Responsive image

on air: 

radio waf deinfm
---
---
Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

Juni
MODIMIDOFRSASO
31123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
2829301234


Dienstag 8.6.

08.06.2021   bis   09.06.2021


"gfw-Webinare"


Gebündelte Informationen in maximal 30 Minuten bietet das Quick.Info-Format der gfw-Webinare. Am Dienstag, 8. Juni, von 16.30 bis 17 Uhr geht es zum Thema „e-Rechnung für Unternehmen“ wieder auf Netzsendung. „Der elektronische Austausch von Rechnungen beschleunigt Zahlungsabläufe, ermöglicht Transparenz und bietet den Unternehmen die Möglichkeit, Kosten zu reduzieren“, sagt Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der kommunalen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw). Doch die Vielzahl der Austauschverfahren, rechtliche Rahmenbedingungen und sicherheitstechnische Aspekte werfen Fragen auf. In der Online-Veranstaltung stellt Jan Heitkötter, Projektverantwortlicher e-Rechnung bei der Handwerkskammer Bremen, die technischen Verfahren zum digitalen Rechnungsaustausch vor. Außerdem werden aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft diskutiert.

Einen Tag später, am Mittwoch, 9. Juni, geht es von 12.30 bis 13.30 Uhr um das Thema „Touch, Point und Sieg – Wie Sie mit dem Customer Journey Management Ihre Kunden begeistern“. Der Zyklus des Kundenlebens ist geprägt von vielen Kontakten. „Kunden müssen sich verstanden, umsorgt und integriert fühlen“, so Michalczak-Hülsmann. Sie plädiert dafür, „den Kunden bei seiner Reise zum Produkt oder zur Dienstleistung und darüber hinaus zu begleiten.“ Nicht nur das Marketing, sondern alle betrieblichen Prozesse müssten auf Kundenkontaktmomente ausgerichtet werden. In Zeiten der Digitaldynamik gelte es, die realen und virtuellen Kanäle einzubeziehen. Referent Prof. Dr. Ralf Ziegenbein, Vorstand des Instituts für Prozessmanagement und Digitale Transformation (IPD) der Fachhochschule Münster, erläutert diese Wege zur Kundenbegeisterung.

Beide Veranstaltungen finden als Online-Meeting per Zoom statt. Nach der Anmeldung erhalten Interessierte im Vorfeld der Veranstaltung eine separate E-Mail mit dem entsprechenden Link zur Teilnahme.

Anmeldung und weitere Informationen bei der gfw: Jessica Kleine, Kleine@gfw-waf.de; 02521 / 8505- 86, www.gfw-waf.de/Veranstaltungen

 

08.06.2021 - 19:00 Uhr


"Taijiquan unter freiem Himmel"


Oelde
Begegnungsstätte Drostenhof
Goldbrink 4

  • Outdoor-Kurs mit der Volkshochschule

Mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit finden - wer will das nicht? Ein Training nach der traditionellen chinesischen Bewegungslehre „Taijiquan“ ermöglicht eine aktive Entspannung durch bewusste Körperhaltungen und Atemübungen. Die vhs Oelde-Ennigerloh bietet dazu einen „Schnupperkurs“ an und das als Premiere „unter freiem Himmel“. Start ist heute von 19 bis 20 Uhr auf der Grünfläche an der Begegnungsstätte Drostenhof.

Die Kursleitung unterrichtet in der Basisform „Peking-Stil“, die heute in Asien beliebteste Form des Taijiquan. Zentrale Elemente sind langsam harmonisch fließende Bewegungen und ein steter Wechsel von Tun und Lassen, Öffnen und Schließen, Spannen und Entspannen., mit dem Ziel, die eigene Mitte (wieder) zu finden.

Der Kurs richtet sich an Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit und ohne Vorkenntnisse.

Anmeldung und weitere Informationen in der Geschäftsstelle der Volkshochschule Oelde-Ennigerloh online, per Mail oder telefonisch 02522/72-722 und 02524/28-3333.

www.vhs-oelde-ennigerloh.de

 

08.06.2021 - 19:00 Uhr


"Können Apps Leben retten?"


Heute bietet die VHS Ahlen von 19:00 bis 20:15 Uhr einen Online- Vortrag mit dem Titel „Können Apps Leben retten?“ an.

Elektronische Patientenakten, Pflegeroboter, Chips unter der Haut von Diabetikern, die den Glukosewert übermitteln: Die Digitalisierung hat weitreichende Auswirkungen auf die Medizin und das Gesundheitswesen. Dem Versprechen, dass sich mithilfe von Künstlicher Intelligenz Krankheiten früher erkennen und besser therapieren lassen, stehen viele Unsicherheiten gegenüber. Wo spielen Algorithmen und KI in unserer Gesundheitsversorgung bereits eine Rolle und wohin führen uns die aktuellen Entwicklungen in Zukunft? Wie können Patienten vor Datenmissbrauch geschützt werden und wie kann sichergestellt werden, dass der Einsatz von KI im Gesundheitswesen sich nicht an Profiten sondern am Patientenwohl orientiert? Oder verhindert zu viel Datenschutz am Ende lebensrettende Innovationen? Diese und weitere Fragen diskutieren wir im Rahmen der Veranstaltung mit unseren Expert*innen. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein! Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Stadt | Land | DatenFluss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Der Deutsche Volkshochschul-Verband hat im Rahmen der "Initiative Digitale Bildung" die App "Stadt | Land | DatenFluss" entwickelt. Sie sensibilisiert für den Wert von Daten in einer digitalisierten Welt und stärkt die Fähigkeit, souverän mit Daten umzugehen. Gleichzeitig weckt sie das Interesse an neuen, datengestützten Technologien. Schirmherrin der App ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich: www.vhs-ahlen.de . Weitere Informationen erhalten Sie in der VHS-Geschäftsstelle: vhs@stadt.ahlen.de oder 02382 59-436.

Foto: EK Warendorf

08.06.2021 - 19:00 Uhr


Online-Veranstaltung: „Danach keine Zukunft?“


  • Eine Online-Veranstaltung thematisiert die Angst vor der Zeit „nach Corona“

Der Stiftungskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Warendorf ist selbst von Corona-bedingten Einschränkungen betroffen. Eine Stiftung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu gründen und wachsen zu lassen, ist ein Problem. Und die Zeiten sind wirtschaftlich schwierig. Oder? Wie wir die Realität durch die Corona-Brille wahrnehmen und dass sie womöglich ganz anders aussieht ist das Thema einer Online-Veranstaltung, mit der der Stiftungskreis heute an die Öffentlichkeit gehen will. Dazu haben die Warendorfer sich hochkarätige Gäste eingeladen. Über die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und wie man damit umgehen könnte wird Prof. Olaf Arlinghaus sprechen. Der Wirtschaftswissenschaftler und Coach aus Münster gehört zu den besten Sprechern Deutschlands.

„Ich habe tatsächlich immer häufiger mit Depressionen und Ängsten meiner Gemeindeglieder zu tun“, erklärt Pfarrer Herwig Behring, der im Jahr 2019 den Stiftungskreis gegründet hat. „Die andauernde Unsicherheit seit Beginn der Pandemie, die Angst vor der Krankheit selbst aber auch die ungewisse wirtschaftliche Zukunft machen den Menschen zu schaffen. Dabei können die wenigsten genau sagen, wovor sie eigentlich solche Angst haben. Es wird Zeit, positive Perspektiven aufzuzeigen!“ Darum hat sich das vielköpfige Team des Stiftungskreises daran gemacht, eine Podiumsveranstaltung zu organisieren, die ausdrücklich die Zeit nach der Corona-Krise zum Thema hat. Jochen Walter, Warendorfs Ex-Bürgermeister und Mitglied des Stiftungskreises, wird ebenfalls auf dem virtuellen Podium sitzen: „Kommt nach der Pandemie die Wirtschaftskrise? Dafür sprechen die ersten Insolvenzen, Preissteigerungen, die Materialverknappung in der deutschen Wirtschaft durch Handelskriege auf dem Weltmarkt, die Kurzarbeit – da kann man sich schon mal Sorgen machen!“ Aber der Stiftungskreis will der Angst etwas Positives entgegensetzen: Die Kleinteiligkeit und Dynamik der mittelständischen Wirtschaft im Münsterland, Optimismus, Erfindergeist und nicht zuletzt regionales Engagement und das Ehrenamt könnten durchaus Wege aus der Krise aufzeigen. Stargast Prof. Olaf Arlinghaus will in seinem Vortrag alte Denkmuster aufbrechen und die allgemein hörbaren schlechten Nachrichten relativieren: „Wir konnten mit Prof. Arlinghaus nicht nur einen Wirtschaftswissenschaftler gewinnen, sondern vor allem einen extrem interessanten Menschen mit einer ganz individuellen Sicht auf die aktuellen Entwicklungen“, freut sich Mike Atig, der für den Stiftungskreis die gestreamte Veranstaltung moderieren wird. „Er sieht zunächst einmal das Machbare, die Chancen, ohne die Risiken zu ignorieren. Ich bin sehr gespannt auf die Diskussion nach seinem Vortrag!“ Daran wird sich auch Thomas Pinnekamp beteiligen.

Der Geschäftsführer der Teutemacher GmbH sei ganz gezielt vom Stiftungskreis angesprochen worden: „Thomas Pinnekamp ist nicht nur selbst ein Akteur der regionalen Wirtschaft. Er engagiert sich auch ehrenamtlich für die wirtschaftliche Entwicklung seiner Stadt, aber auch für die Verkehrserziehung von Grundschulkindern in Warendorf. Diese Aspekte geben ihm verschiedene Blickwinkel auf die Stimmungslage der Menschen hier“, so Mike Atig weiter. Warum gerade der Stiftungskreis sich mit dem Thema der Corona-bedingten Zukunftsangst beschäftigt, liegt für Pfarrer Herwig Behring auf der Hand: „Unsere Stiftung wurde gegründet, um die Arbeit der evangelischen Kirche auch in Zukunft noch leisten zu können. Wie diese Zukunft aussieht, betrifft uns also selbst ganz direkt. Aber wir wollen diese Zukunft auch aktiv mitgestalten!“ Dass so eine hochkarätig besetzte Veranstaltung online stattfinden muss, ist den Corona-Schutzvorschriften geschuldet. Allerdings hat die evangelische Christuskirche reichlich Erfahrung mit dem Streaming von Veranstaltungen: „Wir streamen seit Beginn der Pandemie jede Messe und erreichen damit regelmäßig viele Menschen. Auch diese Veranstaltung wird über das Streaming-Portal auf der Website der evangelischen Kirche Warendorf zugänglich gemacht. Jeder kann sich heute um 19.00 Uhr reinklicken und dabei sein, unter www.ek-warendorf.de .“ 

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Kleiner Tempel-3“,2017, Nussbaum, 31 x 19 x 15

21.03.2021   bis   20.06.2021 - 00:00 Uhr


Ausstellung: "Dorissa Lem: POLYPHONIE."


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Dorissa Lem: POLYPHONIE.
Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung

21.03.2021 bis 09.05.2021

Das Stadtmuseum Beckum ist wieder geöffnet. Zum Auftakt des neuen Ausstellungsreigens zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung „POLYPHONIE. Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung“ der Kölner Künstlerin Dorissa Lem. Der Ausstellungstitel „Polyphonie“ spricht von einer aufeinander abgestimmten Vielfalt ihrer Arbeitsbereiche: Holzskulpturen spielen im Raum mit Malerei oder Zeichnung.

Die Künstlerin zeigt in ihrem grafischen Werk Frottagen wie auch bearbeitete Blindzeichnungen. Hier ertastet die Künstlerin mit Graphit Untergründe und reibt Strukturen durch ein aufgelegtes Papier, dort verzichtet sie zunächst auf das kontrollierende Auge und vertraut sich den spürenden Bewegungsimpulsen ihrer Hand an. In beiden Fällen kommt sie zu überraschenden Ergebnissen.

Auch Lems Malerei entsteht in einer Art von bildhauerischem Prozess: mit der Spachtelkante reißt sie ihre Malgründe aus Sperrholz auf. Hier wie dort geht es um Schichten, die sie bei der Skulptur ab- und beim Bild aufträgt. Die Bildschichtungen zeigen eine Durchdringung verschiedener Ebenen und verdichten sich zu einem pulsierenden Farb-raum. Dorissa Lem arbeitet gern zu Musik, ihre Werke Flauto 1 und Flauto 2 korrespondieren beispielsweise mit einem Konzert für Flöte und Orchester von Peteris Vasks.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog in Kooperation mit dem Stadtmuseum Siegburg (dort ist die Ausstellung anschließend zu sehen), unterstützt vom Museumsverein Beckum und der Rudolf Klefisch-Stiftung, Köln.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist für Ihren Museumsbesuch eine Voranmeldung notwendig - Tel. 02521/29266.

Grafik: Kloster Bentlage

10.04.2021   bis   20.06.2021


Ausstellung: "SALIGIA. Die 7 Todsünden" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

  • Sieben Mobile Installationen
  • Samstag, 10. April bis Sonntag, 20. Juni 2021

Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Neid, Faulheit und Völlerei – die sieben Todsünden zeugen von schlechtem Charakter. Sie als Thema für Ausstellungen zu „nutzen“, ist in kulturhistorischen Museen durchaus üblich, denn die Darstellung lasterhaften Verhaltens fasziniert – schon immer!

SALIGIA sind die „Großen Sieben“ und so haben die Kuratoren dieser Kooperationsausstellung sieben bundesweit große Künstler/innen angesprochen und sie gebeten, je eine Sünde künstlerisch zu interpretieren. Damit die Ausstellung mobil ist und auf Wanderschaft gehen kann, haben die Künstler/innen je einen KFZ-Anhänger gestaltet.

Superbia/Hochmut - Stefan Demming
Avaritia/Geiz - Dietmar Schmale
Luxuria/Wollust - Wiebke Bartsch
Ira/Zorn - Beate Passow
Gula/Völlerei - Peer Christian Stuwe
Invidia/Neid - Katharina Krenkel
Acedia/Faulheit - Ottmar Hörl

Weitere Information auf der SALIGIA Webseite: http://die.saligia-kunst.de/

Öffnungszeiten:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Fr. + Sa.: 14-17 Uhr

22.04.2021   bis   20.06.2021


Sonderausstellung "Augenblicke. Malerei und Zeichnung von Rolf Löhrmann"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

Augenblicke. Malerei und Zeichnung von Rolf Löhrmann
22. April - 20. Juni 2021

Der Titel der Ausstellung »Augenblicke« umreißt in doppelter Bedeutung die Bilder des im westfälischen Rheine lebenden Künstlers. Zum einen weisen sie hin auf die Quellen seiner Arbeiten: fast alle basieren auf sogenannten Schnappschüssen, Momentaufnahmen, gefunden in den Printmedien dieser Welt oder in den Weiten des Internets. Diese Fotos entbehren jeglicher Inszenierung, denn die meisten sind entstanden in Augenblicken, die so nur ganz kurz erfassbar und nicht selten von Kriegshandlungen beeinflusst waren.

Zum anderen fokussiert sich Löhrmanns Malerei auf die Augen der abgebildeten Menschen. Sie sind neben der Mimik als Ganzem der Bereich, der die menschlichen Gefühle am eindrucksvollsten und zugleich differenziertesten widerzuspiegeln vermag: Angst, Enttäuschung und Trauer lassen sich in ihnen ebenso ablesen wie Freude, Hoffnung und Gelassenheit. Nicht umsonst sagt man, die Augen seien die Fenster zur menschlichen Seele. Und in eben diese Fenster will uns der Künstler mit seinen Bildern blicken lassen. Dabei ist es im Wesentlichen nicht das Dargestellte an sich, sondern vielmehr das in der Darstellung bewusst Weggelassene und sich erst im Auge des Betrachters wieder Ergänzende, das die eigentliche Bildwirkung erzielt.

Durch künstlerische Verfremdung und Überhöhung macht der Künstler in den seit 2017 entstandenen großformatigen Acrylbildern und Tuschezeichnungen auf das Leid der oftmals durch Flucht und Vertreibung traumatisierten Menschen aufmerksam.

Genau hier berühren sich Löhrmanns Arbeiten und die Intentionen des Westpreußischen Landesmuseums, das in seiner Dauerausstellung unter anderem auch die Themen Flucht und Vertreibung der Menschen aus Westpreußen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dokumentiert und für die Nachwelt sichtbar macht. In diesem Bestreben wider das Vergessen liegt die Schnittmenge zur Malerei von Rolf Löhrmann.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Museumsbesuch über die derzeit gültigen Coronaschutzauflagen unter www.westpreussisches-landesmuseum.de

Foto: Dirk Bogdanski

25.04.2021   bis   25.07.2021


„Die Welt in der Tasche“. Expeditionen ins Ungewisse.


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • Reisebiografien und eine Suche nach dem Glücklichen Arabien

25. April - 25. Juli 2021

Auf der imaginären Landkarte der unendlichen Möglichkeiten sind sie seit Jahrhunderten unterwegs: Autorinnen und Autoren, die in der Fremde nach neuer Inspiration suchen, ihren Erlebnishunger stillen wollen und neue Horizonte ins Visier nehmen – letztlich aber auf der Suche nach sich selbst sind, ihrem eigenen, vielleicht unerfüllten Ich. Das Museum für Westfälische Literatur zeigt in seiner neuen Sonderausstellung, wie westfälische Autoren und Autorinnen auf ihren Reisen andere Länder und Regionen wahrnahmen und wie ihr Werk davon beeinflusst wurde. Die Ausstellung ist im Innen- und Außenraum des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde Stromberg zu sehen.

Schon der Kartäusermönch Werner Rolevinck beschrieb in seinem "Buch zum Lobe Westfalens" (1474) in bester PR-Manier die Großtaten der "Westfälinger" in aller Welt, denen es hierzulande nachzueifern gelte. Die Suche nach dem Anderen, die Faszination des Fremden, zieht sich wie ein roter Faden durch die Literaturgeschichte, auch die westfälische. An ein solches Panorama dockt das Projekt "Die Welt in der Tasche" an. Es markiert wie mit Stecknadeln auf Internet-Reiseportalen jene Sehnsuchtsorte, die die Ferne gleichsam zu magischen Orten werden ließen, von der Arktis bis ins tiefste Afrika, von den Steppen Asiens bis an die kalifornische Westküste. Immer ist Westfalen/Europa der Ausgangspunkt und immer führte der Weg zurück in die Heimat, die, auf der Grundlage neu gesammelter Erfahrungen, sozialhistorisch und mentalitätsgeschichtlich neu, bewusster wahrgenommen, neu "gelesen" wird.

Das Projekt „Die Welt in der Tasche“ stellt unterschiedliche Reisebiografien vor. Es spürt Motivationen nach, sammelt Lust- und Frusterlebnisse – bis hin zum Stoßseufzer: „Ach, wie schön ist es doch, wieder zu Hause zu sein, wäre ich doch lieber gleich daheim geblieben!“

Neben dem Ausstellungsbereich im Literaturmuseum sind im Außenraum großformatige Installationen mit Informationen zu Reiseautorinnen und –autoren verschiedener Epochen zu sehen. Eine eigene Abteilung bilden die Reisen des aktuellen Droste-Preisträgers Michael Roes, die multimedial im Gartenhaus zu erleben sind. In seinem aktuellen Essayband "Melancholie des Reisens" stellt Roes die These auf, dass der träge und verwöhnte moderne Mensch nur durch radikale Fremderfahrung zu sich selbst finden könne. Roes hat bisher 13 Romane geschrieben und fast alle spielen in der Ferne. Alle Handlungsorte hat er zuvor ausgiebig bereist, um seine Geschichten so lebensecht und körperlich wie möglich erzählen zu können. Zu sehen sind Filme, Fotos und natürlich Texte von unterwegs. Des Weiteren gibt es an den Audioinseln im Museumspark musikalische Kostproben einer Zusammenarbeit mit dem israelischen Komponisten Amos Elkana zu hören, für die Roes die Texte beigesteuert hat.

Zur Online-Eröffnung und Einführung bietet das Literaturmuseum eine szenische Lesung mit Carsten Bender und Walter Gödden am 25.4. um 11 Uhr per Videostream auf www.kulturgut-nottbeck.de . Darüber hinaus sind weitere Kurzvideos geplant, die sich einzelnen Autorinnen und Autoren der Gegenwart und deren Reisetexten widmen und im Verlauf der Ausstellungszeit veröffentlicht werden.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02529/9497900 oder per E-Mail (museum@kulturgut-nottbeck.de) im Museum anzumelden. Zudem ist die Vorlage eines offiziellen negativen Corona-Schnelltestergebnisses notwendig, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

02.05.2021   bis   29.08.2021


"Geld und Glaube – Wechselausstellung im Museum Relígio"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

2. Mai bis 29. August 2021

Die Ausstellung „Geld und Glaube“ im Relígio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam. Dank der Förderung durch die Sparkasse Münsterland Ost sowie der Kulturstiftung der Provinzial Versicherung konnte ein umfangreicher gleichnamiger Begleitband erscheinen, der Im Buchhandel und im Museum erhältlich ist .

In fünf Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Zusammenspiels von Geld und Glaube gezeigt:

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern auch Regeln zum Zinsverbot. Gemeinsamkeiten der religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld werden beispielhaft gezeigt. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung auch einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Hier werden hochwertige Grafiken, Spendenkassen der drei Religionen sowie Kollektengeldquittungen präsentiert. Zentral ist auch der Umgang mit Geld bei religiösen Festen – Tauftaler, Konfirmationsgeld oder Hochzeitsmünzen sind Teil der Ausstellung.

Sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück zeugen vom Umgang mit Geld in volkstümlichen Legenden, Sagen und Märchen. Geld und Reichtum, Frömmigkeit und Armut sowie Glück und Unglück sind vielfach genutzte Motive, wobei die ausgestellte Grafik vom Geldteufel nur ein Beispiel von vielen ist.

Bei einer Ausstellung mit dem Titel „Geld und Glaube“ ist es unerlässlich, auch der materiellen Form des Geldes eine eigene Abteilung zu widmen. In der Abteilung „Münzgeld und Glaube“ wird die enge historische Verwobenheit der beiden Bereiche anhand der bildlich-religiösen Motive auf Münzen oder Geldscheinen verdeutlicht. Hier ist auch der sogenannte Pesttaler zu sehen, von dem man sich schützende Wirkung erhoffte.

Und auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Die Ausstellung lebt vor allem von Leihgaben: Sie kommen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Historischen Museum Hamburg, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Erfurt und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum in Münster, sowie aus Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Die Eröffnung wird perZoom am 2. Mai 2021 um 15 Uhr digital übertragen. Der Zugangslink findet sich auf der Homepage des Museums unter Veranstaltungen. Das Begleitprogramm wird entsprechend der Corona-Situation aktuell auf der Homepage veröffentlicht.

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 bis 18 Uhr

Für den Besuch der Ausstellung ist nach aktuellen Vorgaben eine Anmeldung sowie ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Abbildung:
„Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D’Argent“
Imagerie d’Epinal, Frankreich, Pellerin-Bilderbogen, ca. 1880
Holzschnitt, koloriert
H. 20,5 cm, B. 32 cm
Inv.-Nr. 19-0936
Foto: Stephan Kube, Greven

Foto: Stadt Warendorf

30.05.2021   bis   04.07.2021


Ausstellung "Kaj Osteroth_Bestenfalls Gespenster_Malerei"


Warendorf
Stadtmuseum Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

30. Mai - 04. Juli 2021

Bestenfalls Gespenster - Stadtmuseum Warendorf öffnet seine Pforten mit einer Ausstellung der Künstlerin Kaj Osteroth

Nach langer, CORONA-bedingter Schließung freut sich die Stadt Warendorf, nun auch das Stadtmuseum im Historischen Rathaus wieder für Besucher*innen öffnen zu dürfen. Vom 30. Mai bis zum 4 Juli zeigt die Stadt Warendorf in Kooperation mit dem Kreiskunstverein Beckum-Warendorf eine Ausstellung mit der international renommierten Künstlerin Kaj Osteroth. Die Ausstellung wurde durch ein Arbeitspakt-Stipendium des MWFK sowie das NEUSTART KULTUR-Stipendium der Stiftung Kunstfonds gefördert.

Kaj Osteroth wurde 1977 in Beckum geboren. Heute lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Berlin und Brandenburg. Sie studierte an der Universität der Künste bei Stan Douglas und beendete dort 2006 als Meisterschülerin ihr Kunststudium, gefolgt von einem Magister Abschluss in Ethnologie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin in 2008. 2009 bis 2014 war sie wiederholt als Künstlerin und Kulturproduzentin in Johannesburg, u.a. in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts, für eine Künstler*innen-Residenz an den Bag Factory Artists´ Studios und für das ifa-geförderte, mehrteilige Künstler*innenprojekt Vanilla Facts. Ergebnisse dieser vielfältigen Arbeitsaufenthalte flossen in eine Reihe von Malereien, die sie 2016 in ihrer ersten Solo-Ausstellung „No name for my desire“ im Projektraum uqbar in Berlin vorstellte.

Die Gespenster, mit denen Kaj Osteroth die Bersucher*innen in Ihrer Ausstellung konfrontiert bezeichnet Sie selbst als „eine Macht des per Definition Imperfekten und nicht Legitimierten. Jener Macht, die man für vergessen und begraben hielt.“ Denn „was muss sich unsere, sich auf Privilegien ausruhende Gesellschaft mehr fürchten? Die Vergangenheit, die Zukunft, oder die Diversität …“ fragt die Künstlerin mit und in Ihren Bildern.

„Die Malerei von Kaj Osteroth ist auf den ersten Blick nicht gefällig, sondern ein Ausdruck, zu dem sich die Betrachter*innen persönlich verhalten müssen“, stellt Horst Breuer, Leiter des Kulturbüros fest, der gemeinsam mit Alfred Smieszchala die Ausstellung kuratiert hat. Ebenso wie Bürgermeister Peter Horstmann bedauern die beiden sehr, dass es am Eröffnungstag keine offizielle Vernissage geben kann, bei der die Künstlerin und die Besucher*innen miteinander ins Gespräch kommen können. „Die geltenden CORONA-Schutzbestimmungen lassen es nur zu, dass maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellungsräume besuchen dürfen“, macht Bürgermeister Peter Horstmann deutlich. „Gleichwohl freuen wir uns natürlich sehr, überhaupt wieder öffnen und damit Kultur wieder zugänglich machen zu können.“

Auf Basis der geltenden CORONA-Schutzbestimmunen ist die Ausstellung Dienstag bis Freitag von 15:00-17:00 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 14:00-17:00 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist verpflichtend. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information unter der Rufnummer 0 25 81 / 54-54 54 montags bis freitags von 11:00-16:00 Uhr und samstags von 10:00-13:00 Uhr entgegen. Aus Personal-planerischen Gründen ist es erforderlich, sich jeweils spätestens am Vortag des geplanten Besuches anzumelden. Jeweils zur vollen Stunde können maximal 5 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Der Besuch muss auf jeweils 45 Minuten begrenzt werden, um die Hygienebestimmungen einhalten zu können. Besucher*innen, die sich angemeldet haben, müssen sich beim Eintritt in die Ausstellungsräume entweder über die für das Museum eingerichtete Luca-App einloggen oder sich alternativ in eine dort ausliegende Kontaktliste eintragen. Im Gebäude des Rathauses sowie in den Ausstellungsräumen gelten sowohl die Pflicht, FFP2-Maken zu tragen als auch die bekannten Abstandsregeln.

Tourist-Information (zur Terminvereinbarung)
Mo-Fr.                        11:00-16:00 Uhr
Sa.                             10.00-13:00 Uhr

Stadtmuseum Historisches Rathaus
Di-Fr.              15:00-17:00 Uhr
Sa. u. So.      14:00-17:00 Uhr

Button Veranstaltungstipps schicken

Was ist los im Kreis Warendorf? Schicken SIE uns Ihre Veranstaltungstipps!