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Andreas Grunwald
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Schwimmbecken der Sportschule sorgt wieder für Rekord

Mit einem Dreifacherfolg der Rettungsschwimmer aus Schloß Holte-Stukenbrock ist der erste Wettkampftag beim 4. DLRG Cup Pool in Warendorf zu Ende gegangen. Jan Malkowski mit neuem deutschen Rekord (49,38 Sekunden) wie auch die ihm Folgenden Tim Brang und David Laufkötter empfahlen sich im Finale über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurt bei der Bundestrainerin für eine Nominierung für die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im November in Adelaide. Neben dem Trio machten auch andere Athleten der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft beim Qualifikationswettbewerb in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf auf sich aufmerksam. Allen voran Danny Wieck (DLRG Anklam), der im Vorlauf der kombinierten Rettungsübung in 59,06 Sekunden deutlich unter einer Minute blieb und einen neuen Europarekord aufstellte. Im Finale fehlten dann jedoch zwei Hundertstelsekunden auf den Australier Matthew Davis und drei auf den Italiener Francesco Ippolito. Auch im Hindernisschwimmen legte Wieck im Vorlauf die Bestzeit hin, ließ das Finale später aber aus. Bei den Frauen überzeugte Kerstin Lange (DLRG Harsewinkel) als Vierte in der kombinierten Rettungsübung. Kirsten Lühr (DLRG Schwerte) schlug nach ihr auf Position fünf an. Über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurt belegten Jasmin Dziuron (Harsewinkel) und Vivian Zander (Schloß Holte-Stukenbrock) ebenfalls die Plätze vier und fünf. Julia Hennig (DLRG Dietenhofen) wurde Sechste im Hindernisschwimmen. Viele der Plätze auf dem Siegertreppchen sicherte sich die internationale Konkurrenz. Da wegen der Weltmeisterschaft im November in diesem Jahr kein Deutschlandpokal stattfinden wird, wurde der nationale Ausscheid für Rettungsschwimmer anderer Wasserrettungsorganisationen geöffnet. Europameister Italien, Vize-Weltmeister Australien oder auch Frankreich nutzen die Gelegenheit, sich im schnellen Warendorfer Becken einem Härtetest in Vorbereitung auf die Welttitelspiel zu unterziehen. Insgesamt sind Athleten aus acht Nationen am Start, darunter sieben aktuelle Weltrekordhalter. Eine neue Weltbestzeit blieb am Samstag zwar aus, Zara Williams aus Großbritannien erzielte aber nach Danny Wieck einen zweiten neuen Europarekord. Heute stehen weitere Wettbewerbe beim 4. DLRG Cup Pool auf dem Programm. Danach wird Bundestrainerin Elena Prelle das deutsche Nationalteam für das Großereignis des Rettungssportjahres nominieren. Alle zwei Jahre trifft sich die Rettungssportelite zur Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen. In diesem Jahr lockt das Großevent vom 11. November bis 2. Dezember hunderte Sportler nach Adelaide. Bei den Wettbewerben der Nationalmannschaften stehen an fünf Wettkampftagen verschiedene Einzel- und Staffeldisziplinen in der Schwimmhalle (Pool) und im Freigewässer (Ocean) auf dem Programm.