Responsive image

on air: 

Natascha Wittmaack
---
---
Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

Juli
MODIMIDOFRSASO
2829301234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930311


Samstag 24.7.

24.07.2021 - 09:00 Uhr


Spendenaktion Flutopferhilfe "Aktion Lichtblicke"


Sendenhorst
Osttor
Höhe Futterkiste/Fotostudio Gassner

09.00 - 15.00 Uhr

Verkauf von Obst- und Gemüsetüten zugunsten der Flutopferhilfe der "Aktion Lichtblicke".

  • Kosten Obsttüte: 5,00 Euro
  • Kosten Gemüsetüte: 6,00 Uhr

Nach Abzug des Einkaufspreises werden die Einnahmen gespendet. Verkauft wird ehrenamtlich.

24.07.2021 - 09:30 Uhr


"Sachspenden-Annahme in Beckum"


Sachspenden-Annahme zugunsten der Flutopfer in NRW:       

  • West 3 (9:30-18 Uhr) auf der Weststraße 3
  • Schuh Blomann (9:30-13:00 und 14:30-18.00 Uhr) auf der Nordstraße 6
Sportschuhe_yogamatte_sporttasche

24.07.2021 - 10:00 Uhr


"Yoga-Workshop" in Neubeckum


Beckum-Neubeckum
Freizeithaus
Gottfried-Polysius-Straße 8

Zeit für dich heißt es heute in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Bewusste Atmung, sanfte und kräftigende Übungen, Entspannung und Meditation lassen die Teilnehmenden zur Ruhe kommen. Die Gruppe unterstützt bei diesem Prozess.

Der Workshop ist geeignet für Neuling und für Geübte. Kostenbeitrag ist 5 Euro. Bitte eigene Matte, Sitzkissen und Decke mitbringen.

Anmeldungen nimmt das Team des Freizeithauses Neubeckum unter der Telefonnummer 02521 29-695 von Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr entgegen.

24.07.2021 - 10:30 Uhr


"Spenden-Yoga in Beckum"


Beckum
Yoga-Studio "be Om"
Steinkühlerstraße 6

10.30 - 12.00 Uhr

  • Spenden-Yoga für die Hochwasseropfer
  • Das Geld wird an die Aktion Lichtblicke gespendet.

Es gibt drei Yoga-Stunden auf unserer Sonnenterrasse:

  • 9:00 Uhr Yoga für Schulter/Nacken
  • 10:30 Uhr Yoga für den Rücken
  • 12:00 Uhr Hatha Yoga

Komm vorbei und mach mit. Jeder gibt wieviel er möchte.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Du hast noch nie Yoga praktiziert? Auch kein Problem. Der Unterricht ist wird so gestaltet, dass jeder mitmachen kann. Ganz nach dem Motto: tue dir und anderen Gutes.

Wir freuen uns, wenn wir die Terrasse voll bekommen, daher bring gerne deine Freunde mit. Auch ein paar Matten haben wir vor Ort, solltest du keine besitzen.

Wir freuen uns auf dich !

Teuto-Bielefeld-wandern-ausblick-wald

24.07.2021 - 14:00 Uhr


"Im Wald von Habicht und Dachs"


  • Erlebnisspaziergang auf der NaturGenussRoute

„Im Wald von Habicht und Dachs“ ist ein Erlebnisspaziergang mit Martin Gerdemann und Udo Wellerdieck, der heute im Rahmen einer Kooperation des Hegerings Everswinkel und der NABU-Naturschutzstation Münsterland  angeboten wird.

Dieser Spaziergang führt auf schönen Pfaden in einen abgelegenen Wald, der unter anderem von Habicht und Dachs bewohnt wird. Martin Gerdemann (örtlicher Hegering) und Udo Wellerdieck (NABU) vermitteln bei einer spannenden Spurensuche viel Wissenswertes über diese Tiere. Dabei geht es querfeldein - bitte festes Schuhwerk tragen.

Der Spaziergang startet um 14:00 Uhr bei Familie Gerdemann, Versmar 4, 48351 Everswinkel.

Er dauert ca. drei Stunden und kostet für Erwachsene 10,-, für NABU-Mitglieder 8,- und für Kinder 5,- €. Es wird darum gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz bereitzuhalten. Weitere Informationen gibt es bei Udo Wellerdieck, Tel. 0251-39507928 oder 0151–51563638; E-Mail: udo.wellerdieck@gmx.de.

Weitere Informationen über die NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. sind erhältlich auch im Internet unter der Adresse www.NABU-Station.de .

24.07.2021 - 20:00 Uhr


"June Cocó" beim Schuhfabrik Kultursommer!


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
Königstraße 7

June Cocó begeistert mit ihrer facettenreichen wundervollen Stimme und ihrem Pianospiel. Ihre Variationsbreite von getragenem minimalistischen Mikrokosmos bis zur barocken Emotionalität, von selbstbewusster Weiblichkeit bis Femme Fatale begeistert. Heute wird sie ab 20.00 Uhr beim „Schuhfabrik Kultursommer!“ ihre phantastischen Songs präsentieren.

Behutsam unterstützt von vereinzelter Elektronika, trifft blütenreine Unschuld auf abgeklärte Lebenserfahrung, hinreißende Naivität auf die große mondäne Geste. Dabei bleibt alles tiefenentspannt, ihre Songs sind verträumte Hymnen der Entschleunigung. Man kann sich hineingleiten lassen wie in ein warmes Bad und sich genussvoll dem sanften Anflug der Schwerelosigkeit hingeben. Einer musikalischen Mode sind die Songs von June Cocó kaum zuzuordnen. Sie sind schlicht zeitlos, so wie Musik von Kate Bush, Florence Welch oder Vanessa Carlton.

June Cocó entdeckte im Alter von 6 Jahren ihre Liebe zum Klavier. Ihren ersten Song schrieb sie nur ein Jahr später. 2015 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album „The Road“, für das sie viel Aufmerksamkeit erhielt.  Ihr zweites Album „Fantasies & Fines Lines“, wurde nicht nur in Deutschland veröffentlicht, sondern auch in Japan und Frankreich. Für die Produktion des Albums arbeitete sie mit dem Produzenten Gordon Raphael zusammen, der in der Vergangenheit Alben für die Strokes oder auch Regina Spektor produziert hatte.

June Cocó begeistert auch andere Musiker, so setzte sich Udo Lindenberg in einer Show mit an den Flügel, um mit ihr gemeinsam einen Song zu spielen. Die Liveband von Herbert Grönemeyer lud sie zum Konzert ein, nachdem sie June Cocó live gesehen hatten. Dies sind nur einige interessante Stationen auf dem weiteren erfolgreichen Weg dieser Ausnahmekünstlerin, von der sicherlich  noch viel zu hören sein wird.

Der Einlass ist ab 19.30 Uhr möglich. Das Konzert findet unter den tagesaktuellen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen statt.

Es wird gebeten das Vorverkaufssystem der Schuhfabrik zu nutzen, das vor allem auch der Datenerfassung dient. Dort sind die Plätze für 5,00€ ohne weitere Gebühren zu sichern: www.events.schuhfabrik-ahlen.de . Es sollte frühzeitig überwiesen werden. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.

Die Schuhfabrik weist teilnehmende Personen im Vorfeld von Veranstaltungen bereits auf das Risiko einer auch kurzfristigen Absage aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens hin.

Der „Schuhfabrik-Kultursommer!“ findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Ahlen statt und wird freundlich unterstützt von der Volksbank Ahlen und der Sparkasse Münsterland Ost.

Foto: Jörg Singer

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Foto: Dirk Bogdanski

25.04.2021   bis   25.07.2021


„Die Welt in der Tasche“. Expeditionen ins Ungewisse.


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • Reisebiografien und eine Suche nach dem Glücklichen Arabien

25. April - 25. Juli 2021

Auf der imaginären Landkarte der unendlichen Möglichkeiten sind sie seit Jahrhunderten unterwegs: Autorinnen und Autoren, die in der Fremde nach neuer Inspiration suchen, ihren Erlebnishunger stillen wollen und neue Horizonte ins Visier nehmen – letztlich aber auf der Suche nach sich selbst sind, ihrem eigenen, vielleicht unerfüllten Ich. Das Museum für Westfälische Literatur zeigt in seiner neuen Sonderausstellung, wie westfälische Autoren und Autorinnen auf ihren Reisen andere Länder und Regionen wahrnahmen und wie ihr Werk davon beeinflusst wurde. Die Ausstellung ist im Innen- und Außenraum des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde Stromberg zu sehen.

Schon der Kartäusermönch Werner Rolevinck beschrieb in seinem "Buch zum Lobe Westfalens" (1474) in bester PR-Manier die Großtaten der "Westfälinger" in aller Welt, denen es hierzulande nachzueifern gelte. Die Suche nach dem Anderen, die Faszination des Fremden, zieht sich wie ein roter Faden durch die Literaturgeschichte, auch die westfälische. An ein solches Panorama dockt das Projekt "Die Welt in der Tasche" an. Es markiert wie mit Stecknadeln auf Internet-Reiseportalen jene Sehnsuchtsorte, die die Ferne gleichsam zu magischen Orten werden ließen, von der Arktis bis ins tiefste Afrika, von den Steppen Asiens bis an die kalifornische Westküste. Immer ist Westfalen/Europa der Ausgangspunkt und immer führte der Weg zurück in die Heimat, die, auf der Grundlage neu gesammelter Erfahrungen, sozialhistorisch und mentalitätsgeschichtlich neu, bewusster wahrgenommen, neu "gelesen" wird.

Das Projekt „Die Welt in der Tasche“ stellt unterschiedliche Reisebiografien vor. Es spürt Motivationen nach, sammelt Lust- und Frusterlebnisse – bis hin zum Stoßseufzer: „Ach, wie schön ist es doch, wieder zu Hause zu sein, wäre ich doch lieber gleich daheim geblieben!“

Neben dem Ausstellungsbereich im Literaturmuseum sind im Außenraum großformatige Installationen mit Informationen zu Reiseautorinnen und –autoren verschiedener Epochen zu sehen. Eine eigene Abteilung bilden die Reisen des aktuellen Droste-Preisträgers Michael Roes, die multimedial im Gartenhaus zu erleben sind. In seinem aktuellen Essayband "Melancholie des Reisens" stellt Roes die These auf, dass der träge und verwöhnte moderne Mensch nur durch radikale Fremderfahrung zu sich selbst finden könne. Roes hat bisher 13 Romane geschrieben und fast alle spielen in der Ferne. Alle Handlungsorte hat er zuvor ausgiebig bereist, um seine Geschichten so lebensecht und körperlich wie möglich erzählen zu können. Zu sehen sind Filme, Fotos und natürlich Texte von unterwegs. Des Weiteren gibt es an den Audioinseln im Museumspark musikalische Kostproben einer Zusammenarbeit mit dem israelischen Komponisten Amos Elkana zu hören, für die Roes die Texte beigesteuert hat.

Zur Online-Eröffnung und Einführung bietet das Literaturmuseum eine szenische Lesung mit Carsten Bender und Walter Gödden am 25.4. um 11 Uhr per Videostream auf www.kulturgut-nottbeck.de . Darüber hinaus sind weitere Kurzvideos geplant, die sich einzelnen Autorinnen und Autoren der Gegenwart und deren Reisetexten widmen und im Verlauf der Ausstellungszeit veröffentlicht werden.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02529/9497900 oder per E-Mail (museum@kulturgut-nottbeck.de) im Museum anzumelden. Zudem ist die Vorlage eines offiziellen negativen Corona-Schnelltestergebnisses notwendig, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

02.05.2021   bis   29.08.2021


"Geld und Glaube – Wechselausstellung im Museum Relígio"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

2. Mai bis 29. August 2021

Die Ausstellung „Geld und Glaube“ im Relígio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam. Dank der Förderung durch die Sparkasse Münsterland Ost sowie der Kulturstiftung der Provinzial Versicherung konnte ein umfangreicher gleichnamiger Begleitband erscheinen, der Im Buchhandel und im Museum erhältlich ist .

In fünf Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Zusammenspiels von Geld und Glaube gezeigt:

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern auch Regeln zum Zinsverbot. Gemeinsamkeiten der religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld werden beispielhaft gezeigt. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung auch einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Hier werden hochwertige Grafiken, Spendenkassen der drei Religionen sowie Kollektengeldquittungen präsentiert. Zentral ist auch der Umgang mit Geld bei religiösen Festen – Tauftaler, Konfirmationsgeld oder Hochzeitsmünzen sind Teil der Ausstellung.

Sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück zeugen vom Umgang mit Geld in volkstümlichen Legenden, Sagen und Märchen. Geld und Reichtum, Frömmigkeit und Armut sowie Glück und Unglück sind vielfach genutzte Motive, wobei die ausgestellte Grafik vom Geldteufel nur ein Beispiel von vielen ist.

Bei einer Ausstellung mit dem Titel „Geld und Glaube“ ist es unerlässlich, auch der materiellen Form des Geldes eine eigene Abteilung zu widmen. In der Abteilung „Münzgeld und Glaube“ wird die enge historische Verwobenheit der beiden Bereiche anhand der bildlich-religiösen Motive auf Münzen oder Geldscheinen verdeutlicht. Hier ist auch der sogenannte Pesttaler zu sehen, von dem man sich schützende Wirkung erhoffte.

Und auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Die Ausstellung lebt vor allem von Leihgaben: Sie kommen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Historischen Museum Hamburg, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Erfurt und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum in Münster, sowie aus Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Die Eröffnung wird perZoom am 2. Mai 2021 um 15 Uhr digital übertragen. Der Zugangslink findet sich auf der Homepage des Museums unter Veranstaltungen. Das Begleitprogramm wird entsprechend der Corona-Situation aktuell auf der Homepage veröffentlicht.

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 bis 18 Uhr

Für den Besuch der Ausstellung ist nach aktuellen Vorgaben eine Anmeldung sowie ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Abbildung:
„Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D’Argent“
Imagerie d’Epinal, Frankreich, Pellerin-Bilderbogen, ca. 1880
Holzschnitt, koloriert
H. 20,5 cm, B. 32 cm
Inv.-Nr. 19-0936
Foto: Stephan Kube, Greven

Foto: FMO

17.06.2021   bis   31.07.2021


Ausstellung "Bernhild Wierich" am FMO


  • Ausstellung von Bernhild Wierich am Flughafen Münster/Osnabrück

Die Ausstellungsgalerie am FMO ist wieder eröffnet. Den Auftakt macht die Künstlerin Bernhild Wierich mit ihrer farbenfrohen Bilderausstellung „Kunst im FMO“.

Die in Ochtrup geborene Künstlerin lebt und arbeitet im westfälischen Metelen. Durch ihre Arbeit als Kunsterzieherin an einer Grundschule wurde der Grundstein gelegt für ihre Liebe zum Experimentieren mit verschiedensten Materialien, Techniken und Farben. Ihre Leidenschaft, mit Fantasie Farben in Formen zu bringen und Formen mit Farbe zu gestalten, spiegelt sich in den ausgestellten bunten und formenreichen Werken wider. Ihre künstlerische Schaffenskraft widmet Bernhild Wierich der abstrakten und informellen Malerei. Die oft titellosen großformatigen Acryl- und Pigmentgemälde lassen dem Betrachter den gewünschten Spielraum für Interpretationen. Sie selbst sagt zu ihren Arbeiten: „Kunst muss nicht immer verständlich sein. Sie soll Emotionen im Betrachter auslösen, ihn innehalten lassen und für einen kleinen Moment aus dem Alltag reißen.“

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter www.kunst-wierich.de. Die Ausstellung ist noch bis zum 31.07. im öffentlichen Bereich des Ankunft-Terminals unter Einhaltung der bekannten Hygienevorschriften zu besichtigen.

27.06.2021   bis   15.08.2021


Ausstellung: Erhard Wilde: terra incognita.


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

27.06.2021 – 15.08.2021

Erhard Wilde: terra incognita.
Zeichnung - Kalligraphie - Druckgraphik – Malerei.

Im Stadtmuseum Beckum wird heute die Ausstellung „terra incognita“ des Münsteraner Künstlers Erhard Wilde eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit dieser Sonderausstellung neue Länder zu entdecken und zu neuen Ufern aufzubrechen!

Erhard Wilde sagt von sich selbst: „Ich male nicht nach festgelegten Regeln. Was ich wirklich versuche zu tun, ist, mein Inneres nach außen zu stülpen und den Augenblick einzufrieren.“ Federzeichnungen, Radierungen, Linolschnitte, kolorierte Graphiken, Aquarell- und Temperamalerei, Collagen, Objekte und Reliefs in Holz sind sein weitgespanntes Arbeitsfeld.

In seiner aktuellen Ausstellung im Stadtmuseum Beckum wird dieser künstlerischen Vielfalt Rechnung getragen. Erhard Wilde lässt uns teilhaben an seinen innersten Gefühlswelten: Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, das Lachen und das Weinen, die Hoffnung, die Angst und die Sehnsucht nach Nähe – das alles sind Themen, die auch uns als Betrachter nicht fremd sind. Im Vordergrund der künstlerischen Auseinandersetzung stehen jedoch Freude und Leichtigkeit.

Zeichnerisch und gestalterisch ist Erhard Wilde offen für Veränderungen. Seine Ausdrucksweise ist weder Zeitgeist noch vordergründiger Funktionalität unterworfen. Den Zufall provozieren, die Kontrolle reduzieren – so die Devise des Künstlers.

Erhard Wilde ist seit vielen Jahren in Münster beheimatet. Er kam durch den Beruf des Kartographen zur künstlerischen Arbeit.

Für Ihren Museumsbesuch gilt zur Zeit die GGG-Regelung: Geimpft, getestet oder genesen.

01.07.2021   bis   17.10.2021


Ausstellung "Die schönsten Wochen des Jahres. Reise(n) einst und jetzt"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

01.07.2021 – 17.10.2021

Reisen – der Deutschen liebstes Hobby. Jahrzehntelang war der Tourismus zudem ein stetig wachsender Wirtschaftszweig – allein 2019 unternahmen die Deutschen insgesamt 70,1 Millionen Urlaubsreisen – bis die Corona-Pandemie dieser Entwicklung 2020 und 2021 erst langsam, dann umfassend ein jähes Ende bereitete. Aber das Reisen an sich war auch in früheren Jahrhunderten durchaus schon ein Massenphänomen – wenn auch oft aus anderen Gründen als heute.

Wer sich in früheren Jahrhunderten auf eine Reise in weiter entfernte Regionen begab, tat dies oftmals aus klar definierten oder von außen vorgegebenen Gründen: Pilger des Mittelalters suchten ihr Seelenheil durch Vergebung ihrer Sünden, Hansekaufleute reisten in Erwartung eines lohnenden Geschäfts, Adelige begaben sich für Nutzen und Ansehen auf Kreuzzüge in den östlichen Teil Europas und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen suchten das Neue, bisher Unentdeckte oder Unpublizierte.

Erst mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts begann eine Entwicklung, die das Reisen auch für den „normalen“ Bürger interessant machte – sofern man die nötigen finanziellen Mittel hierfür aufbrachte. Mit dem „Reisen um des Reisens willen“ war der Grundstein für den heutigen Massentourismus gelegt.

So kam auch die frühere preußische Provinz Westpreußen im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts mehr und mehr als Reiseziel in Betracht – Bädertouristen suchten die Seebäder an der Ostsee auf, Kunst- und Kulturinteressierte zog es in die alten Hansestädte Danzig und Thorn oder zu den mittelalterlichen Baudenkmälern des Deutschen Ordens, während die Landschaftsliebhaber die wald- und seenreiche Kaschubei aufsuchten.

Die Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum folgt ihren Spuren, präsentiert aber vor allem Impressionen der heutigen attraktiven Reiseziele, die von mittelalterlichen Altstädten, UNESCO-Welterbestätten, beeindruckenden Landschaften bis zu den Stränden entlang der Frischen Nehrung und des Frischen Haffs reichen.

Das Westpreußische Landesmuseum ist von dienstags bis donnerstags von 10 – 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.westpreussisches-landesmuseum.de  und unter Tel.: 02581/927770.

03.07.2021   bis   23.10.2021


"Museum der Menschheit" in Ahlen


03. Juli - 23. Oktober 2021

Das Museum der Menschheit kommt nach Ahlen. Wir freuen uns riesig auf Kunst, Kultur, Begegung und Menschen. Das Projekt ist großartig und wird in diesem Jahr eines der besten Highlights im Münsterland sein. Das Museum der Menschheit zeigt die faszinierenden Porträtaufnahmen des Fotografen Ruben Timman nun in Deutschland. In einer Freilichtausstellung sind die Bilder  in der Ahlener Innenstadt zu sehen, gerahmt von einem vielfältigem Kulturprogramm.

Innosozial als Veranstalter bietet neben diesem öffentlichen Museumsgang durch die Ahlener Innenstadt ein buntes Rahmenprogramm. Ruben will Menschen in ihrer Schönheit, Stärke und Würde zeigen. Innosozial will Menschen dabei unterstützen, eben diese eigenen Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen.

Foto: (c) Irina Unruh

08.07.2021 - 19:00 Uhr   bis   08.09.2021 - 19:27 Uhr


AUSSTELLUNG "I am Jamilia" Fotografin Irina Unruh


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
"etage eins"
Königstr. 7

„Eine gute Hochzeit beginnt mit Tränen“ heißt es in einem berühmten kirgisischen Sprichwort. Die erste Foto-Ausstellung im Bürgerzentrum Schuhfabrik nach dem langen Kultur-Lockdown beschäftigt sich mit dem kirgisischen Brauch des Frauenraubs. Die Dokumentarfotografin Irina Unruh ist gebürtige Kirgisin, lebt in Freckenhorst und macht in ihrer Ausstellung „I am Jamilia“ darauf eindrucksvoll aufmerksam. Sie wird am Donnerstag, dem 8. Juli um 19.00 Uhr ihren Eindrücken berichten, wenn die Ausstellung in der Schuhfabrik Ahlen in der „etage eins“ eröffnet wird.

Die Ausstellung stellt Frauen, die den Brautraub selbst erlebt haben mit ausdrucksstarken Porträtaufnahmen in den Vordergrund und gibt ihnen eine Stimme. Nach den neuesten statistischen Erhebungen erleben 12.000 Frauen jährlich den sogenannten Brautraub. Die Frauen werden häufig am hellichten Tag von einer Gruppe Männern und dem zukünftigen Bräutigam entführt und in das Haus seiner Familie gebracht. Dort wird sie von den weiblichen Verwandten unter psychischen Druck gesetzt. In zu vielen Fällen vergewaltigt der Bräutigam die Frau, um sie daran zu hindern aus Scham wieder zurückzugehen.

Die Tradition des Brautraubs ist seit 2013 verboten und kann mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet werden. Doch ist diese Form der strukturellen Gewalt gegen Frauen weit verbreitet und noch lange nicht geächtet.

Jede der in der Ausstellung gezeigten Frauen hat ihre Geschichte in einem Text beschrieben, die den Fotos zugeordnet sind. Irina Unruh geht es neben der Verurteilung dieses überholten Brauchs darum den Frauen ihre Selbstbestimmung zu erhalten und sie nicht ausschließlich als Opfer darzustellen. Es sind starke Frauen, die sie kennengelernt hat und die sie in ihren sensiblen Aufnahmen porträtiert. Geraubte Frauen, die ein Leben lang unter dieser traumatischen Erfahrung leiden, wollen für die eigenen Kinder einen besseren Beginn ihrer Hochzeit, egal ob es Töchter oder Söhne sind.

Ergänzt und vervollständigt wird die Ausstellung mit Landschaftsbildern aus diesem fernen und schönen Bergland und weiteren Aufnahmen aus dem Leben und dem Alltag der Menschen.  

Außerdem wird die Ausstellung mit einer weiteren Perspektive ihrer Freundin Iris Oppelaar komplementiert.  In Oppelaars Multimediaarbeit WILDNESS (Wildheit) geht sie ebenfalls der Frage nach, wie betroffene Frauen nach einer Entführung weiter leben. Beide ausstellenden Frauen möchten die Praxis der Brautentführung desensationalisieren und stattdessen die zugrunde liegenden Motive und gesellschaftlichen Erwartungen aufdecken und dabei Einblicke in das Leben der Kirgisen geben.

Die Ausstellung zeigt einen anhaltenden Kampf innerhalb der kirgisischen Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne und macht durch die klare Positionierung in den Aussagen der porträtierten Frauen Hoffnung für eine positive Veränderung für die Zukunft.  

Irina Unruh konzentriert sich in ihren fotodokumentarischen Arbeiten immer wieder auf die Situation von Frauen. Ihre Arbeiten finden weltweit Anerkennung und wurden bisher u.a. in Rom, Brüssel, Tiflis und Jakarta ausgestellt. Die in der Schuhfabrik präsentierte Ausstellung „I am Jamilia – Ich bin Dshamilja“ wurde mehrfach als Finalistin nominiert. Aktuell erschien ein Porträt von ihr in Form eines umfassenden Interviews und einiger Fotografien in der Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau.

Die Ausstellung ist vom 8. Juli bis zum 8. September täglich außer sonntags von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und das Programm Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum.

Am 14. August ist kirgische Musik & Tanz mit Guliza & friends beim Schuhfabrik Kultursommer zu erleben!

Mehr Infos unter www.irinaunruh.com und www.schuhfabrik-ahlen.de.

08.07.2021 - 19:22 Uhr   bis   30.09.2021 - 19:23 Uhr


Ausstellung "NATUR IN FARBE UND STRUKTUR"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

08. Juli bis 30. September 2021

Das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Westpreußischen Landesmuseum aktuelle Werke des Warendorfer Künstlers Friedrich Kreuzberg. 

In seinen großformatigen Gemälden verbindet Friedrich Kreuzberg unterschiedliche Techniken, um die Vielfalt der Natur darzustellen. Inspiriert von der Malerei William Turners, den Landschaftsdarstellungen Gustave Courbets, aber auch durch Impulse des in den 1960er- und 1970er-Jahren aufkommenden Fotorealismus schafft er Werke, die bei den Betrachtenden neue Denkanstöße auslösen. Wirken die abgebildeten Motive auf den ersten Blick idyllisch, so bergen sie bei näherem Hinsehen ein aktuell brisantes Thema in sich: die vermehrte Zerstörung der Natur und insbesondere die verheerenden Eingriffe des Menschen in ihren Kreislauf. Stellvertretend hierfür steht der Baum im Mittelpunkt von Kreuzbergs Arbeiten, dessen Schönheit er in ästhetischer Form im Ganzen, im Detail der Rinde, der Äste und Blätter sowie seiner Farben im Wechsel der Jahreszeiten wiedergibt. 

Mit den anlässlich der Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum gezeigten Gemälden führt der Künstler sowohl durch die stimmungsvoll lichtdurchfluteten Landschaften der Emsauen Warendorfs als auch in mystisch anmutende Nebelwälder als Momentaufnahmen einer beeindruckend imaginierten und sich im Wandel befindenden Natur.  

Mit der Ausstellung Natur in Farbe und Struktur. Malerei und Zeichnung von Friedrich Kreuzberg knüpft das Kulturreferat an die erfolgreichen Projekte mit lokalen Kulturschaffenden und KünstlerInnen in Warendorf an. 

Hinweis: 
Eine offizielle Ausstellungseröffnung findet aufgrund der Pandemie nicht statt. Am 8. Juli um 18.00 Uhr bietet der Künstler ein Ausstellungsgespräch an – hierzu ist eine Voranmeldung im Westpreußischen Landesmuseum erforderlich. 

Weitere Termine (mit Voranmeldung): 
9. Juli 2021, 18.00 Uhr
10. Juli 2021, 15.00 Uhr 
11. Juli 2021, 15.00 Uhr 
8. August 2021, 15.00 Uhr
12. September 2021, 15.00 Uhr

Auf Anfrage sind während der Ausstellungsdauer weitere Führungen mit Friedrich Kreuzberg möglich. 
Tel.: 02581 92 777 0
info(at)westpreussisches-landesmuseum.de

Button Veranstaltungstipps schicken

Was ist los im Kreis Warendorf? Schicken SIE uns Ihre Veranstaltungstipps!