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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Donnerstag 2.12.

26.11.2021   bis   05.12.2021


"Weihnachtsmarkt" in Beckum


26. November - 05. Dezember 2021

Die Budenstadt mit 22 Verkaufsständen, einem Kinderkarussell und der Bühne sorgt 10 Tage lang für gemütliche Weihnachtsstimmung. Wegen der Marktplatzumgestaltung findet der Beckumer Weihnachtsmarkt in diesem Jahr auf dem Clemens-August-Parkplatz und der angrenzenden Straße statt. 

Bürgermeister Michael Gerdhenrich wird den Weihnachtsmarkt am Freitag, 26. November um 18 Uhr offiziell eröffnen. Wochentags öffnen die Stände um 14:30 Uhr, am Wochenende um 11 Uhr. Es gibt jeden Abend Livemusik. Um 20 Uhr läutet der Rathausbläser, der in diesem Jahr aus einem anderen Fenster heraus spielt, den Ausklang ein.

02.12.2021 - 15:00 Uhr


"Offene Sprechstunde des Bürgermeisters"


Die Sprechstunde von Bürgermeister Rolf Mestekemper findet heute wieder turnusmäßig in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.

Die Beelener Bürgerinnen und Bürger haben in dieser Zeit wieder die Gelegenheit, persönlich ihre Anliegen vorzutragen, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben. Der Bürgermeister steht in dieser Zeit ohne vorherige Anmeldung für Gespräche zur Verfügung. Besucher melden sich bitte in Zimmer 22, 1. Etage, im Beelener Rathaus. Selbstverständlich ist es auch nach wie vor möglich, telefonisch Kontakt zum Bürgermeister aufzunehmen. In diesem Fall ist der Verwaltungschef über sein Vorzimmer unter der Telefonnummer 02586/887-22 zu erreichen.

arzt-stethoskop

02.12.2021 - 19:00 Uhr


Online-Vortrag: "Rückenschmerzen"


Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den häufigsten Schmerzen überhaupt. Andauernde Belastungen oder Fehlhaltungen, mangelnde Bewegung oder Übergewicht können zu solchen Schmerzen führen. Wann sind es, auch bei starken Schmerzen, gutartige Bagatellen, wann ein Warnsignal? So vielfältig die Ursachen von Rückenschmerzen sein können, so vielfältig sind die modernen Behandlungsmethoden. In den meisten Fällen kann dem Patienten schon auf konservativem Wege, mit Informationen, Tipps & Tricks und praktischen Anleitungen zu Übungen geholfen werden. Unter bestimmten Umständen kann aber auch eine Operation erforderlich sein.

Der Referent Prof. Dr. Andreas Winkelmann, Leitung interdisziplinäre Schmerzambulanz LMU Klinikum München und Poliklinik für Orthopädie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, berichtet heute von 19-20.30 Uhr über sinnvolle Maßnahmen unter Berücksichtigung von Leitlinien sowie neuester Erkenntnisse der Schmerzforschung. Die zahlreichen Möglichkeiten einer fachkundigen, an die Beschwerden des Patienten angepassten Therapie werden im Vortrag erläutert. Der Vortrag wird aus der VHS Böblingen-Sindelfingen e.V. digital via "Livestream" übertragen und bietet somit die Möglichkeit, den Vortrag zu Hause am eigenen PC, Laptop oder Tablet-PC zu verfolgen.

Hierzu erhält man nach der Anmeldung einen entsprechenden Zugangslink. Eine Anmeldung ist erforderlich unter http://www.vhs-ahlen.de 

03.09.2021   bis   16.12.2021


„Nachhaltig handeln – Arbeitsschwerpunkte von Fairtrade“


Beckum
Volkshochschule
Antoniusstraße 5

03. September - 16. Dezember 2021

Die Ausstellung „Nachhaltig handeln – Arbeitsschwerpunkte von Fairtrade“ ist im 1. Obergeschoss der Volkshochschule Beckum-Wadersloh zu sehen. Sie zeigt, wie Fairtrade die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung mit seinen Arbeitsschwerpunkten umsetzt.

Die Ausstellung stimmt auf die Faire Woche ein, die die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Beckum aktuell vorbereitet. Die Faire Woche findet in diesem Jahr vom 10. bis 24. September statt. Neben Fairem Kochen für Erwachsene ist ein konsumkritischer Spaziergang in Kooperation mit der VHS geplant (Anmeldungen bei der VHS sind noch möglich). Im Freizeithaus Neubeckum gibt es im Rahmen der Fairen Woche erstmals ein Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien, nach fairen Rezepten zu kochen.

Im September jährt sich die Einigung der Vereinten Nationen auf die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zum fünften Mal. Sie bilden die Leitlinie für eine Zukunft ohne Armut und Hunger, in der alle Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung haben und in der die Umwelt und das Klima geschützt werden. Und sie dienen als Gerüst, das Regierungen, aber auch Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen und Zivilgesellschaft, mit Leben füllen müssen, um mehr Nachhaltigkeit im Norden und Süden zu erreichen. Der faire Handel hat große Schnittmengen mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Plakat (c) Beate Fehrecke

10.09.2021   bis   30.01.2022


Ausstellung "Mythos Immenhof"


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Notbeck
Gartenhaus
Landrat-Predeick-Allee 1

FR 10.09.2021 - SO 14.11.2021

  • Ursula Bruns' Jugendbuchklassiker "Dick und Dalli und die Ponys"

Im Rahmen des Projekts Fräulein Nette unterwegs reiten die Schriftstellerin Karen Duve und die Mezzosopranistin Bettina Bruns auf den Spuren von Annette von Droste-Hülshoff durch Westfalen. Das Kulturgut Nottbeck bereichert das Projekt durch einen besonderen Akzent. Im Mittelpunkt stehen dabei die Autorin Ursula Bruns und ihr Jugendbuch „Dick und Dalli und die Ponies“ aus dem Jahre 1952. Es beinhaltet nicht nur reformerische und aus heutiger Sicht ökologische Gedanken, sondern bildete auch die Vorlage für den legendären Film Die Mädels vom Immenhof (1955), der zu den bekanntesten deutschen Heimatfilmen zählt. Buch und Film werden ausführlich in Form einer Ausstellung vorgestellt, ebenso Leben und Werk der Autorin. Bruns gilt als Pionierin der Reiterszene und setzte sich für eine naturnahe Pferdehaltung ein, wofür sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurde – auch das ist ein Thema. Sie hat ca. 30 weitere Bücher verfasst, die teilweise ebenfalls verfilmt wurden.

Zur Eröffnung führen der Autor und Dramaturg Georg Bühren und Museumsleiter Walter Gödden ein Gespräch über die Autorin und ihren Bestseller „Dick und Dalli und die Ponies“, der es auf über 30 Auflagen brachte und noch heute, fast 70 Jahre nach Erscheinen, im Buchhandel präsent ist. Zum Abschluss des Abends liest Karen Duve eine Pony-Kurzgeschichte. Als begeisterte Reiterin erzählt die bekannte Schriftstellerin davon, wie "Dick und Dalli" sie geprägt haben und warum die Bände gerade bei Mädchen so beliebt waren - und es bis heute sind. Im Zusammenhang mit der Ausstellung erschien ein von Walter Gödden zusammengestelltes Ursula-Bruns-Lesebuch, das ihre wichtigsten Texte vorstellt.

Ausstellungseröffnung und Gespräch mit Georg Bühren und Walter Gödden sowie einer Kurzlesung von Karen Duve am 10.09., 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts Fräulein Nette unterwegs in Kooperation mit dem Center for Literature – Burg Hülshoff.

03.10.2021 - 10:00 Uhr   bis   16.01.2022 - 18:00 Uhr


RESET Krise // Chance in Ahlen


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

Unsere Gesellschaft, die in den zurückliegenden Jahren durch ein Maximum an Funktionalität und Effizienz charakterisiert war, lebt gleichzeitig schon lange im chronischen Krisenmodus. Die Corona-Pandemie hat dies lediglich verschärft und deutlicher erkennbar gemacht: Mobilität und Produktivität kamen fast zum Stillstand. Globale Austauschprozesse funktionierten nicht mehr, Beschäftigungsformen erwiesen sich als brüchig, Lebensformen als verletzlich. Aus dem „everything goes“ wurde ein „nichts geht mehr“. Grenzen des Wachstums zeichneten sich deutlich wahrnehmbar ab. Umso drängender stellt sich die Frage: Wie wollen wir leben? Wie können wir nachfolgenden Generationen gerecht werden? Welche grundlegenden Veränderungen sind dafür notwendig? Liegt in der Krise vielleicht eine Chance? Wir brauchen, so scheint es, einen Neuanfang, ein „Reset“! Künstler*innen sind Spezialist*innen für Ungewissheiten, für Experimente, für Grenzgänge. 19 Kunstschaffende aus Belgien, Deutschland, dem Iran, Israel, Spanien, der Türkei und den USA reflektieren individuelle wie globale Krisenmomente und laden dazu ein, Blicke auf das Morgen zu wagen. Zu sehen sind Videos, Fotografien, Installationen, Skulpturen und Zeichnungen von Anna Anders, Christoph Brech, Jutta Burkhardt, Homa Emami, Klaus Fritze, Andreas Gefeller, Lena von Goedeke, Lea Grebe, Andreas Horlitz, Miriam Jonas, Alexandra Knie, Andreas Kopp, Hans Op de Beeck, Yaşam Şaşmazer, Timm Ulrichs, Bill Viola, Barbara Wrede, Thomas Wrede und Noa Yekutieli.

Gefördert durch: die Theodor F. Leifeld-Stiftung, die Kunststiftung NRW, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Botschaft des Staates Israel, dieSparkasse Münsterland-Ost und denFörderkreis des Kunstmuseums Ahlen.

07.10.2021   bis   16.01.2022


Ausstellung "Textilkunst" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

LEINEN-los !
Brigitte Kumpf. Textilkunst

7. Oktober 2021 bis 16. Januar 2022

Die Ausstellung präsentiert Arbeiten der Textilgestalterin Brigitte Kumpf. Die Warendorfer Künstlerin beschäftigt sich seit mehr als dreißig Jahren mit textilen Materialien. Begonnen hat Brigitte Kumpf mit der Fertigung traditioneller Quilts – gesteppte Decken für Bett oder Wand – die sie nach vorgegebenen Mustern gearbeitet hat. Im Laufe der Zeit verlagerte sich ihr Interesse zunehmend auf die Gestaltung der Oberflächen, um so zu eigenen, künstlerischen Aussagen zu kommen.

Die Künstlerin bedruckt, bemalt und färbt die verwendeten Stoffe. Sie arbeitet mit Fototransferprozessen und Computerdruck auf Stoff, inzwischen in erster Linie auf Seide. Ebenso experimentiert Brigitte Kumpf mit einer Kombination aus Papier und Stoff, die sie gleichzeitig in Collagen und Quilts verwendet.

Foto: Westpreußisches Landesmuseum

28.10.2021   bis   20.02.2022


»Romantik in Preußen zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln«


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

28. Oktober 2021 - 20. Februar 2022

Das Westpreußische Landesmuseum lädt am 28.10.2021 um 18 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung »Romantik in Preußen zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln« ein. Den Einführungsvortrag zu der von der deutschen Kulturstiftung der Vertriebenen entwickelten Ausstellung hält PD Dr. Christofer Herrmann.

Preußen spielte für die Geschichte der Romantik eine bedeutende Rolle, sowohl bei der Entwicklung einer romantischen Theoriebildung als auch in den Bereichen von Literatur, Bildender Kunst und Architektur. Dennoch sind die Begriffe „Romantik“ und „Preußen“ für den modernen Menschen kein sich automatisch einstellendes Assoziationspaar. Mit Preußen werden eher die typischen Tugenden eines an Strenge und Disziplin orientierten aufgeklärten Staatswesens verbunden, nicht aber die fantasievolle bis ins unheimliche reichende romantische Weltsicht. Im Zuge der Romantik wurde aber auch hier die mittelalterliche Vergangenheit idealisiert und deren Zeugnisse wie Burgen und Kirchen erneut wertgeschätzt und oft aufwändig wiederhergestellt. Die aus 33 farbigen Tafeln bestehende Ausstellung stellt die verschiedenen Facetten der Romantik in Preußen - zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln – an ausgewählten Beispielen vor. Hierbei werden die bedeutenden Einflüsse des Ostens auf den Westen vor Augen geführt – nicht zuletzt solche der heute nicht mehr zu Deutschland gehörenden Landschaften wie Ost- und Westpreußen.

Infos + Kontakt

Foto: LWL/Steinweg

05.11.2021   bis   16.01.2022


"The "Big5+" - Die größten Raubsaurier Europas"


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285

05. November 2021 - 16. Januar 2022

Die Dinosaurier-Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde in Münster bekommt für acht Wochen eine Ergänzung: Ab dem 5. November sind im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die fünf größten Raubsaurier aus Europa in einer kleinen Wanderausstellung vereint. Westfalen kann gleich mit zwei Vertretern aufwarten: "Wiehenvenator", der bislang nur aus Ostwestfalen bekannt ist, und "Torvosaurus". Zu diesen beiden Raubsauriern wird bis zum 16. Januar 2022 in Münster Originalmaterial gezeigt.

Neben den beiden Westfalen gehören zu den "Big 5+" auch "Allosaurus", "Baryonyx" und "Neovenator". Sie zählen zu den fünf größten fleischfressenden Dinosauriern, die aus dem Gebiet des heutigen Europas bekannt sind. "Die 'Big 5+' waren wichtige Akteure in den Nahrungsketten in ihren jeweiligen Ökosystemen. Die Evolution hat hier sehr große Raubtiere hervorgebracht, die jeweils die Spitzen der Nahrungsketten gebildet haben", so Dr. Achim Schwermann, Paläontologe beim LWL. Fossile Knochen dieser Raubtiere findet man in Gesteinen vom mittleren Jura bis zur Oberkreide, also über eine Zeitspanne von 166 bis 125 Millionen Jahren. "Wenn Fossilien von diesen Tieren gefunden werden, ist das schon ein Glücksfall. Denn wenn ein Tier stirbt, löst sich der Körper recht schnell auf", erklärt der Paläontologe am LWL-Museum.

Die Schau wurde vom Dinosaurier-Park Münchehagen (Niedersachen) konzipiert und in Kooperation mit dem LWL-Museum realisiert. Auf etwas mehr als 100 Quadratmetern bezeugen Abgüsse und seltene originale Fundstücke von Dinosaurier-Knochen und mächtige Schädelrekonstruktionen der ausgestorbenen Tiere die Existenz der riesigen Raubtiere aus der Jura- und Kreidezeit.

Zusammengetragen wurden die Objekte von Saurierfunden aus Portugal, England und Deutschland. Neben den Paläontolog:innen aus dem LWL-Museum und dem Dinosaurier-Freilichtmuseum Münchehagen haben Expert:innen aus ganz Europa an der Präsentation mitgewirkt und ihr Wissen über Raubsaurier und ihre Entdeckungen aus Europa zusammengetragen. Beteiligt waren die Universität München, das Dinosaur Isle Museum in Großbritannien, der Parques dos Dinossauros da Lourinhã und das Museu da Lourinhã in Portugal sowie das Landesmuseum Hannover.

  • Eintritt: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei, Erwachsene 7,50 Euro
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag (und an Feiertagen) 9 bis 18 Uhr.
  • Parken: Kostenpflichtige Parkplätze (4 Euro) vorhanden. Kostenlose Parkplätze stehen in der Nähe, z.B. am Mühlenhof-Freilichtmuseum, zur Verfügung.

06.11.2021   bis   23.01.2022


"81. Telgter Krippenausstellung"


Telgte
RELíGIO
Westfälisches Museum für religiöse Kultur
Herrenstr. 1-2

  • "Geheimnis der Heiligen Nacht 2.0"
  • 6. November 2021 bis 23. Januar 2022

Zur 81. Krippenausstellung präsentiert das Museum über 140 zeitgenössische Krippen, von der Schnitzarbeit bis zum Lichtinstallation. Die Künstlerinnen und Künstler kommen aus ganz Deutschland. Sie haben sich mit dem Thema „Geheimnis der Heiligen Nacht 2.0“ auseinandergesetzt und zur Aufgabe gemacht, die Weihnachtsbotschaft für die heutige Zeit neu zu interpretieren. Natürlich ist auch die Corona-Pandemie in einige Werke eingeflossen. Die Ausstellung ist wie immer erfrischend kreativ und künstlerisch ausdruckstark.

Infos + Kontakt

Corona-Krippe
2010/2020
Linde, geschnitzt, farbig gefasst und gewachst
Figuren: 18 bis 30 cm, Stall: 73 x 45 x 20 cm
Marian Ulc (*1947)
Zagnansk Szałas, Polen
Holzbildhauer
Foto: Stephan Kube, Greven

Foto: Jäger

10.11.2021   bis   08.12.2021


Kunstinstallation "Leidfaden ent-wickelt" in Telgte


  • Simone Thieringers Kunst-Installation im Pappelwald erinnert an Corona-Tote

In den letzten Tagen blieb der ein oder andere Spaziergänger verdutzt stehen, als er sah, wie eine zehnköpfige Gruppe um Simone Thieringer einen blauen Faden um fünf Bäume wickelte. Was am Ende ein wenig wie ein Spinnennetz anmutet, ist eine Kunstinstallation mit ernstem Hintergrund: Es geht um die Corona-Pandemie.

Auf den ersten Blick wirkt der himmelblaue Faden fröhlich, spielerisch und leicht. Doch begeht man die Installation, wird erlebbar, wie dieser Faden zwischen den Baumstämmen Sackgassen bildet, Einbahnwege weist und sich aufgliedert in hunderte Einzelfäden. Der Weg des Fadens kreuz und quer um die Bäume symbolisiert den Versuch des gesellschaftlichen Kollektivs, dieser Corona-Pandemie Herr zu werden. Die Teilstrecken und Richtungswechsel des Fadens stellen die unterschiedlichen Wege dar, dem Virus etwas Sinnvolles und Wirkungsvolles, einen Leitfaden entgegenzusetzen. Simone Thieringer bringt das erfahrene Leid der Corona-Pandemie in Deutschland auf eine zwischenzeitlich messbare Größe: 960 Meter, von denen jeder Zentimeter für einen der 96.000 in Deutschland verstorbenen Menschen steht. Aber ebenso wie das Ende des Fadens nicht greifbar und sichtbar ist, so verhält es sich mit dem Schmerz, der Trauer und den vielen Einzelschicksalen.

Und dennoch wird der Leidfaden zum Leitfaden: Aus Entwicklungen und Brüchen im Leid entstehen neue Wege, neue Leitlinien, Leitfäden. Auch wenn der Weg zu diesem Leitfaden noch weit scheint, wählen Menschen im Spannungs- und Entscheidungsfeld zwischen Verlust und Neubeginn.

Wie alles begann?

Als Corona begann, als es ernst wurde, auch für uns in Deutschland, hat Simone Thieringer angefangen täglich so viele Luftmaschen zu häkeln, wie es Tote gab. Das war im März 2020.

Anfangs war es schnell gemacht. 2 - 1 - 2 - 3 - 4 - 8 - 11 - 16 - 8. Immer bei der Tagesschau. Irgendwann dann 128, 173…und als es mehr wurden (852, 1129, 964) hat es etwas von Rosenkranzbeten bekommen. Fast wie eine Meditation.

Tatsächlich wurde es zu viel. Nicht die Tätigkeit an sich, sondern die Gedanken dabei. Eine Masche ist schnell gefertigt. Ein Faden und Luft. Sowieso, Luft: etwas was die Erkrankten gebraucht hätten. Inzwischen sind es mehr 96.000 Tote und wären ebenso viele Maschen. Nur für Deutschland. Weltweit sind es heute 5 Millionen. Unvorstellbar.

Ein Leidfaden ist entstanden. Mit d! Er steht für das Leid, für die Schmerzen und die Trauer, die Veränderungen im Leben. Er steht für das Leid, was diejenigen noch lange mit sich tragen werden, die psychischen Probleme, die Gewalt die plötzlich sichtbar wurde, die Insolvenzen, die Arbeitslosigkeit, die Perspektivlosigkeit. Die Trennungen.

Und schließlich wird klar, dass der Leidfaden eigentlich einmal um die Welt gespannt werden und die 5 Millionen Verstorbenen abbilden müsste. Weltumspannendes, gemeinsames Leid, wie selten zuvor.

Der gehäkelte Faden ist inzwischen abgelöst von einem himmelblauen Faden, der wiederum aus vielen Einzelfäden besteht. Denn, abgeleitet von dem Gedanken an Corona wurde auch deutlich, dass es viele andere Leidfäden gibt, jeder Mensch hat einen persönlichen Leidfaden. Schaut man auch die Welt, erreichen uns heute Katastrophen nie gekannten Maßes. Überflutungen, Brände, Vulkanausbrüche, es scheint, als würde sich die Erde wehren.

Der Leidfaden soll immer dort auftauchen, wo er an das Leid erinnern und die Menschen aufmerksam machen kann. Die Installation am Pappelwald wird noch bis zum 8. Dezember zu sehen sein.

14.11.2021   bis   20.02.2022


Ausstellung "Kindheitstraum und Gänsehaut"


Warendorf
Dezentrales Stadtmuseum
Historisches Rathaus
Markt 1

14. November 2021 - 20. Februar 2022

  • Film- und Theaterfiguren aus der Hand von Norman Schneider

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr
montags immer geschlossen.

Eine Ausstellung der Stadt Warendorf.

14.11.2021   bis   12.12.2021


Ausstellung "Thomas Prautsch" in Everswinkel


Everswinkel
Rathaus
Am Magnusplatz 30

14. November - 12. Dezember 2021

Zugang zur Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses sowie sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr.

www.kulturkreis-everswinkel.de

15.11.2021   bis   10.12.2021


Ausstellung "Du Jude - Antisemitismus in Deutschland"


Warendorf
Volkshochschule
Altes Lehrerseminar
Freckenhorster Straße 43

15. November - 10. Dezember 2021

Häufig wird Judenfeindschaft immer noch als historisches Phänomen betrachtet und vorwiegend mit dem Nationalsozialismus verknüpft. Das Antisemitismus jedoch ein alltägliches Problem für Jüdinnen und Juden in Deutschland darstellt, er verschiedene und auch neuere Formen annimmt und in allen Schichten der Gesellschaft anzutreffen ist, darauf weisen empirische Studien seit Jahren hin.

Die Ausstellung bietet eine Einführung in das Thema Antisemitismus und beschäftigt sich vor allem mit den aktuellen Formen des Antisemitismus in Deutschland, etwa in Schulen, Sport, Musik oder politischen Bewegungen. Die Perspektiven und alltäglichen Erfahrungen von Jüdinnen und Juden sowie die Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland werden so sichtbar gemacht.

Einführungsvortrag von Dr. H.-W. Gummersbach: Montag, 15.11.2021, 19:00 Uhr
Um Anmeldung unter 02581/93840 oder per mail an: vorwald@vhs-warendorf.de wird gebeten.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der VHS im Alten Lehrerseminar zu besichtigen.

Foto: Stadt Ahlen

22.11.2021   bis   03.12.2021


"Stadtbücherei Ahlen verkauft Bücher"


Ahlen
Stadtbücherei
Südenmauer 21

22. November - 03. Dezember 2021

Mo., Di., Do. und Fr. 10:00 bis 12:30 Uhr und 14:30 bis 18:00 Uhr.

Herbstzeit ist Lesezeit. Pünktlich zum Beginn der langen Abende verkauft die Stadtbücherei Ahlen aus ihrem Bestand aussortierte Bücher. Leserinnen und Leser dürfen sich freuen auf sehr gut erhaltene Krimis und Romane, die Nervenkitzel, Spannung und Romantik versprechen. Neben Büchern werden auch DVDs zum Schnäppchen-Preis angeboten. Wie bei allen Sonderbuchverkäufen gilt auch hier: Das Beste gibt`s zu Beginn. „Also gleich am Montag vorbeischauen“, lautet der Tipp des Büchereiteams. Der Verkauf findet statt zu den regulären Öffnungszeiten.

Sterne-Weihnachten

22.11.2021   bis   23.12.2021


"Weihnachtsmärkte" in Münster


Wenn der Prinzipalmarkt in goldenem Glanz erstrahlt, Giebelhäuser und Kirchen dezent beleuchtet und die Geschäfte festlich dekoriert sind, Lichterbäume die Straßen schmücken und der Duft von Tannengrün und Glühwein durch die Straßen zieht, beginnt in Münster die wohl schönste Zeit: der Advent. Sechs Weihnachtsmärkte laden mit rund 300 Ständen zum Bummeln, Einkaufen und Genießen ein. Für möglichst viel Sicherheit sorgt eine luftigere Platzierung der Buden mit größeren Abständen und die 2G-Regel, die für alle Besucherinnen und Besucher gilt. Freuen Sie sich auf eine schöne Adventszeit in Münster!

Öffnungszeiten:
sonntags bis donnerstags: 11 bis 20 Uhr
freitags und samstags: 11 bis 21 Uhr

Ausführliche Infos + Corona-Vorschriften

Weihnachten_Kugel

22.11.2021   bis   30.12.2021


"Weihnachtsmarkt" in Hamm


22. November - 30. Dezember 2021

Wenn der Marktplatz im goldenen Lichterglanz leuchtet, durch die Stadt der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und Tannengrün zieht und sich die Geschäfte festlich geschmückt präsentieren, dann ist es wieder soweit: am 22. November öffnet der Hammer Weihnachtsmarkt im Herzen der Stadt seine Tore, dort taucht sogar jeder Weihnachtsmuffel in die sinnliche Vorweihnachtsfreude ein.

An den Weihnachtsfeiertagen (24.12. bis 26.12.) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.

Auführliche Infos + Corona-Vorschriften

27.11.2021 - 18:45 Uhr   bis   03.04.2022 - 18:46 Uhr


AUSSTELLUNG „Wildlife Photographer of the Year“ in Münster


Münster
Westfälisches Pferdemuseum
im Allwetterzoo Münster

Es ist der wohl wichtigste und renommierteste Wettbewerb für Naturfotografie: der „Wildlife Photographer of the Year“. Er findet in diesem Jahr bereits zum 57. Mal statt. Ausrichter ist das weltbekannte Natural History Museum in London. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Arbeit von Naturfotografen zu fördern, um das öffentliche Interesse für den Natur- und Artenschutz zu stärken. Die ausgezeichneten Bilder sollen ein Bewusstsein für die Schönheit der Welt, aber auch für die zunehmende Zerstörung von Lebensräumen schaffen, und zum Nachdenken und Handeln anregen.

Das Besondere: Der Wettbewerb ist offen für alle, die Spaß an der Fotografie haben. Ob alt oder jung, ob Profi oder Laie – jeder kann an dem Wettbewerb teilnehmen. In diesem Jahr beteiligten sich Fotografen aus 95 Ländern mit über 50.000 Aufnahmen: Von Pflanzenporträts, Unterwasserwelten über Tierfotografien bis hin zu Luftaufnahmen – die Bandbreite der eingereichten Bilder ist groß und deckt alle Aspekte der Natur ab. Eine Jury aus internationalen Experten wählt daraus die 100 besten Motive aus, die anschließend als Wanderausstellung auf große Welttournee gehen.

Das Westfälische Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster ist in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal Gastgeber der Deutschlandpremiere der „Wildlife Photographer of the Year“-Ausstellung. Die 100 prämierten Fotos sind dort vom 27. November 2021 bis zum 3. April 2022 zu sehen – exklusiv in NRW. 

Die Gewinner werden zwar erst Mitte Oktober in London bekannt gegeben, doch schon jetzt gibt es einen ersten Vorschmack auf die diesjährige Ausstellung. So gehört zu den Preisträgern die britische Fotografin Lara Jackson, die im Serengeti-Nationalpark in Tansania das blutverschmierte Porträt einer Löwin einfing. Das helle, sauerstoffreiche Blut am Maul der Großkatze zeugt davon, dass ihre Beute noch lebte, als die Löwin zu fressen begann. Dies passiert fast nur jungen, unerfahrenen Löwinnen – normalerweise töten die Tiere ihre Beute mit einem gezielten Biss in den Hals, ehe sie das Fleisch fressen.

Ein Tierporträt der anderen Art ist dem spanischen Fotografen Sergio Marijuán gelungen: Er hat einen jungen iberischen Luchs mit seiner Kamera festgehalten, der gerade in der Tür eines verlassenen Heubodens verharrt. Das Bild, auf das Sergio mehrere Monate warten musste, wirkt beinahe wie ein Kunstwerk. Um die Jahrtausendwende wäre der iberische Luchs, die kleine Schwesternart des eurasischen Luchses, beinahe ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten mehr als 5.000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren vor. Dank eines aufwändigen Schutz- und Zuchtprogramms hat sich die Zahl der Raubkatzen inzwischen wieder leicht erhöht.   

Eine bedrohte Tierart steht auch beim Foto des australischen Fotografen Douglas Gimesy im Fokus: Es zeigt einen jungen Graukopf-Flughund, der mit der Flasche aufgezogen werden muss. Das Tier wurde mit drei Wochen verwaist in Melbourne aufgefunden und in ein spezielles Tierheim gebracht. 

Alle weiteren Siegerfotos und der Gesamtsieger werden am 12. Oktober 2021 bei der offiziellen Preisverleihung im Natural History Museum vorgestellt, in diesem Jahr erneut im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung. Ab dem 27. November 2021 sind die 100 „Wildlife Fotografien des Jahres“ dann im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster zu sehen.

Grafik: Kreiskunstverein

28.11.2021   bis   09.01.2022


"Jahresverkaufsausstellung Kreiskunstverein"


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

28. November 2021 - 09. Januar 2022
Künstler im Kreiskunstverein_2021

  • 69. Jahresverkaufsausstellung des Kreiskunstverein Beckum-Warendorf e.V.

Infos

Foto: Museum Abtei Liesborn

01.12.2021   bis   23.12.2021


"Spannendes Adventsangebot für Familien"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

  • "Auf Abteikater Theophils Glitzer-Weihnachts-Spuren"

01. - 23. Dezember 2021

Das Museum Abtei Liesborn läutet den Abtei-Advent dieses Jahr mit einem außergewöhnlichen Ausstellungsangebot für Familien ein: Auf den Spuren von Abteikater Theophil können sich Kinder und Erwachsene auf eine „Glitzerpfotenrätselweihnachtsroute“ quer durch die Räumlichkeiten des ehemaligen Benediktinerklosters begeben. Anhand ausgewählter Exponate mit weihnachtlichem Bezug aus den Depots und dazu passenden Rätselaufgaben kann die Sammlung neu entdeckt werden: Wie sah ein Wunschzettel vor 100 Jahren aus? Was ist Myrrhe und warum gibt es eigentlich Geschenke an Weihnachten? Für zusätzliche Unterhaltung sorgen an den einzelnen Vitrinen und Stationen verschiedene Mitmach-Angebote und Mitnahme-Überraschungen wie Backrezepte oder Bastelvorschläge, etwas zum Nikolaus, ein verlorenes Schaf und ein besonderes Licht. Der neugierige Abteikater freut sich auf viele Familien, die mit ihm zusammen die Vorweihnachtszeit auf unterhaltsame Weise verbringen und dabei das Museum durchstöbern wollen.

Auf www.museum-abtei-liesborn.de  oder telefonisch unter 02523/98240 kann ein Zeitfenster für die Weihnachtsroute gebucht werden. Die aktuell geltenden Regeln für den Museumsbesuch sind dort ebenfalls zu erfahren. Der Eintritt ist kostenfrei.

01.12.2021   bis   09.01.2022 - 00:00 Uhr


"Kaschubische Weihnachtskunst"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

01. Dezember 2021 - 09. Januar 2022

Das Westpreußische Landesmuseum präsentiert „Kaschubische Weihnachtskunst“. Im Rahmen einer kleinen Kabinettausstellung vermittelt das Museum einen Einblick in die kunsthandwerkliche Tradition der Kaschuben, einer Volksgruppe, die in der heutigen polnischen Woiwodschaft Pommern westlich und südwestlich von Danzig lebt.

Die Kaszëbë, wie sie sich selbst bezeichnen, pflegen seit Jahrhunderten eine eigene Sprache und Kultur, aus der sich nicht nur eine vielgestaltige Literatur mit Gedichten, Volksliedern und Märchen entwickelte, sondern auch eine reichhaltige handwerkliche Tradition mit einer spezifischen Schnitzkunst. Dieses seit Jahrhunderten überlieferte Kunsthandwerk zeichnet sich durch eine einfache Formensprache und starke Farbigkeit aus. In ihr spiegeln sich die charakteristischen Elemente der kaschubischen Identität, wie etwa die starke Verbundenheit mit der Heimat und eine tiefe Religiosität. Dabei spielt der Katholizismus eine prägende Rolle. Die von dem kaschubischen Künstler Wojciech Wesserling (geb. 1962) geschaffenen Arbeiten nehmen daher auch auf christliche Motive Bezug und verbinden diese mit dem überlieferten kaschubischen Farben- und Formenkanon. Von Kindern aus Wejherowo (dt. Neustadt) geschaffene Weihnachtskrippen ergänzen die Präsentation.

Die in Kooperation mit dem Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen gezeigte Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am zweiten Advent, dem 5.12.2021, lädt das Museum zu einem kostenlosen Besuch ein. Gemäß der aktuellen Coronaschutzverordnung gilt die 2G-Regel für Erwachsene und die 3G-Regel für Kinder und Jugendliche. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage unter: www.westpreussisches-landesmuseum.de

Foto: Der Heilige Abend in der Kaschubei, Wojciech Wesserling, Holzrelief polychromiert, 2016

Foto: R. Berger

01.12.2021   bis   31.12.2021


"Kugel, Frosch und Weihnachtsmaus"


Warendorf
Modehaus ebbers
Münsterstraße/Fußgängerzone

  • Weihnachtsschmuck-Ausstellung in der Ebbers-Galerie

Nachdem im vergangenen Advent die Warendorfer Weihnachtsteller im Blickpunkt der Adventsausstellung in der Ebbers-Galerie standen, hat Rudolf Berger in diesem Jahr die Kunst des Weihnachtsschmucks am Tannenbaum in den Mittelpunkt gerückt.

Bei einer Reise durch Thüringen besuchten Rudolf und Leonore Berger im Sommer auch Lauscha, den Ort, wo die Weihnachtsbaum-Glaskunst erfunden sein soll. Rund 100 unterschiedliche Objekte, fast alle aus Glas, sind zusammengetragen worden und in der Galerie rund um den gläsernen Aufzug ausgestellt.

Gläsernen Weihnachtsbaumschmuck gibt es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, als ein Glasbläser, so sagt es die Legende, im thüringischen Städtchen Lauscha kleine Duftfläschchen zu Kugeln und Zapfen „verformte“, weil er so arm war, dass er keine Äpfel und Nüsse für seine Kinder an den Baum hängen konnte. Zu Beginn der Tradition im 18.Jahrhundert, an Weihnachten einen grünen Baum in die Wohnstube zu holen, wurden diese mit Äpfeln, mit Nüssen und Süßigkeiten geschmückt. Schon Goethe hat von diesem Brauch berichtet. Heute produzieren viele Glasbläsereien Weihnachtsschmuck für die ganze Welt. Aber nicht nur in Lauscha, sondern auch in Böhmen und in Schlesien wird traditionell gläserner Weihnachtsschmuck hergestellt und in alle Welt vertrieben.

In der Ebbers Galerie ist die Spannweite der „Weihnachtskunst“ zu sehen. Neben den klassischen Formen wie Kugeln und Zapfen sind „Neuheiten“ wie Frosch, Dackel und Schwein, Hammer, Zange, Recorder, Eisenbahn, Auto und vieles mehr zu bewundern. 

„Einfach toll, dass die Weihnachtsausstellung schon während des Aufbaus so viel Interesse gefunden hat“, freut sich Rudolf Berger über die spontane Resonanz. Ergänzend zu den Objekten für den Weihnachtsbaum sind auch ausdruckstarke Fotografien aus der Welt der Glasbläser zu sehen und ein Bericht zur Geschichte der Weihnachtsbaum-Glasbläserei. Die Ausstellung kann besucht werden zu den Öffnungszeiten des Modeerlebnishauses Ebbers in Warendorf.

Da viele Glasobjekte nicht einzeln zu bekommen waren werden die Duplikate im Modehaus verkauft. Kleine Kartons, die individuell dekoriert werden können, schützen die gläsernen Kostbarkeiten, damit sie bruchsicher verschenkt werden können.

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