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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

Juni
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Sonntag 13.6.
Center Court_Zuschauer

12.06.2021   bis   20.06.2021


"28. Noventi Open 2021"


Aufgrund der Corona-Pandemie werden die 28. NOVENTI OPEN vom 12. bis 20. Juni 2021 ohne Zuschauer ausgetragen. Infolgedessen ist unser Kartenvorverkauf ausgesetzt worden, so dass für das diesjährige Turnier keine Tickets zu erwerben sind.

Die bereits erworbenen Tickets behalten für das kommende Jahr ihre Gültigkeit!
Die 29. Turnierauflage wird vom 11. bis 19. Juni 2022 stattfinden.

Der Start des Kartenvorverkaufs für das Turnier 2022 beginnt analog zu den Vorjahren.
Genauere Information folgen und werden dann auch hier bekanntgegeben bzw. sind der Presse zu entnehmen.

TV-Hinweis
Obwohl die NOVENTI OPEN in diesem Jahr ohne Zuschauer stattfinden, bieten wir ein multimediales Angebot mit Live-Übertragungen aller Einzelmatches im deutschen Fernsehen - übertragen von unseren langjährigen TV-Partnern Eurosport (Montag bis Freitag, 14. bis 18. Juni, ein Halbfinale am Samstag, 19. Juni) und ZDF (ein Halbfinale am Samstag, 19. Juni und das Einzelfinale am Sonntag, 20. Juni).

Social Media-Hinweis
Abrufbar auch auf unseren Social Media-Kanälen Facebook (@atphalle), Instagram (@atphalle_official) und Twitter (@ATPHalle).

Kontakt

12.06.2021   bis   13.06.2021


"9. Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe"


Hamm
Maxi-Park
Alter Grenzweg 2

  • Maxipark zeigt „Lebendige Gärten“zum 9. Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe

Am 12. und 13. Juni 2021 lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ein, die Vielfalt der grünen Schätze der Region zu entdecken. Beim 9. "Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe" präsentieren sich fast 140 Gärten und Parks in der ganzen Region. Die Gärtner:innen selbst haben das Aktionswochenende unter das Motto „Lebendige Gärten” gestellt. Sie setzen sich für Artenvielfalt, ein gutes Miteinander und einen lebendigen Austausch ein. So leisten sie in ihren Anlagen einiges: Sie bieten in Stadtparks Rückzugsorte für gestresste Städter:innen oder Ausflugsziele für Familien. Auch private Gärten ziehen Sie als Besucher:innen an. Liebevoll gepflegte Anlagen werden an wenigen Tagen im Jahr stolz präsentiert und bieten so immer wieder neue, bezaubernde Einblicke. Eingebunden in den Tag der Gärten und Parks findet in diesem Jahr ein Fotowettbewerb statt, bei dem jeder das schönste Foto seiner persönlichen Entdeckungsreise einsenden kann. Alle Informationen und die Teilnahmebedingungen finden Interessierte unte rwww.gaerten-in-westfalen.de .

Der Maximilianpark in Hamm beteiligt sich mit folgenden Veranstaltungen:

Am Samstag, 12. Juni sind alle Interessierte um 15.00 Uhr au feine Entdeckungstour in den Apothekergarteneingeladen. Bei derunterhaltsamen Führung durch den Apotheker-und Kräutergarten offenbart sich den Teilnehmer:innen die „geheimnisvolle Welt der Kräuter“. Jeder erfährt viel Wissenswertes über Inhaltsstoffe, Legenden, Mythen und die Anwendung von Heilkräutern in der Hausapotheke. Die Führung ist kostenlos, es gilt der reguläre Parkeintritt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Am Samstagabend startet später die beliebte „Fledermaus-Safari“ um 20.50 Uhr. Mit Taschenlampen und einem Ultraschalldetektor spüren die Besucher die geheimnisvollen Nachttiere im Park auf. Robert Grunau erzählt viele spannende Dinge über die Lebensweise der heimischen Fledermäuse. Die Teilnahmegebühr beträgt für Kinder 3 € und 5 € für Erwachsene. Es wird um Anmeldung gebeten.

Am Sonntag, 13. Juni lädt die Landschaftsarchitektin Petra Rieke-Schrewezu einer frühsommerlichen Führung durch den Park ein. Ab 11.00 Uhr zeigt sie die blühende Vielfalt von Sommerblumen, Stauden und Wildpflanzen und klärt das Geheimnis üppig blühender Rosen. Die Teilnehmer finden Inspirationen für den eigenen Garten und nehmen sicher viele Anregungen mit nach Hause. Eine Anmeldungist erforderlich.Gleichzeitig lässt die Künstlerin Kerstin Donkervoort am Sonntag, 13. Juni im Rahmen eines Kunst-Workshops „WOODPEOPLE“ entstehen. Zusammen mit der Künstlerin gestalten die Teilnehmer:innen ihr ganz individuelles Kunstwerk. Wer so einen im Garten hat, der erfreut sich täglich an seinem freundlichen Zeitgenossen. Die Teilnahmegebühr beträg t35 €, zzgl. Parkeintritt (incl. Material). Um eine Kurs-Anmeldung wird gebeten.

Infos + Kontakt

13.06.2021 - 15:00 Uhr


"Orgeltag Westfalen"


Warendorf
Christuskirche
August-Wessing-Damm 4

"Rhythm 'n' Pipes" -  unter diesem Motto lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu einem Orgelkonzert der ganz besonderen Art.

Johannes Geßner präsentiert groovige und experimentelle Orgelstücke, mitreißend und farbenfroh. Nicht zu kurz kommt dabei die spontane Improvisation über gewünschte Themen und Melodien. Seien Sie herzlich eingeladen, die Orgel mal von einer ganz neuen Seite kennenzulernen!

Johannes Geßner studierte Kirchenmusik B und A an der Hochschule für Kirchenmusik Herford, sowie Orgelimprovisation bei Prof. Wolfgang Seifen an der Universität der Künste Berlin. Meisterkurse führten ihn u.a. zu Thierry Mechler, Tomasz Nowak, Ton Koopmann, Jens Johansen, UNDUZO, Edi Hüneke, Naji Hakim, POSTYR uvm. Derzeit studiert er im Masterstudiengang "Vocal Leadership" an der CODARTS Rotterdam. Er ist seit 2013 Kantor an der ev. Stadtkirche Lennep und gleichzeitig Kreiskantor des Kirchenkreises Lennep. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Südkorea, Südafrika und in die USA. Neben der Tätigkeit als Kantor ist er auch als Komponist und Arrangeur, mit Schwerpunkten sowohl im Posaunenchorbereich als auch im vokalen Bereich.

Anlass ist der 2. Orgeltag Westfalen, bei dem in Zusammenarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen und der katholischen Bistümer Münster, Paderborn und Essen die Orgel für einen Tag ins Rampenlicht gestellt wird.

13.06.2021 - 17:00 Uhr


"Galeriekonzert" in Freckenhorst


Warendorf-Freckenhorst
Stiftskirche

17.00 Uhr + 19.00 Uhr (Abonnenten)

  • Susanne Ehrhardt, Berlin - Blockflöte und Klarinette
  • Sergej Tcherepanov, Lübeck - Orgel

Auf dem Programm stehen Werke von Mendelssohn, Rossini und Paganini

Es wird zwei Konzerte geben: 17h und 19 Uhr - beide leicht verkürzt und ohne Pause.

Die Abonnenten besuchen bitte - wie gewohnt - das Konzert um 19 Uhr. Für die Einzelkarten wird wegen des reduzierten Platzangebots dringend der Vorverkauf in der Buchhandlung Ebbeke empfohlen. 20 Plätze stehen noch für 19 Uhr zur Verfügung. Dann wird die Liste für 19 Uhr geschlossen. Alle Käufer geben für eine mögliche Kontaktnachverfolgung bitte Namen und Adresse bekannt.

Achtung: Zwingend erforderlich:
Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung (Ärztl.Attest) oder Vorlage eines aktuellen negativen Tests. 

Da nach den Einlassformalitäten die Plätze zugewiesen werden, bitten wir um frühzeitiges Erscheinen!

13.06.2021 - 17:00 Uhr


"Doppelkonzert" in Telgte


Telgte
Bürgerhaus
Baßfeld 4

  • Doppelkonzert von UniJAZZity und der Big Band der Musikschule Telgte

Die neuen Lockerungen machen es möglich. Das Bürgerhaus Telgte öffnet nach Monaten der Schließung endlich wieder seine Pforten. Mit einem Doppelkonzert der Big Band der Telgter Musikschule und der Jazz-Combo UniJAZZity geht es los.

Trotzdem gelten weiterhin einige coronabedingte Vorsichtsmaßnahmen. Die Gästezahl wird begrenzt sein, so dass genügend Abstand zwischen verschiedenen Haushalten eingehalten werden kann. Voranmeldungen bei Tourismus + Kultur Telgte sind bis zum 10. Juni um 12 Uhr, Telefon: 0 25 04/690 100 möglich.  Außerdem muss ein Nachweis über einen offiziellen, negativen Schnelltest, ein Nachweis über eine Impfung oder Genesung vorgezeigt werden. Ansonsten gelten die üblichen Hygieneregeln wie FFP2-Maske und Abstand.

Einlass ist um 16 Uhr, Konzertbeginn um 17 Uhr. Als besonderes Special ist diese erste Kulturveranstaltung kostenfrei.

Dynamisch, mitreißend und musikalisch innovativ: UniJAZZity, das Jugend-Jazz-Orchester Westfalen hat sich in der Musikszene des Landes einen ausgezeichneten Namen gemacht. Die junge Bigband steht für varianten- und temporeichen Jazz quer durch die verschiedenen Jazzstile und Epochen – vom klassischen Bigband-Sound der 1950er Jahre über lateinamerikanische Rhythmen bis hin zu feinfühligen Balladen. UniJAZZity ist ein Projekt des Kulturguts Haus Nottbeck in Kooperation mit der Schule für Musik im Kreis Warendorf. (www.unijazzity.de)

Die Liebe zur Swing- und Jazzmusik der 30er und 40er Jahre verbindet die Musikerinnen und Musiker der Big Band der Musikschule der Stadt Telgte. Die großen Namen dieser Zeit, wie Benny Goodman, Duke Ellington und Glenn Miller stehen auch heute noch für die eingängigen Arrangements. Die swingenden Rhythmen und der satte Sound begeistern das Publikum noch immer. Auch die Besetzung der Big Band orientiert sich mit Tenor-, Alt- und Baritonsaxophonen, Posaunen, Trompeten, Querflöten, Klarinette, Piano, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug an den Bands dieser Zeit. Dass aus den ca. 20 engagierten Laienmusiker*innen ein harmonischer Klangkörper entsteht, dafür ist der Bandleader Dieter Kuhlmann verantwortlich. Er studierte bei Bart van Lier Jazzposaune und arbeitet als Lehrer und freischaffender Musiker. Durch die Zugehörigkeit zur Musikschule der Stadt Telgte stoßen immer wieder qualifizierte, hervorragend ausgebildete Nachwuchsmusiker als willkommene Verstärkung zur Band.

Bild: Branouche

13.06.2021 - 18:00 Uhr


"Open-Air-Konzert" in Everswinkel


Everswinkel
Mitmachmuseum Up´n Hoff
Wester 31

Branouche - das sind Musiker*innen, die poetische Geschichten über unser Leben erzählen können mit und aus MPB, Bossa Nova, Choro und Swing. Mit Musik, die in die Beine und in den ganzen Körper strömt, die Zuhörer erfüllt und die Welt in vielen Facetten beschreibt: wunderschön, verspielt, verliebt, ekstatisch, traurig oder melancholisch. Die Texte der Songs werden durch ihre Liebe zu musikalischer Könnerschaft und Details lebendig. Auch Lieder mit deutschen Texten werden zu Gehör gebracht. Denn die Verbindung zwischen Brasilien und Deutschland ist enger, als man denkt. Überraschend! Die Sehnsucht, die in vielen deutschen Volksliedern besungen wird, heißt in Brasilien "Saudade". Und der Manouche-Swing bringt eine neue Farbe und Spaß ins Spiel: Pure Lebensfreude!

Das Konzert findet im Freien im Innenhof des Mitmachmuseums vor der neu errichteten Tenne statt. Für die Teilnahme ist ein negativer Corona-Test, Genesung oder Impfung erforderlich und wird am Einlass jeweils mit Nachweis und Abgleich mit Personalausweis geprüft. Nach den momentan geltenden Regeln muss auf dem gesamten Gelände während der Veranstaltung zumindest eine Alltagsmaske getragen werden. Die Stühle werden mit einem Absatnd von 1,5 m aufgestellt, wobei Haushaltsgemeinschaften zusammensitzen dürfen. Daher bitte pro Ticket-Bestellung jeweils nur Personen des selben Haushalts angeben.

Mit freundlicher Unterstützung des BSHV findet auch ein Getränke-Verkauf statt.

Gäste, die mit dem Auto anreisen, werden gebeten, auf dem Parkplatz des Sportplatzes (Wester 30) zu parken.

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Kleiner Tempel-3“,2017, Nussbaum, 31 x 19 x 15

21.03.2021   bis   20.06.2021 - 00:00 Uhr


Ausstellung: "Dorissa Lem: POLYPHONIE."


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Dorissa Lem: POLYPHONIE.
Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung

21.03.2021 bis 09.05.2021

Das Stadtmuseum Beckum ist wieder geöffnet. Zum Auftakt des neuen Ausstellungsreigens zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung „POLYPHONIE. Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung“ der Kölner Künstlerin Dorissa Lem. Der Ausstellungstitel „Polyphonie“ spricht von einer aufeinander abgestimmten Vielfalt ihrer Arbeitsbereiche: Holzskulpturen spielen im Raum mit Malerei oder Zeichnung.

Die Künstlerin zeigt in ihrem grafischen Werk Frottagen wie auch bearbeitete Blindzeichnungen. Hier ertastet die Künstlerin mit Graphit Untergründe und reibt Strukturen durch ein aufgelegtes Papier, dort verzichtet sie zunächst auf das kontrollierende Auge und vertraut sich den spürenden Bewegungsimpulsen ihrer Hand an. In beiden Fällen kommt sie zu überraschenden Ergebnissen.

Auch Lems Malerei entsteht in einer Art von bildhauerischem Prozess: mit der Spachtelkante reißt sie ihre Malgründe aus Sperrholz auf. Hier wie dort geht es um Schichten, die sie bei der Skulptur ab- und beim Bild aufträgt. Die Bildschichtungen zeigen eine Durchdringung verschiedener Ebenen und verdichten sich zu einem pulsierenden Farb-raum. Dorissa Lem arbeitet gern zu Musik, ihre Werke Flauto 1 und Flauto 2 korrespondieren beispielsweise mit einem Konzert für Flöte und Orchester von Peteris Vasks.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog in Kooperation mit dem Stadtmuseum Siegburg (dort ist die Ausstellung anschließend zu sehen), unterstützt vom Museumsverein Beckum und der Rudolf Klefisch-Stiftung, Köln.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist für Ihren Museumsbesuch eine Voranmeldung notwendig - Tel. 02521/29266.

Grafik: Kloster Bentlage

10.04.2021   bis   20.06.2021


Ausstellung: "SALIGIA. Die 7 Todsünden" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

  • Sieben Mobile Installationen
  • Samstag, 10. April bis Sonntag, 20. Juni 2021

Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Neid, Faulheit und Völlerei – die sieben Todsünden zeugen von schlechtem Charakter. Sie als Thema für Ausstellungen zu „nutzen“, ist in kulturhistorischen Museen durchaus üblich, denn die Darstellung lasterhaften Verhaltens fasziniert – schon immer!

SALIGIA sind die „Großen Sieben“ und so haben die Kuratoren dieser Kooperationsausstellung sieben bundesweit große Künstler/innen angesprochen und sie gebeten, je eine Sünde künstlerisch zu interpretieren. Damit die Ausstellung mobil ist und auf Wanderschaft gehen kann, haben die Künstler/innen je einen KFZ-Anhänger gestaltet.

Superbia/Hochmut - Stefan Demming
Avaritia/Geiz - Dietmar Schmale
Luxuria/Wollust - Wiebke Bartsch
Ira/Zorn - Beate Passow
Gula/Völlerei - Peer Christian Stuwe
Invidia/Neid - Katharina Krenkel
Acedia/Faulheit - Ottmar Hörl

Weitere Information auf der SALIGIA Webseite: http://die.saligia-kunst.de/

Öffnungszeiten:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Fr. + Sa.: 14-17 Uhr

22.04.2021   bis   20.06.2021


Sonderausstellung "Augenblicke. Malerei und Zeichnung von Rolf Löhrmann"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

Augenblicke. Malerei und Zeichnung von Rolf Löhrmann
22. April - 20. Juni 2021

Der Titel der Ausstellung »Augenblicke« umreißt in doppelter Bedeutung die Bilder des im westfälischen Rheine lebenden Künstlers. Zum einen weisen sie hin auf die Quellen seiner Arbeiten: fast alle basieren auf sogenannten Schnappschüssen, Momentaufnahmen, gefunden in den Printmedien dieser Welt oder in den Weiten des Internets. Diese Fotos entbehren jeglicher Inszenierung, denn die meisten sind entstanden in Augenblicken, die so nur ganz kurz erfassbar und nicht selten von Kriegshandlungen beeinflusst waren.

Zum anderen fokussiert sich Löhrmanns Malerei auf die Augen der abgebildeten Menschen. Sie sind neben der Mimik als Ganzem der Bereich, der die menschlichen Gefühle am eindrucksvollsten und zugleich differenziertesten widerzuspiegeln vermag: Angst, Enttäuschung und Trauer lassen sich in ihnen ebenso ablesen wie Freude, Hoffnung und Gelassenheit. Nicht umsonst sagt man, die Augen seien die Fenster zur menschlichen Seele. Und in eben diese Fenster will uns der Künstler mit seinen Bildern blicken lassen. Dabei ist es im Wesentlichen nicht das Dargestellte an sich, sondern vielmehr das in der Darstellung bewusst Weggelassene und sich erst im Auge des Betrachters wieder Ergänzende, das die eigentliche Bildwirkung erzielt.

Durch künstlerische Verfremdung und Überhöhung macht der Künstler in den seit 2017 entstandenen großformatigen Acrylbildern und Tuschezeichnungen auf das Leid der oftmals durch Flucht und Vertreibung traumatisierten Menschen aufmerksam.

Genau hier berühren sich Löhrmanns Arbeiten und die Intentionen des Westpreußischen Landesmuseums, das in seiner Dauerausstellung unter anderem auch die Themen Flucht und Vertreibung der Menschen aus Westpreußen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dokumentiert und für die Nachwelt sichtbar macht. In diesem Bestreben wider das Vergessen liegt die Schnittmenge zur Malerei von Rolf Löhrmann.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Museumsbesuch über die derzeit gültigen Coronaschutzauflagen unter www.westpreussisches-landesmuseum.de

Foto: Dirk Bogdanski

25.04.2021   bis   25.07.2021


„Die Welt in der Tasche“. Expeditionen ins Ungewisse.


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • Reisebiografien und eine Suche nach dem Glücklichen Arabien

25. April - 25. Juli 2021

Auf der imaginären Landkarte der unendlichen Möglichkeiten sind sie seit Jahrhunderten unterwegs: Autorinnen und Autoren, die in der Fremde nach neuer Inspiration suchen, ihren Erlebnishunger stillen wollen und neue Horizonte ins Visier nehmen – letztlich aber auf der Suche nach sich selbst sind, ihrem eigenen, vielleicht unerfüllten Ich. Das Museum für Westfälische Literatur zeigt in seiner neuen Sonderausstellung, wie westfälische Autoren und Autorinnen auf ihren Reisen andere Länder und Regionen wahrnahmen und wie ihr Werk davon beeinflusst wurde. Die Ausstellung ist im Innen- und Außenraum des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde Stromberg zu sehen.

Schon der Kartäusermönch Werner Rolevinck beschrieb in seinem "Buch zum Lobe Westfalens" (1474) in bester PR-Manier die Großtaten der "Westfälinger" in aller Welt, denen es hierzulande nachzueifern gelte. Die Suche nach dem Anderen, die Faszination des Fremden, zieht sich wie ein roter Faden durch die Literaturgeschichte, auch die westfälische. An ein solches Panorama dockt das Projekt "Die Welt in der Tasche" an. Es markiert wie mit Stecknadeln auf Internet-Reiseportalen jene Sehnsuchtsorte, die die Ferne gleichsam zu magischen Orten werden ließen, von der Arktis bis ins tiefste Afrika, von den Steppen Asiens bis an die kalifornische Westküste. Immer ist Westfalen/Europa der Ausgangspunkt und immer führte der Weg zurück in die Heimat, die, auf der Grundlage neu gesammelter Erfahrungen, sozialhistorisch und mentalitätsgeschichtlich neu, bewusster wahrgenommen, neu "gelesen" wird.

Das Projekt „Die Welt in der Tasche“ stellt unterschiedliche Reisebiografien vor. Es spürt Motivationen nach, sammelt Lust- und Frusterlebnisse – bis hin zum Stoßseufzer: „Ach, wie schön ist es doch, wieder zu Hause zu sein, wäre ich doch lieber gleich daheim geblieben!“

Neben dem Ausstellungsbereich im Literaturmuseum sind im Außenraum großformatige Installationen mit Informationen zu Reiseautorinnen und –autoren verschiedener Epochen zu sehen. Eine eigene Abteilung bilden die Reisen des aktuellen Droste-Preisträgers Michael Roes, die multimedial im Gartenhaus zu erleben sind. In seinem aktuellen Essayband "Melancholie des Reisens" stellt Roes die These auf, dass der träge und verwöhnte moderne Mensch nur durch radikale Fremderfahrung zu sich selbst finden könne. Roes hat bisher 13 Romane geschrieben und fast alle spielen in der Ferne. Alle Handlungsorte hat er zuvor ausgiebig bereist, um seine Geschichten so lebensecht und körperlich wie möglich erzählen zu können. Zu sehen sind Filme, Fotos und natürlich Texte von unterwegs. Des Weiteren gibt es an den Audioinseln im Museumspark musikalische Kostproben einer Zusammenarbeit mit dem israelischen Komponisten Amos Elkana zu hören, für die Roes die Texte beigesteuert hat.

Zur Online-Eröffnung und Einführung bietet das Literaturmuseum eine szenische Lesung mit Carsten Bender und Walter Gödden am 25.4. um 11 Uhr per Videostream auf www.kulturgut-nottbeck.de . Darüber hinaus sind weitere Kurzvideos geplant, die sich einzelnen Autorinnen und Autoren der Gegenwart und deren Reisetexten widmen und im Verlauf der Ausstellungszeit veröffentlicht werden.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02529/9497900 oder per E-Mail (museum@kulturgut-nottbeck.de) im Museum anzumelden. Zudem ist die Vorlage eines offiziellen negativen Corona-Schnelltestergebnisses notwendig, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

02.05.2021   bis   29.08.2021


"Geld und Glaube – Wechselausstellung im Museum Relígio"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

2. Mai bis 29. August 2021

Die Ausstellung „Geld und Glaube“ im Relígio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam. Dank der Förderung durch die Sparkasse Münsterland Ost sowie der Kulturstiftung der Provinzial Versicherung konnte ein umfangreicher gleichnamiger Begleitband erscheinen, der Im Buchhandel und im Museum erhältlich ist .

In fünf Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Zusammenspiels von Geld und Glaube gezeigt:

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern auch Regeln zum Zinsverbot. Gemeinsamkeiten der religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld werden beispielhaft gezeigt. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung auch einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Hier werden hochwertige Grafiken, Spendenkassen der drei Religionen sowie Kollektengeldquittungen präsentiert. Zentral ist auch der Umgang mit Geld bei religiösen Festen – Tauftaler, Konfirmationsgeld oder Hochzeitsmünzen sind Teil der Ausstellung.

Sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück zeugen vom Umgang mit Geld in volkstümlichen Legenden, Sagen und Märchen. Geld und Reichtum, Frömmigkeit und Armut sowie Glück und Unglück sind vielfach genutzte Motive, wobei die ausgestellte Grafik vom Geldteufel nur ein Beispiel von vielen ist.

Bei einer Ausstellung mit dem Titel „Geld und Glaube“ ist es unerlässlich, auch der materiellen Form des Geldes eine eigene Abteilung zu widmen. In der Abteilung „Münzgeld und Glaube“ wird die enge historische Verwobenheit der beiden Bereiche anhand der bildlich-religiösen Motive auf Münzen oder Geldscheinen verdeutlicht. Hier ist auch der sogenannte Pesttaler zu sehen, von dem man sich schützende Wirkung erhoffte.

Und auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Die Ausstellung lebt vor allem von Leihgaben: Sie kommen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Historischen Museum Hamburg, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Erfurt und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum in Münster, sowie aus Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Die Eröffnung wird perZoom am 2. Mai 2021 um 15 Uhr digital übertragen. Der Zugangslink findet sich auf der Homepage des Museums unter Veranstaltungen. Das Begleitprogramm wird entsprechend der Corona-Situation aktuell auf der Homepage veröffentlicht.

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 bis 18 Uhr

Für den Besuch der Ausstellung ist nach aktuellen Vorgaben eine Anmeldung sowie ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Abbildung:
„Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D’Argent“
Imagerie d’Epinal, Frankreich, Pellerin-Bilderbogen, ca. 1880
Holzschnitt, koloriert
H. 20,5 cm, B. 32 cm
Inv.-Nr. 19-0936
Foto: Stephan Kube, Greven

Foto: Stadt Warendorf

30.05.2021   bis   04.07.2021


Ausstellung "Kaj Osteroth_Bestenfalls Gespenster_Malerei"


Warendorf
Stadtmuseum Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

30. Mai - 04. Juli 2021

Bestenfalls Gespenster - Stadtmuseum Warendorf öffnet seine Pforten mit einer Ausstellung der Künstlerin Kaj Osteroth

Nach langer, CORONA-bedingter Schließung freut sich die Stadt Warendorf, nun auch das Stadtmuseum im Historischen Rathaus wieder für Besucher*innen öffnen zu dürfen. Vom 30. Mai bis zum 4 Juli zeigt die Stadt Warendorf in Kooperation mit dem Kreiskunstverein Beckum-Warendorf eine Ausstellung mit der international renommierten Künstlerin Kaj Osteroth. Die Ausstellung wurde durch ein Arbeitspakt-Stipendium des MWFK sowie das NEUSTART KULTUR-Stipendium der Stiftung Kunstfonds gefördert.

Kaj Osteroth wurde 1977 in Beckum geboren. Heute lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Berlin und Brandenburg. Sie studierte an der Universität der Künste bei Stan Douglas und beendete dort 2006 als Meisterschülerin ihr Kunststudium, gefolgt von einem Magister Abschluss in Ethnologie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin in 2008. 2009 bis 2014 war sie wiederholt als Künstlerin und Kulturproduzentin in Johannesburg, u.a. in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts, für eine Künstler*innen-Residenz an den Bag Factory Artists´ Studios und für das ifa-geförderte, mehrteilige Künstler*innenprojekt Vanilla Facts. Ergebnisse dieser vielfältigen Arbeitsaufenthalte flossen in eine Reihe von Malereien, die sie 2016 in ihrer ersten Solo-Ausstellung „No name for my desire“ im Projektraum uqbar in Berlin vorstellte.

Die Gespenster, mit denen Kaj Osteroth die Bersucher*innen in Ihrer Ausstellung konfrontiert bezeichnet Sie selbst als „eine Macht des per Definition Imperfekten und nicht Legitimierten. Jener Macht, die man für vergessen und begraben hielt.“ Denn „was muss sich unsere, sich auf Privilegien ausruhende Gesellschaft mehr fürchten? Die Vergangenheit, die Zukunft, oder die Diversität …“ fragt die Künstlerin mit und in Ihren Bildern.

„Die Malerei von Kaj Osteroth ist auf den ersten Blick nicht gefällig, sondern ein Ausdruck, zu dem sich die Betrachter*innen persönlich verhalten müssen“, stellt Horst Breuer, Leiter des Kulturbüros fest, der gemeinsam mit Alfred Smieszchala die Ausstellung kuratiert hat. Ebenso wie Bürgermeister Peter Horstmann bedauern die beiden sehr, dass es am Eröffnungstag keine offizielle Vernissage geben kann, bei der die Künstlerin und die Besucher*innen miteinander ins Gespräch kommen können. „Die geltenden CORONA-Schutzbestimmungen lassen es nur zu, dass maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellungsräume besuchen dürfen“, macht Bürgermeister Peter Horstmann deutlich. „Gleichwohl freuen wir uns natürlich sehr, überhaupt wieder öffnen und damit Kultur wieder zugänglich machen zu können.“

Auf Basis der geltenden CORONA-Schutzbestimmunen ist die Ausstellung Dienstag bis Freitag von 15:00-17:00 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 14:00-17:00 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist verpflichtend. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information unter der Rufnummer 0 25 81 / 54-54 54 montags bis freitags von 11:00-16:00 Uhr und samstags von 10:00-13:00 Uhr entgegen. Aus Personal-planerischen Gründen ist es erforderlich, sich jeweils spätestens am Vortag des geplanten Besuches anzumelden. Jeweils zur vollen Stunde können maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Der Besuch muss auf jeweils 45 Minuten begrenzt werden, um die Hygienebestimmungen einhalten zu können. Besucher*innen, die sich angemeldet haben, müssen sich beim Eintritt in die Ausstellungsräume entweder über die für das Museum eingerichtete Luca-App einloggen oder sich alternativ in eine dort ausliegende Kontaktliste eintragen. Im Gebäude des Rathauses sowie in den Ausstellungsräumen gelten sowohl die Pflicht, FFP2-Maken zu tragen als auch die bekannten Abstandsregeln.

Tourist-Information (zur Terminvereinbarung)
Mo-Fr.                        11:00-16:00 Uhr
Sa.                             10.00-13:00 Uhr

Stadtmuseum Historisches Rathaus
Di-Fr.              15:00-17:00 Uhr
Sa. u. So.      14:00-17:00 Uhr

Foto: J.I. Kallenberg

13.06.2021   bis   04.07.2021


Ausstellung "Sound Ortungen Nottbeck - Wort | Klang | Natur"


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Westfälisches Literaturmuseum
Landrat-Predeick-Allee 1

"Sound Ortungen Nottbeck" (SOUNDSEEING-Festival)
Wort | Klang | Natur

SO 13.06.2021 - SO 04.07.2021

Klasse Klangkunst-Komposition der Hochschule für Musik Mainz

Danbi Jeung | Anahita Ghasemi Nasab | Juan Bermudez | Christopher Dahm | Stefan g. Fricke
Wingel Mendoza | Meike Borchers

Eröffnung: 13.06. um 11.00 Uhr

12.06. | "FireFly" Mitmachaktion mit Smartphones ca. 22.00 Uhr

Ortungen markiert das Kulturgut Nottbeck zum temporären Klangkunst-Ort. Hier entwickeln Klangkünstler*innen während eines Creative Camps spezielle SOUND ART-Arbeiten, abgestimmt für diesen Ort und die Möglichkeiten des Kunsterlebens zu Corona-Zeiten. Inspiriert vom Literaturmuseum entstehen Klangkunst-Objekte mit Sprache: Klangstrahlen transportieren Texte in die Ferne, drehende Buchseiten reden von sich selbst, aus mexikanischen Tonvasen tönt Klang-Poesie. In weiteren Arbeiten ist das ökologische Umfeld gegenwärtig: Klanginseln erschaffen sonore Räume im Freien, Getreideklänge tropfen aus Drainagerohren, vom Wasser aus schallen Solaramphoren, kombiniert mit akustischen Reflexionen von der Terrasse.

Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzbestimmungen ist für die Eröffnungs-Matinee am 13.06. die Teilnehmerzahl begrenzt worden. Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses, das höchstens 48 Stunden zurückliegen darf oder dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung. Wir würden Sie bitten, sich bei Interesse unter der Tel.: 02529/9497900 oder per E-Mail an museum@kulturgut-nottbeck.de anzumelden. Halten Sie hierzu Ihren Namen und Ihre Kontaktadresse bereit.

Ein Ausstellungsprojekt im Rahmen von SOUNDSEEING - Das münsterlandweite Klangkunstfestival 2021. Gefördert durch das Ministerium für Kultur- und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die LWL-Kulturstiftung und die Gelsenwasser-Stiftung. Eine Veranstaltung des Kulturgut Haus Nottbecks, der Hochschule für Musik Mainz und dem Gutenberg Lehrkolleg der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Betreuung: Prof. Peter Kiefer | Prof. Stefan Fricke | Klgr. Andres Bosshard | Joshua Weitzel
Jim Igor Kallenberg |

https://soundart.uni-mainz.de

Parallel zur Ausstellung sind vom 13.6. bis 12.9.2021 die beiden Installationen "Music for Ears" und "Body Music" der Klangkünstlerin Dodo Schielein zu erleben, die Hör-Anweisungen für eine veränderte Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen sowie Anleitungen für ein Klangerlebnis des eigenen Körpers bieten. Dodo Schielein lebt und arbeitet seit 1992 in Hamburg. Sie studierte Kommunikationsdesign sowie Freie Kunst bei Henning Christiansen an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und besuchte Seminare für Komposition und Musiktheorie, u.a. bei Manfred Stahnke. Tätigkeiten als Komponistin, Klangkünstlerin und bildende Künstlerin.

www.dodoschielein.de

 

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