Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Freitag 18.1.
18.01.2019 - 16:30 Uhr   bis   19.01.2019 - 18:50 Uhr

Mobile Technik-Ausstellung "Innotruck" in Oelde

Oelde
Carl-Haver-Platz

Am Wochenende 18. und 19. Januar eröffnet die Volkshochschule Oelde-Ennigerloh ihr neues Semester mit der mobilen Technik-Ausstellung im „Innotruck“. Die Ausstellung präsentiert auf 100 qm Spitzentechnik und vermittelt eine lebendige Vorstellung davon, wie sich unsere technische Welt in Zukunft entwickeln wird. Zur Ausstellungsbesichtigung im Innnotruck  lädt die VHS alle an Zukunftstechnik Interessierten ein.

Folgende Besichtigungstermine sind noch frei: ohne Voranmeldung die Offene Tür am Freitag, 16.30 bis 17.30 Uhr, mit Voranmeldung die geführten Ausstellungsrundgänge am Freitag, 15.30 bis 16.15 Uhr, und am Samstag, 8.30 bis 9.15 Uhr. Der Ausstellungslastwagen steht dann auf dem Carl-Haver-Platz in Oelde. Die Besichtigungen sind kostenlos.

18.01.2019 - 19:00 Uhr

DOPPELKOPFTURNIER in Warendorf

Warendorf
Kolpinghaus

Zum 5. Mal findet im Warendorfer Kolpinghaus um 19.00 Uhr das große DubiWa-Doppelkopfturnier mit bis zu 160 Spielern statt. Voranmeldungen sind noch bis Donnerstagabend im Kolpinghaus möglich. Die Startgebühr beträgt 10 Euro, es gibt Geldpreise von 800 Euro und zahlreiche Sachpreise zu gewinnen. Der Erlös des Turnier kommt wie immer einem guten Zweck zugute.

PLATTDEUTSCHES THEATER „Drei Schnaps und een Söten to veel“ in Sendenhorst

18.01.2019 - 19:30 Uhr

PLATTDEUTSCHES THEATER „Drei Schnaps und een Söten to veel“ in Sendenhorst

Sendenhorst
Aula der Realschule “St. Martin“
Auf der Geist 7

Das Plattdeutsche Theater „Dröget Schnüffelken“ Sendenhorst zeigt das Stück „Drei Schnaps und een Söten to veel“.

Inhalt: Was war das nur für eine Party gestern Abend? Tom wacht völlig übermüdet und mit einem dicken Kater auf. Von seinem Freund Freddy erfährt Tom, dass er auf der Betriebsfeier sowohl mit Janine als auch mit Annika geknutscht hat. Und anschließend hat er sich auch noch mit beiden verlobt! Zu dumm nur, dass er zu viele Obstler getrunken hat und sich an nichts mehr erinnern kann. Und noch dümmer, dass plötzlich beide Damen gleichzeitig bei ihm in der Wohnung auftauchen. Sie dürfen sich auf gar keinen Fall begegnen!

Um das zu verhindern, muss Tom sich eine absurde Ausrede nach der nächsten einfallen lassen…. Als dann auch noch seine Mutter und eine neugierige Nachbarin bei Tom klingeln, ist das Chaos perfekt.

Um 19.30 Uhr in der Aula der Realschule “St. Martin“ in Sendenhorst.

Erwachsenen zahlen 8,00 €, Kinder bis 12 Jahre 4,00 €.
Ab 1. Dezember 2018 Kartenvorverkauf bei Haushaltswaren Voges.

Wintertheater "DIE PHYSIKER" in Stromberg

18.01.2019 - 19:30 Uhr

Wintertheater "DIE PHYSIKER" in Stromberg

Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Torhaussaal
Landrat-Predeick-Allee 1

Die Burgbühne Stromberg präsentiert ihr Winterstück:

"Die Physiker"
von Friedrich Dürrenmatt

Regie: Tobias Huster

Eine wunderbare groteske Komödie über eine Nervenheilanstalt, bei der man sich nie sicher sein kann, wer hier wirklich pflegebedürftig ist. Ist es das Personal, welches nur darauf bedacht ist, schleunigst die Polizei aus dem Haus zu haben, die wegen eines Mordes ermittelt? Ist es die Frau eines Patienten, die sich von ihrem Mann verabschiedet, um auf den Marianen ein neues Leben zu beginnen? Und wer verbirgt sich hinter Einstein und Sir Isaac Newton aus Zimmer 2 und 3? Ein ständiges Kommen und Gehen lässt das Publikum wunderbar in Dürrenmatts Welt von „Die Physiker“ eintauchen. Allerdings ist in seiner Welt nichts so, wie es scheint…

Tickets

18.01.2019 - 20:00 Uhr

KABARETT Matthias Reuter: Wenn ich groß bin, werd ich Kleinkünstler in Ostbevern

Ostbevern
KulturWerkstatt

Auf die Frage „Was möchtest Du mal werden, wenn du groß bist“  antwortete Matthias Reuter als Kind meist mit der Gegenfrage „Wie groß muss das denn genau sein?“ Man muss es ja nicht übertreiben. Darum ist er heute auch Kleinkünstler, denn er weiß: Humor ist oft eine Frage der Perspektive. Und von unten nach oben lacht es sich viel herzlicher als umgekehrt.

Warum trotzdem alle dauernd nach oben wollen, hat er nie verstanden. So bleibt er am Boden und besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Er hat Verständnis dafür, dass laut Umfragen ausgerechnet Günther Jauch das größte Vorbild der Deutschen ist – denn der gibt im Gegensatz zur Kanzlerin zumindest öffentlich zu, dass er mehr Fragen als Antworten hat. Sokrates sagte noch selbstkritisch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Diese Zeiten sind vorbei. Heute leben wir im Zeitalter der „alternativen Realitäten“ und Leute, die behaupten, immer die Wahrheit zu kennen, haben sich diese meist selbst ausgedacht.

Dieses Kabarettprogramm ist jedenfalls von vorne bis hinten erfunden. Denn Matthias Reuter kennt die Wahrheit auch nicht – obwohl er studiert hat (Germanistik auf Magister, also Kleinkunst- Fachabitur). Aber seine erfundenen Geschichten kommen oftmals nah dran. Davon können sich alle Kabarett-Freunde ab 20.00 Uhr überzeugen, wenn Matthias Reuter sein aktuelles Programm auf Einladung von OK.OstbevernKultur in der KulturWerkstatt Ostbevern vorstellt.

Vorverkauf 12,00 Euro / ermäßigt 6,00 Euro
Abendkasse 15,00 Euro / ermäßigt 7,50 Euro

Karten-Reservierung möglich per Mail an OK.OstbevernKultur@t-online.de

18.01.2019 - 20:00 Uhr

"CROSSWIND" - Young Irish Folk Musik in Drensteinfurt

Drensteinfurt
Bürgerhaus "Alte Post"

Die westdeutsche Band „Crosswind“ präsentiert sich mit Irish Folk Music im Rahmen der Folk-Live-Konzertreihe 2018/2019 um 20.00 Uhr im Bürgerhaus „Alte Post“ in Drensteinfurt.

„Crosswind“ ist die derzeit wohl meistgefeierte Newcomer-Band der deutschen Irish-Folk-Szene. Seit der Veröffentlichung ihres Debutalbums – Swift As A Swallow – standen die vier Musiker weit über hundert Mal gemeinsam auf der Bühne und sorgen ebenso oft für ausverkaufte Konzertsäle und eine begeisterte Fangemeinde. Das Vierergespann, bestehend aus Bėatrice Wissing, Mario Kuzyna, Stefan Decker und Sebastian Landwehr, brilliert mit musikalischen Talent, ausgefeilten Arrangements sowie einer beeindruckenden Bühnenpräsenz.

Nach nunmehr drei Jahren kreativen Schaffens präsentieren die Musiker mit Ihrem zweiten Studioalbum – Unwinding Road – zehn brandneue Stücke im unverkennbaren Crosswind-Sound. Liebevoll arrangierte Songs mit mitreißende Tunes – die Band führt diese beiden Facetten der irischen Musik zusammen wie keine zweite in Deutschland. Dabei kommen, für den Irish Folk typischen, Instrumente wie Fiddle, Irish Flute, Tin Whistle, Concertina, Knopfakkordeon und Gitarre zum Einsatz. Die Musik ist druckvoll, sie ist dynamisch und mitreißend, doch wirkt sie niemals gehetzt.

Der Eintrittspreis für das Konzert beträgt 12,- Euro bzw. ermäßigt 10,- Euro und der Einlass beginnt um 20.00 Uhr. Die Karten für das Konzert sind nur an die Abendkasse erhältlich.

PLATTDEUTSCHES THEATER "Modenschau in'n Ossenstall" in Vellern

18.01.2019 - 20:00 Uhr

PLATTDEUTSCHES THEATER "Modenschau in'n Ossenstall" in Vellern

Beckum-Vellern
Altes Pfarrhaus

Modenschau im Ochsenstall. Eine Komödie von Jonas Jetten. Übersetzung ins niederdeutsche Wolfgang Binder.

Paul Hartmann, Landwirt und Hobbymaler hat seinen Hof runter gewirtschaftet. Seine vermeintlich letzte Rettung: der neue Zuchtbulle Bruno. Doch der weigert sich seine Arbeit zu erledigen. Bruno interessiert sich nur für das eigene Geschlecht, was zu einigen Missverständnissen führt. Auch mit der Malerei kommt Paul nicht weiter. Sein letztes Bild, in das er all seine Hoffnungen gesetzt hat, wird vom Zuchtbullen zerstört. Jetzt ist guter Rat teuer. Da hat Franz, Freund von Paul, die Idee mit der Modenschau im Ochsenstall. Als es dann endlich so weit ist, fallen die Models aus und sie müssen ersetzt werden. Nun gerät erst recht alles aus den Fugen. Tilly, die Frau von Paul und die Nachbarinnen mischen auch kräftig mit. Außerdem soll Paul noch eine Halbschwester haben und prompt melden sich gleich mehrere. Das alles kann doch nicht gut ausgehen, oder?

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

"Brisante Träume - Die Kunst der Weltausstellung" in Ahlen

13.10.2018   bis   10.02.2019

"Brisante Träume - Die Kunst der Weltausstellung" in Ahlen

Ahlen
Kunstmuseum
Museumplatz 1

Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellung
13.10.2018 - 10.02.2019
Kunstmuseum Ahlen und Marta Herford

Bilder, Skulpturen, Environments und mediale Präsentationen reflektieren die Rolle und die Botschaft der Kunst auf fünf Weltausstellungen von 1937 in Paris bis 1970 in Osaka. In diesen Großveranstaltungen vertreten die Menschen die Kultur ihrer Heimatländer und stellen ihre Visionen zur Diskussion.

Den baulichen Rahmen bilden seit 1851 spektakuläre temporäre Bauten. Die Kunst spielt hierbei eine große Rolle, da Weltaus-stellungen immer auch zum Experiment und zu einem Perspektiv-wechsel auffordern. Der Bogen spannt sich als Ausdruck des Wandels künstlerischer Ausdrucksformen vom Tafelbild  bis zum Environment. Historische Werke von Künstlern wie Robert Delaunay, Salvador Dalí, Lionel Feininger, Le Corbusier, Heinz Mack oder Jean Tinguely finden zu einer lebendigen Inszenierung zusammen. Als Kooperation zwischen dem Marta Herford und dem Kunstmuseum Ahlen wird die Schau zeitgleich mit verschiedenen Schwerpunkten gezeigt. Während die historische Inszenierung im Kunstmuseum Ahlen im Dialog mit ausgewählten Bild- und Filmdokumenten steht, wird sie im Marta Herford  durch neu entwickelte Beiträge zeitgenössischer Künstler*innen aktualisiert. Die zentralen Themenlinien der Weltausstellung zwischen Mensch, Wissenschaft und Technik werden in aktuelle Zusammenhänge gestellt.

In einer Art Zeitachse durchschreitet der Besucher im Kunstmuseum Ahlen zwei Ebenen, die in einer visuellen Inszenierung Botschaften, Themen und Stimmungen der Weltausstellungen von Paris 1937 und New York 1939 - im Erdgeschoss des Hauses -  und von Brüssel 1958, Montreal  1967 und Osaka 1970  - in den zweiten Etagen  - vor Augen führen.

AUSSTELLUNG "Marc Chagall - Der wache Träumer" in Münster

Foto: (c) Jürgen Peperhowe

13.10.2018 - 10:00 Uhr   bis   20.01.2019 - 19:26 Uhr

AUSSTELLUNG "Marc Chagall - Der wache Träumer" in Münster

Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso
Picassoplatz 1

13.10.2018 bis 20.01.2019

In der Ausstellung „Marc Chagall – Der wache Träumer“ widmet sich das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster einem der größten Träumer der Kunstgeschichte. Mit rund 120 Gemälden, kolorierten Zeichnungen und farbigen Grafiken, darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Musée Cantini in Marseille sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privatbesitz, taucht die Ausstellung tief in Chagalls fantastische Traumwelt ein und spürt zugleich seinen Inspirationsquellen in der realen Welt nach.

„Die Bilder von Marc Chagall haben Weltgeltung. Ich freue mich, dass die Sparkassen in Westfalen-Lippe in diesem Jahr dazu beigetragen haben, diese hochkarätige Ausstellung in die Region zu holen.“, so Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe. „Es zeigt, dass international renommierte Kreise aus Kunst und Kultur dem Picasso-Museum hohe Anerkennung und Vertrauen schenken. Die Sparkassen in Westfalen-Lippe sind stolz darauf, das Museum federführend errichtet zu haben.“

„Marc Chagall hat sich zeitlebens gegen das ihm verliehene Etikett des Träumers und wirklichkeitsfernen Fantasten gewehrt“, so Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Die Ausstellung nimmt ihn beim Wort und geht den Quellen seiner Bildwelt auf den Grund.“ Die Spurensuche führt den Ausstellungsbesucher in das kulturelle Milieu des jüdischen Schtetl im weißrussischen Witebsk, in dem Chagall aufgewachsen ist. Viele der im Picasso-Museum ausgestellten Bilder finden hier ihren Ursprung. Auch seine jiddische Muttersprache mit ihren Sprachbildern und Redensarten prägte das Bilddenken des Künstlers.

Chagalls Glaube spielte eine weitere zentrale Rolle für seine Kunst. Er gehörte dem Chassidismus an, einer jüdischen Erweckungsbewegung. Sie besagt, Gott ist in allem, auch im kleinsten und banalsten Detail des Alltags. Bei Chagall herrscht keine Trennung zwischen Weltlichem und Profanem, die Bibel ist ein weltliches Werk voller Tragik, der Alltag hingegen kann religiös und von Wundern geprägt sein.

Inspiration fand Chagall auch in der Ikonenkunst. Die Ausstellung illustriert mit sieben Ikonen des 17. bis 19 Jahrhunderts aus dem Ikonen-Museum Recklinghausen, dem größten Ikonen-Museum Westeuropas, welchen Einfluss sie auf Chagalls Kunst ausübten.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 10-18 Uhr, Freitag: 10-20 Uhr

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

20.10.2018   bis   24.03.2019

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

»Vergessen Sie uns nicht.«
Die Malerin Julie Wolfthorn
(Thorn 1864 –1944 Theresienstadt)

 Ausstellung 20. Oktober 2018 bis 24. März 2019

Mit dieser Ausstellung möchte das Westpreußische Landesmuseum anlässlich des 75. Todestages Julie Wolfthorns das Leben und Werk der Künstlerin würdigen. Die Ausstellung präsentiert die Vielseitigkeit Wolfthorns anhand von Gemälden und grafischen Arbeiten, darunter vor allem Portraits und Landschaftsansichten.

Infos

AUSSTELLUNG "Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung" in Münster

Foto: LWL/Christoph Steinweg

09.11.2018 - 10:00 Uhr   bis   10.03.2019 - 18:00 Uhr

AUSSTELLUNG "Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung" in Münster

Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz

Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses untersucht die Ausstellung die weitreichenden Einflüsse dieser Kunstschule auf die amerikanische Kunst und die Impulse, die bis heute auf Europa zurückwirken. Im Fokus stehen dabei nicht etwa Design und Architektur – ausgehend von der Bauhausbühne als interdisziplinäres Laboratorium liegt der Schwerpunkt auf den vielfältigen künstlerischen Experimenten mit Licht und Bewegung. Gezeigt werden Licht- und kinetische Kunst, Op Art, Performance, Tanz, Fotografie und experimentelle Filme aus den 1920er Jahren bis heute, darunter Arbeiten von Oskar Schlemmer, Josef Albers, Barbara Morgan, John Cage, Robert Rauschenberg, Lucinda Childs und James Turrell sowie Marcel Dzama und Barbara Kasten.

Die Choreografen Matthias Markstein und Isaac Spencer konzipierten im Rahmen der Ausstellung die Tanzperformance MESH. Darüber hinaus kooperiert das Museum mit dem TanzTheater Münster, das mit„Unknown Territories“ einen spartenübergreifenden Abend entwickelt.

Ausstellungsrundgang
Donnerstag, 16.30 – 17.30 Uhr
Freitag 16 – 17 Uhr und 17 – 18 Uhr
Samstag und Sonntag, jeweils 14 – 15 Uhr und 15.15 – 16.15 Uhr

Spotlight (25-minütiger Rundgang)
Bauhausbühne, Samstag 16 Uhr und Sonntag 11 Uhr
Lichtkunst, Samstag 16.30 Uhr und Sonntag 11.30 Uhr
Fotoexperimente, Samstag 17 Uhr und Sonntag 12 Uhr

78. KRIPPENAUSSTELLUNG in Telgte

10.11.2018   bis   27.01.2019

78. KRIPPENAUSSTELLUNG in Telgte

Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

10. November 2018 - 27. Januar 2018

78. Krippenausstellung "Zur Krippe her kommet..."

Die Ausstellung wartet wieder mit einigen Besonderheiten auf: Erstmalig haben wir einem Künstler besondere Aufmerksamkeit gewidmet. In diesem Jahr ist dies der polnische Volkskünstler Roman Sledz. Anlässlich seines 70. Geburtstages hat es im Sommer eine Wanderausstellung durch Polen und Deutschland gegeben; die letzte Station dieser Ausstellung ist nun die Telgter Krippenausstellung.

Ein Werk dieses manieristischen Schnitzers ist das Plakatmotiv. Erstmalig sind in der Krippenausstellung auch mehrere Künstler der Bildhauerinnung Baden-Württemberg vertreten - der einzigen Bildhauerinnung, die es in Deutschland noch gibt. Schließlich werden in der Ausstellung wieder viele kreative Krippendarstellungen geboten, von der Recyclingkrippe bis zur filogranen Papierarbeit der fast neunzigjährigen Künstlerin Erika Spiegel.

Es lohnt sich sehr, die neue Krippenausstellung anzusehen. Sie ist lebendig und innovativ.

Infos

AUSSTELLUNG "Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys" in Münster

Foto: LWL/Deiters-Keul

29.11.2018 - 10:00 Uhr   bis   29.09.2019 - 18:00 Uhr

AUSSTELLUNG "Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys" in Münster

Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz 10

Mit 150 Multiples von Joseph Beuys erhielt das Museum jüngst eine umfangreiche Schenkung von Ingrid und Manfred Rotert. Eine Auswahl wird im historischen Lichthof vorgestellt, darunter Postkarten, Fotografien, Grafikeditionen sowie zahlreiche Objekte.

Die Idee der Multiples – Objekte, von denen mehrere Exemplare hergestellt werden –entstand zu Beginn der 1960er Jahre und sollte es ermöglichen, Kunstwerke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das entsprach dem demokratischen Ansatz von Kunst in dieser Zeit und vor allem Beuys’ eigenem Kunstverständnis nach dem Motto: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Er war der Auffassung, dass politisches und gesellschaftliches Handeln imSinne des Gemeinwohls jeden zum Schöpfer einer sozialen Plastik macht.

Mit diesem erweiterten Kunstbegriff revolutionierte er das Kunstverständnis seiner Zeit. Zugleich schuf er mit den Multiples erschwingliche und demokratische Werke für jedermann, die seine künstlerischen Ideen wie Vehikel in die Lebenswelt der Menschen transportierten und nun im Lichthof die Grundzüge seiner künstlerischen Arbeit entfalten.

AUSSTELLUNG Gisela Brandt "Zeit zum Träumen" in Ahlen

Foto: St. Franziskus-Hospital

11.12.2018 - 07:37 Uhr   bis   28.02.2019 - 07:38 Uhr

AUSSTELLUNG Gisela Brandt "Zeit zum Träumen" in Ahlen

Ahlen
St. Franziskus-Hospital
Foyer

Eintauchen, entspannen, glücklich sein - so lautet die Einladung zur neuen abstrakten Kunstausstellung im St. Franziskus-Hospital Ahlen. Bunte, helle Farben symbolisieren die Natur. Die Kunstwerke von Gisela Brandt zielen darauf ab, den Augenblick festzuhalten und sich Zeit zum Träumen zu nehmen. Ob es das Leuchten der Sonne ist oder auch andere Naturimpressionen- die Künstlerin bringt dies mit prachtvollen Farben zum Ausdruck. Es ist bereits die zweite Ausstellung im St. Franziskus-Hospital Ahlen.

Der Zuschauer sollte sich die großformatigen Kunstwerke im Detail ansehen, denn erst auf dem zweiten Blick fallen die versteckten, eingearbeiteten Gesichter auf jeder Leinwand auf. Die fast 60-jährige Künstlerin aus Hamm erklärt ihre Botschaft: „Die Menschen möchten überall mitmischen. Deshalb male ich auf meine Bilder immer versteckte Menschen. Es ist wichtig, dass wir verantwortungsvoll im Einklang mit der Natur leben und ihr nicht schaden.“

Die neue Kunstaustellung Brandts heißt „Zeit zum Träumen“ und kann im Foyer des St. Franziskus-Hospital Ahlen noch bis zum 28. Februar 2019 angeschaut werden.

AUSSTELLUNG zur deutschen Kolonie Tsingtau in Warendorf

Foto: Kreis Warendorf

12.12.2018 - 08:18 Uhr   bis   31.01.2019 - 08:18 Uhr

AUSSTELLUNG zur deutschen Kolonie Tsingtau in Warendorf

Warendorf
Kreishaus

Eine neue Ausstellung zur Geschichte der deutschen Kolonie in China präsentiert das Kreisarchiv im Warendorfer Kreishaus.Sie wurde gemeinsam mit dem Stadtmuseum und dem Stadtarchiv Gütersloh sowie dem Stadtarchiv Harsewinkel konzipiert. Die Ausstellung mit dem Titel „Einsatz in Tsingtau. Ostwestfälische Soldaten in der deutschen Kolonie“ ist für interessierte Bürgerinnen und Bürger bis zum 31. Januar im Foyer des Kreishauses zu besichtigen.

Das deutsche Kaiserreich besaß um 1900 nicht nur Kolonien in Afrika, sondern auch in Ostasien. Die Stadt Tsingtau war dabei der einzige deutsche Kolonialbesitz in China. Der koloniale Alltag war neben einer strikten Rassentrennung von starker militärischer Präsenz geprägt. Unter den in Tsingtau stationierten Soldaten waren auch etwa 300 Männer aus dem östlichen Westfalen. Einer von ihnen war Heinrich Rensing, geboren 1882 in Beckum, dessen Geburtsurkunde in der Ausstellung zu sehen ist. Er geriet wie die meisten seiner Kameraden im November 1914 in japanische Gefangenschaft und verbrachte den Ersten Weltkrieg in verschiedenen Lagern in Japan. Nach der deutschen Niederlage kehrte Rensing nach Beckum zurück.

„Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Kolonie Tsingtau und die Erlebnisse der westfälischen Soldaten in der chinesischen Provinz. Außerdem schlägt sie einen Bogen zum China des 21. Jahrhunderts“, erläutert Kreisarchivar Dr. Knut Langewand. Dezernentin Petra Schreier ergänzt: „Es wird deutlich, welche vielfältigen Beziehungen von Westfalen in die Welt hinaus gingen und immer noch gehen.“

Ausstellung "Tragetaschen-Kunst" in Warendorf

08.01.2019   bis   25.01.2019

Ausstellung "Tragetaschen-Kunst" in Warendorf

Warendorf
Modeerlebnishaus Ebbers
Münsterstraße 3

Ebbers-Galerie

Ausstellung „So trugen Sie die Mode nach Hause“.

Tragetaschen-Kunst aus 30 Jahren.

Werktäglich zu besichtigen (Montag – Samstag, 10 – 18 Uhr)

Bis 25.01.2018 !

Ausstellung "PLANET PLASTIC" in Warendorf

16.01.2019   bis   01.02.2019

Ausstellung "PLANET PLASTIC" in Warendorf

Warendorf
Sparkasse Münsterland-Ost
Münsterstraße 21

Planet Plastic
Erdöl Macht Müll

Das globale Plastikmüllproblem - von der Ems bis in die Ozeane

16. Januar - 01. Februar 2019

Das Problem der Umweltbelastung mit Plastik ist drängend. und macht auch vor der Ems-Stadt Warendorf nicht Halt. In Zusammenarbeit mit dem Mariengymnasium Warendorf hat die Steuerungsgruppe "Fair-Trade Stadt Warendorf" eine Austellung von "Vamos e. V." zum Thema Plastik nach Warendorf geholt. Ergänzt wird die Ausstellung von den "Emspiraten" ( AG Naturwissenschaft), die Ergebnisse ihrer Forschung zur PLastikbelastung der Ems vorstellen.

Die Ausstellung soll die Besucher für die Thematik sensibilisieren und will Anregungen geben, wie wir handeln können.

Für Schulklassen werden Führungen angeboten, für die Ausstellungsexperten des MG und der Gesamtschule Warendorf ausgebildet wurden. Anmeldungen: Telefon: 02581 7151.

FOTO-AUSSTELLUNG "Beckumer Blickwinkel" in Beckum

Foto: St. Elisabeth-Hospital

16.01.2019 - 18:00 Uhr   bis   13.02.2019 - 22:05 Uhr

FOTO-AUSSTELLUNG "Beckumer Blickwinkel" in Beckum

Beckum
St. Elisabeth-Hospital
Elisabethstraße 

In der Zeit vom 16. Januar bis zum 13. Februar 2019 wird eine Ausstellung von Fotografien der Beckumer Fotografin, Christine Averberg, auf der 3. Etage des St. Elisabeth-Hospitals Beckum, auf dem Flur der urologischen Ambulanz, zu sehen sein.

Insgesamt 35 Fotografien, die Motive aus und rund um Beckum zeigen, können erstmals bei der Ausstellungseröffnung am 16. Januar um 18 Uhr in Augenschein genommen werden. Dazu sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.

Entstanden sind die Fotos in den Jahren 2014 bis 2018. „Fotografiert habe ich schon gern als Kind“, erinnert sich Christine Averberg. Im Zuge der Digitalisierung der Fotografie zog es sie häufig mit der Kamera der Eltern nach draußen, um Fotos zu machen. Im Jahr 2012 kaufte sie sich ihre erste Spiegelreflexkamera und eignete sich in mehreren Workshops Techniken sowie die Herangehensweise an Motive an.

Die gebürtige Beckumerin hat mehrere Jahre in Düsseldorf gewohnt und gearbeitet. „Während dieser Zeit lernte ich meine Heimatstadt Beckum neu lieben und verband dies mit meiner Leidenschaft, der Fotografie“, so Averberg. So entstand die Idee zur Facebook-Seite "Beckumer Blickwinkel", der mittlerweile über 1400 Fans folgen. Seit drei Jahren ist Christine Averberg als Erzieherin im Kindergarten St. Johannes in Oelde tätig und fängt, wann immer es die Zeit erlaubt, Bilder aus Beckum aus einem bestimmten Blickwinkel ein.

Die Ausstellung findet mit Unterstützung des Fördervereins „Freunde und Förderer des Beckumer Krankenhauses“ sowie saal-digital.de statt. Alle Interessierten sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen.

Ausstellung "Susanne Taras: Magie der Blumen" in Beckum

18.01.2019   bis   17.03.2019

Ausstellung "Susanne Taras: Magie der Blumen" in Beckum

Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Susanna Taras: Magie der Blumen
Faszination  Schönheit  Vollkommenheit

18. Januar - 17. März 2019

Am 18. Januar wird im Stadtmuseum Beckum der Ausstellungsreigen 2019 eröffnet. Das Museum präsentiert in einer breit gefächerten Übersicht Susanna Taras aus Potsdam.

Passend zum kommenden Frühlingsbeginn erstrahlen die Räume des Stadtmuseums in einem Meer von Blumen und Blüten: Wicken, Winden, Stiefmütterchen, Rosen, Lilien, Malven, Orchideen, Krokusse und viele mehr.

Was von weitem wie mit Pinsel und liquider Farbe erstellt aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein mit Nadel, Wolle und Kunstfasern in aufwändiger Knüpftechnik realisiertes Blumenarrangement.

Changierend zwischen Natur, Kunst und Künstlichkeit entstanden lustvoll-poetisch angelegte Zonen des ausladend Schönen, die – barocker Pracht nicht unähnlich – das Regelwidrige und Sonderbare zum künstlerischen Prinzip erheben. Die schillernden und opulenten Schöpfungen von Susanna Taras wollen die Sinne bewegen, vergnügen und beleben, aber ebenso überwältigen. Die verführerischen Blumen- und Blütenwerke von Susanna Taras sind nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch ein leuchtender Appell an die Freuden des Lebens.

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