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Marvin Konrad
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

Juni
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Montag 17.6.
VITUS-FEST in Everswinkel

14.06.2019 - 08:00 Uhr   bis   17.06.2019 - 20:00 Uhr


VITUS-FEST in Everswinkel


Everswinkel

Das Vitus-Fest 2019 findet vom 14. Juni bis zum 17. Juni 2019 statt und beginnt am Vitus-Freitag mit dem Wochenmarkt und endet am Vitus-Montag mit der Vitus-Fest-Kirmes.

"Noventi Open 2019"

15.06.2019   bis   23.06.2019


"Noventi Open 2019"


Halle/Westf.
Gerry-Weber-Stadion
Roger-Federer-Allee 4

15. - 23. Juni 2019

Game, Set, Match! Die außergewöhnliche Turnierhistorie von Deutschlands bedeutendstem ATP-Tennisevent fand bei den 26. GERRY WEBER OPEN eine eindrucksvolle Fortsetzung und lockte 115.500 Besucher in die ostwestfälische Lindenstadt. Auch bei der 27. Turnierauflage gehen mit dem Schweizer Rekord-Champion Roger Federer und Deutschlands neuem Tennis-Superstar Alexander Zverev wieder die Spitzenspieler der ATP Tour in HalleWestfalen an den Start. Ebenfalls ihre Zusage gegeben haben bereits jetzt Österreichs Ass Dominic Thiem und Japans bester Tennisspieler aller Zeiten, Kei Nishikori, dessen Drei-Jahres-Vertrag bis einschließlich der NOVENTI OPEN 2019 datiert ist. Neben Weltklasse-Tennis erleben die Turnierbesucher beim renommierten ATP 500er-Rasenevent dann auch wieder erstklassige Unterhaltung außerhalb der Match-Courts. Das Turnier hat 2019 ein Total Financial Commitment von rund 2,1 Millionen Euro.

Infos + Tickets

17.06.2019 - 18:00 Uhr


INFOVERANSTALTUNG "Wirtschaftsstandort Oelde" in Oelde


Oelde
OPUS GmbH
Heinrich-Hertz-Str. 2
Parkplatz "Auditorium"

Welche Aussagen und Fragen sind in einer globalen Welt, in einer Welt des Internets, wichtig?  Die Digitalisierung wird unsere Welt revolutionieren. Und doch oder gerade deswegen werden Fragen nach dem Standort bzw. der Heimat immer wichtiger.

Ist Oelde ein attraktiver Wirtschaftsstandort und eine begehrte Wohnstadt? Kann ich mir eine Zukunft für mein Geschäft, meine Arbeitsstelle, für meine Familie vorstellen?

Vorab werden Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, Stadtbaurat  André Leson und Wirtschaftsförderer Klaus Aschhoff eine Art „Nabelschau“ von der Ratsstiege aus betreiben und uns ihre Sicht der Dinge vorstellen. Regierungspräsidentin Dorothee Feller wird dann den Blick vom Domplatz in Münster aus auf die Vorzüge und Schwächen des Standortes werfen.

17.06.2019 - 18:00 Uhr


RadNaTour in Beckum


Beckum
Wersebrücke am Westpark

Bei der naturkundlichen Fahrradtour entlang der Werse nach Ahlen stehen die renaturierte Werse und die 168 m hohe Bergehalde, die auch „erklommen“ wird, im Fokus. Heinz-Josef Heuckmann und Horst D. Schulte begleiten die Tour und geben viele Informationen. Treffpunkt ist um 18 Uhr die Wersebrücke im Westpark. Die Radtour dauert etwa drei Stunden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf 25-30 beschränkt.

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Telefon 02521 29-374 oder per Email umweltdienste(at)beckum.de erforderlich.

17.06.2019 - 19:00 Uhr


KURS Excel in Oelde


Oelde
Volkshochschule
Herrenstraße

Excel ist Thema in der Volkshochschule Oelde-Ennigerloh. Die Verarbeitung von großen Datenmengen steht im Mittelpunkt des dreiteiligen Kurses, der um 19 Uhr beginnt. Ein Schwerpunkt im Kurs sind Pivot-Tabellen. Der Kurs findet in der VHS an der Herrenstraße in Oelde statt. 

Anmeldungen sind möglich unter 02522/72 722 oder online.

KONZERT "Ars Nova" in Münster

Helge Slaatto Foto: WWU Münster

17.06.2019 - 19:30 Uhr


KONZERT "Ars Nova" in Münster


Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur lädt um 19.30 Uhr gemeinsam mit der Musikhochschule Münster zum sieben Jahrhunderte umspannenden Konzert "Ars Nova".

Der Violinist und Hochschuldozent Helge Slaatto und der Kontrabassist Frank Reinecke erzeugen im Foyer des Museums feine Klänge, indem sie hochmittelalterliche Musik und zeitgenössische Arrangements miteinander verbinden. In ihrer Darbietung bringen sie die alten französischen Meister Guillaume de Machaut und Philippe de Vitry mit Chris Newman und Wolfgang von Schweinitz, Größen der Gegenwartskompositionen, zusammen. Dadurch wird der Auftritt des Streicher-Duos zu einem besonderen musikalischen Brückenschlag.

Das Konzert findet im Museumsfoyer statt, Karten zum Preis von 19 Euro gibt es im Vorverkauf im Theater Münster und an der Abendkasse im Museum.

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

AUSSTELLUNG "Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys" in Münster

Foto: LWL/Deiters-Keul

29.11.2018 - 10:00 Uhr   bis   29.09.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys" in Münster


Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz 10

Mit 150 Multiples von Joseph Beuys erhielt das Museum jüngst eine umfangreiche Schenkung von Ingrid und Manfred Rotert. Eine Auswahl wird im historischen Lichthof vorgestellt, darunter Postkarten, Fotografien, Grafikeditionen sowie zahlreiche Objekte.

Die Idee der Multiples – Objekte, von denen mehrere Exemplare hergestellt werden –entstand zu Beginn der 1960er Jahre und sollte es ermöglichen, Kunstwerke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das entsprach dem demokratischen Ansatz von Kunst in dieser Zeit und vor allem Beuys’ eigenem Kunstverständnis nach dem Motto: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Er war der Auffassung, dass politisches und gesellschaftliches Handeln imSinne des Gemeinwohls jeden zum Schöpfer einer sozialen Plastik macht.

Mit diesem erweiterten Kunstbegriff revolutionierte er das Kunstverständnis seiner Zeit. Zugleich schuf er mit den Multiples erschwingliche und demokratische Werke für jedermann, die seine künstlerischen Ideen wie Vehikel in die Lebenswelt der Menschen transportierten und nun im Lichthof die Grundzüge seiner künstlerischen Arbeit entfalten.

AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster

Foto: Allwetterzoo Münster

19.01.2019 - 10:00 Uhr   bis   16.12.2019 - 18:30 Uhr


AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster


Münster
Allwetterzoo

"Das Schweigen der Wälder – Vom Verschwinden der Singvögel in Asien“ - Neue Sonderausstellung im Allwetterzoo Münster

Es wird still in den Wäldern Südostasiens. Singvögel sind in der Region Handelsware und werden in den Wäldern in immer größerem Ausmaß gefangen um sie auf Märkten als Haustier oder für Wettbewerbe zu verkaufen. Und das in einem so großen Umfang, dass viele Singvogelarten dadurch kurz vor der Ausrottung stehen und die Wälder still werden. Mit der Kampagne „Silent Forest“ möchte der Europäische Zooverband (EAZA) auf dieses Problem aufmerksam machen und der Allwetterzoo Münster beteiligt sich daran. Ab dem 19. Januar 2019 vertieft der Zoo das Thema mit einer Kampagnenausstellung im Eingangsbereich. Eine der Vogelarten die dort vorgestellt wird ist der Balistar (Leucopsar rothschildi), den Zoobesucher im Allwetterzoo-Tropenhaus hören und sehen können. Zusammen mit anderen Zoos züchtet der Allwetterzoo diese akut vom Aussterben bedrohte Art und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Wälder nicht still werden.

Die Ausstellung entführt den Besucher in den Lebensraum der Singvögel und stellt Informationen zu den Gründen ihres  Verschwindens in Südostasien zusammen. Auf Schautafeln wird über die Situation ausgewählter Vogelarten in den Herkunftsländern informiert, und über die Schutzbemühungen der Zoos aber auch über Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen berichtet.

In der Region um die Großen Sundainseln (Südostasien) leben etwa 850 Vogelarten und trotzdem werden die Wälder zunehmend stiller, denn der Handeln und die Haltung von Singvögeln hat in der südostasiatischen Kultur eine lange Tradition. Singvögel werden zu Tausenden aus den Wäldern gefangen und auf riesigen Vogelmärkten verkauft. Das Halten eines Singvogels hat aber nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch eine nicht zu verachtende Einnahmequelle.

Gesangswettbewerbe mit Singvögeln haben sich zu einem regelrechten Nationalsport entwickelt, bei denen Vogelhalter Preisgelder in der Höhe eines Jahreseinkommens erzielen können. Die hohe Nachfrage und der damit verbundene oftmals illegale Fang und Handel hat viele Vogelarten mittlerweile an den Rand der Ausrottung getrieben. Einige, nur auf wenigen Inseln vorkommende Arten sind in Teilen ihres Verbreitungsgebiets bereits ausgestorben.

Der Allwetterzoo möchte mit der Teilnahme an der Kampagne für das Thema sensibilisieren  und darüber aufklären, sowie Spendengelder zur Unterstützung der Kampagnenprojekte sammeln. Hierzu gehört vor allem der Aufbau von Zuchtstationen vor Ort, die Optimierung von Wiederausbürgerungen und Freilanduntersuchungen sowie die Entwicklung von Aufklärungs- und Bildungs­programmen. Neben Geldspenden sammelt der Allwetterzoo aber auch ausrangierte, gut erhaltene Ferngläser zur Vogelbeobachtung für indonesische Schulkinder.

Ausstellung „MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN“ in Hamm

Foto: (c) Oliver Schaffer

16.03.2019 - 10:00 Uhr   bis   03.11.2019 - 18:00 Uhr


Ausstellung „MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN“ in Hamm


Hamm
Maximilianpark

PLAYMOBIL – Familienausstellung aus der Sammlung Oliver Schaffer

Auch in 2019 wird es einmal mehr eine große Familienausstellung im Maximilianpark in Hamm geben. Von Samstag, 16. März bis Sonntag, 3. November werden die Besucher der Elektrozentrale in eine neue PLAYMOBIL- Welt eintauchen: MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN

Tausende PLAYMOBIL-Figuren und eine halbe Millionen Einzelteile bieten eine Entdeckungsreise in die Welt der Artisten und Tiere. Auf dem Programm stehen waghalsige Artistik, verblüffende Magie und kunterbunte Paraden im Mini-Format. Coole Cowboys, edle Ritter und märchenhafte Meerjungfrauen sind ebenfalls mit von der Partie. Manege frei – das Spiel beginnt!

Im zweiten Teil der Ausstellung tauchen Besucher in „phantastische“ PLAYMOBIL Welten ein.Fantasy-Fans aufgepasst: Steigen Sie ein in die Monorail über dem Space Hotel, erleben Sie die vier Jahreszeiten im Drachenland, reisen durch Tag und Nacht in der magischen Stadt der Hexen und Zauberer. Hier ist ein phantastischer Ausflug mit zahleichen Spielmöglichkeiten garantiert.

Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer verwandelt seit Jahren renommierte Museen in ganz Deutschland in fantasievolle Spielzeug-Landschaften. Mit der Einladung zur Präsentation seiner PLAYMOBIL-Zirkussammlung 2009 im Westflügel des Pariser Louvre wurde seine Sammelleidenschaft gekrönt. Heute verfügt der Künstler über eine der größten PLAYMOBIL Sammlungen weltweit.

Als außergewöhnlicher Lernort bietet das Grüne Klassenzimmer schon seit vielen Jahren immer abwechslungsreiche Angebote. Differenzierte Programme in der PLAYMOBIL- Ausstellung für Schüler und Kindergartenkinder gehören auch in dieser Saison zum Rahmenprogramm des Grünen Klassenzimmers.

Die große PLAYMOBIL-Familienausstellung im Maxipark ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Sondereintritt beträgt pro Person 2,- € + Parkeintritt.

Ausstellung "100 Jahre Bauhaus" in Ahlen

23.03.2019   bis   31.07.2019


Ausstellung "100 Jahre Bauhaus" in Ahlen


Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

100 Jahre Bauhaus
Fritz Winter - ein Meisterschüler

23. März - 31. Juli 2019

Dienstag, Mittwoch und Samstag von 15.00 - 18.00 Uhr
Sonntag von 11.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung
Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung möglich!

Die Gründung des Bauhauses in Weimar jährt sich im April zum hundertsten Mal. Das Besondere an der Gründungsidee für diese revolutionäre Kunstakademie war, völlig neue Wege bei der Lehre und Ausübung nicht nur der Bildenden Kunst zu beschreiten. Man wollte eine Kunst für die Menschen schaffen, die Teil einer im optimistischen Sinne modernen Welt sein sollte.

Fritz Winter war Schüler am Bauhaus. Er stammte aus einer Bergarbeiterfamilie in Ahlen, interessierte sich jedoch schon früh für die Malerei und hatte ein beachtliches zeichnerisches Talent entwickelt. Allen wirtschaftlichen Widrigkeiten zum Trotz bewarb er sich schließlich an dieser neuartigen Akademie und studierte dort von 1927 bis 1930 - bei so bekannten Lehrern wie Kandinsky, Schlemmer und Klee.

Beseelt von einem unbändigen Wissensdurst und enormer Kreativität nahm Fritz Winter die Ideen des Bauhauses auf. In den 30er Jahren kam er zu seiner unverwechselbaren Art der abstrakten Malerei, bevor das Malverbot durch die Nazis, Kriegsdienst und anschließende Gefangenschaft eine Zäsur seiner künstlerischen Arbeit bewirkten. Dennoch gelang es ihm, im Verborgenen, zum Beispiel selbst in den Kriegswirren, zu zeichnen. So entstanden zum Beispiel unzählige der sogenannten Feldskizzen, in denen er das an der Front Erlebte unmittelbar verarbeitet hat.

Nach dem Krieg und seiner Rückkehr wurde Fritz Winter selbst Lehrender und hat sowohl als Kunstprofessor an der Akademie in Kassel als auch als bedeutender bildender Künstler in der jungen Bundesrepublik unbeirrt die Idee einer unvoreingenommenen, modernen, abstrakten Malerei weiter geführt.

Das Fritz-Winter-Haus, das 1975 von Helga Gausling, der Nichte Fritz Winters gegründet wurde, zeigt aus Anlass des Bauhaus-Jubiläums nun eine umfangreiche Werkschau des Künstlers. In verschiedene Abschnitte gegliedert werden darin die Entwicklungsschritte des Künstlers verdeutlicht, angefangen vom frühen zeichnerischen Werk, teils noch gegenständlich, über Dokumente und Bilder aus seiner Bauhaus-Zeit, frühe Erfolge in den 30er Jahren, über die Zäsur durch die Nazi-Diktatur und den Krieg bis hin zu seinen völlig freien Werken aus den 50er, 60er und 70er Jahren.

Die Ausstellung wird am 23.3.2019 um 15:00 Uhr eröffnet. Die einführenden Worte spricht Dr. Friedhelm Häring, Museumsdirektor a.D., Friedberg.

Ausstellung "Westfalen und Preußen in der Hanse" in Warendorf

14.04.2019   bis   29.09.2019


Ausstellung "Westfalen und Preußen in der Hanse" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

14. April - 29. September 2019

"Fern und doch so nah. Westfalen und Preußen in der Hanse"

Die Sonderausstellung „Fern und doch so nah. Westfalen und Preußen in der Hanse“ wird vom 14. April bis zum 29. September 2019 im ehemaligen Franziskanerkloster in Warendorf präsentiert. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der Hanse im Allgemeinen, die Rolle der preußischen Hansestädte Kulm, Thorn, Elbing, Danzig, Braunsberg und Königsberg sowie insbesondere deren Beziehungen zu den westfälischen Hansestädten. Denn obwohl Westfalen und Preußen weit voneinander entfernt lagen, war das historische Preußen im Mittelalter ein begehrtes Ziel auswanderungswilliger Westfalen, die sich dort als Landwirte, Handwerker oder Kaufleute eine neue Existenz aufbauten. Im Rahmen des Städtebundes der deutschen Hanse bildeten westfälische und preußische Städte im Handelszentrum Brügge ein gemeinsames Bündnis, um ihre Interessen besser vertreten zu können. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie sich die Kaufleute zu Land wie zur See gegen Raub und Gewalt schützten.

In der Ausstellung werden originale Objekte zur Hansegeschichte aus den Beständen des Westpreußischen Landesmuseums durch informative Grafiken und Schiffs- und Architekturmodelle ergänzt. Bedeutende Archive und Museen in Deutschland stellen Leihgaben für diese Ausstellung zur Verfügung. Seien Sie gespannt auf Hansestädte, Kaufleute und Piraten.

Das Westpreußische Landesmuseum freut sich, mit dieser Ausstellung Teil des offiziellen Programms des 36. Westfälischen Hansetages zu sein, der am 18./19. Mai 2019 in Warendorf stattfindet. Die Ausstellung ergänzt die zweite Ausstellung, die im Historischen Rathaus am Marktplatz gezeigt wird.

Die Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums wird durch Vorträge und Sonderführungen begleitet.

Infos

"Westfalen im Mond-Fieber"

19.04.2019   bis   23.06.2019


"Westfalen im Mond-Fieber"


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285

19. April - 23. Juni 2019

Dienstag bis Sonntag (und feiertags) von 9.00 bis 18.00 Uhr

Infos + Tickets

Ausstellung "Der Ehrbare Kaufmann" in Warendorf

26.04.2019   bis   08.09.2019


Ausstellung "Der Ehrbare Kaufmann" in Warendorf


Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

26. April - 08. September 2019

"Der ehrbare Kaufmann - Waren, Wege, Währungen"

Die Ausstellung im Historischen Rathaus nimmt uns mit auf die Handelswege der westfälischen Kaufleute und beleuchtet die Warendorfer Stadtgeschichte in der Zeit der Hanse.

Es ist eine Ausstellung der Altstadtfreunde in Kooperation mit der Stadt Warendorf.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 15:00-17:00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags: 14:00-17:00 Uhr
Montags ist immer geschlossen.

Ausstellung "KnopfKunst" in Warendorf

29.04.2019   bis   13.07.2019


Ausstellung "KnopfKunst" in Warendorf


Warendorf
Modehaus Ebbers
Münsterstraße 3

"KnopfKunst - Der Künstler Michael Voigt erklärt das Knöpfeln"

29. April - 13. Juli 2019

Ausstellung "HORIZONT" am FMO

Foto: Michael C. Möller

03.05.2019   bis   30.06.2019


Ausstellung "HORIZONT" am FMO


Greven
Münster Osnabrück
International Airport
Airportallee 1

Ausstellung „Horizont“ von Michael C. Möller 

Aktuell können Besucher die neue Ausstellung „Horizont“ des Künstlers Michael C. Möller am Flughafen Münster/Osnabrück bestaunen. Die Werke des regionalen Künstlers stellen die Tiefen und Untiefen, die Weite des Meeres und das Rauschen der Wellen in den Mittelpunkt und laden Besucher ein, abzutauchen und an Sehnsuchtsorte zu reisen. Viele Arbeiten des freischaffenden Fotografen und Künstlers wirken wie Landschaftsgemälde: Das Meer in seiner Ruhe und Kraft wird gezeigt, die glatte See, die - einmal entfesselt - aber auch zerstören und vernichten kann. Doch das lässt sich nur erahnen beim Betrachten der scheinbar friedlich schlagenden Wellen.

Der an der Nordseeküste aufgewachsene Michael C. Möller lebt und arbeitet aktuell in Münster. Der gelernte Drucker und Schüler der Meisterschule für Fotografen in Potsdam fotografiert seit Jahrzehnten, lange Zeit in seiner Wahlheimat Berlin, seit 2010 in Westfalen. „Horizont“ zeigt einen Ausschnitt aus seinem Werk, das viele Facetten hat. So hat der Künstler zum Beispiel im vergangenen Jahr für die Stadt Münster die Installation des Pendels von Gerhard Richter in der Dominikanerkirche dokumentarisch begleitet.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juni im öffentlichen Bereich des Ankunftsterminals zu besichtigen.

Kontakt + Infos

AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn

Foto: Anita Blum-Paulmichl

05.05.2019 - 15:00 Uhr   bis   05.05.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Am 5. Mai wird im Museum Abtei Liesborn um 15 Uhr die Medaillenausstellun Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen eröffnet.

Die Ahlenerin Anita Blum-Paulmichl (1911-1981) gehört bis heute zu den bekanntesten deutschen Medailleuren. Nach Anfängen an der Kölner Werkschule führt der Weg der gebürtigen Düsseldorferin in die Hauptstadt Berlin. Bildhauerarbeiten bringen ihr erste Erfolge ein, bis sie 1940 endlich ihren künstlerischen Platz in der Medaillenkunst findet. Hier kann sie Bildhauerei, Grafik und ihre Vorliebe für das Erzählen von Geschichten verbinden und auf kleinstem Raum – auf der Fläche einer Medaille – fixieren.

1945 durch Kriegswirren nach Ahlen verschlagen, erfolgt ihr künstlerischer Durchbruch 1946 mit einer Portraitmedaille auf Kardinal von Galen. Der Direktor des Landesmuseums in Münster, Peter Berghaus, wird ihr Freund und Förderer. Baudenkmäler, Rathäuser, Kirchen, Brücken, Städtebilder gehören zum Bildprogramm ihrer beeindruckenden Medaillen – aber auch Brauchtum, religiöse und private Motive finden sich im Werkverzeichnis mit über 240 Arbeiten. Ihre große Schaffenskraft in den 1960er und 1970er Jahren zeigt sich auch in den Sammlungen zahlreicher deutscher und internationaler Museen wie in Berlin, Den Haag, London, München, Münster, New York, Oslo, Kopenhagen, Paris, Petersburg, Stockholm, Wien – und Liesborn !

Ausstellung "GRENZEN" in Liesborn

12.05.2019   bis   30.06.2019


Ausstellung "GRENZEN" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

12. Mai - 30. Juni 2019

GRENZEN – so lautet der Titel der diesjährigen Themenausstellung des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf, die im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist.

54 Künstlerinnen und Künstler reichten 160 Werke ein, welche von einer fünfköpfigen Jury begutachtet wurden. Nach intensiver Beratung entschied sich die Fachjury für 115 Arbeiten von 46 Künstlerinnen und Künstler. Mit der dritten erfolgreichen Teilnahme als Gastkünstler erreicht Werner Rückemann aus Münster die Mitgliedschaft im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf.

Die Ausstellung GRENZEN zeigt wie unterschiedlich die Künstlerinnen und Künstler das Thema interpretiert haben. Von Fotografie, Malerei, Installation, Collage, Druckgrafik, Skulptur bis hin zur Zeichnung sind die verschiedenen Genres der Kunst vertreten. Jeder Teilnehmer spiegelt mit seinen Werken seine ganz persönliche Interpretation von GRENZEN.

Dem Betrachter fallen sehr schnell die vielen Großformate der Ausstellung ins Auge. Aber auch die kleinen Arbeiten laden zu genauerem Hinsehen ein und geben erst Stück für Stück ihr Geheimnis preis.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 12. Mai um 15.00 Uhr im Museum Abtei Liesborn statt.
Begrüßung: Dieter Müller, Vorsitzender Kreiskunstverein Beckum-Warendorf
Einführung: Dr. Bennie Priddy, stellv. Vorsitzender Kreiskunstverein Beckum-Warendorf

In der Themenausstellung GRENZEN sind folgende Künstlerinnen und Künstler vertreten:  Ulrike Amsbeck, Bernd Bergkemper, Katja Beyer, Manfred Brückner, Richard A. Cox, Barbara Davis, Heide Drever, Johannes Dröge, Doris Galla, Matthias Gödde, Dirk Groß, Marianne Heimbrock, Cordula Hesselbarth (G), Kathrin Heyer, Stefanie Heyer, Kamilla Hoeper (G), Gisbert Hülsheger, Doris Junker, Knut Kargel, Jaimun Kim, Basilius Kleinhans, Annemarie Krummel, Otto Krummel, Theora Krummel, Ingeborg Katharina Leiber, Martina Lückener und Benedikt Burghoff, Markus Maier, Miriam Maskort, Dieter Mense, Christine Mölleck, Susanne Nahrath, Karin Nies, Il Jong Park (G), Margret Rinke, Werner Rückemann, Birgit Rumpf, Elke Seppmann, Werner Schlegel, Heinz Schößler, Jürgen Schubbe, Carmen Stock, Herbert Strake (G), Peer Christian Stuwe, Nicci Tudorf, Ulrike Willenbrink, Ludger Wörtler

Die Jury war folgendermaßen besetzt:

Dr. Bennie Priddy (2. Vorsitzender des Kreiskunstvereins)
Winfried Leiting (Vorsitzender Freunde des Museums Abtei Liesborn e.V.)
Elke Seppmann (Künstlerin)
Ulrich Möckel (Künstler)
Melanie Becker-Hoffmann (Geschäftsführerin Kreiskunstverein)

Doppelausstellung in Stromberg

Foto: Johannes Dreyer

18.05.2019   bis   04.08.2019


Doppelausstellung in Stromberg


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

18. Mai - 04. August 2019

Gleich zwei neue Ausstellungen werden am 18. Mai 2019, auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde eröffnet. Während sich die Sonderausstellung „Das Ich erzählen“ im Herrenhaus den verschiedenen Facetten der Identitätsbildung widmet, sind im Gartenhaus unter dem Titel „SPACEJAMIRI“ die skurrilen Weltraumabenteuer von Comiczeichner Jan-Michael Richter zu sehen. Die Eröffnung um 16.00 Uhr gibt Einblick in die Hintergründe der Projekte. Der Eintritt ist frei.

 „Das Ich erzählen“ beschäftigt sich mit Fragen der Identität. In welchem Spannungsfeld bilden wir ein Verständnis von uns selbst? Welche Trends, aber auch Umwelteinflüsse prägen uns und weshalb gehen manche Menschen lieber in einer Masse auf als sich selbst zu behaupten? Solchen Fragen nähert sich die Sonderausstellung im alten Herrenhaus über Textpassagen verschiedener westfälischer Autorinnen und Autoren quer durch die Jahrhunderte. Die Texte haben den Anstoß für allerlei künstlerische Auseinandersetzungen geliefert, die zum Teil in Zusammenarbeit mit regionalen Künstlerinnen und Künstlern entstanden sind. Neben Fotografien der Münsteraner Fotografin Ute Friederike Schernau und Collagenarbeiten des Bielefelders Cornelius Grunt gehören dazu auch Video- und Audioinstallationen. Erdacht und kuratiert wurde das ungewöhnliche Projekt vom Museumspädagogen Johannes Dreyer. Finanzielle Unterstützung erhielt die Präsentation durch die Sparkasse Münsterland Ost.

Die zeitgleich öffnende Gartenhausausstellung „SPACEJAMIRI“ könnte auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein. Sie widmet sich den überbordenden Weltraumabenteuern, in die der Hattinger Comickünstler Jan-Michael Richter sein Alter Ego JAMIRI entführt. Doch trotz aller Skurrilität der gezeichneten Welten, immer bleibt das Leben des Künstlers selbst Bestandteil bunt-schrägen Tableaus. JAMIRI-Comics sind gezeichnete Alltagsphilosophie mit lakonisch-ironischem Grundton, anspielungsreich, detailversessen und allesamt autobiografisch eingefärbt. Der Held des bizarren Weltraum-Epos hat in fremden Galaxien aberwitzige Prüfungen zu bestehen, scheitert jedoch oft genug an den Tücken des Alltags. So bereits in seinem ersten Abenteuer aus dem Jahre 1994, als SPACEJAMIRI mit seinem zum Raumschiff umgebauten Fiat Uno durch ein Schwarzes Loch fliegt, um in der provinziellen Tristesse des westfälischen Sprockhövel zu landen. Zwischen Reminiszenzen an „Star Wars“, „Star Trek“ oder „Alien“ geht es auch um Beziehungsprobleme oder Karrierefragen. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die SPACEJAMIRI-Abenteuer aus über 25 Jahren. Darin lassen sich fast drei Jahrzehnten Zeitgeschehen, deutsche Comicgeschichte sowie die zeichnerisch-künstlerische Entwicklung eines außergewöhnlichen Comickünstlers nachvollziehen. „SPACEJAMIRI“ bildet den Auftakt für die Reihe „Aliens Welcome! Science-Fiction-Literatur aus Westfalen 1904-2018“ und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Bei der Doppeleröffnung im Torhaussaal wird es neben Informationen zu den Hintergründen der Ausstellungsprojekte auch eine kurzweilige Theaterperformance des Bielefelder Kollektivs „Abteilung Ausdruck“ geben. Anschließend bleibt den Besuchern genügend Zeit, sich in Ruhe umzuschauen.

AUSSTELLUNG Werner Henkel: FLORA ET LABORA in Beckum

Foto: Stadtmuseum Beckum

19.05.2019 - 11:00 Uhr   bis   14.07.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG Werner Henkel: FLORA ET LABORA in Beckum


Beckum
Stadtmuseum

Am Sonntag, den 19. Mai 2019, 11.00 Uhr, wird im Stadtmuseum Beckum eine neue Sonderausstellung eröffnet. Das Museum präsentiert in einer breit gefächerten Übersicht den in Bremen lebenden Künstler Werner Henkel.

Die Gegebenheiten der Natur sind Material und Thema seiner Kunst. Im Zentrum seiner Arbeit steht die künstlerische Auseinandersetzung mit ästhetischen Phänomenen in der Natur. Es ist eine Annäherung an die Natur, ihre Energien, Ausdrucksformen und an deren Gestaltwandel, an Fragen der Ökologie und wissenschaftliche Arbeitsweisen vom Standpunkt der Kunst aus. Für Henkel dabei zentral: das Beziehungsgefüge, das Stoffwechselfeld: Mensch – Natur. In seinen Werken lotet er die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur, sowie die Verletzlichkeit der Mensch-Natur-Beziehung aus.

In seinen Arbeiten auf Papier nutzt er Materialien wie getrocknete Blätter und Blüten, Gräser und Erden, Schmetterlingsflügel oder Wespennest. Henkel schließt in einer intuitiven Entwicklung der Motive an Struktur und Farbigkeit, an die Materialität der Naturdinge an - wobei eine naturwissenschaftliche Kenntnis stets mitwirkt. Es handelt sich um Funde, die mehr oder weniger in ihrer Ausgangsform und -materialität belassen, gepresst, knittrig getrocknet, beschnitten oder farbig gefasst sind. Sie kommen in seinen Bildern mal grafischer oder malerischer auf. Durch die oft scherenschnittartige Verarbeitung der getrockneten Blätter tauchen menschliche und tierische Figuren auf. Zwischendurch zeichnet Werner Henkel in bewundernswerter Einfachheit Figuren aus einfachen Konturen und setzt dann einen ebenso einfachen Blattschnitt hinzu. Dieser kann der Gestalt als Schädel aufgesetzt oder als Schatten zu Füßen gelegt werden – eine schlichte Kombination, um Traum oder Wunsch zum Ausdruck zu bringen. Oder reduziert das pflanzliche Material auf das Quadrat, führt das Florale so in die Abstraktion und hebt gleichzeitig Farbigkeit und Struktur hervor. Malerische Farbigkeit der Bildgründe führt die zweidimensionale Pflanze in eine neue Räumlichkeit. Zeichnerische Elemente stellen das Pflanzliche in neue Sinnzusammenhänge.

Das Spektrum der Darstellungsformen und Ausdrucksweisen ist breit. Henkel nimmt auf unterschiedlichsten Ebenen und mit verschiedensten Mitteln den Dialog mit der Natur auf. Er ebnet mit seinen stofflichen, häufig fragilen und sensiblen Gestaltfindungen eine intensive und intime Wahrnehmung und eröffnet ein weites Feld von Reflexionsmöglichkeiten. Er setzt dabei auf die Kunst als Erkenntnisprozess.

AUSSTELLUNG "Marianne Stuwe - Zauberhafte Kunst" in Ennigerloh

Foto: privat

19.05.2019 - 11:30 Uhr   bis   14.07.2019 - 18:50 Uhr


AUSSTELLUNG "Marianne Stuwe - Zauberhafte Kunst" in Ennigerloh


Ennigerloh
Alte Brennerei

19. Mai bis 14. Juli 2019

Die Alte Brennerei präsentiert die Ausstellung „Marianne Stuwe – Zauberhafte Kunst“. Eröffnung ist am Sonntag, 19. Mai, um 11:30 Uhr.

Die Künstlerin Marianne Stuwe (1926-1989) lebte und arbeitete mehr als 35 Jahre in Ennigerloh. Verheiratet mit dem Maler und Grafiker Albert Stuwe inspirierten sie sich gegenseitig im künstlerischen Tun - auch ihre gemeinsamen 3 Kinder, Peer-Christian, Thomas und Susanne sind bildende Künstler geworden. Sie erhielt überregionale Bedeutung durch ihre umfangreiche und fachkundige gebrauchsgrafische Arbeit mit der besonderen zeichnerisch-fantasievollen Handschrift: Illustration, Karten/Entwurfsarbeit, Weihnachtsteller und Buchgestaltungen, u.a. „Cullibulli“. Zeitlebens fanden die von ihr meist in Bleistift, Rötel und Pastell angefertigten (Kinder-) Portraits großen Zuspruch. Die eigene freie künstlerische Tätigkeit konnte in vielen regionalen Ausstellungen von Interessierten betrachtet und erworben werden. Neben farbstarken Blumenaquarellen, zarten Tänzerinnen bildeten die Märchen, wie sie in „1001 Nacht“ von Sheherazade erzählt werden einen festen thematischen Rahmen, um ihrer überbordenden Fantasie einen bildnerischen Entfaltungsraum zu eröffnen.

Parallel dazu unterrichtete sie mit großer Begeisterung mehr als 20 Jahre lang vornehmlich Kinder, aber auch Erwachsene in Mal- und Zeichenkursen der VHS Oelde-Ennigerloh und der VHS Beckum. Unter der kundigen, humorigen Leitung von Marianne Stuwe trieb die Vorstellungskraft üppige Blüten:  Pippi Langstrumpf tanzte ausgelassen auf dem Dach der Villa Kunterbunt und Dornröschen erwachte im schillernden Farbenmeer.

Anlässlich ihres 30sten Todestages zeigt die Alte Brennerei einen umfangreichen Auszug aus dem künstlerischen Nachlass von Marianne Stuwe, initiiert und zusammengestellt von ihrer Tochter Susanne Stuwe-Thiel. Es erscheint ein Katalog.

Öffnungszeiten: samstags 15-18 Uhr und sonntags 11-17 Uhr. Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam 11-17 Uhr, werktags nach Vereinbarung unter Telefon 02524 951664. Am Sonntag, 26.05.2019, ist die Ausstellung aufgrund der Europawahl geschlossen. Der Eintritt ist frei!

AUSSTELLUNG „Inspiration Schöpfung. Der Künstler Rudolf Breilmann“
 in Telgte

Frauenbüste, Bronze, 1958 Foto: Museum RELíGIO

26.05.2019 - 11:00 Uhr   bis   30.06.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG „Inspiration Schöpfung. Der Künstler Rudolf Breilmann“
 in Telgte


Telgte
RELíGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur
Herrenstraße 1-2

Am 16. Juni 2019 wäre der Münsteraner Künstler Rudolf Breilmann 90 Jahre alt geworden. Dieses Datum ist Anlass für eine Publikation und eine Ausstellung zur Würdigung seines Kunstschaffens.

Rudolf Breilmann machte nach dem Abitur zunächst eine Steinmetzlehre und studierte einige Semester Architektur, bevor er sich ganz der Bildenden Kunst zuwandte. Anfang der 1950er Jahre begann er seine Ausbildung zunächst an der Werkakademie in Kassel. Er setzte das Studium an der Landeskunstschule (der späteren Hochschule für bildende Künste) in Hamburg fort und beendete es an der Kunstakademie Nürnberg. Seine bekanntesten Lehrer waren Edwin Scharff und Hans Wimmer, die ihn als Verfechter der gegenständlichen, figurativen Kunst entscheidend prägten. Breilmann selbst nannte Gerhard Marcks, Alberto Giacometti, Giorgio Morandi, Ferdinand Hodler und Karl Hofer als seine Vorbilder.

Im Münsterland ist Rudolf Breilmann durch seine Kunst im öffentlichen Raum präsent − seine Plastiken, Brunnen und Kirchenportale. Auch seine Kirchenausstattungen sind der Öffentlichkeit bekannt. Einen bedeutenden Platz nehmen in seinem Schaffen auch Aquarelle, Pastelle, Holzschnitte und Zeichnungen ein. Breilmann war auf seinen zahlreichen Reisen nie ohne Skizzenblock unterwegs und fertigte die Aquarelle später nach den Skizzen an.

Die Ausstellung präsentiert zum einen seine Arbeiten aus dem sakralen Bereich, zum anderen bietet sie ein thematisches Spektrum vom Menschenbild über Tierdarstellungen und Stillleben bis zu Landschaftsbildern. Ausstellung und Buch verfolgen das Ziel, diese thematische und technische Breite des Werkes von Rudolf Breilmann sichtbar zu machen.

AUSSTELLUNG WeltSpielZeug in Ahlen

Foto: (c) Franco Merici

27.05.2019 - 18:00 Uhr   bis   21.06.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG WeltSpielZeug in Ahlen


Ahlen
Stadtbücherei

Kreatives Spielzeug von Kindern aus Afrika sowie Asien und Lateinamerika zeigt das Kinderhilfswerk Plan International Deutschland in seiner Ausstellung WeltSpielZeug. Die VHS Ahlen präsentiert ab dem 27. Mai 2019 die selbst gebastelten Spielsachen in der Stadtbücherei. Mit dem WeltSpielZeug kommen etwa 200 fantasievolle Exponate nach Westfalen, darunter Tüten-Segler, Blätter-Puppen, Dosen-Flugzeuge und Draht-Autos. Mit bewundernswertem Geschick haben Mädchen und Jungen aus 20 Entwicklungsländern die fantasievollen Spielsachen aus Recyclingstoffen gefertigt. Das selbstgemachte Spielzeug begleitet die Projektreihe „Wie weit ist Afrika“ der VHS Ahlen.

In vielen Entwicklungsländern haben Eltern nicht genügend Geld, um ihren Kindern industriell gefertigte Spielwaren zu kaufen. Mädchen und Jungen basteln sich stattdessen ihre Spielsachen selbst. Die Exponate zeigen die große Kreativität der jungen Tüftler. Sie zeugen aber auch von der Armut in den Herkunftsregionen, in denen sich Plan International mit Selbsthilfeprojekten für eine Verbesserung der Lebenssituation der Menschen einsetzt. WeltSpielZeug eignet sich vor allem für Schulkinder, die so in besonderer Weise Eindrücke aus den Lebenswelten von Kindern aus armen Regionen sammeln können.

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag 10.00-12.30 Uhr und 14.30-18.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag, Freitag 10.00-12.30 Uhr und 14.30-18.00 Uhr

Ausstellung "INTERMEZZO 2019 GETEILTE WIRKLICHKEIT"

02.06.2019   bis   11.08.2019


Ausstellung "INTERMEZZO 2019 GETEILTE WIRKLICHKEIT"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

INTERMEZZO 2019 GETEILTE WIRKLICHKEIT
Teil I vom 02. 06. - 11.08. 2019 

Sandra del Pilar: "Narziss am Fenster"
Myriam Thyes: "Barocke Versprechen und Konstruktive Zweifel" 

Wir zeigen aktuelle Werke der Malerin Sandra del Pilar (Soest und Mexiko, aktuelle Trägerin des Kunstpreis der Stadt Hamm) und die Medienkünstlerin Myriam Thyes (Düsseldorf und Zürich). Beide beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Fragen und schaffen mit ihren Bildern, Installationen und Videoprojektionen komplexe sich überlagernde Wirklichkeiten.

Infos

Ausstellung "Glück kennt keine Behinderung" in Everswinkel

15.06.2019   bis   13.07.2019


Ausstellung "Glück kennt keine Behinderung" in Everswinkel


Everswinkel
Waldorfschule
Wester 32

15. Juni - 13. Juli 2019

Glück kennt keine Behinderung begann 2015 als ein ehrenamtliches Fotoprojekt von Jenny Klestil anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages. Menschen von klein bis groß, die 47 statt 46 Chromosomen in sich tragen, wurden von Jenny einfühlsam, professionell, mit sehr viel Spaß und gar keinem Mitleid in Szene gesetzt. Wer diese Bilder sieht, weiß warum Mitleid oder gar Angst völlig unangebracht sind. Sie zeigen Menschen so wie sie sind. Teil einer Familie, selbstbewusst, das Lebenumarmend und von dem Wunsch erfüllt einfach und selbstverständlich ein Teil unserer Gesellschaft zu sein.

Bisher haben fast 900 Familien an dem Projekt mitgewirkt und Glück kennt keine Behinderung zu einer fröhlichen Bildersammlung gemacht. Mit weit über 70 Ausstellungen ist es das größte Ausstellungsprojekt dieser Art .

Die Reaktionen in den Ausstellungen und auch auf das Buch zeigen, dass die Fotografin genau die richtige Ansprache gewählt hat. Sie zwingt ihren Models keine Inszenierung auf. Sie lässt sie sich entfalten, sich zeigen und beweisen, dass das Leben mit Down-Syndrom absolut lebens- und liebenswert ist!

Vernissage am 15. Juni 2019 von 15.00 - 18.00 Uhr !

Infos

17.06.2019 - 21:05 Uhr   bis   21.06.2019 - 21:05 Uhr


WANDERAUSSTELLUNG des Bundestages in Sendenhorst


Sendenhorst
St. Josef-Stift
Westtor 7

Der Deutsche Bundestag präsentiert auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup in der Zeit vom 17. Juni bis 21. Juni 2019 die öffentliche Wanderausstellung "Deutscher Bundestag" im St. Josef-Stift Sendenhorst, Westtor 7, 48324 Sendenhorst.

Mit der Ausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren erfolgreich den Dialog zwischen den Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern.

Auf 21 großen Schautafeln in der Magistrale des St. Josef-Stifts werden interessante Informationen über die Aufgaben und die Arbeitsweise des Parlaments und seiner Mitglieder gezeigt. Auf einem Multitouch-Tisch und einem Computerterminal können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. Weiterhin liegt Informationsmaterial zur Mitnahme bereit. Die Wissensvermittlung vor Ort erfolgt durch Honorarkräfte im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden und Gesprächen. 

Willkommen sind auch Schulklassen (ca. ab 8. Klasse) und Besuchergruppen (max. 30 Personen), die sich im Wahlkreisbüro von Bernhard Daldrup unter 02382 91 44 22 oder der E-Mail-Adresse bernhard.daldrup.ma02@bundestag.de anmelden können und vor Ort von den Honorarkräften betreut werden.

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