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Markus & Ina
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Donnerstag 15.4.

Grafik: Stadt Beckum

30.03.2021   bis   14.05.2021


"Beckumer Ausbildungsmesse 2021"


Schülerinnen und Schüler, aufgepasst!

Vom 30. März bis 14. Mai 2021 findet die BEAM digital+ statt, die erste digitale Beckumer Ausbildungsmesse. Auf der Website beam-beckum.de könnt Ihr Euch rund um die Themen Ausbildung, duales Studium, Praktikum und Bewerbung informieren. Ausbildungsbetriebe aus Beckum und Umgebung präsentieren sich online und stellen ihre Ausbildungsberufe vor.

Alle Infos gibt's auf: www.beam-beckum.de 

15.04.2021 - 08:00 Uhr


"Für einen Abschluss ist es nie zu spät"


Manche Beschäftigte im Münsterland haben nie einen Berufsabschluss erworben. Sie haben als Angelernte einen Arbeitsplatz gefunden. Einige andere haben zwar mal eine Ausbildung gemacht, sind aber aus verschiedensten Gründen längst nicht mehr im erlernten Beruf tätig. Für sie alle kann es sich lohnen, nochmal die Schulbank zu drücken und einen Berufsabschluss anzustreben. Die Arbeitsagentur gibt dazu Tipps.

Heute stehen die Experten vom “Projekt Ich” der Agentur für Arbeit von 8:00 bis 18:30 Uhr am Telefon für Fragen rund um das Nachholen eines Berufsabschlusses für Erwachsene bereit. Unter der Rufnummer 0251 698 251 können sich Interessierte aus dem Münsterland direkt und unverbindlich an die Beraterinnen und Berater wenden.

“Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung haben ein deutlich höheres Risiko arbeitslos zu werden“, berichtet Sarah Ziemens, Teamleiterin für die lebensbegleitende Berufsberatung, dem „Projekt Ich“, bei der Agentur für Arbeit. Sie ergänzt: „In der Regel dauert die Arbeitslosigkeit dann auch länger. Das liegt wiederum vor allem daran, dass am Arbeitsmarkt vorrangig Fachkräfte gesucht werden.“ Denn gut ausgebildetes Personal wird in den kommenden Jahren noch knapper. Daher wirbt sie dafür, dass es für den Erwerb eines Abschlusses nie zu spät ist: „Es lohnt sich, die Zeit und Energie zu investieren.“

Dabei muss es nicht immer eine vollständige Ausbildung sein, auch Teilqualifikationen oder eine Externen-Prüfung sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich. „Die jeweiligen Möglichkeiten erörtern wir im Gespräch mit den Anrufern“, so Ziemens. Neben den besseren beruflichen Perspektiven nennt sie noch einen weiteren Vorteil eines Berufsabschlusses: „Fachkräfte sind in der Regel besser bezahlt als angelernte Kräfte. Das ist sicherlich noch ein zusätzlicher Anreiz, sich mit uns in Verbindung zu setzen.“

Grafik: G+G Verlag

15.04.2021 - 16:30 Uhr


"Online-Vorlesestunde der Stadtbücherei Ahlen"


Heute steht die Geschichte „Wie schön, dass wir uns haben, kleiner Fuchs“ von Ulrike Motschiunig auf dem Programm. Vorgelesen wird das Buch von unserer Vorlesepatin Angelika Knöpker.

Der kleine Fuchs entdeckt, wie kunterbunt und unterschiedlich sich das Zusammenleben der Tiere im Wald gestaltet: Wie es sich wohl bei der großen Ameisenfamilie lebt? Und ob Frau Elster wirklich lieber den Tag für sich alleine verbringt? So unterschiedlich die Sichtweisen über das Zusammenleben auch sind, haben die Waldtiere eines gemeinsam: sie alle sind Familie.

Verfolgen kann man die Geschichten auf der Facebook-Seite der Stadtbücherei Ahlen unter https://www.facebook.com/groups/153576169270300/

Gasherd an

15.04.2021 - 18:00 Uhr


"Online-Kochkurs: Vegane Paella"


Reisen ist in diesen Zeiten schwierig geworden, Kochkurse besuchen auch. Der erste Online-Kochkurs der Volkshochschule Oelde-Ennigerloh bietet kulinarische Reisen. Heute von 18 bis 19 Uhr geht es in die spanische Küche. Im Mittelpunkt steht die vegane Ernährung. Aus frischen, saisonalen und rein pflanzlichen Zutaten wird ein schmackhaftes Gericht zubereitet: die Paella. Die Köchin kommt an dem Kursabend live per Video direkt in Ihre eigene Küche und unter Anleitung können Sie allein oder mit der ganzen Familie mitkochen. Beim Essen wird ein „virtueller“ Austausch ermöglicht, bei dem sich die Mitreisenden näher kennenlernen und Rezepte austauschen können.

Anmeldung und weitere Informationen in der Geschäftsstelle der Volkshochschule Oelde-Ennigerloh online, per Mail oder telefonisch 02522/72-722 und 02524/28-3333.

www.vhs-oelde-ennigerloh.de

 

arzt-stethoskop

15.04.2021 - 19:00 Uhr


"Telemedizin"


Was passiert, wenn Menschen sich Sorgen über ihre Gesundheit machen, einen medizinischen Rat brauchen und keinen Arzt oder keine Ärztin erreichen können? Keine Sorge, seit 2018 haben gesetzlich versicherte Patienten mit einer Krankenversicherungskarte in Baden-Württemberg die Möglichkeit, sich montags bis freitags zwischen 9 und 19 Uhr mit einem Online-Arzt verbinden zu lassen. Diese Ärzte/Ärztinnen sind alle in eigenen Praxen niedergelassen oder angestellt und bringen eine jahrelange Erfahrung mit. Aber wie funktioniert die Telemedizin? Speziell geschulte Medizinische Fachangestellte (MFA) erfassen die Personalien, die Krankheitssymptome und die Krankengeschichte der Patient*innen und klären die Dringlichkeit. Handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall, wird der Anruf direkt an die Rettungsleitstelle weitergeleitet. Ansonsten meldet sich innerhalb kürzester Zeit oder auch zu einem festgelegtem Zeitpunkt, ein Telearzt oder eine Teleärztin bei den Ratsuchenden. Im Idealfall berät der/die Telemediziner*in dann abschließend oder, wenn das nicht möglich ist, werden auch die Weichen für einen weiteren Behandlungsweg gestellt. Hier kommt dann wieder die MFA ins Spiel, die, wenn es noch am gleichen Tag nötig sein sollte, zeitnah einen Kontakt mit Fachärzten/ der Notfalldienstzentrale oder einem Krankenhaus vermitteln kann. Auch wenn es die Telemedizin noch nicht bundesweit gibt, bietet der Vortrag doch eine gute Information darüber, wohin "die Reise" zukünftig hingehen könnt.

Der Online Vortrag mit Referentin Dr. Martina Hartmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Mannheim , findet statt von 19-20.30 Uhr. Der Vortrag wird aus der VHS Böblingen-Sindelfingen e.V. digital via "Livestream" übertragen und bietet somit die Möglichkeit, den Vortrag zu Hause am eigenen PC, Laptop oder Tablet-PC zu verfolgen. Hierzu erhält man nach der Anmeldung einen entsprechenden Zugangslink und eine Anleitung zur Registrierung. Eine Anmeldung ist erforderlich unter http://www.vhs-ahlen.de  . 

15.04.2021 - 20:00 Uhr


"Bridge als neues Hobby erlernen"


Seit einem Jahr können viele Freizeitbeschäftigungen nicht mehr ausgeübt werden. Auch der Bridgeclub Warendorf spielt nicht mehr wie gewohnt im Hotel "Im Engel" Karten. Stattdessen boomt weltweit auch das Bridgespielen im Internet. Ob zum Kaffeebridge oder für Turniere, die Möglichkeiten sind fast grenzenlos und unkompliziert. Das alles ist natürlich kein vollwertiger Ersatz für die geselligen Nachmittage, aber man bleibt mit dem Spiel verbunden und hat die Möglichkeit weltweit Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Susanne Bollmann spielt seit fünf Jahren im Bridgeclub Warendorf und ist zurzeit bei "Bridgebaseonline" aktiv. Sie gibt gerne ihre Erfahrungen weiter: „Das Spiel ist am Rechner oder mittels Tablet möglich. Selbst das Handy ermöglicht den Zugang zu dieser kostenfreien Plattform."

Der Deutsche Bridgeverband hat die Herausforderung Corona angenommen und bietet kostenlos Onlinekurse an. Ganz aktuell startet eine Ausbildungskampagne für verschiedene Zielgruppen von Kindern bis hin zu Erwachsenen ohne Vorkenntnisse. Innerhalb von 10 bis 12 Unterrichtsstunden lässt sich Bridge bequem von Zuhause aus erlernen. Die Unterrichteinheiten (90 Minuten / Woche) starten ab dem 12. April 2021. Wer im Vorfeld mehr wissen möchte, kann sich bei Schnupperterminen  "schlaumachen".

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.bridge-verband.de/bridge_entdecken

Ansprechpartner: Till Sauerbrey: ressort-unterricht@bridge-verband.de

Für Rückfragen steht auch der Bridgeclub Warendorf unter bridgeclubwarendorf88@gmail.com oder Susanne Bollmann mit der Rufnummer  02581-632974 zur Verfügung. Bollmann ist sicher: "Mit diesem Angebot kann die "Coronazeit" sinnvoll genutzt werden, um ein interessantes Hobby zu erlernen". Sobald wieder der normale Spielbetrieb möglich ist, kann das neue Wissen gern unverbindlich mittwochs im Bridgeclub Warendorf getestet werden.

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

29.11.2020   bis   30.05.2021 - 00:00 Uhr


Ausstellung "Christian Rohlfs - Augenmensch!"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

29. November 2020 – 30. Mai 2021

Ein Schwerpunkt der seit 2006 kontinuierlich aufgebauten Sammlung des Kunstmuseums Ahlen bildet die Kunst der Klassischen Moderne in Westfalen und im Rheinland. Darunter befinden sich fünf Gemälde und eine kleine Zeichnung von Christian Rohlfs (1849–1938).  Sie repräsentieren unterschiedliche Werkphasen des Künstlers und veranschaulichen beispielhaft die herausragende Qualität seiner Kunst. Christian Rohlfs ging einen eigenwilligen Weg zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Typisch für ihn sind wechselnde Formen von Verdichtung und Auflösung, von Konzentration und Dynamisierung sowie eine Bevorzugung von Landschafts- und Naturmotiven.

Die Werke der Sammlung werden erstmals mit rund 90 Leihgaben aus nordrheinwestfälischen Sammlungen zu einer Ausstellung vereint, die  einen konzentrierten Überblick von Rohlfs Anfängen im19. Jahrhundert bis zu seinem  Spätwerk in den 1930er Jahren ermöglicht. Neben dem Hauptleihgeber, dem Christian Rohlfs-Archiv im Karl-Ernst-Osthaus-Museums in Hagen, verdeutlichen Arbeiten aus weiteren öffentlichen wie privaten Sammlungen die starke Verankerung des Künstlers in der Kunstgeschichte Nordrhein-Westfalens.

Der aus Schleswig-Holstein stammende Rohlfs, der 1901 auf Einladung von Karl Ernst Osthaus von Weimar nach Hagen kam, verbrachte hier die längste Zeit seines Lebens. Bis zu seinem Tod im Jahr 1938 blieben die Stadt Hagen und das Folkwang-Gebäude sein Lebensmittelpunkt. Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft im Jahr 1924, eine städtische Sammlung seiner Werke und ein 1930 gegründetes Christian Rohlfs Museum, das erste seiner Zeit, das einem lebenden Maler gewidmet wurde, belegen die große Anerkennung, die Christian Rohlfs in seiner „zweiten Heimat“ genoss.

Bildquelle: Christian Rohlfs, Herbstlandschaft. 1911, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, Kunstmuseum Ahlen

Kontakt + Infos

10.12.2020   bis   21.04.2021


Ausstellung "Vergessen, aber nicht verloren" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

„VERGESSEN, ABER NICHT VERLOREN!
Deutsche Künstler*innen im Exil
1933 – 1945″

10. Dezember 2020 – 21. April 2021

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 verließen rund eine halbe Million Menschen Deutschland. Unter ihnen befanden sich Künstler verschiedenster Sparten, die bereits vor 1933 eine kritische Haltung zum aufkommenden Nationalsozialismus eingenommen hatten oder deren Werke nicht dem Gedankengut und dem Kunst- und Kulturverständnis der Nationalsozialisten entsprachen. Etwa 90 Prozent der Emigranten nach 1933 waren jüdischer Herkunft. Um einer Entlassung aus ihren Ämtern, der Verfolgung und Inhaftierung zu entgehen, sahen sich viele gezwungen, Deutschland fluchtartig zu verlassen. Unter ihnen befanden sich viele, die bereits bekannt waren und für ihre Arbeit geschätzt wurden. Die Mehrzahl der aus Deutschland vertriebenen Künstler war jedoch unbekannt.
Die Ausstellung widmet sich den überwiegend unbekannten Malern und Grafikern aus den ehemals deutschen Gebieten im Osten Europas, aus West- und Ostpreußen, Pommern, Posen und Schlesien.
Die gezeigten Arbeiten stammen aus der über 800 Kunstwerke und 10.000 Bücher sowie Dokumente umfassenden Sammlung des Verlegers Thomas B. Schumann. Sie wird ergänzt mit Arbeiten aus der Gemäldesammlung des Westpreußischen Landesmuseums.

Derzeit ist unser Museum wie viele andere Kultureinrichtungen auch pandemiebedingt nach wie vor geschlossen. Unsere aktuelle Sonderausstellung „Vergessen, aber nicht verloren! Deutsche Künstler*innen im Exil 1933-1945“ kann daher ebenso wenig besucht werden wie unsere Dauerausstellung.

Unsere virtuellen Rundgänge gehen weiter. Nachdem wir Ihnen zuletzt die Ausstellungsbereiche Alltagskultur und Landleben vorgestellt hatten, können Sie ab sofort einen Gang durch die Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert unternehmen.

Der neue Rundgang startet mit einer Betrachtung der Teilungen Polens, deren erste 1772 zur Entstehung der preußischen Provinz Westpreußen führte. Weiter geht es mit den Folgen des Ersten Weltkrieges. Der 1920 in Kraft getretene Versailler Vertrag legte unter anderem die Abtretung großer Teile Westpreußens an den neu gegründeten polnischen Staat fest – während die Existenz der Provinz Westpreußen damit endete, erhielt die Republik Polen den in Versailles geforderten freien Zugang zur Ostsee. Im Weiteren führt der Rundgang durch  die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Neben den Millionen Toten, die diese Katastrophe forderte, war das Kriegsende für die Menschen im östlichen Mitteleuropa mit tiefgreifenden Umwälzungen verbunden – für den Großteil der dort lebenden  Deutschen bedeutete es Flucht und Vertreibung und den Verlust der Heimat. Aber auch Millionen Osteuropäer waren nach 1945 von Zwangsumsiedlungen betroffen. Der Rundgang schließt mit einer Betrachtung der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Wir wünschen Ihnen einen informativen Besuch unseres neuen Angebotes und freuen uns auf die hoffentlich baldige Wiedereröffnung des Museums.

Infos

02.02.2021   bis   02.05.2021


Ausstellung "Vier_Positionen" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Vier_ Positionen

02.02.2021-02.05.2021

Seit 2018 gibt es eine neue Tradition im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf – die Positionenausstellung im Museum Abtei Liesborn. Künstlermitglieder des Kreiskunstvereins treten bei dieser Ausstellung in einen Dialog.

Unter dem Titel „Vier_Positionen“ begegnen sich in diesem Jahr die Arbeiten von Ulrike Amsbeck, Heide Drever, Dirk Groß und Jürgen Schubbe. Sie geben Einblick in ihr künstlerisches Werk, sowie in die Vielfältigkeit der Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst. Das Besondere dieser Ausstellung ist, dass sich die teilnehmenden Künstler zu einer Durchmischung ihrer Kunstwerke entschieden haben. In den vier Räumen des Südflügels des Museums Abtei Liesborn begegnen sich Objekte, Skulpturen, Malerei sowie Zeichnungen und treten in eine Interaktion miteinander.

Eine abwechslungsreiche und spannende Ausstellung ist entstanden, die leider vorerst nur virtuell zu besuchen sein wird. Ab dem 14.02.2021 präsentiert der Kreiskunstverein Beckum-Warendorf auf seinem YouTube-Kanal einen Rundgang, bei dem Herr Dr. Bennie Priddy dem Zuschauer einige Werke der Künstler näher vertraut macht.

Alle Beteiligten hoffen sehr, dass die Positionenausstellung auch noch für das Publikum geöffnet wird, zumal sie schon im letzten Jahr nicht stattfinden konnte.

Bis zum 02.05.2021 verweilen die Werke im Museum und warten auf ihre Besucher. Einen kleinen Vorgeschmack kann man auch bei einem Spaziergang durch den Gemeindegarten bekommen, wo eine Skulpturengruppe von Jürgen Schuppe platziert sein wird.  

Für Ulrike Amsbeck aus Neubeckum ist die Natur in ihrer Formenvielfalt und ihrem Farbenreichtum der Impulsgeber ihrer Kunst. Unter dem Titel „Urbaner Raum“ zeigt sie farbige Acrylbilder auf Leinwand, die dem Betrachter auf eine wundervolle Gedankenreise mitnehmen, bei der ein Blick hinter die Dinge möglich ist.

Mit ihren schwarz/weißen Zeichnungen zum Thema „Köpfe und Gesichter“ zeigt sie eine ganz andere Seite ihrer Arbeit. Sie fokussiert den Blick des Betrachters auf das Wesentliche dieser Bilder. Licht und Schatten geben Einblick in die „Seelenzustände“ des Menschen und spiegeln diese wieder.  

Ihre feinsinnigen Objekte aus Draht, Papier und anderen Materialien scheinen der Natur entsprungen zu sein. Die fragilen oder morbide anmutenden Gebilde sollen den Umgang des Menschen mit der Natur verdeutlichen. Für Ulrike Amsbeck verkörpern sie das Artensterben und den Klimawandel unserer Zeit und zeigen die feinsinnige und sensible Seite der Künstlerin.

Das Thema „Netze-Vernetzung“ ist ein wichtiger Aspekt der künstlerischen Arbeit von Heide Drever aus Hamm. Gerne arbeitet sie seriell und zeigt den spielerischen Umgang von Erde und Sand mit verschiedenen Netzen. Es entstanden Abdrücke von Obst- und Gemüsenetzen, welche auf Leinwand fixiert wurden. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit weitern Vernetzungen führen zu linearen Sandzeichnungen, die zum Teil mit Farbe kontrastiert sind. Die schmalen, hohen Leinwandarbeiten tragen Titel wie „Verbindung“, „Sandlinien“ und „Gegensätze“.

Ihrem Material treu bleibend, wechselt sie lediglich die Ausdrucksform zur Skulptur. Gebilde aus gebannter Erde, geweißt und auf Sockel gesetzt, sind mal abstrakt, mal konkret oder gegenständlich. Unter dem Titel „hands-on“ veranschaulicht sie dem Betrachter den nonverbalen Umgang zwischen uns Menschen. Zeichen wie „Piece“, „Zeigefinger“ oder „du kannst mich mal“ sind in ihren Arbeiten wiederzufinden.

Der in Warendorf lebende Künstler Dirk Groß ist ebenfalls mit seiner geheimnisvollen und farbenprächtigen Malerei in dieser Positionenausstellung vertreten.

Sein persönliches Erleben entfaltet sich nicht selten in Poesie und Lyrik. Dieses setzt er dann in der Malerei um, lässt es Transformieren. Der letzte Prozess dieser Auseinandersetzung ist dann die Begegnung seiner Kunst mit dem Betrachter.

Dirk Groß Malereien bestehen aus unzähligen, durchscheinenden Schichten, welche das Geheimnisvolle seiner Arbeiten noch mehr unterstreichen.

In dieser Ausstellung bedient er sich oftmals der Schlichtheit und Ausgewogenheit des Quadrats als Trägerobjekt. Diese verleihen den farbgewaltigen Werken wiederum eine gewisse Ruhe.

Der Betrachter wird vom Farbenreichtum seiner Werke angezogen. Bei genauerem Hinsehen jedoch, verleiten sie zum Träumen und geben Einblick in das Innere des Künstlers. Im Gegensatz zu diesen Arbeiten stehen drei sehr farbreduzierte Werke, welche eine andere Seite des Künstlers preisgeben. Hier erahnt man unter den hellen Farbschichten lediglich die Farbe.

Der Paderborner Künstler Jürgen Schubbe hat in den vielen Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit eine Handschrift entwickelt, die seine Kunst erkennbar macht. Sein Thema ist der Mensch, der Kopf des Menschen. Da er aber immer an die äußersten Ränder der jeweils gewählten Kunstpositionen geht, lösen sich die Gewissheiten schnell auf. Jürgen Schubbe startet seinen Kunstprozess an der einen Ecke und treibt die Bearbeitung durch Farbe und/oder Kettensäge soweit, dass er am Ende ein scheinbar vollständig verändertes Objekt erhält.

Seine malerischen Arbeiten sind so pastos und makroartig aufgebaut, dass es sich bei der Maloberfläche schon um Oberflächen von Skulpturen handeln kann. Er präsentiert eine Serie zum Thema „Köpfe“. Diese besteht aus 40 einzelnen Arbeiten die unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch im Kontext wiederum ein Ganzes ergeben.

Grob, herb, rudimentär und archaisch anmutend kommen seine Holzskulpturen daher. Von der Idee, immer ein menschlicher Kopf, vom Ergebnis Auflösung und Zerrissenheit. Ein Zeichen von Werden und Vergehen im Kreislauf unserer Zeit.

 Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Museum Abtei Liesborn statt.

www.kunstverein-beckum-warendorf.de

21.03.2021   bis   30.05.2021


Ausstellung "Albert Stuwe und Edith Stuwe" in Liesborn


Wadersloh-:Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Albert Stuwe und Edith Stuwe
Zum 100. Geburtstag des Künstlers

21. März bis 30. Mai 2021

Der weit über die Grenzen Westfalens hinaus bekannte Ennigerloher Maler, Grafiker und Lyriker Albert Stuwe (1921-1998) gehört zu den bedeutenden Künstlern Norddeutschlands und wäre am 21. März 2021 hundert Jahre geworden.

Albert Stuwe wurde bereits zu Anfang seiner künstlerischen Laufbahn als ein Frühvollendeter bezeichnet, aber bis zuletzt gingen ihm Schaffenskraft und Ideenreichtum nicht verloren. In seinem Werk lassen sich unterschiedliche Bezugspunkte entdecken, vom Symbolismus, über den Surrealismus hin zum Phantastischen Realismus. Aber immer ist es ein wahrhaftiger Stuwe, der in seinen Zeichnungen, Grafiken und Ölbildern einen eigenen Weg gegangen ist und einen ganz persönlichen Kosmos entwickelt hat. Malerei, Grafik und Lyrik sind Schaffensbereiche, die eng miteinander verwoben und nicht voneinander getrennt werden können.

Albert Stuwe hat in den fünfzig Jahren seines künstlerischen Schaffens ein immens umfangreiches künstlerisches Werk hinterlassen. Es enthält Federzeichnungen, Ölbilder, Papierarbeiten, Druckgrafik, aber auch Wand- und Raumgestaltungen im öffentlichen Raum.

Den hundertsten Geburtstag des Künstlers nimmt das Museum Abtei Liesborn zum Anlass, eine umfangreiche Ausstellung mit seinen Zeichnungen, Grafiken und Ölbildern auszurichten.

Ein Katalog mit Werken von Albert Stuwe und Edith Stuwe sowie mit Textbeiträgen von Dr. Elisabeth Schwarm (Museumsleiterin Abtei Liesborn), Ingrid Raschke-Stuwe (Kunsthistorikerin und Kuratorin) und Dr. Stefan Rasche (Kunsthistoriker und Galerist) werden diese Ausstellung inhaltlich ergänzen und begleiten.

Öffnungszeiten des Museums Abtei Liesborn:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Fr. + Sa.: 14-17 Uhr

21.03.2021   bis   09.05.2021


Ausstellung: "Dorissa Lem: POLYPHONIE."


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Dorissa Lem: POLYPHONIE.
Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung

21.03.2021 bis 09.05.2021

Das Stadtmuseum Beckum ist wieder geöffnet. Zum Auftakt des neuen Ausstellungsreigens zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung „POLYPHONIE. Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung“ der Kölner Künstlerin Dorissa Lem. Der Ausstellungstitel „Polyphonie“ spricht von einer aufeinander abgestimmten Vielfalt ihrer Arbeitsbereiche: Holzskulpturen spielen im Raum mit Malerei oder Zeichnung.

Die Künstlerin zeigt in ihrem grafischen Werk Frottagen wie auch bearbeitete Blindzeichnungen. Hier ertastet die Künstlerin mit Graphit Untergründe und reibt Strukturen durch ein aufgelegtes Papier, dort verzichtet sie zunächst auf das kontrollierende Auge und vertraut sich den spürenden Bewegungsimpulsen ihrer Hand an. In beiden Fällen kommt sie zu überraschenden Ergebnissen.

Auch Lems Malerei entsteht in einer Art von bildhauerischem Prozess: mit der Spachtelkante reißt sie ihre Malgründe aus Sperrholz auf. Hier wie dort geht es um Schichten, die sie bei der Skulptur ab- und beim Bild aufträgt. Die Bildschichtungen zeigen eine Durchdringung verschiedener Ebenen und verdichten sich zu einem pulsierenden Farb-raum. Dorissa Lem arbeitet gern zu Musik, ihre Werke Flauto 1 und Flauto 2 korrespondieren beispielsweise mit einem Konzert für Flöte und Orchester von Peteris Vasks.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog in Kooperation mit dem Stadtmuseum Siegburg (dort ist die Ausstellung anschließend zu sehen), unterstützt vom Museumsverein Beckum und der Rudolf Klefisch-Stiftung, Köln.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist für Ihren Museumsbesuch eine Voranmeldung notwendig - Tel. 02521/29266.

Grafik: Kloster Bentlage

10.04.2021   bis   20.06.2021


Ausstellung: "SALIGIA. Die 7 Todsünden" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

  • Sieben Mobile Installationen
  • Samstag, 10. April bis Sonntag, 20. Juni 2021

Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Neid, Faulheit und Völlerei – die sieben Todsünden zeugen von schlechtem Charakter. Sie als Thema für Ausstellungen zu „nutzen“, ist in kulturhistorischen Museen durchaus üblich, denn die Darstellung lasterhaften Verhaltens fasziniert – schon immer!

SALIGIA sind die „Großen Sieben“ und so haben die Kuratoren dieser Kooperationsausstellung sieben bundesweit große Künstler/innen angesprochen und sie gebeten, je eine Sünde künstlerisch zu interpretieren. Damit die Ausstellung mobil ist und auf Wanderschaft gehen kann, haben die Künstler/innen je einen KFZ-Anhänger gestaltet.

Superbia/Hochmut - Stefan Demming
Avaritia/Geiz - Dietmar Schmale
Luxuria/Wollust - Wiebke Bartsch
Ira/Zorn - Beate Passow
Gula/Völlerei - Peer Christian Stuwe
Invidia/Neid - Katharina Krenkel
Acedia/Faulheit - Ottmar Hörl

Weitere Information auf der SALIGIA Webseite: http://die.saligia-kunst.de/

Öffnungszeiten:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Fr. + Sa.: 14-17 Uhr

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