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Alica & Markus
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

November
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Donnerstag 3.11.
Zirkus_Akrobatik_Seiltänzer

03.11.2022   bis   06.11.2022


"Circus Fantasia" in Ahlen


Ahlen
Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz

Vorstellungen:

  • Donnerstag, Freitag + Samstag um 16.00 Uhr
  • Sonntag um 11.00 Uhr

Der Circus Fantasia zeigt sein neues Galaprogramm mit einer modernen Show.

  • Jonglage, Pferderessuren, Hundeshow
  • Tropenhaus auf Rädern
  • Licht- und Lasershow

Kartenreservierungen unter 0171-2891973

03.11.2022 - 15:00 Uhr


"Kindertheater" in Telgte


Telgte
Bürgerhauus
Baßfeld 4

  • Tom Teuer
  • „Die Prinzessin auf der Erbse

Ein ziemlich bekanntes Märchen etwas anders erzählt. Es war einmal ein Prinz auf einer Insel. Doch etwas fehlte ihm: eine richtige Prinzessin. Über die Meere macht er sich auf die Suche…Aber glaubt jetzt bloß nicht, dass das so einfach ist. Ob moderne Königstochter, die immer nur auf’s Handy guckt, oder Prinzessin mit Schönheitswahn - für den Prinzen ist die Richtige nicht dabei. Wie soll er jemals seine Traumfrau finden? Doch dann stolpert ihm ein Mädchen über den Weg. Sie trägt weder eine Krone, noch legt sie ein vornehmes Verhalten an den Tag. Das kann keine Prinzessin sein! Oder doch? Vielleicht muss eine Prinzessin keine Krone tragen, und vielleicht entscheidet in dieser Geschichte eine Erbse über das Schicksal zweier Menschen…

Ein Stück über Neugier und Offenheit gegenüber denen, die irgendwie anders sind.

Für Kinder ab 4 Jahren, Spieldauer ca. 50 min ohne Pause.
Eintritt an der Tageskasse: 7,00 Euro

03.11.2022 - 16:00 Uhr


Bühnenshow: "Jan & Henry"


Ahlen
Stadthalle
Westenmauer 10

  • Deutschlands beliebte Erdmännchen sind mit Ihrer großen Bühnenshow auf Tournee!

Die aus dem KIKA bekannten, neugierigen und etwas tollpatschigen Brüder „Jan und Henry“ lösen auf der Bühne ein spannendes Rätsel. Ein großes Abenteuer für die Kleinen. Das Theater Lichtermeer bringt mit „Jan und Henry“ erstmals eine bekannte TV-Serie auf die Bühne.

Ständig auf der Suche nach neuen Geräuschen landen die beiden Superdetektive im Mietshaus Nummer 5 in der Schumannstraße. Dort treffen Sie das Mädchen Lilli und die anderen Mieter. Der neue Hauswart macht den Bewohnern das Leben schwer. Doch über dem Haus liegt ein spannendes Geheimnis, das es zu lösen gilt.

Erleben Sie das Lichtermeer Ensemble bestehend aus Menschen und Puppen in einer lustigen und spannenden Geschichte mit viel Musik.

Ticket

kinderbuch-vorlesen

03.11.2022 - 16:30 Uhr


"Vorlesestunde in der Stadtbücherei Ahlen"


Ahlen
Stadtbücherei
Westenmauer 21

In dieser Woche gibt es eine weitere Vorlesestunde der Stadtbücherei Ahlen.

Heute um 16:30 Uhr liest Ute Ursel Solmsdorff das Buch „Ich habe ein Licht und fürchte mich nicht“ von Brigitte Weninger vor.

Ganz allein will der kleine Bär heute vom Haus seines Großvaters nach Hause gehen. Furchtlos macht er sich auf den Weg durch den dunklen Wald. »Knirsch, knirsch, knirsch«, ertönt es da plötzlich. Vor dem Bären sitzt ein kleines Häschen und hat Angst vor der Dunkelheit. »Du kannst mit mir kommen«, sagt der Bär. »Ich habe ein Licht und fürchte mich nicht.«

Wir freuen uns auf viele kleine und große Zuhörer*innen. Für jeden Besuch der Vorlesestunde gibt es einen Stempel in unser Mammutheft. Bei 10 Stempeln gibt es eine Überraschung.

03.11.2022 - 17:00 Uhr


"Das Altern und die eigene Endlichkeit im Blick"


Beckum-Neubeckum
Verve-Stadtteilwohnzimmer
Hauptstraße 37

Die Volkshochschule Beckum-Wadersloh bietet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Beckumer Altenpolitik und BE-lebt die Vortragsreihe „Über die Endlichkeit des Lebens“ an.  Wie verändert sich unser Leben im letzten Lebensabschnitt? Wie gehen wir mit der Endlichkeit unseres Daseins um? Welche Vorsorgemaßnahmen sollten getroffen werden? Welche Schwierigkeiten gibt es im Alltag? Wie wird das Thema Tod in Filmen verarbeitet? Was bleibt, wenn wir gehen?

Diese Fragen nimmt die Reihe an mehreren Donnerstagabenden in jeweils rund 90 Minuten an verschiedenen Orten in den Blick. Heute geht es ab 17 Uhr im Verve-Stadtteilwohnzimmer Neubeckum um „Tod und Kultur. Eine historische Spurensuche“ mit VHS-Leiter Dr. Jürgen Rauter.

Die Zahl der Teilnehmenden ist jeweils auf 25 Personen begrenzt. Daher ist eine Anmeldung online unter www.vhs-beckum-wadersloh.de  oder telefonisch unter 02521 29-707 erforderlich.

03.11.2022 - 17:00 Uhr


"Sonderführung" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

Das Westpreußische Landesmuseum lädt heute um 17 Uhr zu einer Führung mit Dr. Jacek Barski durch seine Sonderausstellung „Glanzlichter. Polnische Kunst aus dem Kunstmuseum Bochum“ ein. Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum und der Porta Polonica gezeigt wird, präsentiert eine Auswahl von Werken aus der einzigartigen Sammlung polnischer Kunst des Bochumer Museums. Zu sehen ist ein Querschnitt durch die verschiedenen Kunstgattungen Malerei, Grafik, Objektkunst und Installation. Dabei berücksichtigt sie eine große Bandbreite an Generationen, von dem 1893 geborenen Konstruktivisten Władysław Strzemiński bis zur 1963 geborenen Objekt- und Installationskünstlerin Danuta Karsten. Alle vorgestellten Künstler:innen zählen zu den Protagonist:innen der polnischen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Dr. Jacek Barski, Kunstwissenschaftler und Leiter der digitalen Dokumentationsstelle zur Kultur und Geschichte der Pol:innen in Deutschland, vermittelt bei seinem Ausstellungsrundgang einen Einblick in die unterschiedlichen künstlerischen Positionen der zeitgenössischen polnischen Kunst. Gemeinsam mit Dr. Axel Feuß konzipierte Dr. Barski eine Online-Ausstellung der Bochumer Sammlung polnischer Kunst, die die Grundlage für die im Westpreußischen Landesmuseum gezeigte Ausstellung bildet.

Die Führung ist kostenfrei. Der Museumseintritt beträgt 4,00 €.

03.11.2022 - 19:00 Uhr


"Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung"


Ennigerloh
Alte Brennerei Schwake
Liebfrauenstraße 6

Was für den Betreuungsfall zu tun ist, darüber informiert die Volkshochschule Oelde-Ennigerloh mit Jörg Wecek heute um 19:00 Uhr in der Alten Brennerei Schwake.

Die meisten Bürgerinnen und Bürger gehen davon aus, dass nahe Familienangehörige für sie automatisch Regelungen treffen oder Unterschriften leisten können, wenn sie - vielleicht auch nur vorübergehend - selbst nicht in der Lage dazu sind. Das stimmt jedoch nicht. Selbst Kinder und Ehegatten müssen dazu vorher schriftlich mit einer (Vorsorge-)Vollmacht legitimiert worden sein. Hat man niemanden durch eine Vorsorgevollmacht eingesetzt, um im Betreuungsfall zu handeln, wird vom Gericht ein gesetzlicher Betreuer bestimmt. Die Veranstaltung informiert darüber, welche rechtlichen Maßnahmen frühzeitig ergriffen werden müssen, damit im Krankheits- oder Pflegefall die Betreuung so stattfinden kann, wie Sie es sich wünschen.

Anmeldungen zum Vortrag der Volkshochschule über die Internetseite oder telefonisch unter 02524/28-3333.

03.11.2022 - 20:00 Uhr


"Wilfried Schmickler" in Hamm


Hamm
Maximilianpark
Werkstatthalle
Alter Grenzweg 2

Wilfried Schmickler ist einer der großen Politkabarettisten dieses Landes, und nach über 40 Bühnenjahren präsentiert er sein neues Programm „Es hört nicht auf“. Es hört nicht auf mit dem Kampf gegen die Idiotie und Ungerechtigkeiten in dieser Welt, gegen soziale Ungleichheit, gegen Haß und Intoleranz! Seine Lust dem etwas entgegen zu setzen hört aber auch nicht auf! Und so reist er wieder über die Bühnen diese Republik, bewaffnet mit den Worten der Wahrheit, die er  gnadenlos und messerscharf zu führen versteht wie ein Scharfrichter seine Axt, und bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend!

Infos + Tickets

Foto: Jäger/Hoppe

23.05.2022   bis   31.12.2022


Telgte: "Zauberwesen in der Altstadt"


Die auf Sylt lebende Malerin Christina Thrän hat die schmalen Türen der historischen Traufgänge zwischen den historischen Fachwerkhäusern in eine bunte Phantasiewelt verwandelt.

Bisher wurden die schmalen Traufgang-Türen zwischen den Fachwerkhäusern in der Telgter Altstadt oft übersehen, doch das hat sich nun geändert. Immer wieder bleiben Menschen vor ihnen stehen und zücken ihre Handys, um Fotos zu machen. Denn seit einigen Tagen sind dort die Zauberwesen der Malerin Christina Thrän aufgebracht.

Mal sind die Motive direkt aufs alte Holz gemalt, andere hat Thrän zunächst auf Bütten aquarelliert und danach auf Plexiglas reproduziert. Insgesamt 26 Motive gehören zur Ausstellung „Verzauberte Zwischenräume“, die mit einigen Überraschungs-Aktionen, Dekoration aus dem Böttcherhus und einem Info-Flyer am 26. Mai (Himmelfahrt) offiziell eröffnet wird.

Auf einem einstündigen Rundgang kann man all die märchenhaften Figuren entdecken. Die Info-Broschüre samt Straßenkarte und Verortung der Bilder ist online unter www.telgte.de  abrufbar. Außerdem liegt sie an verschiedenen Stellen in der Stadt aus – unter anderem auch bei Tourismus + Kultur (Kapellenstraße 2).

Die Idee, die unscheinbaren Türen quasi als „Leinwand“ zu nutzen, war Simone Thieringer von Tourismus + Kultur bei einem Rundgang mit der Telgter Geschäftsinhaberin und Initiatorin Sibylle Böttcher durch die Altstadt gekommen. Dort fiel ihnen auf, wie viele Traufgassen es in Telgte gibt. Diese Zwischenräume dienten einst zur Ableitung des Regenwassers und verringerten das Brandrisiko durch Überspringen der Flammen benachbarter Häuser.

Die Künstlerin Thrän war sofort begeistert von dem Projekt, das finanziell von Sibylle Böttcher unterstützt und von Tourismus + Kultur beworben wird. Ihr Fazit: „Abstand und Raum sind nicht nur zwischen den historischen Fachwerkhäusern für deren Erhalt wichtig, manchmal dienen Zwischenräume auch dem Gedeihen von Gemeinschaft und Liebe.“ 

Foto: (c) LWL/Steinweg

15.06.2022 - 18:38 Uhr   bis   15.10.2023 - 18:42 Uhr


Das Klima - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft


Münster
LWL-Museum für Naturkunde

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt vom 15. Juni 2022 bis zum 15. Oktober 2023 die Sonderausstellung "Das Klima". Auf rund 1.000 Quadratmetern können Besucher:innen in das Klima der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reisen. Sie erleben das Klimasystem der Erde, erkunden das sich seit Anbeginn der Zeit wandelnde Klima und tauchen ein in die Welt der Klimaforschung.

28.08.2022   bis   20.11.2022


Ausstellung "Mönch ärgere dich nicht"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

28. August - 20. November 2022

"Kriegerische Nonnen, trinkfeste Brüder und geheimnisvolle Klöster im Spiel"

Das Museum Abtei Liesbornzeigt in Kooperation mit dem Projekt Boardgame Historian und dem Institut für Historische Theologie und ihre Didaktik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eine Ausstellung zu modernen Gesellschaftsspielen mit kirchengeschichtlichen Bezügen. Passend zum Ort der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn liegt der Schwerpunkt auf Spielen, die einen Fokus auf Klöster, Mönche und Nonnen legen.

Das Thema Kloster kann hierbei auf unterschiedliche Arten umgesetzt sein: vom Erstellen einer Handschrift in der klösterlichen Schreibwerkstatt über das Brauen von Bier bis hin zum Unterhalt und Ausbau einer Klosteranlage. Das Kloster als handfestes Wirtschaftszentrum oder geheimnisvoller Ort steht hierbei oft im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Daher wird auch der Frage nachgegangen, welche Bilder vom klösterlichen Leben und Wirken dort zu finden sind und vermittelt werden und wie sie sich zur tatsächlichen Klosterkultur und Klostergeschichte verhalten.

Im Rahmen des umfangreichen Begleitprogramms können Besucherinnen und Besucher u.a. einzelne Spiele näher kennenlernen, Spieleautoren und Spieledesigner treffen sowie erleben, wie ein Spiel entsteht.

Am Mittwoch, dem 5. Oktober, und Samstag, dem 19. November, zeigen und erklären dann Henni und Thorsten Faust von Friemelay während der Öffnungszeiten des Museums bekannte und unbekannte historische Spiele aus aller Welt, die sie auch selber herstellen. Wer schon immer wissen wollte, was sich hinter Fischkopp, Kreisschach oder Glückshaus verbirgt, ist hier richtig aufgehoben.

Aber es besteht auch die Möglichkeit, einmal selbst zur Spielfigur zu werden: Am Freitag, dem 28. Oktober, und Samstag, dem 29. Oktober, ist das Großspiel „Die Abtei der wandernden Bücher“ von Thomas Fackler zu Gast in der Abtei. Die Besucherin-nen und Besucher schlüpfen auf einer 7 x 9 Meter großen Spielfläche selbst in die Rolle eines Mönchs, der in einer mysteriösen Klosterbibliothek ein Rätsel lösen muss. Spielspaß ist also garantiert, wenn in großen Folianten geblättert und die Bibliothek durchforstet werden muss. Wegen der begrenzten Anzahl an Spielern ist hierfür eine Anmeldung nötig. Ebenfalls am Samstag, dem 29. Oktober, treffen um 18 Uhr bei einem Meet & Greet Spieleentwicklung und Geschichtswissenschaften unterhaltsam aufeinander. In lockerer Runde fahnden Spieleentwickler und Spieledesigner zusam-men mit Historikerinnen und dem Publikum nach dem "perfekten historischen Spiel" und diskutieren über das Verhältnis von vergnüglichem Spiel und wissenschaftlichen Fakten.

Den Abschluss bietet dann ein praktischer Teil: Am Samstag, dem 5. November, von 14 bis 17 Uhr lädt das Museum Abtei Liesborn zu einem Game-Design- und Storytel-ling-Workshop. Wer wissen möchte, wie Spiele entstehen und wie sich Spielregeln und eine spannende Story miteinander verbinden lassen, ist bei diesem Angebot, das von Playing History durchgeführt wird, genau richtig. Für den Workshop ist eine Anmeldung ebenfalls erforderlich. Wenn die Tage wieder kürzer und die Blätter bunter werden, ist die Zeit für Gesellschaftsspiele im Familien- und Freundeskreis gekommen. Das Museum Abtei Liesborn bildet mit seiner Ausstellung „Mönch ärgere dich nicht“ hierfür schon einmal den Auftakt.

Anmeldungen und weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auf www.museum-abtei-liesborn.de oder Tel. 02523 / 98 24 0

Infos + Tickets

Foto: Kreis Warendorf

12.09.2022   bis   11.11.2022


Ausstellung: "Jüdisches Leben und Antisemitismus früher und heute"


Warendorf
Kreishaus
Waldenburger Straße 2

Im Kreishaus ist die aktuelle Ausstellung des Kreisarchivs "Jüdisches Leben und Antisemitismus früher und heute" zu sehen. Sie widmet sich dem Thema Antisemitismus im Wandel der Zeiten.

Dabei stehen der historische Antisemitismus und seine Radikalisierung im Nationalsozialismus, der seinen menschenverachtenden Höhepunkt im Mord an den deutschen und europäischen Juden fand, im Fokus. Aber auch heute ist Antisemitismus ein gesellschaftliches Problem, wie die Berichte des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus im Auftrag des Deutschen Bundestags 2011 und 2016 gezeigt haben.

Die Ausstellung wird durch diverse Exponate aus dem Kreisarchiv bereichert und stellt immer wieder Bezüge zur Gegenwart her. Diese sollen die Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken und ins Gespräch miteinander bringen.

„Es ist wichtig, früheren und heutigen Opfern des Antisemitismus ein Gesicht zu geben und ein Forum zu bieten. Doch auch die Täter, insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus, kommen in den Blick“, beschreibt Landrat Dr. Olaf Gericke ein wichtiges Ziel der Ausstellung. „Dabei geht es nicht allein um die ideologisch gefestigten Antisemiten. Es geht auch um die vielen ‚Alltagstäter‘, die sich oft als Profiteure und Opportunisten schuldig machten.“

Nicht vergessen werden soll dabei, dass die deutsch-jüdische Geschichte auch im Kreis Warendorf schon für das 14. Jahrhundert nachweisbar ist. Seither leben, wohnen und arbeiten jüdische Menschen hier. Selbst nach der Verfolgung und Ermordung vieler Jüdinnen und Juden im Holocaust kehrten einige Überlebende nach 1945 in ihre Heimat zurück, wie uns das Beispiel der Familie von Hugo und Paul Spiegel zeigt.

Die Ausstellung zeigt Beispiele aus der Geschichte des Kreises und seiner Kommunen. Dazu wurde ein ausführliches Begleitheft mit weiteren Archivalien erstellt, dass für Besucher zur Mitnahme bereitliegt.

Sie wird noch bis Mitte November 2022 im Foyer des Kreishauses zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Foto: LWL/Steinweg

23.09.2022 - 18:43 Uhr   bis   11.06.2023 - 18:43 Uhr


Sonderausstellung "ALLESKÖNNER WALD" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285

Die Sonderausstellung "Alleskönner Wald" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster wird um acht Monate bis zum 11. Juni 2023 verlängert. Ursprünglich sollte sie am Sonntag (25.9.) schließen. Museumsgäste haben weiterhin die Möglichkeit, zum Beispiel den Eichenhainbuchenwald des Münsterlands und seine Bewohner:innen kennenzulernen. Die Ausstellung lockte seit Juni 2021 bereits mehr als 126.000 Besucher:innen in das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

"Die Ausstellung ist sehr beliebt", so der Museumsdirektor Dr. Jan Ole Kriegs. "Aufgrund des anhaltenden Interesses und aufgrund der positiven Rückmeldungen der Museumsgäste haben wir uns entschlossen, die Ausstellung zu verlängern. Besonders Kindergärten und Schulklassen soll es weiterhin möglich sein, das museumspädagogische Angebot wahrzunehmen."

Bis Mitte nächsten Jahres besteht also weiterhin die Chance, die Geheimnisse des Waldes zu lüften. Eine Fläche von 560 Quadratmetern bieten den Gästen ausreichend Platz, die mehr als 420 Ausstellungsstücke zu begutachten. Thematisiert werden die verschiedenen Facetten des Waldes. In den Blick geraten nicht nur Fragen rund um den Wald als Lebensraum und Lebensgrundlage, sondern auch die Beziehung zwischen Mensch und Wald.

Besucher:innen können den Wald durch ein interaktives Angebot erfahren. Mitmachstationen und Experimente bieten Menschen aller Altersgruppen eine aktive Auseinandersetzung mit den Ausstellungsobjekten und -inhalten. Durch die barrierefreie Gestaltung sowie den Audioguide in mehreren Sprachen wird der Museumsbesuch inklusiv. Ein wechselndes Angebot an Workshops und Führungen begleitet die Ausstellung.

Eintritt: Kinder unter 18 Jahren frei, Erwachsene 7,50 Euro
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags (und an Feiertagen) von 9 bis 18 Uhr

Foto: Kreis Warendorf

19.10.2022   bis   17.11.2022


Ausstellung „Natürlich abstrakt“ im Kreishaus


Warendorf
Kreishaus
Waldenburger Straße 10

Die Ausstellung „Natürlich abstrakt“ der Sendenhorster Künstlerin Christine Mölleck ist derzeit im Warendorfer Kreishaus zu sehen.

Felder und Streifen sind, ausgehend vom Formenvokabular der Natur, das durchgehende Thema in der abstrakten Malerei von Christine Mölleck. In den neuen Arbeiten dieser Ausstellung ergänzen minimalistische Fragmente, Zeichen, Spuren und schriftähnliche Kürzel das landschaftsbezogene Bildprogramm. Ohne eine vorab festgelegte Komposition treten diese Elemente durch Addition, Reihung, Streuung oder Vereinzelung zueinander in Beziehung. Der helle, monochrome Malgrund bleibt offen und einsehbar. Er wird zum Mitspieler im Bildgeschehen. Das schafft Raum für den Betrachter, seine eigene Imagination und seine Reflexion mit einzubringen.

Für die Künstlerin entstehen Bezüge zur eigenen Erinnerung und zur kollektiven Erfahrung - nicht zuletzt zur aktuellen, tiefgreifenden Krisensituation. Jenseits möglicher Assoziationen sind die Malereien von Christine Mölleck vor allem als eines lesbar: als Spannungsfelder zwischen Leere und Fülle.

Christine Mölleck lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Sendenhorst. Von 1988 bis 1993 studierte sie Kunst an der Uni Münster. Sie ist Mitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf, im Künstlerinnenforum Münsterland sowie in der Künstlergruppe WO-02 (bis 2016). Ihre Werke waren in vielen Orten im Bundesgebiet, u.a. in Hamm, Hannover, Hamburg, Köln und Mannheim ausgestellt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. November zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

27.10.2022   bis   19.02.2023


"Glanzlichter – Polnische Kunst aus dem Kunstmuseum Bochum"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

27. Oktober 2022 - 19. Februar 2023

Die Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums präsentiert Highlights der über 60-jährigen Sammeltätigkeit polnischer Kunst des Kunstmuseums Bochum. Bereits in den 1960er Jahren legte das Kunstmuseum einen Sammlungsschwerpunkt auf die Kunst der früheren sogenannten Ostblockstaaten – in Zeiten des „Kalten Krieges“ keine Selbstverständlichkeit. 1964 zeigt das Museum unter dem Titel „Polnische Kunst heute“ die erste umfassende Nachkriegsausstellung zeitgenössischer polnischer Plastik, Malerei und Grafik, gefolgt von zahlreichen weiteren Gruppen- und Einzelausstellungen polnischer und osteuropäischer Kunst. Heute befinden sich über einhundert Werke polnischer Künstler:innen im Bestand des Kunstmuseums. Seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ sind sie Teil der allgemein internationalen Ausrichtung des Museums.

Die polnische Kunstszene war seit dem Ende der 1940er Jahre von dem aus der Sowjetunion übernommenen Sozialistischen Realismus geprägt. Doch bereits Mitte der 1950er wurden auch andere experimentelle künstlerische Formen wieder offiziell zugelassen. Grund dafür war einerseits die auch von der staatlichen Kulturverwaltung beobachtete Erstarrung der ideologisch begründeten sozialrealistischen Malerei, vor allem aber eine häufig genutzte Reisefreiheit polnischer Künstler:innen in den Westen. Durch den intensiven Kontakt zur internationalen Kunstszene und das Anknüpfen an die eigenen Traditionen der abstrakten Kunst, verarbeiteten die polnischen Künstler:innen die aufgenommenen Einflüsse zu eigenständigen Werken der internationalen Avantgarde.

Die in der Ausstellung präsentierte Auswahl zeigt eine Vielzahl an künstlerischen Positionen, die diese Entwicklung aufzeigen. Die vorgestellten zwanzig Künstler:innen zählen zu den Protagonist:innen der jüngeren polnischen Kunstgeschichte. Ihre Werke sind in polnischen und internationalen Museen vertreten und waren zum Teil auf international renommierten Ausstellungen wie der Biennale in Venedig oder der Documenta in Kassel zu sehen. Die Ausstellung berücksichtigt ein weites Spektrum an Generationen beginnend im späten 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen polnischen Künstler:innen. Zu sehen ist eine Auswahl aus den verschiedenen Kunstgattungen Malerei, Grafik, Plastik, Objektkunst und Installation.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum und der Porta Polonica, der digitalen Dokumentationsstelle zur Kultur und Geschichte der Pol:innen in Deutschland des LWL-Industriemuseums Dortmund.

Infos + Tickets

30.10.2022   bis   08.01.2023


Ausstellung: Ludger Wörtler: Raumbezüge.


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

30. Oktober 2022 - 08. Januar 2023

Ludger Wörtler (Münster): Raumbezüge.
Malerei - Zeichnung - Fresko

Ausstellungsräume, Bildräume, Skizzenräume, Gedankenräume…bilden die ideengebenden Grundlagen der Bilder, Zeichnungen und Plastiken.

Rein malerisch und kompositorisch werden mit den Bildformen in einer abstrakten Struktur gegenständliche Aspekte gesetzt. Sowohl das Ordnungssystem als auch die erkennbaren Gestalten bleiben aber doch ohne eindeutige inhaltliche Festlegung. Diesen Raum kann allein der Betrachter mit eigenen Ideen füllen.

Ludger Wörtler hat in den Ausstellungsräumen des Stadtmuseums Beckum einige Wände original bemalt und nach seinen Vorstellungen gestaltet. Illusionistischer und realer Bildraum ergänzen sich und verschmelzen ineinander.

Bild: Token-Raum-Gelb, 2020, Acryl auf Maltuch (Ludger Wörtler)

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