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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Sonntag 25.4.

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Foto: Dirk Bogdanski

25.04.2021   bis   25.07.2021


„Die Welt in der Tasche“. Expeditionen ins Ungewisse.


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • Reisebiografien und eine Suche nach dem Glücklichen Arabien

25. April - 25. Juli 2021

Auf der imaginären Landkarte der unendlichen Möglichkeiten sind sie seit Jahrhunderten unterwegs: Autorinnen und Autoren, die in der Fremde nach neuer Inspiration suchen, ihren Erlebnishunger stillen wollen und neue Horizonte ins Visier nehmen – letztlich aber auf der Suche nach sich selbst sind, ihrem eigenen, vielleicht unerfüllten Ich. Das Museum für Westfälische Literatur zeigt in seiner neuen Sonderausstellung, wie westfälische Autoren und Autorinnen auf ihren Reisen andere Länder und Regionen wahrnahmen und wie ihr Werk davon beeinflusst wurde. Die Ausstellung ist im Innen- und Außenraum des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde Stromberg zu sehen.

Schon der Kartäusermönch Werner Rolevinck beschrieb in seinem "Buch zum Lobe Westfalens" (1474) in bester PR-Manier die Großtaten der "Westfälinger" in aller Welt, denen es hierzulande nachzueifern gelte. Die Suche nach dem Anderen, die Faszination des Fremden, zieht sich wie ein roter Faden durch die Literaturgeschichte, auch die westfälische. An ein solches Panorama dockt das Projekt "Die Welt in der Tasche" an. Es markiert wie mit Stecknadeln auf Internet-Reiseportalen jene Sehnsuchtsorte, die die Ferne gleichsam zu magischen Orten werden ließen, von der Arktis bis ins tiefste Afrika, von den Steppen Asiens bis an die kalifornische Westküste. Immer ist Westfalen/Europa der Ausgangspunkt und immer führte der Weg zurück in die Heimat, die, auf der Grundlage neu gesammelter Erfahrungen, sozialhistorisch und mentalitätsgeschichtlich neu, bewusster wahrgenommen, neu "gelesen" wird.

Das Projekt „Die Welt in der Tasche“ stellt unterschiedliche Reisebiografien vor. Es spürt Motivationen nach, sammelt Lust- und Frusterlebnisse – bis hin zum Stoßseufzer: „Ach, wie schön ist es doch, wieder zu Hause zu sein, wäre ich doch lieber gleich daheim geblieben!“

Neben dem Ausstellungsbereich im Literaturmuseum sind im Außenraum großformatige Installationen mit Informationen zu Reiseautorinnen und –autoren verschiedener Epochen zu sehen. Eine eigene Abteilung bilden die Reisen des aktuellen Droste-Preisträgers Michael Roes, die multimedial im Gartenhaus zu erleben sind. In seinem aktuellen Essayband "Melancholie des Reisens" stellt Roes die These auf, dass der träge und verwöhnte moderne Mensch nur durch radikale Fremderfahrung zu sich selbst finden könne. Roes hat bisher 13 Romane geschrieben und fast alle spielen in der Ferne. Alle Handlungsorte hat er zuvor ausgiebig bereist, um seine Geschichten so lebensecht und körperlich wie möglich erzählen zu können. Zu sehen sind Filme, Fotos und natürlich Texte von unterwegs. Des Weiteren gibt es an den Audioinseln im Museumspark musikalische Kostproben einer Zusammenarbeit mit dem israelischen Komponisten Amos Elkana zu hören, für die Roes die Texte beigesteuert hat.

Zur Online-Eröffnung und Einführung bietet das Literaturmuseum eine szenische Lesung mit Carsten Bender und Walter Gödden am 25.4. um 11 Uhr per Videostream auf www.kulturgut-nottbeck.de . Darüber hinaus sind weitere Kurzvideos geplant, die sich einzelnen Autorinnen und Autoren der Gegenwart und deren Reisetexten widmen und im Verlauf der Ausstellungszeit veröffentlicht werden.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02529/9497900 oder per E-Mail (museum@kulturgut-nottbeck.de) im Museum anzumelden. Zudem ist die Vorlage eines offiziellen negativen Corona-Schnelltestergebnisses notwendig, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

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