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Simon Pannock
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Freitag 4.6.

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Kleiner Tempel-3“,2017, Nussbaum, 31 x 19 x 15

21.03.2021   bis   20.06.2021 - 00:00 Uhr


Ausstellung: "Dorissa Lem: POLYPHONIE."


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Dorissa Lem: POLYPHONIE.
Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung

21.03.2021 bis 09.05.2021

Das Stadtmuseum Beckum ist wieder geöffnet. Zum Auftakt des neuen Ausstellungsreigens zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung „POLYPHONIE. Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung“ der Kölner Künstlerin Dorissa Lem. Der Ausstellungstitel „Polyphonie“ spricht von einer aufeinander abgestimmten Vielfalt ihrer Arbeitsbereiche: Holzskulpturen spielen im Raum mit Malerei oder Zeichnung.

Die Künstlerin zeigt in ihrem grafischen Werk Frottagen wie auch bearbeitete Blindzeichnungen. Hier ertastet die Künstlerin mit Graphit Untergründe und reibt Strukturen durch ein aufgelegtes Papier, dort verzichtet sie zunächst auf das kontrollierende Auge und vertraut sich den spürenden Bewegungsimpulsen ihrer Hand an. In beiden Fällen kommt sie zu überraschenden Ergebnissen.

Auch Lems Malerei entsteht in einer Art von bildhauerischem Prozess: mit der Spachtelkante reißt sie ihre Malgründe aus Sperrholz auf. Hier wie dort geht es um Schichten, die sie bei der Skulptur ab- und beim Bild aufträgt. Die Bildschichtungen zeigen eine Durchdringung verschiedener Ebenen und verdichten sich zu einem pulsierenden Farb-raum. Dorissa Lem arbeitet gern zu Musik, ihre Werke Flauto 1 und Flauto 2 korrespondieren beispielsweise mit einem Konzert für Flöte und Orchester von Peteris Vasks.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog in Kooperation mit dem Stadtmuseum Siegburg (dort ist die Ausstellung anschließend zu sehen), unterstützt vom Museumsverein Beckum und der Rudolf Klefisch-Stiftung, Köln.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist für Ihren Museumsbesuch eine Voranmeldung notwendig - Tel. 02521/29266.

Grafik: Kloster Bentlage

10.04.2021   bis   20.06.2021


Ausstellung: "SALIGIA. Die 7 Todsünden" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

  • Sieben Mobile Installationen
  • Samstag, 10. April bis Sonntag, 20. Juni 2021

Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Neid, Faulheit und Völlerei – die sieben Todsünden zeugen von schlechtem Charakter. Sie als Thema für Ausstellungen zu „nutzen“, ist in kulturhistorischen Museen durchaus üblich, denn die Darstellung lasterhaften Verhaltens fasziniert – schon immer!

SALIGIA sind die „Großen Sieben“ und so haben die Kuratoren dieser Kooperationsausstellung sieben bundesweit große Künstler/innen angesprochen und sie gebeten, je eine Sünde künstlerisch zu interpretieren. Damit die Ausstellung mobil ist und auf Wanderschaft gehen kann, haben die Künstler/innen je einen KFZ-Anhänger gestaltet.

Superbia/Hochmut - Stefan Demming
Avaritia/Geiz - Dietmar Schmale
Luxuria/Wollust - Wiebke Bartsch
Ira/Zorn - Beate Passow
Gula/Völlerei - Peer Christian Stuwe
Invidia/Neid - Katharina Krenkel
Acedia/Faulheit - Ottmar Hörl

Weitere Information auf der SALIGIA Webseite: http://die.saligia-kunst.de/

Öffnungszeiten:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Fr. + Sa.: 14-17 Uhr

22.04.2021   bis   20.06.2021


Sonderausstellung "Augenblicke. Malerei und Zeichnung von Rolf Löhrmann"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

Augenblicke. Malerei und Zeichnung von Rolf Löhrmann
22. April - 20. Juni 2021

Der Titel der Ausstellung »Augenblicke« umreißt in doppelter Bedeutung die Bilder des im westfälischen Rheine lebenden Künstlers. Zum einen weisen sie hin auf die Quellen seiner Arbeiten: fast alle basieren auf sogenannten Schnappschüssen, Momentaufnahmen, gefunden in den Printmedien dieser Welt oder in den Weiten des Internets. Diese Fotos entbehren jeglicher Inszenierung, denn die meisten sind entstanden in Augenblicken, die so nur ganz kurz erfassbar und nicht selten von Kriegshandlungen beeinflusst waren.

Zum anderen fokussiert sich Löhrmanns Malerei auf die Augen der abgebildeten Menschen. Sie sind neben der Mimik als Ganzem der Bereich, der die menschlichen Gefühle am eindrucksvollsten und zugleich differenziertesten widerzuspiegeln vermag: Angst, Enttäuschung und Trauer lassen sich in ihnen ebenso ablesen wie Freude, Hoffnung und Gelassenheit. Nicht umsonst sagt man, die Augen seien die Fenster zur menschlichen Seele. Und in eben diese Fenster will uns der Künstler mit seinen Bildern blicken lassen. Dabei ist es im Wesentlichen nicht das Dargestellte an sich, sondern vielmehr das in der Darstellung bewusst Weggelassene und sich erst im Auge des Betrachters wieder Ergänzende, das die eigentliche Bildwirkung erzielt.

Durch künstlerische Verfremdung und Überhöhung macht der Künstler in den seit 2017 entstandenen großformatigen Acrylbildern und Tuschezeichnungen auf das Leid der oftmals durch Flucht und Vertreibung traumatisierten Menschen aufmerksam.

Genau hier berühren sich Löhrmanns Arbeiten und die Intentionen des Westpreußischen Landesmuseums, das in seiner Dauerausstellung unter anderem auch die Themen Flucht und Vertreibung der Menschen aus Westpreußen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dokumentiert und für die Nachwelt sichtbar macht. In diesem Bestreben wider das Vergessen liegt die Schnittmenge zur Malerei von Rolf Löhrmann.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Museumsbesuch über die derzeit gültigen Coronaschutzauflagen unter www.westpreussisches-landesmuseum.de

Foto: Dirk Bogdanski

25.04.2021   bis   25.07.2021


„Die Welt in der Tasche“. Expeditionen ins Ungewisse.


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • Reisebiografien und eine Suche nach dem Glücklichen Arabien

25. April - 25. Juli 2021

Auf der imaginären Landkarte der unendlichen Möglichkeiten sind sie seit Jahrhunderten unterwegs: Autorinnen und Autoren, die in der Fremde nach neuer Inspiration suchen, ihren Erlebnishunger stillen wollen und neue Horizonte ins Visier nehmen – letztlich aber auf der Suche nach sich selbst sind, ihrem eigenen, vielleicht unerfüllten Ich. Das Museum für Westfälische Literatur zeigt in seiner neuen Sonderausstellung, wie westfälische Autoren und Autorinnen auf ihren Reisen andere Länder und Regionen wahrnahmen und wie ihr Werk davon beeinflusst wurde. Die Ausstellung ist im Innen- und Außenraum des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde Stromberg zu sehen.

Schon der Kartäusermönch Werner Rolevinck beschrieb in seinem "Buch zum Lobe Westfalens" (1474) in bester PR-Manier die Großtaten der "Westfälinger" in aller Welt, denen es hierzulande nachzueifern gelte. Die Suche nach dem Anderen, die Faszination des Fremden, zieht sich wie ein roter Faden durch die Literaturgeschichte, auch die westfälische. An ein solches Panorama dockt das Projekt "Die Welt in der Tasche" an. Es markiert wie mit Stecknadeln auf Internet-Reiseportalen jene Sehnsuchtsorte, die die Ferne gleichsam zu magischen Orten werden ließen, von der Arktis bis ins tiefste Afrika, von den Steppen Asiens bis an die kalifornische Westküste. Immer ist Westfalen/Europa der Ausgangspunkt und immer führte der Weg zurück in die Heimat, die, auf der Grundlage neu gesammelter Erfahrungen, sozialhistorisch und mentalitätsgeschichtlich neu, bewusster wahrgenommen, neu "gelesen" wird.

Das Projekt „Die Welt in der Tasche“ stellt unterschiedliche Reisebiografien vor. Es spürt Motivationen nach, sammelt Lust- und Frusterlebnisse – bis hin zum Stoßseufzer: „Ach, wie schön ist es doch, wieder zu Hause zu sein, wäre ich doch lieber gleich daheim geblieben!“

Neben dem Ausstellungsbereich im Literaturmuseum sind im Außenraum großformatige Installationen mit Informationen zu Reiseautorinnen und –autoren verschiedener Epochen zu sehen. Eine eigene Abteilung bilden die Reisen des aktuellen Droste-Preisträgers Michael Roes, die multimedial im Gartenhaus zu erleben sind. In seinem aktuellen Essayband "Melancholie des Reisens" stellt Roes die These auf, dass der träge und verwöhnte moderne Mensch nur durch radikale Fremderfahrung zu sich selbst finden könne. Roes hat bisher 13 Romane geschrieben und fast alle spielen in der Ferne. Alle Handlungsorte hat er zuvor ausgiebig bereist, um seine Geschichten so lebensecht und körperlich wie möglich erzählen zu können. Zu sehen sind Filme, Fotos und natürlich Texte von unterwegs. Des Weiteren gibt es an den Audioinseln im Museumspark musikalische Kostproben einer Zusammenarbeit mit dem israelischen Komponisten Amos Elkana zu hören, für die Roes die Texte beigesteuert hat.

Zur Online-Eröffnung und Einführung bietet das Literaturmuseum eine szenische Lesung mit Carsten Bender und Walter Gödden am 25.4. um 11 Uhr per Videostream auf www.kulturgut-nottbeck.de . Darüber hinaus sind weitere Kurzvideos geplant, die sich einzelnen Autorinnen und Autoren der Gegenwart und deren Reisetexten widmen und im Verlauf der Ausstellungszeit veröffentlicht werden.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02529/9497900 oder per E-Mail (museum@kulturgut-nottbeck.de) im Museum anzumelden. Zudem ist die Vorlage eines offiziellen negativen Corona-Schnelltestergebnisses notwendig, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

02.05.2021   bis   29.08.2021


"Geld und Glaube – Wechselausstellung im Museum Relígio"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

2. Mai bis 29. August 2021

Die Ausstellung „Geld und Glaube“ im Relígio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam. Dank der Förderung durch die Sparkasse Münsterland Ost sowie der Kulturstiftung der Provinzial Versicherung konnte ein umfangreicher gleichnamiger Begleitband erscheinen, der Im Buchhandel und im Museum erhältlich ist .

In fünf Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Zusammenspiels von Geld und Glaube gezeigt:

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern auch Regeln zum Zinsverbot. Gemeinsamkeiten der religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld werden beispielhaft gezeigt. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung auch einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Hier werden hochwertige Grafiken, Spendenkassen der drei Religionen sowie Kollektengeldquittungen präsentiert. Zentral ist auch der Umgang mit Geld bei religiösen Festen – Tauftaler, Konfirmationsgeld oder Hochzeitsmünzen sind Teil der Ausstellung.

Sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück zeugen vom Umgang mit Geld in volkstümlichen Legenden, Sagen und Märchen. Geld und Reichtum, Frömmigkeit und Armut sowie Glück und Unglück sind vielfach genutzte Motive, wobei die ausgestellte Grafik vom Geldteufel nur ein Beispiel von vielen ist.

Bei einer Ausstellung mit dem Titel „Geld und Glaube“ ist es unerlässlich, auch der materiellen Form des Geldes eine eigene Abteilung zu widmen. In der Abteilung „Münzgeld und Glaube“ wird die enge historische Verwobenheit der beiden Bereiche anhand der bildlich-religiösen Motive auf Münzen oder Geldscheinen verdeutlicht. Hier ist auch der sogenannte Pesttaler zu sehen, von dem man sich schützende Wirkung erhoffte.

Und auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Die Ausstellung lebt vor allem von Leihgaben: Sie kommen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Historischen Museum Hamburg, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Erfurt und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum in Münster, sowie aus Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Die Eröffnung wird perZoom am 2. Mai 2021 um 15 Uhr digital übertragen. Der Zugangslink findet sich auf der Homepage des Museums unter Veranstaltungen. Das Begleitprogramm wird entsprechend der Corona-Situation aktuell auf der Homepage veröffentlicht.

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 bis 18 Uhr

Für den Besuch der Ausstellung ist nach aktuellen Vorgaben eine Anmeldung sowie ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Abbildung:
„Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D’Argent“
Imagerie d’Epinal, Frankreich, Pellerin-Bilderbogen, ca. 1880
Holzschnitt, koloriert
H. 20,5 cm, B. 32 cm
Inv.-Nr. 19-0936
Foto: Stephan Kube, Greven

Foto: Stadt Warendorf

30.05.2021   bis   04.07.2021


Ausstellung "Kaj Osteroth_Bestenfalls Gespenster_Malerei"


Warendorf
Stadtmuseum Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

30. Mai - 04. Juli 2021

Bestenfalls Gespenster - Stadtmuseum Warendorf öffnet seine Pforten mit einer Ausstellung der Künstlerin Kaj Osteroth

Nach langer, CORONA-bedingter Schließung freut sich die Stadt Warendorf, nun auch das Stadtmuseum im Historischen Rathaus wieder für Besucher*innen öffnen zu dürfen. Vom 30. Mai bis zum 4 Juli zeigt die Stadt Warendorf in Kooperation mit dem Kreiskunstverein Beckum-Warendorf eine Ausstellung mit der international renommierten Künstlerin Kaj Osteroth. Die Ausstellung wurde durch ein Arbeitspakt-Stipendium des MWFK sowie das NEUSTART KULTUR-Stipendium der Stiftung Kunstfonds gefördert.

Kaj Osteroth wurde 1977 in Beckum geboren. Heute lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Berlin und Brandenburg. Sie studierte an der Universität der Künste bei Stan Douglas und beendete dort 2006 als Meisterschülerin ihr Kunststudium, gefolgt von einem Magister Abschluss in Ethnologie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin in 2008. 2009 bis 2014 war sie wiederholt als Künstlerin und Kulturproduzentin in Johannesburg, u.a. in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts, für eine Künstler*innen-Residenz an den Bag Factory Artists´ Studios und für das ifa-geförderte, mehrteilige Künstler*innenprojekt Vanilla Facts. Ergebnisse dieser vielfältigen Arbeitsaufenthalte flossen in eine Reihe von Malereien, die sie 2016 in ihrer ersten Solo-Ausstellung „No name for my desire“ im Projektraum uqbar in Berlin vorstellte.

Die Gespenster, mit denen Kaj Osteroth die Bersucher*innen in Ihrer Ausstellung konfrontiert bezeichnet Sie selbst als „eine Macht des per Definition Imperfekten und nicht Legitimierten. Jener Macht, die man für vergessen und begraben hielt.“ Denn „was muss sich unsere, sich auf Privilegien ausruhende Gesellschaft mehr fürchten? Die Vergangenheit, die Zukunft, oder die Diversität …“ fragt die Künstlerin mit und in Ihren Bildern.

„Die Malerei von Kaj Osteroth ist auf den ersten Blick nicht gefällig, sondern ein Ausdruck, zu dem sich die Betrachter*innen persönlich verhalten müssen“, stellt Horst Breuer, Leiter des Kulturbüros fest, der gemeinsam mit Alfred Smieszchala die Ausstellung kuratiert hat. Ebenso wie Bürgermeister Peter Horstmann bedauern die beiden sehr, dass es am Eröffnungstag keine offizielle Vernissage geben kann, bei der die Künstlerin und die Besucher*innen miteinander ins Gespräch kommen können. „Die geltenden CORONA-Schutzbestimmungen lassen es nur zu, dass maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellungsräume besuchen dürfen“, macht Bürgermeister Peter Horstmann deutlich. „Gleichwohl freuen wir uns natürlich sehr, überhaupt wieder öffnen und damit Kultur wieder zugänglich machen zu können.“

Auf Basis der geltenden CORONA-Schutzbestimmunen ist die Ausstellung Dienstag bis Freitag von 15:00-17:00 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 14:00-17:00 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist verpflichtend. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information unter der Rufnummer 0 25 81 / 54-54 54 montags bis freitags von 11:00-16:00 Uhr und samstags von 10:00-13:00 Uhr entgegen. Aus Personal-planerischen Gründen ist es erforderlich, sich jeweils spätestens am Vortag des geplanten Besuches anzumelden. Jeweils zur vollen Stunde können maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Der Besuch muss auf jeweils 45 Minuten begrenzt werden, um die Hygienebestimmungen einhalten zu können. Besucher*innen, die sich angemeldet haben, müssen sich beim Eintritt in die Ausstellungsräume entweder über die für das Museum eingerichtete Luca-App einloggen oder sich alternativ in eine dort ausliegende Kontaktliste eintragen. Im Gebäude des Rathauses sowie in den Ausstellungsräumen gelten sowohl die Pflicht, FFP2-Maken zu tragen als auch die bekannten Abstandsregeln.

Tourist-Information (zur Terminvereinbarung)
Mo-Fr.                        11:00-16:00 Uhr
Sa.                             10.00-13:00 Uhr

Stadtmuseum Historisches Rathaus
Di-Fr.              15:00-17:00 Uhr
Sa. u. So.      14:00-17:00 Uhr

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