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Markus & Ina
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Donnerstag 1.4.

Grafik: Stadt Beckum

30.03.2021   bis   14.05.2021


"Beckumer Ausbildungsmesse 2021"


Schülerinnen und Schüler, aufgepasst!

Vom 30. März bis 14. Mai 2021 findet die BEAM digital+ statt, die erste digitale Beckumer Ausbildungsmesse. Auf der Website beam-beckum.de könnt Ihr Euch rund um die Themen Ausbildung, duales Studium, Praktikum und Bewerbung informieren. Ausbildungsbetriebe aus Beckum und Umgebung präsentieren sich online und stellen ihre Ausbildungsberufe vor.

Alle Infos gibt's auf: www.beam-beckum.de 

Foto: FH Münster

01.04.2021 - 09:00 Uhr


"Tipps für den Weg zum Stipendium"


  • FH Münster vermittelt beim Digitalen Stipendientag viele wichtige Informationen / Anmeldung zu Online-Vorträgen noch bis zum 30. März

Ein Stipendium bietet viele Vorteile: monatliche Zahlungen für die Lebenshaltungskosten, Zuschüsse für Bücher oder Auslandsaufenthalte, Kranken- und Pflegeversicherung oder Kinderbetreuung sowie die Vernetzung mit anderen Stipendiat*innen und Alumni. Um ein Stipendium zu erhalten, sind nicht immer nur Bestnoten entscheidend. Häufig zählt auch das Engagement neben dem Studium. Welche Voraussetzungen erforderlich sind, wie die Bewerbungsfristen sind und welche Förderprogramme es von welcher Stiftung gibt, erfahren Studieninteressierte und Studierende der FH Münster beim Digitalen Stipendientag.

„In den Online-Vorträgen gibt es Tipps und Erfahrungsberichte von jetzigen Stipendiat*innen. Außerdem kann jeder und jede Fragen stellen. Das ist eine super Gelegenheit, um sich einfach von zuhause aus über die eigenen Chancen auf ein Stipendium zu informieren“, sagt Alina Fuchs von der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Hochschule. Damit es mit dem Stipendium klappt sei es wichtig, die Stiftung oder das Stipendienprogramm zu finden, das gut zu einem selbst passt. „Es kommt auf die jeweiligen Voraussetzungen an. Bei der Suche unterstützen wir natürlich gerne“, so Fuchs.

Beim Digitalen Stipendientag stellen sich verschiedene Einrichtungen, Stiftungen und Begabtenförderungswerke vor. Jeder Vortrag dauert 30 Minuten, anschließend beantworten die Referent*innen 15 Minuten lang Fragen der Teilnehmer*innen. Mit dabei sind zum Beispiel die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Hans-Böckler-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung. Auf der Agenda stehen aber auch Vorträge zum Deutschlandstipendium, zu Stipendien für internationale Studierende und zu Stipendien für Auslandsaufenthalte. Außerdem informiert der Career Service der FH Münster zum Thema Bewerbung.

Der Digitale Stipendientag startet um 9 Uhr und endet um 14 Uhr. Wer an den Online-Vorträgen teilnehmen will, muss sich dafür bis zum 30. März anmelden. Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Interessierte unter www.fh-muenster.de/stipendientag 

01.04.2021 - 15:00 Uhr


"Offene Bürgersprechstunde" in Beelen


Ein offenes Ohr für Kritik, Anregungen und Wünsche in Bezug auf Beelener Themen hat Bürgermeister Rolf Mestekemper im Rahmen seiner ersten Bürgersprechstunde heute in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Aufgrund der aktuellen Pandemielage wird diese vorübergehend per Telefon bzw. Videokonferenz angeboten. Die Sprechstunde ist als dauerhaftes Angebot zu verstehen und wird regelmäßig am ersten Donnerstag im Monat stattfinden. Zu erreichen ist der Verwaltungschef über sein Vorzimmer, Frau Uekötter, unter der Telefonnummer 02586/887-22. „Ich freue mich darauf, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen“, so Mestekemper.

Cover: Alibri Verlag

01.04.2021 - 16:30 Uhr


"Online-Vorlesestunde der Stadtbücherei Ahlen"


Heute stellt euch Marita Junkmann das Buch „König Theodor“ von Anne Hassel vor.

Hahn Theodor findet auf dem Bauernhof eine Krone und beschließt, König zu werden. König ist man aber entweder von Geburt an oder man wird von anderen zum König gewählt, erklären ihm die Hühner. Also versucht Theodor durch Zugeständnisse und Versprechungen, möglichst viele Stimmen zu gewinnen, um König zu werden.

Verfolgen kann man die Geschichten auf der Facebook-Seite der Stadtbücherei Ahlen unter https://www.facebook.com/groups/153576169270300/

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Foto: Dirk Bogdanski

01.11.2020   bis   10.04.2021 - 00:00 Uhr


„AUFGEROLLTE REISE“. Ferdinand Kriwet (1942-2018) Schriftsteller und Mixed Media Künstler


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Westfälisches Museum für Literatur
Landrat-Predeick-Allee 1

01. November 2020 - 10. April 2021

„Auch wende ich mich entschieden gegen die Institutionalisierung des Buches als der einzig rechtmäßigen Heimstatt von Poesie“ (Kriwet, 1965). Das Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde folgt diesem Diktum und gibt in der ersten Einzelausstellung nach Ferdinand Kriwets Tod im Dezember 2018 einen Überblick über sein literarisches Werk, das die klassischen Gattungen von Literatur, Kunst, Theater, Film und Musik sprengt. Sie zeigt bis zum 14.3.2021 zum einen alle Publikationen des 1942 in Düsseldorf geborenen Autors, von seinem im Alter von 19 Jahren bei DuMont in Köln veröffentlichten „ROTOR“ bis zum letzten Buch „RUM WIE NUM“, posthum im Verlag Tino Graß erschienen. Zum anderen eröffnen großformatige Textarbeiten und „Hörtexte“ im Außenbereich des Kulturguts, audiovisuelle Arbeiten sowie eine Auswahl weiterer Werke einen Einblick in die Vielfalt von Kriwets Schaffen.
 
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 1. November 2020, um 16 Uhr im Torhaussaal des Kulturguts mit einer Präsentation des Kriwet-Films „Campaign. Wahlkampf in den USA“ und einer Lesung des Schauspielers Andreas Ladwig aus dem Lesebuch „Ferdinand Kriwet“, das zur Ausstellung in der Reihe „Nylands Kleine Westfälische Bibliothek“ erscheint. Zur Einführung in Kriwets Werk spricht Bettina Brach, Inhaberin des Nachlasses und Kuratorin aus Bremen.  
 
Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzbestimmungen ist die Teilnehmerzahl für die Eröffnungsveranstaltung begrenzt.  Interessenten werden daher gebeten, sich telefonisch unter 02529/9497900 oder per E-Mail (museum@kulturgut-nottbeck.de)  im Museumsbüro anzumelden. Die Ausstellung ist für Besucher am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
 
Wie alle Kulturinstitutionen ist auch das Museum für Westfälische Literatur von den beschlossenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens ab dem 2.11. und damit von einer „Corona-Pause“ betroffen. Zugänglich bleiben dann lediglich die Ausstellungbereiche im Außenraum, die Installationen mit großformatigen Arbeiten Kriwets sowie die Audio-Inseln mit „Hörtexten“ im Museumspark. Die Ausstellungsbereiche im Literaturmuseum und Gartenhaus werden erst nach dem Ende einer „Corona-Pause“ wieder zugänglich sein.
 
Die Ausstellung „Aufgerollte Reise“ zitiert den Titel von Kriwets „Rundscheibe IV“. Die Serie der zwischen 1961 und 1963 entstandenen, handgestempelten Rundscheiben ist eins seiner Hauptwerke, an der Schnittstelle von Literatur und bildender Kunst, schon kurz nach ihrem Entstehen und bis heute international in zahlreichen Ausstellungen und Anthologien zur Visuellen und Konkreten Poesie präsent. Diese „Sehtexte“ – ein von Kriwet im Gegensatz zu „Hörtexten“ geprägter Begriff – sind offene, kreisförmig angelegte Texte von circa 60cm Durchmesser. Jeder ist anders aufgebaut, wahrzunehmen im Spannungsfeld zwischen plakativem Lesen und Entziffern. Das Hauptmotiv der „aufgerollten Reise“ basiert auf Städtenamen der Strecken von Mannheim nach Ulm, nicht in bloßer Aufzählung, sondern ohne Leerstellen bruchlos ineinandergefügt und komponiert. In der Ausstellung ist die 1970 herausgegebene Edition von 10 Sehtexten zu sehen.
 
Ferdinand Kriwet war ein Pionier der Medienkunst. Seine Arbeiten für das Radio, viele davon vom WDR (mit-)produziert, sind zentrale, einflussreiche Werke der Originalton-Collage. Aus den Bild-, Film- und Tondokumenten der amerikanischen medialen Berichterstattung über die Mondlandung 1969, die Kriwet in New York zusammentrug, entstanden der Hörtext und das Buch „Apollo Amerika“ sowie der Film „Apollovision“. Ein weiteres mediales Großereignis, mit dem Kriwet sich ebenfalls in Amerika beschäftigte, war der US-Wahlkampf 1972: „Campaign“.
 
1967 erhielt Kriwet den Förderpreis für Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen, 1972 den Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf und 1975 den KarlSczuka-Preis des Südwestfunks für den Hörtext „Radio-Ball“. Mitte der 1970er Jahre zog er sich für längere Zeit zurück, lebte 14 Jahre in der Eifel und sieben Jahre in Ostfriesland. Die Gestaltung des Landeswappens NRW für den Landtag in Düsseldorf 1988 war Kriwets letzte größere architekturbezogene Auftragsarbeit, bevor er ab 2004, dann in Dresden lebend, wieder in Ausstellungen vertreten war und neue Werkgruppen schuf. 2011 widmete ihm die Kunsthalle Düsseldorf unter dem Titel „YesterʼnʼToday“ eine umfangreiche Retrospektive.
 
Die Präsentation im Haus Nottbeck ist Teil eines zweiteiligen Ausstellungsprojekts in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf. Die dortige Ausstellung – ab dem 28. März 2021 – untersucht Kriwets Wirken im Kontext der Düsseldorfer Szene in den 1960er und 1970er Jahren.
 
Ein Projekt der LWL-Literaturkommission für Westfalen, des Museums für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck und des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und der Nyland-Stiftung, Köln. Ausstellungsgestaltung: Jeremias H. Vondrlik in Kooperation mit Bettina Brach. Kriwets künstlerisches Werk wird von der Galerie BQ, Berlin, vertreten.
 
Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

29.11.2020   bis   30.05.2021 - 00:00 Uhr


Ausstellung "Christian Rohlfs - Augenmensch!"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

29. November 2020 – 30. Mai 2021

Ein Schwerpunkt der seit 2006 kontinuierlich aufgebauten Sammlung des Kunstmuseums Ahlen bildet die Kunst der Klassischen Moderne in Westfalen und im Rheinland. Darunter befinden sich fünf Gemälde und eine kleine Zeichnung von Christian Rohlfs (1849–1938).  Sie repräsentieren unterschiedliche Werkphasen des Künstlers und veranschaulichen beispielhaft die herausragende Qualität seiner Kunst. Christian Rohlfs ging einen eigenwilligen Weg zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Typisch für ihn sind wechselnde Formen von Verdichtung und Auflösung, von Konzentration und Dynamisierung sowie eine Bevorzugung von Landschafts- und Naturmotiven.

Die Werke der Sammlung werden erstmals mit rund 90 Leihgaben aus nordrheinwestfälischen Sammlungen zu einer Ausstellung vereint, die  einen konzentrierten Überblick von Rohlfs Anfängen im19. Jahrhundert bis zu seinem  Spätwerk in den 1930er Jahren ermöglicht. Neben dem Hauptleihgeber, dem Christian Rohlfs-Archiv im Karl-Ernst-Osthaus-Museums in Hagen, verdeutlichen Arbeiten aus weiteren öffentlichen wie privaten Sammlungen die starke Verankerung des Künstlers in der Kunstgeschichte Nordrhein-Westfalens.

Der aus Schleswig-Holstein stammende Rohlfs, der 1901 auf Einladung von Karl Ernst Osthaus von Weimar nach Hagen kam, verbrachte hier die längste Zeit seines Lebens. Bis zu seinem Tod im Jahr 1938 blieben die Stadt Hagen und das Folkwang-Gebäude sein Lebensmittelpunkt. Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft im Jahr 1924, eine städtische Sammlung seiner Werke und ein 1930 gegründetes Christian Rohlfs Museum, das erste seiner Zeit, das einem lebenden Maler gewidmet wurde, belegen die große Anerkennung, die Christian Rohlfs in seiner „zweiten Heimat“ genoss.

Bildquelle: Christian Rohlfs, Herbstlandschaft. 1911, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, Kunstmuseum Ahlen

Kontakt + Infos

10.12.2020   bis   21.04.2021


Ausstellung "Vergessen, aber nicht verloren" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

„VERGESSEN, ABER NICHT VERLOREN!
Deutsche Künstler*innen im Exil
1933 – 1945″

10. Dezember 2020 – 21. April 2021

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 verließen rund eine halbe Million Menschen Deutschland. Unter ihnen befanden sich Künstler verschiedenster Sparten, die bereits vor 1933 eine kritische Haltung zum aufkommenden Nationalsozialismus eingenommen hatten oder deren Werke nicht dem Gedankengut und dem Kunst- und Kulturverständnis der Nationalsozialisten entsprachen. Etwa 90 Prozent der Emigranten nach 1933 waren jüdischer Herkunft. Um einer Entlassung aus ihren Ämtern, der Verfolgung und Inhaftierung zu entgehen, sahen sich viele gezwungen, Deutschland fluchtartig zu verlassen. Unter ihnen befanden sich viele, die bereits bekannt waren und für ihre Arbeit geschätzt wurden. Die Mehrzahl der aus Deutschland vertriebenen Künstler war jedoch unbekannt.
Die Ausstellung widmet sich den überwiegend unbekannten Malern und Grafikern aus den ehemals deutschen Gebieten im Osten Europas, aus West- und Ostpreußen, Pommern, Posen und Schlesien.
Die gezeigten Arbeiten stammen aus der über 800 Kunstwerke und 10.000 Bücher sowie Dokumente umfassenden Sammlung des Verlegers Thomas B. Schumann. Sie wird ergänzt mit Arbeiten aus der Gemäldesammlung des Westpreußischen Landesmuseums.

Derzeit ist unser Museum wie viele andere Kultureinrichtungen auch pandemiebedingt nach wie vor geschlossen. Unsere aktuelle Sonderausstellung „Vergessen, aber nicht verloren! Deutsche Künstler*innen im Exil 1933-1945“ kann daher ebenso wenig besucht werden wie unsere Dauerausstellung.

Unsere virtuellen Rundgänge gehen weiter. Nachdem wir Ihnen zuletzt die Ausstellungsbereiche Alltagskultur und Landleben vorgestellt hatten, können Sie ab sofort einen Gang durch die Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert unternehmen.

Der neue Rundgang startet mit einer Betrachtung der Teilungen Polens, deren erste 1772 zur Entstehung der preußischen Provinz Westpreußen führte. Weiter geht es mit den Folgen des Ersten Weltkrieges. Der 1920 in Kraft getretene Versailler Vertrag legte unter anderem die Abtretung großer Teile Westpreußens an den neu gegründeten polnischen Staat fest – während die Existenz der Provinz Westpreußen damit endete, erhielt die Republik Polen den in Versailles geforderten freien Zugang zur Ostsee. Im Weiteren führt der Rundgang durch  die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Neben den Millionen Toten, die diese Katastrophe forderte, war das Kriegsende für die Menschen im östlichen Mitteleuropa mit tiefgreifenden Umwälzungen verbunden – für den Großteil der dort lebenden  Deutschen bedeutete es Flucht und Vertreibung und den Verlust der Heimat. Aber auch Millionen Osteuropäer waren nach 1945 von Zwangsumsiedlungen betroffen. Der Rundgang schließt mit einer Betrachtung der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Wir wünschen Ihnen einen informativen Besuch unseres neuen Angebotes und freuen uns auf die hoffentlich baldige Wiedereröffnung des Museums.

Infos

02.02.2021   bis   02.05.2021


Ausstellung "Vier_Positionen" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Vier_ Positionen

02.02.2021-02.05.2021

Seit 2018 gibt es eine neue Tradition im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf – die Positionenausstellung im Museum Abtei Liesborn. Künstlermitglieder des Kreiskunstvereins treten bei dieser Ausstellung in einen Dialog.

Unter dem Titel „Vier_Positionen“ begegnen sich in diesem Jahr die Arbeiten von Ulrike Amsbeck, Heide Drever, Dirk Groß und Jürgen Schubbe. Sie geben Einblick in ihr künstlerisches Werk, sowie in die Vielfältigkeit der Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst. Das Besondere dieser Ausstellung ist, dass sich die teilnehmenden Künstler zu einer Durchmischung ihrer Kunstwerke entschieden haben. In den vier Räumen des Südflügels des Museums Abtei Liesborn begegnen sich Objekte, Skulpturen, Malerei sowie Zeichnungen und treten in eine Interaktion miteinander.

Eine abwechslungsreiche und spannende Ausstellung ist entstanden, die leider vorerst nur virtuell zu besuchen sein wird. Ab dem 14.02.2021 präsentiert der Kreiskunstverein Beckum-Warendorf auf seinem YouTube-Kanal einen Rundgang, bei dem Herr Dr. Bennie Priddy dem Zuschauer einige Werke der Künstler näher vertraut macht.

Alle Beteiligten hoffen sehr, dass die Positionenausstellung auch noch für das Publikum geöffnet wird, zumal sie schon im letzten Jahr nicht stattfinden konnte.

Bis zum 02.05.2021 verweilen die Werke im Museum und warten auf ihre Besucher. Einen kleinen Vorgeschmack kann man auch bei einem Spaziergang durch den Gemeindegarten bekommen, wo eine Skulpturengruppe von Jürgen Schuppe platziert sein wird.  

Für Ulrike Amsbeck aus Neubeckum ist die Natur in ihrer Formenvielfalt und ihrem Farbenreichtum der Impulsgeber ihrer Kunst. Unter dem Titel „Urbaner Raum“ zeigt sie farbige Acrylbilder auf Leinwand, die dem Betrachter auf eine wundervolle Gedankenreise mitnehmen, bei der ein Blick hinter die Dinge möglich ist.

Mit ihren schwarz/weißen Zeichnungen zum Thema „Köpfe und Gesichter“ zeigt sie eine ganz andere Seite ihrer Arbeit. Sie fokussiert den Blick des Betrachters auf das Wesentliche dieser Bilder. Licht und Schatten geben Einblick in die „Seelenzustände“ des Menschen und spiegeln diese wieder.  

Ihre feinsinnigen Objekte aus Draht, Papier und anderen Materialien scheinen der Natur entsprungen zu sein. Die fragilen oder morbide anmutenden Gebilde sollen den Umgang des Menschen mit der Natur verdeutlichen. Für Ulrike Amsbeck verkörpern sie das Artensterben und den Klimawandel unserer Zeit und zeigen die feinsinnige und sensible Seite der Künstlerin.

Das Thema „Netze-Vernetzung“ ist ein wichtiger Aspekt der künstlerischen Arbeit von Heide Drever aus Hamm. Gerne arbeitet sie seriell und zeigt den spielerischen Umgang von Erde und Sand mit verschiedenen Netzen. Es entstanden Abdrücke von Obst- und Gemüsenetzen, welche auf Leinwand fixiert wurden. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit weitern Vernetzungen führen zu linearen Sandzeichnungen, die zum Teil mit Farbe kontrastiert sind. Die schmalen, hohen Leinwandarbeiten tragen Titel wie „Verbindung“, „Sandlinien“ und „Gegensätze“.

Ihrem Material treu bleibend, wechselt sie lediglich die Ausdrucksform zur Skulptur. Gebilde aus gebannter Erde, geweißt und auf Sockel gesetzt, sind mal abstrakt, mal konkret oder gegenständlich. Unter dem Titel „hands-on“ veranschaulicht sie dem Betrachter den nonverbalen Umgang zwischen uns Menschen. Zeichen wie „Piece“, „Zeigefinger“ oder „du kannst mich mal“ sind in ihren Arbeiten wiederzufinden.

Der in Warendorf lebende Künstler Dirk Groß ist ebenfalls mit seiner geheimnisvollen und farbenprächtigen Malerei in dieser Positionenausstellung vertreten.

Sein persönliches Erleben entfaltet sich nicht selten in Poesie und Lyrik. Dieses setzt er dann in der Malerei um, lässt es Transformieren. Der letzte Prozess dieser Auseinandersetzung ist dann die Begegnung seiner Kunst mit dem Betrachter.

Dirk Groß Malereien bestehen aus unzähligen, durchscheinenden Schichten, welche das Geheimnisvolle seiner Arbeiten noch mehr unterstreichen.

In dieser Ausstellung bedient er sich oftmals der Schlichtheit und Ausgewogenheit des Quadrats als Trägerobjekt. Diese verleihen den farbgewaltigen Werken wiederum eine gewisse Ruhe.

Der Betrachter wird vom Farbenreichtum seiner Werke angezogen. Bei genauerem Hinsehen jedoch, verleiten sie zum Träumen und geben Einblick in das Innere des Künstlers. Im Gegensatz zu diesen Arbeiten stehen drei sehr farbreduzierte Werke, welche eine andere Seite des Künstlers preisgeben. Hier erahnt man unter den hellen Farbschichten lediglich die Farbe.

Der Paderborner Künstler Jürgen Schubbe hat in den vielen Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit eine Handschrift entwickelt, die seine Kunst erkennbar macht. Sein Thema ist der Mensch, der Kopf des Menschen. Da er aber immer an die äußersten Ränder der jeweils gewählten Kunstpositionen geht, lösen sich die Gewissheiten schnell auf. Jürgen Schubbe startet seinen Kunstprozess an der einen Ecke und treibt die Bearbeitung durch Farbe und/oder Kettensäge soweit, dass er am Ende ein scheinbar vollständig verändertes Objekt erhält.

Seine malerischen Arbeiten sind so pastos und makroartig aufgebaut, dass es sich bei der Maloberfläche schon um Oberflächen von Skulpturen handeln kann. Er präsentiert eine Serie zum Thema „Köpfe“. Diese besteht aus 40 einzelnen Arbeiten die unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch im Kontext wiederum ein Ganzes ergeben.

Grob, herb, rudimentär und archaisch anmutend kommen seine Holzskulpturen daher. Von der Idee, immer ein menschlicher Kopf, vom Ergebnis Auflösung und Zerrissenheit. Ein Zeichen von Werden und Vergehen im Kreislauf unserer Zeit.

 Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Museum Abtei Liesborn statt.

www.kunstverein-beckum-warendorf.de

21.03.2021   bis   30.05.2021


Ausstellung "Albert Stuwe und Edith Stuwe" in Liesborn


Wadersloh-:Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Albert Stuwe und Edith Stuwe
Zum 100. Geburtstag des Künstlers

21. März bis 30. Mai 2021

Der weit über die Grenzen Westfalens hinaus bekannte Ennigerloher Maler, Grafiker und Lyriker Albert Stuwe (1921-1998) gehört zu den bedeutenden Künstlern Norddeutschlands und wäre am 21. März 2021 hundert Jahre geworden.

Albert Stuwe wurde bereits zu Anfang seiner künstlerischen Laufbahn als ein Frühvollendeter bezeichnet, aber bis zuletzt gingen ihm Schaffenskraft und Ideenreichtum nicht verloren. In seinem Werk lassen sich unterschiedliche Bezugspunkte entdecken, vom Symbolismus, über den Surrealismus hin zum Phantastischen Realismus. Aber immer ist es ein wahrhaftiger Stuwe, der in seinen Zeichnungen, Grafiken und Ölbildern einen eigenen Weg gegangen ist und einen ganz persönlichen Kosmos entwickelt hat. Malerei, Grafik und Lyrik sind Schaffensbereiche, die eng miteinander verwoben und nicht voneinander getrennt werden können.

Albert Stuwe hat in den fünfzig Jahren seines künstlerischen Schaffens ein immens umfangreiches künstlerisches Werk hinterlassen. Es enthält Federzeichnungen, Ölbilder, Papierarbeiten, Druckgrafik, aber auch Wand- und Raumgestaltungen im öffentlichen Raum.

Den hundertsten Geburtstag des Künstlers nimmt das Museum Abtei Liesborn zum Anlass, eine umfangreiche Ausstellung mit seinen Zeichnungen, Grafiken und Ölbildern auszurichten.

Ein Katalog mit Werken von Albert Stuwe und Edith Stuwe sowie mit Textbeiträgen von Dr. Elisabeth Schwarm (Museumsleiterin Abtei Liesborn), Ingrid Raschke-Stuwe (Kunsthistorikerin und Kuratorin) und Dr. Stefan Rasche (Kunsthistoriker und Galerist) werden diese Ausstellung inhaltlich ergänzen und begleiten.

Öffnungszeiten des Museums Abtei Liesborn:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Fr. + Sa.: 14-17 Uhr

21.03.2021   bis   09.05.2021


Ausstellung: "Dorissa Lem: POLYPHONIE."


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Dorissa Lem: POLYPHONIE.
Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung

21.03.2021 bis 09.05.2021

Das Stadtmuseum Beckum ist wieder geöffnet. Zum Auftakt des neuen Ausstellungsreigens zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung „POLYPHONIE. Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung“ der Kölner Künstlerin Dorissa Lem. Der Ausstellungstitel „Polyphonie“ spricht von einer aufeinander abgestimmten Vielfalt ihrer Arbeitsbereiche: Holzskulpturen spielen im Raum mit Malerei oder Zeichnung.

Die Künstlerin zeigt in ihrem grafischen Werk Frottagen wie auch bearbeitete Blindzeichnungen. Hier ertastet die Künstlerin mit Graphit Untergründe und reibt Strukturen durch ein aufgelegtes Papier, dort verzichtet sie zunächst auf das kontrollierende Auge und vertraut sich den spürenden Bewegungsimpulsen ihrer Hand an. In beiden Fällen kommt sie zu überraschenden Ergebnissen.

Auch Lems Malerei entsteht in einer Art von bildhauerischem Prozess: mit der Spachtelkante reißt sie ihre Malgründe aus Sperrholz auf. Hier wie dort geht es um Schichten, die sie bei der Skulptur ab- und beim Bild aufträgt. Die Bildschichtungen zeigen eine Durchdringung verschiedener Ebenen und verdichten sich zu einem pulsierenden Farb-raum. Dorissa Lem arbeitet gern zu Musik, ihre Werke Flauto 1 und Flauto 2 korrespondieren beispielsweise mit einem Konzert für Flöte und Orchester von Peteris Vasks.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog in Kooperation mit dem Stadtmuseum Siegburg (dort ist die Ausstellung anschließend zu sehen), unterstützt vom Museumsverein Beckum und der Rudolf Klefisch-Stiftung, Köln.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist für Ihren Museumsbesuch eine Voranmeldung notwendig - Tel. 02521/29266.

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