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Alica & Markus
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Freitag 18.11.

17.11.2022 - 19:00 Uhr   bis   19.11.2022 - 17:00 Uhr


"28. Internationaler DLRG-Deutschlandpokal"


Von Donnerstag bis Samstag findet in Warendorf nach zuletzt 2019 wieder der Internationale Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen statt. Zum Abschluss der Wettkampfsaison treten rund 180 Rettungssportler aus sechs Nationen in je sechs Einzel- und Mannschaftsdisziplinen gegeneinander an. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) richtet die 28. Auflage der Veranstaltung in der Sportschule der Bundeswehr aus.

Für den Wettstreit der Nationalteams hat DLRG Bundestrainerin Elena Prelle ein zehnköpfiges Team zusammengestellt, dem neben erfahrenen Athleten auch einige Neulinge angehören. Die Sportsoldatinnen Alica Gebhardt und Nina Holt, beide von der DLRG Harsewinkel, sowie Undine Lauerwald (DLRG Halle-Saalekreis) waren zuletzt bei der Weltmeisterschaft in Italien erfolgreich. Gebhardt holte dort fünf, Lauerwald sechs und Holt sogar sieben Medaillen. Ebenfalls dabei sind die Trainingspartner Max Tesch (Luckenwalde) und Valentina Toti (Bad Windsheim), die auch als Sportsoldaten in Warendorf stationiert sind. Weiterhin gehört Jannis Müller aus Gütersloh dem deutschen Team an. 

Neben den sechs Nationalteams messen sich auch die Auswahlmannschaften aus 14 Landesverbänden der DLRG beim Deutschlandpokal der Rettungsschwimmer. Hier geht die DLRG Westfalen als Titelverteidiger ins Rennen. Zum Abschluss stehen die neuen Nationen- und Landesverbandssieger fest. Gewertet werden auch die besten Mehrkämpfer im Einzel sowie das beste Frauen- und das beste Männerteam. 

Die Stadt Warendorf und die DLRG eröffnen den 28. Internationalen Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen am nächsten Donnerstag (17.11.). Zunächst findet um 19 Uhr ein Empfang für geladene Gäste im historischen Rathaus statt. Anschließend eröffnen Bürgermeister Peter Horstmann und DLRG Präsidentin Ute Vogt die Veranstaltung auf dem Marktplatz (ab 19:45 Uhr). Die Wettkämpfe in der Schwimmhalle beginnen am Freitag (18.11.) sowie am Samstag (19.11.) um 8:30 Uhr und dauern jeweils bis zum späten Nachmittag an. Zuschauer sind während der Wettkämpfe in der Sportschule der Bundeswehr willkommen, der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Gelände ist über den Eingang „Lange Wieske“ möglich.

Cover: Thienemann Verlag

18.11.2022 - 16:30 Uhr


"Bundesweiter Vorlesetag"


Ahlen
Stadtbücherei
Südenmauer 21

Zum bundesweiten Vorlesetag liest Schul- und Kulturdezernentin Stephanie Kosbab heute um 16:30 Uhr in der Stadtbücherei  aus der Geschichte „Die kleine Hexe – Ausflug mit Abraxas“ vor. Die Geschichte basiert auf einer Idee von Otfried Preußler und stammt aus der Feder von Susanne Preußler-Bitsch. Preußlers Tochter hat den Originaltext hierfür bearbeitet und gekürzt. Sie erzählt die Geschichte, wie die kleine Hexe ihre leicht missglückten Hexübungen absolviert, im Dorf einen neuen Besen kauft und dem Blumenmädchen auf dem Markt hilft, seine Blumen zu verkaufen.

Bereits seit 2004 ist der bundesweite Vorlesetag auf gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung Deutschlands größtes Vorlesefest und ein öffentliches Zeichen, um alljährlich am dritten Freitag im November Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern.

18.11.2022 - 19:00 Uhr


Mitgliederversammlung und Podiusmdiskussion der CDU


CDU Stadtverband Warendorf

Herzlich laden wir Sie heute zur Mitgliederversammlung mit Podiumsdiskussion um 19.00 Uhr im Westfälischen Hof, Bartholomäusstr. 29 in 48231 Einen-Müssingen ein.

Wir starten mit einem Bericht aus der Arbeit des Vorstandes und unser Landtagsabgeordneter Daniel Hagemeier berichtet aus Düsseldorf.

Ab ca. 19.30 Uhr beginnt dann die Podiumsdiskussion unter dem Thema:

Versorgen uns unsere Versorger? Sicherheit in unsicheren Zeiten durch die Wirtschaft vor Ort.

Wir diskutierten mit

Ulrich Butterschlot  (Geschäftsführer der Stadtwerke Warendorf und der WEV),

mit Markus Höner MdL (unserem Kreisvorsitzenden und agrarpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion

und unserem Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier.

Wir freuen uns über Ihre zahlreiche Teilnahme.

Interessierte Gäste sind uns herzlich willkommen.

Foto: Siegfried Malinowski

18.11.2022 - 20:00 Uhr


"Kabarett mit Stefan Verhasselt"


Ennigerloh
Alte Brennerei Schwake
Liebfrauenstraße 6

Heute präsentiert die Alte Brennerei um 20 Uhr den Kabarettisten Stefan Verhasselt mit seinem Programm „Kabarett 5.0: Zwischen den Zeilen“.

Auch in seinem 17. Kabarettjahr bleibt der gebürtige Niederrheiner Stefan Verhasselt seiner Linie treu: Gesellschaftskritisch aktuell, stellenweise schräg, aber immer empathisch, mit einem großen Herz für die Eigenarten und Absurditäten seiner Mitmenschen, schaut er auf das, was um uns herum so passiert. Auf dass die Zuschauer nachher sagen: „Genau wie bei uns zuhaus.“

Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 22 € bzw. 20,50 € (ermäßigt), an der Abendkasse 24 € bzw. 22,50 € (ermäßigt). Karten sind im Vorverkauf vor Ort in der Buchhandlung Güth und in der Alten Brennerei (Tel. 02524 951664, info@alte-brennerei-ennigerloh.de) erhältlich. Online-Kauf und ausführliche Informationen im Internet auf www.alte-brennerei-ennigerloh.de/kultur . Beim Kauf über das Internet fallen zusätzliche Gebühren an.

Die Veranstaltung wird unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus stattfinden. Aufgrund der dynamischen Situation können zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keine konkreten Einlass- und Hygienevorschriften festgelegt werden. Der Veranstalter bittet daher alle Besucher, in den Innenräumen eine Schutzmaske zu tragen und sich im Vorfeld über die gegebenenfalls dann geltende Verordnung zu informieren. Auch weist der Veranstalter darauf hin, dass eine kurzfristige Absage oder Verschiebung aufgrund behördlicher Anordnungen im Zuge eines veränderten Infektionsgeschehens nicht ausgeschlossen werden kann.

18.11.2022 - 20:00 Uhr


Konzert - Fehlfarben live


Konzert der Kult-Rock-Band auf Haus Nottbeck

Es geht (wieder) voran. Die legendäre Rockband Fehlfarben beehrt heute das Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg mit einem Live-Konzert. Nachdem im letzten Jahr bereits die Single „Supergen“ erschienen war, ist die Gruppe nun mit einem neuen Album im Gepäck auf der Bühne zu erleben. Begleitet von der Band Kpt. Plasto, die das Publikum mit deutschsprachigem Waverock im Geiste der frühen 80er Jahre anheizt, darf man sich anschließend auf ein mitreißendes Spektakel mit vielen alten und neuen Fehlfarben-Hits freuen. Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr.

Mit ihrem neuen Album „?0??“ kehren Fehlfarben mit sozialkritischen, energiegeladenen Rock-Hymen zurück auf die Bühne. Der mysteriöse Titel steht für die allgemeine Verunsicherung der letzten Jahre, unter der gerade auch die Kultur zu leiden hatte. Die mal poetischen, mal direkten Texte aus der Feder von Sänger Peter Hein behandeln die Ängste und Widersprüche unserer Gesellschaft. Dazu liefert die Band den passenden Klangteppich. Songs wie das funkige „Tanz auf der Straße“, das zur beschwingten Weltflucht aufruft, oder der rumpelnde Rhythmus der Single „Europa“ geben Einblick in das musikalische und thematische Spektrum des Albums.

Seit ihrem Debütalbum „Monarchie und Alltag“ (1980) genießt die Band Kultstatus und leistete wahre Pionierarbeit bei der Etablierung einer reflektiert-deutschen Songsprache, die bis heute in der Pop- und Rockszene hierzulande spürbar ist. Schon auf ihren vergangenen Alben wetterte die Gruppe gegen die „anhaltende Idiotie“ um sie herum. In dieser Hinsicht bleiben sie sich auch mit ihrer neuen Platte treu. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund und greifen wichtige gesellschaftliche Themen auf.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

VVK: 31,60 €

Tickets sind beim Kulturgut Haus Nottbeck unter der Tel.: 02529/9497900 oder im Internet auf www.kulturgut-nottbeck.de sowie unter www.reservix.de erhältlich.

Foto: Jäger/Hoppe

23.05.2022   bis   31.12.2022


Telgte: "Zauberwesen in der Altstadt"


Die auf Sylt lebende Malerin Christina Thrän hat die schmalen Türen der historischen Traufgänge zwischen den historischen Fachwerkhäusern in eine bunte Phantasiewelt verwandelt.

Bisher wurden die schmalen Traufgang-Türen zwischen den Fachwerkhäusern in der Telgter Altstadt oft übersehen, doch das hat sich nun geändert. Immer wieder bleiben Menschen vor ihnen stehen und zücken ihre Handys, um Fotos zu machen. Denn seit einigen Tagen sind dort die Zauberwesen der Malerin Christina Thrän aufgebracht.

Mal sind die Motive direkt aufs alte Holz gemalt, andere hat Thrän zunächst auf Bütten aquarelliert und danach auf Plexiglas reproduziert. Insgesamt 26 Motive gehören zur Ausstellung „Verzauberte Zwischenräume“, die mit einigen Überraschungs-Aktionen, Dekoration aus dem Böttcherhus und einem Info-Flyer am 26. Mai (Himmelfahrt) offiziell eröffnet wird.

Auf einem einstündigen Rundgang kann man all die märchenhaften Figuren entdecken. Die Info-Broschüre samt Straßenkarte und Verortung der Bilder ist online unter www.telgte.de  abrufbar. Außerdem liegt sie an verschiedenen Stellen in der Stadt aus – unter anderem auch bei Tourismus + Kultur (Kapellenstraße 2).

Die Idee, die unscheinbaren Türen quasi als „Leinwand“ zu nutzen, war Simone Thieringer von Tourismus + Kultur bei einem Rundgang mit der Telgter Geschäftsinhaberin und Initiatorin Sibylle Böttcher durch die Altstadt gekommen. Dort fiel ihnen auf, wie viele Traufgassen es in Telgte gibt. Diese Zwischenräume dienten einst zur Ableitung des Regenwassers und verringerten das Brandrisiko durch Überspringen der Flammen benachbarter Häuser.

Die Künstlerin Thrän war sofort begeistert von dem Projekt, das finanziell von Sibylle Böttcher unterstützt und von Tourismus + Kultur beworben wird. Ihr Fazit: „Abstand und Raum sind nicht nur zwischen den historischen Fachwerkhäusern für deren Erhalt wichtig, manchmal dienen Zwischenräume auch dem Gedeihen von Gemeinschaft und Liebe.“ 

Foto: (c) LWL/Steinweg

15.06.2022 - 18:38 Uhr   bis   15.10.2023 - 18:42 Uhr


Das Klima - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft


Münster
LWL-Museum für Naturkunde

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt vom 15. Juni 2022 bis zum 15. Oktober 2023 die Sonderausstellung "Das Klima". Auf rund 1.000 Quadratmetern können Besucher:innen in das Klima der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reisen. Sie erleben das Klimasystem der Erde, erkunden das sich seit Anbeginn der Zeit wandelnde Klima und tauchen ein in die Welt der Klimaforschung.

28.08.2022   bis   20.11.2022


Ausstellung "Mönch ärgere dich nicht"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

28. August - 20. November 2022

"Kriegerische Nonnen, trinkfeste Brüder und geheimnisvolle Klöster im Spiel"

Das Museum Abtei Liesbornzeigt in Kooperation mit dem Projekt Boardgame Historian und dem Institut für Historische Theologie und ihre Didaktik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eine Ausstellung zu modernen Gesellschaftsspielen mit kirchengeschichtlichen Bezügen. Passend zum Ort der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn liegt der Schwerpunkt auf Spielen, die einen Fokus auf Klöster, Mönche und Nonnen legen.

Das Thema Kloster kann hierbei auf unterschiedliche Arten umgesetzt sein: vom Erstellen einer Handschrift in der klösterlichen Schreibwerkstatt über das Brauen von Bier bis hin zum Unterhalt und Ausbau einer Klosteranlage. Das Kloster als handfestes Wirtschaftszentrum oder geheimnisvoller Ort steht hierbei oft im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Daher wird auch der Frage nachgegangen, welche Bilder vom klösterlichen Leben und Wirken dort zu finden sind und vermittelt werden und wie sie sich zur tatsächlichen Klosterkultur und Klostergeschichte verhalten.

Im Rahmen des umfangreichen Begleitprogramms können Besucherinnen und Besucher u.a. einzelne Spiele näher kennenlernen, Spieleautoren und Spieledesigner treffen sowie erleben, wie ein Spiel entsteht.

Am Mittwoch, dem 5. Oktober, und Samstag, dem 19. November, zeigen und erklären dann Henni und Thorsten Faust von Friemelay während der Öffnungszeiten des Museums bekannte und unbekannte historische Spiele aus aller Welt, die sie auch selber herstellen. Wer schon immer wissen wollte, was sich hinter Fischkopp, Kreisschach oder Glückshaus verbirgt, ist hier richtig aufgehoben.

Aber es besteht auch die Möglichkeit, einmal selbst zur Spielfigur zu werden: Am Freitag, dem 28. Oktober, und Samstag, dem 29. Oktober, ist das Großspiel „Die Abtei der wandernden Bücher“ von Thomas Fackler zu Gast in der Abtei. Die Besucherin-nen und Besucher schlüpfen auf einer 7 x 9 Meter großen Spielfläche selbst in die Rolle eines Mönchs, der in einer mysteriösen Klosterbibliothek ein Rätsel lösen muss. Spielspaß ist also garantiert, wenn in großen Folianten geblättert und die Bibliothek durchforstet werden muss. Wegen der begrenzten Anzahl an Spielern ist hierfür eine Anmeldung nötig. Ebenfalls am Samstag, dem 29. Oktober, treffen um 18 Uhr bei einem Meet & Greet Spieleentwicklung und Geschichtswissenschaften unterhaltsam aufeinander. In lockerer Runde fahnden Spieleentwickler und Spieledesigner zusam-men mit Historikerinnen und dem Publikum nach dem "perfekten historischen Spiel" und diskutieren über das Verhältnis von vergnüglichem Spiel und wissenschaftlichen Fakten.

Den Abschluss bietet dann ein praktischer Teil: Am Samstag, dem 5. November, von 14 bis 17 Uhr lädt das Museum Abtei Liesborn zu einem Game-Design- und Storytel-ling-Workshop. Wer wissen möchte, wie Spiele entstehen und wie sich Spielregeln und eine spannende Story miteinander verbinden lassen, ist bei diesem Angebot, das von Playing History durchgeführt wird, genau richtig. Für den Workshop ist eine Anmeldung ebenfalls erforderlich. Wenn die Tage wieder kürzer und die Blätter bunter werden, ist die Zeit für Gesellschaftsspiele im Familien- und Freundeskreis gekommen. Das Museum Abtei Liesborn bildet mit seiner Ausstellung „Mönch ärgere dich nicht“ hierfür schon einmal den Auftakt.

Anmeldungen und weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auf www.museum-abtei-liesborn.de oder Tel. 02523 / 98 24 0

Infos + Tickets

Foto: LWL/Steinweg

23.09.2022 - 18:43 Uhr   bis   11.06.2023 - 18:43 Uhr


Sonderausstellung "ALLESKÖNNER WALD" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285

Die Sonderausstellung "Alleskönner Wald" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster wird um acht Monate bis zum 11. Juni 2023 verlängert. Ursprünglich sollte sie am Sonntag (25.9.) schließen. Museumsgäste haben weiterhin die Möglichkeit, zum Beispiel den Eichenhainbuchenwald des Münsterlands und seine Bewohner:innen kennenzulernen. Die Ausstellung lockte seit Juni 2021 bereits mehr als 126.000 Besucher:innen in das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

"Die Ausstellung ist sehr beliebt", so der Museumsdirektor Dr. Jan Ole Kriegs. "Aufgrund des anhaltenden Interesses und aufgrund der positiven Rückmeldungen der Museumsgäste haben wir uns entschlossen, die Ausstellung zu verlängern. Besonders Kindergärten und Schulklassen soll es weiterhin möglich sein, das museumspädagogische Angebot wahrzunehmen."

Bis Mitte nächsten Jahres besteht also weiterhin die Chance, die Geheimnisse des Waldes zu lüften. Eine Fläche von 560 Quadratmetern bieten den Gästen ausreichend Platz, die mehr als 420 Ausstellungsstücke zu begutachten. Thematisiert werden die verschiedenen Facetten des Waldes. In den Blick geraten nicht nur Fragen rund um den Wald als Lebensraum und Lebensgrundlage, sondern auch die Beziehung zwischen Mensch und Wald.

Besucher:innen können den Wald durch ein interaktives Angebot erfahren. Mitmachstationen und Experimente bieten Menschen aller Altersgruppen eine aktive Auseinandersetzung mit den Ausstellungsobjekten und -inhalten. Durch die barrierefreie Gestaltung sowie den Audioguide in mehreren Sprachen wird der Museumsbesuch inklusiv. Ein wechselndes Angebot an Workshops und Führungen begleitet die Ausstellung.

Eintritt: Kinder unter 18 Jahren frei, Erwachsene 7,50 Euro
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags (und an Feiertagen) von 9 bis 18 Uhr

27.10.2022   bis   19.02.2023


"Glanzlichter – Polnische Kunst aus dem Kunstmuseum Bochum"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

27. Oktober 2022 - 19. Februar 2023

Die Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums präsentiert Highlights der über 60-jährigen Sammeltätigkeit polnischer Kunst des Kunstmuseums Bochum. Bereits in den 1960er Jahren legte das Kunstmuseum einen Sammlungsschwerpunkt auf die Kunst der früheren sogenannten Ostblockstaaten – in Zeiten des „Kalten Krieges“ keine Selbstverständlichkeit. 1964 zeigt das Museum unter dem Titel „Polnische Kunst heute“ die erste umfassende Nachkriegsausstellung zeitgenössischer polnischer Plastik, Malerei und Grafik, gefolgt von zahlreichen weiteren Gruppen- und Einzelausstellungen polnischer und osteuropäischer Kunst. Heute befinden sich über einhundert Werke polnischer Künstler:innen im Bestand des Kunstmuseums. Seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ sind sie Teil der allgemein internationalen Ausrichtung des Museums.

Die polnische Kunstszene war seit dem Ende der 1940er Jahre von dem aus der Sowjetunion übernommenen Sozialistischen Realismus geprägt. Doch bereits Mitte der 1950er wurden auch andere experimentelle künstlerische Formen wieder offiziell zugelassen. Grund dafür war einerseits die auch von der staatlichen Kulturverwaltung beobachtete Erstarrung der ideologisch begründeten sozialrealistischen Malerei, vor allem aber eine häufig genutzte Reisefreiheit polnischer Künstler:innen in den Westen. Durch den intensiven Kontakt zur internationalen Kunstszene und das Anknüpfen an die eigenen Traditionen der abstrakten Kunst, verarbeiteten die polnischen Künstler:innen die aufgenommenen Einflüsse zu eigenständigen Werken der internationalen Avantgarde.

Die in der Ausstellung präsentierte Auswahl zeigt eine Vielzahl an künstlerischen Positionen, die diese Entwicklung aufzeigen. Die vorgestellten zwanzig Künstler:innen zählen zu den Protagonist:innen der jüngeren polnischen Kunstgeschichte. Ihre Werke sind in polnischen und internationalen Museen vertreten und waren zum Teil auf international renommierten Ausstellungen wie der Biennale in Venedig oder der Documenta in Kassel zu sehen. Die Ausstellung berücksichtigt ein weites Spektrum an Generationen beginnend im späten 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen polnischen Künstler:innen. Zu sehen ist eine Auswahl aus den verschiedenen Kunstgattungen Malerei, Grafik, Plastik, Objektkunst und Installation.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum und der Porta Polonica, der digitalen Dokumentationsstelle zur Kultur und Geschichte der Pol:innen in Deutschland des LWL-Industriemuseums Dortmund.

Infos + Tickets

30.10.2022   bis   08.01.2023


Ausstellung: Ludger Wörtler: Raumbezüge.


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

30. Oktober 2022 - 08. Januar 2023

Ludger Wörtler (Münster): Raumbezüge.
Malerei - Zeichnung - Fresko

Ausstellungsräume, Bildräume, Skizzenräume, Gedankenräume…bilden die ideengebenden Grundlagen der Bilder, Zeichnungen und Plastiken.

Rein malerisch und kompositorisch werden mit den Bildformen in einer abstrakten Struktur gegenständliche Aspekte gesetzt. Sowohl das Ordnungssystem als auch die erkennbaren Gestalten bleiben aber doch ohne eindeutige inhaltliche Festlegung. Diesen Raum kann allein der Betrachter mit eigenen Ideen füllen.

Ludger Wörtler hat in den Ausstellungsräumen des Stadtmuseums Beckum einige Wände original bemalt und nach seinen Vorstellungen gestaltet. Illusionistischer und realer Bildraum ergänzen sich und verschmelzen ineinander.

Bild: Token-Raum-Gelb, 2020, Acryl auf Maltuch (Ludger Wörtler)

05.11.2022   bis   22.01.2023


Telgte: 82. Krippenausstellung - "Mittendrin"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1

05. November 2022 - 22. Januar 2023

Dieses Potpourri, welches im Telgter Museum jährlich neu als professionelle Ausstellung mit Begleitband präsentiert wird, macht den Reiz der Ausstellung aus. In diesem Jahr ist die Geburt Jesu mittendrin: in der Familie, der Stadt und der Welt. Wie immer werden in der Telgter Ausstellung auch aktuelle Themen aufgegriffen, der Krieg in der Ukraine ebenso wie die Überschwemmung im Ahrtal, die auf dem Plakat zu sehen ist. In diesem Jahr ist auch das Ikonen-Museum aus Recklinghausen mit Geburtsikonen zu Besuch in der Telgter Ausstellung. Diese exotische Vielfalt macht den Ausstellungsbesuch zum Erlebnis.

Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag von 11 - 18 Uhr
Für angemeldete Gruppen und Schulklassen sind auch Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Für Auskünfte und Terminbuchungen erreichen Sie uns am Wochenende nur telefonisch unter 02504-93120.

Sonderöffnungszeiten:
25. Dezember und Neujahr von 14 – 18 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen

06.11.2022   bis   12.02.2023


Ausstellung "Epoche ZERO"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

  • Die Sammlung Lenz Schönberg zu Gast

06. November 2022 – 12. Februar 2023

Sechzig Jahre später ist ZERO längst in die (Kunst-) Geschichte eingegangen und in allen großen Museen zu Hause. Die weltweit wichtigste und größte ZERO-Kollektion mit fast 500 Werken ist jedoch die private Sammlung Lenz Schönberg – über viele Jahrzehnte von Gerhard und Anna Lenz aus Leidenschaft für die Kunst und im freundschaftlichen Dialog mit den Künstlern zusammengetragen. Leitend war dabei der zukunftsweisende Gedanke, dass ZERO als eine europäische Bewegung zu verstehen ist, die Künstler aus ganz Europa miteinander und mit ihrem Publikum verbindet

Nach einer großen internationalen Tournee vor einigen Jahren ist eine Auswahl von rund 70 hochkarätigen Leihgaben nun zu Gast im Kunstmuseum Ahlen und erlaubt eine Revision aus heutiger Perspektive. Welche besondere Qualität entwickelt ZERO heute, im Zeitalter der Digitalisierung? Welche individuellen Erfahrungen erschließen sich im stillen Betrachten, in der Fokussierung? Welches Potential der Freude steckt in den Werken und wie lässt es sich in einer Zeit voller Krisen reaktivieren? Die Ausstellung versteht sich als eine Einladung zum Wahrnehmen und Entdecken

Zu sehen sind Gemälde, Objekte und Papierarbeiten von Armand, Aubertin, Hermann Bartels, Václav Boštík, Enrico Castellani, Piero Dorazio, Luciano Fontana, Hermann Goepfert, Gotthard Graubner, Oskar Holweck, Yves Klein, Walter Leblanc, Heinz Mack, Piero Manzoni, Christian Megert, François Morellet, Roman Opalka, Otto Piene, Arnulf Rainer, Bridget Riley, Jan Jacobus Schoonhoven, Turi Simeti, Jean Tinguely, Günther Uecker, Victor Vasarely, Jef Verheyen und Hermann de Vries

Ergänzt wird die Präsentation durch Fotografien von Anna Lenz, die über viele Jahre die Künstler porträtiert sowie freundschaftliche Zusammenkünfte, gemeinsame Reisen und Ausstellungen dokumentiert hat.

Infos + Tickets

12.11.2022   bis   15.01.2023


Ausstellung "Familiensache"


Warendorf
Historisches Rathaus am Markt

12. November 2022 - 15. Januar 2023

  • Annemarie > Theora > Otto KRUMMEL

Das Künstlerehepaar Annemarie und Otto Krummel, mehr als drei Jahrzehnte Kunsterzieher an Warendorfer Schulen, hat in vielerlei Hinsicht die Kunstszene und das Warendorfer Kulturleben mitgeprägt. Nicht zuletzt war Otto Krummel Mitbegründer und über viele Jahre der erste Vorsitzende des Kunstkreises Warendorf. Wir laden ein zur Wiederentdeckung oder zum Kennenlernen von Beispielen ihrer künstlerischen Tätigkeit. Wir freuen uns sehr diese, gemeinsam mit Arbeiten ihrer Tochter Theora Krummel, in der neuen Ausstellung des Kunstkreises Warendorf in Zusammenarbeit mit der Stadt Warendorf zur „Familiensache“ werden zu lassen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen

13.11.2022   bis   19.02.2023


Ausstellung: "Meine Ems"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

13. November 2022 - 19. Februar 2023

Als Teil der Auseinandersetzung des Westpreußischen Landesmuseums mit der Thematik des Natur- und Umweltschutzes rückt das partizipative Projekt „Meine Ems“ nach der Thematisierung des westpreußischen und westfälischen Naturschutzes des 20. Jahrhunderts nun die aktuelle Gegenwart der Warendorfer Emslandschaft in den Vordergrund.

Dazu wurden Warendorfer Bürger:innen eingeladen, über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an den Fluss zu sprechen. Im Sinne der „Oral history“ wurden die Bürger:innen zu Zeugen ihrer Zeit und ihre Erzählungen mit der Kamera aufgezeichnet.  Gemeinsam mit der Warendorfer Theatermacherin und Medienpädagogin Beate Trautner konnte das Projekt umgesetzt werden. Es entstanden kurze Filme, die in kreativer und dynamischer Film- und Schnitttechnik Einblicke in die individuellen Geschichten der Warendorfer:innen festhalten. Die filmisch aufgezeichneten persönlichen Erinnerungen weisen zum einen die Ems als Identifikations- und Sehnsuchtsort aus. Zum anderen öffnen sie ein Kaleidoskop der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Diese erstreckt sich vom Spielen auf den Sandbänken des noch unbegradigten Flusslaufes, über das Schwimmenlernen in der ehemaligen Flussbadeanstalt bis zu der Begegnung mit dem zukünftigen Lebenspartner in Sommermonaten, welche zugleich von den Ereignissen der Nachkriegszeit überschattet wurden. Dabei wird zugleich deutlich, dass die Emslandschaft nicht immer eine Idylle war: Durch die Industrie verschmutztes Wasser verdarb den ein oder anderen Schwimmausflug und die Regulierung des Flusses vertrieb die geliebten Singvögel. Welche Geheimnisse und privaten Momente die Warendorfer:innen im Zusammenhang mit ihrer Ems noch preisgaben, lässt sich in der Ausstellung erfahren.  

Das Projekt richtet den Blick aber nicht nur in die Vergangenheit, sondern zugleich in das Erleben der  Gegenwart und die Möglichkeiten der Natur-, Landschafts- und Flusserfahrungen. In Kooperation mit der Offenen Ganztagsschule der Josefgrundschule in Warendorf beschäftigten sich die Grundschüler:innen eine Woche lang mit der Natur rund um die Ems. In diesem Rahmen erschufen die jungen Teilnehmer:innen ihre eigenen Natur-Kunstwerke und beschäftigten sich mit Fragen des Naturschutzes und der Nachhaltigkeit. Was die Herbstlandschaft Warendorfs alles zu bieten hat und was sich aus den bunten Farben und der Formenvielfacht der Natur erschaffen ließ, zeigt „Meine Ems“ ebenfalls.

Das Westpreußische Landesmuseum lädt alle interessierten Bürger:innen herzlich ein, sich auf die Spurensuche der Emsgeschichten zu begeben.

Foto: Westpreußisches Landesmuseum

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