Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Dienstag, 20.11.
20.11.2018 - 10:00 Uhr

FRÜHSTÜCKSTREFF fällt aus in Ahlen

Ahlen
Pauluszentrum

Die Evangelische Kirchengemeinde teilt mit, daß der monatliche Frühstückstreff im Pauluszentrum leider krankheitsbedingt ausfallen muß.

20.11.2018 - 11:00 Uhr

Showpianisten DAVID & GÖTZ in Oelde

Oelde
Marktplatz

Zu einem etwas anderen Konzert laden die Showpianisten David & Götz auf dem Oelder Wochenmarkt ein.

Auf ihrer Promotion für die „Träume.Leben-Tour 2019“ werden sie mit ihren Flügeln für etwa 30 Minuten gegen 11.00 Uhr auf dem Markt in Oelde zu Gast sein. 

Fetzige Rock-, Pop- und Klassik-Hits, witzige Moderation und absurde Pointen – willkommen bei der Piano-Show von David & Götz, in die die beiden Akteure an diesem Morgen Einblicke geben werden.

Bei schlechtem Wetter wird die Show in das Textilhaus Tippkemper verlegt.

VORLESESTUNDE „Die Kleine Hummel Bommel und die Zeit“ in Ahlen

20.11.2018 - 16:30 Uhr

VORLESESTUNDE „Die Kleine Hummel Bommel und die Zeit“ in Ahlen

Ahlen
Stadtbücherei

Ksenia Knipping liest um 16.30 Uhr das Buch „Die Kleine Hummel Bommel und die Zeit“ von Britta Sabbag vor.

Die kleine Hummel Bommel bekommt Besuch von Oma Hummel. Gespannt wartet sie am Bahnhof mit ihren Eltern auf den Zug. "Wie lange dauert das noch?", fragt Bommel ungeduldig und versucht herauszufinden, warum die Zeit manchmal so schnell und manchmal so langsam vergeht.
Am Ende weiß die kleine Hummel Bommel: es kommt immer darauf an, wie man die Zeit nutzt. So macht schließlich auch das Warten Spaß und die Zeit vergeht wie im Flug!

Die Stadtbücherei freut sich auf alle Kinder bis 8 Jahre.

20.11.2018 - 18:00 Uhr

Informationsveranstaltung: GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGE IN TEILZEIT ERLERNEN in Warendorf

Warendorf
St. Josephs-Hospital

Die Zentrale Krankenpflegeschule Ahlen bietet erstmals die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Unter dem Leitgedanken Vereinbarkeit von Familie und Beruf können die Schülerinnen und Schüler ihr vollwertiges Krankenpflege-Examen ab April 2019 in vier statt den bei einer Vollzeitausbildung üblichen drei Jahren erwerben.

„Eine Teilzeitausbildung bietet viele Vorteile und ist besonders geeignet für Bewerber mit Kindern, Alleinerziehende, Wiedereinsteiger ins Berufsleben, Menschen mit Berufserfahrungen in der Pflege oder auch Menschen, die aus familiären Gründen keine Ausbildung absolvieren konnten“, erklären Dirk Siedenhans, Leiter der Ahlener Krankenpflegeschule und JHW-Pflegedirektorin Sigrid Krause. Die Vorteile der neuen Teilzeitausbildung seien unter anderem familienfreundliche Arbeitszeiten, Urlaube in den Schulferien, familiengerechte Wochenenddienste, eine Feiertagsregelung unter Berücksichtigung der Brückentage sowie flexible Schichtdienste.

Um 18.00 Uhr wird es im Mitarbeiter-Restaurant des Josephs-Hospitals eine kostenfreie Informationsveranstaltung zu der neuen Ausbildungsmöglichkeit geben. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

20.11.2018 - 18:30 Uhr

VORTRAG "Vom Trinkgelage bis zum Totenmahl: Bitte zu Tisch!" in Sendenhorst

Sendenhorst
St. Josef-Stift

Bitte zu Tisch! In ihrem reich bebilderten Vortrag nimmt die Galeristin Helga Wienhausen ihre Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Tischsitten in der Kunst – von der Antike bis in die heutige Zeit: Vom Liegen bei Tische mit gewaschenen Füßen über ein Festmahl im Barock mit 23 Gängen bis zum Skandalfrühstück der Moderne. Sind Manieren gar der ästhetische Weg zur Moral?

Ob Trinkgelage, Totenmahl oder Picknick – gemeinsames Essen und Trinken hat schon von je her Gemeinschaft bewirkt, ist immer Ausdruck von Einheit und Verbundensein. Tischsitten sind ein Regelwerk der Gesellschaft, ob Abgrenzung oder Verbundenheit, das im Spiegel der Kunst höchst anschaulich und bildmächtig zum Ausdruck kommt. Auch heute noch stößt unsere Individualisierung der Tischsitten an die Grenzen bestehender Regeln, die älter sind,  als wir denken und die unser Verhalten bei Tisch lenken.

Der Vortrag findet im Rahmen der Patientenkulturreihe um 18.30 Uhr im Spithöver-Forum des St. Josef-Stifts statt. Auch interessierte Zuhörer von außerhalb des Krankenhauses sind eingeladen.

20.11.2018 - 19:00 Uhr

VORTRAG „Herz außer Takt: Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ in Warendorf

Warendorf
Sophiensaal
Kurze-Kessel-Str. 17

Dr. med. Thomas Dorsel wird im Rahmen der Herzwoche 2018 einen Vortrag mit dem Titel „ Herz außer Takt: Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ halten. Wie erkenne ich Vorhofflimmern? Wie erkennt der Arzt Vorhofflimmern? Das sind Fragen, die  immer wieder von Betroffenen in der ärztlichen Sprechstunde gestellt werden.

Lebensbedrohlich ist Vorhofflimmern nicht – aber der unregelmäßige Herzschlag kann zu Blutgerinnseln im Herzen führen, die, vom Blutstrom ins Gehirn verschleppt, ein Gefäß verschließen. Es droht ein Schlaganfall. Gerinnungshemmer können Patienten davor schützen. Aber schützen kann man nur die, deren Vorhofflimmern bekannt ist.

Dr. med. Thomas Dorsel, Chefarzt der kardiologischen Abteilung des Warendorfer Josephs-Hospitals, wird in seinem Vortrag auch über die großen Fortschritte informieren, die bei der Behandlung des Vorhofflimmerns erzielt wurden. Neue Erkenntnisse gibt es auch zu Herzschwäche und Vorhofflimmern.

Die gebührenfreie Kooperationsveranstaltung von Volkshochschule Warendorf, AOK, BARMER und der Deutschen Herzstiftung findet im Sophiensaal in Warendorf statt und beginnt um 19.00 Uhr.

20.11.2018 - 19:30 Uhr

STILLE POST POETRY SLAM in Oelde

Oelde
Alte Post

Heute geht es weiter mit dem Stille Post Poetry Slam in der Alten Post! Ob lustig, lyrisch, beides oder ganz etwas anderes, bei einem Slam ist für jeden etwas dabei. Am Ende habt ihr die Wahl, wer den Abend gewinnen darf und den Inhalt der "Postkiste" bekommt! Das ist eine Kiste, die das Publikum, also Ihr, befüllt. Bringt also bitte Krimskrams den ihr loswerden wollt, den Schlüssel vom Ex, benutzte Busfahrkarten oder Ähnliches mit ;)

Neben Teilnehmer*innen aus der Region sind dieses Mal sogar Teilnehmer der diesjährigen Deutschsprachigen Meisterschaften in Zürich und auch eine U20 OWL Vize-Meisterin im Line Up!
Die Moderatoren Jonas Helmich und Niko Sioulis werden durch den unbezahlbar guten Slam führen, der natürlich wieder kostenlos ist und um 19:30 Uhr beginnt!

Live-Multivision "PERSIEN" in Ahlen

Foto: Reiner Harscher

20.11.2018 - 19:30 Uhr

Live-Multivision "PERSIEN" in Ahlen

Ahlen
Stadthalle
Westenmauer 10

Schon über viele Jahre hinweg erlebt Reiner Harscher das „alte“ Persien mit seinen Kameras: Faszinierend, unbekannt, farbig und einladend. Der Iran befindet sich im Aufbruch, und mehr denn je offenbaren sich alle Facetten zwischen der Moderne und uralten Traditionen. Zuvorkommende Menschen und herzliche Gastfreundschaft und ein Kaleidoskop an
orientalischer Architektur, Landschaften und kulturellen Elementen machen das Reisen in dem Land so spannend, - und es ist ein sicheres Reiseland.

Die live moderierte Multivision führt unter anderem entlang der Route von Shiraz nach Yazd, Isfahan, Kashan und Tehran. Reiner Harscher reist mit seinen Zuschauern in die einst prächtigste Metropole der Perser. Zwischen den monumentalen Ruinen des alten Persepolis ist die alte Pracht und der Zauber des antiken Perserreiches zu spüren. Unweit hatte man die großen Perserkönige in monumentalen Gräbern bestattet. Im Herzen Isfahans entdeckt er noch ein Stück wie aus einem Märchen aus „Tausendundeiner Nacht“. Er bummelte durch die Geschäftigkeit des Bazars, der als einer schönsten des Orients gilt. Abends ließ er Kamera und Auge schweifen über Moscheen, die zu den schönsten Werken orientalischer Architektur zählen.

Auch zeigt die spannend und modern produzierte Live-Multivision die großartigen Landschaften Vorderasiens: Die goldene Wüste, den schneebedeckten Vulkan Damavand, grüne Oasen und das karge Zagros-Gebirge. In den Dörfern am Persischen Golf verbergen Frauen ihre Gesichter der Tradition gehorchend hinter farbigen Masken.

Die Eintrittskarten sind zum Preis von € 11,-- im Vorverkauf der Stadthalle Ahlen, Telefon 0 23 82 – 2000 und bundesweit bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich.

"KARATE-Schnupperkurs" in Warendorf

20.11.2018 - 20:00 Uhr

"KARATE-Schnupperkurs" in Warendorf

Warendorf
Berufsschule (Sporthalle)
Düsternstraße

Gesundheitssport KARATE für Zielgruppe 30 plus

Fitness und Wohlbefinden bis ins hohe Alter. Ein Ziel, das sich jeder wünscht. Genau hier setzt der kostenfreie Schnupperkurs der WSU-Karate-Abteilung an. Karate als Gesundheitssport in dem Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Reaktion und Kraft im Fokus stehen; ohne Leistungsdruck. Mit dieser Ausrichtung wendet sich die WSU-Karate-Abteilung an lebenserfahrene Menschen von 30 – 80 Jahren. Wer Spaß hat, sich auf etwas Neues einzulassen, gerne in der Gruppe neue Erfahrungen sammelt und seine körperliche Fitness nachhaltig verbessern möchte, ist hier genau richtig. Jeder legt sein eigenes Ziel fest, nach eigenen Wünschen und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

An 3 Trainingsabenden (Die. 13.11., 20.11., 27.11. jeweils von 20:00 – 21:30 Uhr besteht die Möglichkeit Karate als Gesundheitssport zu erfahren, begleitet durch das Karate-Trainerteam. Eine besondere Fitness/Kondition ist nicht erforderlich. Lediglich bequeme Sportkleidung ist mitzubringen und dann heißt es – vorbeikommen, zuschauen, mitmachen und einfach mal ausprobieren.

Für Fragen und Anmeldungen steht Trainer Roland Schäfer unter 0157-85718972 oder per E-Mail wsu-karate@gmx.de gerne zur Verfügung.

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

Kabinettschau Dosensammlung "Von China bis Mexiko" in Liesborn

Foto: Museum Abtei Liesborn

18.07.2018   bis   31.12.2018

Kabinettschau Dosensammlung "Von China bis Mexiko" in Liesborn

Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

"Von China bis Mexiko"
Dosen aus der Sammlung Flor de Maria Hauck

Mit faszinierender Formvielfalt präsentiert sich die umfangreiche Dosensammlung der Sammlerin Flor de Maria Hauck, die derzeit im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist. Ob Tabatiere, Schmuckdose oder zierliche Pillendose – die Kabinett-Schau „Von China bis Mexiko. Dosen aus der Sammlung Hauck.“ zeigt gut 100 ausgewählte Exemplare. Dabei stehen die Dosen aus Edelmetall und Porzellan des 18. bis 20. Jahrhunderts im Fokus der kleinen Schau. Es gibt viel zu entdecken: ein Puderdöschen, in der noch Puderreste zu finden sind, eine Meißener Porzellan-Dose bemalt mit asiatischen Motiven oder eine spanische Silberdose mit dem Kinderporträt König Alfonsos XIII. von 1898.

Die aus verschiedenen Ländern der Welt stammenden Dosen zeugen von handwerklicher Vielfalt. So finden sich unter den Silberobjekten qualitätvolle Verzierungen mit Emaille, Tauschierungen oder auch Schmucksteinbesatz. „Zu den besonderen Stücken zählen die farbenreichen Cloisonné-Dosen aus dem asiatischen Raum“, sagt Miriam Heidemann M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin der Kabinett-Schau. Die Zellenschmelzkunst Cloisonné wird bei Emaille-Arbeiten insbesondere in China verwendet. Bei der Verzierungstechnik bilden Metalldrähte ein feines Netz auf der Oberfläche, in dessen Zwischenräume verschiedenfarbige Glasflüsse eingelassen sind. „Durch diese Technik entstehen bunte Bildmotive auf den zierlichen Metallobjekten, die dadurch natürlich ganz besonders hervorstechen“, so Heidemann.

Auch die ausgestellten Pillendosen bezeugen die Vielfalt der Verzierungstechniken. Dosen mit Reliefszenen, mit farbigen Emaille-Arbeiten oder mit Schmucksteinbesatz in den Deckeln finden sich ebenso wie schlichte Gravuren. Neben den europäischen Silberdosen stechen besonders die mexikanischen Pillendosen hervor. Diese sind aus Neusilber gefertigt und häufig mit Abalone-Plättchen im Deckel bestückt.

Unter den Silberobjekten befinden sich runde Puderdosen mit feiner Ziergravur auf dem Klappdeckel, in manchen finden sich sogar noch Puderreste. Von besonderem Charme sind Stücke ganz eigener Form, wie die barockisierenden Schmuckdosen auf Standfüßchen oder das in Form eines Schuhs gestaltete Behältnis. Ein hoher Behälter aus Sterlingsilber mit zapfenförmigem Elfenbein-Knauf zählt zu den frühen Dosen des bekannten französischen Schmuckherstellers Cartier.

Schon lange dienen aufwendig gestaltete Dosen nicht mehr nur als Aufbewahrungsbehältnis, sondern gelten als begehrte Sammlerstücke. „In den fürstlichen Sammlungen des 18. Jahrhunderts finden sich häufig Bonbonieren, Schmuckdosen und Tabatieren unter den Prunkstücken. Dabei galten die zur Aufbewahrung von Schnupftabak gebräuchlichen Dosen als modische Accessoires und gesellschaftliche Statussymbole“, erläutert Heidemann.

Bereichert wird die Kabinettschau durch Dosen aus Porzellan, die überwiegend aus dem europäischen Raum stammen. Die Erfindung des europäischen Hartporzellans fällt in das frühe 18. Jahrhundert. Die Königlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur Meissen ist die erste und bekannteste Porzellan-Manufaktur Europas. Vier Dosen aus Meißner Porzellan, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert sind in der Schau präsent. Weitere deutsche wie englische, italienische und dänische Manufakturen sind mit Dosen in farbenreichem Dekor vertreten.

Ausstellung "HORST BECKING - Ausgewählte Werke" in Ahlen

29.09.2018   bis   30.12.2018

Ausstellung "HORST BECKING - Ausgewählte Werke" in Ahlen

Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

HORST BECKING. Ausgewählte Arbeiten
29. September - 30. Dezember 2018

Horst Beckings Arbeiten, teilweise auf historischen Papieren mit alten, geheimnisvollen Handschriften und alten Bâchen sind von den zahlreichen Reisen des Künstlers in südliche und ferne Länder - insbesondere Venedig - inspiriert. Das dort besonders intensive Licht, das tiefe Blau des Wassers und der erdige Ton der Berge finden sich in seiner Farb- und Formpalette wieder; dabei bewegt sich der Künstler virtuos auf der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Ausstellung im Fritz-Winter-Haus wird sich auch den neueren Arbeiten des Künstlers widmen.

Die Ausstellung wird am Samstag, dem 29. September 2018 um 15:00 Uhr eröffnet und dauert bis zum 30. Dezember 2018. Die einführenden Worte spricht Tayfun Belgin, Direktor des Karl-Ernst-Osthaus-Museums, Hagen.

Kontakt

AUSSTELLUNG "Inside_Out" von Markus Maier in Warendorf

Foto: Kreis Warendorf

04.10.2018 - 07:00 Uhr   bis   30.11.2018 - 14:00 Uhr

AUSSTELLUNG "Inside_Out" von Markus Maier in Warendorf

Warendorf
Kreishaus

Im Kreishaus wurde die Ausstellung „Inside_Out“ des Freckenhorster Künstlers Markus Maier eröffnet. Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßte zahlreiche Gäste, die den Weg ins Kreishaus gefunden hatten, um die außergewöhnlichen Werke zu bestaunen. Der Künstler bearbeitet die Leinwand von der Rückseite, so dass durch die Poren der Leinwand eine textile Anmutung entsteht. Erst aus der Nähe betrachtet entfalten die Kunstwerke ihre volle Wirkung.

„Sie halten uns mit Ihren Werken dazu an, unsere gewohnte Perspektive zu verlassen und einmal spiegelverkehrt zu schauen. Unter dem Motto „Inside_Out“ kehren Sie das Innere Ihrer Werke buchstblich nach außen“, so der Landrat. Auch die Geschäftsführerin des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf, Silvia Fassel, sowie Laudatorin Barbara Davis würdigten die besondere Technik des Künstlers. „Jedes der Werke hängt auch immer ein wenig vom Zufall ab und wird dadurch einzigartig“, erläuterte Davis. 

Markus Maier ist seit 2012 Mitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf. Neben zahlreichen Nominierungen wurde er mit dem Sonderpreis „Der prämierte Faden“ der Burn-In-Galerie Wien und dem Kunstpreis des Landkreises Alzey-Worms ausgezeichnet. Seine Werke stellte der Künstler u.a. im Museum Relígio Telgte, im Museum Abtei Liesborn in Wadersloh, der Galerie Atelier D in Bielefeld, dem Kunstmuseum Ahlen und dem Historischen Rathaus Aalen aus.

Die Ausstellung im Kreishaus ist noch bis zum 30. November zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr, freitags von 7 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

AUSSTELLUNG Günther Simon in Warendorf

Foto: Rudolf Berger

08.10.2018 - 10:30 Uhr   bis   30.11.2018 - 18:30 Uhr

AUSSTELLUNG Günther Simon in Warendorf

Warendorf
Ebbers-Galerie
Aufzug Haltepunkt 3

In der Galerie rund um den Aufzug am Haltpunkt 3 im Modeerlebnishaus Ebbers sind nun Bilder von Günther Simon zu sehen. Geboren in Münster, ausgebildet beim Kirchenmaler Ludwig Baur in Telgte, wurde er Schriftsetzermeister, Berufschullehrer für Graphik und Englisch, Karikaturist bei den Westfälischen Nachrichten, Buchillustrator (u.a. für Erich Kästner).

Nach seiner Pensionierung nahm Günther Simon die Malerei wieder auf. Neben den „Portraits“, die jetzt im Modeerlebnishaus Ebbers gezeigt werden, bestimmten christliche Motive seine Malerei. Er stellte bei den Krippenausstellungen in Telgte aus; besonders ausdrucksstark sind seine Kreuzwege.

Die Bilder in dieser Ausstellung zeigen überwiegend Frauen.  Ihre Gesichter mit den großen Augen sind ausdruckstark, sind  traurig, vor Schreck weit aufgerissen, zeigen Interesse, Neugier, Anteilnahme.

Die großformatigen Ölbilder sind keine Portraits, sie kommen tief aus dem Innersten des Künstlers. Günther Simon:  „Frauengesichter bringen die Ausstrahlungsvielfalt besser rüber als männliche.“

Sein Leben lang habe das menschliche Gesicht sein besonderes Interesse gefunden, erklärte der Künstler seine Vorliebe für Gesichter. Er habe dabei aber keine spezielle Person vor Augen, sondern lasse sich vom Pinsel auf der Leinwand treiben: am Anfang steht keine Idee, keine Vorzeichnung. Das Ergebnis ergibt sich im Prozess. „Das Unterbewusstsein ist viel kreativer, so entstehen viel ausdruckvollere Bilder“, erläuterte er seine Malweise bei seiner letzten Vernissage. Günther Simon lebte in Siedlinghausen bei Winterberg.

Die Bilder aus seinem Nachlass können erworben werden. Rudolf Berger ist der Ansprechpartner im Modeerlebnishaus Ebbers. 

"Brisante Träume - Die Kunst der Weltausstellung" in Ahlen

13.10.2018   bis   10.02.2019

"Brisante Träume - Die Kunst der Weltausstellung" in Ahlen

Ahlen
Kunstmuseum
Museumplatz 1

Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellung
13.10.2018 - 10.02.2019
Kunstmuseum Ahlen und Marta Herford

Bilder, Skulpturen, Environments und mediale Präsentationen reflektieren die Rolle und die Botschaft der Kunst auf fünf Weltausstellungen von 1937 in Paris bis 1970 in Osaka. In diesen Großveranstaltungen vertreten die Menschen die Kultur ihrer Heimatländer und stellen ihre Visionen zur Diskussion.

Den baulichen Rahmen bilden seit 1851 spektakuläre temporäre Bauten. Die Kunst spielt hierbei eine große Rolle, da Weltaus-stellungen immer auch zum Experiment und zu einem Perspektiv-wechsel auffordern. Der Bogen spannt sich als Ausdruck des Wandels künstlerischer Ausdrucksformen vom Tafelbild  bis zum Environment. Historische Werke von Künstlern wie Robert Delaunay, Salvador Dalí, Lionel Feininger, Le Corbusier, Heinz Mack oder Jean Tinguely finden zu einer lebendigen Inszenierung zusammen. Als Kooperation zwischen dem Marta Herford und dem Kunstmuseum Ahlen wird die Schau zeitgleich mit verschiedenen Schwerpunkten gezeigt. Während die historische Inszenierung im Kunstmuseum Ahlen im Dialog mit ausgewählten Bild- und Filmdokumenten steht, wird sie im Marta Herford  durch neu entwickelte Beiträge zeitgenössischer Künstler*innen aktualisiert. Die zentralen Themenlinien der Weltausstellung zwischen Mensch, Wissenschaft und Technik werden in aktuelle Zusammenhänge gestellt.

In einer Art Zeitachse durchschreitet der Besucher im Kunstmuseum Ahlen zwei Ebenen, die in einer visuellen Inszenierung Botschaften, Themen und Stimmungen der Weltausstellungen von Paris 1937 und New York 1939 - im Erdgeschoss des Hauses -  und von Brüssel 1958, Montreal  1967 und Osaka 1970  - in den zweiten Etagen  - vor Augen führen.

AUSSTELLUNG "Marc Chagall - Der wache Träumer" in Münster

Foto: (c) Jürgen Peperhowe

13.10.2018 - 10:00 Uhr   bis   20.01.2019 - 19:26 Uhr

AUSSTELLUNG "Marc Chagall - Der wache Träumer" in Münster

Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso
Picassoplatz 1

13.10.2018 bis 20.01.2019

In der Ausstellung „Marc Chagall – Der wache Träumer“ widmet sich das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster einem der größten Träumer der Kunstgeschichte. Mit rund 120 Gemälden, kolorierten Zeichnungen und farbigen Grafiken, darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Musée Cantini in Marseille sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privatbesitz, taucht die Ausstellung tief in Chagalls fantastische Traumwelt ein und spürt zugleich seinen Inspirationsquellen in der realen Welt nach.

„Die Bilder von Marc Chagall haben Weltgeltung. Ich freue mich, dass die Sparkassen in Westfalen-Lippe in diesem Jahr dazu beigetragen haben, diese hochkarätige Ausstellung in die Region zu holen.“, so Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe. „Es zeigt, dass international renommierte Kreise aus Kunst und Kultur dem Picasso-Museum hohe Anerkennung und Vertrauen schenken. Die Sparkassen in Westfalen-Lippe sind stolz darauf, das Museum federführend errichtet zu haben.“

„Marc Chagall hat sich zeitlebens gegen das ihm verliehene Etikett des Träumers und wirklichkeitsfernen Fantasten gewehrt“, so Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Die Ausstellung nimmt ihn beim Wort und geht den Quellen seiner Bildwelt auf den Grund.“ Die Spurensuche führt den Ausstellungsbesucher in das kulturelle Milieu des jüdischen Schtetl im weißrussischen Witebsk, in dem Chagall aufgewachsen ist. Viele der im Picasso-Museum ausgestellten Bilder finden hier ihren Ursprung. Auch seine jiddische Muttersprache mit ihren Sprachbildern und Redensarten prägte das Bilddenken des Künstlers.

Chagalls Glaube spielte eine weitere zentrale Rolle für seine Kunst. Er gehörte dem Chassidismus an, einer jüdischen Erweckungsbewegung. Sie besagt, Gott ist in allem, auch im kleinsten und banalsten Detail des Alltags. Bei Chagall herrscht keine Trennung zwischen Weltlichem und Profanem, die Bibel ist ein weltliches Werk voller Tragik, der Alltag hingegen kann religiös und von Wundern geprägt sein.

Inspiration fand Chagall auch in der Ikonenkunst. Die Ausstellung illustriert mit sieben Ikonen des 17. bis 19 Jahrhunderts aus dem Ikonen-Museum Recklinghausen, dem größten Ikonen-Museum Westeuropas, welchen Einfluss sie auf Chagalls Kunst ausübten.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 10-18 Uhr, Freitag: 10-20 Uhr

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

20.10.2018   bis   24.03.2019

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

»Vergessen Sie uns nicht.«
Die Malerin Julie Wolfthorn
(Thorn 1864 –1944 Theresienstadt)

 Ausstellung 20. Oktober 2018 bis 24. März 2019

Mit dieser Ausstellung möchte das Westpreußische Landesmuseum anlässlich des 75. Todestages Julie Wolfthorns das Leben und Werk der Künstlerin würdigen. Die Ausstellung präsentiert die Vielseitigkeit Wolfthorns anhand von Gemälden und grafischen Arbeiten, darunter vor allem Portraits und Landschaftsansichten.

Infos

Ausstellung "Querschlag" in Greven

Foto:Georg Brinkmann

26.10.2018   bis   31.12.2018

Ausstellung "Querschlag" in Greven

Greven
Münster-Osnabrück
International Airport

Bis Ende Dezember präsentiert die Künstlerin und Kunstdozentin Anonciata Braun-Brinkmann einige ihrer Kunstwerke in der Airliner-Galerie am Flughafen Münster/Osnabrück.

Es ist ein „Querschlag“ durch die Jahre ihrer Arbeit. So findet man neben Holzinstallationen in floraler Hochglanz-Optik bunte Straßenszenen mit Acryl auf Leinwand gemalt. Viele ihrer Werke sind von satten Farben und einer gewissen Leichtigkeit gekennzeichnet. Die gebürtige Grevenerin lebt und arbeitet seit vielen Jahren in der Nachbarstadt Emsdetten. ,,Am liebsten mag ich die kräftigen Farben, da sie Lebensfreude ausstrahlen und jedem Raum etwas Fröhliches verleihen. Es muss auch nicht immer eindimensional sein, ein Bild kann auch mal etwas Aufgesetztes haben. In der Kunst darf man mit den Materialien spielen.“ Neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Künstlerin arbeitet Anonciata Braun-Brinkmann als Kunstdozentin vornehmlich im Jugendbereich. Besonders eng kooperiert sie mit dem Kinder- und Jugend-Verein Dampfross e. V. aus Borghorst. ,,Kindern und Jugendlichen die Kunst näher zu bringen, ihnen Techniken beizubringen, mitzuerleben, wie sie ihrer Phantasie Flügel verleihen und ihren Horizont erweitern, das macht richtig Spaß. Darum arbeite ich gerne mit den jungen Leuten an Schulen zusammen. Immerhin sind das die Kunstschaffenden von morgen.“

28.10.2018   bis   06.01.2019

Ausstellung "Basilius Kleinhans - Bronzen" in Beckum

Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Basilius Kleinhans - Bronzen
28. Oktober 2018 – 6. Januar 2019

Am Sonntag, den 28. Oktober 2018 wird im Stadtmuseum Beckum eine neue Sonderausstellung eröffnet. Das Museum präsentiert in einer breit gefächerten Übersicht den in Günzburg und Sendenhorst lebenden Bildhauer Basilius Kleinhans.

„Meine Arbeiten kreisen um Himmel und Erde als gedanklicher Raum“.

So umschreibt der 1968 in Beckum geborene Bronzebildner seine Arbeiten, die in vereinfachter und damit umso eindringlicher Weise religiöse und mythologische Themen zum Inhalt haben: Boote, Häuser, Sonne und ihre Strahlen, Tore, Schalen, der Nacht- oder der Sternenhimmel. Seine bevorzugten Materialen sind neben der Bronze auch Stein und Gold.

Ursprüngliches und Archaisches vermischt sich hierbei mit dem immerwährenden Wechsel vom Werden und Vergehen.

Die Ausstellung wird gefördert von der Volksbank Beckum-Lippstadt.

FOTO-AUSSTELLUNG in Freckenhorst

30.10.2018   bis   19.12.2018

FOTO-AUSSTELLUNG in Freckenhorst

Warendorf-Freckenhorst
Kath. Landvolkshochschule "Schorlemer Alst"
Am Hagen 1

30. Oktober - 19. Dezember 2018

Mehrere Mitglieder des Deutschen Verbandes für Fotografie e. V. (DVF) zeigen vom 30. Oktober bis zum 19. Dezember 2018 fotografische Ansichten zum Thema „Stille“ in der LVHS Freckenhorst. Auf die Frage: „Was ist Stille?“ hat jeder eine ganz eigene, sehr persönliche Antwort. Der eine empfindet die Anwesenheit von Stille als beglückend – endlich; der andere findet sie eher bedrückend, schwierig, sie zu ertragen. Die teilnehmenden Fotografinnen und Fotografen haben sich auf sehr persönliche Weise dem Thema genähert und zeigen ihre Sichtweise von Stille, die ein breites Spektrum auf das Thema zeigt und auch noch viel Interpretationsspielraum offen lässt. Die ausgestellten Fotografien laden die Betrachter ein, sich in die Stille mitnehmen zu lassen, im Augenblick zu verweilen und mit den eigenen Augen auf die persönlichen Antworten der Fotografen auf die Frage „Was ist Stille“ zu blicken, um die eigenen Antworten zu finden…

Der Verband, der 1908 in Berlin gegründet wurde, steht als Synonym für die deutsche Amateurfotografie. Als eingetragener Verein ist es das Ziel des DVF, die Fotografie zu fördern durch Wettbewerbe und Ausstellungen wie die aktuelle in der LVHS Freckenhorst. In Workshops, Seminaren, Fotoexkursionen oder überregionalen Arbeitstreffen bilden sich die Fotografen technisch und künstlerisch weiter und profitieren vom Miteinander.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 30. Oktober 2018 um 19.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Eröffnung wird musikalisch am Klavier von Uta-Maria Gennert-Stöcker begleitet. Die Ausstellung ist montags bis samstags von 10.00 – 19.00 h und sonn- und feiertags von 10.00 bis 14.00 h geöffnet. Der Eintritt ist frei.

AUSSTELLUNG Angelika Schlüter: "Die Würde der Anna. Porträt einer außergewöhnlichen Frau." in Stromberg

Foto: (c) Angelika Schlüter

03.11.2018 - 10:41 Uhr   bis   02.12.2018 - 10:42 Uhr

AUSSTELLUNG Angelika Schlüter: "Die Würde der Anna. Porträt einer außergewöhnlichen Frau." in Stromberg

Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

Ausstellung im Gartenhaus - Eine Ausstellungsinstallation zum gleichnamigen Hörspiel. 

Mit ihrer Ausstellung „Die Würde der Anna“ setzt die Künstlerin Angelika Schlüter ihrer eigenen Urgroßmutter ein Denkmal, ohne dabei die gesamtgesellschaftlichen Bezüge aus den Augen zu verlieren. Fotocollagen, persönliche Erinnerungsstücke und nicht zuletzt auditive Einspieler werden in eine multimediale Installation überführt. Das mühsame Leben älterer Generationen wird so am Schicksal einer einzelnen Figur nahbar. Nahrungsknappheit, familiäre Tragödien und Kriegserlebnisse gehören ebenso dazu wie die vergnüglichen Erlebnisse einer ländlichen Kindheit und Jugend.

Am 29. November ist Angelika Schlüter dann zu Gast und bereichert die Gartenhausausstellung um 19.30 Uhr mit einer Lesung. Das Porträt der Anna wird dabei sicherlich an zusätzlicher Tiefe gewinnen.

Ausstellung "HEXENVERFOLGUNG" in Ahlen

05.11.2018   bis   25.11.2018

Ausstellung "HEXENVERFOLGUNG" in Ahlen

05. - 25. November 2018

Mit der Eröffnung einer Doppelausstellung gedenkt die Stadt Ahlen drei Wochen lang der Opfer sogenannter Hexenprozesse. In früher Neuzeit erlitten auch in Ahlen Frauen und Männer großes Unrecht, die als Hexen oder Zauberer diffamiert und ermordet wurden. Im Heimatmuseum und in der Bartholomäuskirche sind Zeugnisse dieses dunklen Kapitels der jüngeren Geschichte ausgestellt. Erinnert wird auch an mutige Persönlichkeiten, die sich dem Terror entgegenstellten und um Aufklärung bemüht waren. Ausstellung und Vorträge thematisieren, auf welche Weise heute andersdenkende und andersseiende Menschen der Hetze und Verfolgung ausgesetzt sind. „Den Opfern der Hexenverfolgung soll späte Gerechtigkeit zuteilwerden“, beschreibt Kulturfachbereichsleiter Christoph Wessels die Absicht der Veranstaltungsreihe. Angehörige des Initiativkreises, der die Veranstaltungsreihe vorbereitet, haben jetzt im Heimatmuseum mit dem Aufbau der Ausstellung begonnen.

Der Rat der Stadt Ahlen hatte im Dezember 2017 beschlossen, die in der Zeit der Hexen- und Zaubererverfolgung während des 16. und 17. Jahrhunderts gequälten und ermordeten Menschen zu rehabilitieren. Vorausgegangen war ein Bürgerantrag, der maßgeblich von dem früheren Pfarrer Hartmut Hegeler vorbereitet worden war. Hegeler, der als einer der wenigen profilierten Forscher auf dem Gebiet der Hexenverfolgung gilt, wird den Eröffnungsvortrag halten.

Die Veranstaltungsreihe, die Bürgermeister Dr. Alexander Berger am 5. November um 19:30 Uhr im Heimatmuseum eröffnet, will den Beschluss des Rates „mit Inhalten und Leben füllen“, so Christoph Wessels. Es handele sich um ein ernstes Thema, mit dem es sich auch heute noch zu beschäftigen lohne. Kulturamtsmitarbeiterin Gabriele Moser-Olthoff wird auf Anfrage vormittags Schulklassen durch die Ausstellung führen. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können mit ihr Termine unter Tel. 02382 59290 (moser-olthoffg@stadt.ahlen.de) vereinbaren. Das Heimatmuseum wird jeweils sonntags von 15 bis 17 Uhr die Ausstellung zeigen.

Ausstellung "JÜRGEN TODT" in Warendorf

09.11.2018   bis   13.01.2019

Ausstellung "JÜRGEN TODT" in Warendorf

Warendorf
Dezentrales Stadtmuseum
Historisches Rathaus
Markt 1

JÜRGEN TODT
Skulpturen - Reliefs - Kreuze

09. November 2018 - 13. Januar 2019

Jürgen Todt (*1946) gestaltet seit 30 Jahren Skulpturen und Reliefs aus gefundenen oder industriell gefertigten Materialien. In den letzten Jahren nimmt die Auseinandersetzung mit dem Kreuzsymbol eine zentrale Stellung in seiner Arbeit ein.

Ausstellung des Kunstkreis Warendorf in Kooperation mit der Stadt Warendorf.

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 15.00 - 17.00 Uhr Sa., So. und feiertags 14.00 - 17.00 Uhr

Eintritt frei !

09.11.2018 - 19:00 Uhr   bis   16.12.2018 - 18:00 Uhr

AUSSTELLUNG "ZEIT_los" in Clarholz

Herzebrock-Clarholz
Galerie der Gruppe 13
Haus Samson
An der dicken Linde 3

09. November - 16. Dezember 2018

"ZEIT_los" - Die Jubiläumsausstellung der Oelder Künstler des VOK in der Galerie im Haus Samson

Die Ausstellung zum 20jährigen Bestehen des VOK geht auf Reisen und ist ab dem 9. November in den Räumen des Kunstvereins Gruppe 13 zu sehen. Eröffnung ist am Freitag um 19 Uhr mit den Künstlern. Wer also die Ausstellung in der Greenbox in Oelde verpasst hat, hat nun nochmal die Gelegenheit, die Bilder und Skulpturen der Künstler in den historischen Räumen des Hauses Samson zu betrachten.

Geöffnet ist Mittwoch, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei!

78. KRIPPENAUSSTELLUNG in Telgte

10.11.2018   bis   27.01.2019

78. KRIPPENAUSSTELLUNG in Telgte

Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1-2

10. November 2018 - 27. Januar 2018

78. Krippenausstellung "Zur Krippe her kommet..."

Die Ausstellung wartet wieder mit einigen Besonderheiten auf: Erstmalig haben wir einem Künstler besondere Aufmerksamkeit gewidmet. In diesem Jahr ist dies der polnische Volkskünstler Roman Sledz. Anlässlich seines 70. Geburtstages hat es im Sommer eine Wanderausstellung durch Polen und Deutschland gegeben; die letzte Station dieser Ausstellung ist nun die Telgter Krippenausstellung.

Ein Werk dieses manieristischen Schnitzers ist das Plakatmotiv. Erstmalig sind in der Krippenausstellung auch mehrere Künstler der Bildhauerinnung Baden-Württemberg vertreten - der einzigen Bildhauerinnung, die es in Deutschland noch gibt. Schließlich werden in der Ausstellung wieder viele kreative Krippendarstellungen geboten, von der Recyclingkrippe bis zur filogranen Papierarbeit der fast neunzigjährigen Künstlerin Erika Spiegel.

Es lohnt sich sehr, die neue Krippenausstellung anzusehen. Sie ist lebendig und innovativ.

Infos

Ausstellung "100 Jahre Ende des 1. Weltkriegs" in Warendorf

12.11.2018   bis   07.12.2018

Ausstellung "100 Jahre Ende des 1. Weltkriegs" in Warendorf

Warendorf
Volkshochschule Warendorf
Altes Lehrerseminar
Freckenhorster Straße 43

"100 Jahre Ende des 1. Weltkriegs: Das Gedenken. National - Lokal - Individuell"

12. November - 07. Dezember 2018

Das Projekt ist Teil der Werkgruppen von Dieter Blase, die sich mit dem Bedeutungs- und Funktionswandel historischer Orte in Europa auseinandersetzen. Dabei ist die Wahrnehmung der Orte Teil der künstlerischen Auseinandersetzung. Erich Maria Remarque setzte dem rezitierten deutschen Heeresbericht vom Oktober 1918 „Im Westen nichts Neues ...“ seine textlichen Eindrücke entgegen, die Fotografien konfrontieren den Heeresbericht mit einer „Ikonografie des Gedenkens“. Mit Blick auf die politische Gegenwart erweitert der Photograph seinen Bilddiskurs um die unterschiedlichen Formen und Ausprägungen der europäischen Erinnerungskultur. 

In seiner neusachlichen Bildarbeit widmet Dieter Blase sich den zahlreichen Gedenkorten und Denkmälern des Ersten Weltkriegs (1914-1918), die bis heute in Frankreich, Belgien, Großbritannien und Deutschland überdauert haben. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen erkunden nüchtern und nuancenreich die steinernen Memorialskulpturen, um all die Ungereimtheiten und Widersprüche aufzuzeigen, die für die Folgegeneration mit einer mal national, mal lokal und individuell ausgerichteten Gedenkkultur verbunden sind. In Gegenüberstellung mit literarischen Quellen – u.a. von Erich Maria Remarque, Ernst Jünger, Friedrich Schiller, Albert Schweitzer und Wilhelm von Humboldt – wird das dynamische Ringen um „Das Gedenken“ für den Besucher der Ausstellung fassbar. Nach 100 Jahren stellt sich die Frage nach einer passenden Erinnerungskultur für den Ersten Weltkrieg mehr denn je.

Ausstellung >Die Auflage zwischen Anlage und Ablage< in Ahlen

17.11.2018   bis   02.12.2018

Ausstellung >Die Auflage zwischen Anlage und Ablage< in Ahlen

Ahlen
KunstVerein Ahlen e.V.
Königstraße 7

>Die Auflage zwischen Anlage und Ablage<
- Jahresgaben von vier Kunstvereinen aus der Region -

17. November - 02. Dezember 2018

  • Silvia Fassel - Kreiskunstverein Beckum-Warendorf
  • Stephan Kube - Kunstverein Greven
  • Ruppe Koselleck - KunstVerein Ahlen
  • Jutta Meyer zu Riemsloh - -Kunstverein Münsterland

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