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Jenny Heimann
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

April
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Freitag, 3.4.

14.03.2020 - 12:47 Uhr   bis   19.04.2020 - 12:47 Uhr


Vitusbad in Everswinkel - Geschlossen


  • Aufgrund des Coronavirus hat die Gemeinde Everswinkel das Vitusbad zunächst geschlossen.

Foto: Stadt Warendorf

03.04.2020   bis   05.04.2020


"Garten & Ambiente LebensART" in Warendorf


Die Veranstaltung im Landgestüt  Warendorf entfällt !
Der "Herbstzauber" vom 23. bis 25. Oktober 2020 wartet dann wieder auf Besucher !

Fasziniert-begeistert-verzaubert: Unter diesem Motto lädt das Landgestüt Warendorf gemeinsam mit dem Veranstalter C&S GmbH zum zweiten Garten & Ambiente LebensART-Wochenende ein.

Das traumhaft schöne Gelände mit seinem wunderschönen Innenhof und den umliegenden denkmalgeschützen Gebäuden, alten Baumriesen im Garten schmückt sich mit dieser Lifestyle-Messe und setzt damit ein außergewöhnliches Highlight.
Freitag und Samstag verzaubern Reitvorführungen des Landgestüts - einfach einzigartig.

Öffnungszeiten: Freitag 10 - 18 Uhr, Samstag 10 - 18 Uhr und Sonntag 10 - 18 Uhr

Foto: Stadtbücherei Warendorf

03.04.2020 - 16:00 Uhr


"Schreibwerkstatt" in Warendorf


Ab Freitag den 10. April bietet Sabine Mense aus dem Team der Stadtbücherei jeweils um 16.00 Uhr auf den facebook- und YouTube-Kanälen der Stadtbücherei einen Schreibkurs für unerfahrene Interessenten an.

Ziel ist nicht die Professionalität des Schreibens zu fördern, sondern allen die in dieser Zeit ihre Gedanken sinnvoll ordnen oder kreativ schweifen lassen und zu Papier bringen möchten, das aber noch nie getan haben, Schreibanstösse und Anregungen zu geben und sich auf Wunsch auch auszutauschen.

Sabine Mense liest nicht nur gern und gibt Lesetipps, sondern sie schreibt auch selber kurze Texte, die sie bereits in einigen Anthologien veröffentlichen konnte. Auch ein eigenes Buch mit ihren gesammelten Short Stories ist schon erschienen.

Aus diesen eigenen Geschichten - sozusagen zum Warmwerden - liest Sabine Mense am Freitag, den 3. April um 16.00 Uhr ebenfalls auf den Kanälen der Stadtbücherei bei facebook und YouTube.

„Man setzt sich, kehrt in sich, erinnert sich oder nimmt andere Inspirationen wahr. Man fängt einfach an. Nicht jeder Satz muss am Anfang sitzen. Korrigiert, verfeinert und ausgeschmückt wird später. Aber jeder hat auch andere Muster und Methoden, um eine interessante Geschichten entstehen zu lassen“, so Sabine Mense.

Die Stadtbücherei wünscht jedenfalls allen viel Spaß beim  Zuhören, selber schreiben, erfinden, ausdenken, ausschmücken, übertreiben und fabulieren.

03.04.2020 - 16:30 Uhr


"Blutspenden" in Stromberg


Oelde-Stromberg
Lambertusschule
Schulstraße 2

  • Blutspenden von 16.30 - 20.00 Uhr

03.04.2020 - 17:48 Uhr


Bewerbungsschluss "7. Wadersloher Bildhauersymposium 2020"


Wadersloh-Liesborn
Ackerscheune
Museum Abtei Liesborn

Die Gemeinde Wadersloh (Kreis Warendorf, Regierungsbezirk Münster) schreibt das 7. Bildhauersymposium aus. Das Symposium steht unter dem Thema „Wege nach Liesborn“. Zur Teilnahme eingeladen sind alle bildenden Künstlerinnen und Künstler, die ihren festen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben oder in NRW geboren wurden.

Das Symposium findet in der Zeit vom 1. August bis zum 9. August 2020 statt. Bis zum 3. April 2020 sind Bewerbungsunterlagen im Wadersloher Rathaus einzureichen. Eine fachkundige Jury wählt im Mai 2020 aus den Einsendungen die vier teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler aus.

In den Tagen des Symposiums wird dann die historische Ackerscheune am Museum Abtei Liesborn zum offenen Atelier. Bürgerinnen und Bürger haben dann Gelegenheit, den Künstlern bei der Realisierung ihrer Projekte über die Schulter zu schauen. Die Kunstwerke des 7. Symposiums sollen den „Kunstpfad“ zwischen den Ortsteilen Wadersloh und Liesborn erweitern.

Das Bildhauersymposium wurde im Jahr 1997 von der Gemeinde Wadersloh ins Leben gerufen. Die folgenden Symposien 2000, 2003, 2009, 2014 und 2017 erwiesen sich - teils mit internationaler Beteiligung - als sehr erfolgreich. Viele Kunstwerke, die im Rahmen dieses Kunstprojekts entstanden sind, bereichern heute den öffentlichen Raum in den drei Ortsteilen Wadersloh, Liesborn und Diestedde.

Die Ausschreibungsunterlagen zum 7. Bildhauersymposium 2020 können direkt bei der Gemeinde Wadersloh, Rathaus, Liesborner Str. 5, 59329 Wadersloh, Stichwort „7. Bildhauersymposium“, angefordert werden. Darüber hinaus stehen die Unterlagen auch als Download unter Wadersloh.de zur Verfügung. Fragen beantwortet gerne Verena Dohr im Wadersloher Rathaus unter der Telefonnummer 02523/950-1055 oder per Email an:verena.dohr@wadersloh.de.

03.04.2020 - 19:30 Uhr


PLATTDEUTSCHES THEATER "Hete Tiden" in Enniger - ABGESAGT


Enniger
Plattdeutsche Heimatbühne der Kolpingsfamilie

*****ABGESAGT*****

"Hete Tiden" - eine Komödie in drei Akten von Pirmin Stern ins Plattdeutsche übersetzt von Dr. Klaus-Werner Kahl.

Regie: Thomas Hermes-Huerkamp

Beginn 19.30 Uhr

Eintritt: 8,00 Euro

03.04.2020 - 20:00 Uhr


"Plattdeutsches Theater" in Füchtorf - ABGESAGT


Sassenberg-Füchtorf
von-Ketteler-Grundschule
von-Korff-Straße 8

*****AGBESAGT*****

  • "Döör an Döör met Alize"
  • Lustspiel in 3 Akten von Erich Koch
  • Plattdeutsch von Marieta Ahlers
  • Eintritt: 7,00 Euro

Foto: (c) Jörn Kitzhöfer

03.04.2020 - 21:00 Uhr


"TANGO NACHTSCHICHT" in Ahlen


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
Königstraße 7

Die Ahlener Schuhfabrik bleibt bis auf weiteres geschlossen !
Infos, wann es weitergeht, findet Ihr hier

Für alle Freunde des Tango präsentiert das Bürgerzentrum Schuhfabrik die „Tango Nachtschicht“. Der nächste Tanzabend in 2020 findet ab 21.00 Uhr im Saal der Schuhfabrik statt. An diesem Abend bittet DJ Vagabundo in den „Ballsaal“ der Schuhfabrik zum Tango. Mit den schönsten Schellackschätzchen Europas und Argentiniens und den poetischsten Parkettlockern kann im nostalgisch-burlesken Tangoschritt das Leben gefeiert werden. Bei „Tango Nachtschicht“ gibt es Musik vom Plattenteller und DJ Vagabundo weiß ganz genau was sein Publikum zum Tanzen bringt. Der Tango-Streifzug von Tango Classico, Tango Nuevo, Non-Tango bis Electroloungetango ist für Neugierige, Experten, Tango-Eleven, Tänzer, Nur-mal-Gucker, Pärchen, Steppenwölfe und Genießer. Eingeladen sind nicht nur Tangotänzer, sondern vielmehr alle Neugierigen, die sich für das Phänomen und die Musik Tango interessieren, und ihn ein wenig aus der Nähe betrachten möchten.

05.05.2019 - 15:00 Uhr   bis   05.05.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

*****bis 19. April 2020 geschlossen*****
Aufgrund der aktuellen Sachlage zum Coronavirus hat sich der Kreis Warendorf, Träger des Museums Abtei Liesborn, entschieden, sämtliche Kultureinrichtungen im Kreis Warendorf ab sofort bis einschließlich 19. April 2020 zu schließen.
Das Wohlergehen und der Schutz der Museumsbesucher*innen steht für den Kreis Warendorf an oberster Stelle. Aus diesem Grund ist das Museum Abtei Liesborn bis auf weiteres geschlossen, alle in dem Zeitraum geplanten Veranstaltungen finden nicht statt!

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Am 5. Mai wird im Museum Abtei Liesborn um 15 Uhr die Medaillenausstellun Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen eröffnet.

Die Ahlenerin Anita Blum-Paulmichl (1911-1981) gehört bis heute zu den bekanntesten deutschen Medailleuren. Nach Anfängen an der Kölner Werkschule führt der Weg der gebürtigen Düsseldorferin in die Hauptstadt Berlin. Bildhauerarbeiten bringen ihr erste Erfolge ein, bis sie 1940 endlich ihren künstlerischen Platz in der Medaillenkunst findet. Hier kann sie Bildhauerei, Grafik und ihre Vorliebe für das Erzählen von Geschichten verbinden und auf kleinstem Raum – auf der Fläche einer Medaille – fixieren.

1945 durch Kriegswirren nach Ahlen verschlagen, erfolgt ihr künstlerischer Durchbruch 1946 mit einer Portraitmedaille auf Kardinal von Galen. Der Direktor des Landesmuseums in Münster, Peter Berghaus, wird ihr Freund und Förderer. Baudenkmäler, Rathäuser, Kirchen, Brücken, Städtebilder gehören zum Bildprogramm ihrer beeindruckenden Medaillen – aber auch Brauchtum, religiöse und private Motive finden sich im Werkverzeichnis mit über 240 Arbeiten. Ihre große Schaffenskraft in den 1960er und 1970er Jahren zeigt sich auch in den Sammlungen zahlreicher deutscher und internationaler Museen wie in Berlin, Den Haag, London, München, Münster, New York, Oslo, Kopenhagen, Paris, Petersburg, Stockholm, Wien – und Liesborn !

25.09.2019 - 17:00 Uhr   bis   27.09.2020 - 18:00 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

*****bis 20 April geschlossen*****
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat am Freitag (13.3.) wegen der Verbreitung der Corona-Infektionen sämtliche Veranstaltungen in allen seinen Einrichtungen ab sofort bis zum 17. April abgesagt. Das betrifft Tagungen, Führungen, Messen oder Vorträge in allen 18 LWL-Museen, 27 LWL-Kliniken, 35 LWL-Förderschulen und anderen LWL-Einrichtungen. Ab Samstag (14.3.) werden darüber hinaus sämtliche Museen des LWL bis zum 20. April (einschließlich) für Besucher geschlossen bleiben.

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In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken.

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

Foto: LWL/Hanna Neander

21.02.2020 - 19:00 Uhr   bis   19.04.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNGSREIHE "Radar": Paula Fröhlich entwirft "Loop" in Münster


Münster
Galerie der Gegenwart
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Westfälischer Kunstverein

*****bis 20 April geschlossen*****
Aufgrund der steigenden Zahl der Corona-Infektionen ergreift der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) weitere Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus. Deshalb wird das LWL-Museum für Kunst und Kultur ab dem 14. März bis zum 20. April geschlossen. Alle Veranstaltungen, Kunstgespräche und Workshops fallen aus.

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Mit einer Arbeit von Paula Fröhlich (*1994) bespielt die Ausstellungsreihe "Radar"
die Galerie der Gegenwart, den Raum zwischen LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster und dem Westfälischen Kunstverein (WKV). Am Freitag (21.2.) wird die Ausstellung "Loop" (bis 19.4.) im Beisein der Künstlerin aus Münster um 19 Uhr eröffnet. Zeitgleich eröffnet der WKV die Filmausstellung "Black Wave" (bis 22.3.).

Fröhlich beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit den Bedingungen, Räumlichkeit zu konstruieren. Ausgehend von einem realen Raum schafft sie mit Linien, Flächen und Spiegeln eine zweidimensionale Fläche, die sie durch bewusst aufeinander abgestimmte Positionen und passgenaue Ausrichtungen zu einem dreidimensionalen Raum organisiert. 

Durch den Einsatz von Linien und farbigen Flächen an den Ausstellungswänden erzeugt die Künstlerin für "Loop" eine Wiederholung der Ausstellungsarchitektur. Die strategische Anbringung von Spiegelflächen treibt das Spiel um Fläche und Tiefe weiter auf die Spitze: Der Raum spiegelt sich, verweist damit auf sich selbst und erzeugt gleichzeitig ein formal zweidimensionales Abbild. Die Transformation zwischen Dreidimensionalität und Zweidimensionalität bedingt sich selbst und wiederholt sich unentwegt.

Die Fensterfront der Galerie der Gegenwart wird als transparentes und teils stark reflektierendes Element Teil des Werkes im Inneren. Von außen ist je nach Sonnenstand eine Reflexion und folglich eine Dopplung des Außenraumes auf dem Fensterglas zu sehen. Zusätzlich erzeugt die Sonne ihre eigenen Flächen im Spiel um Licht und Schatten auf den Wänden des Ausstellungsraumes. 

So bietet Fröhlich den Betrachtenden je nach Standpunkt und Tageszeit immer wieder neue Möglichkeiten, Räume in der Verschränkung von Innen und Außen wahrzunehmen, und konfrontiert sie in der Spiegelung gleichzeitig mit sich selbst. Den Spiegel versteht sie so als materiellen Inbegriff von Reflexion: mit sich selbst, mit dem physischen, bildnerischen und metaphysischen Raum. Kuratorinnen der Ausstellung sind Dr. Franziska Kunze und Luisa Walter vom LWL-Museum für Kunst und Kultur. 

Paula Fröhlich, geboren 1994 in Bensberg bei Köln, studiert Freie Kunst sowie Kunst auf Lehramt an der Kunstakademie Münster und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 2019 wurde sie von Prof. Klaus Merkel zur Meisterschülerin ernannt. Wie auch in der Theorie legt sie in ihrer künstlerischen Arbeit den Schwerpunkt auf kunstphilosophische Diskurse.

In einem Künstleringespräch am Freitag (6.3.) um 18 Uhr spricht Fröhlich über ihre Arbeit. Der Eintritt ist frei. 

"Radar" ist ein Ausstellungsformat des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins. Gezeigt werden Positionen jüngerer, noch wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler, die auffallen und auf dem Radar erscheinen. Die ausgestellten Werke geben Einblicke in aktuelle Arbeitsfelder der Künstler. 

Foto: Bistum Münster

29.02.2020 - 19:00 Uhr   bis   19.04.2020 - 19:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Gott und die Welt" in Münster


Münster
Kirchenfoyer
Lambertikirchplatz

Unzähligen Studentinnen und Studenten hat Wolfram Heistermann die Handwerkskunst des Druckens gelehrt, jetzt stellt der frühere Leiter der Druckwerkstatt der Kunstakademie in Münster selbst seine Arbeiten aus: Von Samstag, 29. Februar, bis Sonntag,19. April, ist die Ausstellung „Gott und die Welt“ im Kirchenfoyer am Lambertikirchplatz zusehen.

Zwei verschiedene Arten von Kunst hat Heistermann, der mit seiner Frau in Drensteinfurt lebt, in seine Ausstellung aufgenommen: Der 75-Jährige bringt zum einen sakrale Druckgrafik mit farbenfroher Aquarellmalerei zusammen. „Du sollst dir kein Bildnis machen“ hat er denZyklus von Radierungen genannt, der ausschließlich Christusdarstellungen zeigt und prominent und von außen sichtbar an der großen Wand im Kirchenfoyer hängt. Jahrelang haben Heistermann und seine Frau jede Kirche und jedes Kloster besucht, das auf dem Weg lag, auf der Suche nach neuen Christusbildern. Sie dienten als Inspiration für sein druckgrafisches Schaffen, das eine Besonderheit aufweist: Heistermann druckt Darstellungen aus verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte bis zu acht Mal übereinander und verfremdet die Erscheinung. Dabei reduzieren sich die Bildnisse immer weiter auf gemeinsame Merkmale. „Esentsteht ein weniger deutliches, aber auch weniger subjektives Christusbild, bei dem ich alsKünstler allenfalls Hilfestellung gebe“, erklärt er. Gleiches hat Heistermann mit Darstellun- gen von Kruzifixen gemacht, Fixpunkt bei den Überlagerungen ist die Kreuzmitte.

Rupert König, Leiter des Kirchenfoyers, freut sich, dass die Arbeiten von Wolfram Heistermann während der Fastenzeit und über Ostern in der citypastoralen Einrichtung zu sehensind. „Jeder macht sich ein eigenes Bild von Gott, das sich auch daraus ergibt, wie man ihnim Alltag erfährt“, verdeutlicht er. Dieses Gottesbild verändere sich im Laufe der Zeit unddoch blieben Gemeinsamkeiten. „Das bringen die Überlagerungen wie einen roten Faden zum Ausdruck“, sagt König.

Ergänzt werden die Druckgrafiken von Aquarellarbeiten mit dem Titel „Herbst 2019“. Mitihren bunten Farben stehen sie im Kontrast zu den Schwarz-Weiß-Radierungen. „Der Herbst sorgt mit seiner üppigen Farbigkeit für die stärksten visuellen Eindrücke im Jahreskreis“, begründet Heistermann seine Motivwahl. Als „besten Maler“ und somit als „bestes Vorbild“ bezeichnet der Künstler den Herbst. „Man braucht ihn nur abmalen.“

Die Arbeiten von Wolfram Heistermann können bis Sonntag, 19. April, zu den Öffnungszeiten des Kirchenfoyers, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden.

01.03.2020   bis   24.05.2020


Ausstellung "Gefährlich & Schön" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

*****bis 19. April 2020 geschlossen*****
Aufgrund der aktuellen Sachlage zum Coronavirus hat sich der Kreis Warendorf, Träger des Museums Abtei Liesborn, entschieden, sämtliche Kultureinrichtungen im Kreis Warendorf ab sofort bis einschließlich 19. April 2020 zu schließen.
Das Wohlergehen und der Schutz der Museumsbesucher*innen steht für den Kreis Warendorf an oberster Stelle. Aus diesem Grund ist das Museum Abtei Liesborn bis auf weiteres geschlossen, alle in dem Zeitraum geplanten Veranstaltungen finden nicht statt!

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01. März - 24. Mai 2020

  • Jagdgewehre und Pistolen des Barocks aus privaten Sammlungen

Gefährlich & schön - der Titel der Sonderschau, die im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist, kann es kaum besser auf den Punkt bringen, denn in dieser Ausstellung geht es um höchst gefährliche und zugleich wunderschöne barocke Feuerwaffen.

Die exquisiten Barockwaffen stammen aus zwei privaten Sammlungen, die im Münsterland beheimatet sind. Auf 180 qm Ausstellungsfläche präsentieren sich in 19 Vitrinen so mehr als 50 Kunstobjekte - 30 Pistolen, 10 Büchsen, ein Steinschloss, Hirschfänger und einiges Jagdzubehör sowie zum Thema Jagd passende Gemälde und Grafiken. Nahezu sämtliche Pistolen und Büchsen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie wurden von ihren ursprünglichen Eigentümern einmal als herausragende Repräsentationsobjekte angeschafft, taten ihre Dienste während der Jagd, halfen Wegelagerer abzuwehren oder wurden im Duell verwendet. Die Geschichte der Entwicklung der Feuerwaffen und ihrer Zündungsmechanismen ist lang, äußerst kompliziert und ohne die Entdeckung des Schwarzpulvers nicht zu denken. Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert entstanden nacheinander verschiedene Zündmechanismen, deren Technik immer wieder verfeinert und im Laufe der Zeit auch immer raffinierter wurde.

Die Ausstellung gibt einen Überblick der in der Barockzeit verwendeten Waffen und deren Zündmechanismen. Doch nicht nur auf die Technik legten die Büchsenmacher und Schmiede der Waffenläufe größten Wert, sondern auch auf die Verzierung von Schäften, Schlössern und Läufen, die häufig von Silber- und Goldschmieden gefertigt wurden.  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kontakt + Infos

03.03.2020 - 10:00 Uhr   bis   18.04.2020 - 17:43 Uhr


AUSSTELLUNG "Abschluss-Kollektionen der Schule für Modemacher Münster" in Warendorf


Warendorf
Galerie im Modehaus ebbers
Münsterstraße 3

Die Ausstellung bei Ebbers zeigt die Modelle, die die Abschlussklasse 2020 erstellt hat. Die Ausstellung ist vom 03. März bis zum 18. April in der Galerie im Modehaus ebbers zu sehen.

Foto: Selin Düyen Mehder

07.03.2020   bis   11.04.2020


Ausstellung "Aka - Leben und Kampf" in Ahlen


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
"etage eins"
Königsstraße 7

07. März - 11. April 2020

  • Eine Ausstellung zum Weltfrauentag mit Fotografien von Selin Düyen Mehder
  • Montags bis samstags von 11.00 bis 21.00 Uhr

Zu einer Foto-Ausstellung zum Weltfrauentag lädt das Bürgerzentrum Schuhfabrik heute um 17.00 Uhr herzlich ein. Zu sehen sind Bilder von Selin Düyen Mehder unter dem Titel „Aka - Leben und Kampf“. Sie präsentieren den Kreislauf des Lebens in einer von Männern dominierten Gesellschaft und den Kampf der Frauen gegen diese Ungerechtigkeit und für ihre Gleichberechtigung.

In ihren Arbeiten beschäftigt sich Selin Düyen Mehder immer wieder mit der Rolle der Frau im Land ihrer Herkunft,  der Türkei. Im Jahr 2008 begann sie, die Kundgebungen und Aktionen von Frauen am 8. März, dem internationalen Frauentag, zu dokumentieren.

Kuratiert wird die Ausstellung von Sedat Mehder, der bereits 2013 an einer großen Gemeinschaftsausstellung der Schuhfabrik in Ahlen beteiligt war. Die Schuhfabrik freut sich die Fotoausstellung „Aka – Leben und Kampf“ nun in Ahlen zu präsentieren, nachdem diese im vergangenen Jahr anlässlich des Frauentages in Berlin gezeigt wurde.

Selin Düyen Mehder zu ihren Arbeiten: „Die Frau ist wie die Mutter Erde, beide sind sie Leben stiftend, beide werden sie missbraucht, misshandelt und missachtet. Beide kämpfen, beide lehnen sich auf - und schenken immer wieder Leben. Sie sind Ursprung und Kraft.”

Aka ist die Bezeichnung für eine alttürkische Muttergöttin oder Lebensspenderin. In einigen türkischen Dialekten ist das Wort für Mutter immer noch Aka.

Die Photo- und Videokünstlerin Selin Düyen Mehder, kam 1984 in der Bergarbeiterstadt Zonguldak am Schwarzen Meer der Türkei zur Welt. Von 2004 bis 2008 studierte sie an der Fakultät der Schönen Künste der Beykent Universität in Istanbul. Seit 2016 lebt und arbeitet sie mit ihrem Ehemann dem Photo- und Videokünstler Sedat Mehder in Berlin. Die beiden haben als Künstlerpaar Mehder & Mehder bereits einige Projekte gemeinsam realisiert.

Die Künstlerin und der Kurator werden anwesend sein und die Arbeiten und ihre Motivationen vorstellen. Für den Kooperationspartner Innosozial wird der Geschäftsführer Dietmar Zöller an der Eröffnung teilnehmen und von seinen Erlebnissen bei verschiedenen Protestveranstaltungen in Istanbul berichten.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit Innosozial Ahlen statt und wird gefördert über die Konzeptförderung des Landes NRW aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft. Mehr Infos unter www.schuhfabrik-ahlen.de

Jobst Tilmann, ZONE 2, 2019, Acryl auf Leinwand, 220 x 190 cm ©VG-Bild Kunst, Bonn, 2020

08.03.2020 - 11:00 Uhr   bis   24.05.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Jobst Tilmann. Anfang ohne Ende" in Ahlen


Ahlen
Kunstmuseum

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Aus Gründen der Prävention hat die Theodor F. Leifeld Stiftung heute infolge der gemeldeten Erkrankungen im Kreis Warendorf angeordnet, das Kunstmuseum Ahlen bis auf Weiteres zu schließen Diese Entscheidung ist rein präventiv und nicht durch Verdachtsfälle im Haus begründet. Da aktuell keine Veranstaltungen durchgeführt werden, bleibt die Ausstellung „Jobst Tillmann. Anfang ohne Ende“ auch für den normalen Publikumsverkehr geschlossen. Änderungen werden umgehend mitgeteilt.

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Anlässlich des 70. Geburtstages von Jobst Tilmann zeigt das Kunstmuseum Ahlen eine retrospektiv angelegte Ausstellung mit über 150 Werken des Künstlers. Die Präsentation gibt Einblick in ein gereiftes Œuvre, das von konzeptueller Stringenz und Vielseitigkeit geprägt ist. Jobst Tilmann, dessen prozesshaft angelegte Malerei und Zeichnung zu Anfang von der abgelegenen Welt unterirdischer Steinbrüche inspiriert wurde, entwickelte eine vom Naturvorbild völlig unabhängige Gestaltung. In den 1990er Jahren entstanden Bildsysteme, in denen der Künstler die Tektonik einer klaren orthogonalen Ordnung mit der Organik natürlicher Bewegungen verknüpft. Bereits hier entwickelte sich eine besondere Balance zwischen Stabilität und Vitalität, die er ab Mitte der 2000er Jahre unter entgegengesetzten Vorgaben fortführte. Jobst Tilmann generiert Prozesse, in denen Entwicklung und Variation nicht mehr durch Gesetz und Abweichung, sondern durch Zufall und Auslese entstehen. Er reagiert auf impulsive, informelle Abläufe mit ordnenden Eingriffen. Jobst Tilmann trennt uninteressante Gebiete von bedeutenden Zonen durch verschiedene Methoden der Übermalung und Abgrenzung. Seine aktuelle Arbeit ist geprägt von einem neuen, überraschenden Bildausdruck und interessanten Evolutionsprozessen, in denen Formen entstehen, die der Künstler seit 2011 auch durch dreidimensionale Formschnitte isoliert und als plastische Objekte einer realen Körperwelt annähert.

13.03.2020 - 12:00 Uhr   bis   19.04.2020 - 12:00 Uhr


SCALA Filmtheater bis 19. April geschlossen


Warendorf
SCALA Filmtheater

Der Vorstellungsbetrieb im SCALA Filmtheater wird voraussichtlich bis zum 19. April unterbrochen. Diese Maßnahme erfolgt aufgrund der heute von der Stadt Warendorf verfügten Anordnung im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion mit dem Coronavirus.

Alle für den Zeitraum 13. März bis 19. April 2020 geplanten Vorstellungen werden abgesagt. Karten für die betroffenen Vorstellungen werden automatisch storniert. Die Karteninhaber erhalten den Kaufpreis selbstverständlich zurückerstattet. Karten, die bei uns an der Kasse vor Ort gekauft wurden, können per E-Mail unter info@scala-warendorf.de storniert werden. Bitte melden Sie sich vor der eigentlich geplanten Vorstellung.

13.03.2020 - 18:52 Uhr   bis   13.04.2020 - 18:59 Uhr


AUSSTELLUNG "Leid und Leidenschaft - Kunst und Fotografie" in Telgte


Telgte
RELÍGIO - Westfälisches Museum für Religiöse Kultur

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Das Museum RELÌGIO bleibt vom 16. März bis zum 19. April geschlossen.

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Eröffnung der Ausstellung Leid und Leidenschaft – Kunst und Fotografie

Die Idee für die diesjährige Passionszeit war es, einen Impuls mit Kunstbeiträgen aus Telgte zu geben. Entstanden ist daraus ein klassenübergreifendes Projekt des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums. Hinzu kamen Überlegungen, eine Auswahl von Bildern zu zeigen, die die Telgter Fotografin Ursula Mindermann während ihrer Besuche in Israel und Palästina gemacht hat. Entstanden ist eine zweiteilige Ausstellung, die ein besonderer Impuls für die Passionszeit ist. Sie bietet Raum für kontroverse Diskussionen und kritisches Hinterfragen, sie regt an zu Nachdenklichkeit und Besinnung. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums haben sich mit ihren Passionen in Form von Leidenschaften und Hobbys befasst. Die älteren Jahrgänge haben sich intensiv und überzeugend mit der Doppeldeutigkeit von Passion als Leidenschaft, die in ihrer Auslebung auch Leiden – passio – verursachen kann, auseinandergesetzt. Dabei haben sie die Auswirkungen von extremen Leidenschaften wie Spiel- oder Computersucht und Alkoholismus überzeugend dargestellt.
In der subtilen Deutung von Machtausübung, die zu Sexismus, Kindesmissbrauch oder Social-Media-Mobbing führen kann, sind beeindruckende Arbeiten entstanden. Mit den Darstellungen, die sich mit Krieg und Frieden, mit Armut und Reichtum befassen, gelingt ein nahtloser Übergang zu den Werken von Ursula Mindermann.
Ursula Mindermann (geboren 1962) hat Israel und Palästina seit 1983 mehr als zwanzigmal bereist. Ihre Motivation als Fotografin ist „die Menschen, deren Alltag und die Schönheit dieses Landes, die Folgen der Besatzung für das Land und die Willkür in diesem besonderen Land zu verstehen, festzuhalten und zu dokumentieren.“ Dies gelingt ihr in beeindruckender Weise. Ihre Fotos zeigen Orte der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu – Orte, die heute durch einen christlichen religiösen Tourismus geprägt sind. Sie zeigen jedoch auch die Zerrissenheit des Landes und geben Anlass zu Nachdenklichkeit und Betroffenheit. 

Foto: LWL / Sabine Ahlbrand-Dornseif

14.03.2020 - 10:00 Uhr   bis   07.06.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Karel Dierickx" in Münster


Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz

*****bis 20 April geschlossen*****
Aufgrund der steigenden Zahl der Corona-Infektionen ergreift der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) weitere Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus. Deshalb wird das LWL-Museum für Kunst und Kultur ab dem 14. März bis zum 20. April geschlossen. Alle Veranstaltungen, Kunstgespräche und Workshops fallen aus.

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In einer Studioausstellung zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster von Samstag (14.3.) bis zum 7. Juni Werke des Künstlers Karel Dierickx (1940-2014). Dierickx zählt zu den bekanntesten Künstlern der Gegenwartskunst in Belgien. Er studierte und lehrte an der Akademie der Künste in Gent und nahm 1984 für den belgischen Pavillon an der Biennale in Venedig teil. Die Ausstellung im Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt Werke, die zwischen 1996 und 2010 entstanden sind, darunter Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier.

Die 47 Werke sind größtenteils Leihgaben des Estate Karel Dierickx, der Sammlung Hachmeister aus Münster, sowie privater Leihgeber. In vier Räumen zeigen die Kuratoren, Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anna Luisa Walter, Landschaften, Porträts, Gesichter und Stillleben.

Teil der Ausstellung ist die Grafikserie "Kruisweg" (deutsch: Kreuzweg). Die 14 Blätter der Reihe schuf Dierickx 2008 innerhalb nur einer Woche. Ihren Weg in den Besitz des LWL-Museums fanden sie 2010 durch eine Schenkung. "Das Faszinierende an seinen Bildern ist, dass wir nur erahnen und vor unserem inneren Auge ergänzen, was der Künstler gemalt hat. So ist auch der ,Kreuzweg' nicht klassisch: Die angedeuteten Gesichter und Mimiken Christi zeigen das menschliche Leid. Es kann auch losgelöst von den einzelnen Stationen verstanden werden", so Arnhold.

Dierickx galt als stiller, in sich gekehrter Künstler. Seine Gemälde, Gouachen, Zeichnungen und Plastiken sind von Emotionen geprägt und zeigen neben Angst und Melancholie auch Freude und Trost und entziehen sich allzu schnellen Betrachtungsweisen. Der belgische Künstler malte mit dem Pinsel genauso wie mit seinen bloßen Händen. Seine Arbeiten entstanden in einem langen Prozess: Dierickx ließ sie immer wieder ruhen, um danach weiter daran zu arbeiten - bis die Gemälde, Plastiken und Grafiken perfekt für ihn waren.

Die Kunst von Dierickx bewegt sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Viele Gemälde des Künstlers müssen länger studiert werden, bevor Betrachtende das Motiv erkennen - sei es ein Baum in einer Landschaft oder ein Blumenarrangement in einem seiner Stillleben. Zugleich distanzierte sich Dierickx von der Konzeptkunst: Seine Arbeiten sollen ohne jegliche Erklärungen für Betrachtende verständlich sein.

In seinem Werk orientierte er sich stark an der europäischen Kunstgeschichte. Ohne Künstler vergangener Jahrhunderte zu kopieren, ließ er sich dennoch von deren Arbeiten inspirieren und schöpfte daraus Energie. So widmete er James Ensor (1860-1949) eine Zeichnung und huldigte Hieronymus Bosch (1450-1516) und Francisco de Goya (1746-1828) in der Bronzeplastik "Der Traum des Hieronymus an Goya denkend".
Ein digitaler Katalog mit Abbildungen aller ausgestellten Werke und Beiträgen der Kuratoren ist ab Freitag als Download kostenfrei auf der Homepage verfügbar. Bei einem Filmabend und Ausstellungsgespräch der Kuratoren am Montag (23.3.) um 19.30 Uhr wird das Werk des Künstlers erfahrbar. Der Eintritt kostet 2 Euro.

14.03.2020 - 11:56 Uhr   bis   19.04.2020 - 11:56 Uhr


Absage aller Vorstellungen im Stadttheater Beckum bis zu den Osterferien


Beckum
Stadttheater

Der Kulturbetrieb der Kulturinitiative Filou wird ab sofort eingestellt. Zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus hat die Kulturinitiative Filou e.V. heute entschieden, dass alle Veranstaltungen im Stadttheater und auch die Kurse der Filou-Werkstatt am Schlenkhoffs Weg und im Atelier bis zu den Osterferien abgesagt bzw. eingestellt werden.

Bereits erworbene Tickets behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit, bis eine Entscheidung gefallen ist, ob und wie die ausgefallenden Veranstaltungen nachgeholt werden können. Wahlweise erstattet das Bürgerbüro gegen Vorlage der Tickets den Eintrittspreis.

Foto: Stadt Ahlen

14.03.2020 - 18:00 Uhr   bis   03.05.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Überleuchten" mit Christiane Laun in Ahlen


Ahlen
Stadtgalerie
Königstraße 7

14. März 2020 bis 03. Mai 2020

Christiane Laun ist eine klassische Malerin. Ihre Arbeiten zeigen nüchtern betrachtet meist horizontal, manchmal auch vertikal geschichtete Farbfelder, die trotz ihres geometrischen Grundmusters ineinander übergehen und interferieren. Mit Christiane Laun präsentiert die Kulturgesellschaft eine weitere Künstlerin, die nach ihrer Schulzeit in Ahlen an der Kunstakademie Düsseldorf (Abteilung Münster) studierte und dort ihren Abschluss als Meisterschülerin von Prof. Ulrich Erben machte. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet sie wieder in Ahlen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 14. März, um 18 Uhr in der Stadt-Galerie Ahlen, Königstraße 7. Sie dauert bis zum 3. Mai. Zu einem Künstlergespräch empfängt Christiane Laun Besucherinnen und Besucher in der Stadt-Galerie am 3. Mai um 15 Uhr im Rahmen der Finissage. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

15.03.2020 - 11:00 Uhr   bis   03.05.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG von Hyacinta Hovestadt: Wandlungen. Wellpappe, Ziegel & Co. in Beckum


Beckum
Stadtmuseum

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus bleibt das Stadtmuseum Beckum bis auf weiteres geschlossen.

15. März 2020 bis 03. Mai 2020

Die Ausstellung von Hyacinta Hovestadt: Wandlungen. Wellpappe, Ziegel & Co. wird am 15. März um 11.00 Uhr eröffnet.

Öffnungszeiten:
Dienstags - Freitags/Sonntags 9.30 - 12.30 Uhr und 15.00 - 17.00 Uhr.
Samstags 15.00 - 17.00 Uhr. Montags und feiertags geschlossen.

Eintritt frei.

16.03.2020 - 11:46 Uhr   bis   19.04.2020 - 11:46 Uhr


Maximare in Hamm - Geschlossen bis auf Weiteres


Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Entwicklungen schließt die Erlebnistherme Maximare Hamm ab Montag, 16. März 2020.

Die Sicherheit besitzt in unserem alltäglichen Badebetrieb die höchste Priorität. Darum ist der Schutz der Gesundheit unseres Personals und die unserer Gäste oberstes Gebot. Um diesem Gebot, im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen des Coronavirus, gerecht zu werden, schließen wir daher ab Montag zunächst bis auf weiteres.

Die heute beschlossene Schließung der Schulen in NRW hat uns zusätzlich bestärkt, diesen Schritt zu gehen.

22.03.2020 - 10:00 Uhr   bis   07.06.2020 - 18:00 Uhr


DIE WELTENLAUSCHER: Ausstellung mit Erfindungen und Denkapparaten von Erwin Grosche in Stromberg


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Museum für Westfälische Literatur
Landrat-Predeick-Allee 1

*****bis 19.04.2020 geschlossen*****
Das Museum für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck bleibt - wie alle Kultureinrichtungen des Kreises Warendorf - wegen der Verbreitung der Corona-Infektionen bis zum 19.04.2020 für Besucher geschlossen. Dies betrifft auch sämtliche Kulturveranstaltungen des Kulturguts (Führungen, Workshops, Lesungen, usw.).

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Vom 22. März bis zum 7. Juni stellt das Museum für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde Stromberg die wichtigsten Erfindungen des Paderborner Kleinkünstlers Erwin Grosche erstmals in einer umfangreichen Präsentation vor. Die Ausstellungseröffnung am 22. März sowie die anschließend vorgesehene Kabarettveranstaltung "Wie aus heiterem Himmel – Gedankenblitze und poetische Niederschläge" werden aufgrund der aktuellen Situation um das Coronavirus abgesagt. Individuelle Besichtigungen des Literaturmuseums und seiner Ausstellungen sind zu gewohnten Museumsöffnungszeiten möglich. Spender zur hygienischen Händedesinfektion stehen allen Besucherinnen und Besuchern in den Museumsräumen zur Verfügung.

„Wer Grosches Oeuvre durchstöbert, entdeckt ein ganzes Universum bizarr-kurioser Einfälle. Es schließt alle Gattungen ein: Krimi, Musical, Chanson, Theaterstück, Kinder-(Hör)-Buch. Der schräge Blick auf die Wirklichkeit hat Methode. Er entpuppt sich als eine spezifische Haltung zur Welt. Grosche animiert dazu, quer statt stromlinienförmig zu denken. […] Seine Relativitätstheorie ist ein wirkungsmächtiger Protest gegen die Bewegungsstarre des Alltags, gegen die Routine, den zermürbenden Trott. Und wer will schon an den aufregenden Seiten des Lebens vorbeistolpern, jenen kleinen Wundern, die der Alltag bereithält?“ (Walter Gödden).

In der Ausstellung „Die Weltenlauscher“ werden die wichtigsten Erfindungen des Paderborner Kleinkünstlers erstmals in einer umfangreichen Präsentation vorgestellt. All das, was der Erwin Grosche in seinem fast 50-jährigen Bühnenleben an praktischen Lebenshilfen und skurrilen Objekten ersonnen hat, kommt zur Anschauung. Kostüme, Requisiten, Filmausschnitte und Fotos öffnen den weiten Fantasiekosmos Grosches: Da trifft sich der Tigerstuhl mit der Peter-Sloterdijk-Entspannungstasche, da helfen Windkarten beim Luftzufächeln und Entschleunigungstüten beim Abstoppen an steilen Hängen. Da wird ein Film im Bauchkino gezeigt und der Regenhut hilft beim richtigen Umgang mit trockenen Pflanzen. Die Psssst-Kiste lädt zum Verweilen ein und der 6-Fingerhandschuh ziert zarte Frauenhände. Man fragt sich: Was wäre die Welt ohne das Knautsch- und Knutschkissen? Grosches Erfindungen gewinnen dem Alltäglichen aus ungewöhnlichen Perspektiven neue überraschende Facetten ab und bieten ausgeklügelte Lösungen für die absurdesten Probleme des Lebens.

Die Ausstellung ist ein Projekt des Kulturguts Haus Nottbeck in Kooperation mit dem Stadtmuseum Paderborn. Ausstellungsgestaltung: Jeremias Vondrlik.

28.03.2020   bis   31.07.2020


Austellung "Heiko Hermann - Malerei und Skulpturen"


Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

Aufgrund des Corona-Virus müssen wir leider mitteilen, dass unser Haus vorübergehend geschlossen ist. Wir hoffen, Sie baldmöglichst in unserer Ausstellung mit Arbeiten von Heiko Herrmann wieder begrüßen zu können.

  • Heiko Herrmann: Malerei und Skulptur
  • 28. März - 31. Juli 2020

Ab dem 28. März  zeigt das Fritz-Winter-Haus eine Ausstellung des Münchner Künstlers Heiko Herrmann. Rund 50 Werke, Malerei und Skulpturen, sind in der Ausstellung zu sehen.

Heiko Herrmann, 1953 in Schrobenhausen geboren, war zunächst Schüler von Heimrad Prem und absolvierte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Es folgten zahlreiche Arbeitsaufenthalte unter anderen in Schweden, San Francisco, Frankreich und Italien. Heiko Herrmanns Werke sind geprägt von einem expressiven Malduktus und einer enormen, kontrastreichen Farbigkeit, die die Leinwände geradezu pulsieren lassen. Seine äußerst gestische Malerei stellt den Künstler in die Tradition des reinen Action Paintings, jedoch führt er den Betrachter mit Hilfe rätselhafter Bildtitel darüber hinaus in geheimnisvolle, phantastische Welten. Den Gemälden stellt Heiko Hermann Skulpturen aus Eisenguss und Keramiken zur Seite.

Öffnungszeiten während der Ausstellungsdauer:

  • Dienstag, Mittwoch und Samstag von 15.00 - 18.00 Uhr
  • Sonntag von 11.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung
  • Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung möglich!

29.03.2020   bis   05.07.2020


Ausstellung "Alltagsmenschen 2020" in Telgte - Verschoben !


Aufgrund der aktuellen Krise, wird die Ausstellung auf unbestimmte Zeit verschoben !

Vom 29. März  bis 5. Juli 2020 sind sie ein drittes Mal zu Gast in Telgte: die „Alltagsmenschen“ der Wittener Bildhauerin Christel Lechner. Die Künstlerin stellt national und international aus. 2009 und 2015 waren die „Alltagsmenschen“ bereits in Telgte  zu sehen.

46 Betonfiguren verweilen an 19 Standorten in der Telgter Altstadt und sind einfühlsam an prägnanten Schauplätzen in das Stadtbild integriert. Bis auf wenige „alte Bekannte“ handelt es sich um neue Arbeiten der Künstlerin. Sie begegnen den Besucherinnen und Besuchern regungslos und wirken doch lebendig. Die Skulpturen haben einen ganz besonderen Ausdruck, ihre Inszenierungen lassen viel Spielraum für die eigene Phantasie. Sie sind vielseitig, liebevoll, einfach, speziell: ein Abbild unserer Gesellschaft. Die lebensgroßen Figuren charakterisieren verschiedene Typen - leicht überzeichnet, wie in Momentaufnahmen erstarrt, stehen sie den Betrachtern gegenüber.

Man braucht etwa 60 Minuten, um alle Standorte zu besuchen.

Bei dem Rundgang gibt es neben den Skulpturen auch einige Highlights von Telgte zu entdecken. So werden die Führungen zu den Alltagsmenschen mit stadtgeschichtlichen Themen gemischt. Zusätzlich zu den allgemeinen Gruppenführungen können auch verschiedene Rundgänge für Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen gebucht werden. Darüber hinaus gibt es auch öffentliche Führungen.

Ein Fotowettbewerb, eine Lesung, ein Picknicktag und eine Tanzveranstaltung gehören zum Begleitprogramm der Ausstellung. Alle Termine sind in einem Flyer zusammengefasst. Infos gibt es unter www.telgte.de

01.04.2020   bis   19.04.2020


"Online-Ausstellung" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

  • "Im Bernstein Verewigt."
  • Eine Online-Ausstellung.
  • Die Inklusensammlung von Otto Helm, Danzig

Da wegen des Corona-Virus das Westpreußische Landesmuseum mindestens noch bis zum 20. April 2020 geschlossen sein wird, möchten wir mit dieser kleinen Online-Ausstellung unser Museum ein wenig näher bringen. Diese Sonderausstellung wurde schon einmal als Kabinett-Ausstellung sehr erfolgreich im Westpreußischen Landesmuseum präsentiert.

Das Westpreußische Landesmuseum dankt Herrn Dr. rer. nat. Wolfgang Weitschat († 2016), Geologisch-Paläontologisches Institut und Museum, Hamburg  für die gemeinsame Bearbeitung der Texte und Fotos zu dieser Ausstellung.

Infos

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