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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

>> Es gelten weiterhin die Kontaktbeschränkungen wegen des Coronavirus. Zudem dürfen vorerst bis Ende August 2020 keine Großveranstaltungen stattfinden. Alle Infos auf unserer Corona-Übersichtsseite.

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Mittwoch 13.5.

13.05.2020 - 08:30 Uhr


"Der Corona-Speck muss weg"


Ahlen
Volkshochschule
Altes Rathaus am Markt

Heute und unter Vorbehalt startet die VHS wieder mit zwei  Abnehmkursen unter der Leitung von Jutta Overbeck. Ganz unter dem Motto "Schlank und vital- Nach der Jutta-Overbeck-Methode" beginnen die Kurse um 8.30 Uhr und um 10 Uhr in der VHS. Die VHS wird auf eine verminderte Teilnehmerzahl und auf die Einhaltung der Abstandsregelung achten. Eine Mund-Nasen-Maske ist für diesen Unterricht verpflichtend. Weitere Hygienebestimmungen werden strengstens eingehalten. Wenn es erneut zu einer Verlängerung der Kontaktbeschränkung kommen sollte, werden die Teilnehmenden darüber rechtzeitig informieren.

Die Jutta-Overbeck-Methode beruht auf dem Prinzip der Informationsvermittlung nach den neuesten Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die mehrwöchigen Ernährungsprogramme sind lang bewährte Schulungskonzepte, in denen die Teilnehmenden lernen, ihre Essgewohnheiten zu hinterfragen, um daraufhin ihre Ernährung sinnvoll umzustellen. Jutta Overbeck erstaunt ihre Teilnehmer*innen im Laufe des Kurses immer wieder mit neuen Ernährungstatsachen und räumt mit alten Vorurteilen auf. Jede Unterrichtsstunde konzentriert sich auf einen Bereich unserer Ernährung, besprochen werden z.B. Ballaststoffe, Zucker, Fett, Vitamine, die Diätenfalle usw. Der Kurs findet auch in den Sommerferien statt.

Anmeldungen sind in der VHS-Geschäftsstelle (Tel. 02382-59436) oder über das Internet unter www.vhs-ahlen.de  möglich.

25.09.2019 - 17:00 Uhr   bis   27.09.2020 - 18:00 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

Corona-Infos

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

01.03.2020   bis   09.08.2020 - 00:00 Uhr


Ausstellung "Gefährlich & Schön" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Das Museum ist ab dem 12. Mai 2020 wieder geöffnet !

Hygienebestimmungen

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01. März - 09. August 2020

  • Jagdgewehre und Pistolen des Barocks aus privaten Sammlungen

Gefährlich & schön - der Titel der Sonderschau, die im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist, kann es kaum besser auf den Punkt bringen, denn in dieser Ausstellung geht es um höchst gefährliche und zugleich wunderschöne barocke Feuerwaffen.

Die exquisiten Barockwaffen stammen aus zwei privaten Sammlungen, die im Münsterland beheimatet sind. Auf 180 qm Ausstellungsfläche präsentieren sich in 19 Vitrinen so mehr als 50 Kunstobjekte - 30 Pistolen, 10 Büchsen, ein Steinschloss, Hirschfänger und einiges Jagdzubehör sowie zum Thema Jagd passende Gemälde und Grafiken. Nahezu sämtliche Pistolen und Büchsen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie wurden von ihren ursprünglichen Eigentümern einmal als herausragende Repräsentationsobjekte angeschafft, taten ihre Dienste während der Jagd, halfen Wegelagerer abzuwehren oder wurden im Duell verwendet. Die Geschichte der Entwicklung der Feuerwaffen und ihrer Zündungsmechanismen ist lang, äußerst kompliziert und ohne die Entdeckung des Schwarzpulvers nicht zu denken. Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert entstanden nacheinander verschiedene Zündmechanismen, deren Technik immer wieder verfeinert und im Laufe der Zeit auch immer raffinierter wurde.

Die Ausstellung gibt einen Überblick der in der Barockzeit verwendeten Waffen und deren Zündmechanismen. Doch nicht nur auf die Technik legten die Büchsenmacher und Schmiede der Waffenläufe größten Wert, sondern auch auf die Verzierung von Schäften, Schlössern und Läufen, die häufig von Silber- und Goldschmieden gefertigt wurden.  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kontakt + Infos

13.03.2020 - 18:52 Uhr   bis   28.06.2020 - 00:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Leiden und Leidenschaft - Kunst und Fotografie" in Telgte


Telgte
RELÍGIO - Westfälisches Museum für Religiöse Kultur
Herrenstraße 1-2

Das Museum ist ab dem 12. Mai 2020 wieder geöffnet !

Das Museumsteam orientiert sich bei allen Schritten eng an den Vorgaben der Politik, des Robert Koch Institutes und denen des Deutschen Kulturrates. Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher, die sich gleichzeitig in den beiden Gebäuden aufhalten, ist begrenzt. Es gibt ein Leitsystem durch das Haus, so dass die Abstandsregelung eingehalten werden kann. Für Risikogruppen soll das Museum von 11 bis 12.30 zur Verfügung stehen. In diesem Zeitraum ist das Museum für andere Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich.

Selbstverständlich werden ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Für alle Besucherinnen und Besucher des Museums besteht eine Mundschutzpflicht.

Bis zu den Sommerferien wird die Ausstellung „Leiden und Leidenschaft“ gezeigt. Diese Ausstellung wurde unmittelbar vor der Schließung eröffnet, konnte jedoch dann nicht mehr besichtigt werden. Dazu besteht nun Gelegenheit. Die zweiteilige Ausstellung zeigt Werke der Kunstkurse des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums sowie aus einem Fotozyklus von Ursula Mindermann. Sie bietet Raum für kontroverse Diskussionen und kritisches Hinterfragen, regt an zu Nachdenklichkeit und Besinnung.

Ab dem 30. Juni wird noch einmal die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden gezeigt“. Sie besteht aus Porträts des Fotografen Alexander Basta und Friedensgeschichten der Porträtierten. Darunter sind auch Telgter Bürger wie Alfons Huesmann und Ursula Mindermann.

Ein besonderes Projekt startet gleichzeitig digital und analog. Auf Facebook werden ab den Sommerferien wöchentlich besondere Objekte oder Orte des Museums vorgestellt, die dann vor dem Tisch der Religionen ausgestellt werden. Jede Woche kommt mindestens ein Objekt dazu. „Wir freuen uns dann auch über Ideen und Beiträge von Besucherinnen und Besuchern“, blickt Museumsleiterin Anja Schöne auf dieses Projekt voraus.

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Die Idee für die diesjährige Passionszeit war es, einen Impuls mit Kunstbeiträgen aus Telgte zu geben. Entstanden ist daraus ein klassenübergreifendes Projekt des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums. Hinzu kamen Überlegungen, eine Auswahl von Bildern zu zeigen, die die Telgter Fotografin Ursula Mindermann während ihrer Besuche in Israel und Palästina gemacht hat. Entstanden ist eine zweiteilige Ausstellung, die ein besonderer Impuls für die Passionszeit ist. Sie bietet Raum für kontroverse Diskussionen und kritisches Hinterfragen, sie regt an zu Nachdenklichkeit und Besinnung. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums haben sich mit ihren Passionen in Form von Leidenschaften und Hobbys befasst. Die älteren Jahrgänge haben sich intensiv und überzeugend mit der Doppeldeutigkeit von Passion als Leidenschaft, die in ihrer Auslebung auch Leiden – passio – verursachen kann, auseinandergesetzt. Dabei haben sie die Auswirkungen von extremen Leidenschaften wie Spiel- oder Computersucht und Alkoholismus überzeugend dargestellt.
In der subtilen Deutung von Machtausübung, die zu Sexismus, Kindesmissbrauch oder Social-Media-Mobbing führen kann, sind beeindruckende Arbeiten entstanden. Mit den Darstellungen, die sich mit Krieg und Frieden, mit Armut und Reichtum befassen, gelingt ein nahtloser Übergang zu den Werken von Ursula Mindermann.
Ursula Mindermann (geboren 1962) hat Israel und Palästina seit 1983 mehr als zwanzigmal bereist. Ihre Motivation als Fotografin ist „die Menschen, deren Alltag und die Schönheit dieses Landes, die Folgen der Besatzung für das Land und die Willkür in diesem besonderen Land zu verstehen, festzuhalten und zu dokumentieren.“ Dies gelingt ihr in beeindruckender Weise. Ihre Fotos zeigen Orte der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu – Orte, die heute durch einen christlichen religiösen Tourismus geprägt sind. Sie zeigen jedoch auch die Zerrissenheit des Landes und geben Anlass zu Nachdenklichkeit und Betroffenheit. 

Foto: LWL / Sabine Ahlbrand-Dornseif

14.03.2020 - 10:00 Uhr   bis   07.06.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Karel Dierickx" in Münster


Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz

Corona-Infos

In einer Studioausstellung zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster von Samstag (14.3.) bis zum 7. Juni Werke des Künstlers Karel Dierickx (1940-2014). Dierickx zählt zu den bekanntesten Künstlern der Gegenwartskunst in Belgien. Er studierte und lehrte an der Akademie der Künste in Gent und nahm 1984 für den belgischen Pavillon an der Biennale in Venedig teil. Die Ausstellung im Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt Werke, die zwischen 1996 und 2010 entstanden sind, darunter Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier.

Die 47 Werke sind größtenteils Leihgaben des Estate Karel Dierickx, der Sammlung Hachmeister aus Münster, sowie privater Leihgeber. In vier Räumen zeigen die Kuratoren, Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anna Luisa Walter, Landschaften, Porträts, Gesichter und Stillleben.

Teil der Ausstellung ist die Grafikserie "Kruisweg" (deutsch: Kreuzweg). Die 14 Blätter der Reihe schuf Dierickx 2008 innerhalb nur einer Woche. Ihren Weg in den Besitz des LWL-Museums fanden sie 2010 durch eine Schenkung. "Das Faszinierende an seinen Bildern ist, dass wir nur erahnen und vor unserem inneren Auge ergänzen, was der Künstler gemalt hat. So ist auch der ,Kreuzweg' nicht klassisch: Die angedeuteten Gesichter und Mimiken Christi zeigen das menschliche Leid. Es kann auch losgelöst von den einzelnen Stationen verstanden werden", so Arnhold.

Dierickx galt als stiller, in sich gekehrter Künstler. Seine Gemälde, Gouachen, Zeichnungen und Plastiken sind von Emotionen geprägt und zeigen neben Angst und Melancholie auch Freude und Trost und entziehen sich allzu schnellen Betrachtungsweisen. Der belgische Künstler malte mit dem Pinsel genauso wie mit seinen bloßen Händen. Seine Arbeiten entstanden in einem langen Prozess: Dierickx ließ sie immer wieder ruhen, um danach weiter daran zu arbeiten - bis die Gemälde, Plastiken und Grafiken perfekt für ihn waren.

Die Kunst von Dierickx bewegt sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Viele Gemälde des Künstlers müssen länger studiert werden, bevor Betrachtende das Motiv erkennen - sei es ein Baum in einer Landschaft oder ein Blumenarrangement in einem seiner Stillleben. Zugleich distanzierte sich Dierickx von der Konzeptkunst: Seine Arbeiten sollen ohne jegliche Erklärungen für Betrachtende verständlich sein.

In seinem Werk orientierte er sich stark an der europäischen Kunstgeschichte. Ohne Künstler vergangener Jahrhunderte zu kopieren, ließ er sich dennoch von deren Arbeiten inspirieren und schöpfte daraus Energie. So widmete er James Ensor (1860-1949) eine Zeichnung und huldigte Hieronymus Bosch (1450-1516) und Francisco de Goya (1746-1828) in der Bronzeplastik "Der Traum des Hieronymus an Goya denkend".
Ein digitaler Katalog mit Abbildungen aller ausgestellten Werke und Beiträgen der Kuratoren ist ab Freitag als Download kostenfrei auf der Homepage verfügbar. Bei einem Filmabend und Ausstellungsgespräch der Kuratoren am Montag (23.3.) um 19.30 Uhr wird das Werk des Künstlers erfahrbar. Der Eintritt kostet 2 Euro.

Foto: Dirk Bogdanski

22.03.2020 - 10:00 Uhr   bis   07.06.2020 - 18:00 Uhr


"DIE WELTENLAUSCHER: Ausstellung mit Erfindungen und Denkapparaten von Erwin Grosche"


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Museum für Westfälische Literatur
Landrat-Predeick-Allee 1

Das Museum für Westfälische Literatur ist wieder für seine Besucher geöffnet. Das Kulturgut Haus Nottbeck hat alle Vorkehrungen getroffen, um die Museumsbesucher durch Hygiene-Maßnahmen, Abstandsregelungen und weitere Vorkehrungen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Damit ist neben der Dauerausstellung zur westfälischen Literaturgeschichte nun auch die Sonderausstellung „Die Weltenlauscher – Erfindungen und Denkapparate von Erwin Grosche“ für das Publikum zu den gewohnten Öffnungszeiten in Oelde-Stromberg zu erleben.

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Vom 22. März bis zum 7. Juni stellt das Museum für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde Stromberg die wichtigsten Erfindungen des Paderborner Kleinkünstlers Erwin Grosche erstmals in einer umfangreichen Präsentation vor. Die Ausstellungseröffnung am 22. März sowie die anschließend vorgesehene Kabarettveranstaltung "Wie aus heiterem Himmel – Gedankenblitze und poetische Niederschläge" werden aufgrund der aktuellen Situation um das Coronavirus abgesagt. Individuelle Besichtigungen des Literaturmuseums und seiner Ausstellungen sind zu gewohnten Museumsöffnungszeiten möglich. Spender zur hygienischen Händedesinfektion stehen allen Besucherinnen und Besuchern in den Museumsräumen zur Verfügung.

„Wer Grosches Oeuvre durchstöbert, entdeckt ein ganzes Universum bizarr-kurioser Einfälle. Es schließt alle Gattungen ein: Krimi, Musical, Chanson, Theaterstück, Kinder-(Hör)-Buch. Der schräge Blick auf die Wirklichkeit hat Methode. Er entpuppt sich als eine spezifische Haltung zur Welt. Grosche animiert dazu, quer statt stromlinienförmig zu denken. […] Seine Relativitätstheorie ist ein wirkungsmächtiger Protest gegen die Bewegungsstarre des Alltags, gegen die Routine, den zermürbenden Trott. Und wer will schon an den aufregenden Seiten des Lebens vorbeistolpern, jenen kleinen Wundern, die der Alltag bereithält?“ (Walter Gödden).

In der Ausstellung „Die Weltenlauscher“ werden die wichtigsten Erfindungen des Paderborner Kleinkünstlers erstmals in einer umfangreichen Präsentation vorgestellt. All das, was der Erwin Grosche in seinem fast 50-jährigen Bühnenleben an praktischen Lebenshilfen und skurrilen Objekten ersonnen hat, kommt zur Anschauung. Kostüme, Requisiten, Filmausschnitte und Fotos öffnen den weiten Fantasiekosmos Grosches: Da trifft sich der Tigerstuhl mit der Peter-Sloterdijk-Entspannungstasche, da helfen Windkarten beim Luftzufächeln und Entschleunigungstüten beim Abstoppen an steilen Hängen. Da wird ein Film im Bauchkino gezeigt und der Regenhut hilft beim richtigen Umgang mit trockenen Pflanzen. Die Psssst-Kiste lädt zum Verweilen ein und der 6-Fingerhandschuh ziert zarte Frauenhände. Man fragt sich: Was wäre die Welt ohne das Knautsch- und Knutschkissen? Grosches Erfindungen gewinnen dem Alltäglichen aus ungewöhnlichen Perspektiven neue überraschende Facetten ab und bieten ausgeklügelte Lösungen für die absurdesten Probleme des Lebens.

Die Ausstellung ist ein Projekt des Kulturguts Haus Nottbeck in Kooperation mit dem Stadtmuseum Paderborn. Ausstellungsgestaltung: Jeremias Vondrlik.

Kontakt

28.03.2020   bis   31.07.2020


Austellung "Heiko Hermann - Malerei und Skulpturen"


Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

Aufgrund des Corona-Virus müssen wir leider mitteilen, dass unser Haus vorübergehend geschlossen ist. Wir hoffen, Sie baldmöglichst in unserer Ausstellung mit Arbeiten von Heiko Herrmann wieder begrüßen zu können.

  • Heiko Herrmann: Malerei und Skulptur
  • 28. März - 31. Juli 2020

Ab dem 28. März  zeigt das Fritz-Winter-Haus eine Ausstellung des Münchner Künstlers Heiko Herrmann. Rund 50 Werke, Malerei und Skulpturen, sind in der Ausstellung zu sehen.

Heiko Herrmann, 1953 in Schrobenhausen geboren, war zunächst Schüler von Heimrad Prem und absolvierte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Es folgten zahlreiche Arbeitsaufenthalte unter anderen in Schweden, San Francisco, Frankreich und Italien. Heiko Herrmanns Werke sind geprägt von einem expressiven Malduktus und einer enormen, kontrastreichen Farbigkeit, die die Leinwände geradezu pulsieren lassen. Seine äußerst gestische Malerei stellt den Künstler in die Tradition des reinen Action Paintings, jedoch führt er den Betrachter mit Hilfe rätselhafter Bildtitel darüber hinaus in geheimnisvolle, phantastische Welten. Den Gemälden stellt Heiko Hermann Skulpturen aus Eisenguss und Keramiken zur Seite.

Öffnungszeiten während der Ausstellungsdauer:

  • Dienstag, Mittwoch und Samstag von 15.00 - 18.00 Uhr
  • Sonntag von 11.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung
  • Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung möglich!

05.05.2020   bis   14.06.2020


Ausstellung "Unbekannte Schätze" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

05. Mai - 14. Juni 2020

Eine der wichtigsten Aufgaben des Westpreußischen Landesmuseums ist die Sammlung und Präsentation westpreußischen Kulturgutes. So kamen seit der Gründung des Museums zahlreiche Ankäufe, Stiftungen und Leihgaben ins Haus. Darunter befinden sich auch zahlreiche qualitätvolle Objekte, die in der Dauerausstellung aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden können. Die Ausstellung zeigt daher einige Beispiele von Gemälden mit Ostsee- und Weichselansichten, darunter des Malers Ernst Kolbe, und Tierplastiken aus Cadinen. Dazu kommt ein herausragender Silberhumpen aus Danzig. Diese Stücke kommen nunmehr als UNBEKANNTE SCHÄTZE des Museums wohlverdient zum Vorschein.

Hygienevorschriften:

  • Das Tragen eines Mundschutzes ist im Eingangsbereich und allen geschlossenen Räumen Pflicht.
  • Im Eingangsbereich finden Sie einen Spender mit Handdesinfektionsmittel, bitte nutzen Sie diesen vor dem Gang zur Kasse und dem Beginn des Museumsbesuchs.
  • Unsere Touchscreens sind aktuell aus Hygienegründen nicht nutzbar. Bitte vermeiden Sie weit möglichst das Berühren von Flächen und Gegenständen im Museum.
  • Bitte achten Sie bei Ihrem Rundgang darauf, die erforderlichen Abstände von 1,5 bis 2 Metern und die üblichen Hygieneregeln zu wahren (Niesen/Husten in Armbeuge/Taschentuch, Hände vom Gesicht fernhalten, Berührung anderer Personen vermeiden, regelmäßiges langes Händewaschen mit Wasser und Seife).

Foto: Stadt Beckum

07.05.2020   bis   28.06.2020


AUSSTELLUNG von Hyacinta Hovestadt: Wandlungen. Wellpappe, Ziegel & Co. in Beckum


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Ab Donnerstag, 7. Mai 2020 ist das Stadtmuseum Beckum wieder geöffnet. Neben der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung ist damit vor allem die Ausstellung der Künstlerin Hyacinta Hovestadt erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstellung war bisher nur in einem Film im Internet zu sehen. Zu der eigentlich geplanten Eröffnung im März kam es nicht aufgrund der Maßnahmen zur Eingrenzung des Corona-Virus.

Viele von Hyacinta Hovestadts Objekten bestehen aus Wellpappe, die allein durch Schneiden und Schichten zu naturhaften und organischen Exponaten wird. Auch Ziegel, Zimmertüren und Holzrollladen haben industriell gefertigte Strukturen, die durch die Künstlerin umgedeutet werden zu Objekten, deren Herkunft manches Mal kaum noch zu erkennen ist.

Die Öffnungszeiten des Museums sind dienstags bis sonntags von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Samstagsvormittags und an Feiertagen ist geschlossen.

Für die Besucherinnen und Besucher gelten die üblichen Einschränkungen wie Maskenpflicht und das Einhalten eines Abstands von 1,50 Meter zu anderen Personen. Gruppenführungen und besondere Angebote des Museums sind zurzeit leider nicht möglich.

09.05.2020   bis   12.09.2020


AUSSTELLUNG "Museum der Menschheit" in Ahlen


  • Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben – Portraitausstellung vom 9. Mai – 12. September
  • Schön wäre es gewesen, wenn am Samstag, den 9. Mai, die große Portraitausstellung „Museum der Menschheit“ hätte beginnen können.

Wie auf dem zentralen Ausstellungsplakat steht. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Denn etwa 200 Ahlener sind von Ruben Timman fotografiert worden, von denen etwa 50 Fotos ausgewählt wurden, die in der ganzen Stadt aufgehängt werden sollten. Zusammen mit Portraits von Menschen aus aller Welt, die Timman in schwierigen Lebenslagen - etwa im Krieg, in Flüchtlingslagern und armen Regionen - fotografiert hat. „Würde, das ist ja das zentrale Thema, hat jeder Mensch und die will ich auf den Portraits zeigen“, bekräftigt Timman. Auch in Ahlen wird das gelingen und Gleichwertigkeit aller Menschen demonstrieren, ob arm oder wohlhabend, geflüchtet, zugewandert oder hier geboren, behindert oder nicht.

Viele Kooperationspartner haben sich schon Gedanken über Begleitveranstaltungen gemacht und Sponsoren haben viel Geld zur Verfügung gestellt.

„Das ist für uns natürlich eine große Verpflichtung, es nachzuholen“, sagt Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller. Wie beindruckend wäre es, wenn auf dem Gebrüder-Kerkmann-Platz die Ruine mit 4 x 2 Meter großen Portraits eingehüllt wäre, wenn an der Zeche unter dem Maschinengang mit 3 x 5 Meter großen Portraits eine besondere Hommage an die Bergarbeitergeschichte erfolgen könnte. Und wenn überhaupt vom Marktplatz an durch die ganze Fußgängerzone die 2 x 1 Meter großen Portraits für 4 Monate hängen würden.

„Das haben wir alles schon ausgemessen und die Standorte bestimmt und vieles mehr“, bedauert Zöller. Auch das Begleitprogramm mit Musik-Events und Führungen, mit Theater und Lesungen waren auf gutem Weg.

Wann es jetzt stattfinden kann, darüber müssen Innosozial und der Kooperationspartner KunstvereinAhlen neu nachdenken. „Wenn wir Ende Mai absehen können, das Stabilität in Corona-Zeiten eintritt, dann könnte es vielleicht Ende August beginnen und sonst nächstes Jahr“, da ist sich die Vorbereitungsgruppe einig. Auf keinen Fall fällt die Ausstellung ganz aus.

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