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Markus Bußmann
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

August
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Dienstag 10.8.

07.08.2021   bis   15.08.2021


"7. Wadersloher Bildhauer-Symposium"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

07. - 15. August 2021

Die Gemeinde Wadersloh veranstaltet in diesem Jahr ihr 7. Wadersloher Bildhauersymposium unter dem Motto „Wege nach Liesborn“. In der Zeit vom 7. – 15. August haben die Bürgerinnen und Bürger und Gäste der Gemeinde die Gelegenheit, die Entstehung der Kunstwerke „Wegzehrung“, „Von weitem der Klang“, „Zeitschranke“ und „Wanderer nach Liesborn“ in der Scheune und auf dem Außengelände des Museums Abtei Liesborn mitzuerleben.

Gearbeitet wird dort samstags und sonntags in der Zeit von 14-17 Uhr und montags bis freitags in der Zeit von 9-12 Uhr und 14-17 Uhr.

Ausführliche Infos

10.08.2021 - 16:00 Uhr


„1. Azubi Treff, Onboarding Everswinkel“


Jedes Jahr ab August beginnt für viele junge Menschen ein ganz neuer Lebensabschnitt: Die Ausbildung

Damit neue Auszubildende die Gemeinde Everswinkel und andere „Neue“ kennenlernen, laden die IGSE zusammen mit der Gemeindeverwaltung zu einem „1. Azubi Treff, Onboarding Everswinkel“ ein. „Ein erstes Welcome außerhalb des Betriebes zum Start der Ausbildung“ fasst Silvia Kirschke von der IGSE die Aktion zusammen.

Heute ab 16.00 Uhr wird nach einer kurzen Begrüßung am Rathaus zu einer kleinen Radtour durch Everswinkel aufgebrochen. Der lockere Ausklang findet mit Pommes und Bratwurst auf dem Magnusplatz an der „Sommersuhle“ statt.

Mitunter werden wichtige Informationen wie Busverbindungen, Ansprechpartner, Freizeitangebote weitergegeben. Wirtschaftsförderin Pia Eggert erhofft sich eine „Everswinkeler Azubi-Community“ für eventuelle Fahrgemeinschaften zur Berufsschule oder für den generellen Austausch.

Um besser planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 05.08.2021 an eggert@everswinkel.de oder unter 02582-88 809 gebeten.

kinderbuch-vorlesen

10.08.2021 - 16:30 Uhr


"Online-Vorlesestunde mit dem kleinen Fuchs"


Heute liest Doris Andres die Geschichte „Viel Glück zum Geburtstag, kleiner Fuchs! von Ulrike Motschiunig vor.

In wenigen Tagen hat der kleine Fuchs Geburtstag! Aber warum hat Mama Fuchs gerade jetzt so wenig Zeit für ihn? Bei seinen Freunden im Wald sucht der kleine Fuchs Rat: Doch Mama Fuchs hat ein ganz besonderes Geschenk im Sinn und alle Waldtiere helfen mit, um die Überraschung perfekt zu machen.

Verfolgen kann man die Geschichten auf der Facebook-Seite der Stadtbücherei Ahlen unter https://www.facebook.com/groups/153576169270300/ 

Teilnehmer des Sommerleseclubs können sich in der Stadtbücherei Ahlen einen Stempel für das Logbuch abholen.

10.08.2021 - 20:00 Uhr


"Frischluftkultur" in Beckum


Beckum
Ständehausgarten
Weststraße 57

  • "Long John - Das Kultstück aus Köln"
  • Western Parodie

Stellen Sie sich vor, Sie kommen abends nach einem anstrengenden Tag nach Hause und verwandeln sich beim Staubsaugen plötzlich in einen Cowboy zu Zeiten des Wilden Westens.
So ergeht es Frank, der das Publikum daraufhin miterleben lässt, wie es ist, mit grimmigem Blick durch knarzende Saloontüren zu gehen, durch die Prärie zu reiten, sich zu prügeln oder mit Alison, Johnston, und Slicky am Lagerfeuer zu sitzen. Unterlegt mit Original-Soundtracks aus berühmten Westernfilmen und Original-Synchron-Stimmen von Westernhelden wird über das Mann-Sein philosophiert.
LONGJOHN ist große Unterhaltung, Artistik vom Feinsten, Sehnsucht; ein Programm für alle, denn: Männer lieben Cowboys – und Frauen lieben Männer.

Eintrittspreis: 15 Euro

Infos + Tickets

10.08.2021 - 20:00 Uhr


Burgbühne Stromberg: "Emil und die Detektive"


Oelde-Stromberg
Burgbühne
Burgstraße 5

Infos + Kartenvorverkauf

„Also Freunde, unsere Parole heißt – Emil!“

Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Er hat seinen feinen Sonntagsanzug an und 140 Mark für seine Oma in Berlin dabei. Das Geld hat er mit einer Stecknadel am Anzugfutter sicher befestigt. Seine Großmutter, seine Tante Martha und seine Cousine Pony Hütchen erwarten ihn wie verabredet am Blumenstand im Bahnhof Friedrichstraße. Doch Emil kommt einfach nicht an.

Als er während der Zugfahrt ein bisschen eingeschlafen ist, klaut ihm jemand das Geld aus der Anzugjacke. Und so muss sich Emil in eine aufregende Verfolgungsjagd stürzen. Quer durch die große fremde Stadt, immer hinter der vermeintlichen Diebin her!

Zum Glück bekommt Emil auf dieser Jagd schon bald Unterstützung: von Gustav mit der Hupe, von der kleinen Dienstag, von Elli, von Murmel, der Professorin und vielen anderen Berliner Jungs und Mädchen. Um die Diebin zu stellen, richten die jungen Detektive eine Telefonzentrale ein und für alle Eingeweihten gilt ab sofort die „Parole Emil“. Turbulent geht ihr Abenteuer weiter und dabei wissen die jungen Detektive noch gar nicht, wen sie da eigentlich verfolgen...

„Emil und die Detektive“ ist ein spannender und humorvoller Abenteuer- und Kriminalroman für Kinder. Erlebnisse aus seiner eigenen Kindheit inspirierten Erich Kästner, der übrigens auf der Burgbühne auch selbst zu Wort kommen wird zu der Geschichte, die bereits mehrfach verfilmt wurde und zu einem Klassiker des Kinderkrimis geworden ist.

Die Geschichte zeigt auf wunderbare Art und Weise, dass man mit Offenheit, Mut, Solidarität und Witz meist durch die kniffeligsten Situationen kommt. Und gemeinsam kann man Berge versetzen.

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

02.05.2021   bis   29.08.2021


"Geld und Glaube – Wechselausstellung im Museum Relígio"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

2. Mai bis 29. August 2021

Die Ausstellung „Geld und Glaube“ im Relígio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam. Dank der Förderung durch die Sparkasse Münsterland Ost sowie der Kulturstiftung der Provinzial Versicherung konnte ein umfangreicher gleichnamiger Begleitband erscheinen, der Im Buchhandel und im Museum erhältlich ist .

In fünf Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Zusammenspiels von Geld und Glaube gezeigt:

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern auch Regeln zum Zinsverbot. Gemeinsamkeiten der religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld werden beispielhaft gezeigt. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung auch einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Hier werden hochwertige Grafiken, Spendenkassen der drei Religionen sowie Kollektengeldquittungen präsentiert. Zentral ist auch der Umgang mit Geld bei religiösen Festen – Tauftaler, Konfirmationsgeld oder Hochzeitsmünzen sind Teil der Ausstellung.

Sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück zeugen vom Umgang mit Geld in volkstümlichen Legenden, Sagen und Märchen. Geld und Reichtum, Frömmigkeit und Armut sowie Glück und Unglück sind vielfach genutzte Motive, wobei die ausgestellte Grafik vom Geldteufel nur ein Beispiel von vielen ist.

Bei einer Ausstellung mit dem Titel „Geld und Glaube“ ist es unerlässlich, auch der materiellen Form des Geldes eine eigene Abteilung zu widmen. In der Abteilung „Münzgeld und Glaube“ wird die enge historische Verwobenheit der beiden Bereiche anhand der bildlich-religiösen Motive auf Münzen oder Geldscheinen verdeutlicht. Hier ist auch der sogenannte Pesttaler zu sehen, von dem man sich schützende Wirkung erhoffte.

Und auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Die Ausstellung lebt vor allem von Leihgaben: Sie kommen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Historischen Museum Hamburg, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Erfurt und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum in Münster, sowie aus Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Die Eröffnung wird perZoom am 2. Mai 2021 um 15 Uhr digital übertragen. Der Zugangslink findet sich auf der Homepage des Museums unter Veranstaltungen. Das Begleitprogramm wird entsprechend der Corona-Situation aktuell auf der Homepage veröffentlicht.

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 bis 18 Uhr

Für den Besuch der Ausstellung ist nach aktuellen Vorgaben eine Anmeldung sowie ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Abbildung:
„Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D’Argent“
Imagerie d’Epinal, Frankreich, Pellerin-Bilderbogen, ca. 1880
Holzschnitt, koloriert
H. 20,5 cm, B. 32 cm
Inv.-Nr. 19-0936
Foto: Stephan Kube, Greven

27.06.2021   bis   15.08.2021


Ausstellung: Erhard Wilde: terra incognita.


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

27.06.2021 – 15.08.2021

Erhard Wilde: terra incognita.
Zeichnung - Kalligraphie - Druckgraphik – Malerei.

Im Stadtmuseum Beckum wird heute die Ausstellung „terra incognita“ des Münsteraner Künstlers Erhard Wilde eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit dieser Sonderausstellung neue Länder zu entdecken und zu neuen Ufern aufzubrechen!

Erhard Wilde sagt von sich selbst: „Ich male nicht nach festgelegten Regeln. Was ich wirklich versuche zu tun, ist, mein Inneres nach außen zu stülpen und den Augenblick einzufrieren.“ Federzeichnungen, Radierungen, Linolschnitte, kolorierte Graphiken, Aquarell- und Temperamalerei, Collagen, Objekte und Reliefs in Holz sind sein weitgespanntes Arbeitsfeld.

In seiner aktuellen Ausstellung im Stadtmuseum Beckum wird dieser künstlerischen Vielfalt Rechnung getragen. Erhard Wilde lässt uns teilhaben an seinen innersten Gefühlswelten: Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, das Lachen und das Weinen, die Hoffnung, die Angst und die Sehnsucht nach Nähe – das alles sind Themen, die auch uns als Betrachter nicht fremd sind. Im Vordergrund der künstlerischen Auseinandersetzung stehen jedoch Freude und Leichtigkeit.

Zeichnerisch und gestalterisch ist Erhard Wilde offen für Veränderungen. Seine Ausdrucksweise ist weder Zeitgeist noch vordergründiger Funktionalität unterworfen. Den Zufall provozieren, die Kontrolle reduzieren – so die Devise des Künstlers.

Erhard Wilde ist seit vielen Jahren in Münster beheimatet. Er kam durch den Beruf des Kartographen zur künstlerischen Arbeit.

Für Ihren Museumsbesuch gilt zur Zeit die GGG-Regelung: Geimpft, getestet oder genesen.

01.07.2021   bis   17.10.2021


Ausstellung "Die schönsten Wochen des Jahres. Reise(n) einst und jetzt"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

01.07.2021 – 17.10.2021

Reisen – der Deutschen liebstes Hobby. Jahrzehntelang war der Tourismus zudem ein stetig wachsender Wirtschaftszweig – allein 2019 unternahmen die Deutschen insgesamt 70,1 Millionen Urlaubsreisen – bis die Corona-Pandemie dieser Entwicklung 2020 und 2021 erst langsam, dann umfassend ein jähes Ende bereitete. Aber das Reisen an sich war auch in früheren Jahrhunderten durchaus schon ein Massenphänomen – wenn auch oft aus anderen Gründen als heute.

Wer sich in früheren Jahrhunderten auf eine Reise in weiter entfernte Regionen begab, tat dies oftmals aus klar definierten oder von außen vorgegebenen Gründen: Pilger des Mittelalters suchten ihr Seelenheil durch Vergebung ihrer Sünden, Hansekaufleute reisten in Erwartung eines lohnenden Geschäfts, Adelige begaben sich für Nutzen und Ansehen auf Kreuzzüge in den östlichen Teil Europas und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen suchten das Neue, bisher Unentdeckte oder Unpublizierte.

Erst mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts begann eine Entwicklung, die das Reisen auch für den „normalen“ Bürger interessant machte – sofern man die nötigen finanziellen Mittel hierfür aufbrachte. Mit dem „Reisen um des Reisens willen“ war der Grundstein für den heutigen Massentourismus gelegt.

So kam auch die frühere preußische Provinz Westpreußen im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts mehr und mehr als Reiseziel in Betracht – Bädertouristen suchten die Seebäder an der Ostsee auf, Kunst- und Kulturinteressierte zog es in die alten Hansestädte Danzig und Thorn oder zu den mittelalterlichen Baudenkmälern des Deutschen Ordens, während die Landschaftsliebhaber die wald- und seenreiche Kaschubei aufsuchten.

Die Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum folgt ihren Spuren, präsentiert aber vor allem Impressionen der heutigen attraktiven Reiseziele, die von mittelalterlichen Altstädten, UNESCO-Welterbestätten, beeindruckenden Landschaften bis zu den Stränden entlang der Frischen Nehrung und des Frischen Haffs reichen.

Das Westpreußische Landesmuseum ist von dienstags bis donnerstags von 10 – 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.westpreussisches-landesmuseum.de  und unter Tel.: 02581/927770.

03.07.2021   bis   23.10.2021


"Museum der Menschheit" in Ahlen


03. Juli - 23. Oktober 2021

Das Museum der Menschheit kommt nach Ahlen. Wir freuen uns riesig auf Kunst, Kultur, Begegung und Menschen. Das Projekt ist großartig und wird in diesem Jahr eines der besten Highlights im Münsterland sein. Das Museum der Menschheit zeigt die faszinierenden Porträtaufnahmen des Fotografen Ruben Timman nun in Deutschland. In einer Freilichtausstellung sind die Bilder  in der Ahlener Innenstadt zu sehen, gerahmt von einem vielfältigem Kulturprogramm.

Innosozial als Veranstalter bietet neben diesem öffentlichen Museumsgang durch die Ahlener Innenstadt ein buntes Rahmenprogramm. Ruben will Menschen in ihrer Schönheit, Stärke und Würde zeigen. Innosozial will Menschen dabei unterstützen, eben diese eigenen Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen.

Foto: (c) Irina Unruh

08.07.2021 - 19:00 Uhr   bis   08.09.2021 - 19:27 Uhr


AUSSTELLUNG "I am Jamilia" Fotografin Irina Unruh


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
"etage eins"
Königstr. 7

„Eine gute Hochzeit beginnt mit Tränen“ heißt es in einem berühmten kirgisischen Sprichwort. Die erste Foto-Ausstellung im Bürgerzentrum Schuhfabrik nach dem langen Kultur-Lockdown beschäftigt sich mit dem kirgisischen Brauch des Frauenraubs. Die Dokumentarfotografin Irina Unruh ist gebürtige Kirgisin, lebt in Freckenhorst und macht in ihrer Ausstellung „I am Jamilia“ darauf eindrucksvoll aufmerksam. Sie wird am Donnerstag, dem 8. Juli um 19.00 Uhr ihren Eindrücken berichten, wenn die Ausstellung in der Schuhfabrik Ahlen in der „etage eins“ eröffnet wird.

Die Ausstellung stellt Frauen, die den Brautraub selbst erlebt haben mit ausdrucksstarken Porträtaufnahmen in den Vordergrund und gibt ihnen eine Stimme. Nach den neuesten statistischen Erhebungen erleben 12.000 Frauen jährlich den sogenannten Brautraub. Die Frauen werden häufig am hellichten Tag von einer Gruppe Männern und dem zukünftigen Bräutigam entführt und in das Haus seiner Familie gebracht. Dort wird sie von den weiblichen Verwandten unter psychischen Druck gesetzt. In zu vielen Fällen vergewaltigt der Bräutigam die Frau, um sie daran zu hindern aus Scham wieder zurückzugehen.

Die Tradition des Brautraubs ist seit 2013 verboten und kann mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet werden. Doch ist diese Form der strukturellen Gewalt gegen Frauen weit verbreitet und noch lange nicht geächtet.

Jede der in der Ausstellung gezeigten Frauen hat ihre Geschichte in einem Text beschrieben, die den Fotos zugeordnet sind. Irina Unruh geht es neben der Verurteilung dieses überholten Brauchs darum den Frauen ihre Selbstbestimmung zu erhalten und sie nicht ausschließlich als Opfer darzustellen. Es sind starke Frauen, die sie kennengelernt hat und die sie in ihren sensiblen Aufnahmen porträtiert. Geraubte Frauen, die ein Leben lang unter dieser traumatischen Erfahrung leiden, wollen für die eigenen Kinder einen besseren Beginn ihrer Hochzeit, egal ob es Töchter oder Söhne sind.

Ergänzt und vervollständigt wird die Ausstellung mit Landschaftsbildern aus diesem fernen und schönen Bergland und weiteren Aufnahmen aus dem Leben und dem Alltag der Menschen.  

Außerdem wird die Ausstellung mit einer weiteren Perspektive ihrer Freundin Iris Oppelaar komplementiert.  In Oppelaars Multimediaarbeit WILDNESS (Wildheit) geht sie ebenfalls der Frage nach, wie betroffene Frauen nach einer Entführung weiter leben. Beide ausstellenden Frauen möchten die Praxis der Brautentführung desensationalisieren und stattdessen die zugrunde liegenden Motive und gesellschaftlichen Erwartungen aufdecken und dabei Einblicke in das Leben der Kirgisen geben.

Die Ausstellung zeigt einen anhaltenden Kampf innerhalb der kirgisischen Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne und macht durch die klare Positionierung in den Aussagen der porträtierten Frauen Hoffnung für eine positive Veränderung für die Zukunft.  

Irina Unruh konzentriert sich in ihren fotodokumentarischen Arbeiten immer wieder auf die Situation von Frauen. Ihre Arbeiten finden weltweit Anerkennung und wurden bisher u.a. in Rom, Brüssel, Tiflis und Jakarta ausgestellt. Die in der Schuhfabrik präsentierte Ausstellung „I am Jamilia – Ich bin Dshamilja“ wurde mehrfach als Finalistin nominiert. Aktuell erschien ein Porträt von ihr in Form eines umfassenden Interviews und einiger Fotografien in der Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau.

Die Ausstellung ist vom 8. Juli bis zum 8. September täglich außer sonntags von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Gefördert wird die Ausstellung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und das Programm Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum.

Am 14. August ist kirgische Musik & Tanz mit Guliza & friends beim Schuhfabrik Kultursommer zu erleben!

Mehr Infos unter www.irinaunruh.com und www.schuhfabrik-ahlen.de.

08.07.2021 - 19:22 Uhr   bis   30.09.2021 - 19:23 Uhr


Ausstellung "NATUR IN FARBE UND STRUKTUR"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

08. Juli bis 30. September 2021

Das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Westpreußischen Landesmuseum aktuelle Werke des Warendorfer Künstlers Friedrich Kreuzberg. 

In seinen großformatigen Gemälden verbindet Friedrich Kreuzberg unterschiedliche Techniken, um die Vielfalt der Natur darzustellen. Inspiriert von der Malerei William Turners, den Landschaftsdarstellungen Gustave Courbets, aber auch durch Impulse des in den 1960er- und 1970er-Jahren aufkommenden Fotorealismus schafft er Werke, die bei den Betrachtenden neue Denkanstöße auslösen. Wirken die abgebildeten Motive auf den ersten Blick idyllisch, so bergen sie bei näherem Hinsehen ein aktuell brisantes Thema in sich: die vermehrte Zerstörung der Natur und insbesondere die verheerenden Eingriffe des Menschen in ihren Kreislauf. Stellvertretend hierfür steht der Baum im Mittelpunkt von Kreuzbergs Arbeiten, dessen Schönheit er in ästhetischer Form im Ganzen, im Detail der Rinde, der Äste und Blätter sowie seiner Farben im Wechsel der Jahreszeiten wiedergibt. 

Mit den anlässlich der Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum gezeigten Gemälden führt der Künstler sowohl durch die stimmungsvoll lichtdurchfluteten Landschaften der Emsauen Warendorfs als auch in mystisch anmutende Nebelwälder als Momentaufnahmen einer beeindruckend imaginierten und sich im Wandel befindenden Natur.  

Mit der Ausstellung Natur in Farbe und Struktur. Malerei und Zeichnung von Friedrich Kreuzberg knüpft das Kulturreferat an die erfolgreichen Projekte mit lokalen Kulturschaffenden und KünstlerInnen in Warendorf an. 

Hinweis: 
Eine offizielle Ausstellungseröffnung findet aufgrund der Pandemie nicht statt. Am 8. Juli um 18.00 Uhr bietet der Künstler ein Ausstellungsgespräch an – hierzu ist eine Voranmeldung im Westpreußischen Landesmuseum erforderlich. 

Weitere Termine (mit Voranmeldung): 
9. Juli 2021, 18.00 Uhr
10. Juli 2021, 15.00 Uhr 
11. Juli 2021, 15.00 Uhr 
8. August 2021, 15.00 Uhr
12. September 2021, 15.00 Uhr

Auf Anfrage sind während der Ausstellungsdauer weitere Führungen mit Friedrich Kreuzberg möglich. 
Tel.: 02581 92 777 0
info(at)westpreussisches-landesmuseum.de

Grafik: Peter Menne

25.07.2021   bis   29.08.2021


Ausstellung "Mettendchen aus dem Homeoffice"


Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

25. Juli - 29. August 2021

  • Karikaturen von Peter Menne

Als Antwort auf den Lockdown zu Beginn der Coronakrise schuf Peter Menne kurzweilige Bild-Text-Collagen, die Unterhaltung und Ersatz für geschlossene Kultureinrichtungen bieten sollten. Gleichzeitig bittet der Humor, welcher in den Beiträgen steckt, eine Chance Abstand zu den vielen schlechten Nachrichten zu erhalten.

Zusammen mit Autorinnen und Autoren wie Frieda Braun, Augustin Upmann (Die Bullemänner), Fritz Eckenga, Johann König, Erwin Grosche, Hubertus A. Janssen, Johann König, Edgar Külow, Patricia Malcher, Mia Mittelkötter, Susanne Riedel, Andreas Scheffler, Ulrich Straeter, Ralf Thenior, Thorsten Trelenberg, Heiko Werning und JWD (Jürgen Wilbert) bietet er jede Woche kostenlose, virenfreie Unterhaltung frei Haus. Diese erreicht die Kulturinteressierten per E-Mail, auf Facebook, Instagram, über Tageszeitungen und Stadtmagazine.
Peter Menne wurde 1962 ohne größeres Dazutun als Westfale geboren – wie er selber sagt. Seine berufliche Laufbahn begann im Aktzeichensaal der FH Bielefeld. 1991 zog es ihn an die Berliner Kunsthochschule. 1993 erhielt er ein Stipendium des Landesverbands Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg, wo er viele Jahre als Dozent an der Sommerakademie unterrichtete.
Das Buch zu seinem neuesten Projekt gibt Einblick, wie Kreativität auch in schwierigen Zeiten zusammenfindet. Eine Auswahl der besten Beiträge schafft zugleich eine kurzweilige Chronologie durch das erste Coronajahr.
Eine Wanderausstellung durch Westfalen zeigt die Originalzeichnungen. Diese sind vom 25. Juli bis zum 29. August im historischen Rathaus der Stadt Warendorf zu sehen. Begleitend zu der Ausstellungen sind Lesungen der beteiligten Autoren geplant.

Darüberhinaus zeigt ein interaktives Making-of zum gesamten Projekt,  wie die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Autoren funktionieren kann. Zu sehen ist es auf: https://www.menne-illustration.de/kulturlieferservice/ .

Anmeldung für den kostenlosen, digitalen KulturLieferservice unter: peter(at)menne-illustration.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15:00-17:00
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen.

06.08.2021   bis   18.08.2021


"Foto-Ausstellung im Modeerlebnishaus Ebbers"


Warendorf
Modehaus Ebbers
Münsterstraße 3

2021 – wieder ein Mariä-Himmelfahrtsfest ohne die Triumpfbögen mit ihren kleinen blauen Gasflämmchen, ohne Bogenritt mit Pferden, Reitern und Kutschen, keine Stadtprozession mit der Madonnenfigur, der „Glorreichen Jungfrau von Warendorf“, wie sie seit mehr als 275 Jahren in dieser Wallfahrtsstadt verehrt wird. Keine Illumination der Altstadt mit den „Bungen“, mit den Lampions, die die Straßen und Häuser in ein sanftes Rot tauchen.

Damit Warendorfs Gäste und Einheimische optisch nicht ganz auf das Maria-Himmelfahrt-Ambiente verzichten müssen sind in den Schaufenstern und in der Galerie des Modeerlebnishauses Ebbers  Fotografien ausgestellt, die Gabi Wild, Monika Kaup-Büscher und Thorsten Köster in den vergangenen Jahren mit Ihrer Kamera eingefangen haben.

Foto: Thorsten Köster/Pilotfisch

07.08.2021   bis   21.08.2021


"Pop-Up-Museum" in Warendorf


Warendorf
Schaufenster Ladenlokal
Freckenhorster Straße 3

„Maria ImPuls der Zeit“
07. bis 21. August

In Warendorf hat sich zum Fest Mariä-Himmelfahrt aus der Tradition der Hausaltäre entlang des Prozessionsweges über die Jahrhunderte eine Präsentation von Mariendarstellungen in privaten Wohnungsfenstern und Haustüren sowie in den Schaufenstern der Geschäfte und entwickelt.

Viele Jahre gehörte die Präsentation „Maria ImPuls der Zeit“ zur Gestaltung des Festes Mariä-Himmelfahrt in Warendorf. Betreut von Reinhold Berger und der Maria Ebbers-Stiftung stellten viele Geschäfte in ihren Schaufenstern Mariendarstellung moderner Künstler aus.

Das Fest Mariä-Himmelfahrt kann in diesem Jahr wegen der Pandemiebeschränkungen nicht in der traditionellen Form begangen werden. Reinhold Berger: „Wenn es schon keine Bögen, keine Illumination, keine Prozession am Sonntag gibt: die Ausstellung „Maria ImPuls der Zeit – Die Sammlung“ hält die Erinnerung an das Fest wach.“

Verteilt über den sonst üblichen Zeitraum zwischen Aufbau und Abbau der Bögen, also in den zwei Wochen vom 7. August bis zum 21. August 2021, ist in diesem Jahr eine andere, ganz ungewöhnliche Art der Marienbildnis-Präsentation zu erleben: täglich gegen Mitternacht gewechselt, ist Tag für Tag ein anderes Kunstwerk im „Marienfenster“ zu sehen. Dankenswerterweise stellt Rudi Hülsmann Schaufenster und Ladenlokal Freckenhorster Str. 3 zur Verfügung, in dem bisher die Stadtwerke ihr Citybüro hatten.

Das „Marienfenster“ ist ein Pop-Up-Museum. Mariendarstellungen aus der Sammlung Reinhold Berger werden ausgestellt, die er im Laufe der Jahre zusammengetragen hat. Die Kollektion umfasst inzwischen über 300 Exponate, von der Volkskunstmadonna bis zur Interpretation durch zeitgenössische renommierte Künstler wie Dalí, Schirra, Warhol, Götze …

Die Auswahl der Bilder zu Mariä-Himmelfahrt 2021 zeigt das Thema Maria Mutter und Jesus Kind. Sicherlich finden die Betrachter auch weitere Übereinstimmungen in den Bildern. Vorausgesetzt sie gönnen sich einen täglichen Blick auf die Madonnenbilder.

Aus seiner Sammlung stellt Reinhold Berger gerne weitere Madonnenbilder für eine Schaufenster-Aufstellung zu Maria-Himmelfahrt zur Verfügung. Die große Zahl der beteiligten Aussteller bei der Initiative „Maria ImPuls der Zeit“ in den Jahren 2009 bis 2018 hat gezeigt, wie hilfreich es sein kann, auf ausgewählte Werke zeitgenössischer Künstler zurückgreifen zu können. Der Kontakt kann über das Modehaus Ebbers vermittelt werden.

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