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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

>> Es gelten weiterhin die Kontaktbeschränkungen wegen des Coronavirus. Zudem dürfen vorerst bis Ende August 2020 keine Großveranstaltungen stattfinden. Alle Infos auf unserer Corona-Übersichtsseite.

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Mittwoch 17.6.

25.09.2019 - 17:00 Uhr   bis   27.09.2020 - 18:00 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

Corona-Infos

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

01.03.2020   bis   09.08.2020 - 00:00 Uhr


Ausstellung "Gefährlich & Schön" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Das Museum ist ab dem 12. Mai 2020 wieder geöffnet !

Hygienebestimmungen

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01. März - 09. August 2020

  • Jagdgewehre und Pistolen des Barocks aus privaten Sammlungen

Gefährlich & schön - der Titel der Sonderschau, die im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist, kann es kaum besser auf den Punkt bringen, denn in dieser Ausstellung geht es um höchst gefährliche und zugleich wunderschöne barocke Feuerwaffen.

Die exquisiten Barockwaffen stammen aus zwei privaten Sammlungen, die im Münsterland beheimatet sind. Auf 180 qm Ausstellungsfläche präsentieren sich in 19 Vitrinen so mehr als 50 Kunstobjekte - 30 Pistolen, 10 Büchsen, ein Steinschloss, Hirschfänger und einiges Jagdzubehör sowie zum Thema Jagd passende Gemälde und Grafiken. Nahezu sämtliche Pistolen und Büchsen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie wurden von ihren ursprünglichen Eigentümern einmal als herausragende Repräsentationsobjekte angeschafft, taten ihre Dienste während der Jagd, halfen Wegelagerer abzuwehren oder wurden im Duell verwendet. Die Geschichte der Entwicklung der Feuerwaffen und ihrer Zündungsmechanismen ist lang, äußerst kompliziert und ohne die Entdeckung des Schwarzpulvers nicht zu denken. Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert entstanden nacheinander verschiedene Zündmechanismen, deren Technik immer wieder verfeinert und im Laufe der Zeit auch immer raffinierter wurde.

Die Ausstellung gibt einen Überblick der in der Barockzeit verwendeten Waffen und deren Zündmechanismen. Doch nicht nur auf die Technik legten die Büchsenmacher und Schmiede der Waffenläufe größten Wert, sondern auch auf die Verzierung von Schäften, Schlössern und Läufen, die häufig von Silber- und Goldschmieden gefertigt wurden.  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kontakt + Infos

13.03.2020 - 18:52 Uhr   bis   28.06.2020 - 00:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Leiden und Leidenschaft - Kunst und Fotografie" in Telgte


Telgte
RELÍGIO - Westfälisches Museum für Religiöse Kultur
Herrenstraße 1-2

Das Museum ist ab dem 12. Mai 2020 wieder geöffnet !

Das Museumsteam orientiert sich bei allen Schritten eng an den Vorgaben der Politik, des Robert Koch Institutes und denen des Deutschen Kulturrates. Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher, die sich gleichzeitig in den beiden Gebäuden aufhalten, ist begrenzt. Es gibt ein Leitsystem durch das Haus, so dass die Abstandsregelung eingehalten werden kann. Für Risikogruppen soll das Museum von 11 bis 12.30 zur Verfügung stehen. In diesem Zeitraum ist das Museum für andere Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich.

Selbstverständlich werden ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Für alle Besucherinnen und Besucher des Museums besteht eine Mundschutzpflicht.

Bis zu den Sommerferien wird die Ausstellung „Leiden und Leidenschaft“ gezeigt. Diese Ausstellung wurde unmittelbar vor der Schließung eröffnet, konnte jedoch dann nicht mehr besichtigt werden. Dazu besteht nun Gelegenheit. Die zweiteilige Ausstellung zeigt Werke der Kunstkurse des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums sowie aus einem Fotozyklus von Ursula Mindermann. Sie bietet Raum für kontroverse Diskussionen und kritisches Hinterfragen, regt an zu Nachdenklichkeit und Besinnung.

Ab dem 30. Juni wird noch einmal die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden gezeigt“. Sie besteht aus Porträts des Fotografen Alexander Basta und Friedensgeschichten der Porträtierten. Darunter sind auch Telgter Bürger wie Alfons Huesmann und Ursula Mindermann.

Ein besonderes Projekt startet gleichzeitig digital und analog. Auf Facebook werden ab den Sommerferien wöchentlich besondere Objekte oder Orte des Museums vorgestellt, die dann vor dem Tisch der Religionen ausgestellt werden. Jede Woche kommt mindestens ein Objekt dazu. „Wir freuen uns dann auch über Ideen und Beiträge von Besucherinnen und Besuchern“, blickt Museumsleiterin Anja Schöne auf dieses Projekt voraus.

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Die Idee für die diesjährige Passionszeit war es, einen Impuls mit Kunstbeiträgen aus Telgte zu geben. Entstanden ist daraus ein klassenübergreifendes Projekt des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums. Hinzu kamen Überlegungen, eine Auswahl von Bildern zu zeigen, die die Telgter Fotografin Ursula Mindermann während ihrer Besuche in Israel und Palästina gemacht hat. Entstanden ist eine zweiteilige Ausstellung, die ein besonderer Impuls für die Passionszeit ist. Sie bietet Raum für kontroverse Diskussionen und kritisches Hinterfragen, sie regt an zu Nachdenklichkeit und Besinnung. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums haben sich mit ihren Passionen in Form von Leidenschaften und Hobbys befasst. Die älteren Jahrgänge haben sich intensiv und überzeugend mit der Doppeldeutigkeit von Passion als Leidenschaft, die in ihrer Auslebung auch Leiden – passio – verursachen kann, auseinandergesetzt. Dabei haben sie die Auswirkungen von extremen Leidenschaften wie Spiel- oder Computersucht und Alkoholismus überzeugend dargestellt.
In der subtilen Deutung von Machtausübung, die zu Sexismus, Kindesmissbrauch oder Social-Media-Mobbing führen kann, sind beeindruckende Arbeiten entstanden. Mit den Darstellungen, die sich mit Krieg und Frieden, mit Armut und Reichtum befassen, gelingt ein nahtloser Übergang zu den Werken von Ursula Mindermann.
Ursula Mindermann (geboren 1962) hat Israel und Palästina seit 1983 mehr als zwanzigmal bereist. Ihre Motivation als Fotografin ist „die Menschen, deren Alltag und die Schönheit dieses Landes, die Folgen der Besatzung für das Land und die Willkür in diesem besonderen Land zu verstehen, festzuhalten und zu dokumentieren.“ Dies gelingt ihr in beeindruckender Weise. Ihre Fotos zeigen Orte der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu – Orte, die heute durch einen christlichen religiösen Tourismus geprägt sind. Sie zeigen jedoch auch die Zerrissenheit des Landes und geben Anlass zu Nachdenklichkeit und Betroffenheit. 

28.03.2020   bis   31.07.2020


Austellung "Heiko Hermann - Malerei und Skulpturen"


Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

Aufgrund des Corona-Virus müssen wir leider mitteilen, dass unser Haus vorübergehend geschlossen ist. Wir hoffen, Sie baldmöglichst in unserer Ausstellung mit Arbeiten von Heiko Herrmann wieder begrüßen zu können.

  • Heiko Herrmann: Malerei und Skulptur
  • 28. März - 31. Juli 2020

Ab dem 28. März  zeigt das Fritz-Winter-Haus eine Ausstellung des Münchner Künstlers Heiko Herrmann. Rund 50 Werke, Malerei und Skulpturen, sind in der Ausstellung zu sehen.

Heiko Herrmann, 1953 in Schrobenhausen geboren, war zunächst Schüler von Heimrad Prem und absolvierte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Es folgten zahlreiche Arbeitsaufenthalte unter anderen in Schweden, San Francisco, Frankreich und Italien. Heiko Herrmanns Werke sind geprägt von einem expressiven Malduktus und einer enormen, kontrastreichen Farbigkeit, die die Leinwände geradezu pulsieren lassen. Seine äußerst gestische Malerei stellt den Künstler in die Tradition des reinen Action Paintings, jedoch führt er den Betrachter mit Hilfe rätselhafter Bildtitel darüber hinaus in geheimnisvolle, phantastische Welten. Den Gemälden stellt Heiko Hermann Skulpturen aus Eisenguss und Keramiken zur Seite.

Öffnungszeiten während der Ausstellungsdauer:

  • Dienstag, Mittwoch und Samstag von 15.00 - 18.00 Uhr
  • Sonntag von 11.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung
  • Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung möglich!

Foto: Stadt Beckum

07.05.2020   bis   28.06.2020


AUSSTELLUNG von Hyacinta Hovestadt: Wandlungen. Wellpappe, Ziegel & Co. in Beckum


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Ab Donnerstag, 7. Mai 2020 ist das Stadtmuseum Beckum wieder geöffnet. Neben der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung ist damit vor allem die Ausstellung der Künstlerin Hyacinta Hovestadt erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstellung war bisher nur in einem Film im Internet zu sehen. Zu der eigentlich geplanten Eröffnung im März kam es nicht aufgrund der Maßnahmen zur Eingrenzung des Corona-Virus.

Viele von Hyacinta Hovestadts Objekten bestehen aus Wellpappe, die allein durch Schneiden und Schichten zu naturhaften und organischen Exponaten wird. Auch Ziegel, Zimmertüren und Holzrollladen haben industriell gefertigte Strukturen, die durch die Künstlerin umgedeutet werden zu Objekten, deren Herkunft manches Mal kaum noch zu erkennen ist.

Die Öffnungszeiten des Museums sind dienstags bis sonntags von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Samstagsvormittags und an Feiertagen ist geschlossen.

Für die Besucherinnen und Besucher gelten die üblichen Einschränkungen wie Maskenpflicht und das Einhalten eines Abstands von 1,50 Meter zu anderen Personen. Gruppenführungen und besondere Angebote des Museums sind zurzeit leider nicht möglich.

09.05.2020   bis   12.09.2020


AUSSTELLUNG "Museum der Menschheit" in Ahlen


  • Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben – Portraitausstellung vom 9. Mai – 12. September
  • Schön wäre es gewesen, wenn am Samstag, den 9. Mai, die große Portraitausstellung „Museum der Menschheit“ hätte beginnen können.

Wie auf dem zentralen Ausstellungsplakat steht. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Denn etwa 200 Ahlener sind von Ruben Timman fotografiert worden, von denen etwa 50 Fotos ausgewählt wurden, die in der ganzen Stadt aufgehängt werden sollten. Zusammen mit Portraits von Menschen aus aller Welt, die Timman in schwierigen Lebenslagen - etwa im Krieg, in Flüchtlingslagern und armen Regionen - fotografiert hat. „Würde, das ist ja das zentrale Thema, hat jeder Mensch und die will ich auf den Portraits zeigen“, bekräftigt Timman. Auch in Ahlen wird das gelingen und Gleichwertigkeit aller Menschen demonstrieren, ob arm oder wohlhabend, geflüchtet, zugewandert oder hier geboren, behindert oder nicht.

Viele Kooperationspartner haben sich schon Gedanken über Begleitveranstaltungen gemacht und Sponsoren haben viel Geld zur Verfügung gestellt.

„Das ist für uns natürlich eine große Verpflichtung, es nachzuholen“, sagt Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller. Wie beindruckend wäre es, wenn auf dem Gebrüder-Kerkmann-Platz die Ruine mit 4 x 2 Meter großen Portraits eingehüllt wäre, wenn an der Zeche unter dem Maschinengang mit 3 x 5 Meter großen Portraits eine besondere Hommage an die Bergarbeitergeschichte erfolgen könnte. Und wenn überhaupt vom Marktplatz an durch die ganze Fußgängerzone die 2 x 1 Meter großen Portraits für 4 Monate hängen würden.

„Das haben wir alles schon ausgemessen und die Standorte bestimmt und vieles mehr“, bedauert Zöller. Auch das Begleitprogramm mit Musik-Events und Führungen, mit Theater und Lesungen waren auf gutem Weg.

Wann es jetzt stattfinden kann, darüber müssen Innosozial und der Kooperationspartner KunstvereinAhlen neu nachdenken. „Wenn wir Ende Mai absehen können, das Stabilität in Corona-Zeiten eintritt, dann könnte es vielleicht Ende August beginnen und sonst nächstes Jahr“, da ist sich die Vorbereitungsgruppe einig. Auf keinen Fall fällt die Ausstellung ganz aus.

Bild: Klaus Lückemeyer

17.05.2020   bis   19.07.2020


Ausstellung "menschmalerei+" in Warendorf


Warendorf
Stadtmuseum im Historischen Rathaus
Marktplatz 1

  • "Von Politikern, Ganoven und dem menschlichen Wesen"
  • Stadtmuseum im Historischen Rathaus Warendorf öffnet nach der Corona-Pause mit einer Ausstellung des in Sassenberg lebenden Künstlers Klaus Lückemeyer

Aktuelle malerische Arbeiten von Klaus Lückemeyer, Gestalter aus Sassenberg, werden vom 17. Mai bis zum 19. Juli 2020 unter dem Titel „menschmalerei+“ im Historischen Rathaus Warendorf präsentiert. Aufgrund der momentanen Umstände verzichten der Künstler und die Stadt Warendorf als Veranstalter auf eine Vernissage zu Beginn und hoffen, dass viele Kunstinteressierte die Gelegenheit nutzen, die Ausstellung in Ruhe und mit Abstand zu besuchen.

Thema der Arbeiten ist der Versuch, das menschliche Wesen in seiner Vielfalt und seinen Abgründen zu verstehen. Neben fiktiven Portraits, die keine existierende Personen darstellen, sondern oftmals auf mehrfach kombinierten, digitalen und verfremdeten Fahndungsfotos beruhen, sind sozialkritische Arbeiten mit bekannten Zeitgenossen zu sehen. So schaut Papst Franziskus müde durchs Rathaus-Fenster auf die Laurentiuskirche, während Herr Merz irritiert vorm Kanzleramt verharrt.

Im vorderen Ausstellungsbereich werden frühere Arbeiten seit 2012 gezeigt, die die Grundlage zu diesen Menschen-Malereien gebildet haben. Druckgrafische Arbeiten (seit 1987) und 3D-Visualisierungen (seit 1994) runden die Ausstellung ab. Der Bereich Druckgrafik beinhaltet verschiedene Handpressendrucke. Als wichtigste Arbeit ist die Diplom-Arbeit aus dem Jahr 1987 an der Fachhochschule Münster zu nennen, aus einer Zeit, in der es noch keine Computer im Alltag gab und Handarbeit gefragt war. Die 3D-Visualisierungen zeigen Arbeiten seit Anfang der 2000er Jahre, die mehrfach Auszeichnungen bei Wettbewerben der Zeitschrift Digital Production erhalten haben.

Die Arbeiten der Ausstellung sind weitgehend chronologisch in einem Online-BLOG unter https://menschmalerei.de  erfasst und mit persönlichen Anmerkungen und erklärenden Informationen zu den einzelnen Arbeiten versehen. Alle Kunstinteressierten können auf diesem Weg Fragen an den Künstler stellen und Kommentare zu den Arbeiten abgeben. Der Künstler ist bemüht, zeitnah alle Fragen oder Kommentare zu beantworten. Außerdem werden aktuelle Informationen, die die Ausstellung betreffen, auf diese Weise veröffentlicht. Sollte zum Ende der Ausstellung eine Finissage stattfinden können, wird dieses ebenfalls in diesem BLOG, auf der Homepage der Stadt Warendorf oder in der lokalen Tagespresse veröffentlicht.

Zur Person des Künstlers: Klaus Lückemeyer, gebürtiger Sassenberger und langjähriger Warendorfer, malt und gestaltet seit seiner Zeit als Schüler des Gymnasium Laurentianum in Warendorf. Seit 1987 ist er als Grafikdesigner in mehreren münsterländischen Werbeagenturen und Verlagen tätig, darüber hinaus aber immer auf der Suche nach einem kreativen Ausgleich zum manchmal stressigen Berufsalltag.

Frei von finanziellen Zwängen nach verkaufbarer Kunst sein zu können, bedeutet auch Freiheit von externer Beeinflussung. Malen, was man will oder was einen bewegt, das ermöglicht idealerweise eine Konzentration auf das Wesentliche: Die freie Entwicklung neuer Motive, die malerische Umsetzung des Entwurfes und die Verbesserung eigener malerischer Fähigkeiten spielen hier eine hervorgehobene Rolle. Und doch ist nichts hilfreicher, als von Zeit zu Zeit die Arbeiten zu präsentieren und in der Kommunikation mit anderen Kunstinteressierten deren Meinungen aufzunehmen, um sie dann in zukünftige Arbeiten einfließen zu lassen.

„Auf Grund der Corona-Pandemie gelten besondere Vorsichts- und Schutzmaßnahmen“, macht Horst Breuer vom Sachgebiet Kultur der Stadt Warendorf deutlich. So dürfen zeitgleich immer nur maximal 10 Personen die Ausstellung besuchen. Ein Bildschirm im Eingangsbereich des Historischen Rathauses zeigt jeweils an, wie viele Personen sich aktuell in der Ausstellung befinden. Ebenso ist wie in allen anderen öffentlichen Gebäuden das Tragen einer Alltagsmaske Pflicht.

Öffnungszeiten:         
Di-Fr     15:00-17:00 Uhr
Sa+So 14:00-17:00 Uhr.

Wegen zeitgleich stattfindender standesamtlicher Trauungen ist der Besuch der Ausstellung an folgenden Tagen nicht möglich:

  • 20.05.2020
  • 22.05.2020
  • 10.06.2020
  • 12.06.2020
  • 19.06.2020
  • 26.06.2020
  • 10.07.2020

Foto: Stadt Telgte

17.05.2020   bis   05.07.2020


Ausstellung "Alltagsmenschen 2020" in Telgte


  • Jetzt kommen sie doch - Ausstellung mit den ALLTAGSMENSCHEN ab dem 17. Mai in Telgte !

In Coronazeiten ist es gar nicht mehr so einfach, auf die Frage zu antworten: Was machst du morgen? Pläne und Gewissheiten verlieren ihre Gültigkeit und trotzdem müssen Entscheidungen getroffen werden. Noch vor zwei Wochen hat die Stadt Telgte entschieden, die Ausstellung mit den ALLTAGSMENSCHEN auf den Winter zu verschieben. Und jetzt kommen sie auch schon im Sommer!

Vom 17. Mai bis zum 5. Juli 2020 können die Besucher auf einem Rundgang durch die Telgter Altstadt die beliebten Skulpturen bestaunen. Angesichts der aktuellen Lockerungen und langsamen Rückkehr in das normale Leben, wünschte sich die Künstlerin Christel Lechner doch noch eine Sommerausstellung in Telgte, das zu ihren Lieblingsorten zählt. Die entgangene Ausstellungszeit soll im Winter nachgeholt werden.

46 Betonfiguren verweilen an 19 Standorten in der Telgter Altstadt und sind einfühlsam an prägnanten Schauplätzen in das Stadtbild integriert. Bis auf wenige „alte Bekannte“ handelt es sich um neue Arbeiten der Künstlerin. Sie begegnen den Besucherinnen und Besuchern regungslos und wirken doch lebendig. Die Skulpturen haben einen ganz besonderen Ausdruck, ihre Inszenierungen lassen viel Spielraum für die eigene Phantasie. Sie sind vielseitig, liebevoll, einfach, speziell: ein Abbild unserer Gesellschaft. Die lebensgroßen Figuren charakterisieren verschiedene Typen - leicht überzeichnet, wie in Momentaufnahmen erstarrt, stehen sie den Betrachtern gegenüber.

Aufgrund der noch bestehenden Einschränkungen müssen weiterhin die Abstandsregelungen eingehalten und möglichst ein Gesichtsschutz getragen werden. Die Gäste werden gebeten, dem Rundgang zu folgen. Die geplanten Führungen können voraussichtlich mit begrenzter Personenzahl ab Ende Mai angeboten werden. Tagesaktuelle Informationen erhält man über das Tourismus-Team, über die sozialen Medien und die Homepage der Stadt Telgte. Geplant sind auch Rundgänge für Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen. Für alle Führungen sind verbindliche Anmeldungen über Tourismus + Kultur erforderlich.

Infos + Kontakt

Foto: Christoph Steinweg

30.05.2020 - 17:20 Uhr   bis   06.09.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Simply The Best – Neuerwerbungen aus 20 Jahren" in Münster


Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1

Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster wird im Herbst 20 Jahre alt und richtet den Blick aus diesem Anlass auf seine zwanzigjährige Sammlungsgeschichte. Die Ausstellung „Simply The Best – Neuerwerbungen aus 20 Jahren“ stellt die bedeutendsten und schönsten Werke des Picasso-Museums von Georges Braque, Marc Chagall, Henri Matisse und Pablo Picasso in einen spannungsreichen Dialog. Vom 30. Mai bis zum 6. September 2020 zeigt die Schau mit rund 150 Grafiken, Keramiken und Fotografien die kreativen Querverbindungen zwischen den vier großen Ausnahmekünstlern, die im Picasso-Museum eine gemeinsame museale Heimat gefunden haben.

 „Museen sind weltliche Tempel der Ewigkeit und gemessen an der Ewigkeit sind 20 Jahre ein Klacks“, so Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Für unseren Namensgeber und Patron Pablo Picasso galt die Devise „Der ganze Reiz der Kunst liegt im Beginnen“. In diesem Sinne sehen wir auch unsere Sammlung erst am Anfang einer vielseitigen Entwicklung.“

 „Simply The Best“ vereint die Sammlungshighlights des Picasso-Museums auf ungewöhnliche Art und Weise: Picasso ist mit Werken der Suite Vollard, großformatigen Lithografien und farbenprächtigen Linolschnitten vertreten. Die stille und feierliche Bildwelt der Grafiken seines künstlerischen Mitstreiters Georges Braque antwortet den Werken des Spaniers. Der Beginn des Ersten Weltkriegs markiert das Ende ihrer engen Zusammenarbeit. Als schöpferisches Duo hatten beide den Kubismus als größte Revolution in der Kunst des noch jungen 20. Jahrhunderts entwickelt. Als Braque schwer verwundet aus dem Krieg heimkehrt, muss er feststellen, dass sich Picasso schon längst anderen Stilformen zugewandt hat. So wird der Franzose ab den frühen zwanziger Jahren zum behutsamen Reformer und Verwandler vormals kubistischer Gestaltungsmuster. Er entwickelt nun eine ganz eigene Bildsprache, wobei er einmal gefundene Bildthemen mit großer Konsequenz immer wieder variiert und durchdekliniert.

Marc Chagalls Grafiken bestechen hingegen durch ihre Vermischung von Realem und Traumhaften. Wie der Künstler einmal ausführte, brachte er seine Themen und Motive aus dem heimatlichen Russland mit nach Paris. In diesem Schmelztiegel der Avantgarden entwickelt er seine ganz eigene Formsprache, in der sich Fantastik und Realistik auf ganz eigentümliche Weise begegnen. Der vierte im Bunde ist Henri Matisse, dessen Werke der Zwanziger- und Dreißiger-Jahre wiederum die traumwandlerische Sicherheit eines großen Zeichners verraten. Der Franzose läutert und entschlackt die Kompositionen, bis er zeichnerisch die Essenz der Dinge erfasst.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 Uhr bis 17 Uhr

Audioguide:
Zur Ausstellung ist ein Audioguide an der Kasse erhältlich (3 Euro).

Führungen:
Private und öffentliche Führungen sind wieder möglich. Nähere Informationen zu den Angeboten finden Sie auf der Webseite des Kunstmuseum Pablo Picasso.

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