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Markus Steinacker
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Mittwoch 28.7.

25.07.2021   bis   01.08.2021


"1. Schlering-SVD-Cup" in Drensteinfurt


Drensteinfurt
Sportpark Erlfeld
Im Erlfeld

  • 25. Juli - 01. August 2021
  • Ein Fußball-Derby folgt dem anderen !
  • Spende statt Eintritt zugunsten der Aktion Lichtblicke (Flutopferhilfe NRW)
Basteln_Malen_Kinder

28.07.2021 - 11:00 Uhr


Sommerleseclub bastelt im Heimatmuseum


Ahlen
Heimatmuseum
Wilhelmstraße 12

Mit Schere und Klebstift vertreiben sich die Teilnehmenden im Sommerleseclub (SLC) der Stadtbücherei die Langeweile in den Ferien. Der SLC richtet heute für große und kleine Vorlese- und Bastelfans einen kurzweiligen Vormittag am Heimatmuseum aus. Vorlesepatinnen Angelika Knöpker und Marita Junkmann planen ein vielseitiges Programm und lesen aus spannenden Bilderbüchern vor. Außerdem lädt ein großer Basteltisch zum gemeinsamen Basteln ein. Der Kreativität sind dabei – wie immer im Sommerleseclub - keine Grenzen gesetzt.

Der bunte Vormittag startet um 11 Uhr am Heimatmuseum in der Wilhelmstraße. Alle Teilnehmenden bekommen einen Stempel in ihr SLC-Logbuch. Die Stadtbücherei bittet um Anmeldung unter Tel. 02382 59292 (stadtbücherei@stadt.ahlen.de).

28.07.2021 - 14:00 Uhr


"Upcycling-Werkstatt" in Ahlen


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
Königstraße 7

  • „Nachhaltigkeit und upcycling – was ist das eigentlich?“

Upcycling - aus Alt mach Neu! Wer hat sich schon einmal angesehen, wie viel Müll jeden Tag weggeworfen wird? Was kann jede selbst tun, damit nicht so viel Müll entsteht? Kann man mit Müll noch etwas anfangen?  Diese Frage stellen sich viele Kinder und deren Eltern, die dann manchmal anfangen zu experimentieren und Altes „upcyclen“.

Heute können Kinder von 6-12 Jahren ab 14.00 Uhr an der Upcycling-Werkstatt des Bürgerzentrums Schuhfabrik teilnehmen. Im Rahmen der Klimawerkstatt im Kreis Warendorf der SPD Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass findet diese Angebot in Ahlen auf dem Open-Air Gelände hinter dem Bürgerzentrum statt.

Upcycling ist eine Form der Wiederverwertung von Stoffen. Scheinbar nutzlose Abfallprodukte werden mithilfe des Upcyclings in neuwertige Produkte umgewandelt.
Stoffe, die beim Upcycling verwendet werden sind sehr vielfältig.

Insektenhotels aus alten Dosen, Stiftehalter aus leeren Shampoo-Flaschen oder Traumfänger aus kaputten CD's - gemeinsam wird gebastelt und buntes Neues aus scheinbar nutzlosem Müll. Mit diesem Material werden die Kinder selbst aktiv und stellen etwas Neues aus alten Stoffen her.

Die Kinder sollen bitte mitbringen: Bastelschere und Müll. Besonders gut eignen sich leere Dosen, Gläser, Shampooflaschen, Joghurtbecher, Tetrapacks oder CD's (ca. 3 Dinge pro Kind). Die beiden Upcycling-Werkstatt Anleiterinnen Maike Walter und Lydia Nienaber halten viele kreative Vorschläge für die Kinder bereit.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder begrenzt. Verpflegung kann mitgebracht oder vor Ort im Bürgerzentrum erworben werden. Die Dauer beträgt ca. 3 Stunden. Anmeldungen nimmt Elena.Otto-Erley@landtag.nrw.de entgegen.

Die Upcycling Werkstatt findet in Kooperation mit der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass statt.

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

02.05.2021   bis   29.08.2021


"Geld und Glaube – Wechselausstellung im Museum Relígio"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

2. Mai bis 29. August 2021

Die Ausstellung „Geld und Glaube“ im Relígio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam. Dank der Förderung durch die Sparkasse Münsterland Ost sowie der Kulturstiftung der Provinzial Versicherung konnte ein umfangreicher gleichnamiger Begleitband erscheinen, der Im Buchhandel und im Museum erhältlich ist .

In fünf Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Zusammenspiels von Geld und Glaube gezeigt:

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern auch Regeln zum Zinsverbot. Gemeinsamkeiten der religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld werden beispielhaft gezeigt. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung auch einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Hier werden hochwertige Grafiken, Spendenkassen der drei Religionen sowie Kollektengeldquittungen präsentiert. Zentral ist auch der Umgang mit Geld bei religiösen Festen – Tauftaler, Konfirmationsgeld oder Hochzeitsmünzen sind Teil der Ausstellung.

Sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück zeugen vom Umgang mit Geld in volkstümlichen Legenden, Sagen und Märchen. Geld und Reichtum, Frömmigkeit und Armut sowie Glück und Unglück sind vielfach genutzte Motive, wobei die ausgestellte Grafik vom Geldteufel nur ein Beispiel von vielen ist.

Bei einer Ausstellung mit dem Titel „Geld und Glaube“ ist es unerlässlich, auch der materiellen Form des Geldes eine eigene Abteilung zu widmen. In der Abteilung „Münzgeld und Glaube“ wird die enge historische Verwobenheit der beiden Bereiche anhand der bildlich-religiösen Motive auf Münzen oder Geldscheinen verdeutlicht. Hier ist auch der sogenannte Pesttaler zu sehen, von dem man sich schützende Wirkung erhoffte.

Und auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Die Ausstellung lebt vor allem von Leihgaben: Sie kommen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Historischen Museum Hamburg, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Erfurt und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum in Münster, sowie aus Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Die Eröffnung wird perZoom am 2. Mai 2021 um 15 Uhr digital übertragen. Der Zugangslink findet sich auf der Homepage des Museums unter Veranstaltungen. Das Begleitprogramm wird entsprechend der Corona-Situation aktuell auf der Homepage veröffentlicht.

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 bis 18 Uhr

Für den Besuch der Ausstellung ist nach aktuellen Vorgaben eine Anmeldung sowie ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Abbildung:
„Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D’Argent“
Imagerie d’Epinal, Frankreich, Pellerin-Bilderbogen, ca. 1880
Holzschnitt, koloriert
H. 20,5 cm, B. 32 cm
Inv.-Nr. 19-0936
Foto: Stephan Kube, Greven

Foto: FMO

17.06.2021   bis   31.07.2021


Ausstellung "Bernhild Wierich" am FMO


  • Ausstellung von Bernhild Wierich am Flughafen Münster/Osnabrück

Die Ausstellungsgalerie am FMO ist wieder eröffnet. Den Auftakt macht die Künstlerin Bernhild Wierich mit ihrer farbenfrohen Bilderausstellung „Kunst im FMO“.

Die in Ochtrup geborene Künstlerin lebt und arbeitet im westfälischen Metelen. Durch ihre Arbeit als Kunsterzieherin an einer Grundschule wurde der Grundstein gelegt für ihre Liebe zum Experimentieren mit verschiedensten Materialien, Techniken und Farben. Ihre Leidenschaft, mit Fantasie Farben in Formen zu bringen und Formen mit Farbe zu gestalten, spiegelt sich in den ausgestellten bunten und formenreichen Werken wider. Ihre künstlerische Schaffenskraft widmet Bernhild Wierich der abstrakten und informellen Malerei. Die oft titellosen großformatigen Acryl- und Pigmentgemälde lassen dem Betrachter den gewünschten Spielraum für Interpretationen. Sie selbst sagt zu ihren Arbeiten: „Kunst muss nicht immer verständlich sein. Sie soll Emotionen im Betrachter auslösen, ihn innehalten lassen und für einen kleinen Moment aus dem Alltag reißen.“

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter www.kunst-wierich.de. Die Ausstellung ist noch bis zum 31.07. im öffentlichen Bereich des Ankunft-Terminals unter Einhaltung der bekannten Hygienevorschriften zu besichtigen.

27.06.2021   bis   15.08.2021


Ausstellung: Erhard Wilde: terra incognita.


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

27.06.2021 – 15.08.2021

Erhard Wilde: terra incognita.
Zeichnung - Kalligraphie - Druckgraphik – Malerei.

Im Stadtmuseum Beckum wird heute die Ausstellung „terra incognita“ des Münsteraner Künstlers Erhard Wilde eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit dieser Sonderausstellung neue Länder zu entdecken und zu neuen Ufern aufzubrechen!

Erhard Wilde sagt von sich selbst: „Ich male nicht nach festgelegten Regeln. Was ich wirklich versuche zu tun, ist, mein Inneres nach außen zu stülpen und den Augenblick einzufrieren.“ Federzeichnungen, Radierungen, Linolschnitte, kolorierte Graphiken, Aquarell- und Temperamalerei, Collagen, Objekte und Reliefs in Holz sind sein weitgespanntes Arbeitsfeld.

In seiner aktuellen Ausstellung im Stadtmuseum Beckum wird dieser künstlerischen Vielfalt Rechnung getragen. Erhard Wilde lässt uns teilhaben an seinen innersten Gefühlswelten: Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, das Lachen und das Weinen, die Hoffnung, die Angst und die Sehnsucht nach Nähe – das alles sind Themen, die auch uns als Betrachter nicht fremd sind. Im Vordergrund der künstlerischen Auseinandersetzung stehen jedoch Freude und Leichtigkeit.

Zeichnerisch und gestalterisch ist Erhard Wilde offen für Veränderungen. Seine Ausdrucksweise ist weder Zeitgeist noch vordergründiger Funktionalität unterworfen. Den Zufall provozieren, die Kontrolle reduzieren – so die Devise des Künstlers.

Erhard Wilde ist seit vielen Jahren in Münster beheimatet. Er kam durch den Beruf des Kartographen zur künstlerischen Arbeit.

Für Ihren Museumsbesuch gilt zur Zeit die GGG-Regelung: Geimpft, getestet oder genesen.

01.07.2021   bis   17.10.2021


Ausstellung "Die schönsten Wochen des Jahres. Reise(n) einst und jetzt"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

01.07.2021 – 17.10.2021

Reisen – der Deutschen liebstes Hobby. Jahrzehntelang war der Tourismus zudem ein stetig wachsender Wirtschaftszweig – allein 2019 unternahmen die Deutschen insgesamt 70,1 Millionen Urlaubsreisen – bis die Corona-Pandemie dieser Entwicklung 2020 und 2021 erst langsam, dann umfassend ein jähes Ende bereitete. Aber das Reisen an sich war auch in früheren Jahrhunderten durchaus schon ein Massenphänomen – wenn auch oft aus anderen Gründen als heute.

Wer sich in früheren Jahrhunderten auf eine Reise in weiter entfernte Regionen begab, tat dies oftmals aus klar definierten oder von außen vorgegebenen Gründen: Pilger des Mittelalters suchten ihr Seelenheil durch Vergebung ihrer Sünden, Hansekaufleute reisten in Erwartung eines lohnenden Geschäfts, Adelige begaben sich für Nutzen und Ansehen auf Kreuzzüge in den östlichen Teil Europas und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen suchten das Neue, bisher Unentdeckte oder Unpublizierte.

Erst mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts begann eine Entwicklung, die das Reisen auch für den „normalen“ Bürger interessant machte – sofern man die nötigen finanziellen Mittel hierfür aufbrachte. Mit dem „Reisen um des Reisens willen“ war der Grundstein für den heutigen Massentourismus gelegt.

So kam auch die frühere preußische Provinz Westpreußen im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts mehr und mehr als Reiseziel in Betracht – Bädertouristen suchten die Seebäder an der Ostsee auf, Kunst- und Kulturinteressierte zog es in die alten Hansestädte Danzig und Thorn oder zu den mittelalterlichen Baudenkmälern des Deutschen Ordens, während die Landschaftsliebhaber die wald- und seenreiche Kaschubei aufsuchten.

Die Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum folgt ihren Spuren, präsentiert aber vor allem Impressionen der heutigen attraktiven Reiseziele, die von mittelalterlichen Altstädten, UNESCO-Welterbestätten, beeindruckenden Landschaften bis zu den Stränden entlang der Frischen Nehrung und des Frischen Haffs reichen.

Das Westpreußische Landesmuseum ist von dienstags bis donnerstags von 10 – 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.westpreussisches-landesmuseum.de  und unter Tel.: 02581/927770.

03.07.2021   bis   23.10.2021


"Museum der Menschheit" in Ahlen


03. Juli - 23. Oktober 2021

Das Museum der Menschheit kommt nach Ahlen. Wir freuen uns riesig auf Kunst, Kultur, Begegung und Menschen. Das Projekt ist großartig und wird in diesem Jahr eines der besten Highlights im Münsterland sein. Das Museum der Menschheit zeigt die faszinierenden Porträtaufnahmen des Fotografen Ruben Timman nun in Deutschland. In einer Freilichtausstellung sind die Bilder  in der Ahlener Innenstadt zu sehen, gerahmt von einem vielfältigem Kulturprogramm.

Innosozial als Veranstalter bietet neben diesem öffentlichen Museumsgang durch die Ahlener Innenstadt ein buntes Rahmenprogramm. Ruben will Menschen in ihrer Schönheit, Stärke und Würde zeigen. Innosozial will Menschen dabei unterstützen, eben diese eigenen Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen.

Foto: (c) Irina Unruh

08.07.2021 - 19:00 Uhr   bis   08.09.2021 - 19:27 Uhr


AUSSTELLUNG "I am Jamilia" Fotografin Irina Unruh


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
"etage eins"
Königstr. 7

„Eine gute Hochzeit beginnt mit Tränen“ heißt es in einem berühmten kirgisischen Sprichwort. Die erste Foto-Ausstellung im Bürgerzentrum Schuhfabrik nach dem langen Kultur-Lockdown beschäftigt sich mit dem kirgisischen Brauch des Frauenraubs. Die Dokumentarfotografin Irina Unruh ist gebürtige Kirgisin, lebt in Freckenhorst und macht in ihrer Ausstellung „I am Jamilia“ darauf eindrucksvoll aufmerksam. Sie wird am Donnerstag, dem 8. Juli um 19.00 Uhr ihren Eindrücken berichten, wenn die Ausstellung in der Schuhfabrik Ahlen in der „etage eins“ eröffnet wird.

Die Ausstellung stellt Frauen, die den Brautraub selbst erlebt haben mit ausdrucksstarken Porträtaufnahmen in den Vordergrund und gibt ihnen eine Stimme. Nach den neuesten statistischen Erhebungen erleben 12.000 Frauen jährlich den sogenannten Brautraub. Die Frauen werden häufig am hellichten Tag von einer Gruppe Männern und dem zukünftigen Bräutigam entführt und in das Haus seiner Familie gebracht. Dort wird sie von den weiblichen Verwandten unter psychischen Druck gesetzt. In zu vielen Fällen vergewaltigt der Bräutigam die Frau, um sie daran zu hindern aus Scham wieder zurückzugehen.

Die Tradition des Brautraubs ist seit 2013 verboten und kann mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet werden. Doch ist diese Form der strukturellen Gewalt gegen Frauen weit verbreitet und noch lange nicht geächtet.

Jede der in der Ausstellung gezeigten Frauen hat ihre Geschichte in einem Text beschrieben, die den Fotos zugeordnet sind. Irina Unruh geht es neben der Verurteilung dieses überholten Brauchs darum den Frauen ihre Selbstbestimmung zu erhalten und sie nicht ausschließlich als Opfer darzustellen. Es sind starke Frauen, die sie kennengelernt hat und die sie in ihren sensiblen Aufnahmen porträtiert. Geraubte Frauen, die ein Leben lang unter dieser traumatischen Erfahrung leiden, wollen für die eigenen Kinder einen besseren Beginn ihrer Hochzeit, egal ob es Töchter oder Söhne sind.

Ergänzt und vervollständigt wird die Ausstellung mit Landschaftsbildern aus diesem fernen und schönen Bergland und weiteren Aufnahmen aus dem Leben und dem Alltag der Menschen.  

Außerdem wird die Ausstellung mit einer weiteren Perspektive ihrer Freundin Iris Oppelaar komplementiert.  In Oppelaars Multimediaarbeit WILDNESS (Wildheit) geht sie ebenfalls der Frage nach, wie betroffene Frauen nach einer Entführung weiter leben. Beide ausstellenden Frauen möchten die Praxis der Brautentführung desensationalisieren und stattdessen die zugrunde liegenden Motive und gesellschaftlichen Erwartungen aufdecken und dabei Einblicke in das Leben der Kirgisen geben.

Die Ausstellung zeigt einen anhaltenden Kampf innerhalb der kirgisischen Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne und macht durch die klare Positionierung in den Aussagen der porträtierten Frauen Hoffnung für eine positive Veränderung für die Zukunft.  

Irina Unruh konzentriert sich in ihren fotodokumentarischen Arbeiten immer wieder auf die Situation von Frauen. Ihre Arbeiten finden weltweit Anerkennung und wurden bisher u.a. in Rom, Brüssel, Tiflis und Jakarta ausgestellt. Die in der Schuhfabrik präsentierte Ausstellung „I am Jamilia – Ich bin Dshamilja“ wurde mehrfach als Finalistin nominiert. Aktuell erschien ein Porträt von ihr in Form eines umfassenden Interviews und einiger Fotografien in der Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau.

Die Ausstellung ist vom 8. Juli bis zum 8. September täglich außer sonntags von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und das Programm Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum.

Am 14. August ist kirgische Musik & Tanz mit Guliza & friends beim Schuhfabrik Kultursommer zu erleben!

Mehr Infos unter www.irinaunruh.com und www.schuhfabrik-ahlen.de.

08.07.2021 - 19:22 Uhr   bis   30.09.2021 - 19:23 Uhr


Ausstellung "NATUR IN FARBE UND STRUKTUR"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

08. Juli bis 30. September 2021

Das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Westpreußischen Landesmuseum aktuelle Werke des Warendorfer Künstlers Friedrich Kreuzberg. 

In seinen großformatigen Gemälden verbindet Friedrich Kreuzberg unterschiedliche Techniken, um die Vielfalt der Natur darzustellen. Inspiriert von der Malerei William Turners, den Landschaftsdarstellungen Gustave Courbets, aber auch durch Impulse des in den 1960er- und 1970er-Jahren aufkommenden Fotorealismus schafft er Werke, die bei den Betrachtenden neue Denkanstöße auslösen. Wirken die abgebildeten Motive auf den ersten Blick idyllisch, so bergen sie bei näherem Hinsehen ein aktuell brisantes Thema in sich: die vermehrte Zerstörung der Natur und insbesondere die verheerenden Eingriffe des Menschen in ihren Kreislauf. Stellvertretend hierfür steht der Baum im Mittelpunkt von Kreuzbergs Arbeiten, dessen Schönheit er in ästhetischer Form im Ganzen, im Detail der Rinde, der Äste und Blätter sowie seiner Farben im Wechsel der Jahreszeiten wiedergibt. 

Mit den anlässlich der Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum gezeigten Gemälden führt der Künstler sowohl durch die stimmungsvoll lichtdurchfluteten Landschaften der Emsauen Warendorfs als auch in mystisch anmutende Nebelwälder als Momentaufnahmen einer beeindruckend imaginierten und sich im Wandel befindenden Natur.  

Mit der Ausstellung Natur in Farbe und Struktur. Malerei und Zeichnung von Friedrich Kreuzberg knüpft das Kulturreferat an die erfolgreichen Projekte mit lokalen Kulturschaffenden und KünstlerInnen in Warendorf an. 

Hinweis: 
Eine offizielle Ausstellungseröffnung findet aufgrund der Pandemie nicht statt. Am 8. Juli um 18.00 Uhr bietet der Künstler ein Ausstellungsgespräch an – hierzu ist eine Voranmeldung im Westpreußischen Landesmuseum erforderlich. 

Weitere Termine (mit Voranmeldung): 
9. Juli 2021, 18.00 Uhr
10. Juli 2021, 15.00 Uhr 
11. Juli 2021, 15.00 Uhr 
8. August 2021, 15.00 Uhr
12. September 2021, 15.00 Uhr

Auf Anfrage sind während der Ausstellungsdauer weitere Führungen mit Friedrich Kreuzberg möglich. 
Tel.: 02581 92 777 0
info(at)westpreussisches-landesmuseum.de

Grafik: Peter Menne

25.07.2021   bis   29.08.2021


Ausstellung "Mettendchen aus dem Homeoffice"


Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

25. Juli - 29. August 2021

  • Karikaturen von Peter Menne

Als Antwort auf den Lockdown zu Beginn der Coronakrise schuf Peter Menne kurzweilige Bild-Text-Collagen, die Unterhaltung und Ersatz für geschlossene Kultureinrichtungen bieten sollten. Gleichzeitig bittet der Humor, welcher in den Beiträgen steckt, eine Chance Abstand zu den vielen schlechten Nachrichten zu erhalten.

Zusammen mit Autorinnen und Autoren wie Frieda Braun, Augustin Upmann (Die Bullemänner), Fritz Eckenga, Johann König, Erwin Grosche, Hubertus A. Janssen, Johann König, Edgar Külow, Patricia Malcher, Mia Mittelkötter, Susanne Riedel, Andreas Scheffler, Ulrich Straeter, Ralf Thenior, Thorsten Trelenberg, Heiko Werning und JWD (Jürgen Wilbert) bietet er jede Woche kostenlose, virenfreie Unterhaltung frei Haus. Diese erreicht die Kulturinteressierten per E-Mail, auf Facebook, Instagram, über Tageszeitungen und Stadtmagazine.
Peter Menne wurde 1962 ohne größeres Dazutun als Westfale geboren – wie er selber sagt. Seine berufliche Laufbahn begann im Aktzeichensaal der FH Bielefeld. 1991 zog es ihn an die Berliner Kunsthochschule. 1993 erhielt er ein Stipendium des Landesverbands Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg, wo er viele Jahre als Dozent an der Sommerakademie unterrichtete.
Das Buch zu seinem neuesten Projekt gibt Einblick, wie Kreativität auch in schwierigen Zeiten zusammenfindet. Eine Auswahl der besten Beiträge schafft zugleich eine kurzweilige Chronologie durch das erste Coronajahr.
Eine Wanderausstellung durch Westfalen zeigt die Originalzeichnungen. Diese sind vom 25. Juli bis zum 29. August im historischen Rathaus der Stadt Warendorf zu sehen. Begleitend zu der Ausstellungen sind Lesungen der beteiligten Autoren geplant.

Darüberhinaus zeigt ein interaktives Making-of zum gesamten Projekt,  wie die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Autoren funktionieren kann. Zu sehen ist es auf: https://www.menne-illustration.de/kulturlieferservice/ .

Anmeldung für den kostenlosen, digitalen KulturLieferservice unter: peter(at)menne-illustration.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15:00-17:00
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen.

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