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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Donnerstag 17.10.
FERIENNACHMITTAG "Wahrnehmung und Illusion" in Münster

Foto: LWL/Steinweg

17.10.2019 - 14:30 Uhr


FERIENNACHMITTAG "Wahrnehmung und Illusion" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285

Das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster bietet in den Herbstferien drei Feriennachmittage für Kinder ab acht Jahre und zwei Werkstattnachmittage für Kinder ab sechs Jahre an.

"Wahrnehmung und Illusion" stehen passend zur Sonderausstellung "Das Gehirn" bei diesem Ferienangebot im Vordergrund. Kinder ab acht Jahre nehmen die Welt für zwei Stunden bewusst mit all ihren Sinnen wahr. Testen können sie ihre Wahrnehmung unter anderem an einem Duftmemory, bei einem Tastspiel und beim Raten von Geräuschen. Die Teilnehmenden gehen außerdem der Frage nach, wie Tiere die Welt wahrnehmen. Dabei erkunden sie ihre Umwelt aus Sicht von Bienen, Fledermäusen, Fliegen, Grubenottern und Elefanten. Anschließend geht es in die Welt der Illusionen: Die Kinder begegnen Scheinriesen und Scheinzwergen und sehen Bewegungen, wo keine sind. 
Falls möglich sollte ein Handy mitgebracht werden, um Fotos zu machen.
Kosten: 5 € (inklusive Museumseintritt).
Beginn: 14.30 Uhr

Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich unter: Telefon 0251.591-6050 (Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr, Mo-Do 14.00-15.30 Uhr). Begrenzte Teilnehmerzahl. Museumscards haben keine Gültigkeit für diese Veranstaltungen.

"Karriere bei der Bundeswehr"

17.10.2019 - 15:00 Uhr


"Karriere bei der Bundeswehr"


Ahlen
Agentur für Arbeit
Berufsinformationszentrum (BIZ)
Bismarckstraße 10

Einen Vortrag zum Thema Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr bietet die Karriereberatung der Bundeswehr Münster heute um 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) Ahlen an.

Karriereberater stellen hierbei zivile und militärische Einstiegsmöglichkeiten, Berufsbilder und Ausbildungsmodelle vor. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Einzelgespräch Fragen zu beantworten. Bitte melden Sie sich vorher unter der Rufnummer 0251/482828-10 oder per Email unter kbbmuenster@bundeswehr.org an.

VORLESEZEIT in Ahlen

17.10.2019 - 16:30 Uhr


VORLESEZEIT in Ahlen


Ahlen
Stadtbücherei

Auch in den Herbstferien dürfen sich alle Kinder bis 8 Jahre auf die Vorlesezeit in der Stadtbücherei freuen! Marita Junkmann liest um 16:30 Uhr das Buch „Der kleine Igel rettet seine Freunde“ von Christina Butler vor. In diesem liebevoll illustrierten Kinderbuch freut sich der kleine Igel riesig, als er beim Aufwachen den Regen auf die Erde tropfen hört. Endlich kann er seinen roten Regenschirm mit den weißen Punkten ausprobieren! Doch als es unaufhörlich weiterregnet und auch noch ein heftiger Sturm aufkommt, beginnt das Abenteuer. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenfrei.

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster

Foto: Allwetterzoo Münster

19.01.2019 - 10:00 Uhr   bis   16.12.2019 - 18:30 Uhr


AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster


Münster
Allwetterzoo

"Das Schweigen der Wälder – Vom Verschwinden der Singvögel in Asien“ - Neue Sonderausstellung im Allwetterzoo Münster

Es wird still in den Wäldern Südostasiens. Singvögel sind in der Region Handelsware und werden in den Wäldern in immer größerem Ausmaß gefangen um sie auf Märkten als Haustier oder für Wettbewerbe zu verkaufen. Und das in einem so großen Umfang, dass viele Singvogelarten dadurch kurz vor der Ausrottung stehen und die Wälder still werden. Mit der Kampagne „Silent Forest“ möchte der Europäische Zooverband (EAZA) auf dieses Problem aufmerksam machen und der Allwetterzoo Münster beteiligt sich daran. Ab dem 19. Januar 2019 vertieft der Zoo das Thema mit einer Kampagnenausstellung im Eingangsbereich. Eine der Vogelarten die dort vorgestellt wird ist der Balistar (Leucopsar rothschildi), den Zoobesucher im Allwetterzoo-Tropenhaus hören und sehen können. Zusammen mit anderen Zoos züchtet der Allwetterzoo diese akut vom Aussterben bedrohte Art und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Wälder nicht still werden.

Die Ausstellung entführt den Besucher in den Lebensraum der Singvögel und stellt Informationen zu den Gründen ihres  Verschwindens in Südostasien zusammen. Auf Schautafeln wird über die Situation ausgewählter Vogelarten in den Herkunftsländern informiert, und über die Schutzbemühungen der Zoos aber auch über Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen berichtet.

In der Region um die Großen Sundainseln (Südostasien) leben etwa 850 Vogelarten und trotzdem werden die Wälder zunehmend stiller, denn der Handeln und die Haltung von Singvögeln hat in der südostasiatischen Kultur eine lange Tradition. Singvögel werden zu Tausenden aus den Wäldern gefangen und auf riesigen Vogelmärkten verkauft. Das Halten eines Singvogels hat aber nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch eine nicht zu verachtende Einnahmequelle.

Gesangswettbewerbe mit Singvögeln haben sich zu einem regelrechten Nationalsport entwickelt, bei denen Vogelhalter Preisgelder in der Höhe eines Jahreseinkommens erzielen können. Die hohe Nachfrage und der damit verbundene oftmals illegale Fang und Handel hat viele Vogelarten mittlerweile an den Rand der Ausrottung getrieben. Einige, nur auf wenigen Inseln vorkommende Arten sind in Teilen ihres Verbreitungsgebiets bereits ausgestorben.

Der Allwetterzoo möchte mit der Teilnahme an der Kampagne für das Thema sensibilisieren  und darüber aufklären, sowie Spendengelder zur Unterstützung der Kampagnenprojekte sammeln. Hierzu gehört vor allem der Aufbau von Zuchtstationen vor Ort, die Optimierung von Wiederausbürgerungen und Freilanduntersuchungen sowie die Entwicklung von Aufklärungs- und Bildungs­programmen. Neben Geldspenden sammelt der Allwetterzoo aber auch ausrangierte, gut erhaltene Ferngläser zur Vogelbeobachtung für indonesische Schulkinder.

AUSSTELLUNG "Salonfähig" 106 Werke aus dem Museumsdepot" in Münster

Foto: LWL/Richters

08.03.2019 - 12:50 Uhr   bis   05.01.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Salonfähig" 106 Werke aus dem Museumsdepot" in Münster


Münster
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Studioausstellung
Domplatz

Immer wieder fragen Besucherinnen und Besucher im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, was das Museum in seinen Magazinen aufbewahrt und ob sie die dort gelagerte Kunst einmal sehen könnten. Denn nur ein Bruchteil seiner Sammlung, die 420.000 Werke und Bücher umfasst, präsentiert das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in den Ausstellungsräumen. 

Dieser Wunsch ist der Anlass, in einer Studioausstellung 106 Kunstwerke zu zeigen, die sonst im Depot schlummern. Stillleben und Porträts, realistische und abstrakte Kunst, großformatige Gemälde und kleine Bilder haben die Kolleginnen und Kollegen ans Licht geholt und in der sogenannten Petersburger Hängung in eine Ausstellung gebracht. Das Team des Museums hat die Gemälde gesäubert, Schäden ausgebessert und Rahmen repariert.

Ausstellung „MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN“ in Hamm

Foto: (c) Oliver Schaffer

16.03.2019 - 10:00 Uhr   bis   03.11.2019 - 18:00 Uhr


Ausstellung „MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN“ in Hamm


Hamm
Maximilianpark

PLAYMOBIL – Familienausstellung aus der Sammlung Oliver Schaffer

Auch in 2019 wird es einmal mehr eine große Familienausstellung im Maximilianpark in Hamm geben. Von Samstag, 16. März bis Sonntag, 3. November werden die Besucher der Elektrozentrale in eine neue PLAYMOBIL- Welt eintauchen: MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN

Tausende PLAYMOBIL-Figuren und eine halbe Millionen Einzelteile bieten eine Entdeckungsreise in die Welt der Artisten und Tiere. Auf dem Programm stehen waghalsige Artistik, verblüffende Magie und kunterbunte Paraden im Mini-Format. Coole Cowboys, edle Ritter und märchenhafte Meerjungfrauen sind ebenfalls mit von der Partie. Manege frei – das Spiel beginnt!

Im zweiten Teil der Ausstellung tauchen Besucher in „phantastische“ PLAYMOBIL Welten ein.Fantasy-Fans aufgepasst: Steigen Sie ein in die Monorail über dem Space Hotel, erleben Sie die vier Jahreszeiten im Drachenland, reisen durch Tag und Nacht in der magischen Stadt der Hexen und Zauberer. Hier ist ein phantastischer Ausflug mit zahleichen Spielmöglichkeiten garantiert.

Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer verwandelt seit Jahren renommierte Museen in ganz Deutschland in fantasievolle Spielzeug-Landschaften. Mit der Einladung zur Präsentation seiner PLAYMOBIL-Zirkussammlung 2009 im Westflügel des Pariser Louvre wurde seine Sammelleidenschaft gekrönt. Heute verfügt der Künstler über eine der größten PLAYMOBIL Sammlungen weltweit.

Als außergewöhnlicher Lernort bietet das Grüne Klassenzimmer schon seit vielen Jahren immer abwechslungsreiche Angebote. Differenzierte Programme in der PLAYMOBIL- Ausstellung für Schüler und Kindergartenkinder gehören auch in dieser Saison zum Rahmenprogramm des Grünen Klassenzimmers.

Die große PLAYMOBIL-Familienausstellung im Maxipark ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Sondereintritt beträgt pro Person 2,- € + Parkeintritt.

AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn

Foto: Anita Blum-Paulmichl

05.05.2019 - 15:00 Uhr   bis   05.05.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Am 5. Mai wird im Museum Abtei Liesborn um 15 Uhr die Medaillenausstellun Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen eröffnet.

Die Ahlenerin Anita Blum-Paulmichl (1911-1981) gehört bis heute zu den bekanntesten deutschen Medailleuren. Nach Anfängen an der Kölner Werkschule führt der Weg der gebürtigen Düsseldorferin in die Hauptstadt Berlin. Bildhauerarbeiten bringen ihr erste Erfolge ein, bis sie 1940 endlich ihren künstlerischen Platz in der Medaillenkunst findet. Hier kann sie Bildhauerei, Grafik und ihre Vorliebe für das Erzählen von Geschichten verbinden und auf kleinstem Raum – auf der Fläche einer Medaille – fixieren.

1945 durch Kriegswirren nach Ahlen verschlagen, erfolgt ihr künstlerischer Durchbruch 1946 mit einer Portraitmedaille auf Kardinal von Galen. Der Direktor des Landesmuseums in Münster, Peter Berghaus, wird ihr Freund und Förderer. Baudenkmäler, Rathäuser, Kirchen, Brücken, Städtebilder gehören zum Bildprogramm ihrer beeindruckenden Medaillen – aber auch Brauchtum, religiöse und private Motive finden sich im Werkverzeichnis mit über 240 Arbeiten. Ihre große Schaffenskraft in den 1960er und 1970er Jahren zeigt sich auch in den Sammlungen zahlreicher deutscher und internationaler Museen wie in Berlin, Den Haag, London, München, Münster, New York, Oslo, Kopenhagen, Paris, Petersburg, Stockholm, Wien – und Liesborn !

KABINETTAUSSTELLUNG "Liesborn und die Heiligen – Klosterkultur aus Privatbesitz" in Wadersloh

Foto: Museum Abtei Liesborn

20.08.2019 - 11:09 Uhr   bis   15.12.2019 - 18:00 Uhr


KABINETTAUSSTELLUNG "Liesborn und die Heiligen – Klosterkultur aus Privatbesitz" in Wadersloh


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei liesborn
Abteiring 8

Im Zentrum der kleinen, aber sehr feinen Kabinettausstellung stehen die Liesborner Reliquienschreine mit den Gebeinen der Ärzteheiligen Cosmas & Damian sowie des Heiligen Simeon. Anlässlich der Restaurierung der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian zu Liesborn entstand die Idee, die beiden Liesborner Reliquiare mit ihrem bedeutenden Inhalt in Zusammenhang mit weiteren Reliquien und Klosterarbeiten in einer Ausstellung im Museum Abtei Liesborn zu präsentieren.

Zum Liesborner Kirchenschatz zählen noch heute zirka 100 Reliquien. Da sich die Liesborner Reliquien jedoch seit einiger Zeit in Restaurierung befinden und nicht ausstellungsfähig sind, ergänzen eine Auswahl virtuos gefertigter, anrührender Klosterarbeiten unterschiedlicher Provenienzen aus einer privaten Sammlung die beiden Liesborner Heiligenschreine.

Als kuriose Besonderheiten dürfen die Klosterarbeiten aus „Pasta di Reliquie“ gelten. Dabei handelt es sich um sehr selten erhalten gebliebene Kunstwerke, die aus einer Mischung gemahlener Märtyrerknochen und Weihwasser gefertigt wurden.

Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Ausstellungskatalog.

Öffnungszeiten des Museums Abtei Liesborn:
Di. - Fr.: 9.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr
Sa. + So.: 14.00-17.00 Uhr
Mo. + an Feiertagen geschlossen

Ausstellung "Aliens Welcome!" in Stromberg

(c) Lennart Leibold

24.08.2019   bis   08.03.2020


Ausstellung "Aliens Welcome!" in Stromberg


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

24. August 2019 - 08. März 2020

Ab dem 24. August wird es „spacig“ in westfälischen Breitengraden. Dann startet die Veranstaltungsreihe „Aliens Welcome! Science-Fiction-Literatur aus Westfalen 1904-2018“, die die LWL-Literaturkommission in Kooperation mit dem Museum für Westfälische Literatur in Oelde präsentiert. 

Auch wenn Westfalen sicherlich nicht als Hochburg der Science-Fiction-Literatur bezeichnet werden kann, bringen Autorinnen und Autoren der Region schon seit gut einem Jahrhundert Szenarien einer zukünftigen Welt zu Papier. Die hiesige Szene wartet dabei mit einigen verblüffenden Eigenarten auf. Von Georg Bührens auf Plattdeutsch verfasstem Theaterstück „Üöwergang“ (1997) über Jan-Michael Richters schräge Comicwelten, die zwischen Alltagsproblemen und epischen Weltraumschlachten changieren, bis hin zur unsterblichen Kultserie „Perry Rhodan“ dürfen sich Gäste des Museums für Westfälische Literatur auf eine spannende Mischung unterschiedlicher Science-Fiction-Stoffe freuen, die in der Ausstellung „Aliens Welcome“ und der begleitenden Veranstaltungsreihe bis zum 8. März 2020 vorgestellt werden.

Für das Konzept zeichnet Walter Gödden, inhaltlicher Leiter des Museums und Geschäftsführer der Literaturkommission für Westfalen, verantwortlich. Auf der Basis seines umfangreichen Kompendiums, das westfälische Science-Fiction in allen ihren Facetten abbildet, entwickelte der Gestalter Jeremias Vondrlik eine multimediale Sonderausstellung, die Besucherinnen und Besucher mit einer Installation bereits im Innenhof des Kulturguts Haus Nottbeck empfängt. Mit Hilfe von Beamer-Präsentationen, großformatigen Prospekten und „spacigen“ Installationen werden nicht nur Raumschiffe, Cyborgs, Aliens und Technikwunder, sondern auch Informationen zur westfälischen Science-Fiction-Literatur in Szene gesetzt.

Parallel zur Ausstellung werden verschiedene Veranstaltungen mit zum Thema Science-Fiction geboten: Von Lesungen über literarische Konzerte und Filmpräsentationen bis hin zu einem zweitägigen „Perry Rhodan“-Fantreffen. Den Prolog für das facettenreiche Programm quer durch alle Weltraumwelten bildet die Uraufführung des Live-Hörspiels „Das Märchen, das ich nie erzählt habe“. Bei der Aufführung im Torhaussaal ergründen Fernseh- und Theaterschauspieler Charly Hübner und Lina Beckmann mit dem Herner Ensemble SPIELKINDER die wissenschaftlich-technischen und philosophischen Spekulationen von Hartmut Kasper, seit 2007 Autor der wöchentlich erscheinenden Perry Rhodan-Romanserie. Das um aufwändige Video- und Soundeffekte bereicherte Hörspiel beginnt um 19.00 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. 

„Aliens Welcome! Science-Fiction-Literatur aus Westfalen 1904-2018“ ist ein Kooperationsprojekt der LWL-Literaturkommission für Westfalen und des Kulturguts Haus Nottbeck. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Infos

"INTERMEZZO 2019 - Geteilte Wirklichkeit Teil II"

25.08.2019   bis   03.11.2019


"INTERMEZZO 2019 - Geteilte Wirklichkeit Teil II"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

INTERMEZZO 2019 - Geteilte Wiklichkeit Teil II
Siglinde Kallnbach "a performancelife“
Albert Merz "Zweisicht"

25. August - 03. November 2019

INTERMEZZO 2019. Geteilte Wirklichkeit zeigt insgesamt vier aktuelle Positionen, die geteilte Wirklichkeiten erlebbar machen. Visuelle Vielschichtigkeit und die Thematisierung von gesellschaftlichen Themen fordern das Sehen und die Teilhabe des Betrachters. Auf die Ausstellungen der Künstlerinnen Sandra del Pilar und Myriam Thyes folgen, wieder in einem spannenden Dialog zweier paralleler Einzelausstellungen, die Kölner Aktionskünstlerin Siglinde Kallnbach und der Schweizer Künstler Albert Merz. Der seit 1980 in Berlin lebende Maler Albert Merz schafft in seinen Werken ein interessantes Zusammenspiel von ganz unterschiedlichen Ausdrucksformen, deren Bedeutung sich durch pointierte Dialoge entwickelt. Er bildet Gegensatzpaare zwischen Schwarzweiss und Farbe, dem Malerischen und dem Graphischen,dem Gegenständlichen und dem Abstrakten, der exakten Kontur und der freien Geste. Monumentale Bilder, ganz Bilderzyklen und ein großes Wandgemälde prägen die Präsentation. Siglinde Kallnbach visualisiert mit diversen Objekten, Filmen, Bildern und Collagen ihre Aktionen und Projekte, Vergangenes und Aktuelles. Seit Anfang der 1980er Jahren setzt sie sich mit gesellschaftlichen Ritualen und Ereignissen auseinander, indem sie durch ihre Kunst zur Reflektion, zur Teilhabe und Empathie aufruft. Performances und Aktionen insbesondere zu Themen wie Verletzung und Heilung, Terror und Solidarität prägen ihr Schaffen. Das seit 2000 gestaltete, titelgebende Projekt "a performancelife" führt sie bis heute fort.

Infos

"Jobcenter trifft Kunst"

Foto: Kreis Warendorf

28.08.2019   bis   23.10.2019


"Jobcenter trifft Kunst"


Jobcenter Kreis Warendorf stellt Kunstwerke aus !

Dass eine Jobcenter-Anlaufstelle alles andere als trist sein kann, zeigt das Jobcenter Kreis Warendorf. Die Anlaufstellen Ahlen und Warendorf sowie die Verwaltung des Jobcenters werden für acht Wochen zur Kunstgalerie. In Zusammenarbeit mit dem Kreiskunstverein Beckum-Warendorf e.V. werden Werke von Johannes Dröge, Doris Junker und Markus Maier ausgestellt. Anlass ist eine bundesweite Aktionswoche der kommunalen Jobcenter. Sie steht unter dem Motto „Stark. Sozial. Vor Ort.“. Denn was viele nicht wissen: Von den rund 400 Jobcentern in Deutschland werden 104 nicht zentral von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg gesteuert, sondern von den Kreisen und kreisfreien Städten selbst. So ist auch das Jobcenter Kreis Warendorf in rein kommunaler Trägerschaft und kann eigenverantwortlich auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren.

Die gebürtige Neubeckumerin Doris Junker lebt und arbeitet in Berlin. Mit ihren Bildensemble „Vitalzeichen“, das in der Anlaufstelle Ahlen ausgestellt wird, möchte sie eine positive Arbeitsatmosphäre und Inspiration für Kunden und Mitarbeiter schaffen. Johannes Dröge stellt einige seiner Skulpturen in der Verwaltung des Jobcenters in Warendorf aus. Neben Werken aus Marmor und Bronze gehört auch eine Skulptur aus Diabas zu den Exponaten des Künstlers, der Träger des Staatspreises des Landes NRW ist und in Sundern lebt. In der Anlaufstelle Warendorf an der Südstraße werden Bilder des Freckenhorster Künstlers Markus Maier ausgestellt. Er bearbeitet die Leinwand von der Rückseite, so dass durch die Poren der Leinwand eine textile Anmutung entsteht. Erst aus der Nähe betrachtet entfalten die Werke ihre volle Wirkung.

„Natürlich sind neben den Leistungsberechtigten auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Ausstellungen zu besuchen“, betont Brigitte Klausmeier, Sozial- und Kulturdezernentin des Kreises. Mit der Aktion wird auch der Wunsch des Jobcenters Kreis Warendorf deutlich, insbesondere Kinder und Jugendliche für kulturelle Angebote zu begeistern. Jobcenterleiter Dr. Ansgar Seidel bringt es auf den Punkt: „Wir glauben daran, dass ein Buch, ein Bild oder ein Musikinstrument dem Leben eines jungen Menschen eine andere Richtung geben kann.“

AUSSTELLUNG "Our colorful world" in Freckenhorst

Foto: Bernhild Wierich

03.09.2019 - 19:00 Uhr   bis   25.10.2019 - 19:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Our colorful world" in Freckenhorst


Warendorf-Freckenhorst
Kath. Landvolkshochschule "Schorlemer Alst"
Am Hagen 1

3. September bis zum 25. Oktober 2019

„Our colourful world“ – so haben die beiden Künstlerinnen Waltraud Kunkel aus Beckum und Bernhild Wierich aus Metelen, ihre Ausstellung betitelt, die sie in der LVHS Freckenhorst zeigen werden. Kunst muss im Sinne der Künstlerinnen nicht immer verständlich sein. Sie soll Emotionen beim Betrachter auslösen, ihn innehalten lassen und für einen kleinen Moment aus seinem Alltag entführen. Durch den geschickten Einsatz von Farben, Formen und Materialien entstehen immer neue Perspektiven, deren Vielfalt sich wie ein roter Faden durch all die Werke zieht. Das Spiel mit Farben ist den Künstlerinnen besonders wichtig. Spielraum für Interpretationen ist ausdrücklich erwünscht. Waltraud Kunkel ist nach mehrjähriger autodidaktischer Phase geprägt durch 20 Jahre Auslandsaufenthalte, u. a. in Libyen, Simbabwe und Indonesien. Bernhild Wierich begann vor 35 Jahren mit Kohlezeichnungen und beschäftigt sich seit vielen Jahren auch intensiv mit den verschiedenen Techniken der Acryl- u. Pigmentmalerei.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 3. September 2019 um 19.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Eröffnung wird musikalisch am Klavier von Uta-Maria Gennert-Stöcker begleitet. Montags bis samstags ist die Ausstellung von 10.00 – 19.00 Uhr und sonn- und feiertags von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung "Frances Geytenbeek" am FMO

Foto: FMO

12.09.2019   bis   31.10.2019


Ausstellung "Frances Geytenbeek" am FMO


Aktuell können Besucher die neue Bilderausstellung der niederländischen Künstlerin Frances Geytenbeek am Flughafen Münster/Osnabrück bestaunen. Die Künstlerin übersetzt auf beeindruckende Weise persönliche Themen und vielschichtige Szenen in farbenfrohe Acrylgemälde. Ihr Sujet reicht von Porträt- über Landschafts- bis hin zu Architekturbildern. Frances Geytenbeek gelingt es, eine subtile Intimität bei der Betrachtung der Gemälde zu erzeugen, und sie lässt den Betrachter in einen ganz persönlichen Dialog mit den Porträtierten treten. Die zum Teil großformatigen Bilder strahlen neben einer großen Ruhe durch gekonnte Farbwahl sowie Licht- und Schattensetzung Energie und Wärme aus. Der Betrachter wird für einen Moment gefangen gehalten.

Frances Geytenbeek ist Autodidaktin. Ihre natürliche gestalterische und künstlerische Begabung und ihre Phantasie hat sie durch Kursbesuche ander Famous Artist School in Zeist geformt und ausgebildet. Außerdem studierte sie Porträt- und Modellzeichnen bei Gijs Voskuil in Rotterdam und malt in der Oude Ambachtsschool in Zwolle. Die Mutter von vier Töchtern lebt und arbeitet in Zwolle in den Niederlanden.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober im öffentlichen Bereich des Ankunftsterminals zu besichtigen.

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter www.francesgeytenbeek.com.

AUSSTELLUNG Acrylkunst von Helga Wösthoff in Ahlen

Foto: St. Franziskus-Hospital Ahlen

24.09.2019 - 10:00 Uhr   bis   29.11.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG Acrylkunst von Helga Wösthoff in Ahlen


Ahlen
St. Franziskus-Hospital
Foyer

Die Besucher des Ahlener Krankenhauses können sich auf eine Reise durch  vielfältige Farben der Acrylkunst freuen. Die Hobbymalerin Helga Wösthoff stellt zum ersten Mal ihre Werke im Foyer des St. Franziskus-Hospitals Ahlen aus. Zu sehen gibt es abstrakte Motive in warmen und wie auch kühlen Farben. Anfangs hat sich die Ennigerin mit Batik-, Seidenmalerei und sowie Aquarellieren beschäftigt. Mittlerweile konzentriert sie sich auf die Acrylmalerei und sieht darin ihre Herausforderung.  Die Besucher können sich auf rund 50 abstrakte Werke freuen, die sowohl in warmen Farben, wie auch kühlen Schwarz- und Silbertönen gehalten sind

Helga Wösthoff  freut sich über die Möglichkeit, über das St. Franziskus-Hospital Ahlen, Patienten und Besucher positiv mit ihren Werken ansprechen zu können. Bis zum 29. Dezember sind die Werke im Foyer des St. Franziskus-Hospitals zu sehen.

SKULPTUR von Cremet Chakawa in Warendorf

Foto: Rudolf Berger

25.09.2019 - 10:00 Uhr   bis   30.12.2019 - 18:00 Uhr


SKULPTUR von Cremet Chakawa in Warendorf


Warendorf
Weltladen
Krickmarkt

Im Juli war Chemet Chakawa aus Simbabwe in Afrika zu Gast in Warendorfs Weltladen. Vor dem Geschäft gestaltete er eine Skulptur aus dem Serpentinstein seiner Heimat. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer beobachteten fasziniert, wie der Künstler dem Stein Gesichter und Hände gab. Die Zeit in Warendorf reichte nicht aus, um das Kunstwerk zu vollenden. Die Fertigstellung  erfolgte anschließend in der Zeit der Workshops, die Chemet Chakawa in Deutschland begleitete. Das Besondere an der Kunst aus Simbabwe ist das Finish, das die Steine bekommen. Sie werden poliert und erhalten dadurch ihre Einzigartigkeit und Ausdrucksstärke.

Nun ist die Skulptur „Couple of Warendorf“ von Chemet Chakawa in Warendorf im Weltladen am Krickmarkt neben vielen anderen Kunstwerken aus Simbabwe zu bewundern.

SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster

Grafik: LWL/Puschmann

25.09.2019 - 17:00 Uhr   bis   27.09.2020 - 18:00 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken.

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

Ausstellung "Hans Jaenisch - Retrospektiv" in Ahlen

05.10.2019   bis   16.02.2020


Ausstellung "Hans Jaenisch - Retrospektiv" in Ahlen


Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72 - 74

Vom 5.10.2019 bis zum 16.2.2020 zeigt das Fritz-Winter-Haus eine Ausstellung des Berliner Künstlers Hans Jaenisch.

Hans Jaenisch wurde 1907 in Thüringen geboren und zog als junger Mann nach Berlin, wo er als Mitglied der "November-Gruppe" bereits 1927 seine erste Ausstellung hatte. Bis 1933 unterrichtete er an der Kunstschule "Der Weg". Anfang der 30er Jahre fanden surreale Elemente Eingang in Hans Jaenischs Werk, die auch in später folgenden Arbeiten immer wieder anklingen. Als Soldat während des 2. Weltkriegs in Tunis entdeckte Jaenisch die Farbe und setzte sich mit der islamischen Ornamentik auseinander. Nach Krieg und Gefangenschaft entwickelte Jaenisch in Berlin seine "Reliefbilder", in denen er die Farbe mit dem Spachtel auf die Leinwand auftrug. Ebenso entstanden abstrakte Bilder, die die Bewegung von Flugzeugen widerspiegeln. Jaenisch hat in ihnen die Erlebnisse während der Berliner Blockade verarbeitet. Ab 1953 lehrte Hans Jaenisch an der Berliner Hochschule für Bildende Künste. In seinen Bildern findet sich nun ein harmonisches Zusammenspiel aus Ornamenten, farbigen Flächen, feinen Linien und netzartigen Strukturen. Analog zur Musik spielen die Rhythmen von Linie, Form und Farbe und - im Gegensatz zum Informel - eine klar durchdachte Komposition eine wesentliche Bedeutung. Durch seine zweite Heimat Amrum gewann schließlich das Gegenständliche wieder etwas mehr Bedeutung im Oeuvre des Künstlers. In sensibler Verfremdung zeigt das Spätwerk von Hans Jaenisch nun romantisierende Andeutungen von Vögeln, Schiffen und Gebäuden. Auch seine Bronzeskulpturen, die ebenfalls in der Ausstellung im Fritz-Winter-Haus zu sehen sind, folgen diesem Prinzip der Reduktion auf das Wesentliche. Auf höchst sensible Weise hat der Künstler hier äußerst zart anmutende und dennoch charakteristische Abbildungen von Tieren geschaffen.

Die Ausstellung wird am 5.10.2019 um 15:00 Uhr eröffnet. Die einführenden Worte spricht Dr. Friedhelm Häring, Museumsdirektor a.D., Friedberg.

Foto: Innosozial Ahlen

12.10.2019   bis   28.10.2019


Ausstellung "Gemeinsam verschieden sein im Kreis Warendorf"


Ahlen
CinemAhlen
Alter Hof 11

Fünf große Aufsteller mit großformatigen Bildern und Botschaften sind ein Zwischenergebnis von vielen Aktionen in mehreren Städten des Kreises, die Innosozial zusammen mit Partnern in diesem Jahr durchgeführt hat.

Auf diesen Roll-ups treten jeweils Menschen mit Behinderung zusammen mit häufig prominenten Multiplikatoren auf, um thematisch unterschiedliche Bereiche mit Botschaften und Forderungen vorzustellen. Mit dem Titel „Inklusion schafft Arbeit“ werden behinderte Menschen als wichtige Mitarbeiter*innen für Betriebe der Zukunft vorgestellt. Und „Inklusion braucht Maßarbeit“ zielt auf den Bedarf an mehr Einarbeitung. „Inklusion braucht Gehör“ symbolisiert, dass mit Hilfsmitteln auch Gehörlose normaler Teil der Gesellschaft sind. So wird mit 10 Formaten auch für Teilhabe in Kultur, Freizeit und Sport geworben.

Zusammen mit dem Paritätischen und der Selbsthilfe-Kontaktstelle hatte Innosozial im Mai einen Auftaktworkshop mit behinderten Menschen, Selbsthilfegruppen und Einrichtungen in Warendorf durchgeführt. „Wir wollten damit Missstände und Forderungen zusammentragen, um die das ganze Jahr zu transportieren“, erläutert Dietmar Zöller, der Geschäftsführer von Innosozial. Auf Veranstaltungen und Festen, wie dem „Tag der Begegnung“ in Beckum und dem Fest „Hand in Hand“ wurden Forderungen präsentiert, und Menschen nach ihrer Sicht befragt. „Bewährt hat sich zum Beispiel eine Bodenzeitung, auf der man zu einzelnen Fragen Stellung nehmen kann“, findet Hendrik Nonhoff, der auch auf einem Roll-up zusammen mit Zöller zu sehen ist.

Bei dem 2-tägigen Festival „Gemeinsam verschieden sein – Ahlen zeigt Flagge“ trugen die Teilnehmer*innen ein Transparent mit dem Titel „Chancengleichheit und Teilhabe über alle Grenzen“ durch die Stadt. Tausende Besucher*innen, darunter erkennbar viele behinderte Menschen, wurden durch Musikgruppen mit und ohne Behinderung genauso wie inklusive Tanzgruppen und Theaterangebote angelockt.

Mit Bezug auf die UN-Behindertenrechtskonvention präsentieren die 5 Roll-ups die Botschaft „Inklusion ist ein Menschenrecht“ als Schriftband und fragen nach Gemeinsinn, Gemeinschaft, Energie und Interesse. Unter jedem dieser Titel wird Mitmachen lassen und Mitmachen wollen beschrieben.

„Die Roll-ups gehen in einer Wander-Ausstellung durch den ganzen Kreis bei Veranstaltungen und in Tagungsräumen, denn leicht aufgebaut macht das einen großen Eindruck und soll begeistern oder zumindest zum Nachdenken anregen“, wünscht sich Elke Kreutzer, die die Roll-ups zusammen mit der Inklusionsbeauftragten Petra Pähler- Paul erstellt hat. Bis zum 28.10. werden die Aufsteller während der Öffnungszeiten als erstes im Ahlener Kino auf der 1. Etage zu sehen sein.

Als Teil dieser Themenreihe präsentierte Innosozial verschiedene Filme. Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde mit 6 Filmen am 6. Mai auf die vielen Facetten des Themas Inklusion sehr transparent und bildhaft aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „Kino all inclusive“ kamen hunderte Zuschauer und viele davon nahmen interessiert an Gesprächsrunden teil. Vor dem Kinostart wurde im September der für den deutschen Oscarbeitrag nominierte Film „Systemsprenger“ im Ahlener Kino gezeigt. Das Thema „Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten bzw. psychischen Problemen“ und wie schwer es die unterschiedlichen Hilfen manchmal haben, schwierigen Kindern zu helfen, konnte sehr eindrucksvoll im Nachgang mit der Regisseurin Nora Fingscheidt und anderem Fachpersonal diskutiert werden.

In den nächsten Wochen wird es weitere Projekte und Veranstaltungen geben.

Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage: www.innosozial.de

17.10.2019   bis   17.11.2019


Ausstellung "Alfred Arndt - Aquarelle + Zeichnungen des Elbinger Architekten und Künstlers"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

17. Oktober - 17. November 2019

Walter Gropius, der Begründer des Bauhauses in Weimar, schrieb: „Alfred Arndt ist ein Urbauhausler, der mit Neigung und tiefem Verständnis in loyaler Weise dem Bauhaus und seinen Ideen treu geblieben ist. Zuerst als Studierender um 1921 bis 1926, dann als Lehrer von 1929 bis 1931. … Nach 1932, als das Bauhaus von den Nationalsozialisten geschlossen worden war, hat er sich fortlaufend als Architekt, Designer und Maler hervorgetan …“.

Alfred Arndt, 1898 in Elbing geboren, kam aus einfachen Verhältnissen. Er machte eine Zeichnerlehre in einer Maschinenfabrik. Dort fand er einen Förderer, der ihn mit dem Bauen vertraut machte. Bei einem Besuch in Berlin machte die Malerei großen Eindruck auf ihn. Trotz seiner inzwischen erworbenen Fähigkeiten als Baumeister mochte er jedoch viel lieber Maler werden und besuchte deshalb eine Tagesklasse für Kunstgewerbe und Malerei in der Gewerbeschule Elbing. Er ging nach Königsberg, um sich beim Maler und Grafiker Robert Budzinski weiterzubilden und gleichzeitig die Malklasse der Kunstakademie zu besuchen. Arndt hatte sich schon in der Kriegszeit dem Wandervogel angeschlossen, dabei kam er auch nach Weimar, erfuhr zufällig vom Bauhaus, traf alte Bekannte und beschloss, dort zu studieren.
Immer wieder hat es den Architekten und Künstler in seine Heimat an der Ostsee gezogen. In den 1930er Jahren verbrachte er dort einige Zeit, um die großartige Küstenlandschaft auf sich wirken zu lassen. Während dieser Aufenthalte hat er Landschaften und Städte gezeichnet und zahlreiche grafische Arbeiten geschaffen. Daneben sind es Aquarelle und Pastelle, die besonders den Reiz der roten Ziegeldächer der Orte am Frischen Haff wiedergeben. Etliche Arbeiten belegen Aufenthalte auf der Kurischen Nehrung mit den Wanderdünen und den Kurenkähnen. Die Ausstellung soll an Arndts künstlerisches Schaffen in seiner Heimat erinnern.

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