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Markus & Ina
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Sonntag 9.8.

07.08.2020   bis   09.08.2020


Ahlen: Im Biergarten Flöz wird "auf Hut" gespielt


Ahlen
Zeche Westfalen
Biergarten Flöz

07. - 09. August 2020
Freitag + Samstag ab 15.00 Uhr
Sonntag ab 12.00 Uhr


Der Biergarten Flöz auf der Zeche Westfalen in Ahlen ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Einer der schönsten Plätze in Ahlen lädt an diesem Wochenende wieder zum Verweilen ein. Corona-bedingt ist das Shim Sham noch immer geschlossen.

  • Am Freitag wird um 18:00 Uhr BINGO im Flöz gespielt. Es gibt tolle Sachpreise zu gewinnen.
  • Am Samstag freuen wir uns auf Cosimo Erario der ab 20:00 Uhr von der Flöz Bühne für die Gäste spielt. Der im Jahr 2016 zweifache Preisträger bei International Global Music Award und Prestige Music Award hat bereits 7 CDs veröffentlicht. In seiner unplugged performance gestaltet der Gitarrist und Liedermacher eine bunte musikalische Collage mit Pop Songs in italienischer Sprache, Instrumentalstücke und Jazz Improvisationen und schafft somit einen stilvollen mediterranen Abend geprägt durch seine eigene musikalische Welt.
  • Am Sonntag dürfen sich unsere Gäste im Biergarten ab 18:00 Uhr auf die MemoReals freuen. MemoReals ist eine junge Band aus Oelde. MemoReals freut sich auf den Auftritt im Biergarten Flöz und möchte Euch etwas Ablenkung verschaffen. Das Repertoire ist Pop-Musik, Schlager und Rock-Titel, die viele kennen und da darf man schon mal mit grooven.

Cosimo Erario und die MemoReals spielen im Biergarten Flöz auf Hut. Das heißt kein Eintritt. Die Gäste belohnen die Künstler nach eigenem Ermessen durch eine Spende in den Hut. Die Künstler wollen so in dieser schweren Zeit zeigen das es um die Musik geht und die Zuhörer können die Künstler unterstützen, die es momentan sehr schwer haben.

Marienbögen 2018_2

08.08.2020   bis   17.08.2020


"Heimatfest Mariä Himmelfahrt unter Corona-Bedingungen"


08. - 17. August 2020

Gemeinsam mit der Stadt Warendorf planen die Beteiligten des Heimatfestes anstelle der üblichen Aktivitäten rund um Mariä Himmelfahrt, digitale Angebote ins Netz zu stellen. Die Pferdeprozession, das Aufstellen der Bögen und die kirchliche Prozession fallen coronabedingt aus. Auch die Kirmes und das Schützenfest dürfen in diesem Jahr nicht stattfinden.

Im Gespräch mit Bürgermeister Axel Linke überlegten sich die Beteiligten ein alternatives Konzept, um trotz der Corona-Pandemie an das Heimatfest Mariä Himmelfahrt zu erinnern. Bilderschauen und Filme aus früheren Festen werden dabei auf verschiedenen Online-Plattformen präsentiert. Dazu kommen die in diesem Jahr hinsichtlich Programm und Teilnehmerzahl reduzierten Messen in St. Laurentius und in der Marienkirche. Angedacht ist die Übertragung mindestens eines Gottesdienstes im Livestream.

Die Bogengemeinschaften planen das Aufstellen von Holzmodellen der Bögen in Geschäften in der historischen Altstadt. Die Modelle werden in der Festwoche präsentiert. Gemeinsam appellieren Stadt, Bogengemeinschaften, Bürgerschützenverein und Pfarrgemeinde an die Hauseigentümer und Geschäftsleute in der Altstadt, in diesem Zeitraum auch die Stadt- und Kirchfahnen aufzuhängen und in den Schaufenstern Marienbildnisse zu präsentieren.

09.08.2020 - 09:00 Uhr


"STADTRADELN" in Ahlen


Für alle, die Spaß am Fahrradfahren haben, gibt es eine gute Nachricht. Das „Stadtradeln“ findet auch in diesem Jahr wieder statt. Vom 9. bis 29. August 2020 heißt es wieder: Kilometer sammeln für ein gutes Klima.

Interessierte können sich auf der Internetseite Stadtradeln anmelden.

09.08.2020 - 11:00 Uhr


"Öffentliche Sonderführung durch das Westpreußische Landesmuseum"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

Heute lädt das Westpreußische Landesmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster im Herzen Warendorfs um 11 Uhr zu einer öffentlichen Sonderführung ein. Bei dem etwa einstündigen Rundgang erfahren die Besucher*innen Interessantes, Spannendes und Wissenswertes über die deutsch-polnische Kulturregion Westpreußen, die heute zum Staatsgebiet Polens zählt. Der historische Parcours führt von den mittelalterlichen Anfängen über die kulturelle Blütezeit des 17. und 18. Jahrhunderts bis in das durch zwei Weltkriege und gewaltige Bevölkerungsverschiebungen geprägte 20. Jahrhundert. Der Rundgang wird durch eine Besichtigung der Klosterkirche abgeschlossen.

Nach der Führung ist ein Verbleib im Museum und der Besuch der aktuellen Sonderausstellung »1920 – Eine Provinz verschwindet« selbstverständlich möglich.

Aufgrund der coronabedingten Schutzmaßnahmen ist die Teilnehmerzahl auf fünf Personen beschränkt. Eine vorherige Anmeldung ist daher wünschenswert. Gern können die Besucher*innen aber auch spontan an der Veranstaltung teilnehmen, sofern noch freie Plätze vorhanden sind.

Die Kosten für die Führung betragen pro Person 2,50 € zuzüglich zum Eintrittspreis von 4,00 €.

Anmeldungen bitte telefonisch unter 02581/927770 im Westpreußischen Landesmuseum.

Foto: WFG Ahlen

09.08.2020 - 14:00 Uhr


Förderturmbesteigung in Ahlen


Ahlen

Der Förderverein Fördertürme plant aktuell eine kleine und "coronagerechte" Förderturmbesteigung, nachmittags am 09. August.

09.08.2020 - 14:30 Uhr


"Seniorenkino" in Ahlen


Ahlen
Kino CinemAhlen
Alter Hoff 11

Die in Ahlen gedrehte Krimikomödie „Faking Bullshit“ wird  nach der Wiedereröffnung des Cinema Ahlen im Rahmen des VHS-Seniorenkinos heute um 14.30 Uhr aufgeführt. Die Einführung in den Film, in dem Adrian Topol und Bjarne Mädel in Hauptrollen zu sehen sind, hält Manfred Gesch.

In einer Kleinstadt irgendwo in Nordrhein-Westfalen: Die Polizisten Deniz, Rocky (Adrian Topol) und das Paar Netti und Hagen stehen sich die Beine in den Bauch, weil im Ort nichts los ist. In der quasi kriminalitätsfreien Stadt hat man sich an die beschauliche Situation gewöhnt und so kommt es, dass die Beamten einen für ihre Branche recht entspannten Job haben. Mit der Idylle ist es allerdings vorbei, als Tina in der Wache auftaucht. Ihr wurde aufgetragen, die Wache aufzulösen, da die Polizisten angesichts der niedrigen Kriminalitätsrate überflüssig geworden sind. Der Leiter der Wache hat sich mit seinem Schicksal abgefunden - ganz im Gegensatz zu seinen Kollegen, die ihre Arbeitsplätze retten wollen. Also wechseln sie die Seiten und sorgen für eine steigende Kriminalitätsrate. Im Obdachlosen Klaus (Bjarne Mädel) haben sie auch schon den perfekten Schuldigen für ihre fingierten Straftaten gefunden. Doch sie haben nicht mit Tina gerechnet, die ihren Plan durchschaut.

Die Eintrittskarten sollen möglichst online auf der Homepage des Cinema Ahlen gekauft werden. Wer Karten an der Kinokasse direkt vor der Vorstellung erwerben möchte, muss sich im Foyer in eine Liste eintragen. Das Gleiche gilt bei telefonischen Kartenvorbestellungen. Im Kino besteht aufgrund der aktuellen Hygienevorschriften Maskenpflicht. Diese ist aufgehoben, sobald man den Kinosessel erreicht hat.

In der Pause wird Kaffee zu erschwinglichen Preisen angeboten, der mit in den Saal genommen werden soll.

Kartenerwerb auf der Homepage: www.cinemahlen.de

Kartenvorbestellung im Cinema, T. (02382) 9409805

Laurentius Kirche Warendorf

09.08.2020 - 17:00 Uhr


"Festwoche Mariä Himmelfahrt" in Warendorf


Mariä Himmelfahrt fällt nicht aus! Auch wenn die Corona Pandemie und die damit verbundenen Auflagen dies auf den ersten Blick nahelegen. Und es ist anders, kann aber gerade deshalb trotzdem zu einem intensiven, weil neuem Erleben des vertrauten Festes werden. Um möglichst vielen Menschen eine besondere Begegnung mit dem Ausgangspunkt, nämlich dem Gnadenbild zu ermöglichen, stieß Kantor Ratermann die Reihe „Musik und Wort zur Nacht“ an. Geistliche Abendmusiken mit unterschiedlichster musikalischer Gestaltung werden an den Werktagen vom 10. bis 14. August in der Pfarrkirche St. Laurentius angeboten. Für jeden ist etwas dabei! Neben Musik und Wort wird als weiteres Gestaltungselement Licht eingesetzt: Die Pfarrkirche wird ausschließlich durch Kerzenlicht illuminiert. Es bezeichnet den Besuchern zudem die möglichen Plätze im Kirchenschiff. Zwei geistliche Musiken an den Sonntagen 9. bzw. 16. August jeweils um 17 Uhr bezeichnen die  konzertanten Pole der Festwoche.

Am Beginn der Festwoche zu Mariä Himmelfahrt begeht Warendorf am Sonntag, 9. August die äußere Feier des Pfarr- und Stadtpatrons St. Laurentius. Am Sonntagnachmittag wird um 17 Uhr mit einem Orgelkonzert in der Pfarrkirche St. Laurentius auf den Festtag für Pfarrei und Stadt aufmerksam gemacht. Mit festlichen Musiken, unter anderem eine Transkription des ersten Satzes der 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, werden die Besucher auf die Festwoche eingestimmt. Interpret ist Ulrich Grimpe (Freckenhorst, Referent für Kirchenmusik im Bischöflichen Generalvikariat).

25.09.2019 - 17:00 Uhr   bis   27.09.2020 - 18:00 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

Corona-Infos

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

09.05.2020   bis   12.09.2020


AUSSTELLUNG "Museum der Menschheit" in Ahlen


  • Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben – Portraitausstellung vom 9. Mai – 12. September
  • Schön wäre es gewesen, wenn am Samstag, den 9. Mai, die große Portraitausstellung „Museum der Menschheit“ hätte beginnen können.

Wie auf dem zentralen Ausstellungsplakat steht. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Denn etwa 200 Ahlener sind von Ruben Timman fotografiert worden, von denen etwa 50 Fotos ausgewählt wurden, die in der ganzen Stadt aufgehängt werden sollten. Zusammen mit Portraits von Menschen aus aller Welt, die Timman in schwierigen Lebenslagen - etwa im Krieg, in Flüchtlingslagern und armen Regionen - fotografiert hat. „Würde, das ist ja das zentrale Thema, hat jeder Mensch und die will ich auf den Portraits zeigen“, bekräftigt Timman. Auch in Ahlen wird das gelingen und Gleichwertigkeit aller Menschen demonstrieren, ob arm oder wohlhabend, geflüchtet, zugewandert oder hier geboren, behindert oder nicht.

Viele Kooperationspartner haben sich schon Gedanken über Begleitveranstaltungen gemacht und Sponsoren haben viel Geld zur Verfügung gestellt.

„Das ist für uns natürlich eine große Verpflichtung, es nachzuholen“, sagt Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller. Wie beindruckend wäre es, wenn auf dem Gebrüder-Kerkmann-Platz die Ruine mit 4 x 2 Meter großen Portraits eingehüllt wäre, wenn an der Zeche unter dem Maschinengang mit 3 x 5 Meter großen Portraits eine besondere Hommage an die Bergarbeitergeschichte erfolgen könnte. Und wenn überhaupt vom Marktplatz an durch die ganze Fußgängerzone die 2 x 1 Meter großen Portraits für 4 Monate hängen würden.

„Das haben wir alles schon ausgemessen und die Standorte bestimmt und vieles mehr“, bedauert Zöller. Auch das Begleitprogramm mit Musik-Events und Führungen, mit Theater und Lesungen waren auf gutem Weg.

Wann es jetzt stattfinden kann, darüber müssen Innosozial und der Kooperationspartner KunstvereinAhlen neu nachdenken. „Wenn wir Ende Mai absehen können, das Stabilität in Corona-Zeiten eintritt, dann könnte es vielleicht Ende August beginnen und sonst nächstes Jahr“, da ist sich die Vorbereitungsgruppe einig. Auf keinen Fall fällt die Ausstellung ganz aus.

Foto: Christoph Steinweg

30.05.2020 - 17:20 Uhr   bis   06.09.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Simply The Best – Neuerwerbungen aus 20 Jahren" in Münster


Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1

Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster wird im Herbst 20 Jahre alt und richtet den Blick aus diesem Anlass auf seine zwanzigjährige Sammlungsgeschichte. Die Ausstellung „Simply The Best – Neuerwerbungen aus 20 Jahren“ stellt die bedeutendsten und schönsten Werke des Picasso-Museums von Georges Braque, Marc Chagall, Henri Matisse und Pablo Picasso in einen spannungsreichen Dialog. Vom 30. Mai bis zum 6. September 2020 zeigt die Schau mit rund 150 Grafiken, Keramiken und Fotografien die kreativen Querverbindungen zwischen den vier großen Ausnahmekünstlern, die im Picasso-Museum eine gemeinsame museale Heimat gefunden haben.

 „Museen sind weltliche Tempel der Ewigkeit und gemessen an der Ewigkeit sind 20 Jahre ein Klacks“, so Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Für unseren Namensgeber und Patron Pablo Picasso galt die Devise „Der ganze Reiz der Kunst liegt im Beginnen“. In diesem Sinne sehen wir auch unsere Sammlung erst am Anfang einer vielseitigen Entwicklung.“

 „Simply The Best“ vereint die Sammlungshighlights des Picasso-Museums auf ungewöhnliche Art und Weise: Picasso ist mit Werken der Suite Vollard, großformatigen Lithografien und farbenprächtigen Linolschnitten vertreten. Die stille und feierliche Bildwelt der Grafiken seines künstlerischen Mitstreiters Georges Braque antwortet den Werken des Spaniers. Der Beginn des Ersten Weltkriegs markiert das Ende ihrer engen Zusammenarbeit. Als schöpferisches Duo hatten beide den Kubismus als größte Revolution in der Kunst des noch jungen 20. Jahrhunderts entwickelt. Als Braque schwer verwundet aus dem Krieg heimkehrt, muss er feststellen, dass sich Picasso schon längst anderen Stilformen zugewandt hat. So wird der Franzose ab den frühen zwanziger Jahren zum behutsamen Reformer und Verwandler vormals kubistischer Gestaltungsmuster. Er entwickelt nun eine ganz eigene Bildsprache, wobei er einmal gefundene Bildthemen mit großer Konsequenz immer wieder variiert und durchdekliniert.

Marc Chagalls Grafiken bestechen hingegen durch ihre Vermischung von Realem und Traumhaften. Wie der Künstler einmal ausführte, brachte er seine Themen und Motive aus dem heimatlichen Russland mit nach Paris. In diesem Schmelztiegel der Avantgarden entwickelt er seine ganz eigene Formsprache, in der sich Fantastik und Realistik auf ganz eigentümliche Weise begegnen. Der vierte im Bunde ist Henri Matisse, dessen Werke der Zwanziger- und Dreißiger-Jahre wiederum die traumwandlerische Sicherheit eines großen Zeichners verraten. Der Franzose läutert und entschlackt die Kompositionen, bis er zeichnerisch die Essenz der Dinge erfasst.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 Uhr bis 17 Uhr

Audioguide:
Zur Ausstellung ist ein Audioguide an der Kasse erhältlich (3 Euro).

Führungen:
Private und öffentliche Führungen sind wieder möglich. Nähere Informationen zu den Angeboten finden Sie auf der Webseite des Kunstmuseum Pablo Picasso.

Foto: St.-Franziskus-Hospital

05.06.2020   bis   27.09.2020


Ausstellung "Die Birke hat´s geflüstert" in Ahlen


Ahlen
St.-Franziskus-Hospital
Robert-Koch-Straße 55

  • Endlich wieder Kunst im Eingangsbereichs des St. Franziskus-Hospital - derzeit nur für Mitarbeiter, Patienten und genehmigten Besuchern sichtbar.

Bereits die „Sandbilder“ von Karl Pichols Ausstellung im Jahr 2017 wurden im Ahlener Krankenhaus gut verkauft und sorgten bei Kunstfreunden für positive Resonanz. Ab jetzt gibt es im Foyer des St. Franziskus-Hospitals Ahlen seine neusten Werke zu sehen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen sind die Werke derzeit nur für Mitarbeiter, Patienten und genehmigten Besuchern sichtbar. Sobald sich die Besucherreglung im Ahlener Krankenhaus ändert, sind alle Besucher wieder herzlich willkommen zum Betrachten der Fotowerke. Karl Pichols Bilder widmen sich diesmal der Baumkunst. „Die Birke hat`s geflüstert“ heißt seine neue Ausstellung und arbeitet mit interessanten Motiven von Baumstämmen und Bäumen.

„Die Natur zeigt uns ihre Schönheit auf so vielfältige und eindrucksvolle Weise. Sich für spezielle Motive zu entscheiden, diese dann zu fotografieren, künstlerisch zur transportieren und wieder in neuartige Kunst umzuwandeln ist eine Herzensangelegenheit von mir. Für mich beginnt das zauberhafte Wahrnehmen schon beim Blick durch die Kamera. Bei den Bäumen habe ich mich in diesem Fall vor allem auf Birken, aber auch andere Baumstämme konzentriert“, beschreibt Karl Pichol die Entstehung seiner 30 Werke.

Durch die jeweilige Farbgebung, Verstärkung und Schwächung von Schattierungen am Computer entstanden sowohl realistische anmutende wie auch rein gegenstandslose Bilder des 75-jährigen Künstlers. Diese sind auf Leinwand oder Karton gedruckt und können in unterschiedlichen Größen bestellt werden. Der Erlös kommt auch in dieser Ausstellung wieder der „Aktion Benjamin“ zugute, mit deren Hilfe Kinder aus Krisengebieten im Ahlener Krankenhaus behandelt werden.

Pro Motiv möchte Pichol nicht mehr als fünf Bilder verkaufen. Der Preis richtet sich nach der jeweiligen Größe und ist in einer Liste an der Krankenhausinformation zu sehen. Interessenten können sich für den Kauf eines Bildes an der Information des St. Franziskus-Hospitals vormerken lassen oder den Künstler direkt unter der Telefonnummer 02382-18 51 kontaktieren. Die Werke werden die nächsten Monate im Foyer ausgestellt sein.

25.06.2020   bis   18.10.2020


Ausstellung: "Eine Provinz verschwindet"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

25. Juni 2020 – 18. Oktober 2020

Vor genau 100 Jahren trat der Versailler Vertrag in Kraft. Nachdem der Erste Weltkrieg Millionen von Menschenleben gefordert hatte, schufen die Friedensschlüsse zwischen der Entente und den Mittelmächten – die Pariser Vorortverträge – eine neue Friedensordnung für Europa. Die Regelungen führten aber auch zu radikalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen. Besonders die in den Verträgen beschlossenen territorialen Bestimmungen führten zu gewaltigen politischen und sozialen Umwälzungen.

14 neue Staaten entstanden, es gab 11.000 Kilometer neue Außengrenzen. Damit verbunden kam es zu Zwangswanderungen bisher nicht gekannten Ausmaßes: Mitte der 1920er Jahre lag die Zahl der Flüchtlinge, Vertriebenen und Umsiedler bei fast zehn Millionen Menschen. Allein die Mittelmächte hatten mindestens zwei Millionen Menschen aus ihren verloren gegangenen Territorien aufzunehmen.

Die Wucht der Vertragsbestimmungen traf das Deutsche Reich hart. Neben anderen Abtretungen waren es vor allem die Gebietsverluste im Osten, die weitreichende Folgen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft hatten.

Für die Provinz Westpreußen wirkte sich die Forderung des in Versailles neu gegründeten Staates Polen nach einem freien Zugang zur Ostsee besonders negativ aus. Der größte Teil der Provinz wurde aufgrund der Friedensbestimmungen abgetreten und bildete als Woiwodschaft Pommerellen einen Teil des neuen Staates Polen. Die staatliche Existenz der Provinz Westpreußen war mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 beendet, hunderttausende Menschen verließen ihre Heimat. Nur in einem kleinen Teil der Provinz konnten die Menschen im Rahmen einer Volksabstimmung 1920 über die staatliche Zugehörigkeit dieses Gebietes entscheiden – wie zeitgleich in Ostpreußen stimmten hier über 90 Prozent der Menschen für den Verbleib bei Deutschland.

Die Ausstellung ruft die weitreichenden Vorgänge dieser Jahre in Erinnerung und geht auch der Frage nach, wie sich die territorialen Veränderungen auf die Gesellschaften in Deutschland und Polen auswirkten. Dabei spielt auch die Frage eine bedeutende Rolle, wer von den Deutschen nach 1920 die Provinz Westpreußen verließ und wer blieb. Auch die Frage nach der Herkunft der neu in die vormals deutschen Gebiete zugewanderten Polen ist hierbei von Bedeutung.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
10 – 18 Uhr

Eintritt:
Eintrittspreis 4,00 €
Ermäßigt 2,50 €
Familienkarte 7,00 €

Foto: Alexander Basta

01.07.2020   bis   30.08.2020


"(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraitaufnahmen von Alexander Basta"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße

01. Juli - 30. August 2020
dienstags - sonntags 11.00 - 18.00 Uhr

Das Museum Relígio freut sich sehr, dass der Lockdown für den Kreis Warendorf wieder aufgehoben wurde und die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraitaufnahmen von Alexander Basta“ nun für die Besucherinnen und Besucher eröffnet werden kann:

In Zeiten von Krieg, Terror und großer Migrationsbewegungen ist die Auseinandersetzung mit dem Streben nach Frieden aktueller denn je. Auch die Corona-Pandemie seit Anfang des Jahres verunsichert die Menschen weltweit und verändert sensible Gesichtspunkte von Friedensprozessen. Da das Museum seine für 2020 geplante Wechselausstellung „Geld und Glaube“ ins Jahr 2021 verschoben hat, zeigt das Museum Relígio nochmals die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraits von Alexander Basta“.  

Sie portraitiert 40 Menschen aus dem Münsterland, die aus ihrem Leben berichten, von Wendepunkten und besonderen Ereignissen erzählen. Sie alle haben in ganz unterschiedlicher Weise dabei ihren Weg zum Frieden gefunden haben, anderen Menschen dabei geholfen Frieden zu finden oder sich für einen Weg zum Frieden engagiert.

Der Düsseldorfer Fotograf Alexander Basta hat die Protagonisten der Ausstellung in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien abgelichtet. Neben seinen künstlerischen Portraitaufnahmen werden die dazugehörigen Erzählungen gezeigt. Im Zusammenspiel der Portraitfotos mit den Erzählungen ergibt sich ein faszinierendes Spektrum von Friedenvorstellungen und vom Ringen um Frieden. Die Portraitierten stammen aus verschiedenen Alters- und Sozialgruppen. Sie haben vielfältige Erfahrungen mit Frieden gemacht. Für jeden Menschen bedeutet Frieden etwas anderes. Neben der politischen „Abwesenheit von Krieg“ oder dem allgemeinen Weltfrieden ist er für Viele etwas sehr persönliches. Die Portraits und die Erzählungen spiegeln dies wieder.

05.07.2020   bis   18.10.2020


Ausstellung "GO EAST! HEIMAT ANDERS DENKEN"


Oelde-Stromberg
Museum für Westfälische Literatur
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • 05. Juli - 18. Oktober 2020
  • GO EAST! HEIMAT ANDERS DENKEN
  • Westfälische AutorInnen unterwegs in Europa

Neue Welten, neue Horizonte. Was erzählen Sie uns? Und wer erzählt da überhaupt? Das Literaturmuseum Haus Nottbeck lud für sein neues Projekt „Go East!“ vier Autoren und eine Autorin ein, über ihre Reiseerfahrungen zu berichten und ihre Reisetexte vorzustellen. Das Gemeinsame daran: Sabrina Janesch, Martin Becker, Marc Degens, Marius Hulpe und Ralf Thenior lebten eine Zeitlang in Osteuropa und rückten diese Phase – zumindest temporär – in den Mittelpunkt ihres Schreibens. Auf unterschiedliche Weise: Im Roman, Erzählung, Lyrik, Reportage, Tagebuch, Blog, alles ist dabei. Darüber hinaus sind andere künstlerische Formate präsent: Film, Musik, Fotografie, Zeichnungen und Textbilder.

Alle Beteiligten empfanden die Begegnungen mit fremder Kultur als Herausforderung und – im Nachhinein – als wesentliche Erweiterung ihres Lebenshorizonts. Und: Sie wurden Zeugen einer ursprünglichen Erzählfreude und Erzähllust, die hierzulande kaum noch anzutreffen ist. Woraus sich die Frage ableitet: „Was hat der Osten, was der Westen nicht hat?“ Und weiter gefragt: Wie kann man Ressentiments abbauen und die Kultur des anderen besser verstehen und einordnen? Ein Blickwinkel, der natürlich auch die politischen Gegebenheiten einschließt. Inwieweit prägen gesellschaftliche Rahmenbedingungen das Denken und letztlich auch das Schreiben und die Wahrnehmung von Literatur? Viele Fragen, auf die die Ausstellung und das gleichnamige Festival „Go East!“ eine Antwort suchen.

Ralf Thenior war 1996 sechs Wochen lang Stadtschreiber im bulgarischen Plowdiw. „Ich hatte keine Erwartungen, keine Hoffnungen, keine Illusionen, auch keine Bilder, was mich erwartet, ich war einfach neugierig.“

Der Autor und Journalist Martin Becker ist seit seiner Kindheit vom tschechischen Virus infiziert. Initialerlebnisse waren die Kinderserie „Pan Tau“ und der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Der 1982 in Soest geborene Lyriker und Romanautor Marius Hulpe unterrichtete mehrere Jahre an der Jagiellonen Universität in Krakau. In jener Zeit vollzog sich ein radikaler Wandel in der polnischen Politik hin zum rechtsnationalen Kurs unter Jarosław Kaczyńskis PiS-Partei.

Für Sabrina Janesch, Tochter einer polnischen Mutter, ist das in ihrer Familie verbreitete Erzählgut ein unerschöpfliches Stoffreservoir. Aus ihm schöpfte sie vor allem in ihrem in Polen spielenden Erfolgsroman „Katzenberge“.

Eine wiederum ganz andere Textform begegnet einem bei dem Romanautor und Herausgeber Marc Degens, der von 2007 bis 2010 in Armenien lebte. Sein Reportageroman „Eriwan“ (2017) ist kein Reisebericht im herkömmlichen Sinn, sondern eher eine unterhaltsame Daily Soap, in der uns der Autor an seinem Privatleben teilhaben lässt.

Wer das Nottbecker Literaturmuseum besucht, kommt gleich mehrfach auf seine Kosten: Einblicke in fremde Lebenswelten, spannende Lektüre und persönliche Begegnungen in Form von Texten, Videointerviews, Wort- und Soundfunden wecken das Fernweh und die Lust auf literarische Exkursionen abseits ausgetretener Pfade. Neben den Schriftbildern von Ralf Thenior ist im Gartenhaus auch dessen Soundinstallation „Taxi Water“ zu erleben, die er mit seinem langjährigen Musikerkollegen und Reisepartner Ralf Werner konzipiert hat.

Die Ausstellung ist im Literaturmuseum, im Gartenhaus sowie im Museumspark des Kulturguts zu sehen. Eröffnet wird das Projekt mit der Online-Premiere der Video-Interviews mit den teilnehmenden Autorinnen und Autoren am 5. Juli (ab 11 Uhr) auf der Internetseite www.kulturgut-nottbeck.de 

Das im Begleitprogramm vorgesehene Literatur- und Musikfestival "Go East!" wird auf das Frühjahr 2021 verschoben. Eingeladene Künsterinnen und Künstler sind u.a.: Helge Timmerberg, Ralf Werner, Die Kulturtechniker & Poetic Electric, Michael Roes, Martin Becker, Ralf Thenior, Bela Chekurishvili, Tzveta Sofronieva, Olga Martinova, Marius Hulpe, das „Airis Quartet“, Nesrin Tanç und das Ensemble „Numaqam“.

Ein Projekt der Literaturkommission für Westfalen und des Kulturguts Haus Nottbeck. Idee, Konzept, Interviews: Walter Gödden. Ausstellungsgestaltung: Jeremias H. Vondrlik. Film: Philipp Wachowitz. Gefördert von: Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Kreis Warendorf.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

01.08.2020 - 17:44 Uhr   bis   09.08.2020 - 17:44 Uhr


7. Wadersloher Bildhauersymposium 2020


Wadersloh-Liesborn
Ackerscheune
Museum Abtei Liesborn

Die Gemeinde Wadersloh (Kreis Warendorf, Regierungsbezirk Münster) schreibt das 7. Bildhauersymposium aus. Das Symposium steht unter dem Thema „Wege nach Liesborn“. Zur Teilnahme eingeladen sind alle bildenden Künstlerinnen und Künstler, die ihren festen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben oder in NRW geboren wurden.

Das Symposium findet in der Zeit vom 1. August bis zum 9. August 2020 statt. Bis zum3. April 2020 sind Bewerbungsunterlagen im Wadersloher Rathaus einzureichen. Eine fachkundige Jury wählt im Mai 2020 aus den Einsendungen die vier teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler aus.

In den Tagen des Symposiums wird dann die historische Ackerscheune am Museum Abtei Liesborn zum offenen Atelier. Bürgerinnen und Bürger haben dann Gelegenheit, den Künstlern bei der Realisierung ihrer Projekte über die Schulter zu schauen. Die Kunstwerke des 7. Symposiums sollen den „Kunstpfad“ zwischen den Ortsteilen Wadersloh und Liesborn erweitern.

Das Bildhauersymposium wurde im Jahr 1997 von der Gemeinde Wadersloh ins Leben gerufen. Die folgenden Symposien 2000, 2003, 2009, 2014 und 2017 erwiesen sich - teils mit internationaler Beteiligung - als sehr erfolgreich. Viele Kunstwerke, die im Rahmen dieses Kunstprojekts entstanden sind, bereichern heute den öffentlichen Raum in den drei Ortsteilen Wadersloh, Liesborn und Diestedde.

Die Ausschreibungsunterlagen zum 7. Bildhauersymposium 2020 können direkt bei der Gemeinde Wadersloh, Rathaus, Liesborner Str. 5, 59329 Wadersloh, Stichwort „7. Bildhauersymposium“, angefordert werden. Darüber hinaus stehen die Unterlagen auch als Download unter Wadersloh.de zur Verfügung. Fragen beantwortet gerne Verena Dohr im Wadersloher Rathaus unter der Telefonnummer 02523/950-1055 oder per Email an:verena.dohr@wadersloh.de.

09.08.2020   bis   25.10.2020 - 22:48 Uhr


"Equi Animo - Die Seele der Pferde" - Wiebke Haas


Warendorf
Dezentrales Stadtmuseum
Historisches Rathaus am Markt

"Equi Animo - Die Seele der Pferde" - Wiebke Haas
09. August - 25. Oktober 2020

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen.

Mit der Ausstellung "Equi Animo - Die Seele der Pferde" entführt die Tierfotografin Wiebke Haas im historischen Rathaus der Pferdestadt Warendorf in der Welt der Pferdefotografie. Nach dem die Kaufmannschaft im Jahre 2016 mit der Ausstellung „Pferde“ des französischen Fotografen, Journalisten und Naturschützers Yann Arthus-Bertrand für Furore sorgte können sich Pferdefreunde und Fotografen nun auf ein weiteres Highlight aus diesem Bereich freuen.

„Angefangen hat alles mit den Pferden aus der Nachbarschaft. Ich begann mit etwa 14 Jahren mit dem Reiten und war sehr schnell Feuer und Flamme für die Pferde.“ Nach dem Abitur absolvierte Sie eine klassische Fotografieausbildung und fand vor allem in der schulischen Ausbildung den Kontakt zur Fine-Art und Werbefotografie. Ein Bildband eines der renommiertesten Fine-Art-Tierfotografen der Welt, Tim Flach konkretisierte ihre Zukunftsvision: „Mich haben diese Aufnahmen komplett fasziniert. Das Spiel mit Formen, Linien und Licht ist sagenhaft. Genau in diese Richtung wollte ich auch gehen.“ Wiebke Haas fragte den Briten, ob sie ein Praktikum bei ihm absolvieren könne. Flach sagte zu und Ende 2013 machte sie sich auf den Weg nach London – ein weiterer Schritt auf ihrem Karriereweg. „Bei Flach habe ich gelernt, warum ein Bild funktioniert und wie man es rund macht, welche Regeln man beachten muss“, erzählt Haas. „Ich habe von ihm viel über das Licht gelernt und wie ich es so steuern kann, sodass ich den gewünschten Effekterzielen kann. Darauf aufbauend entwickle ich jetzt meine eigenen Bildideen.“ Seitdem arbeitet die 29-Jährige als selbstständige Fotografin, Buchautorin, setzt eigene Fotoprojekte um und ihre Arbeitsweise war Thema einiger TV-Produktionen. Zudem hat sie eine Reihe bedeutender Auszeichnungen gewonnen unter anderem den dritten Platz des renommierten Sony Word Photography Awards.

Teile dieser in der Kategorie „Natural World & Wildlife“ ausgezeichneten Arbeiten werden nun in der Ausstellung „Horsestyle“ im historischen Rathaus in Warendorf gezeigt. Rund 50 großformatige Fotografien zeigen die verschiedenen Serien der Fotografin. Neben den bekanntesten Schüttelbildern der Serie Horsestyle werden auch eher grafische Motiv aus den Serien Wild Things und Köpfe gezeigt.

Der Eintritt ist frei !

Bild: Manuel Schroeder

09.08.2020   bis   25.10.2020 - 22:48 Uhr


Manuel Schroeder - "Concrete Delusion - Ressourcen und Landmarken"


Beckum
Stadtmuseum
Am Markt 2

Manuel Schroeder

Concrete Delusion
Ressourcen und Landmarken

09. August - 25. Oktober 2020

Mit den künstlerischen Mitteln von Fotografie, Klanginstallation, Video- und Lichtkunst erforscht der Bildende Künstler Manuel Schroeder aus Berlin seit vielen Jahren das Material Beton an den Orten seiner Ursprünge in Deutschland und Osteuropa.

Sein Kunstprojekt widmet sich dem historischen und zukünftigen Umgang mit diesem speziellen Material und dessen vielfältigen Formen und Erscheinungen im öffentlichen Raum, zu denen auch der allmähliche Verfall gehört. Dies umschreibt der programmatische Projekttitel Concrete = Beton und Delusion = Täuschung.

Nach Feldforschungen speziell in Lettland und Weißrussland steht nun die Region Beckum und Erwitte als Hotspot und historisches Zentrum der deutschen Zement- und Betonindustrie mit ihren überregionalen und internationalen Vernetzungen im Focus der künstlerischen Recherche. Mit dem Projektabschnitt "Resources and Landmarks" begibt sich das Kunstprojekt an die Ursprünge des Materials. Charakteristisch für die Landschaften dieser Regionen sind insbesondere die ausgedienten Steinbrüche und stillgelegten Industriezonen. Das von der regionalen Industrie unterstützte Projekt versteht sich als kulturschaffende Initiative und Impulsgeber für eine nachhaltige Kreativwirtschaft in der Region und als Modell für weitere Regionen in NRW.

Das Projekt Concrete Delusion hat sich zum Ziel gesetzt, diese Spuren industrieller Produktion durch eine künstlerische Transformation wieder neu erfahrbar zu machen. Analog zu den „Ruinen“ antiker Hochkulturen sollen diese durch das Projekt im Sinne einer „Kulturarchäologie“ neu bewertet werden. Die Erforschung wird dabei nicht nur durch den Künstler selbst, sondern auch durch Anwohner, Schüler, Studenten und Auszubildende der Region geschehen. Die daraus entstehenden Archive und Ausstellungsprojekte sollen den Bewohnern und Besuchern die Orte ins Bewusstsein bringen und durch künstlerische Interventionen, wie zum Beispiel Illuminationen, eine neue Sichtweise herbeiführen.

Der Künstler stellt die audiovisuellen Betrachtungen der Produktionsprozesse den architektonischen Hinterlassenschaften gegenüber und wandelt die Ausstellungsräume des Stadtmuseums in einen Ort vielschichtiger medialer Wahrnehmung.

Zum Ausstellungsprojekt erscheint eine künstlerisch-dokumentarische Buchpublikation mit dem Titel „Concrete Delusion“ über die insgesamt zweijährige Projektarbeit. Eine APP verbindet die Formate „Beckumer Zementroute“ und „NRW Skulptur“.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Henning Rehbaum, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag NRW.

Di - Fr/So 9.30 – 12.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Sa 15.00 – 17.00 Uhr

Sonderregelungen und Führungen nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei. Info: www.beckum.de

Manuel Schroeder lebt und arbeitet in Berlin, Westdeutschland und Osteuropa als freischaffender bildender Künstler. Als Urheber und künstlerischer Leiter des Projektes „Concrete Delusion“ kooperiert er mit Museen, Zentren für zeitgenössische Künste, Hochschulen und Akademien der Künste seit 2013 in Osteuropa.

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