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Alica & Markus
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

November
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Sonntag 13.11.
10.11.2022   bis   13.11.2022


Einmalige Vorweihnachtszeit auf Gut Kump


Schöne Momente erleben! 10. - 13. November 2022

Nach einem erfolgreich ersten Winterzauber im letzten Winter, präsentiert das Veranstaltungsteam rund um Mechthild Wilke zum zweiten Mal den Winterzauber auf Gut Kump. In einmalig entspannter Atmosphäre können Sie dem weihnachtlichen Stress entgehen und Ihr perfektes Weihnachtsgeschenk in der malerischen Kulisse des Herrenhauses entdecken.

Der Winterzauber wurde verlängert und findet in diesem Jahr sogar vier Tage statt. Der Auftakt ist am Donnerstag der 10. November. Bis einschließlich Sonntag 13. November lädt der Winterzauber auf dem rund 40.000 Quadratmeter großen Gutsgelände zum Weihnachtsshopping ein.

13.11.2022 - 10:00 Uhr


"Büchersonntag bei der Aktion Kleiner Prinz"


Warendorf
Aktion Kleiner Prinz
Am Hartsteinwerk 5

10.00 - 16.00 Uhr

Rechtzeitig vor der Adventszeit und zum letzten Mal in diesem Kalenderjahr findet heute der Büchersonntag der Aktion Kleiner Prinz statt, wie gewohnt in der Halle am Hartsteinwerk. Wie es schon Tradition ist, werden auch Weihnachtsdekorationen, gut sortierte Spiele und CD´s angeboten. „Wir haben alle seit dem Trödelmarkt Anfang Oktober schon wieder gut nachlegen können“, erklärt Maria Kirsch, verantwortlich für die Weihnachtsdeko-Abteilung, und Bücherteam-Mitglied Doro Schlöpker ergänzt: „Die Zwischenzeit haben wir genutzt, um unseren Bücherschatz noch mehr als schon bisher auf einen neuen Stand zu bringen. Das Stöbern soll schließlich erfolgreich sein und Freude machen.“

Abgegeben wird alles gegen Spenden. „Das ist auch schon Tradition“, so Schlöpker, „wir haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. Unsere Bücherkunden sind oft Stammkunden, die wissen, wieviel Arbeit dahinter steckt, die Bücherei so effizient zu organisieren. Und sie wissen auch, dass ihre Spenden den Projekten unserer Kinderhilfsorganisation eins zu eins zugute kommen.“

Möglich werden Events wie der Bücher-, Weihnachtsdeko-, CD-  und Spielesonntag, darauf weisen die Veranstalter hin, natürlich nur durch die vorherige große Spendenbereitschaft der BürgerInnen aus Warendorf und Umgebung. Zum Schutz allen Beteiligten wird um das Tragen von Masken gebeten.

13.11.2022 - 11:00 Uhr


Gedenkfeiern zum Volkstrauertag


Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. – Ortsverband Beckum – veranstaltet gemeinsam mit der Stadt Beckum, den Schützenvereinen, Soldatenverbänden, Kriegsopferverbänden und anderen Organisationen die Gedenkstunden zum Volkstrauertag heute.

In Beckum stellt sich um 10:30 Uhr auf dem Marktplatz der Zug auf, der ab 10:45 Uhr in einem Schweigemarsch zum Mahnmal am Westenfeuermarkt zieht. Die Gedenkfeier dort beginnt um 11 Uhr.  Die Ansprache hält in diesem Jahr Probst Rainer B. Irmgedruth von der katholischen Kirchengemeinde St. Stephanus.  

Die Gedenkstunde in Neubeckum findet um 11:30 Uhr am Mahnmal statt. Die Ansprache hält Pfarrer Thomas Linsen von der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus.  Um 11:15 Uhr stellt sich der Zug am Parkplatz hinter dem Rathaus auf.

13.11.2022 - 11:00 Uhr


Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Sendenhorst


Die Stadt Sendenhorst erinnert an Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine möchte die Stadt Sendenhorst – ähnlich wie bei der Mahnwache für den Frieden im März - gemeinsam mit den Kirchengemeinden und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort mit dieser Gedenkfeier auch ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und für die Opfer von Krieg und Gewalt weltweit setzen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände und insbesondere auch die hier lebenden Menschen mit Fluchthintergrund sind deshalb sehr herzlich zur jährlichen Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages in Sendenhorst eingeladen. Die Veranstaltung im Ortsteil Sendenhorst steht unter dem Leitwort „Gedenken für den Frieden“. Sie beginnt heute um 11.00 Uhr an der Gedenkstele am ehemaligen Standort der Synagoge am Schlabberpohl. Von dort gehen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam zum Ehrenmal am Osttor, wo der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht und für den Frieden weltweit gebetet wird.

13.11.2022 - 15:00 Uhr


Führung auf dem „Alten Friedhof“


Der Gedenkpark "Alter Friedhof" geht auf die Anlage einer Begräbnisstätte der katholischen Pfarrgemeinde im Jahr 1815 zurück. Allen, die mehr über die Historie dieser Anlage erfahren möchten, dann empfehlen wir diese fachkundig begleitete Führung  mit unserer Gästeführerin Marianne Pottebaum ganz besonders.

Start: 15.00 Uhr Haupteingang „Am Alten Friedhof“
Dauer: ca. 1 Stunde
Preis pro Person: 4,00 Euro (Kinder bis 14 Jahre frei)
Um Anmeldung wird gebeten

13.11.2022 - 17:00 Uhr


"Plattdeutsches Theater" in Sassenberg


Sassenberg
Schützenhalle
Telgenkamp

Nach pandemiebedingten Ausfällen in den vergangenen Jahren spielen wir in diesem Jahr 2022 endlich wieder Theater! Das Stück heißt „Överall Ganoven“. Es ist eine Gaunerkomödie in drei Akten von Wilfried Reinehr, plattdeutsch von Heino Buerhoop.

In einer leer stehenden Gartenlaube quartieren sich zwei Landstreicherinnen ein (Sandra Hartmann u. Reinhild Vrochte). Gleichzeitig versteckt ein Gaunerpärchen (Ludger Voß u. Monika Wiewel) die Beute aus einem Juwelenraub in einem Verschlag an der Laube. Ein Bankräuber (Michael Ellebracht) versteckt seine Beute ebenfalls auf dem gleichen Grundstück in einem Brunnen. Ein schießwütiger Dorfpolizist (Heinz-Josef Borgmann) ist mit seinem Kollegen (Karl Habrock) hinter den Ganoven her. Für die Räuber wird es immer schwieriger, an ihre Beute zu gelangen. Sie lassen sich allerlei Verkleidungen einfallen, um das Grundstück betreten zu können. Das nervt die Juwelenräuber so sehr, dass sie freiwillig aufgeben und wieder ehrlich werden. Der Bankräuber allerdings bleibt an seiner Beute dran. Zwischenzeitlich hat sich Polizist Stoppel in eine der Landstreicherinnen verliebt. Just als er ihr einen Heiratsantrag macht, taucht der Bankräuber auf und entkommt mit seiner Beute.

Urige Typen sorgen in diesem Schwank mit viel Situationskomik für viel Gelächter.

Karten gibt es noch an der Abendkasse.

Infos

Foto: Fabian Mondl

13.11.2022 - 17:00 Uhr


"Mit Abstand das Beste" - Kabarett mit Thomas Reis


Sendenhorst: Brilliantes Kabarett

Das Lachen in bewegten Zeiten hat seine eigenen Gesetze. Daher spielt Thomas Reis ab sofort ein ständig aktualisiertes Programm: „Mit Abstand das Beste“, eine geladene, humoristische Riesen-Packung mit vielen aktuellen, vulnerablen und infektiösen Texten, gespickt mit komischen Klassikern seines satirischen Schaffens. Mit diesem schillernd scharfsinnigen Kabarett- Programm voll leichtfüßiger Bissigkeit schafft Reis ein ganz neues Wirus- Gefühl. Heute um 17 Uhr ist der Kabarettist zu Gast im Haus Siekmann.

„Mit Abstand das Beste“ ist es, den Humor nicht zu verlieren, und dafür ist Kabarett à la Thomas Reis sicher mit Abstand das Beste. 2020 wurde er mit dem Ehrenpreis des Kleinkunstpreises des Landes Baden- Württemberg für sein (bisheriges) Gesamtwerk ausgezeichnet. Die Jury fand seinerzeit schmeichelhafte Worte für die arg geschundene Künstlerseele: „In puncto Scharfzüngigkeit spielt er in der Champions League. (...) So sieht brillantes Kabarett aus, in dieser Qualität eine absolute Extra-Klasse.“ 2022 konnte er dem noch den Gewinn der „St. Ingberter Pfanne“ hinzufügen und beweisen, dass politisches Kabarett in turbulenten Zeiten wichtiger denn je ist: „Bei Thomas Reis markiert jeder Satz eine knallende Pointe“ (Saarbrücker Zeitung). Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

Karten zum Preis von ,- Euro sind im Vorverkauf erhältlich in Sendenhorst bei der Buchhandlung Ebbeke und in Albersloh bei Hesselmann sowie beim Förderverein Haus Siekmann, Tel. 02526 / 950 564. Reservierungen sind auch online unter www.haussiekmann.de  möglich.

13.11.2022 - 18:00 Uhr


Veranstaltung - Erneuerbare Energien und politische Weichenstellung


Zukunft? Unabhängig! Erneuerbare Energien und politische Weichenstellung:

Bis 2030 will die Bundesregierung 80% des Energiebedarfs aus den „Erneuerbaren“ decken. Gleichzeitig werden aktuell aufgrund der Krise Atomkraftwerke weiter betrieben, Preisbremsen verhängt und neue Gaslieferverträge geschlossen. Worauf sollten Verbraucher jetzt setzen? Welche politischen Weichenstellungen braucht es, um in Zukunft energetisch unabhängig von gefährlichen Vertragspartnern zu sein?

Antworten auf diese und weitere Fragen geben heute Udo Sieverding, Leiter des Bereichs Energie der Verbraucherzentrale NRW, und Bernhard Daldrup, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Warendorf, sowie bau- und kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Die SPD Beckum lädt dazu in den Pulverschoppen (La Cucina Italiana, Weststraße 7) ab 18 Uhr ein. Interessierte sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und an der Diskussion teilzunehmen. Der Eintritt ist frei, Getränke stehen zur Verfügung. Um eine Anmeldung bis zum 10.11. wird gebeten. Einfach per Mail an: info@spd-beckum.de

13.11.2022 - 19:00 Uhr


Lehrerkonzert der Schule für Musik


Heute veranstaltet die Schule für Musik im Kreis Warendorf in der Aula der Antoniusschule Beckum (Antoniusstr. 5, 59269 Beckum) ein besonderes Lehrerkonzert. Es ist zwei Komponisten gewidmet, die in diesem Jahr ein Jubiläum feiern: Franz Schubert (*1797) und Johannes Brahms (Ɨ 1897).

Von Schubert sind das Trio in Es-Dur für Klavier, Violine und Violoncello sowie die Sonate für Arpeggione (in der Fassung für Harfe und Viola) zu hören. Von Brahms erklingen das Scherzo in c-moll für Violine und Klavier sowie die Sonate in f-moll für Klarinette und Klavier.

Es musizieren Holger Blüder, Aida Blundell Garcia, Godela Bozzetti, Friedemann Dipper, Norbert Hennenberg, Yulia Labuda, Jan Rentel und Eike Stanek.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 €, für Schüler und Studenten 5 €. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr - Einlass ist um 18.30 Uhr.

Foto: Jäger/Hoppe

23.05.2022   bis   31.12.2022


Telgte: "Zauberwesen in der Altstadt"


Die auf Sylt lebende Malerin Christina Thrän hat die schmalen Türen der historischen Traufgänge zwischen den historischen Fachwerkhäusern in eine bunte Phantasiewelt verwandelt.

Bisher wurden die schmalen Traufgang-Türen zwischen den Fachwerkhäusern in der Telgter Altstadt oft übersehen, doch das hat sich nun geändert. Immer wieder bleiben Menschen vor ihnen stehen und zücken ihre Handys, um Fotos zu machen. Denn seit einigen Tagen sind dort die Zauberwesen der Malerin Christina Thrän aufgebracht.

Mal sind die Motive direkt aufs alte Holz gemalt, andere hat Thrän zunächst auf Bütten aquarelliert und danach auf Plexiglas reproduziert. Insgesamt 26 Motive gehören zur Ausstellung „Verzauberte Zwischenräume“, die mit einigen Überraschungs-Aktionen, Dekoration aus dem Böttcherhus und einem Info-Flyer am 26. Mai (Himmelfahrt) offiziell eröffnet wird.

Auf einem einstündigen Rundgang kann man all die märchenhaften Figuren entdecken. Die Info-Broschüre samt Straßenkarte und Verortung der Bilder ist online unter www.telgte.de  abrufbar. Außerdem liegt sie an verschiedenen Stellen in der Stadt aus – unter anderem auch bei Tourismus + Kultur (Kapellenstraße 2).

Die Idee, die unscheinbaren Türen quasi als „Leinwand“ zu nutzen, war Simone Thieringer von Tourismus + Kultur bei einem Rundgang mit der Telgter Geschäftsinhaberin und Initiatorin Sibylle Böttcher durch die Altstadt gekommen. Dort fiel ihnen auf, wie viele Traufgassen es in Telgte gibt. Diese Zwischenräume dienten einst zur Ableitung des Regenwassers und verringerten das Brandrisiko durch Überspringen der Flammen benachbarter Häuser.

Die Künstlerin Thrän war sofort begeistert von dem Projekt, das finanziell von Sibylle Böttcher unterstützt und von Tourismus + Kultur beworben wird. Ihr Fazit: „Abstand und Raum sind nicht nur zwischen den historischen Fachwerkhäusern für deren Erhalt wichtig, manchmal dienen Zwischenräume auch dem Gedeihen von Gemeinschaft und Liebe.“ 

Foto: (c) LWL/Steinweg

15.06.2022 - 18:38 Uhr   bis   15.10.2023 - 18:42 Uhr


Das Klima - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft


Münster
LWL-Museum für Naturkunde

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt vom 15. Juni 2022 bis zum 15. Oktober 2023 die Sonderausstellung "Das Klima". Auf rund 1.000 Quadratmetern können Besucher:innen in das Klima der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reisen. Sie erleben das Klimasystem der Erde, erkunden das sich seit Anbeginn der Zeit wandelnde Klima und tauchen ein in die Welt der Klimaforschung.

28.08.2022   bis   20.11.2022


Ausstellung "Mönch ärgere dich nicht"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

28. August - 20. November 2022

"Kriegerische Nonnen, trinkfeste Brüder und geheimnisvolle Klöster im Spiel"

Das Museum Abtei Liesbornzeigt in Kooperation mit dem Projekt Boardgame Historian und dem Institut für Historische Theologie und ihre Didaktik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eine Ausstellung zu modernen Gesellschaftsspielen mit kirchengeschichtlichen Bezügen. Passend zum Ort der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn liegt der Schwerpunkt auf Spielen, die einen Fokus auf Klöster, Mönche und Nonnen legen.

Das Thema Kloster kann hierbei auf unterschiedliche Arten umgesetzt sein: vom Erstellen einer Handschrift in der klösterlichen Schreibwerkstatt über das Brauen von Bier bis hin zum Unterhalt und Ausbau einer Klosteranlage. Das Kloster als handfestes Wirtschaftszentrum oder geheimnisvoller Ort steht hierbei oft im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Daher wird auch der Frage nachgegangen, welche Bilder vom klösterlichen Leben und Wirken dort zu finden sind und vermittelt werden und wie sie sich zur tatsächlichen Klosterkultur und Klostergeschichte verhalten.

Im Rahmen des umfangreichen Begleitprogramms können Besucherinnen und Besucher u.a. einzelne Spiele näher kennenlernen, Spieleautoren und Spieledesigner treffen sowie erleben, wie ein Spiel entsteht.

Am Mittwoch, dem 5. Oktober, und Samstag, dem 19. November, zeigen und erklären dann Henni und Thorsten Faust von Friemelay während der Öffnungszeiten des Museums bekannte und unbekannte historische Spiele aus aller Welt, die sie auch selber herstellen. Wer schon immer wissen wollte, was sich hinter Fischkopp, Kreisschach oder Glückshaus verbirgt, ist hier richtig aufgehoben.

Aber es besteht auch die Möglichkeit, einmal selbst zur Spielfigur zu werden: Am Freitag, dem 28. Oktober, und Samstag, dem 29. Oktober, ist das Großspiel „Die Abtei der wandernden Bücher“ von Thomas Fackler zu Gast in der Abtei. Die Besucherin-nen und Besucher schlüpfen auf einer 7 x 9 Meter großen Spielfläche selbst in die Rolle eines Mönchs, der in einer mysteriösen Klosterbibliothek ein Rätsel lösen muss. Spielspaß ist also garantiert, wenn in großen Folianten geblättert und die Bibliothek durchforstet werden muss. Wegen der begrenzten Anzahl an Spielern ist hierfür eine Anmeldung nötig. Ebenfalls am Samstag, dem 29. Oktober, treffen um 18 Uhr bei einem Meet & Greet Spieleentwicklung und Geschichtswissenschaften unterhaltsam aufeinander. In lockerer Runde fahnden Spieleentwickler und Spieledesigner zusam-men mit Historikerinnen und dem Publikum nach dem "perfekten historischen Spiel" und diskutieren über das Verhältnis von vergnüglichem Spiel und wissenschaftlichen Fakten.

Den Abschluss bietet dann ein praktischer Teil: Am Samstag, dem 5. November, von 14 bis 17 Uhr lädt das Museum Abtei Liesborn zu einem Game-Design- und Storytel-ling-Workshop. Wer wissen möchte, wie Spiele entstehen und wie sich Spielregeln und eine spannende Story miteinander verbinden lassen, ist bei diesem Angebot, das von Playing History durchgeführt wird, genau richtig. Für den Workshop ist eine Anmeldung ebenfalls erforderlich. Wenn die Tage wieder kürzer und die Blätter bunter werden, ist die Zeit für Gesellschaftsspiele im Familien- und Freundeskreis gekommen. Das Museum Abtei Liesborn bildet mit seiner Ausstellung „Mönch ärgere dich nicht“ hierfür schon einmal den Auftakt.

Anmeldungen und weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auf www.museum-abtei-liesborn.de oder Tel. 02523 / 98 24 0

Infos + Tickets

Foto: LWL/Steinweg

23.09.2022 - 18:43 Uhr   bis   11.06.2023 - 18:43 Uhr


Sonderausstellung "ALLESKÖNNER WALD" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285

Die Sonderausstellung "Alleskönner Wald" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster wird um acht Monate bis zum 11. Juni 2023 verlängert. Ursprünglich sollte sie am Sonntag (25.9.) schließen. Museumsgäste haben weiterhin die Möglichkeit, zum Beispiel den Eichenhainbuchenwald des Münsterlands und seine Bewohner:innen kennenzulernen. Die Ausstellung lockte seit Juni 2021 bereits mehr als 126.000 Besucher:innen in das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

"Die Ausstellung ist sehr beliebt", so der Museumsdirektor Dr. Jan Ole Kriegs. "Aufgrund des anhaltenden Interesses und aufgrund der positiven Rückmeldungen der Museumsgäste haben wir uns entschlossen, die Ausstellung zu verlängern. Besonders Kindergärten und Schulklassen soll es weiterhin möglich sein, das museumspädagogische Angebot wahrzunehmen."

Bis Mitte nächsten Jahres besteht also weiterhin die Chance, die Geheimnisse des Waldes zu lüften. Eine Fläche von 560 Quadratmetern bieten den Gästen ausreichend Platz, die mehr als 420 Ausstellungsstücke zu begutachten. Thematisiert werden die verschiedenen Facetten des Waldes. In den Blick geraten nicht nur Fragen rund um den Wald als Lebensraum und Lebensgrundlage, sondern auch die Beziehung zwischen Mensch und Wald.

Besucher:innen können den Wald durch ein interaktives Angebot erfahren. Mitmachstationen und Experimente bieten Menschen aller Altersgruppen eine aktive Auseinandersetzung mit den Ausstellungsobjekten und -inhalten. Durch die barrierefreie Gestaltung sowie den Audioguide in mehreren Sprachen wird der Museumsbesuch inklusiv. Ein wechselndes Angebot an Workshops und Führungen begleitet die Ausstellung.

Eintritt: Kinder unter 18 Jahren frei, Erwachsene 7,50 Euro
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags (und an Feiertagen) von 9 bis 18 Uhr

Foto: Kreis Warendorf

19.10.2022   bis   17.11.2022


Ausstellung „Natürlich abstrakt“ im Kreishaus


Warendorf
Kreishaus
Waldenburger Straße 10

Die Ausstellung „Natürlich abstrakt“ der Sendenhorster Künstlerin Christine Mölleck ist derzeit im Warendorfer Kreishaus zu sehen.

Felder und Streifen sind, ausgehend vom Formenvokabular der Natur, das durchgehende Thema in der abstrakten Malerei von Christine Mölleck. In den neuen Arbeiten dieser Ausstellung ergänzen minimalistische Fragmente, Zeichen, Spuren und schriftähnliche Kürzel das landschaftsbezogene Bildprogramm. Ohne eine vorab festgelegte Komposition treten diese Elemente durch Addition, Reihung, Streuung oder Vereinzelung zueinander in Beziehung. Der helle, monochrome Malgrund bleibt offen und einsehbar. Er wird zum Mitspieler im Bildgeschehen. Das schafft Raum für den Betrachter, seine eigene Imagination und seine Reflexion mit einzubringen.

Für die Künstlerin entstehen Bezüge zur eigenen Erinnerung und zur kollektiven Erfahrung - nicht zuletzt zur aktuellen, tiefgreifenden Krisensituation. Jenseits möglicher Assoziationen sind die Malereien von Christine Mölleck vor allem als eines lesbar: als Spannungsfelder zwischen Leere und Fülle.

Christine Mölleck lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Sendenhorst. Von 1988 bis 1993 studierte sie Kunst an der Uni Münster. Sie ist Mitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf, im Künstlerinnenforum Münsterland sowie in der Künstlergruppe WO-02 (bis 2016). Ihre Werke waren in vielen Orten im Bundesgebiet, u.a. in Hamm, Hannover, Hamburg, Köln und Mannheim ausgestellt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. November zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

27.10.2022   bis   19.02.2023


"Glanzlichter – Polnische Kunst aus dem Kunstmuseum Bochum"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

27. Oktober 2022 - 19. Februar 2023

Die Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums präsentiert Highlights der über 60-jährigen Sammeltätigkeit polnischer Kunst des Kunstmuseums Bochum. Bereits in den 1960er Jahren legte das Kunstmuseum einen Sammlungsschwerpunkt auf die Kunst der früheren sogenannten Ostblockstaaten – in Zeiten des „Kalten Krieges“ keine Selbstverständlichkeit. 1964 zeigt das Museum unter dem Titel „Polnische Kunst heute“ die erste umfassende Nachkriegsausstellung zeitgenössischer polnischer Plastik, Malerei und Grafik, gefolgt von zahlreichen weiteren Gruppen- und Einzelausstellungen polnischer und osteuropäischer Kunst. Heute befinden sich über einhundert Werke polnischer Künstler:innen im Bestand des Kunstmuseums. Seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ sind sie Teil der allgemein internationalen Ausrichtung des Museums.

Die polnische Kunstszene war seit dem Ende der 1940er Jahre von dem aus der Sowjetunion übernommenen Sozialistischen Realismus geprägt. Doch bereits Mitte der 1950er wurden auch andere experimentelle künstlerische Formen wieder offiziell zugelassen. Grund dafür war einerseits die auch von der staatlichen Kulturverwaltung beobachtete Erstarrung der ideologisch begründeten sozialrealistischen Malerei, vor allem aber eine häufig genutzte Reisefreiheit polnischer Künstler:innen in den Westen. Durch den intensiven Kontakt zur internationalen Kunstszene und das Anknüpfen an die eigenen Traditionen der abstrakten Kunst, verarbeiteten die polnischen Künstler:innen die aufgenommenen Einflüsse zu eigenständigen Werken der internationalen Avantgarde.

Die in der Ausstellung präsentierte Auswahl zeigt eine Vielzahl an künstlerischen Positionen, die diese Entwicklung aufzeigen. Die vorgestellten zwanzig Künstler:innen zählen zu den Protagonist:innen der jüngeren polnischen Kunstgeschichte. Ihre Werke sind in polnischen und internationalen Museen vertreten und waren zum Teil auf international renommierten Ausstellungen wie der Biennale in Venedig oder der Documenta in Kassel zu sehen. Die Ausstellung berücksichtigt ein weites Spektrum an Generationen beginnend im späten 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen polnischen Künstler:innen. Zu sehen ist eine Auswahl aus den verschiedenen Kunstgattungen Malerei, Grafik, Plastik, Objektkunst und Installation.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum und der Porta Polonica, der digitalen Dokumentationsstelle zur Kultur und Geschichte der Pol:innen in Deutschland des LWL-Industriemuseums Dortmund.

Infos + Tickets

30.10.2022   bis   08.01.2023


Ausstellung: Ludger Wörtler: Raumbezüge.


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

30. Oktober 2022 - 08. Januar 2023

Ludger Wörtler (Münster): Raumbezüge.
Malerei - Zeichnung - Fresko

Ausstellungsräume, Bildräume, Skizzenräume, Gedankenräume…bilden die ideengebenden Grundlagen der Bilder, Zeichnungen und Plastiken.

Rein malerisch und kompositorisch werden mit den Bildformen in einer abstrakten Struktur gegenständliche Aspekte gesetzt. Sowohl das Ordnungssystem als auch die erkennbaren Gestalten bleiben aber doch ohne eindeutige inhaltliche Festlegung. Diesen Raum kann allein der Betrachter mit eigenen Ideen füllen.

Ludger Wörtler hat in den Ausstellungsräumen des Stadtmuseums Beckum einige Wände original bemalt und nach seinen Vorstellungen gestaltet. Illusionistischer und realer Bildraum ergänzen sich und verschmelzen ineinander.

Bild: Token-Raum-Gelb, 2020, Acryl auf Maltuch (Ludger Wörtler)

05.11.2022   bis   22.01.2023


Telgte: 82. Krippenausstellung - "Mittendrin"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1

05. November 2022 - 22. Januar 2023

Dieses Potpourri, welches im Telgter Museum jährlich neu als professionelle Ausstellung mit Begleitband präsentiert wird, macht den Reiz der Ausstellung aus. In diesem Jahr ist die Geburt Jesu mittendrin: in der Familie, der Stadt und der Welt. Wie immer werden in der Telgter Ausstellung auch aktuelle Themen aufgegriffen, der Krieg in der Ukraine ebenso wie die Überschwemmung im Ahrtal, die auf dem Plakat zu sehen ist. In diesem Jahr ist auch das Ikonen-Museum aus Recklinghausen mit Geburtsikonen zu Besuch in der Telgter Ausstellung. Diese exotische Vielfalt macht den Ausstellungsbesuch zum Erlebnis.

Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag von 11 - 18 Uhr
Für angemeldete Gruppen und Schulklassen sind auch Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Für Auskünfte und Terminbuchungen erreichen Sie uns am Wochenende nur telefonisch unter 02504-93120.

Sonderöffnungszeiten:
25. Dezember und Neujahr von 14 – 18 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen

06.11.2022   bis   12.02.2023


Ausstellung "Epoche ZERO"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

  • Die Sammlung Lenz Schönberg zu Gast

06. November 2022 – 12. Februar 2023

Sechzig Jahre später ist ZERO längst in die (Kunst-) Geschichte eingegangen und in allen großen Museen zu Hause. Die weltweit wichtigste und größte ZERO-Kollektion mit fast 500 Werken ist jedoch die private Sammlung Lenz Schönberg – über viele Jahrzehnte von Gerhard und Anna Lenz aus Leidenschaft für die Kunst und im freundschaftlichen Dialog mit den Künstlern zusammengetragen. Leitend war dabei der zukunftsweisende Gedanke, dass ZERO als eine europäische Bewegung zu verstehen ist, die Künstler aus ganz Europa miteinander und mit ihrem Publikum verbindet

Nach einer großen internationalen Tournee vor einigen Jahren ist eine Auswahl von rund 70 hochkarätigen Leihgaben nun zu Gast im Kunstmuseum Ahlen und erlaubt eine Revision aus heutiger Perspektive. Welche besondere Qualität entwickelt ZERO heute, im Zeitalter der Digitalisierung? Welche individuellen Erfahrungen erschließen sich im stillen Betrachten, in der Fokussierung? Welches Potential der Freude steckt in den Werken und wie lässt es sich in einer Zeit voller Krisen reaktivieren? Die Ausstellung versteht sich als eine Einladung zum Wahrnehmen und Entdecken

Zu sehen sind Gemälde, Objekte und Papierarbeiten von Armand, Aubertin, Hermann Bartels, Václav Boštík, Enrico Castellani, Piero Dorazio, Luciano Fontana, Hermann Goepfert, Gotthard Graubner, Oskar Holweck, Yves Klein, Walter Leblanc, Heinz Mack, Piero Manzoni, Christian Megert, François Morellet, Roman Opalka, Otto Piene, Arnulf Rainer, Bridget Riley, Jan Jacobus Schoonhoven, Turi Simeti, Jean Tinguely, Günther Uecker, Victor Vasarely, Jef Verheyen und Hermann de Vries

Ergänzt wird die Präsentation durch Fotografien von Anna Lenz, die über viele Jahre die Künstler porträtiert sowie freundschaftliche Zusammenkünfte, gemeinsame Reisen und Ausstellungen dokumentiert hat.

Infos + Tickets

12.11.2022   bis   15.01.2023


Ausstellung "Familiensache"


Warendorf
Historisches Rathaus am Markt

12. November 2022 - 15. Januar 2023

  • Annemarie > Theora > Otto KRUMMEL

Das Künstlerehepaar Annemarie und Otto Krummel, mehr als drei Jahrzehnte Kunsterzieher an Warendorfer Schulen, hat in vielerlei Hinsicht die Kunstszene und das Warendorfer Kulturleben mitgeprägt. Nicht zuletzt war Otto Krummel Mitbegründer und über viele Jahre der erste Vorsitzende des Kunstkreises Warendorf. Wir laden ein zur Wiederentdeckung oder zum Kennenlernen von Beispielen ihrer künstlerischen Tätigkeit. Wir freuen uns sehr diese, gemeinsam mit Arbeiten ihrer Tochter Theora Krummel, in der neuen Ausstellung des Kunstkreises Warendorf in Zusammenarbeit mit der Stadt Warendorf zur „Familiensache“ werden zu lassen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen

13.11.2022   bis   19.02.2023


Ausstellung: "Meine Ems"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

13. November 2022 - 19. Februar 2023

Als Teil der Auseinandersetzung des Westpreußischen Landesmuseums mit der Thematik des Natur- und Umweltschutzes rückt das partizipative Projekt „Meine Ems“ nach der Thematisierung des westpreußischen und westfälischen Naturschutzes des 20. Jahrhunderts nun die aktuelle Gegenwart der Warendorfer Emslandschaft in den Vordergrund.

Dazu wurden Warendorfer Bürger:innen eingeladen, über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an den Fluss zu sprechen. Im Sinne der „Oral history“ wurden die Bürger:innen zu Zeugen ihrer Zeit und ihre Erzählungen mit der Kamera aufgezeichnet.  Gemeinsam mit der Warendorfer Theatermacherin und Medienpädagogin Beate Trautner konnte das Projekt umgesetzt werden. Es entstanden kurze Filme, die in kreativer und dynamischer Film- und Schnitttechnik Einblicke in die individuellen Geschichten der Warendorfer:innen festhalten. Die filmisch aufgezeichneten persönlichen Erinnerungen weisen zum einen die Ems als Identifikations- und Sehnsuchtsort aus. Zum anderen öffnen sie ein Kaleidoskop der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Diese erstreckt sich vom Spielen auf den Sandbänken des noch unbegradigten Flusslaufes, über das Schwimmenlernen in der ehemaligen Flussbadeanstalt bis zu der Begegnung mit dem zukünftigen Lebenspartner in Sommermonaten, welche zugleich von den Ereignissen der Nachkriegszeit überschattet wurden. Dabei wird zugleich deutlich, dass die Emslandschaft nicht immer eine Idylle war: Durch die Industrie verschmutztes Wasser verdarb den ein oder anderen Schwimmausflug und die Regulierung des Flusses vertrieb die geliebten Singvögel. Welche Geheimnisse und privaten Momente die Warendorfer:innen im Zusammenhang mit ihrer Ems noch preisgaben, lässt sich in der Ausstellung erfahren.  

Das Projekt richtet den Blick aber nicht nur in die Vergangenheit, sondern zugleich in das Erleben der  Gegenwart und die Möglichkeiten der Natur-, Landschafts- und Flusserfahrungen. In Kooperation mit der Offenen Ganztagsschule der Josefgrundschule in Warendorf beschäftigten sich die Grundschüler:innen eine Woche lang mit der Natur rund um die Ems. In diesem Rahmen erschufen die jungen Teilnehmer:innen ihre eigenen Natur-Kunstwerke und beschäftigten sich mit Fragen des Naturschutzes und der Nachhaltigkeit. Was die Herbstlandschaft Warendorfs alles zu bieten hat und was sich aus den bunten Farben und der Formenvielfacht der Natur erschaffen ließ, zeigt „Meine Ems“ ebenfalls.

Das Westpreußische Landesmuseum lädt alle interessierten Bürger:innen herzlich ein, sich auf die Spurensuche der Emsgeschichten zu begeben.

Foto: Westpreußisches Landesmuseum

Kontakt & Infos

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