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Markus Bußmann
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Donnerstag, 11.8.

09.08.2022   bis   14.08.2022


"Sommer-Film-Festival"


Ennigerloh
Alte Brennerei Schwake
Liebfrauenstraße 6

21. Juli - 14. August 2022

Zurück aus der Sommerpause lädt das Kino der Alten Brennerei zum jährlichen Sommer-Film-Festival ein. Im Rahmen des Festivals versprechen 23 ausgesuchte Filme dreieinhalb Wochen lang täglich außer montags eine gute Mischung aus Dokumentationen, Kinderkino, Musik, Reisen und Spielfilmen. Zum Auftakt am Donnerstagabend gibt es für alle Besucher einen Sektempfang im Foyer.

Für den Einlass ins Kino gibt es aktuell keine Einschränkungen.

Infos + Tickets

Foto: VHS Ahlen

11.08.2022 - 09:00 Uhr


"Grundkurs - Schlank und Vital"


Sendenhorst
Kommunalforum
Weststraße 9-11
Eingang Kühl

Die Jutta-Overbeck-Methode beruht auf dem Prinzip der Informationsvermittlung nach den neuesten Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Das 10-wöchige Ernährungsprogramm ist ein lang bewährtes Schulungskonzept, mit dem die Teilnehmer*innen lernen, ihre Essgewohnheiten zu hinterfragen, den individuellen Kalorienbedarf zu ermitteln, um daraufhin ihre Ernährung sinnvoll umzustellen. Jutta Overbeck legt großen Wert auf Aufklärung. Deshalb erstaunt sie ihre Teilnehmer*innen im Laufe des Kurses immer wieder mit neuen Ernährungstatsachen und räumt mit alten Vorurteilen auf. Jede Unterrichtsstunde konzentriert sich auf einen Bereich unserer Ernährung; besprochen werden z.B. Ballaststoffe, Zucker, Fett, der Wasserhaushalt des Menschen, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, die Diätfalle usw.

Keine Ermäßigung möglich. Der Kurs findet auch in den Herbstferien statt. Die Dozentin ist ausgebildete Diätassistentin.

Anmeldung

11.08.2022 - 14:00 Uhr


"Trödelmarkt und Kinderflohmarkt Pütt-Tage"


Beckum
Antoniusschule
Antoniusstraße 5

Während der Pütt-Tage vom 2. bis 4. September wird es auch den großen Kinderflohmarkt und den Trödelmarkt geben. Der Kinderflohmarkt wird am Samstag und Sonntag zwischen 9 und 16 Uhr mit rund 200 Ständen an gewohnter Stelle in der Hühlstraße und am Nordwall zu finden sein. Das Großereignis ist als Mekka für kleine Schnäppchenjägerinnen und -jäger zu einer Kultveranstaltung in der Region geworden. Das Angebot reicht von Spielzeug über Babyausstattung bis zu Bekleidung. Die Teilnahme am Kinderflohmarkt ist kostenlos. Verkauft werden dürfen ausschließlich Kinderspielsachen und Kinderbekleidung sowie Gebrauchsgegenstände für Kinder. Die Standgröße beträgt 3 Meter. Die Reservierung eines bestimmten Standortes ist leider nicht möglich.

Der Erwachsenen-Trödelmarkt in der Wilhelmstraße beginnt am Samstag und Sonntag ebenfalls um 9 Uhr. Ein Standplatz mit 3 Metern kostet 10 Euro pro Tag. Auch dieses Mal sind auf der Wilhelmstraße Pavillons zum Schutz vor Wetterkapriolen erlaubt. Der Verkauf von Neuware ist nicht gestattet.

  • Anmeldungen für beide Märkte werden ausschließlich heute von 14 bis 19 Uhr in der Aula der Antoniusschule entgegengenommen.

Anmeldungen per Telefon und E-Mail sind nicht möglich. An den Veranstaltungstagen werden ab 8 Uhr vor Ort freie Standplätze vergeben. Der Aufbau der Stände beginnt jeweils um 7 Uhr. Die Stände müssen bis 8 Uhr bezogen sein. Bis dahin nicht bezogene Stände werden weiter vergeben. Professionelle Händlerinnen und Händler sind nicht erwünscht. Vor Ort behält sich das Veranstalterteam vor, Kontrollen im Hinblick auf das Sortiment vorzunehmen. Die Verkaufsstände sind nach Ende des Kinderflohmarktes und des Trödelmarktes sauber zu verlassen, und alle nicht verkauften Gegenstände müssen wieder mitgenommen werden.

Grafik: Burgbühne

11.08.2022 - 20:00 Uhr


"Artus und die Ritter der Tafelrunde"


Oelde-Stromberg
Burgbühne
Burgstraße 5

Artus, Knappe seines Stiefbruders, des Ritters Kay, zieht das Schwert Excalibur aus dem Stein, wird zum jüngsten König von Camelot, vereint die verfeindeten Fürsten Englands an der legendären Tafelrunde und heiratet die von ihm heiß und innig geliebte Guinevere. Ein ziemlich beeindruckendes Heldenepos, das schnell erzählt wäre, würde es nicht auf der Bruchkante einer sich rasant verändernden Welt spielen. Zauberer und Ritter, die weisen Frauen vom See, Lancelot und Mordred, ein neu aufkommender Glaube und allerlei Gesindel machen Artus und die Seinen zum Spielball ihrer Intrigen und plötzlich steht der junge König mitten im epischen Kampf von Gut und Böse. Doch was ist das Gute, was das Böse? Wofür lebt der Mensch und müht sich ein Leben lang?

Die Burgbühne Stromberg erzählt inspiriert durch die Sage von „Artus und den Rittern der Tafelrunde“ Geschichten von mittelalterlichen Ritterschlachten und zarten Romanzen, von Liebe, Zank, Zauberei und Eifersucht, die die Vergangen­heit und Gegenwart, die Vorzeit und die Zukunft durchdringen.

Infos + Tickets

26.03.2022   bis   01.11.2022


Hamm: "PLAYMOBIL | CITY ACTION & MAGIC LIGHTS"


Hamm
Maximilianpark
Alter Grenzweg 2

26. März - 01. November 2022

2022 feiert der Maximilianpark Hamm gleich zwei PLAYMOBIL-Weltpremieren: Diorama Artist Oliver Schaffer erstellt für die komplett neue PLAYMOBIL-Ausstellung atemberaubende Schaulandschaften aus tausenden Figuren. CITY ACTION bedeutet rasantes Stadtleben u.a. mit Hochhäusern, Einsatzwagen, Airport, Cargo-Hafen, Zirkus und Reitturnier. Der Clou dabei: Besucher*innen gehen über zwei Sky-Walks über die Inszenierung und sind damit mitten im Geschehen – das wird GROSSARTIG! Fantastische Projektionen, choreografierte Lichter und mitreißende Musik verschmelzen in MAGIC LIGHTS zu einer einzigartigen PLAYMOBIL-Sinfonie. Das immersive Erlebnis für Augen und Ohren ist erstmalig exklusiv im Maximilianpark Hamm zu sehen und wird ein Fest für alle PLAYMOBIL-Fans!

Die große PLAYMOBIL-Familienausstellung im Maxipark startet ist täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, Samstag, Sonntag, in den Ferien und an Feiertagen öffnet die Ausstellung bereits um 10.00 Uhr. Der Sondereintritt beträgt pro Person 3 € + Parkeintritt.

Infos + Tickets

05.05.2022   bis   28.08.2022


Telgte: "Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße

"Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland"
5. Mai bis 28. August 2022

„Es ist für uns eine sehr große Ehre, dass die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Aydan Özoğuz, und die frühere Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die Schirmherrschaft für diese Ausstellung übernommen haben.“ (Museumsleiterin Dr. Anja Schöne)

Am 5. Mai wird in Telgte im Museum Relígio ein außergewöhnliches Ausstellungsprojekt eröffnet: „Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland“.

In Deutschland leben rund 5,5 Millionen Menschen mit muslimischer Religionszugehörigkeit; knapp ein Drittel von ihnen in Nordrhein-Westfalen. Viele von ihnen sind seit mehreren Generationen in Deutschland, andere kamen erst in den letzten Jahren. Manche haben sich bewusst für ein (Arbeits-) leben in Deutschland entschieden, andere sind aus der Not heraus als Geflüchtete gekommen. Die Vielfalt der Lebensentwürfe ließe sich beliebig erweitern. Hinzu kommen unterschiedliche Glaubensrichtungen innerhalb des Islams und verschiedene Kontinente, aus denen die Zuwanderung erfolgte. Diese Vielfalt möchte die Ausstellung sichtbar machen.

Ziel dieser Ausstellung ist es, muslimische Religionsangehörige selbst zu Wort kommen zu lassen. Dieser wichtige Perspektivwechsel ermöglicht einen Dialog auf Augenhöhe, weg von Stereotypen und Vorurteilen, die aus Unkenntnis resultieren. Im Mittelpunkt stehen daher zwölf Muslim:innen, vom sogenannten Gastarbeiter aus Ahlen bis zur aus Syrien Geflüchteten. Sie geben in Interviews Einblicke in ihre Religion, in Wünsche und Hoffnungen.

In einem Dialog von historischen und zeitgenössischen Objekten mit den Interviewsequenzen entwickelt die Ausstellung ein facettenreiches Bild der in Deutschland gelebten muslimischen religiösen Praxis. Kritische Debatten werden in einer eigenen Erzählspur aufgegriffen. Eine ausführliche Timeline mit überraschenden Daten und Fakten ist eine Einladung, den vermeintlichen Gegensatz von Orient und Okzident an einer Fülle unterschiedlicher Beispiele zu relativieren. Ein eigener Ausstellungsbereich präsentiert persönliche Gegenstände der Interviewten, die für ihre Lebenswelten und Identitäten stehen, weit über ihre Religiosität hinaus.

Neben der Beteiligung von Menschen muslimischen Glaubens, möchte das Museum Relígio auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte als Museumsgäste gewinnen. Daher wurde eine WebApp mit einer interreligiösen Führung zur Dauerausstellung entwickelt, die in türkischer und arabischer Sprache zu hören ist. Diese steht auch nach der Sonderausstellung weiter zur Verfügung.

Die Objekte in der Ausstellung sind Leihgaben ethnologischer Museen aus Bremen, Hamburg und Stuttgart. Wertvolle Koranausgaben und die Erstausgabe von Goethes West-östlichem Divan stammen aus der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Seltene Objekte zur Pilgerfahrt nach Mekka wurden vom Internationalen Islamische Stiftungswerk – Bildung und Kultur (IISW) zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellungsgestaltung hat sich bewusst entschieden, die Ausstellung als farbenfrohes, bildreiches Happening zu inszenieren, in dem kritische Perspektiven nicht außen vorbleiben, aber auch nicht dominieren. Sie möchte eine einladende, offen gestimmte Atmosphäre erzeugen. Ein spannendes Begleitprogramm rundet das Projekt ab.

Foto: Jäger/Hoppe

23.05.2022   bis   31.12.2022


Telgte: "Zauberwesen in der Altstadt"


Die auf Sylt lebende Malerin Christina Thrän hat die schmalen Türen der historischen Traufgänge zwischen den historischen Fachwerkhäusern in eine bunte Phantasiewelt verwandelt.

Bisher wurden die schmalen Traufgang-Türen zwischen den Fachwerkhäusern in der Telgter Altstadt oft übersehen, doch das hat sich nun geändert. Immer wieder bleiben Menschen vor ihnen stehen und zücken ihre Handys, um Fotos zu machen. Denn seit einigen Tagen sind dort die Zauberwesen der Malerin Christina Thrän aufgebracht.

Mal sind die Motive direkt aufs alte Holz gemalt, andere hat Thrän zunächst auf Bütten aquarelliert und danach auf Plexiglas reproduziert. Insgesamt 26 Motive gehören zur Ausstellung „Verzauberte Zwischenräume“, die mit einigen Überraschungs-Aktionen, Dekoration aus dem Böttcherhus und einem Info-Flyer am 26. Mai (Himmelfahrt) offiziell eröffnet wird.

Auf einem einstündigen Rundgang kann man all die märchenhaften Figuren entdecken. Die Info-Broschüre samt Straßenkarte und Verortung der Bilder ist online unter www.telgte.de  abrufbar. Außerdem liegt sie an verschiedenen Stellen in der Stadt aus – unter anderem auch bei Tourismus + Kultur (Kapellenstraße 2).

Die Idee, die unscheinbaren Türen quasi als „Leinwand“ zu nutzen, war Simone Thieringer von Tourismus + Kultur bei einem Rundgang mit der Telgter Geschäftsinhaberin und Initiatorin Sibylle Böttcher durch die Altstadt gekommen. Dort fiel ihnen auf, wie viele Traufgassen es in Telgte gibt. Diese Zwischenräume dienten einst zur Ableitung des Regenwassers und verringerten das Brandrisiko durch Überspringen der Flammen benachbarter Häuser.

Die Künstlerin Thrän war sofort begeistert von dem Projekt, das finanziell von Sibylle Böttcher unterstützt und von Tourismus + Kultur beworben wird. Ihr Fazit: „Abstand und Raum sind nicht nur zwischen den historischen Fachwerkhäusern für deren Erhalt wichtig, manchmal dienen Zwischenräume auch dem Gedeihen von Gemeinschaft und Liebe.“ 

Foto: (c) LWL/Steinweg

15.06.2022 - 18:38 Uhr   bis   15.10.2023 - 18:42 Uhr


Das Klima - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft


Münster
LWL-Museum für Naturkunde

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt vom 15. Juni 2022 bis zum 15. Oktober 2023 die Sonderausstellung "Das Klima". Auf rund 1.000 Quadratmetern können Besucher:innen in das Klima der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reisen. Sie erleben das Klimasystem der Erde, erkunden das sich seit Anbeginn der Zeit wandelnde Klima und tauchen ein in die Welt der Klimaforschung.

16.06.2022 - 18:23 Uhr   bis   15.09.2022 - 18:24 Uhr


"Das Pferd in der Antike"


Münster
Westfälisches Pferdemuseum im Allwetterzoo

16. Juni bis 18. September 2022.

Seit Jahrtausenden ist die Geschichte von Pferd und Mensch eng miteinander verknüpft. Bereits in der Antike hatte das Pferd einen besonderen Stellenwert: Es diente nicht nur als Reit- und Zugtier sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich, sondern war auch Rohstoffquelle und Statussymbol; darüber hinaus spielte das Pferd in der Religion eine wichtige Rolle. Zahlreiche Pferdedarstellungen auf Vasen, Münzen und Steinreliefs sowie Pferdeskulpturen aus Bronze belegen die große Verehrung und Wertschätzung in der damaligen Gesellschaft – und die innige Beziehung der Menschen zu ihren Pferden.

Um auf diese außergewöhnliche Bedeutung des Pferdes in der Antike aufmerksam zu machen, haben sich das Archäologische Museum der Universität Münster und das Westfälische Pferdemuseum zusammengetan und gemeinsam eine Ausstellung unter dem Titel „Das Pferd in der Antike – Von Troja bis Olympia“ erarbeitet. Die große Sonderschau, die vom 16. Juni bis zum 18. September 2022 im Westfälischen Pferdemuseum gezeigt wird, beleuchtet anschaulich die verschiedenen kulturgeschichtlichen Aspekte des Pferdes in der griechisch-römischen Antike: Sie spannt einen Bogen von der Pferdehaltung und -zucht über den Einsatz im Sport und im Krieg bis hin zur Rolle des Pferdes in der Mythologie.

19.06.2022   bis   16.10.2022


Ahlen: "FRAGILE. Alles aus Glas."


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

FRAGILE. Alles aus Glas.
Grenzfälle des Skulpturalen

19. Juni – 16. Oktober 2022

Glas – transparent, lichtdurchlässig und scheinbar immateriell, in gleichem Maß fragil, viskos, kristallin und hart, ein Stoff, der ebenso schwer wiegt wie schwerelos erscheint, fasziniert seit seiner Entdeckung. Bestens geeignet für metaphorische Aufladungen und geistig-spirituelle Auslegungen hat sich Glas als Medium und Werkstoff der Kunst insbesondere der Bildhauerei etabliert. Seine Verwendung war bis ins 20.Jahrhundert hinein nicht zuletzt durch komplexe Herstellungsverfahren und der notwendigen Bindung an Werkstätten erschwert. Allein die Baukunst verschaffte dem Material im Kunstgeschehen eine über Jahrhunderte kontinuierliche Präsenz.

Im 20. und vor allem im 21. Jahrhundert haben sich Künstlerinnen und Künstler intensiv mit dem Werkstoff auseinandergesetzt und dabei die besonderen erzählerischen Qualitäten von Glas entdeckt. In dem verführerischen Material liegen gegensätzliche Eigenschaften und ambivalente Wirkungen nah beieinander. Künstler*innen thematisieren auf diffizile Weise Aspekte unserer menschlichen Existenz, auch politische und psychologische Fragen spielen eine Rolle. Die Ausstellung im Kunstmuseum Ahlen entstand in Kooperation mit den Städtischen Museen in Heilbronn. Sie fokussiert den Grenzbereich des Skulpturalen mit einer Auswahl herausragender künstlerischer Arbeiten, die, nach einem historischen Auftakt, von den 1960er Jahren bis in die Gegenwartskunst reichen.

Infos

Bild:
Erich Buchholz, Ohne Titel, 1922/23, Glasprismen, Stiftung für Konkrete Kunst und Design, Ingolstadt, Foto: Wilfried Petzi

Foto: (c) LWL/Ahlbrand-Dornseif

19.06.2022 - 15:00 Uhr   bis   11.09.2022 - 18:18 Uhr


"Wir sind Rincklake. Portraitmalerei im Selfizeitalter" in Oelde


Kulturgut Haus Nottbeck und Haus Harkotten-von Korff

Die Sonderausstellung „wir_sind_rincklake. Porträtmalerei im Selfiezeitalter“, ist vom 19.6. bis zum 11.9.2022 im Museum Abtei Liesborn, Herrenhaus Harkotten-von-Korff und im Museum für Westfälische Literatur zu sehen. Veranstaltungseröffnung ist am 19. Juni um 15.00 Uhr.

Der in Münster ansässige Maler Rincklake prägte um 1800 wie kein anderer die Bildniskunst der Region. Als Auftragsmaler für den Adel und das gehobene Bürgertum war er außerordentlich erfolgreich.

Foto: Gemeinde Everswinkel

24.06.2022   bis   31.08.2022


Everswinkel: "Sommersuhle 2022"


24. Juni - 31. August 2022

Passend zum Start der Sommerferien lädt die Everswinkeler „Sommersuhle“ zum zweiten Mal zum Buddeln, Schaufeln, Sonnen und Spielen auf demnMagnusplatz ein. Wie im letzten Jahr wird der 5 mal 10 Meter große Sandkasten wieder direkt im Ortskern zu finden bzw. nicht zu übersehen sein.

„Die Resonanz im vergangenen Jahr war klasse. Die Sommersuhle hat sich schon nach einmaliger Durchführung etabliert – hier hat sich die Beteiligung im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzeptes ausgezahlt.“, freut sich Bürgermeister Sebastian Seidel.
Für Kinder bietet der temporäre Sandkasten mit kleinem Spielgerät und sonstigem Spielzeug eine Alternative zu den bekannten Spielplätzen in der Umgebung. Programmpunkte wie z.B. ein Puppentheater, organisiert durch den Kulturkreis, das Azubi-Onboarding der IGSE und ein kleines Gastronomieangebot befinden sich noch in der engeren Planung und Absprache.

 

Foto: (c)_LWL-Museum_für_Naturkunde_Bernd_Tenbergen_2022

24.06.2022 - 18:00 Uhr   bis   02.10.2022 - 11:54 Uhr


Sonderausstellung „Mit Merkbuch, Denkschrift, Kamera: Zwei Pioniere des Naturschutzes in Preußen" in Warendorf


Warendorf
Westpreussisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

24.06.2022 bis 02.10.2022

Im Zentrum der neuen Sonderausstellung „Mit Merkbuch, Denkschrift, Kamera: Zwei Pioniere des Naturschutzes in Preußen" stehen die Anfänge des Natur- und Umweltschutzes in Deutschland vor 100 Jahren. In unserer heutigen Zeit gibt es wohl keinen Zweifel darüber, dass der Umweltschutz zu den großen Zukunftsaufgaben unserer Epoche zählt. Doch wie und wann entwickelte sich eigentlich das Bewusstsein, dass Tier- und Pflanzenarten, Ökosysteme und zusammengehörige Naturräume schützenswert sind und der Erhalt der Artenvielfalt und des Lebensraums auf der Erde mitsamt eines verantwortungsbewussten Umgangs mit den na-türlichen Ressourcen der menschlichen Fürsorge bedarf? Die Ausstellung richtet den Blick hierzu auf die Verdienste zweier bedeutender Protagonisten des frühen Naturschutzes. Als maßgeblichem Initiator und Pionier des Naturschutzes in Preu-ßen ist in diesem Zusammenhang an Hugo Conwentz zu erinnern. Zunächst von Danzig aus agierend, veröffentlicht er 1904 mit seiner „Denkschrift“ das Manifest der „Naturdenkmalpfle-ge“ als Auftakt der staatlichen Naturschutzbewegung in Preußen. 1906 zum Kommissar der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege ernannt, richtet Conwentz die erste Behörde dieser Art im Deutschen Kaiserreich ein. Zunächst von Danzig, später von Berlin aus wirbt Conwentz als unermüdlicher Netzwerker für die Bewahrung besonders schützenswerter „Naturdenkmä-ler“ – und findet hierbei auch international als Impulsgeber und Vorreiter der Naturschutzbe-wegung Anerkennung. So kommt er 1908 anlässlich der Gründung des Westfälischen Provinzi-alkomitees für Naturdenkmalpflege auch nach Münster.

Ab 1919 wirkt der begeisterte Naturschützer Hermann Reichling als Leiter des Provinzialmuse-ums für Naturkunde in Münster. Er führt den staatlichen Naturschutzgedanken weiter und hin-terlässt ein einzigartiges Fotoarchiv von mehr als 10.000 Fotografien. Unter ihnen befinden sich auch zahlreiche Aufnahmen der Ems im Münsteraner Umland, von ungetrübten Naturidyllen und den Regulierungsmaßnahmen dieser Epoche, die in einer reichen Auswahl in der Ausstel-lung zu sehen sind. Neben den Werkzeugen ihrer Naturbetrachtung stellt die Ausstellung die wesentlichen Grund-züge der Ausrichtung des Naturverständnisses in den Werken Conwentz‘ und Reichlings vor. Beide Pioniere trugen maßgeblich dazu bei, den Naturschutz in Deutschland zu verankern. Das heutige Verständnis des Umweltschutzes stellt jedoch eine Weiterentwicklung der „Natur-denkmalpflege“ vor über 100 Jahren dar, die in der Ausstellung zu entdecken ist.

In Zusammenarbeit mit dem LWL-Museum für Naturkunde zeigt Ausstellungsteil eins „Vogel-fänger, Venntüten und Plaggenstecher. Natur und Landschaft vor 100 Jahren“. Der vom West-preußischen Landesmuseum erarbeitete zweite Teil stellt die theoretische Begründung der Na-turdenkmalpflege durch Hugo Conwentz vor und lädt die Besuchenden dazu ein, die Gemein-samkeit des Naturschutzes um 1906 und die Unterschiede zum heutigen Umweltschutz zu er-kunden.

Istanbul_BlaueMoschee

15.07.2022   bis   03.09.2022


„Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland“


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
Königstraße 7

15. Juli - 03. September 2022

Muslimische Menschen selbst zu Wort kommen zu lassen und dadurch für eine differenzierte, vorurteilsfreie Betrachtung ihrer Religion zu sensibilisieren ist das Motto der neuen Ausstellung in der Ahlener Schuhfabrik. Erstmalig kooperiert dafür das Bürgerzentrum mit dem Museum Relígio in Telgte. Insgesamt elf Schlaglichter der dortigen Ausstellung „Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland“ werden in der Ausstellungsfläche „etage eins“ der Schuhfabrik  präsentiert.

Zur Ausstellungseröffnung am 14. Juli um 19.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Frau Dr. Schöne vom Relígio Telgte, die die Idee und das Konzept zur Ausstellung entwickelte, der stellvertretende Ahlener Bürgermeister Serhat Ulusoy, Ali Baș Abgeordneter im Kreis Warendorf und Kadir Uygun, ehemaliger Bergmann aus Ahlen, der in der Ausstellung porträtiert wird, werden anwesend sein.

Die Vielfalt des muslimischen Lebens ist das große Thema und die Ausstellung konzentriert sich insbesondere auf die religiösen Lebenswelten. Im Mittelpunkt stehen Musliminnen und Muslime, vom sogenannten Gastarbeiter bis zur aus Syrien Geflüchteten. Sie gehören verschiedenen muslimischen Glaubensrichtungen an, haben unterschiedliche Zuwanderungsgeschichten oder sind in Deutschland geboren. Sie alle geben Einblicke in ihre religiöse Praxis, in Wünsche und Hoffnungen. Vier Personen werden in der Ausstellung in der Schuhfabrik vorgestellt.

Bewusst wird im Titel auf den politischen Leitsatz des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulf angespielt: „Der Islam gehört zu Deutschland“. Die häufig emotional geführten Diskussionen, die diese Feststellung nach sich zog, haben gezeigt, wie wichtig ein interreligiöser Dialog mit den rund circa 5,5 Millionen Musliminnen und Muslimen in Deutschland ist. Verschiedene kulturelle und politische Anstrengungen sind gerade in den letzten Jahren in dieser Richtung unternommen worden. Auf der anderen Seite steht ein alltäglicher antimuslimischer Rassismus, dem auf breiter gesellschaftlicher Basis entgegengetreten werden muss. Hier setzt die Ausstellung an, deren zentrale Idee es ist, dass nicht über Musliminnen und Muslime gesprochen wird, sondern dass sie selbst zu Wort kommen und das Publikum in ihre Welt mitnehmen.

Der Besuch der Ausstellungseröffnung und der Ausstellung in der Schuhfabrik ist kostenlos. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.00 Uhr -20.00 Uhr, Sa. 12.00 Uhr – 20.00 Uhr. Mehr Infos unter www.schuhfabrik-ahlen.de .

Übrigens: nach dem Ausstellungsbesuch in der Schuhfabrik in Ahlen lohnt sich ein weiterer Besuch im Museum Relígio in Telgte. Dort werden neben umfangreichen Informationen zum Islam 12 in Deutschland lebende Menschen muslimischen Glaubens vorgestellt, und es sind kostbare muslimische Objekte zu bestaunen, die in dieser Zusammenstellung noch nie in Deutschland zu sehen waren.

Bild: Pedro Alves Filho

24.07.2022   bis   21.08.2022


Ausstellung: "Projektion"


Warendorf
Stadtmuseum Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

24. Juli - 21. August 2022

Der brasilianische Künstler Pedro Alves Filho ist seit seiner Jugend eng mit der Kunst verbunden. Schon in jungen Jahren war er in seiner Heimatdiözese Coroatá (Maranhao) im Nordosten Brasiliens als Kunstmaler angestellt und gestaltete sowohl dort, als auch im Süden des Landes einige Kapellen, Kirchen und ein Kloster mit Wand- und Kachelmalerei. Während dieser Zeit hat er sich in eben diesen beiden Techniken in Sao Paulo bei brasilianischen Künstlern wie z.B. Claudio Pastro fortgebildet. Auch bei der damaligen ECO-Ausstellung in Rio de Janeiro zum Anlass des UN-Gipfels zeigte Pedro Alves Filho eins seiner Werke und hat auf Initiative des inzwischen verstorbenen Bischofs Reinhard Pünder (damaliger Bischof der Diözese Coroatá) bei der UN-Posterausstellung in Brasilia teilgenommen und dort in seiner Kategorie den Ehrenpreis erhalten.

Nach seiner Migration nach Deutschland in den 90-er Jahren hat der inzwischen in Warendorf lebende Künstler zunächst eine Fortbildung bei dem Künstler Theodor Schäfer in Ostbevern absolviert und erweiterte im Laufe der Jahre sein Repertoire neben seinen Bildern auch auf Grafiken und Plastiken. So waren seine Werke in den vergangenen Jahren u.a. in Ausstellungen in Münster, Ostbevern, Stapelfeld/Cloppenburg und Berlin zu sehen.

Pedro Alves Filho experimentiert mit unterschiedlichen Techniken, so dass seine Bilder ein farbenfrohes Wechselspiel aus Strukturen und Schichten erhalten mit einem hohen Maß an Lebendigkeit. Für diese Ausstellung wählte der Künstler unter seinen Werken das Bild mit dem Titel „Projektion“ als zentrales Thema, denn es schafft eine Verbindung zu den anderen Werken der Ausstellung, die in Stil und Motiven zunächst sehr unterschiedlich erscheinen. Einige von ihnen basieren beispielsweise auf religiösen, andere auf brasilianischen Themen und sind meist in Acryl- und Öltechnik gefertigt. Eben in dieser Vielfältigkeit der Motive findet sich die Idee der Projektion als möglicher Ausgangspunkt für verschiedene Denk- und Sichtweisen wieder. Es ist ein Versuch bei den Menschen einen kritischen Blick auf Sinnhaftigkeit zu wecken, insbesondere auch in Anbetracht aktueller Geschehnisse.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen.

Eine Ausstellung der Stadt Warendorf.

01.08.2022   bis   29.08.2022


"50 Jahre Haus der Familie Warendorf"


Feiern Sie mit uns und nehmen an unserem bunten und vielfältigen Jubiläumsprogramm teil! Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Bei Angeboten im Freibad und dem Open Air Kino muss der jeweilige Eintrittspreis gezahlt werden.

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