Responsive image

on air: 

Oliver Behrendt
---
---
Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

Juli
MODIMIDOFRSASO
2829301234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930311


Samstag 17.7.

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Foto: Dirk Bogdanski

25.04.2021   bis   25.07.2021


„Die Welt in der Tasche“. Expeditionen ins Ungewisse.


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • Reisebiografien und eine Suche nach dem Glücklichen Arabien

25. April - 25. Juli 2021

Auf der imaginären Landkarte der unendlichen Möglichkeiten sind sie seit Jahrhunderten unterwegs: Autorinnen und Autoren, die in der Fremde nach neuer Inspiration suchen, ihren Erlebnishunger stillen wollen und neue Horizonte ins Visier nehmen – letztlich aber auf der Suche nach sich selbst sind, ihrem eigenen, vielleicht unerfüllten Ich. Das Museum für Westfälische Literatur zeigt in seiner neuen Sonderausstellung, wie westfälische Autoren und Autorinnen auf ihren Reisen andere Länder und Regionen wahrnahmen und wie ihr Werk davon beeinflusst wurde. Die Ausstellung ist im Innen- und Außenraum des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde Stromberg zu sehen.

Schon der Kartäusermönch Werner Rolevinck beschrieb in seinem "Buch zum Lobe Westfalens" (1474) in bester PR-Manier die Großtaten der "Westfälinger" in aller Welt, denen es hierzulande nachzueifern gelte. Die Suche nach dem Anderen, die Faszination des Fremden, zieht sich wie ein roter Faden durch die Literaturgeschichte, auch die westfälische. An ein solches Panorama dockt das Projekt "Die Welt in der Tasche" an. Es markiert wie mit Stecknadeln auf Internet-Reiseportalen jene Sehnsuchtsorte, die die Ferne gleichsam zu magischen Orten werden ließen, von der Arktis bis ins tiefste Afrika, von den Steppen Asiens bis an die kalifornische Westküste. Immer ist Westfalen/Europa der Ausgangspunkt und immer führte der Weg zurück in die Heimat, die, auf der Grundlage neu gesammelter Erfahrungen, sozialhistorisch und mentalitätsgeschichtlich neu, bewusster wahrgenommen, neu "gelesen" wird.

Das Projekt „Die Welt in der Tasche“ stellt unterschiedliche Reisebiografien vor. Es spürt Motivationen nach, sammelt Lust- und Frusterlebnisse – bis hin zum Stoßseufzer: „Ach, wie schön ist es doch, wieder zu Hause zu sein, wäre ich doch lieber gleich daheim geblieben!“

Neben dem Ausstellungsbereich im Literaturmuseum sind im Außenraum großformatige Installationen mit Informationen zu Reiseautorinnen und –autoren verschiedener Epochen zu sehen. Eine eigene Abteilung bilden die Reisen des aktuellen Droste-Preisträgers Michael Roes, die multimedial im Gartenhaus zu erleben sind. In seinem aktuellen Essayband "Melancholie des Reisens" stellt Roes die These auf, dass der träge und verwöhnte moderne Mensch nur durch radikale Fremderfahrung zu sich selbst finden könne. Roes hat bisher 13 Romane geschrieben und fast alle spielen in der Ferne. Alle Handlungsorte hat er zuvor ausgiebig bereist, um seine Geschichten so lebensecht und körperlich wie möglich erzählen zu können. Zu sehen sind Filme, Fotos und natürlich Texte von unterwegs. Des Weiteren gibt es an den Audioinseln im Museumspark musikalische Kostproben einer Zusammenarbeit mit dem israelischen Komponisten Amos Elkana zu hören, für die Roes die Texte beigesteuert hat.

Zur Online-Eröffnung und Einführung bietet das Literaturmuseum eine szenische Lesung mit Carsten Bender und Walter Gödden am 25.4. um 11 Uhr per Videostream auf www.kulturgut-nottbeck.de . Darüber hinaus sind weitere Kurzvideos geplant, die sich einzelnen Autorinnen und Autoren der Gegenwart und deren Reisetexten widmen und im Verlauf der Ausstellungszeit veröffentlicht werden.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02529/9497900 oder per E-Mail (museum@kulturgut-nottbeck.de) im Museum anzumelden. Zudem ist die Vorlage eines offiziellen negativen Corona-Schnelltestergebnisses notwendig, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

02.05.2021   bis   29.08.2021


"Geld und Glaube – Wechselausstellung im Museum Relígio"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

2. Mai bis 29. August 2021

Die Ausstellung „Geld und Glaube“ im Relígio – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam. Dank der Förderung durch die Sparkasse Münsterland Ost sowie der Kulturstiftung der Provinzial Versicherung konnte ein umfangreicher gleichnamiger Begleitband erscheinen, der Im Buchhandel und im Museum erhältlich ist .

In fünf Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Zusammenspiels von Geld und Glaube gezeigt:

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Dort spielt nicht nur Wohltätigkeit eine Rolle, sondern auch Regeln zum Zinsverbot. Gemeinsamkeiten der religiösen Schriften sowie Anleitungen für Gläubige zum Umgang mit Geld werden beispielhaft gezeigt. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung auch einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Hier werden hochwertige Grafiken, Spendenkassen der drei Religionen sowie Kollektengeldquittungen präsentiert. Zentral ist auch der Umgang mit Geld bei religiösen Festen – Tauftaler, Konfirmationsgeld oder Hochzeitsmünzen sind Teil der Ausstellung.

Sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück zeugen vom Umgang mit Geld in volkstümlichen Legenden, Sagen und Märchen. Geld und Reichtum, Frömmigkeit und Armut sowie Glück und Unglück sind vielfach genutzte Motive, wobei die ausgestellte Grafik vom Geldteufel nur ein Beispiel von vielen ist.

Bei einer Ausstellung mit dem Titel „Geld und Glaube“ ist es unerlässlich, auch der materiellen Form des Geldes eine eigene Abteilung zu widmen. In der Abteilung „Münzgeld und Glaube“ wird die enge historische Verwobenheit der beiden Bereiche anhand der bildlich-religiösen Motive auf Münzen oder Geldscheinen verdeutlicht. Hier ist auch der sogenannte Pesttaler zu sehen, von dem man sich schützende Wirkung erhoffte.

Und auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Die Ausstellung lebt vor allem von Leihgaben: Sie kommen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Historischen Museum Hamburg, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Erfurt und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum in Münster, sowie aus Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Die Eröffnung wird perZoom am 2. Mai 2021 um 15 Uhr digital übertragen. Der Zugangslink findet sich auf der Homepage des Museums unter Veranstaltungen. Das Begleitprogramm wird entsprechend der Corona-Situation aktuell auf der Homepage veröffentlicht.

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 bis 18 Uhr

Für den Besuch der Ausstellung ist nach aktuellen Vorgaben eine Anmeldung sowie ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Abbildung:
„Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D’Argent“
Imagerie d’Epinal, Frankreich, Pellerin-Bilderbogen, ca. 1880
Holzschnitt, koloriert
H. 20,5 cm, B. 32 cm
Inv.-Nr. 19-0936
Foto: Stephan Kube, Greven

Foto: FMO

17.06.2021   bis   31.07.2021


Ausstellung "Bernhild Wierich" am FMO


  • Ausstellung von Bernhild Wierich am Flughafen Münster/Osnabrück

Die Ausstellungsgalerie am FMO ist wieder eröffnet. Den Auftakt macht die Künstlerin Bernhild Wierich mit ihrer farbenfrohen Bilderausstellung „Kunst im FMO“.

Die in Ochtrup geborene Künstlerin lebt und arbeitet im westfälischen Metelen. Durch ihre Arbeit als Kunsterzieherin an einer Grundschule wurde der Grundstein gelegt für ihre Liebe zum Experimentieren mit verschiedensten Materialien, Techniken und Farben. Ihre Leidenschaft, mit Fantasie Farben in Formen zu bringen und Formen mit Farbe zu gestalten, spiegelt sich in den ausgestellten bunten und formenreichen Werken wider. Ihre künstlerische Schaffenskraft widmet Bernhild Wierich der abstrakten und informellen Malerei. Die oft titellosen großformatigen Acryl- und Pigmentgemälde lassen dem Betrachter den gewünschten Spielraum für Interpretationen. Sie selbst sagt zu ihren Arbeiten: „Kunst muss nicht immer verständlich sein. Sie soll Emotionen im Betrachter auslösen, ihn innehalten lassen und für einen kleinen Moment aus dem Alltag reißen.“

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter www.kunst-wierich.de. Die Ausstellung ist noch bis zum 31.07. im öffentlichen Bereich des Ankunft-Terminals unter Einhaltung der bekannten Hygienevorschriften zu besichtigen.

Button Veranstaltungstipps schicken

Was ist los im Kreis Warendorf? Schicken SIE uns Ihre Veranstaltungstipps!