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Kai Below
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Montag 25.3.
"FRÜHJAHRSSEND" in Münster

23.03.2019 - 14:00 Uhr   bis   31.03.2019 - 22:00 Uhr


"FRÜHJAHRSSEND" in Münster


Münster
Schlossplatz

23. - 31. März 2019
14.00 bis 22.00 Uhr

Die Achterbahn ruft: Frühjahrssend eröffnet die Outdoor-Saison !

Gleich nach dem Frühlingsbeginn startet in diesem Jahr auch der Frühjahrssend. Bis zum 31. März geht es auf dem Schlossplatz hinein ins Vergnügen. Die neuntägige Maxi-Kirmes bietet Neuheiten wie die Hänge-Achterbahn "Euro Coaster" und den Abenteuerpfad "Dschungel-Camp", daneben Klassisches wie Riesenrad, Geisterbahn, Musikexpress und Wellenflug.

Donnerstag: Familientag
Freitagabend: Feuerwerk ab ca. 21.00 Uhr

VORBEREITUNGSTREFFEN Ferienaktionstage in Warendorf

25.03.2019 - 18:00 Uhr


VORBEREITUNGSTREFFEN Ferienaktionstage in Warendorf


Warendorf
Franziskusschule
Rosenstraße 11

Zur Vorbereitung der diesjährigen Ferienaktionstage sind interessierte Personen, Vereine und Organisationen herzlich eingeladen, am Vorbereitungstreffen um 18:00 Uhr in der Franziskusschule  teilzunehmen.

Die Ferienaktionstage in den Sommerferien können nur realisiert werden, wenn möglichst viele engagierte Einzelpersonen, Organisationen und Vereine mitarbeiten. Angesprochen sind ausdrücklich auch Aktive aus den Stadtteilen. Um mit der Planung und Vorbereitung zügig voran zu kommen ist es erforderlich, zeitnah zu konkreten Absprachen über mögliche Angebote zu kommen. Programm kann alles werden, was personell, organisatorisch, inhaltlich und finanziell abzudecken ist.

Träger der Ferienaktionstage ist ein Arbeitskreis bestehend aus dem Stadtsportverband Warendorf und der Stadt Warendorf. Bei diesem Arbeitskreis laufen die organisatorischen Fäden zusammen. Die inhaltlichen Aspekte der angebotenen Veranstaltungen bestimmen die teilnehmenden Organisationen in eigener Verantwortung.

Die Stadt Warendorf wird die Ferienaktionstage im Rahmen ihrer Möglichkeiten finanziell unterstützen, so dass die im Arbeitskreis abgesprochenen Programmangebote für die veranstaltenden Organisationen kostenmäßig im Rahmen bleiben dürften.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Stadtjugendpfleger Ansgar Westmark, Tel.: 02581-541510, E-Mail ansgar.westmark(at)warendorf.de oder an Edith Robert, edith.robert(at)warendorf.de

VORTRAG zu Elektromobilität in Sendenhorst

25.03.2019 - 19:00 Uhr


VORTRAG zu Elektromobilität in Sendenhorst


Sendenhorst
Haus Siekmann
Weststraße 18

Elektroautos rollen auf der Überholspur. In den USA und in China, in den Niederlanden und Skandinavien gehören E-Autos und Ladestationen mittlerweile zum Straßenbild. Der Ausbau der Infrastruktur und hohe Kaufprämien für Elektrofahrzeuge machen das möglich. Nach dem Willen der Bundes- und der Landesregierung muss Deutschland aufschließen zu den führenden Nationen. Nach Dieselskandal, Schadstoff- und Klimadebatten soll der Durchbruch in diesem Jahr auch hierzulande gelingen.

Die Menschen stellen sich deshalb etliche praktische Fragen: Was kosten emissionsfreie Fahrzeuge? Welche Reichweite haben sie? Wo und wie kann ich die Batterien laden? Seit  wann gibt es überhaupt Elektroautos? Wie sieht die Zukunft aus? Mit diesen Dingen  beschäftigt sich der Walstedder Manuel Dobratz schon seit Jahren. Der gelernte Informatiker ist so tief und umfassend in die Materie eingestiegen wie wenige andere. In seinem Vortrag wird er die Geschichte der Elektromobilität ebenso wie die aktuelle Situation beleuchten. Die Vor- und Nachteile gegenüber der konventionellen Mobilität wird er unter den Aspekten des Umweltschutzes und der Wirtschaftlichkeit beleuchten. Sein Vortrag beginnt um 19 Uhr im Haus Siekmann an der Weststraße 18 und ist kostenlos.

Dabei soll es nicht nur theoretisch zugehen. Denn am Haus Siekmann werden drei fast neue Elektro-PKW zum Anschauen, Reinsetzen und für kleine Probefahrten zur Verfügung stehen. Die Stadt Sendenhorst präsentiert ihr Elektroauto. Und der Drensteinfurter Journalist Matthias Münch kommt mit seinem elektrischen Renault und bringt noch einen E-Golf mit. Beide Wagen gehören zur aktuellen Generation der E-Autos mit einer Reichweite bis zu 300 Kilometern. Ab 18 Uhr bis zum Beginn des Vortrags stehen die Autos zur Verfügung. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Multivisionsshow: „Mit dem Wohnmobil zum Nord-kap“ in Sassenberg

Foto: (c) Michael Moll

25.03.2019 - 19:00 Uhr


Multivisionsshow: „Mit dem Wohnmobil zum Nord-kap“ in Sassenberg


Sassenberg
Rathaus

Im Rathaus in Sassenberg findet um 19.00 Uhr eine Multivisionsshow mit dem Titel „Mit dem Wohnmobil zum Norkap“ statt.

Michael Moll, Reisebuchautor, wird die Besucher  mit an den nördlichsten Punkt, der in Europa mit einem Wohnmobil erreicht werden kann, mitnehmen. 10.000 skandinavische Straßenkilometer auf dänischen Autobahnen, schwedischen Schnellstraßen und an norwegischen Fjorden entlang. Über steile Pässe und durch dunkle Tunnel nimmt die Besucher Zuvor wird jedoch in Südnorwegen ausgiebig gewandert, dabei besucht er spektakuläre Plätze wie den beliebten Kjeragbolten und den berühmten Preikestolen mit seiner 600 Meter hohen Steilwand. Nach der Überquerung des Polarkreises setzt er mit der Fähre auf die Lofoten über, wo es nicht nur faszinierende Landschaften zu sehen gibt, sondern auch Räucherfisch auf dem Speiseplan steht. Eine weitere Wanderung führt mitten durch das einsame Lappland zum Dreiländereck von Norwegen, Finnland und Schweden, bevor einer der nördlichsten Wohnmobilstellplätze Europas – in Hammerfest – aufgesucht wird. Der Höhepunkt der Reise ist natürlich das Nordkap mit grandiosen Ausblicken auf das Polarmeer. Zurück verläuft die Reise durch das Land der Samen mit einer Autopanne an einem Sonntagabend mitten in einem einsamen Bärengebiet und schließlich legt er noch einen kurzen Stopp beim Weihnachtsmann ein, der im finnischen Rovaniemi sein Zuhause hat. Mit den Åland-Inseln ist er schließlich wieder weit im Süden und am Ende seiner Skandinavienreise angekommen.

Es handelt sich um eine Veranstaltung der Volkshochschule Warendorf in Kooperation mit der Stadt Sassenberg. Karten zum Preis von 7,00 € sind an der Abendkasse erhältlich.

BASTELABEND in Ostbevern

25.03.2019 - 19:30 Uhr


BASTELABEND in Ostbevern


Ostbevern
Josef-Annegarn-Schule
Hanfgarten 18

Frühlingsdekoration selber basteln kann man mit der Kolpingsfamilie Ostbevern aus allerlei Naturmaterialien. Unter fachkundiger Anleitung von Regina Antemann werden Eier und Kugeln aus Moos und Zweigen hergestellt, die anschließend mit Frühlingsblumen dekoriert werden können.

Der Bastelabend beginnt um 19.30 Uhr im Kunstraum der Josef-Annegarn-Schule. Die Teilnehmergebühr beträgt 5,00 Euro für Nichtmitglieder. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Hinzu kommen evtl. Materialkosten. Anmeldungen und nähere Informationen bei Brigitte Ridder, Tel. 05484/440.

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

AUSSTELLUNG "Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys" in Münster

Foto: LWL/Deiters-Keul

29.11.2018 - 10:00 Uhr   bis   29.09.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys" in Münster


Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz 10

Mit 150 Multiples von Joseph Beuys erhielt das Museum jüngst eine umfangreiche Schenkung von Ingrid und Manfred Rotert. Eine Auswahl wird im historischen Lichthof vorgestellt, darunter Postkarten, Fotografien, Grafikeditionen sowie zahlreiche Objekte.

Die Idee der Multiples – Objekte, von denen mehrere Exemplare hergestellt werden –entstand zu Beginn der 1960er Jahre und sollte es ermöglichen, Kunstwerke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das entsprach dem demokratischen Ansatz von Kunst in dieser Zeit und vor allem Beuys’ eigenem Kunstverständnis nach dem Motto: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Er war der Auffassung, dass politisches und gesellschaftliches Handeln imSinne des Gemeinwohls jeden zum Schöpfer einer sozialen Plastik macht.

Mit diesem erweiterten Kunstbegriff revolutionierte er das Kunstverständnis seiner Zeit. Zugleich schuf er mit den Multiples erschwingliche und demokratische Werke für jedermann, die seine künstlerischen Ideen wie Vehikel in die Lebenswelt der Menschen transportierten und nun im Lichthof die Grundzüge seiner künstlerischen Arbeit entfalten.

AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster

Foto: Allwetterzoo Münster

19.01.2019 - 10:00 Uhr   bis   16.12.2019 - 18:30 Uhr


AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster


Münster
Allwetterzoo

"Das Schweigen der Wälder – Vom Verschwinden der Singvögel in Asien“ - Neue Sonderausstellung im Allwetterzoo Münster

Es wird still in den Wäldern Südostasiens. Singvögel sind in der Region Handelsware und werden in den Wäldern in immer größerem Ausmaß gefangen um sie auf Märkten als Haustier oder für Wettbewerbe zu verkaufen. Und das in einem so großen Umfang, dass viele Singvogelarten dadurch kurz vor der Ausrottung stehen und die Wälder still werden. Mit der Kampagne „Silent Forest“ möchte der Europäische Zooverband (EAZA) auf dieses Problem aufmerksam machen und der Allwetterzoo Münster beteiligt sich daran. Ab dem 19. Januar 2019 vertieft der Zoo das Thema mit einer Kampagnenausstellung im Eingangsbereich. Eine der Vogelarten die dort vorgestellt wird ist der Balistar (Leucopsar rothschildi), den Zoobesucher im Allwetterzoo-Tropenhaus hören und sehen können. Zusammen mit anderen Zoos züchtet der Allwetterzoo diese akut vom Aussterben bedrohte Art und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Wälder nicht still werden.

Die Ausstellung entführt den Besucher in den Lebensraum der Singvögel und stellt Informationen zu den Gründen ihres  Verschwindens in Südostasien zusammen. Auf Schautafeln wird über die Situation ausgewählter Vogelarten in den Herkunftsländern informiert, und über die Schutzbemühungen der Zoos aber auch über Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen berichtet.

In der Region um die Großen Sundainseln (Südostasien) leben etwa 850 Vogelarten und trotzdem werden die Wälder zunehmend stiller, denn der Handeln und die Haltung von Singvögeln hat in der südostasiatischen Kultur eine lange Tradition. Singvögel werden zu Tausenden aus den Wäldern gefangen und auf riesigen Vogelmärkten verkauft. Das Halten eines Singvogels hat aber nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch eine nicht zu verachtende Einnahmequelle.

Gesangswettbewerbe mit Singvögeln haben sich zu einem regelrechten Nationalsport entwickelt, bei denen Vogelhalter Preisgelder in der Höhe eines Jahreseinkommens erzielen können. Die hohe Nachfrage und der damit verbundene oftmals illegale Fang und Handel hat viele Vogelarten mittlerweile an den Rand der Ausrottung getrieben. Einige, nur auf wenigen Inseln vorkommende Arten sind in Teilen ihres Verbreitungsgebiets bereits ausgestorben.

Der Allwetterzoo möchte mit der Teilnahme an der Kampagne für das Thema sensibilisieren  und darüber aufklären, sowie Spendengelder zur Unterstützung der Kampagnenprojekte sammeln. Hierzu gehört vor allem der Aufbau von Zuchtstationen vor Ort, die Optimierung von Wiederausbürgerungen und Freilanduntersuchungen sowie die Entwicklung von Aufklärungs- und Bildungs­programmen. Neben Geldspenden sammelt der Allwetterzoo aber auch ausrangierte, gut erhaltene Ferngläser zur Vogelbeobachtung für indonesische Schulkinder.

Ausstellung "Miriam Vlaming - VERTIGO" in Liesborn

27.01.2019   bis   28.04.2019


Ausstellung "Miriam Vlaming - VERTIGO" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

27. Januar bis 28. April 2019

Unter dem Ausstellungstitel „Vertigo“ (lateinischer Fachausdruck für Schwindel) zeigt die Malerin Miriam Vlaming (*1971 in Hilden/NL) ausgewählte Arbeiten, die sich um dieses Thema drehen.

Miriam Vlaming zählt zu den bekannteren weiblichen Vertretern der sog. Neuen Leipziger Schule. Sie war um die Jahrtausendwende Meisterschülerin bei Prof. Arno Rink, dem langjährigen Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Sie hat sich – wie viele ihrer Kollegen - der figurativen Malerei verschrieben. Gleichwohl verweigern sich die traumartigen, manchmal schaurig oder gespenstisch anmutenden Szenerien ihrer Bilderwelten, die sie in Eitempera-Technik ausführt, eindeutiger Lesbarkeit.

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin. Die wachsende Anzahl von Soloausstellungen der Künstlerin in deutschen Museen sowie die steigenden Preise, die ihre Gemälde auf dem Kunstmarkt erzielen, weisen darauf hin, dass die Künstlerin zunehmend an Bedeutung in der zeitgenössischen Kunstszene gewinnt. Vor wenigen Monaten wurde ein Dokumentarfilm zu ihrem Leben und Werk abgedreht, der auch in der Liesborner Ausstellung zu sehen sein wird.

Inhaltlich hat sich die Künstlerin in ihren jüngsten Werken mit der Ikarus-Thematik auseinander gesetzt. Vom Aufstieg und Fall des Ikarus zeugen auch die großen Flügel, die in einem der Ausstellungsräume auf dem Boden liegen. Für Miriam Vlaming ist die Geschichte des Ikarus, der versucht hat, den Traum vom Fliegen wahr zu machen und dafür mit seinem Leben bezahlt hat, eine Parabel, die auf den Größenwahn des Menschen abhebt.

Die Künstlerin wird bei der Eröffnung am 27.01.2019 um 15 Uhr anwesend sein. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

"Die Wolfgang Welt-Ausstellung" in Stromberg

Foto (c) Andreas Böttcher

17.02.2019   bis   05.05.2019


"Die Wolfgang Welt-Ausstellung" in Stromberg


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

17. Februar - 05. Mai 2019

"Aber ich schrieb mich verrückt". Die Wolfgang Welt-Ausstellung
Ein Projekt des Heinrich-Heine-Instituts, Düsseldorf
Ausstellungsinstallation: Jeremias H. Vondrlik

Das Schreiben von Wolfgang Welt (1952-2016) beansprucht eine radikale Subjektivität. Seine Stoffe speisen sich aus den Erlebnissen in seinen unzähligen Jobs, aus seiner Leidenschaft zur Musik, der Popkultur, dem Fußball, aber auch dem Umgang mit seiner schizophrenen Psychose. Die Ausstellung im Museums für Westfälische Literatur rückt das vielschichtige Werk des gebürtigen Bochumers in den Fokus und zeigt dabei Materialien aus dem Nachlass und Fundstücke aus Privatsammlungen: Von Literatur- und Musikkritiken über Kurzporträts bis hin zu seinen lakonisch-lässigen Romanen und Kurzerzählungen. Peter Handke, ein Förderer des Autors, sah in Welts Werk eine „grundandere Art von Geschichtsschreibung.“

Ausstellung "Jenny Aloni erleben & erinnern" in Stromberg

Bild: Universitätsarchiv Paderborn

17.02.2019   bis   05.05.2019


Ausstellung "Jenny Aloni erleben & erinnern" in Stromberg


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Gartenhaus
Landrat-Predeick-Allee 1

17. Februar - 05. Mai 2019

Jenny Aloni erleben & erinnern. Eine audiovisuelle Begegnung
Ein Projekt der LWL-Literaturkommission mit Unterstützung des Universitätsarchivs Paderborn

„Ich will bestehen. Ich bin bereit mich anzupassen, ganz ohne Vorbehalt bin ich dazu bereit. Doch wie paßt man sich an?“ (Das Brachland)

Die Biographie der aus Paderborn stammenden jüdischen Schriftstellerin Jenny Aloni (1917-1993) ist geprägt von Brüchen & Neuanfängen sowie von der Stärke, diese zu überwinden und für sich zu nutzen. 1939 emigrierte sie von Berlin nach Palästina und konnte so der Shoah physisch entkommen. Es folgen europaweite Aufenthalte und schließlich 1948 der Umzug nach Israel. Das Gefühl des Fremdseins, der Wurzellosigkeit sowie das Nicht-Vergessen-Können bestimmten ihr Leben und äußern sich in ihrem durch Verlust, Trauer & Entfremdung definierten literarischen Werk. Aloni zählt zu den stärksten und eindringlichsten Stimmen weiblicher, deutschsprachiger Exilliteratur.

Die audiovisuelle Ausstellung zeichnet ein Portrait der Person Jenny Aloni. Über die Verbindung einer Bildercollage mit dem Hörspiel „Menschen gehen, Häuser bleiben“ (WDR II, 1971) werden die Schriftstellerin und ihr bemerkenswerter Weg „erfahrbar“.

FOTOAUSSTELLUNG in Beckum

08.03.2019 - 18:00 Uhr   bis   28.04.2019 - 18:00 Uhr


FOTOAUSSTELLUNG in Beckum


Beckum
Mütterzentrum
Wilhelmstraße 41

"Vom Willkommen zum Ankommen"
08. März - 28. April 2019

Seit November 2015 existiert die Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Beckum“ im Mütterzentrum Beckum. Die Idee, jungen Flüchtlingen im Ankommen zur Seite zu stehen fand viele ehrenamtliche HelferInnen, die die Arbeit der Initiative tatkräftig unterstützen und so vieles möglich machten. Ein wesentlicher Aspekt war immer, die Flüchtlinge in ihren Anstrengungen beim Spracherwerb und bei der Suche nach Arbeit und einen Ausbildungsplatz zu fördern und zur Vernetzung mit Einheimischen beizutragen.

Im Laufe des letzten Jahres entstand die Idee die Fortschritte und Entwicklungen hinsichtlich der Situation der Flüchtlinge mittels einer Fotoausstellung einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Zusammen mit der PhotoSchmiede wurde eine umfangreiche Dokumentation erarbeitet unterstützt durch die Wiedeking Stiftung, das Stadtmuseum Beckum und die City.Initiative.Beckum, sowie durch viele EhrenamtlerInnen in Beckum.

Die Ausstellung gibt den Flüchtlingen und ihren Entwicklungen ein Gesicht. Die Fotos zeigen, mittlerweile typische Situationen ihres Alltags wie Schule, Arbeit, Ausbildung, Freunde und Freizeitgestaltung. Das Fazit der Beteiligten: Integration braucht Beziehung.

Die Ausstellung gibt den Flüchtlingen eine Stimme, die Möglichkeit im Rahmen der Eröffnung und in den folgenden Café-Gesprächen ihre Geschichte zu erzählen. Die Ausstellung gibt ihnen auch die Möglichkeit, Danke zu sagen der Beckumer Bevölkerung und allen Institutionen, die sie beim Ankommen unterstützt haben.

  • Café-Gespräch am 17. März 2019 im Mütterzentrum
  • Café-Gespräch am 31. März 2019 im Mütterzentrum und nach Vereinbarung
AUSSTELLUNG "Günter Fruhtrunk" + "Andreas Horlitz" in Ahlen

10.03.2019 - 11:00 Uhr   bis   19.05.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Günter Fruhtrunk" + "Andreas Horlitz" in Ahlen


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

10. März - 19. Mai 2019

Günter Fruhtrunk - Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt

Mit den rund 25 Gemälden und Grafiken aus der Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt zeigt das Kunstmuseum Ahlen eine der umfassendsten Privatsammlungen zum Schaffen von Günter Fruhtrunk. Die in der Sammlung befindlichen Werke des Künstlers aus den Jahren 1958 bis 1982 veranschaulichen neben der besonderen Konstruktion und visuellen Präsenz des Einzelwerks einzelne Etappen seines künstlerischen Weges. Direkt nach dem Krieg nahm Günther Fruhtrunk (1923 - 1982) Kunstunterricht bei William Straube und interessierte sich bald über die Bekanntschaft mit Willi Baumeister und Julius Bissier für das Erbe der ungegenständlichen Moderne. Künstlerisch war er Autodidakt und arbeitete in den 1950er Jahren in seiner Wahlheimat Paris in den Ateliers von Fernand Léger und Hans Arp. Sein eigenes reduziertes Vokabular und die ihn kennzeichnenden Bildstrukturen entwickelte er aus der konstruktiven Kunst heraus. Durch seine Kunst und die Lehre an der Akademie der Bildenden Künste in München gehörte er in den 1960er und 1970er Jahren zu den bedeutendsten und anerkanntesten Vertretern der Konkreten Kunst in Deutschland. Aktuell findet seine Kunst wiederholt große Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Andreas Horlitz -  Reflection

Die Ausstellung Andreas Horlitz - Reflection zeigt in einer ersten Rückschau bekannte Werke und Arbeiten aus dem Nachlass, die zum ersten Mal in Ahlen gezeigt werden. Das Kunstmuseum Ahlen hat den Nachlass von Andreas Horlitz nach seinem frühen Tod im Jahr 2016, dem Wunsch des Künstlers folgend, in seine Obhut genommen. Von der Photographie herkommend, schuf Andreas Horlitz (1955 – 2016) in verschiedenen bildlichen Medien und Materialien ein intellektuell forderndes wie sinnlich ansprechendes Oeuvre. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf seinen oft großformatigen Leuchtkästen, die photographische Detailschärfe und sinnliche Ausstrahlung puren Farblichtes in sich vereinen. Ebenso werden seine Glas- und Spiegelarbeiten zu sehen sein, in denen Andreas Horlitz aus naturwissenschaftlichen Bildgebungsverfahren ganz neue und verblüffende Formen des Porträts entwickelte. Nicht minder spannende und ästhetisch ansprechende „Kopiermontagen“, einem von Horlitz zu höchster Meisterschaft gebrachten Verfahren photographischer Doppelbelichtung, ergänzen die Auswahl von rund 30 Arbeiten.

Bildnachweis:
Günter Fruhtrunk, Grüne Intervalle, EtudeII, 1963, Acryl und Kasein auf Presspanplatte, 76,5 x 77,3 cm © Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt, VG-Bildkunst, Bonn, 2019

FOTOAUSSTELLUNG von Benno Sökeland "Ganz nach weit weg" in Greven

Foto: FMO Flughafen Münster/Osnabrück

12.03.2019 - 19:32 Uhr   bis   30.04.2019 - 19:32 Uhr


FOTOAUSSTELLUNG von Benno Sökeland "Ganz nach weit weg" in Greven


Greven
FMO Flughafen Münster/Osnabrück
Airportallee 1

Derzeit können Besucher die neue Ausstellung „Ganz nah weit weg“ des Künstlers Benno Sökeland am Flughafen Münster/Osnabrück bestaunen. Die Ausstellung des regionalen Künstlers kombiniert verschiedene Genres und wirkt dadurch noch facettenreicher.

Benno Sökeland lebt und arbeitet im westfälischen Sassenberg. Der stu- dierte Dipl.-Designer beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Kunst und stellt seine Werke im In- und Ausland aus. „Kunst soll Spaß machen, Aussagen machen, anregen oder alles bestenfalls gleichzeitig“, sagt Benno Sökeland, Gründungsmitglied des Kunstkreises Warendorf und Mitglied der Künstlergemeinschaft pART 96 in Münster.

Ganz nah, das sind alltägliche Gegenstände und Situationen als fotorealistisch gemalte Stillleben auf weißem Hintergrund. Stilistisch knüpfen die Bilder an die Zeit der Pop-Art an.

Weit weg, das sind Szenen, die sich an verschiedenen Schauplätzen dieser Welt abspielen, realistisch gemalt und teilweise anknüpfend an den Phantastischen Realismus. Es gibt aber auch experimentelle Elemente, wie eingeklebte Fahrradreflektoren oder Fliesenscherben.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April im öffentlichen Bereich des Ankunftsterminals zu besichtigen.

Ausstellung „MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN“ in Hamm

Foto: (c) Oliver Schaffer

16.03.2019 - 10:00 Uhr   bis   03.11.2019 - 18:00 Uhr


Ausstellung „MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN“ in Hamm


Hamm
Maximilianpark

PLAYMOBIL – Familienausstellung aus der Sammlung Oliver Schaffer

Auch in 2019 wird es einmal mehr eine große Familienausstellung im Maximilianpark in Hamm geben. Von Samstag, 16. März bis Sonntag, 3. November werden die Besucher der Elektrozentrale in eine neue PLAYMOBIL- Welt eintauchen: MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN

Tausende PLAYMOBIL-Figuren und eine halbe Millionen Einzelteile bieten eine Entdeckungsreise in die Welt der Artisten und Tiere. Auf dem Programm stehen waghalsige Artistik, verblüffende Magie und kunterbunte Paraden im Mini-Format. Coole Cowboys, edle Ritter und märchenhafte Meerjungfrauen sind ebenfalls mit von der Partie. Manege frei – das Spiel beginnt!

Im zweiten Teil der Ausstellung tauchen Besucher in „phantastische“ PLAYMOBIL Welten ein.Fantasy-Fans aufgepasst: Steigen Sie ein in die Monorail über dem Space Hotel, erleben Sie die vier Jahreszeiten im Drachenland, reisen durch Tag und Nacht in der magischen Stadt der Hexen und Zauberer. Hier ist ein phantastischer Ausflug mit zahleichen Spielmöglichkeiten garantiert.

Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer verwandelt seit Jahren renommierte Museen in ganz Deutschland in fantasievolle Spielzeug-Landschaften. Mit der Einladung zur Präsentation seiner PLAYMOBIL-Zirkussammlung 2009 im Westflügel des Pariser Louvre wurde seine Sammelleidenschaft gekrönt. Heute verfügt der Künstler über eine der größten PLAYMOBIL Sammlungen weltweit.

Als außergewöhnlicher Lernort bietet das Grüne Klassenzimmer schon seit vielen Jahren immer abwechslungsreiche Angebote. Differenzierte Programme in der PLAYMOBIL- Ausstellung für Schüler und Kindergartenkinder gehören auch in dieser Saison zum Rahmenprogramm des Grünen Klassenzimmers.

Die große PLAYMOBIL-Familienausstellung im Maxipark ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Sondereintritt beträgt pro Person 2,- € + Parkeintritt.

AUSSTELLUNG Kunst-Galerie: Ludger Wörtler „konvergent“ in Ahlen

Foto: Kulturgesellschaft der Stadt Ahlen

16.03.2019 - 18:00 Uhr   bis   22.04.2019 - 17:00 Uhr


AUSSTELLUNG Kunst-Galerie: Ludger Wörtler „konvergent“ in Ahlen


Ahlen
Kunst-Galerie

Zur Ausstellungseröffnung „konvergent“ von Ludger Wörtler lädt die Kulturgesellschaft der Stadt Ahlen am Samstag, 16. März, um 18 Uhr in die Stadt-Galerie ein. Es begrüßen Bürgermeister Dr. Alexander Berger und die Vorsitzende der Kulturgesellschaft, Renate Franke. Im Anschluss führt Kunsthistorikerin Dr. Andrea Fink in die Ausstellung ein.

„Ludger Wörtlers Programm ist die Malerei selbst“, so hat Prof. Udo Scheel in einem Katalogvorwort 2009 das künstlerische Konzept seines ehemaligen Schülers an der Kunstakademie Münster beschrieben. Die Kulturgesellschaft freut sich, in dieser Spielzeit mit Ludger Wörtler, Jahrgang 1956, wieder einen Künstler mit Ahlener Wurzeln vorstellen zu können, der in seiner Geburtsstadt als Person und als Kunstschaffender sehr präsent ist. In der Stadt-Galerie wird Ludger Wörtler Gemälde und Plastiken mit Schwerpunkt aus den vergangenen Jahren präsentieren.

Auffällig ist in den Arbeiten Wörtlers die Abwesenheit von Menschen, obwohl der Betrachter immer wieder kulturgeschichtliche Zeugnisse zu erkennen glaubt. Die Malerei Wörtlers bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Fläche und Raum sowie Bildfenstern mit figurativen Elementen. In seinen Plastiken setzt der Künstler diese Auseinandersetzung fort. „Konvergent“ bedeutet sich annähern, zusammenlaufen. Die Ausstellung ist zugleich eine Einladung an den Betrachter, sich der Kunst Wörtlers anzunähern und sich mit ihrer auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung ist vom 17. März bis zum 22. April jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Ein Katalog, der durch die Unterstützung des LWL entstanden ist, erscheint zur Ausstellungseröffnung. Die Ausstellung wird durch die Sparkasse Münsterland Ost unterstützt.

"WOWA - Die Ausstellung" in Everswinkel

17.03.2019   bis   14.04.2019


"WOWA - Die Ausstellung" in Everswinkel


Everswinkel
Rathaus
Am Magnusplatz 30

17. März - 14. April 2019

Der Dorfmaler kommt zurück !

Im Frühjahr 2019 wird Wowa zurückkehren und die inzwischen im heimatlichen Wasilewitschi/Belarus gefertigten Werke präsentieren. Am Sonntag, den 17. März wird seine Ausstellung um 15:30 Uhr im Rathaus eröffnet. Der Kulturkreis lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ganz herzlich ein, bei einem Tässchen Kaffee oder Tee Wowa`s Werke zu entdecken!

Im Jahr 2018 war der Dorfmaler Wowa mit seinem Bauwagenatelier in Everswinkel und Alverskirchen unterwegs. Er hat viele Menschen getroffen, einige hat er in seiner Winterpause gemalt. Die Ausstellung dieser Werke ist der Abschluss des Projektes „Atelier unterwegs“.

AUSSTELLUNG  „Frohe Ostern! Ostereier aus aller Welt“ in Telgte

Foto: RELíGIO-Museum

17.03.2019 - 15:00 Uhr   bis   28.04.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG „Frohe Ostern! Ostereier aus aller Welt“ in Telgte


Telgte
RELíGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur
Herrenstraße 1-2

Bunt gefärbt, hartgekocht oder aus Schokolade mit Nugatfüllung – Ostereier kennt jedes Kind. Das „RELíGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur“ in Telgte kann für mehrere Wochen mit einer Vielfalt an Ostereiern aufwarten. 2017 in den Besitz einer Sammlung von mehr als 3.000 Ostereiern aus aller Welt gekommen, präsentiert das Museum vom 17. März bis zum 28. April eine Auswahl davon. 

Am 17 März eröffnet das Museum RELíGIO um 15.00 Uhr die Sonderausstellung „Frohe Ostern! Ostereier aus aller Welt“. Eier sind zu Ostern nicht mehr wegzudenken. Ob bunt gestaltet oder einfach gefärbt, ausgeblasen oder gekocht – Ostereier gibt es mit vielerlei Besonderheiten. Insbesondere das Verzieren, Bemalen und Färben von Eiern gehört dazu. In den verschiedenen Techniken und Formen des Verzierens bildet sich die Volkskunst der jeweiligen Region ab. Mit einfachen Hilfsmitteln entstehen künstlerische Motive in farbenfroher Pracht. Die Art der Ornamente und die Farbigkeit werden vor allem durch die dabei verwendeten Techniken bestimmt. Die Ausstellung bietet Ostereier aus unterschiedlichen Ländern und Regionen mit einem faszinierenden Spektrum an Farben, Schmuckformen und Motiven. Die Eröffnung findet im Museum statt. Die Sammlerin wird anwesend sein.

„Religiöse Volkskunst auf kleinster Fläche“, erklärt Dr. Kristin Kube vom RELíGIO-Museum und verweist damit auf christliche Motive, die auf einigen der Eier zu sehen sind. Mit dabei sind Ostereier aus dem deutschsprachigen Raum mit bekannten Verzierungen aus der Lausitz, aber auch Ostereier aus Polen, Russland, Peru, Israel, sogar Eier aus China und Japan bekommen einen Platz in der Ausstellung. So vielfältig wie die Farben und die Herkunftsländer, so groß ist auch das Spektrum an Techniken zur Gestaltung. „Wir haben gebatikte Eier, mit Wachsauflage versehene und gekratzte Eier und sogar Ostereier, auf denen ganze Texte geschrieben wurden“, beschreibt Kristin Kube die Modelle. Mit einfachen Hilfsmitteln entstünden künstlerische Motive in farbenfroher Pracht.

Gesammelt wurden die Ostereier von der Privatsammlerin Barbara Kruhöffer aus Loccum in Niedersachen. Neben den rund 4.000 Eiern aus 70 Regionen der Welt – vom winzigkleinen Singvogelei bis zum großen Straußenei – hat sich Kruhöffer auf christliche Sammelobjekte zu Weihnachten, der Passionszeit und Ostern konzentriert. Schon als Kind bemalte sie mit ihrer Mutter gerne Eier zu Ostern. Irgendwann genügte es ihr nicht mehr, nur bunte Farbschichten aufzutragen und sie lernte unterschiedliche Schmucktechniken. Sie gab Kurse, um anderen diese Techniken beizubringen – und begann, Ostereier zu sammeln, um nicht immer nur ihre eigenen vorzuführen. Daraus ist eine der größten Ostereiersammlungen Niedersachsens geworden, die jetzt zu Teilen im Museumsbesitz sind.

Wie Kruhöffer ist auch Kristin Kube der Bezug zur christlichen Tradition wichtig: „Im Christentum wurde das Ei zum Symbol für die Auferstehung Jesu Christi“, erklärt die stellvertretende Museumsleiterin. „Von außen wirkt es kalt und tot, doch aus seinem Inneren erwächst neues Leben.“

Die Ausstellung „Frohe Ostern! Ostereier aus aller Welt“ ist von dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt Erwachsene: fünf Euro, ermäßigt vier Euro.
Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre ist der Eintritt frei.
Teilnehmer an Gruppenwallfahrten zahlen 2,50 Euro.

Führungen können unter Telefon 02504 / 93120 oder per Mail an museum@telgte.de gebucht werden.

Ausstellung "100 Jahre Bauhaus" in Ahlen

23.03.2019   bis   31.07.2019


Ausstellung "100 Jahre Bauhaus" in Ahlen


Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

100 Jahre Bauhaus
Fritz Winter - ein Meisterschüler

23. März - 31. Juli 2019

Dienstag, Mittwoch und Samstag von 15.00 - 18.00 Uhr
Sonntag von 11.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung
Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung möglich!

Die Gründung des Bauhauses in Weimar jährt sich im April zum hundertsten Mal. Das Besondere an der Gründungsidee für diese revolutionäre Kunstakademie war, völlig neue Wege bei der Lehre und Ausübung nicht nur der Bildenden Kunst zu beschreiten. Man wollte eine Kunst für die Menschen schaffen, die Teil einer im optimistischen Sinne modernen Welt sein sollte.

Fritz Winter war Schüler am Bauhaus. Er stammte aus einer Bergarbeiterfamilie in Ahlen, interessierte sich jedoch schon früh für die Malerei und hatte ein beachtliches zeichnerisches Talent entwickelt. Allen wirtschaftlichen Widrigkeiten zum Trotz bewarb er sich schließlich an dieser neuartigen Akademie und studierte dort von 1927 bis 1930 - bei so bekannten Lehrern wie Kandinsky, Schlemmer und Klee.

Beseelt von einem unbändigen Wissensdurst und enormer Kreativität nahm Fritz Winter die Ideen des Bauhauses auf. In den 30er Jahren kam er zu seiner unverwechselbaren Art der abstrakten Malerei, bevor das Malverbot durch die Nazis, Kriegsdienst und anschließende Gefangenschaft eine Zäsur seiner künstlerischen Arbeit bewirkten. Dennoch gelang es ihm, im Verborgenen, zum Beispiel selbst in den Kriegswirren, zu zeichnen. So entstanden zum Beispiel unzählige der sogenannten Feldskizzen, in denen er das an der Front Erlebte unmittelbar verarbeitet hat.

Nach dem Krieg und seiner Rückkehr wurde Fritz Winter selbst Lehrender und hat sowohl als Kunstprofessor an der Akademie in Kassel als auch als bedeutender bildender Künstler in der jungen Bundesrepublik unbeirrt die Idee einer unvoreingenommenen, modernen, abstrakten Malerei weiter geführt.

Das Fritz-Winter-Haus, das 1975 von Helga Gausling, der Nichte Fritz Winters gegründet wurde, zeigt aus Anlass des Bauhaus-Jubiläums nun eine umfangreiche Werkschau des Künstlers. In verschiedene Abschnitte gegliedert werden darin die Entwicklungsschritte des Künstlers verdeutlicht, angefangen vom frühen zeichnerischen Werk, teils noch gegenständlich, über Dokumente und Bilder aus seiner Bauhaus-Zeit, frühe Erfolge in den 30er Jahren, über die Zäsur durch die Nazi-Diktatur und den Krieg bis hin zu seinen völlig freien Werken aus den 50er, 60er und 70er Jahren.

Die Ausstellung wird am 23.3.2019 um 15:00 Uhr eröffnet. Die einführenden Worte spricht Dr. Friedhelm Häring, Museumsdirektor a.D., Friedberg.

24.03.2019 - 11:00 Uhr   bis   12.05.2019 - 19:00 Uhr


AUSSTELLUNG Walther Schwiete " Brandding" in Beckum


Beckum
Stadtmuseum

Am Sonntag, den 24. März 2019, 11.00 Uhr, wird im Stadtmuseum Beckum eine neue Sonderausstellung eröffnet. Das Museum präsentiert in einer breit gefächerten Übersicht den in Paderborn lebenden Künstler Walther Schwiete.

Die künstlerische Produktion von Walther Schwiete wird durch zwei grundlegende Merkmale bestimmt: zum einen durch eine ausgeprägte Sammeltätigkeit, aus der über die Jahre ein ikonografisches Programm ganz unterschiedlicher Motive und Bildgegenstände erwachsen ist, und zum anderen durch ein besonderes Materialverständnis, das mit speziellen, eigens erfundenen Verfahrensweisen einhergeht. So ätzt der Künstler zum Beispiel mit Silberlack reliefartige Strukturen in Styropor, verschmilzt winzige Bausteine aus Polyethylen zu farbintensiven Bildtafeln oder brennt selbstgebaute Stempel in Sperrholzplatten ein.

Die Raum-Folge des Stadtmuseums Beckum erlaubt ein facettenreiches Zusammenspiel der verschiedenen Werkgruppen, Kurioses trifft - vermeintlich - Unscheinbares.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 24. März 2019, 11.00 Uhr, sind alle Interessenten herzlich ins Stadtmuseum eingeladen. Stellvertretender Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues wird begrüßen und Dr. Stefan Rasche aus Berlin die Einführungsrede halten.

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