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Oliver Behrendt
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Dienstag 28.7.
Computer Maus Internet Online Mac

28.07.2020 - 13:00 Uhr


"Digitale Mittagspause - Onlinepräsenz für Unternehmen"


Ob Tischlerei, Hofladen, Restaurant oder Einzelhandel - in der heutigen Zeit sollte jeder Betrieb einen Onlineauftritt haben, um es Kunden und potentiellen Fachkräften möglichst leicht zu machen, in Kontakt zu treten. Heute von 13.00 bis 14.00 Uhr bietet das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland das kostenlose Online-Seminar „Digitale Mittagspause: Onlinepräsenz für Unternehmen“ an. Dabei geht es um Grundlagen und einen erfolgreichen Praxiseinstieg. Suchmaschinenoptimierung, Google-Rezensionen, Email-Marketing, Facebook und Co waren bisher Fremdwörter für viele. Das wird sich nach dem Online-Seminar ändern: Mit einfachen Tricks und Tipps zeigt Referentin Lena Muckermann, wie Firmen online sichtbar werden, was die Erfolgskriterien für einen digitalen Auftritt sind und wie man (weibliche) Fachkräfte erreichen kann. Eingeladen sind alle interessierten Betriebe, die sich über das Einmaleins der Onlinepräsenz informieren möchten.

Durch das veränderte Medienverhalten von Kunden und potentiellen Fachkräften, liegt in den digitalen Kanälen eine große Chance – besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk, Industrie, Handel, Landwirtschaft oder dem Dienstleistungssektor. Klar ist: Nicht nur Bestands- und Neukunden informieren sich online über Betriebe, sondern auch mögliche Bewerberinnen und Bewerber nutzen zunehmend den digitalen Weg, um mehr über eine Firma zu erfahren. Gerade jetzt kann man die Zeit nutzen, um digital aufzurüsten und muss dabei nicht zwingend viel Geld in die Hand nehmen. Entscheidend ist, online gefunden zu werden, denn der Auftritt im Internet ist die digitale Visitenkarte und trägt zum nachhaltigen Unternehmenserfolg bei.

Anmeldung:
competentia.muckermann(at)hwk-muenster.de

28.07.2020 - 20:00 Uhr


"Ringelnatz im Elsbergforum"


Warendorf
Elsbergforum
Freckenhorster Straße 4

  • Hotspot Kultur: Auftakt im Elsbergforum
  • Beate Trautner und Markus von Hagen präsentieren Joachim Ringelnatz in einer dialogischen Lesung

Nach dem 2. Corona- Lockdown in Warendorf gibt es nun endlich wieder Kunst und Kultur. Mit Markus von Hagen und Beate Trautner haben sich zwei bekannte Theaterschaffende erneut zusammengefunden, um der Corona- Tristesse entgegenzuwirken. Die beiden Theatermacher sind spätestens seit den Hansetagen 2019 vielen Warendorfern ein Begriff. Als Kaufmann Hudepohl und Bettlerin Stina entführten sie damals die Besucher ins mittelalterliche Warendorf.

Diesmal haben sie sich dem Leben und Schaffen eines bekannten und doch oft verkannten Künstlers angenommen. Heute um 20 Uhr entführen Trautner und von Hagen die ausgehungerten Kulturfreunde im Elsbergforum in die Welt der Literatur. Natürlich unter Beachtung der nötigen Hygienevorschriften und Abstandsregeln.

„Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum …“. Na, wer kennt es nicht? Oder etwa "Die zwei Ameisen" und "Das ästhetische Wiesel".  Joachim Ringelnatz gehört zu den populärsten deutschen Lyrikern überhaupt. Aber Ringelnatz hat noch einiges mehr zu bieten. Ringelnatz war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Er hatte ein bewegtes Leben, war häufig Außenseiter in der Gesellschaft und übte zahllose Berufe aus. Auch war er auch ein genialer Dichter und Vortragskünstler. Genügend „Stoff“ also, sich das Leben und Schaffen von allen Seiten anzusehen. Beate Trautner und Markus von Hagen präsentieren in einer dialogischen Lesung nicht nur populäre Verse. Siegehen auch miteinander in einen verbalen Schalgabtausch, fallen sich in Wort, wenn sie aus dem Leben des Ringelnatz erzählen und zitieren aus seinen Kinderbüchern, Novellen, seinem kaum bekannten dramatischem Werk und einige sehr ernste, bewegende Gedichte.

Kartenreservierung unter beate.trautner@t-online.de
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

25.09.2019 - 17:00 Uhr   bis   27.09.2020 - 18:00 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

Corona-Infos

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

01.03.2020   bis   09.08.2020 - 00:00 Uhr


Ausstellung "Gefährlich & Schön" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Das Museum ist ab dem 12. Mai 2020 wieder geöffnet !

Hygienebestimmungen

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01. März - 09. August 2020

  • Jagdgewehre und Pistolen des Barocks aus privaten Sammlungen

Gefährlich & schön - der Titel der Sonderschau, die im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist, kann es kaum besser auf den Punkt bringen, denn in dieser Ausstellung geht es um höchst gefährliche und zugleich wunderschöne barocke Feuerwaffen.

Die exquisiten Barockwaffen stammen aus zwei privaten Sammlungen, die im Münsterland beheimatet sind. Auf 180 qm Ausstellungsfläche präsentieren sich in 19 Vitrinen so mehr als 50 Kunstobjekte - 30 Pistolen, 10 Büchsen, ein Steinschloss, Hirschfänger und einiges Jagdzubehör sowie zum Thema Jagd passende Gemälde und Grafiken. Nahezu sämtliche Pistolen und Büchsen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie wurden von ihren ursprünglichen Eigentümern einmal als herausragende Repräsentationsobjekte angeschafft, taten ihre Dienste während der Jagd, halfen Wegelagerer abzuwehren oder wurden im Duell verwendet. Die Geschichte der Entwicklung der Feuerwaffen und ihrer Zündungsmechanismen ist lang, äußerst kompliziert und ohne die Entdeckung des Schwarzpulvers nicht zu denken. Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert entstanden nacheinander verschiedene Zündmechanismen, deren Technik immer wieder verfeinert und im Laufe der Zeit auch immer raffinierter wurde.

Die Ausstellung gibt einen Überblick der in der Barockzeit verwendeten Waffen und deren Zündmechanismen. Doch nicht nur auf die Technik legten die Büchsenmacher und Schmiede der Waffenläufe größten Wert, sondern auch auf die Verzierung von Schäften, Schlössern und Läufen, die häufig von Silber- und Goldschmieden gefertigt wurden.  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kontakt + Infos

28.03.2020   bis   31.07.2020


Austellung "Heiko Hermann - Malerei und Skulpturen"


Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

Ein wichtiger Hinweis: Ab dem 5.5.2020 ist unser Haus unter Berücksichtigung der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen wieder für unser Publikum geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie in der aktuellen Ausstellung Heiko Herrmann begrüßen zu dürfen, bitten Sie jedoch, Ihren Besuch vorher telefonisch anzukündigen (02382-61582). Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit herzlichen Grüßen, Ihre Helga Gausling.

  • Heiko Herrmann: Malerei und Skulptur
  • 28. März - 31. Juli 2020

Ab dem 28. März  zeigt das Fritz-Winter-Haus eine Ausstellung des Münchner Künstlers Heiko Herrmann. Rund 50 Werke, Malerei und Skulpturen, sind in der Ausstellung zu sehen.

Heiko Herrmann, 1953 in Schrobenhausen geboren, war zunächst Schüler von Heimrad Prem und absolvierte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Es folgten zahlreiche Arbeitsaufenthalte unter anderen in Schweden, San Francisco, Frankreich und Italien. Heiko Herrmanns Werke sind geprägt von einem expressiven Malduktus und einer enormen, kontrastreichen Farbigkeit, die die Leinwände geradezu pulsieren lassen. Seine äußerst gestische Malerei stellt den Künstler in die Tradition des reinen Action Paintings, jedoch führt er den Betrachter mit Hilfe rätselhafter Bildtitel darüber hinaus in geheimnisvolle, phantastische Welten. Den Gemälden stellt Heiko Hermann Skulpturen aus Eisenguss und Keramiken zur Seite.

Öffnungszeiten während der Ausstellungsdauer:

  • Dienstag, Mittwoch und Samstag von 15.00 - 18.00 Uhr
  • Sonntag von 11.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung
  • Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung möglich!

09.05.2020   bis   12.09.2020


AUSSTELLUNG "Museum der Menschheit" in Ahlen


  • Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben – Portraitausstellung vom 9. Mai – 12. September
  • Schön wäre es gewesen, wenn am Samstag, den 9. Mai, die große Portraitausstellung „Museum der Menschheit“ hätte beginnen können.

Wie auf dem zentralen Ausstellungsplakat steht. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Denn etwa 200 Ahlener sind von Ruben Timman fotografiert worden, von denen etwa 50 Fotos ausgewählt wurden, die in der ganzen Stadt aufgehängt werden sollten. Zusammen mit Portraits von Menschen aus aller Welt, die Timman in schwierigen Lebenslagen - etwa im Krieg, in Flüchtlingslagern und armen Regionen - fotografiert hat. „Würde, das ist ja das zentrale Thema, hat jeder Mensch und die will ich auf den Portraits zeigen“, bekräftigt Timman. Auch in Ahlen wird das gelingen und Gleichwertigkeit aller Menschen demonstrieren, ob arm oder wohlhabend, geflüchtet, zugewandert oder hier geboren, behindert oder nicht.

Viele Kooperationspartner haben sich schon Gedanken über Begleitveranstaltungen gemacht und Sponsoren haben viel Geld zur Verfügung gestellt.

„Das ist für uns natürlich eine große Verpflichtung, es nachzuholen“, sagt Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller. Wie beindruckend wäre es, wenn auf dem Gebrüder-Kerkmann-Platz die Ruine mit 4 x 2 Meter großen Portraits eingehüllt wäre, wenn an der Zeche unter dem Maschinengang mit 3 x 5 Meter großen Portraits eine besondere Hommage an die Bergarbeitergeschichte erfolgen könnte. Und wenn überhaupt vom Marktplatz an durch die ganze Fußgängerzone die 2 x 1 Meter großen Portraits für 4 Monate hängen würden.

„Das haben wir alles schon ausgemessen und die Standorte bestimmt und vieles mehr“, bedauert Zöller. Auch das Begleitprogramm mit Musik-Events und Führungen, mit Theater und Lesungen waren auf gutem Weg.

Wann es jetzt stattfinden kann, darüber müssen Innosozial und der Kooperationspartner KunstvereinAhlen neu nachdenken. „Wenn wir Ende Mai absehen können, das Stabilität in Corona-Zeiten eintritt, dann könnte es vielleicht Ende August beginnen und sonst nächstes Jahr“, da ist sich die Vorbereitungsgruppe einig. Auf keinen Fall fällt die Ausstellung ganz aus.

Foto: Christoph Steinweg

30.05.2020 - 17:20 Uhr   bis   06.09.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Simply The Best – Neuerwerbungen aus 20 Jahren" in Münster


Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1

Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster wird im Herbst 20 Jahre alt und richtet den Blick aus diesem Anlass auf seine zwanzigjährige Sammlungsgeschichte. Die Ausstellung „Simply The Best – Neuerwerbungen aus 20 Jahren“ stellt die bedeutendsten und schönsten Werke des Picasso-Museums von Georges Braque, Marc Chagall, Henri Matisse und Pablo Picasso in einen spannungsreichen Dialog. Vom 30. Mai bis zum 6. September 2020 zeigt die Schau mit rund 150 Grafiken, Keramiken und Fotografien die kreativen Querverbindungen zwischen den vier großen Ausnahmekünstlern, die im Picasso-Museum eine gemeinsame museale Heimat gefunden haben.

 „Museen sind weltliche Tempel der Ewigkeit und gemessen an der Ewigkeit sind 20 Jahre ein Klacks“, so Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Für unseren Namensgeber und Patron Pablo Picasso galt die Devise „Der ganze Reiz der Kunst liegt im Beginnen“. In diesem Sinne sehen wir auch unsere Sammlung erst am Anfang einer vielseitigen Entwicklung.“

 „Simply The Best“ vereint die Sammlungshighlights des Picasso-Museums auf ungewöhnliche Art und Weise: Picasso ist mit Werken der Suite Vollard, großformatigen Lithografien und farbenprächtigen Linolschnitten vertreten. Die stille und feierliche Bildwelt der Grafiken seines künstlerischen Mitstreiters Georges Braque antwortet den Werken des Spaniers. Der Beginn des Ersten Weltkriegs markiert das Ende ihrer engen Zusammenarbeit. Als schöpferisches Duo hatten beide den Kubismus als größte Revolution in der Kunst des noch jungen 20. Jahrhunderts entwickelt. Als Braque schwer verwundet aus dem Krieg heimkehrt, muss er feststellen, dass sich Picasso schon längst anderen Stilformen zugewandt hat. So wird der Franzose ab den frühen zwanziger Jahren zum behutsamen Reformer und Verwandler vormals kubistischer Gestaltungsmuster. Er entwickelt nun eine ganz eigene Bildsprache, wobei er einmal gefundene Bildthemen mit großer Konsequenz immer wieder variiert und durchdekliniert.

Marc Chagalls Grafiken bestechen hingegen durch ihre Vermischung von Realem und Traumhaften. Wie der Künstler einmal ausführte, brachte er seine Themen und Motive aus dem heimatlichen Russland mit nach Paris. In diesem Schmelztiegel der Avantgarden entwickelt er seine ganz eigene Formsprache, in der sich Fantastik und Realistik auf ganz eigentümliche Weise begegnen. Der vierte im Bunde ist Henri Matisse, dessen Werke der Zwanziger- und Dreißiger-Jahre wiederum die traumwandlerische Sicherheit eines großen Zeichners verraten. Der Franzose läutert und entschlackt die Kompositionen, bis er zeichnerisch die Essenz der Dinge erfasst.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 Uhr bis 17 Uhr

Audioguide:
Zur Ausstellung ist ein Audioguide an der Kasse erhältlich (3 Euro).

Führungen:
Private und öffentliche Führungen sind wieder möglich. Nähere Informationen zu den Angeboten finden Sie auf der Webseite des Kunstmuseum Pablo Picasso.

Foto: St.-Franziskus-Hospital

05.06.2020   bis   27.09.2020


Ausstellung "Die Birke hat´s geflüstert" in Ahlen


Ahlen
St.-Franziskus-Hospital
Robert-Koch-Straße 55

  • Endlich wieder Kunst im Eingangsbereichs des St. Franziskus-Hospital - derzeit nur für Mitarbeiter, Patienten und genehmigten Besuchern sichtbar.

Bereits die „Sandbilder“ von Karl Pichols Ausstellung im Jahr 2017 wurden im Ahlener Krankenhaus gut verkauft und sorgten bei Kunstfreunden für positive Resonanz. Ab jetzt gibt es im Foyer des St. Franziskus-Hospitals Ahlen seine neusten Werke zu sehen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen sind die Werke derzeit nur für Mitarbeiter, Patienten und genehmigten Besuchern sichtbar. Sobald sich die Besucherreglung im Ahlener Krankenhaus ändert, sind alle Besucher wieder herzlich willkommen zum Betrachten der Fotowerke. Karl Pichols Bilder widmen sich diesmal der Baumkunst. „Die Birke hat`s geflüstert“ heißt seine neue Ausstellung und arbeitet mit interessanten Motiven von Baumstämmen und Bäumen.

„Die Natur zeigt uns ihre Schönheit auf so vielfältige und eindrucksvolle Weise. Sich für spezielle Motive zu entscheiden, diese dann zu fotografieren, künstlerisch zur transportieren und wieder in neuartige Kunst umzuwandeln ist eine Herzensangelegenheit von mir. Für mich beginnt das zauberhafte Wahrnehmen schon beim Blick durch die Kamera. Bei den Bäumen habe ich mich in diesem Fall vor allem auf Birken, aber auch andere Baumstämme konzentriert“, beschreibt Karl Pichol die Entstehung seiner 30 Werke.

Durch die jeweilige Farbgebung, Verstärkung und Schwächung von Schattierungen am Computer entstanden sowohl realistische anmutende wie auch rein gegenstandslose Bilder des 75-jährigen Künstlers. Diese sind auf Leinwand oder Karton gedruckt und können in unterschiedlichen Größen bestellt werden. Der Erlös kommt auch in dieser Ausstellung wieder der „Aktion Benjamin“ zugute, mit deren Hilfe Kinder aus Krisengebieten im Ahlener Krankenhaus behandelt werden.

Pro Motiv möchte Pichol nicht mehr als fünf Bilder verkaufen. Der Preis richtet sich nach der jeweiligen Größe und ist in einer Liste an der Krankenhausinformation zu sehen. Interessenten können sich für den Kauf eines Bildes an der Information des St. Franziskus-Hospitals vormerken lassen oder den Künstler direkt unter der Telefonnummer 02382-18 51 kontaktieren. Die Werke werden die nächsten Monate im Foyer ausgestellt sein.

25.06.2020   bis   18.10.2020


Ausstellung: "Eine Provinz verschwindet"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

25. Juni 2020 – 18. Oktober 2020

Vor genau 100 Jahren trat der Versailler Vertrag in Kraft. Nachdem der Erste Weltkrieg Millionen von Menschenleben gefordert hatte, schufen die Friedensschlüsse zwischen der Entente und den Mittelmächten – die Pariser Vorortverträge – eine neue Friedensordnung für Europa. Die Regelungen führten aber auch zu radikalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen. Besonders die in den Verträgen beschlossenen territorialen Bestimmungen führten zu gewaltigen politischen und sozialen Umwälzungen.

14 neue Staaten entstanden, es gab 11.000 Kilometer neue Außengrenzen. Damit verbunden kam es zu Zwangswanderungen bisher nicht gekannten Ausmaßes: Mitte der 1920er Jahre lag die Zahl der Flüchtlinge, Vertriebenen und Umsiedler bei fast zehn Millionen Menschen. Allein die Mittelmächte hatten mindestens zwei Millionen Menschen aus ihren verloren gegangenen Territorien aufzunehmen.

Die Wucht der Vertragsbestimmungen traf das Deutsche Reich hart. Neben anderen Abtretungen waren es vor allem die Gebietsverluste im Osten, die weitreichende Folgen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft hatten.

Für die Provinz Westpreußen wirkte sich die Forderung des in Versailles neu gegründeten Staates Polen nach einem freien Zugang zur Ostsee besonders negativ aus. Der größte Teil der Provinz wurde aufgrund der Friedensbestimmungen abgetreten und bildete als Woiwodschaft Pommerellen einen Teil des neuen Staates Polen. Die staatliche Existenz der Provinz Westpreußen war mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 beendet, hunderttausende Menschen verließen ihre Heimat. Nur in einem kleinen Teil der Provinz konnten die Menschen im Rahmen einer Volksabstimmung 1920 über die staatliche Zugehörigkeit dieses Gebietes entscheiden – wie zeitgleich in Ostpreußen stimmten hier über 90 Prozent der Menschen für den Verbleib bei Deutschland.

Die Ausstellung ruft die weitreichenden Vorgänge dieser Jahre in Erinnerung und geht auch der Frage nach, wie sich die territorialen Veränderungen auf die Gesellschaften in Deutschland und Polen auswirkten. Dabei spielt auch die Frage eine bedeutende Rolle, wer von den Deutschen nach 1920 die Provinz Westpreußen verließ und wer blieb. Auch die Frage nach der Herkunft der neu in die vormals deutschen Gebiete zugewanderten Polen ist hierbei von Bedeutung.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
10 – 18 Uhr

Eintritt:
Eintrittspreis 4,00 €
Ermäßigt 2,50 €
Familienkarte 7,00 €

Foto: Alexander Basta

01.07.2020   bis   30.08.2020


"(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraitaufnahmen von Alexander Basta"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße

01. Juli - 30. August 2020
dienstags - sonntags 11.00 - 18.00 Uhr

Das Museum Relígio freut sich sehr, dass der Lockdown für den Kreis Warendorf wieder aufgehoben wurde und die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraitaufnahmen von Alexander Basta“ nun für die Besucherinnen und Besucher eröffnet werden kann:

In Zeiten von Krieg, Terror und großer Migrationsbewegungen ist die Auseinandersetzung mit dem Streben nach Frieden aktueller denn je. Auch die Corona-Pandemie seit Anfang des Jahres verunsichert die Menschen weltweit und verändert sensible Gesichtspunkte von Friedensprozessen. Da das Museum seine für 2020 geplante Wechselausstellung „Geld und Glaube“ ins Jahr 2021 verschoben hat, zeigt das Museum Relígio nochmals die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraits von Alexander Basta“.  

Sie portraitiert 40 Menschen aus dem Münsterland, die aus ihrem Leben berichten, von Wendepunkten und besonderen Ereignissen erzählen. Sie alle haben in ganz unterschiedlicher Weise dabei ihren Weg zum Frieden gefunden haben, anderen Menschen dabei geholfen Frieden zu finden oder sich für einen Weg zum Frieden engagiert.

Der Düsseldorfer Fotograf Alexander Basta hat die Protagonisten der Ausstellung in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien abgelichtet. Neben seinen künstlerischen Portraitaufnahmen werden die dazugehörigen Erzählungen gezeigt. Im Zusammenspiel der Portraitfotos mit den Erzählungen ergibt sich ein faszinierendes Spektrum von Friedenvorstellungen und vom Ringen um Frieden. Die Portraitierten stammen aus verschiedenen Alters- und Sozialgruppen. Sie haben vielfältige Erfahrungen mit Frieden gemacht. Für jeden Menschen bedeutet Frieden etwas anderes. Neben der politischen „Abwesenheit von Krieg“ oder dem allgemeinen Weltfrieden ist er für Viele etwas sehr persönliches. Die Portraits und die Erzählungen spiegeln dies wieder.

05.07.2020   bis   18.10.2020


Ausstellung "GO EAST! HEIMAT ANDERS DENKEN"


Oelde-Stromberg
Museum für Westfälische Literatur
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • 05. Juli - 18. Oktober 2020
  • GO EAST! HEIMAT ANDERS DENKEN
  • Westfälische AutorInnen unterwegs in Europa

Neue Welten, neue Horizonte. Was erzählen Sie uns? Und wer erzählt da überhaupt? Das Literaturmuseum Haus Nottbeck lud für sein neues Projekt „Go East!“ vier Autoren und eine Autorin ein, über ihre Reiseerfahrungen zu berichten und ihre Reisetexte vorzustellen. Das Gemeinsame daran: Sabrina Janesch, Martin Becker, Marc Degens, Marius Hulpe und Ralf Thenior lebten eine Zeitlang in Osteuropa und rückten diese Phase – zumindest temporär – in den Mittelpunkt ihres Schreibens. Auf unterschiedliche Weise: Im Roman, Erzählung, Lyrik, Reportage, Tagebuch, Blog, alles ist dabei. Darüber hinaus sind andere künstlerische Formate präsent: Film, Musik, Fotografie, Zeichnungen und Textbilder.

Alle Beteiligten empfanden die Begegnungen mit fremder Kultur als Herausforderung und – im Nachhinein – als wesentliche Erweiterung ihres Lebenshorizonts. Und: Sie wurden Zeugen einer ursprünglichen Erzählfreude und Erzähllust, die hierzulande kaum noch anzutreffen ist. Woraus sich die Frage ableitet: „Was hat der Osten, was der Westen nicht hat?“ Und weiter gefragt: Wie kann man Ressentiments abbauen und die Kultur des anderen besser verstehen und einordnen? Ein Blickwinkel, der natürlich auch die politischen Gegebenheiten einschließt. Inwieweit prägen gesellschaftliche Rahmenbedingungen das Denken und letztlich auch das Schreiben und die Wahrnehmung von Literatur? Viele Fragen, auf die die Ausstellung und das gleichnamige Festival „Go East!“ eine Antwort suchen.

Ralf Thenior war 1996 sechs Wochen lang Stadtschreiber im bulgarischen Plowdiw. „Ich hatte keine Erwartungen, keine Hoffnungen, keine Illusionen, auch keine Bilder, was mich erwartet, ich war einfach neugierig.“

Der Autor und Journalist Martin Becker ist seit seiner Kindheit vom tschechischen Virus infiziert. Initialerlebnisse waren die Kinderserie „Pan Tau“ und der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Der 1982 in Soest geborene Lyriker und Romanautor Marius Hulpe unterrichtete mehrere Jahre an der Jagiellonen Universität in Krakau. In jener Zeit vollzog sich ein radikaler Wandel in der polnischen Politik hin zum rechtsnationalen Kurs unter Jarosław Kaczyńskis PiS-Partei.

Für Sabrina Janesch, Tochter einer polnischen Mutter, ist das in ihrer Familie verbreitete Erzählgut ein unerschöpfliches Stoffreservoir. Aus ihm schöpfte sie vor allem in ihrem in Polen spielenden Erfolgsroman „Katzenberge“.

Eine wiederum ganz andere Textform begegnet einem bei dem Romanautor und Herausgeber Marc Degens, der von 2007 bis 2010 in Armenien lebte. Sein Reportageroman „Eriwan“ (2017) ist kein Reisebericht im herkömmlichen Sinn, sondern eher eine unterhaltsame Daily Soap, in der uns der Autor an seinem Privatleben teilhaben lässt.

Wer das Nottbecker Literaturmuseum besucht, kommt gleich mehrfach auf seine Kosten: Einblicke in fremde Lebenswelten, spannende Lektüre und persönliche Begegnungen in Form von Texten, Videointerviews, Wort- und Soundfunden wecken das Fernweh und die Lust auf literarische Exkursionen abseits ausgetretener Pfade. Neben den Schriftbildern von Ralf Thenior ist im Gartenhaus auch dessen Soundinstallation „Taxi Water“ zu erleben, die er mit seinem langjährigen Musikerkollegen und Reisepartner Ralf Werner konzipiert hat.

Die Ausstellung ist im Literaturmuseum, im Gartenhaus sowie im Museumspark des Kulturguts zu sehen. Eröffnet wird das Projekt mit der Online-Premiere der Video-Interviews mit den teilnehmenden Autorinnen und Autoren am 5. Juli (ab 11 Uhr) auf der Internetseite www.kulturgut-nottbeck.de 

Das im Begleitprogramm vorgesehene Literatur- und Musikfestival "Go East!" wird auf das Frühjahr 2021 verschoben. Eingeladene Künsterinnen und Künstler sind u.a.: Helge Timmerberg, Ralf Werner, Die Kulturtechniker & Poetic Electric, Michael Roes, Martin Becker, Ralf Thenior, Bela Chekurishvili, Tzveta Sofronieva, Olga Martinova, Marius Hulpe, das „Airis Quartet“, Nesrin Tanç und das Ensemble „Numaqam“.

Ein Projekt der Literaturkommission für Westfalen und des Kulturguts Haus Nottbeck. Idee, Konzept, Interviews: Walter Gödden. Ausstellungsgestaltung: Jeremias H. Vondrlik. Film: Philipp Wachowitz. Gefördert von: Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Kreis Warendorf.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

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