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Alica Klinnert
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Studioblog - Inhalte aus unserem Programm

Der Montag-Nachmittag

Alica bringt Euch durch den Nachmittag von 14 bis 18 Uhr.

In der Sendung haben wir einen Blick auf den Corona-Gipfel. Welche Änderungen kommen auch für den Kreis Warendorf?

Außerdem haben wir mit Einzelhändlern aus dem Kreis Warendorf gesprochen zum Thema 2G. Muss das noch sein?

Und wir sprechen nochmal über die Corona-Demo gestern in Beckum. Was war da genau los?

Dazu gibt's für Euch natürlich wie immer die Hits im besten Mix.

 

Montag @work

Markus Bußmann bringt Euch durch den Arbeitstag.

Wir starten in die 2010er-Woche in Sachen Musik hoch 4. Und wir haben Infos zu ersten Problemen zwischen den sogenannten Spaziergängern und der Polizei in Beckum am Sonntag.

Atzes Ampel - grüner wird's nicht! - To Go Becher

Hattet ihr schon euren Kaffee? Hauptsache ihr nehmt euch die Zeit den in Ruhe zu trinken und nicht unterwegs. Ist gesünder... also für die Umwelt. 

Atzes Ampel - grüner wird's nicht! - To Go Becher
Atzes Ampel - grüner wird's nicht! - Überfischung

Das Jahr 2022 wird ein Knaller! Zumindest auf comedytechnischer Ebene. Nicht weil Karl Lauterbach jetzt auf der Regierungsbank sitzt, sondern weil der Comedy-Allstar himself wieder unsere Radio-Bühne betritt: Atze Schröder. Die lebende Legende aus dem Ruhrgebiet hat eine neue Comedy bei uns im Programm. Atze will nachhaltiger werden und feuert verbal gegen alles was Mutter Natur schaden könnte. Wir begleiten ihn auf diesem Weg in "Atzes Ampel – grüner wird's nicht!"

Der Start in den Montag

Ina bringt Euch in den Tag.

Unser Bundesgesundheitsminister Lauterbach spricht von Lockerungen der Coronaregeln, die wir Mitte Februar bekommen könnten. Das ist natürlich ein Thema bei Ina. Außerdem feiern wir in dieser Woche in unsrerer Aktion Musik hoch 4 die 2010er Jahre. Dazu gibt es die beste Comedy mit Baumann und Clausen um 9.15 Uhr.

Years & Years werden offiziell zur Ein-Mann-Band

Mit dem Nummer-eins-Song «Kings» landet das britische Trio Years & Years 2015 seinen größten Hit. Mittlerweile ist Sänger Olly Alexander allein unterwegs - und huldigt dem Pop der 80er.

Night Call

Berlin/London (dpa) - Die Haare oft rot gefärbt und ein extravaganter Kleidungsstil: Der britische Sänger Olly Alexander fällt auf.

Kein Wunder, dass er bei Auftritten und Interviews des britischen Trios Years & Years stets im Vordergrund stand. Auf dem dritten Album «Night Call» macht der 31-Jährige jetzt auch offiziell sein eigenes Ding.

«Die Musik, die wir machen wollten, hat sich geändert. Es wurde zunehmend schwerer, sich auf der kreativen Ebene auf Augenhöhe zu begegnen. Am Ende haben sich die Prioritäten so weit verschoben, dass es das Beste für uns war», so erklärt Alexander im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur die Trennung nach über zehn Jahren.

Seine Bandkollegen Mikey Goldsworthy und Emre Turkmen verließen das Projekt im vergangenen März nach zwei vor allem in ihrer Heimat Großbritannien erfolgreichen Alben und der Hitsingle «Kings» (2015). Es gab keine bösen Worte, keine dreckige Wäsche.

Im Duett mit Kylie Minogue

Nun ist Years & Years also auch offiziell eine Ein-Mann-Show, auch wenn der Bandname bleibt. Alexander huldigt auf «Night Call» dem Synthie-Pop der 70er/80er Jahre - den Pet Shop Boys, Sylvester («You Make Me Feel») und allen voran Kylie Minogue. Mit ihr singt der Brite auch das Duett «A Second To Midnight».

Songs wie «Consequences» oder «Starstruck» sind mit ihren eingängigen Disco-Beats ordentlich produziert, wirken aber austauschbar. Auch textlich kratzt der Brite oft an der Oberfläche, obwohl er viel zu erzählen hätte.

In einer BBC-Doku erzählte der Musiker und Schauspieler («It's A Sin») vor einigen Jahren, wie er als Jugendlicher wegen seiner Homosexualität gemobbt wurde. Heute dient er vielen Teenagern als Rollenvorbild, so wie der schwule US-Rapper Lil Nas X («Montero»). Emotional interpretierte Alexander bei den Brit Awards vor einem Jahr den Pet-Shop-Boys-Klassiker «It's A Sin» über Scham und Sünde, unterstützt von Elton John.

Ähnlich tiefgründige Texte fehlen auf «Night Call». Wer in der Pandemie aber auf gute Laune und Erinnerungen an die Disco-Zeit der 80er setzt, kommt auf seine Kosten.

© dpa-infocom, dpa:220118-99-750385/3