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Natascha Wittmaack
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

Juli
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Freitag 30.7.

25.07.2021   bis   01.08.2021


"1. Schlering-SVD-Cup" in Drensteinfurt


Drensteinfurt
Sportpark Erlfeld
Im Erlfeld

  • 25. Juli - 01. August 2021
  • Ein Fußball-Derby folgt dem anderen !
  • Spende statt Eintritt zugunsten der Aktion Lichtblicke (Flutopferhilfe NRW)

30.07.2021   bis   01.08.2021


"Reitturnier in Ennigerloh"


Ennigerloh
Reitanlage
In der Hoest 22

30. Juli - 01. August 2021

An diesem Wochenende findet nach letztjähriger Corona-Zwangspause auf der Reitanlage des Reit-, Zucht- und Fahrvereins Ennigerloh-Neubeckum e.V. wieder ein Reitturnier für Amateure statt. In insgesamt 21 Prüfungen unterschiedlicher Schwierigkeitsklassen messen Reiterinnen und Reiter ihr Können in der Dressur und im Springen. Am Sonntagnachmittag wird die erste Wertungsprüfung des Volksbank Springpokals, ein Springen der Klasse L, ausgetragen, in dem Mannschaften der Reitvereine des Kreisreiterverbandes Warendorf gegeneinander antreten.

Zuschauer und Pferdesportinteressierte sind herzlich eingeladen. Für Infektionsschutz ist durch entsprechende Abstands- und Hygieneregeln ebenso gesorgt, wie für das leibliche Wohl.

30.07.2021 - 10:00 Uhr


"1. Everswinkeler Sommersuhle"


30. Juli - 22. August 2021

Die Sommerferien sind da und je nach Wetter besteht wieder die Möglichkeit mehr Zeit im Freien zu verbringen. Dafür wird ein weiteres Angebot zur Naherholung geschaffen – passend zum Wappentier; die erste Everswinkeler „Sommersuhle“:

Ein 5 mal 10 Meter großer Sandkasten wird vom 30. Juli bis zum 22. August diesen Jahres direkt im Ortszentrum, auf dem Magnusplatz zu finden sein.

Für Kinder bietet der temporäre Sandkasten mit kleinem Spielgerät eine Alternative zu den bekannten Spielplätzen in der Umgebung.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind lediglich kleinere Aktionen geplant: Verschenken von Sandspielzeug am Eröffnungstag, Preisverleihung des Stadtradelns am 6. August, Bürgerbeteiligungen zum Gemeindeentwicklungskonzept und ein mobiles Puppentheater, organisiert durch den Kulturkreis, am letzten Wochenende der „Sommersuhle“.

„Eine Erweiterung mit Gastronomie und mehr Programmpunkten nach Corona wäre toll“, skizziert Bürgermeister Sebastian Seidel die Entwicklung der Aktion.

Am letzten Tag, dem 22. August kann der Spielsand individuell abtransportiert und für den heimischen Sandkasten weiter verwendet werden.

Grafik: Gemeinde Everswinkel

30.07.2021 - 13:00 Uhr


"Klimawerkstatt" in Enniger


Ennigerloh-Enniger
Laakenhof
Pölling 5

  • Ökologisch und nachhaltig Ackern, Ernten, Leben – der Laakenhof macht‘s vor!

Vor dem Hintergrund der Klimakrise entwickelt sich die ökologische und regionale Landwirtschaft immer mehr vom genussvollen Trend zu einem nachhaltigen Muss für unsere Umwelt.

Vorreiter in diesem Bereich ist der Laakenhof in Enniger. Hier wird naturfreundliche Landwirtschaft mit Begeisterung gelebt: saisonaler Feldanbau, Milchprodukte von glücklichen Kühen und Direktvermarktung im eigenen Hofladen – Umwelt und Tiere freut’s! Ein spannender Blick hinter die Kulissen dieses besonderen Betriebes bietet sich heute im Rahmen der „Klimawerkstatt“ der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass.

Doch das ist längst nicht alles. Auf dem Hofgrundstück befindet sich auch der essbare Waldgarten des Vereins „Anders Ackern“ – hier lädt Cornelia Kalkhoff zu einer informativen Führung ein, die Einblicke in das nachhaltige System eines Permakulturgartens und genügend Möglichkeit zum Probieren bietet – auch mit Tipps für den eigenen (essbaren) Garten. Kulinarisch abgerundet wird der Ausflug auf den Laakenhof durch eine Kostprobe von Käsespezialitäten aus eigener Herstellung.

Folgender Ablauf ist geplant:

  • 13 Uhr: Führung „Essbarer Waldgarten“
  • Ca. 14 Uhr: Käseprobe
  • Im Anschluss: Führung „Biolandhof Laakenhof“

Um Anmeldung wird bis zum 27. Juli gebeten. Per Mail: elena.otto-erley@landtag.nrw.de oder per Telefon: 02382-914450 – im Büro der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass.

Für Interessierte aus Ahlen und Umgebung besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich einer Radtour mit möglichem Zwischenstopp in Vorhelm anzuschließen. Detaillierte Infos hierzu gibt es bei Manuela Esper, stellvertretende Vorsitzende im SPD-Ortsverein Ahlen „Nord-West-Vorhelm“: 02382 914411.

30.07.2021 - 20:00 Uhr


"Mandowar" beim Kultursommer!


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
Königstraße 7

„Du siehst nur drei Leute mit kleinen Instrumenten auf der Bühne, aber Du hörst König der  Löwen!“, so   beschreibt   Sänger   Nils   Hofmann   gern   das   Erfolgsrezept   von Mandowar.  Heute ab 20.00 Uhr stehen die drei Musiker auf der Open-Air Bühne des „Schuhfabrik-Kultursommer!“. Aufgrund der aktuellen Situation können maximal 100 Sitzplätze vergeben werden.

Nur mit Mandoline, Gitarre und Ukulelen-Bass treten Mandowar auf und interpretieren große Rock- und Metalsongs. Klassiker wie AC/DCs „Hells  Bells“, Metallicas „Enter  Sandman“ oder Alice Coopers „Poison“ wirken in den Mandowar-Versionen erstaunlich frisch. Aus  Metal wird Polka, aus Rock wird Country. Mandowar gelingt ein verblüffender Stil-Crossover, der jedem Song eine ganz eigene Note verleiht. Die Mandoline spielt dabei immer eine tragende Rolle und prägte den Namen der Band. Manowar - die lauteste Band der Welt - stand bei  der  Namenswahl  aber  auch  Pate.  Natürlich  fehlen  Manowar-Hits  nicht  im Programm der Band. Ihren  Stil  bezeichnen  die  Musiker  selbst  als  Country-Folk-Metal.  Fakt  ist:  Diese  Band ist einzigartig und rockt einfach jedes Publikum. Seit Bandgründung im Jahr 2010 gab Mandowar über 200 Konzerte. Die drei Musiker aus Wetzlar spielten schon vor  tausenden Zuschauern, wie beim Wacken Open Air. Während Corona findet Mandowar dank des Internets immer mehr internationale Fans: Über Itunes verkauft die Band Songs  in  die  ganze  Welt.  Ihre  Version  von  „Warriors  of  the  World“ wurde   bei   Spotify   über   2.000.000   Mal   gehört.   Ihr   Video   zu   „Poison“   hielt   sich wochenlang in den internationalen I-Music-One Charts.

Das Konzert findet unter den entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen statt. Der Einlass ab 19.30 Uhr möglich.

Es wird gebeten das Vorverkaufssystem der Schuhfabrik bis Mittwoch vor der Veranstaltung zu nutzen, Dort sind die Karten für 5,00 € ohne weitere Gebühren zu erwerben: www.events.schuhfabrik-ahlen.de . Es sollte frühzeitig überwiesen werden. Nur Restkarten an der Abendkasse. Die Schuhfabrik weist teilnehmende Personen im Vorfeld von Veranstaltungen bereits auf das Risiko einer auch kurzfristigen Absage aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens hin.

Der „Schuhfabrik-Kultursommer!“ findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Ahlen statt und wird freundlich unterstützt von der Volksbank Ahlen und der Sparkasse Münsterland Ost.

Foto: Stephan Klement

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

02.05.2021   bis   29.08.2021


"Geld und Glaube – Wechselausstellung im Museum Relígio"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

2. Mai bis 29. August 2021

Die Ausstellung „Geld und Glaube“ im Relígio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam. Dank der Förderung durch die Sparkasse Münsterland Ost sowie der Kulturstiftung der Provinzial Versicherung konnte ein umfangreicher gleichnamiger Begleitband erscheinen, der Im Buchhandel und im Museum erhältlich ist .

In fünf Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Zusammenspiels von Geld und Glaube gezeigt:

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern auch Regeln zum Zinsverbot. Gemeinsamkeiten der religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld werden beispielhaft gezeigt. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung auch einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Hier werden hochwertige Grafiken, Spendenkassen der drei Religionen sowie Kollektengeldquittungen präsentiert. Zentral ist auch der Umgang mit Geld bei religiösen Festen – Tauftaler, Konfirmationsgeld oder Hochzeitsmünzen sind Teil der Ausstellung.

Sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück zeugen vom Umgang mit Geld in volkstümlichen Legenden, Sagen und Märchen. Geld und Reichtum, Frömmigkeit und Armut sowie Glück und Unglück sind vielfach genutzte Motive, wobei die ausgestellte Grafik vom Geldteufel nur ein Beispiel von vielen ist.

Bei einer Ausstellung mit dem Titel „Geld und Glaube“ ist es unerlässlich, auch der materiellen Form des Geldes eine eigene Abteilung zu widmen. In der Abteilung „Münzgeld und Glaube“ wird die enge historische Verwobenheit der beiden Bereiche anhand der bildlich-religiösen Motive auf Münzen oder Geldscheinen verdeutlicht. Hier ist auch der sogenannte Pesttaler zu sehen, von dem man sich schützende Wirkung erhoffte.

Und auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Die Ausstellung lebt vor allem von Leihgaben: Sie kommen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Historischen Museum Hamburg, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Erfurt und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum in Münster, sowie aus Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Die Eröffnung wird perZoom am 2. Mai 2021 um 15 Uhr digital übertragen. Der Zugangslink findet sich auf der Homepage des Museums unter Veranstaltungen. Das Begleitprogramm wird entsprechend der Corona-Situation aktuell auf der Homepage veröffentlicht.

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 bis 18 Uhr

Für den Besuch der Ausstellung ist nach aktuellen Vorgaben eine Anmeldung sowie ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Abbildung:
„Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D’Argent“
Imagerie d’Epinal, Frankreich, Pellerin-Bilderbogen, ca. 1880
Holzschnitt, koloriert
H. 20,5 cm, B. 32 cm
Inv.-Nr. 19-0936
Foto: Stephan Kube, Greven

Foto: FMO

17.06.2021   bis   31.07.2021


Ausstellung "Bernhild Wierich" am FMO


  • Ausstellung von Bernhild Wierich am Flughafen Münster/Osnabrück

Die Ausstellungsgalerie am FMO ist wieder eröffnet. Den Auftakt macht die Künstlerin Bernhild Wierich mit ihrer farbenfrohen Bilderausstellung „Kunst im FMO“.

Die in Ochtrup geborene Künstlerin lebt und arbeitet im westfälischen Metelen. Durch ihre Arbeit als Kunsterzieherin an einer Grundschule wurde der Grundstein gelegt für ihre Liebe zum Experimentieren mit verschiedensten Materialien, Techniken und Farben. Ihre Leidenschaft, mit Fantasie Farben in Formen zu bringen und Formen mit Farbe zu gestalten, spiegelt sich in den ausgestellten bunten und formenreichen Werken wider. Ihre künstlerische Schaffenskraft widmet Bernhild Wierich der abstrakten und informellen Malerei. Die oft titellosen großformatigen Acryl- und Pigmentgemälde lassen dem Betrachter den gewünschten Spielraum für Interpretationen. Sie selbst sagt zu ihren Arbeiten: „Kunst muss nicht immer verständlich sein. Sie soll Emotionen im Betrachter auslösen, ihn innehalten lassen und für einen kleinen Moment aus dem Alltag reißen.“

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter www.kunst-wierich.de. Die Ausstellung ist noch bis zum 31.07. im öffentlichen Bereich des Ankunft-Terminals unter Einhaltung der bekannten Hygienevorschriften zu besichtigen.

27.06.2021   bis   15.08.2021


Ausstellung: Erhard Wilde: terra incognita.


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

27.06.2021 – 15.08.2021

Erhard Wilde: terra incognita.
Zeichnung - Kalligraphie - Druckgraphik – Malerei.

Im Stadtmuseum Beckum wird heute die Ausstellung „terra incognita“ des Münsteraner Künstlers Erhard Wilde eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit dieser Sonderausstellung neue Länder zu entdecken und zu neuen Ufern aufzubrechen!

Erhard Wilde sagt von sich selbst: „Ich male nicht nach festgelegten Regeln. Was ich wirklich versuche zu tun, ist, mein Inneres nach außen zu stülpen und den Augenblick einzufrieren.“ Federzeichnungen, Radierungen, Linolschnitte, kolorierte Graphiken, Aquarell- und Temperamalerei, Collagen, Objekte und Reliefs in Holz sind sein weitgespanntes Arbeitsfeld.

In seiner aktuellen Ausstellung im Stadtmuseum Beckum wird dieser künstlerischen Vielfalt Rechnung getragen. Erhard Wilde lässt uns teilhaben an seinen innersten Gefühlswelten: Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, das Lachen und das Weinen, die Hoffnung, die Angst und die Sehnsucht nach Nähe – das alles sind Themen, die auch uns als Betrachter nicht fremd sind. Im Vordergrund der künstlerischen Auseinandersetzung stehen jedoch Freude und Leichtigkeit.

Zeichnerisch und gestalterisch ist Erhard Wilde offen für Veränderungen. Seine Ausdrucksweise ist weder Zeitgeist noch vordergründiger Funktionalität unterworfen. Den Zufall provozieren, die Kontrolle reduzieren – so die Devise des Künstlers.

Erhard Wilde ist seit vielen Jahren in Münster beheimatet. Er kam durch den Beruf des Kartographen zur künstlerischen Arbeit.

Für Ihren Museumsbesuch gilt zur Zeit die GGG-Regelung: Geimpft, getestet oder genesen.

01.07.2021   bis   17.10.2021


Ausstellung "Die schönsten Wochen des Jahres. Reise(n) einst und jetzt"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

01.07.2021 – 17.10.2021

Reisen – der Deutschen liebstes Hobby. Jahrzehntelang war der Tourismus zudem ein stetig wachsender Wirtschaftszweig – allein 2019 unternahmen die Deutschen insgesamt 70,1 Millionen Urlaubsreisen – bis die Corona-Pandemie dieser Entwicklung 2020 und 2021 erst langsam, dann umfassend ein jähes Ende bereitete. Aber das Reisen an sich war auch in früheren Jahrhunderten durchaus schon ein Massenphänomen – wenn auch oft aus anderen Gründen als heute.

Wer sich in früheren Jahrhunderten auf eine Reise in weiter entfernte Regionen begab, tat dies oftmals aus klar definierten oder von außen vorgegebenen Gründen: Pilger des Mittelalters suchten ihr Seelenheil durch Vergebung ihrer Sünden, Hansekaufleute reisten in Erwartung eines lohnenden Geschäfts, Adelige begaben sich für Nutzen und Ansehen auf Kreuzzüge in den östlichen Teil Europas und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen suchten das Neue, bisher Unentdeckte oder Unpublizierte.

Erst mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts begann eine Entwicklung, die das Reisen auch für den „normalen“ Bürger interessant machte – sofern man die nötigen finanziellen Mittel hierfür aufbrachte. Mit dem „Reisen um des Reisens willen“ war der Grundstein für den heutigen Massentourismus gelegt.

So kam auch die frühere preußische Provinz Westpreußen im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts mehr und mehr als Reiseziel in Betracht – Bädertouristen suchten die Seebäder an der Ostsee auf, Kunst- und Kulturinteressierte zog es in die alten Hansestädte Danzig und Thorn oder zu den mittelalterlichen Baudenkmälern des Deutschen Ordens, während die Landschaftsliebhaber die wald- und seenreiche Kaschubei aufsuchten.

Die Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum folgt ihren Spuren, präsentiert aber vor allem Impressionen der heutigen attraktiven Reiseziele, die von mittelalterlichen Altstädten, UNESCO-Welterbestätten, beeindruckenden Landschaften bis zu den Stränden entlang der Frischen Nehrung und des Frischen Haffs reichen.

Das Westpreußische Landesmuseum ist von dienstags bis donnerstags von 10 – 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.westpreussisches-landesmuseum.de  und unter Tel.: 02581/927770.

03.07.2021   bis   23.10.2021


"Museum der Menschheit" in Ahlen


03. Juli - 23. Oktober 2021

Das Museum der Menschheit kommt nach Ahlen. Wir freuen uns riesig auf Kunst, Kultur, Begegung und Menschen. Das Projekt ist großartig und wird in diesem Jahr eines der besten Highlights im Münsterland sein. Das Museum der Menschheit zeigt die faszinierenden Porträtaufnahmen des Fotografen Ruben Timman nun in Deutschland. In einer Freilichtausstellung sind die Bilder  in der Ahlener Innenstadt zu sehen, gerahmt von einem vielfältigem Kulturprogramm.

Innosozial als Veranstalter bietet neben diesem öffentlichen Museumsgang durch die Ahlener Innenstadt ein buntes Rahmenprogramm. Ruben will Menschen in ihrer Schönheit, Stärke und Würde zeigen. Innosozial will Menschen dabei unterstützen, eben diese eigenen Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen.

Foto: (c) Irina Unruh

08.07.2021 - 19:00 Uhr   bis   08.09.2021 - 19:27 Uhr


AUSSTELLUNG "I am Jamilia" Fotografin Irina Unruh


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
"etage eins"
Königstr. 7

„Eine gute Hochzeit beginnt mit Tränen“ heißt es in einem berühmten kirgisischen Sprichwort. Die erste Foto-Ausstellung im Bürgerzentrum Schuhfabrik nach dem langen Kultur-Lockdown beschäftigt sich mit dem kirgisischen Brauch des Frauenraubs. Die Dokumentarfotografin Irina Unruh ist gebürtige Kirgisin, lebt in Freckenhorst und macht in ihrer Ausstellung „I am Jamilia“ darauf eindrucksvoll aufmerksam. Sie wird am Donnerstag, dem 8. Juli um 19.00 Uhr ihren Eindrücken berichten, wenn die Ausstellung in der Schuhfabrik Ahlen in der „etage eins“ eröffnet wird.

Die Ausstellung stellt Frauen, die den Brautraub selbst erlebt haben mit ausdrucksstarken Porträtaufnahmen in den Vordergrund und gibt ihnen eine Stimme. Nach den neuesten statistischen Erhebungen erleben 12.000 Frauen jährlich den sogenannten Brautraub. Die Frauen werden häufig am hellichten Tag von einer Gruppe Männern und dem zukünftigen Bräutigam entführt und in das Haus seiner Familie gebracht. Dort wird sie von den weiblichen Verwandten unter psychischen Druck gesetzt. In zu vielen Fällen vergewaltigt der Bräutigam die Frau, um sie daran zu hindern aus Scham wieder zurückzugehen.

Die Tradition des Brautraubs ist seit 2013 verboten und kann mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet werden. Doch ist diese Form der strukturellen Gewalt gegen Frauen weit verbreitet und noch lange nicht geächtet.

Jede der in der Ausstellung gezeigten Frauen hat ihre Geschichte in einem Text beschrieben, die den Fotos zugeordnet sind. Irina Unruh geht es neben der Verurteilung dieses überholten Brauchs darum den Frauen ihre Selbstbestimmung zu erhalten und sie nicht ausschließlich als Opfer darzustellen. Es sind starke Frauen, die sie kennengelernt hat und die sie in ihren sensiblen Aufnahmen porträtiert. Geraubte Frauen, die ein Leben lang unter dieser traumatischen Erfahrung leiden, wollen für die eigenen Kinder einen besseren Beginn ihrer Hochzeit, egal ob es Töchter oder Söhne sind.

Ergänzt und vervollständigt wird die Ausstellung mit Landschaftsbildern aus diesem fernen und schönen Bergland und weiteren Aufnahmen aus dem Leben und dem Alltag der Menschen.  

Außerdem wird die Ausstellung mit einer weiteren Perspektive ihrer Freundin Iris Oppelaar komplementiert.  In Oppelaars Multimediaarbeit WILDNESS (Wildheit) geht sie ebenfalls der Frage nach, wie betroffene Frauen nach einer Entführung weiter leben. Beide ausstellenden Frauen möchten die Praxis der Brautentführung desensationalisieren und stattdessen die zugrunde liegenden Motive und gesellschaftlichen Erwartungen aufdecken und dabei Einblicke in das Leben der Kirgisen geben.

Die Ausstellung zeigt einen anhaltenden Kampf innerhalb der kirgisischen Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne und macht durch die klare Positionierung in den Aussagen der porträtierten Frauen Hoffnung für eine positive Veränderung für die Zukunft.  

Irina Unruh konzentriert sich in ihren fotodokumentarischen Arbeiten immer wieder auf die Situation von Frauen. Ihre Arbeiten finden weltweit Anerkennung und wurden bisher u.a. in Rom, Brüssel, Tiflis und Jakarta ausgestellt. Die in der Schuhfabrik präsentierte Ausstellung „I am Jamilia – Ich bin Dshamilja“ wurde mehrfach als Finalistin nominiert. Aktuell erschien ein Porträt von ihr in Form eines umfassenden Interviews und einiger Fotografien in der Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau.

Die Ausstellung ist vom 8. Juli bis zum 8. September täglich außer sonntags von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und das Programm Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum.

Am 14. August ist kirgische Musik & Tanz mit Guliza & friends beim Schuhfabrik Kultursommer zu erleben!

Mehr Infos unter www.irinaunruh.com und www.schuhfabrik-ahlen.de.

08.07.2021 - 19:22 Uhr   bis   30.09.2021 - 19:23 Uhr


Ausstellung "NATUR IN FARBE UND STRUKTUR"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

08. Juli bis 30. September 2021

Das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Westpreußischen Landesmuseum aktuelle Werke des Warendorfer Künstlers Friedrich Kreuzberg. 

In seinen großformatigen Gemälden verbindet Friedrich Kreuzberg unterschiedliche Techniken, um die Vielfalt der Natur darzustellen. Inspiriert von der Malerei William Turners, den Landschaftsdarstellungen Gustave Courbets, aber auch durch Impulse des in den 1960er- und 1970er-Jahren aufkommenden Fotorealismus schafft er Werke, die bei den Betrachtenden neue Denkanstöße auslösen. Wirken die abgebildeten Motive auf den ersten Blick idyllisch, so bergen sie bei näherem Hinsehen ein aktuell brisantes Thema in sich: die vermehrte Zerstörung der Natur und insbesondere die verheerenden Eingriffe des Menschen in ihren Kreislauf. Stellvertretend hierfür steht der Baum im Mittelpunkt von Kreuzbergs Arbeiten, dessen Schönheit er in ästhetischer Form im Ganzen, im Detail der Rinde, der Äste und Blätter sowie seiner Farben im Wechsel der Jahreszeiten wiedergibt. 

Mit den anlässlich der Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum gezeigten Gemälden führt der Künstler sowohl durch die stimmungsvoll lichtdurchfluteten Landschaften der Emsauen Warendorfs als auch in mystisch anmutende Nebelwälder als Momentaufnahmen einer beeindruckend imaginierten und sich im Wandel befindenden Natur.  

Mit der Ausstellung Natur in Farbe und Struktur. Malerei und Zeichnung von Friedrich Kreuzberg knüpft das Kulturreferat an die erfolgreichen Projekte mit lokalen Kulturschaffenden und KünstlerInnen in Warendorf an. 

Hinweis: 
Eine offizielle Ausstellungseröffnung findet aufgrund der Pandemie nicht statt. Am 8. Juli um 18.00 Uhr bietet der Künstler ein Ausstellungsgespräch an – hierzu ist eine Voranmeldung im Westpreußischen Landesmuseum erforderlich. 

Weitere Termine (mit Voranmeldung): 
9. Juli 2021, 18.00 Uhr
10. Juli 2021, 15.00 Uhr 
11. Juli 2021, 15.00 Uhr 
8. August 2021, 15.00 Uhr
12. September 2021, 15.00 Uhr

Auf Anfrage sind während der Ausstellungsdauer weitere Führungen mit Friedrich Kreuzberg möglich. 
Tel.: 02581 92 777 0
info(at)westpreussisches-landesmuseum.de

Grafik: Peter Menne

25.07.2021   bis   29.08.2021


Ausstellung "Mettendchen aus dem Homeoffice"


Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

25. Juli - 29. August 2021

  • Karikaturen von Peter Menne

Als Antwort auf den Lockdown zu Beginn der Coronakrise schuf Peter Menne kurzweilige Bild-Text-Collagen, die Unterhaltung und Ersatz für geschlossene Kultureinrichtungen bieten sollten. Gleichzeitig bittet der Humor, welcher in den Beiträgen steckt, eine Chance Abstand zu den vielen schlechten Nachrichten zu erhalten.

Zusammen mit Autorinnen und Autoren wie Frieda Braun, Augustin Upmann (Die Bullemänner), Fritz Eckenga, Johann König, Erwin Grosche, Hubertus A. Janssen, Johann König, Edgar Külow, Patricia Malcher, Mia Mittelkötter, Susanne Riedel, Andreas Scheffler, Ulrich Straeter, Ralf Thenior, Thorsten Trelenberg, Heiko Werning und JWD (Jürgen Wilbert) bietet er jede Woche kostenlose, virenfreie Unterhaltung frei Haus. Diese erreicht die Kulturinteressierten per E-Mail, auf Facebook, Instagram, über Tageszeitungen und Stadtmagazine.
Peter Menne wurde 1962 ohne größeres Dazutun als Westfale geboren – wie er selber sagt. Seine berufliche Laufbahn begann im Aktzeichensaal der FH Bielefeld. 1991 zog es ihn an die Berliner Kunsthochschule. 1993 erhielt er ein Stipendium des Landesverbands Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg, wo er viele Jahre als Dozent an der Sommerakademie unterrichtete.
Das Buch zu seinem neuesten Projekt gibt Einblick, wie Kreativität auch in schwierigen Zeiten zusammenfindet. Eine Auswahl der besten Beiträge schafft zugleich eine kurzweilige Chronologie durch das erste Coronajahr.
Eine Wanderausstellung durch Westfalen zeigt die Originalzeichnungen. Diese sind vom 25. Juli bis zum 29. August im historischen Rathaus der Stadt Warendorf zu sehen. Begleitend zu der Ausstellungen sind Lesungen der beteiligten Autoren geplant.

Darüberhinaus zeigt ein interaktives Making-of zum gesamten Projekt,  wie die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Autoren funktionieren kann. Zu sehen ist es auf: https://www.menne-illustration.de/kulturlieferservice/ .

Anmeldung für den kostenlosen, digitalen KulturLieferservice unter: peter(at)menne-illustration.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15:00-17:00
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen.

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