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Weitere Rekorde beim DLRG Pool-Cup in Warendorf

Die schnellsten Rettungsschwimmer der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft haben am Wochenende in Warendorf um die Nominierung für die Weltmeisterschaft im November in Australien gerungen. Neben deutschen Athleten nahm auch hochkarätige internationale Konkurrenz aus sieben Nationen am Qualifikationswettkampf DLRG Cup Pool teil. Die wohl eindrucksvollste Bewerbung im Rennen um die begehrten Tickets nach Down Under hat Jan Malkowski abgegeben. Im schnellen Pool der Sportschule der Bundeswehr, seinem Trainingsbecken, stellte der Sportsoldat einen neuen Weltrekord über 100 Meter Retten mit Flossen auf. Malkowski legte die Distanz am Sonntag im Vorlauf in 49,21 Sekunden zurück. Bereits am Vortag gewann er auch das Retten mit Flossen und Gurtretter in deutscher Rekordzeit. Auch seine Trainingspartner in der Sportfördergruppe der Bundeswehr und Teamkameraden bei der DLRG Schloß Holte-Stukenbrock, Tim Brang und Vivian Zander, haben sich mit starken Leistungen präsentieren können. Brang gewann unter anderem jeweils hinter Malkowski die Silbermedaille. Die Magdeburgerin Zander erreichte ebenfalls mehrere Finals und musste sich beim Retten mit Flossen nur der Weltspitze aus Australien und Italien geschlagen geben. Unter den deutschen Frauen waren es vor allem die Erfahrenen, die zeigten, dass sie zur Stelle sind, wenn es darauf ankommt. Kerstin Lange aus Harsewinkel, Kirsten Lühr und Sophia Bauer aus Schwerte sowie Jessica Grote und Jessica Luster aus Halle an der Saale konnten sich in den Finalläufen zeigen. Zudem wusste Julia Hennig aus Dietenhofen mit Endlaufteilnahmen im Hindernisschwimmen und im Super Lifesaver zu überzeugen. Viele Plätze auf dem Siegertreppchen sicherte sich die internationale Konkurrenz. Europameister Italien, Vize-Weltmeister Australien, aber auch Rettungsschwimmer aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Schweden und den Niederlanden nutzen die Gelegenheit, sich im schnellen Warendorfer Becken einem Härtetest in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft zu unterziehen. Unter den Athleten aus acht Nationen waren sieben aktuelle Weltrekordhalter.