und Simon Pannock bringen Euch in den Tag, mit allem was für unseren Kreis wichtig ist. Und das neue geheimnisvolle Geräusch ist noch nicht geknackt. Dazu haben wir natürlich die meisten Hits im besten Mix. Außerdem gibt es die beste Comedy von Baumann und Clausen um 9.15 Uhr.

Twitter-Account der Luftwaffe gehackt

Die Luftwaffe ist Ziel einer Hacker-Attacke geworden. Nur kurze Zeit später gibt es auf dem Twitter-Account aber Entwarnung.

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Internet

Berlin (dpa) - Der Twitter-Account der Luftwaffe ist gehackt worden. Zwischenzeitlich habe man «keinerlei Zugriff» auf das Profil gehabt, sagte eine Sprecherin. Der Zugang sei kurze Zeit später aber wieder hergestellt worden.

Über den Zwischenfall war zuvor auf dem Twitter-Profil der Bundeswehr informiert worden. «Ab jetzt sind mögliche Tweets, Direct Messages und Reaktionen nicht von der Luftwaffe», hieß es dort. Gut eine Stunde später gab die Luftwaffe per Tweet dann Entwarnung: «Wir sind wieder online... Dank unserer IT-Spezialisten läuft es wieder... Puuhhhhh». Versehen war der Tweet mit dem Zusatz #keinemachtdenhackern.

© dpa-infocom, dpa:230126-99-373085/2

Der Donnerstag-Nachmittag - von 2 bis frei!

Alica bringt Euch durch den Nachmittag und rein in den Feierabend.

Immer mehr Fahrschüller fallen durch die Prüfung! Ist das so und wenn ja, warum? Thema heute Nachmittag bei Alica.

Außerdem testen wir für Euch Schlafgadgets und Ihr hört, welche Filme diese Woche neu ins Kindo kommen.

Und Ihr könnt weiter mitraten beim "Geheimnisvollen Geräusch" und Euch den Jackpot holen. Alle Infos bekommt Ihr HIER.

Dazu spielen wir wie immer die meisten Hits im besten Mix für Euch im Kreis Warendorf.

 

 

Bundesregierung vergibt 40-Euro-Gutscheine für Neuanmeldung in Sportverein

Die Bundesregierung will, dass wir mehr Sport treiben. Als Anreiz winkt uns ein 40-Euro-Gutschein, wenn wir uns in einem Sportverein neu anmelden. Man muss sich aber beeilen.

Warum wird man Mitglied in einem Sportverein? Klar, Bewegung und Gemeinschaft sind erste Aspekte, an die gedacht wird. Oder viele wollen Vereine einfach so unterstützen. Nun gibt es für Unterstützer Unterstützung: Mit einem 40-Euro-Gutschein der Bundesregierung, in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sollen wir zum Eintritt in einen Sportverein motiviert werden. Kleines Beispiel: Kostet ein Vereinsbeitrag im Jahr 80 Euro, muss nur noch die Hälfte in diesem Jahr gezahlt werden.

Insgesamt 150.000 dieser Vereinsgutscheine gibt es vom Bundesinnenministerium, einfach mal auf diese Seite klicken. Hier gilt es, den Sportvereins-Scheck zu beantragen, anschließend digital oder ausgedruckt beim Verein einzulösen - schon ist das Nötigste neben einer Vereinsanmeldung erledigt. Wichtig: Innerhalb von vier Wochen muss ein solcher Scheck eingelöst werden, sonst ist er abgelaufen. Schnell sein lohnt sich, es sind nicht mehr viele Gutscheine übrig.

Viele Erwachsene sind in Sportvereinen angemeldet, daher wird vor allem bei dieser Aktion an die Jüngsten gedacht. Die Vereine in Deutschland haben große Nachwuchsprobleme, übrigens nicht nur Sportvereine. Dazu kommt: Durch Corona sind viele Menschen ausgetreten, weil es eben keine sportlichen (Team-)Aktivitäten gegeben hat. Aufgrund der Pandemie sind viele Menschen, insbesondere Kinder, dicker und unsportlicher geworden. Die Bundesregierung und vor allem Innen- und Sportministerin Nancy Faeser (SPD) will diesen Trends entgegenwirken: "Wir wollen, dass die Vereine wieder neue Mitglieder gewinnen. Denn der Sport hilft gerade in schwierigen Zeiten dabei, unsere Gesellschaft zusammenzuhalten", sagt sie.

Freie Tage für Bewegung mit "RV Fit"

Neben dem Programm der Bundesregierung und dem DOSB gibt es auch eins der Deutschen Rentenversicherung - es nennt sich "RV Fit". Interessierte werden drei bis fünf Tage von der Arbeit freigestellt. Dabei geht es um die Themen Bewegung, Ernährung und den Umgang mit Stress. Teilnehmer erhalten dafür spezielle Trainingseinheiten und Beratungen um "das Lebensgefühl" zu verbessern. Über die Deutsche Rentenversicherung sollen sich alle, die daran interessiert sind, informieren. Informationen für Arbeitgeber werden ebenfalls bereitgestellt.

Autoren: Sascha Faßbender / Joachim Schultheis

Der Start in den Donnerstag!

Ina Atig und Simon Pannock bringen Euch in den Tag. Heute gibt es unter anderem das Radio WAF- Beruferaten, wir sprechen aber auch über die Handball-WM: unser Team hat gestern leider verloren. Und das neue geheimnisvolle Geräusch ist noch nicht geknackt. Dazu haben wir natürlich die meisten Hits im besten Mix. Außerdem gibt es die beste Comedy von Baumann und Clausen um 9.15 Uhr.

Scholz wirbt um Vertrauen und zieht rote Linien

Nun ist es offiziell: Deutschland liefert Leopard-Kampfpanzer. Die ersten könnten Ende April in der Ukraine sein. Bundeskanzler Scholz wirbt in der Bevölkerung um Vertrauen.

© Michael Kappeler/dpa

Leopard-Lieferungen

Berlin (dpa) - Nach der deutschen Entscheidung, Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern, hat Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Bevölkerung um Vertrauen gebeten. «Vertrauen Sie mir, vertrauen Sie der Bundesregierung», sagte er am Mittwoch im Bundestag. Der SPD-Politiker zog zudem rote Linien für die weitere militärische Unterstützung des von Russland angegriffenen Landes: Eine Lieferung von Kampfflugzeugen oder die Entsendung von Bodentruppen schloss er aus.

Zuvor hatte die Bundesregierung bekannt gegeben, die Ukraine in einem ersten Schritt mit 14 Leopard-2-A6-Panzern im Krieg gegen die russischen Angreifer zu unterstützen. Zusammen mit Verbündeten sollen es insgesamt etwa 90 Leoparden werden.

In Deutschland und international stieß die Entscheidung für Kampfpanzerlieferungen auf Lob und Kritik. Die russische Botschaft in Berlin reagierte mit scharfen Worten.

Die ersten Leopard-Panzer, die aus Bundeswehrbeständen kommen, könnten nach Angaben von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in etwa drei Monaten in der Ukraine sein. Zu dem Unterstützungspaket zählen auch Ausbildung, Logistik und Munition. Deutschland will bereits in wenigen Tagen mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten am Leopard beginnen.

Eskalation vermeiden

Scholz sagte, Deutschland handele bei der militärischen Unterstützung der Ukraine nach dem Prinzip, das Notwendige möglich zu machen und gleichzeitig eine Eskalation zu einer Auseinandersetzung zwischen der Nato und Russland zu vermeiden. «Dieses Prinzip werden wir auch weiter beachten.» Bei Bürgern, die sich wegen der Entscheidung Sorgen machen, warb er um Vertrauen: «Wir werden weiter, weil wir international abgestimmt handeln, sicherstellen, dass diese Unterstützung möglich ist, ohne dass die Risiken für unser Land darüber in eine falsche Richtung wachsen.»

«Dass es nicht um Kampfflugzeuge geht, habe ich ja sehr früh klargestellt und mache das auch hier», sagte der SPD-Politiker. Er fügte hinzu: «Bodentruppen werden wir in keinem Fall schicken.» Es werde keine direkte Beteiligung von Nato-Soldaten geben. «Das ist bisher nicht der Fall und das wird auch in Zukunft nicht der Fall sein. Und darauf können sich alle verlassen.»

Deutschland nimmt als Produktionsland bei der Lieferung von Leopard-Panzern eine Schlüsselrolle ein. Wollen andere Staaten diese weitergeben, muss die Bundesregierung das genehmigen. Ganz konkret unter Zugzwang stand Scholz seit Dienstag wegen eines offiziellen Exportantrags der polnischen Regierung. Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki dankte Scholz am Mittwoch für die Entscheidung.

Pistorius nannte die Entscheidung am Mittwoch «historisch», weil diese abgestimmt passiere, in einer «höchst brisanten Lage in der Ukraine». Er sagte aber auch: «Das ist kein Grund zum Jubeln», er habe großes Verständnis für diejenigen, die sich Sorgen machten. «Aber klar ist, Kriegspartei werden wir nicht, dafür werden wir sorgen.»

Russland sieht «neues Level der Konfrontation»

Die russische Botschaft in Berlin nannte die deutsche Entscheidung «äußerst gefährlich». Sie hebe den Konflikt auf ein neues Level der Konfrontation, wurde Botschafter Sergej Netschajew in einer Pressemitteilung zitiert. Die Entscheidung widerspreche den Ankündigungen deutscher Politiker, sich nicht in den Konflikt hineinziehen lassen zu wollen. Deutsche Panzer würden wieder an die «Ostfront» geschickt, was nicht nur den Tod russischer Soldaten, sondern auch der Zivilbevölkerung bedeute, so Netschajew.

Seit Monaten fordert die Ukraine Kampfpanzer westlicher Bauart für den Kampf gegen die russischen Angreifer. Die Frontlinie in der Ostukraine hat sich seit Wochen kaum noch bewegt. Mit den Kampfpanzern hofft die Ukraine nun, weiteres Gelände zurückzuerobern. Gleichzeitig wird für das Frühjahr eine Offensive Russlands befürchtet.

Es wurde erwartet, dass sich am Mittwoch auch die Panzer-Pläne der USA konkretisieren. Nach Angaben von US-Medien wollen die US-Amerikaner der Ukraine rund 30 Panzer des Typs M1 Abrams zur Verfügung stellen. Der «Washington Post» zufolge dürfte es jedoch Monate, wenn nicht Jahre dauern, bis die Abrams-Panzer in dem Krieg zum Einsatz kommen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Fahrzeuge zum Frühjahr in der Ukraine ankommen, wenn mit der Offensive Russlands beziehungsweise einer Gegenoffensive der Ukraine gerechnet wird.

Ukraine soll sich als unabhängige Nation behaupten

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bedankte sich bei Scholz und Deutschland für die zugesagte Lieferung von Kampfpanzern, wie er nach einem Telefonat mit Scholz auf Twitter schrieb.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg schrieb bei Twitter zu den Panzerlieferungen: «In einem kritischen Moment des russischen Krieges können sie der Ukraine helfen, sich zu verteidigen, zu siegen und sich als unabhängige Nation zu behaupten.» Er begrüße die Führungskraft von Bundeskanzler Scholz und Deutschland.

Erleichtert reagierten FDP und Grüne, die Koalitionspartner von Kanzler Scholz, die auf eine Entscheidung für die Lieferung gedrängt hatten. Auch CDU-Chef Friedrich Merz begrüßte die Entscheidung, warf Scholz aber zugleich Zögerlichkeit vor. Es bleibe das Bild eines Getriebenen, der zu lange gezögert habe.

Linke und AfD verurteilten den Schritt dagegen. Scholz ziehe Deutschland damit immer weiter in den Krieg hinein, twitterte Linksfraktionschefin Amira Mohamed Ali am Mittwoch. AfD-Co-Chefin Alice Weidel bewertete die Bereitstellung von Leopard-Panzern für die Ukraine als «verhängnisvolle Entscheidung».

© dpa-infocom, dpa:230125-99-349321/6

Die Kampfpanzer Leopard, Abrams und Challenger

Mehrere Staaten wollen der Ukraine Kampfpanzer schicken. Die Fahrzeuge im Überblick:

© Nicolas Armer/dpa

Panzerlieferungen

Berlin (dpa) - Mit der geplanten Lieferung von Kampfpanzern wird die Ukraine mit den am besten gepanzerten Fahrzeugen für das Schlachtfeld ausgestattet. Dazu gehören der deutsche Leopard 2, das US-Modell M1 Abrams und der britische Challenger 2. Militärexperten sehen bei den Fahrzeugen eine Balance aus Schutz, Beweglichkeit und Feuerkraft.

Leopard 2

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich im neuesten Modell von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Über die Jahre erhielten die Kettenfahrzeuge des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann eine immer stärkere Panzerung. Die etwa 64 Tonnen schwere aktuelle Serie A7V erreicht mit 1500 PS starken Diesel-Motoren eine Höchstgeschwindigkeit von 63 Kilometern pro Stunde.

Vom Leopard 2 A7V soll die deutsche Armee in den kommenden drei Jahren insgesamt 104 Exemplare erhalten. Ältere Modelle werden nach und nach ausgemustert oder an andere Länder abgegeben. Dem Jahresbericht «Military Balance 2022» des Internationalen Instituts für strategische Studien zufolge besitzt Deutschland mehr als 300 Leopard-2-Panzer verschiedener Serien.

M1 Abrams

Der US-Kampfpanzer gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.

Nach «Military Balance»-Angaben sind die USA im Besitz von mehr als 6000 Stück in verschiedenen Ausführungen - etwas mehr als die Hälfte davon sind demnach eingelagerte Einheiten.

Challenger 2

In der britischen Armee ist der Challenger 2 seit 1998 im Einsatz. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 59 Stundenkilometern auf der Straße und 40 Kilometern pro Stunde im Gelände soll der Kampfpanzer mit seiner 120-Millimeter-Kanone feindliche Panzer zerstören. Die vierköpfige Besatzung steuert das über Diesel angetriebene Fahrzeug mit einem Kampfgewicht von 75 Tonnen.

«Military Balance» zufolge besitzt Großbritannien 227 Challenger 2. Auch der Verteidigungsausschuss im britischen Parlament nennt im Jahr 2021 diese Zahl. Die Abgeordneten merken aber auch an, dass das Gefährt seit Einführung keine nennenswerten Leistungssteigerungen mehr erfahren hat und damit technisch etwas hinter Leopard 2 und M1 Abrams zurückliegt. Mittlerweile wird das Nachfolgemodell Challenger 3 entwickelt, knapp 150 Stück sollen bis 2040 in das britische Arsenal integriert werden.

© dpa-infocom, dpa:230125-99-352574/2