Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Mittwoch, 19.9.
19.09.2018 - 10:00 Uhr

Faire Woche 2018 in Ahlen

Ahlen
Rathausfoyer

Im Rahmen der Fairen Woche 2018 "# fairhandeln- Gemeinsam für ein gutes Klima" informieren der Weltladen Ahlen und die Verbraucherzentrale  von 10.00 bis 14.00 Uhr im Ahlener Rathausfoyer. 

Dort besteht die Gelegenheit, fair gehandelten Kaffee und weitere  Köstlichkeiten zu genießen und  sich dabei auch über die positiven Auswirkungen des fairen Handels zu informieren.

Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit Produkte wie Kaffee, Tee, Früchte, Schokolade oder Kunstgewerbe aus fairem Handel zu erwerben.

"Soziale Stadtführung" in Ahlen -  Termin entfällt

Foto: Stadt Ahlen

19.09.2018 - 14:25 Uhr

"Soziale Stadtführung" in Ahlen - Termin entfällt

Ahlen
Familienbildungsstätte
Klosterstraße 10

Termin entfällt.

 

KUNSTGESPRÄCH "Mit allen Sinnen - 'Münztastisch'" in Münster

Foto: Hanna Neander, LWL-Museum für Kunst und Kultur

19.09.2018 - 15:00 Uhr

KUNSTGESPRÄCH "Mit allen Sinnen - 'Münztastisch'" in Münster

Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster lädt um 15.00 Uhr zum Kunstgespräch "Mit allen Sinnen - 'Münztastisch'€™" ein. Das inklusive, einstündige Kunstgespräch mit Originalen zum Tasten richtet sich an blinde, sehbehinderte und sehende Menschen und insbesondere auch an Kinder und Jugendliche.

Originalmünzen aus dem Münzkabinett des LWL-Museums für Kunst und Kultur lassen 2000 Jahre Münzgeschichte lebendig werden. Das Kunstgespräch bietet nicht nur Blinden und Sehbehinderten Geschichte zum Anfassen mit der seltenen Gelegenheit historische Münzen aus Gold, Silber, Bronze und Kupfer in den Händen zu halten. Der Austausch und das gegenseitige Lernen voneinander stehen hier im Mittelpunkt. Die Teilnehmer ertasten Prägungen und Münzränder und versuchen unterschiedliche Metalle zu identifizieren, z. B. anhand ihres Gewichts oder ihres Klangs. Sie lernen antikes Schwergeld kennen, hauchdünne Silbermünzen und Geld aus echtem Schrot und Korn. Sie erfahren, wie Münzen hergestellt, aber auch, wie sie gefälscht wurden, und dass sie oft mehr als nur Zahlungsmittel waren.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kostenfreie Tickets sind 60 Minuten vorab an der Museumskasse erhältlich. Es gilt der übliche Eintrittspreis für die Sammlung.

19.09.2018 - 16:00 Uhr

VHS-KURS "Pilates auf dem Stuhl" in Beelen

Beelen
Rathaus

Wer einfach in die neuen Pilateskurse hinein schnuppern möchte, kann einfach ohne Anmeldung zum Start ins Rathaus kommen und dann entscheiden. Wer selbst keine dünne Gymnastikmatte hat, bekommt diese gestellt.

Mit "Pilates auf dem Stuhl“ sollen Menschen angesprochen werden und die Möglichkeit eines Trainings erhalten, die nicht mehr auf der Matte trainieren möchten oder können. Pilates ist ein Ganzkörpertraining mit sanften Dehn- und Kräftigungsübungen, wobei hauptsächlich die tiefen Bauchmuskeln, der Beckenboden und die Rückenmuskulatur mit langsamen und kontrollierten Bewegungen gestärkt werden. Die Übungen sind schonend für Muskeln und Gelenke und haben eine Verbesserung der Haltung und der Beweglichkeit zur Folge, wodurch ein ganz neues Körpergefühl entsteht. Neben dem gezielten Training der Körpermitte, werden auch Reaktion, Atmung und Koordination sowie das Gleichgewicht geschult. Fit, stark und unabhängig bis ins hohe Alter. „Sie werden sich wundern, wie aktiv Sie im Sitzen sein können!“, ist sich die Referentin Antje Fischer sicher. Der Kurs findet achtmal am Mittwoch von 16.00 bis 17.00 Uhr statt. Ort ist das Rathaus, Warendorfer Straße 9.

Die Teilnahmegebühr für beide Kurse beträgt jeweils 35 Euro. Anmeldungen sind online möglich bei der VHS Warendorf oder unter Telefonnummer 02581-93840 bei der VHS Warendorf oder im Rathaus, Zimmer 13, Telefon 02586-88713.

19.09.2018 - 18:30 Uhr

13. Informationsveranstaltung des Projekts "Patienten mit Netzhauterkrankungen" in Beckum

Beckum
St. Elisabeth-Hospital
Elisabethstr. 10

Der Vortragsabend beginnt um 18.30 Uhr. Thema sind die neuesten Therapien bei Erkrankungen der zentralen Netzhaut. Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Imbiss gereicht. Die Referenten stehen dann für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Der Besuch der Veranstaltung ist für alle Teilnehmer kostenlos.Um eine telefonische Anmeldung unter 0251-823424 wird gebeten - die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

DomGedanken mit Christian Kullmann in Münster

Foto: (c) Michael Rutz

19.09.2018 - 18:30 Uhr

DomGedanken mit Christian Kullmann in Münster

Münster
St.-Paulus-Dom
Domplatz

Die Menschen in Deutschland wissen, dass Zukunft vor allem mit Freiheit und nicht in staatlicher Knechtschaft zu gewinnen ist. „Und wir alle wissen, dass Freiheit nicht stabil sein wird ohne einen sozial gebändigten Kapitalismus. Beides geht zusammen, und zwar in der Idee eines Staates der sozialen Moderne“, sagt Christian Kullmann. Der Vorstandsvorsitzende von EVONIK Industries in Essen spricht zum Abschluss der Veranstaltungsreihe DomGedanken um 18.30 Uhr im münsterischen St.-Paulus-Dom zum Thema „Für die freiheitlich-soziale Moderne. Verantwortungsethik als Schlüssel.“ 

 

Damit eine Verantwortungsethik gelingen kann, müssten sich Unternehmer der deutschen Wurzeln vergegenwärtigen. „Viele der geistigen Grundlagen für eine erfolgreiche Symbioseaus ethisch gutem und unternehmerisch erfolgreichem Handeln wurden in Deutschland gelegt“, betont Kullmann. Die Tradition des verantwortungsethischen Denkens manifestiere sich in den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft.

Führungskräften komme dabei eine besondere Verantwortung zu, sieht sich der Vorstandsvorsitzende auch selbst in der Verantwortung. „Ich bin in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen und habe mit auf den Weg bekommen: Bleibe anständig, allen deinen Mitmenschen gegenüber, gerade aber auch zu denen, die von dir abhängig sind.“ Diese Grundsätze sollten für jede Führungskraft gelten, sagt Kullmann. „In meinem Unternehmen streben wir genau das an: Jede Führungskraft soll leistungsorientiert und unternehmerisch agieren – jedoch immer verantwortungsbewusst und im Sinne eines fairen, wertschätzenden Miteinanders.“

Der Eintritt zu den DomGedanken ist frei. Im Anschluss lädt das Domkapitel als Veranstalter der Reihe zum Austausch mit dem Referenten ein.

Sämtliche DomGedanken-Abende werden live im Internet übertragen. Interessierte können sie unter Bistum Münster, Paulusdom, katholisch und Kirche und Leben verfolgen. 

"Beckumer SEE-GESPRÄCH"

19.09.2018 - 19:00 Uhr

"Beckumer SEE-GESPRÄCH"

Beckum
"TwinCable"
Dachterrasse
Am Tuttenbrocksee 7

Der Volkswagen-Konzern hat jahrelang Dieselautos so manipuliert, dass sie nur auf dem Prüfstand die Abgasgrenzwerte einhalten, nicht allerdings  auf der Straße. Der Betrug flog im September 2015 in den USA auf. Weltweit sind davon elf Millionen Fahrzeuge betroffen, die meisten in Europa. Im guten Glauben, ein umweltfreundliches Antriebssystem gekauft zu haben, vertrauten  viele Verbraucher der Technik von Diesel-Autos. Nun drohen gerade Haltern von Diesel Fahrzeugen mit Euro-5-Klasse starke Wertverluste ihrer Autos sowie Fahrverbote. Aber auch neue Diesel-Fahrzeuge der Schadstoffklasse 6 könnten bald betroffen sein. Die Hansestadt Hamburg ist seit Mai bereits Vorreiter mit Absperrungen von Teilen der Max-Brauer-Allee und der  Stresemannstraße für ältere Dieselautos und Lastwagen, um die gefährliche Stickoxid-Belastung zu senken.

Beim Ersten Beckumer See-Gespräch auf der Dachterrasse von „TwinCable“ am Tuttenbrock, nimmt  aus umweltpolitischer Sicht, Bundesministerin a.D. für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, Stellung. Den technischen Bereich des Dieselmotors klopft Prof. Dr. Guido Mihatsch ab, den wirtschaftlichen beleuchtet Prof. Dr. Charles McKay. Beide Wissenschaftler lehren am Institut für Mobilität und Verkehr (MoVe) der Westfälischen Hochschule, am Standort Recklinghausen.  Schließlich wendete sich Bundesabgeordneter Bernhard Daldrup noch möglichen Veränderungen der Mobilität in Kommunen und Kreisen zu. Die Veranstaltung, überschrieben mit dem Titel „Der Dieselskandal: Mund abwischen und weiter machen? Was müssen Autoindustrie und Politik jetzt tun?“, beginnt um 19 Uhr. Alle interessieren Bürger sind herzlich eingeladen !

PLAYMOBIL - Die Familienausstellung: Sammlung Oliver Schaffer in Hamm

17.03.2018 - 10:00 Uhr   bis   23.09.2018 - 18:00 Uhr

PLAYMOBIL - Die Familienausstellung: Sammlung Oliver Schaffer in Hamm

Hamm
Elektrozentrale
Maximilianpark

17. März bis 23. September 2018

PLAYMOBIL ist zurück! 2018 verwandelt der Hamburger Künstler Oliver Schaffer die Elektro- zentrale im Maximilianpark in eine fantasievolle Spielzeug-Landschaft. Die Besucher können sich auf einzigartige Schaulandschaften aus tausenden PLAYMOBIL-Figuren freuen. In der großen Familienausstellung in der Elektrozentrale stehen in diesem Sommer Weltkulturen und Superhelden im Focus des Betrachters.

Durch umfangreichen Umbaumaßnahmen und individuell zusammengestellte Panoramen wird die Ausstellung sicherlich zum großen Saison-Highlight avancieren. Oliver Schaffer wuchs in Kiel auf, war als Kind begeisterter Zirkus-Fan und spielte natürlich auch mit PLAYMOBIL. Er zeigte 2009 einen Teil seiner Sammlung im Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des Louvre und besitzt mit mehr als 20.000 Figuren und über 100.000 Einzelteilen eine der größten PLAYMOBIL-Sammlungen der Welt. Heute ist er erfolgreicher Ausstellungsmacher und begeisterte in 29 Ausstellungen fast 4 Millionen Besucher.

In der Elektrozentrale des Maxiparks entführt der Ausstellungsmacher die Besucher in die Welt der alten Ägypter und Römer und zeigt wie die Indianer, Eskimos, Kelten und Wikinger lebten. Tausende PLAYMOBIL-Figuren erinnern in liebevoll gestalteten Vitrinen an große Weltkultu- ren. Groß und Klein gehen auf Entdeckungsreise nach Afrika, Indien, Persien, ins Reich der Inka nach Südamerika und tauchen in die Welt der stolzen Samurai ein.

Action-Fans kommen im völlig neu inszenierten Bereich der Superhelden auf ihre Kosten.Vier Superhelden, zwölf Abenteuer und grenzenloser Spaß - Das ist das Motto der actionreich in Szene gesetzten Helden, die ihre Kräfte gemeinsam u.a. gegen Drachen, Vampire, Riesentrolle, Robot-Armeen oder Geisterpiraten einsetzen. In spektakulär fantasiereichen Abenteuern wenden die vier Superhelden böse Gefahren ab und nehmen Herausforderungen aller Art an.

Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Sondereintritt beträgt pro Person 2,- € + Parkeintritt.

Ausstellung "BERNSTEIN" in Warendorf

14.04.2018   bis   07.10.2018

Ausstellung "BERNSTEIN" in Warendorf

Warendorf
Westpreussisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

14. April - 07. Oktober 2018

"Bernstein - Das Gold der Ostsee aus dem Bernsteinmuseum in Danzig"

Nach 1945 entwickelte sich Danzig/Gdańsk zum wichtigsten Bernsteinzentrum für die Verarbeitung und Vermarktung des „Goldes der Ostsee“. Alljährlich findet im März in Danzig die größte Bernsteinmesse der Welt statt, die tausende Interessierte in die Hansestadt lockt. Um die Bedeutung des Bernsteins für Danzig und Polen zu unterstreichen und an die jahrhundertealte Bernsteintradition anzuknüpfen, wurde im Jahr 2000 das Bernsteinmuseum/Muzeum Bursztynu als eine Sonderabteilung des Historischen Museums der Stadt Danzig/Muzeum Historyczne Miasta Gdańska gegründet. Es befindet sich im Stockturm der historischen Altstadt Danzigs, dem ehemaligen Stadtgefängnis (heute Wieża Więzienna). Seit seiner Gründung hat das Bernsteinmuseum über 2000 Exponate gesammelt, 50 Sonderausstellungen konzipiert und über 500 000 Besucher verzeichnet. Es gehört zu den meist besuchten Museen der Stadt Danzig.

Die vom Westpreußischen Landesmuseum in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum der Stadt Danzig/Muzeum Historyczne Miasta Gdańska entwickelte Ausstellung zeigt erstmalig ausgewählte Schätze der umfangreichen Sammlung des Bernsteinmuseums im Ausland. Sie wird 150 Kunstwerke aus Bernstein aus einem Zeitraum von fünf Jahrhunderten präsentieren und so in diesem Umfang zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. Unter den ausgestellten Sammlungsobjekten befinden sich unter anderem Meisterwerke des 17., 18. und 19. Jahrhunderts, wie zum Beispiel eine Madonnenskulptur des 17. Jahrhunderts, seltene Inklusen (Bernsteineinschlüsse) und nicht zuletzt moderne Kunstwerke des 21. Jahrhunderts, die von Absolventen der Danziger Kunstakademie, Abteilung Bernsteingestaltung, geschaffen wurden.

Ausstellung "ALLTAGSMENSCHEN" in Hamm

14.04.2018   bis   04.11.2018

Ausstellung "ALLTAGSMENSCHEN" in Hamm

Hamm
Maxi-Park
Alter Grenzweg 2

Die „Alltagsmenschen“ sind wieder zu Gast im Maxipark
Christel Lechners Betonfiguren tanzen, schwatzen und genießen einmal mehr die gemütliche Atmosphäre in Hamm

14. April - 04. November 2018

Es ist endlich soweit: Im Hammer Maximilianpark können die Besucher täglich den liebenswerten Figuren von Christel Lechner begegnen und sich von den lächelnden Betonfiguren verzaubern lassen. Sie sind nicht aus Fleisch und Blut, laufen keinen Modetrends oder Schönheitsidealen hinterher, besetzen aber dennoch zahlreiche Innenstädte, bewohnen Parkflächen und sind auch im Stadtbild von Hamm als liebgewonnene Mitmenschen nicht mehr wegzudenken: Die „Alltagsmenschen“ der Künstlerin Christel Lechner. Rund 70 lebensgroße Figuren bevölkern an circa zwanzig Standorten in diesem Sommer das ehemalige Landesgartenschaugelände.

Bereits in 2012 und in 2013 hatten die Besucher des Maximilianparks großes Glück, denn in beiden Jahren waren die Betonskulpturen der Wittener Künstlerin Christel Lechner „Alltagsmenschen“ zu Gast und bereicherten während der Saison das Parkgeschehen.

Christel Lechner entwirft lebensgroße Betonfiguren, deren Vorbild reale Menschen sind, wie man ihnen tagtäglich begegnet. Liebenswert an den Figuren ist ihre zumeist üppige Leibesfülle, aufgrund derer sie nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entsprechen - doch der alltägliche Mensch im Alltag ist eben nicht perfekt. Bei der Präsentation im Maximilianpark soll in diesem Sommer das Thema „Heimat“ allgegenwärtig sein und die Figuren in alltäglichen Situationen zeigen. Der Entstehung der einzelnen Szenen, denn einzelne Figuren findet man eher selten, geht die genaue Beobachtung von Menschen in Christel Lechners Umgebung voraus. Von dem Entwurf über die Gestaltung bis zur Fertigstellung vergehen 2 Monate. Die Figuren sind zwischen 1,70 m und 2,50 m groß. Christel Lechner liegt es fern sozialkritische Aspekte anzusprechen. Die Künstlerin möchte mit ihren vielschichtigen Inszenierungen einerseits nachdenklich machen, andererseits aber auch zum Schmunzeln einladen, da die Figuren uns eine Art Spiegel sind, der uns mit einem Augenzwinkern unser eigenes Bild zurückwirft. Christel Lechner zieht es vor, ihre Figuren im öffentlichen Raum, also dort, wo die Menschen ihren Alltag erleben, zu zeigen. Damit bietet der Maximilianpark den „Alltagsmenschen“ eine perfekte Kulisse. Eben diese wird Christel Lechner nicht nur mit bereits bestehenden, sondern auch mit eigens für die Parkkulisse geschaffenen Inszenierungen bereichern.

Die Open-Air-Ausstellung „Alltagsmenschen“ ist bis Sonntag, 4. November 2018 täglich während der normalen Parköffnungszeiten zu sehen. Es gilt der reguläre Parkeintritt.

Ausstellung "FRIEDENSBILDER" in Warendorf

05.05.2018   bis   07.10.2018

Ausstellung "FRIEDENSBILDER" in Warendorf

Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

Anetta Küchler-Mocny
FRIEDENSBILDER

05. Mai – 07. Oktober 2018

Ausschlaggebend für die Präsentation sind der 101. Deutsche Katholikentag 2018 in Münster und das 370. Jahresjubiläum des Westfälischen Friedens. Das Leitwort des Katholikentages ist: „Suche Frieden“. Mehrere Museen, angefangen vom LWL-Museum für Kunst und Kultur – ehemals Westfälisches Landesmuseum - bis zum Stadtmuseum bereiten thematische Ausstellungen vor.

Die aus Bromberg/Bydgoszcz stammende Künstlerin behandelt in ihren Arbeiten Themen wie die eigene Identität mit dem Heimatland Polen, die gemeinsame Kultur und den Umgang mit tiefgreifenden, historischen Ereignissen im Vaterland. Die großformatigen gemalten Zyklen „Oh Karol“, der das Leben Papst Johannes Pauls II. zeigt oder „Grenzknoten“, welcher den Flugzeugabsturz der polnischen Regierung bei Smolensk vom 10. April 2010 thematisiert, sind nur zwei der zahlreichen bekannten Beispiele aus ihrem Oeuvre. Tauben als Symbol des Friedens haben die polnische Künstlerin Anetta Küchler-Mocny zu vielen ihrer großformatigen Bilder und zu dem Zyklus FRIEDENSBILDER inspiriert. Sie sind zunächst noch deutlich sichtbar, werden von Bild zu Bild transparenter und schließlich auf den letzten Blick kaum noch wahrnehmbar. Dabei überdeckt die Farbe von Rot nach Blau zunehmend die weißen Tauben. Die Tauben symbolisieren das friedliche Beharren des polnischen Papstes Johannes Pauls II./Karol Wojtyła auf Freiheit in seiner polnischen Heimat. Dadurch wird er zum Symbol des polnischen Widerstandes, der die Hoffnung auf die Freiheit des Individuums vermittelt, unabhängig von Rasse, Religion oder politischer Ausrichtung. 

AUSSTELLUNG "Eros & Thanatos  Werke aus der Sammlung SØR Rusche OELDE/BERLIN" in Liesborn

06.05.2018 - 15:00 Uhr   bis   04.11.2018 - 00:00 Uhr

AUSSTELLUNG "Eros & Thanatos Werke aus der Sammlung SØR Rusche OELDE/BERLIN" in Liesborn

Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

In dieser Ausstellung begegnen sich Eros & Thanatos auf 50 zeitgenössischen Gemälden international bekannter Künstler aus Europa, Afrika und den USA. Eros ist in der griechischen Mythologie der Gott der begehrenden Liebe; Thanatos, sein großer Gegenspieler, ist der Gott des Todes. Lebenstrieb und Todestrieb, ein Gegensatzpaar, das nicht erst seit Sigmund Freud in Werken der bildenden Kunst, Literatur und Musik thematisiert wird, sind in den Bildern der Schau - mal offensichtlich, mal subtil - präsent.

Auf einem Gemälde von Johannes Hüppi, das eine schöne junge Frau neben einem Totenkopf zeigt, stehen blühendes Leben und Todesgefahr ganz offensichtlich nebeneinander. Hier kommt der Tod nicht als Freund, sondern als ultimative Bedrohung. Eine Reihe von Blumenstillleben führt dem Betrachter Blühen und Vergehen als einander bedingende Lebensprinzipien vor Augen. Der grinsende Schädel mit Perlenkette im Mund auf dem Blumenstilleben in Hochglanzoptik von L.C. Armstrong steht für den Triumph des Todes über das Leben und die vernichtende Macht von Thanatos, die auch in den abgebrannten Zündschnüren zum Ausdruck kommt, die anstelle von Blumenstengeln in das Gemälde eingefügt sind.

Die schöpferische Kraft des Eros, die nicht nur zu neuem Leben führen kann, sondern auch Phantasie und künstlerische Schaffenskraft befeuert, wird in dem Werk Action Painting von Norbert Bisky deutlich. Genau diese Kraft wird durch den Kastrationsakt, der auf dem Gemälde Die Erbschaft von Ruprecht von Kaufmann angedeutet ist, zerstört.

Das christliche Verständnis von Tod klingt in einem Aquarell von Marlene Dumas an. Es zeigt ein Antlitz Christi mit Dornenkrone, dessen Bildaussage durch die Inschrift „You could ask yourself would Jesus have done the same“ unterstrichen wird. Gleichzeitig verweist das Werk auf den katholischen Glauben des Sammlers Dr. Dr. Thomas Rusche, dessen Großzügigkeit die Leihgaben für diese Ausstellung zu verdanken sind.

Sonntags finden um 15 Uhr öffentliche Führungen durch die Ausstellung statt. Preis: 2,- Euro 


Öffnungszeiten des Museums Abtei Liesborn:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Fr. + Sa.: 14-17 Uhr
Montags und an allen Feiertagen geschlossen

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung "Heilende Hände" in Ahlen

Foto: St.-Franziskus-Hospital

06.07.2018   bis   30.09.2018

Ausstellung "Heilende Hände" in Ahlen

Ahlen
St.-Franziskus-Hospital
Robert-Koch-Straße 55

06. Juli - 30. September 2018

In der Jahresreihe „Heilende Hände“ des St. Franziskus-Hospital Ahlen präsentieren die Kunstklassen und der Kunst-Leistungskurs der Fritz Winter-Gesamtschule im Foyer des Ahlener Krankenhauses die Ausstellung „Handgemenge – Kunst rund um die Hand“.

Über 100 Hände haben mitgemischt. Der Besucher kann sich auf eine Vielfalt der künstlerischen Arbeiten freuen: Gezeigt werden großformatige Acrylbilder und grafische Drucke. Videoarbeiten über "geisterhafte" Hände und plastische Arbeiten, z.B. Hand-Abdrücke, expressives "Handgedränge" aus eingegipsten Handschuhen oder sogenannte "Handproben", Tonklumpen, in die sich Hände eingeschrieben haben, können auch bestaunt werden.

Kabinettschau Dosensammlung "Von China bis Mexiko" in Liesborn

Foto: Museum Abtei Liesborn

18.07.2018   bis   31.12.2018

Kabinettschau Dosensammlung "Von China bis Mexiko" in Liesborn

Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

"Von China bis Mexiko"
Dosen aus der Sammlung Flor de Maria Hauck

Mit faszinierender Formvielfalt präsentiert sich die umfangreiche Dosensammlung der Sammlerin Flor de Maria Hauck, die derzeit im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist. Ob Tabatiere, Schmuckdose oder zierliche Pillendose – die Kabinett-Schau „Von China bis Mexiko. Dosen aus der Sammlung Hauck.“ zeigt gut 100 ausgewählte Exemplare. Dabei stehen die Dosen aus Edelmetall und Porzellan des 18. bis 20. Jahrhunderts im Fokus der kleinen Schau. Es gibt viel zu entdecken: ein Puderdöschen, in der noch Puderreste zu finden sind, eine Meißener Porzellan-Dose bemalt mit asiatischen Motiven oder eine spanische Silberdose mit dem Kinderporträt König Alfonsos XIII. von 1898.

Die aus verschiedenen Ländern der Welt stammenden Dosen zeugen von handwerklicher Vielfalt. So finden sich unter den Silberobjekten qualitätvolle Verzierungen mit Emaille, Tauschierungen oder auch Schmucksteinbesatz. „Zu den besonderen Stücken zählen die farbenreichen Cloisonné-Dosen aus dem asiatischen Raum“, sagt Miriam Heidemann M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin der Kabinett-Schau. Die Zellenschmelzkunst Cloisonné wird bei Emaille-Arbeiten insbesondere in China verwendet. Bei der Verzierungstechnik bilden Metalldrähte ein feines Netz auf der Oberfläche, in dessen Zwischenräume verschiedenfarbige Glasflüsse eingelassen sind. „Durch diese Technik entstehen bunte Bildmotive auf den zierlichen Metallobjekten, die dadurch natürlich ganz besonders hervorstechen“, so Heidemann.

Auch die ausgestellten Pillendosen bezeugen die Vielfalt der Verzierungstechniken. Dosen mit Reliefszenen, mit farbigen Emaille-Arbeiten oder mit Schmucksteinbesatz in den Deckeln finden sich ebenso wie schlichte Gravuren. Neben den europäischen Silberdosen stechen besonders die mexikanischen Pillendosen hervor. Diese sind aus Neusilber gefertigt und häufig mit Abalone-Plättchen im Deckel bestückt.

Unter den Silberobjekten befinden sich runde Puderdosen mit feiner Ziergravur auf dem Klappdeckel, in manchen finden sich sogar noch Puderreste. Von besonderem Charme sind Stücke ganz eigener Form, wie die barockisierenden Schmuckdosen auf Standfüßchen oder das in Form eines Schuhs gestaltete Behältnis. Ein hoher Behälter aus Sterlingsilber mit zapfenförmigem Elfenbein-Knauf zählt zu den frühen Dosen des bekannten französischen Schmuckherstellers Cartier.

Schon lange dienen aufwendig gestaltete Dosen nicht mehr nur als Aufbewahrungsbehältnis, sondern gelten als begehrte Sammlerstücke. „In den fürstlichen Sammlungen des 18. Jahrhunderts finden sich häufig Bonbonieren, Schmuckdosen und Tabatieren unter den Prunkstücken. Dabei galten die zur Aufbewahrung von Schnupftabak gebräuchlichen Dosen als modische Accessoires und gesellschaftliche Statussymbole“, erläutert Heidemann.

Bereichert wird die Kabinettschau durch Dosen aus Porzellan, die überwiegend aus dem europäischen Raum stammen. Die Erfindung des europäischen Hartporzellans fällt in das frühe 18. Jahrhundert. Die Königlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur Meissen ist die erste und bekannteste Porzellan-Manufaktur Europas. Vier Dosen aus Meißner Porzellan, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert sind in der Schau präsent. Weitere deutsche wie englische, italienische und dänische Manufakturen sind mit Dosen in farbenreichem Dekor vertreten.

Ausstellung "SAMMLUNG PLUS" in Ahlen

22.07.2018   bis   30.09.2018

Ausstellung "SAMMLUNG PLUS" in Ahlen

Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

SAMMLUNG PLUS
Teil II: Ines Braun & Iris Stephan, Paartherapie
22. Juni– 30. September 2018

Mit Beginn des Teil II von Sammlung PLUS ändert sich die Auswahl der Exponate aus der Sammlung des Museums. Gezeigt werden Werke, die das KünstlerDuo Ines Braun und Iris Stephan ausgewählt hat. Die Kölner Künstlerinnen arbeiten seit rund 10 Jahren als Team zusammen. Ihre erstes gemeinsames Ausstellungsprojekt verwirklichten sie im Jahr 2009 im Fürstlichen Tropenhaus zu Sayn Wittgenstein, unter dem Titel "Aberglaube" waren sie 2016 im Stadtmuseum Siegburg und im Museum für Alltagskultur in Peine zu sehen. Gemeinsame Vorlieben für Themen aus der Natur, der Psychologie und Kulturgeschichte, als auch für das Arbeiten mit objets trouvés verbindet das KünstlerDuo. Fundstücke und Alltagsgegenständen werden verwandelt und neu kombiniert oder auf eigenwillige Weise in künstlerische Prozesse integriert. Die Tradition des Sammelns spielt auch für Ines Braun ud Iris Stephan eine wichtige Rolle. Die Dinge, die sie faszinieren, sind selbst Relikte einer vergangenen Zeit erzählen Geschichten und transportieren bestimmte Inhalte. In der Ausstellung Paartherapie treten die Künstlerinnen mit den gewählten Kunstwerken aus der Sammlung des Kunstmuseum Ahlen in einen spannenden Dialog. Als sogenannte „Raumpaten“ sind sie Inspirationsquell für Bilder, Objekte als auch raumfüllende Installationen. Subtiler Humor und eine spielerische Ironie begleiten den Perspektivwechsel, den ihre Interventionen auslösen. Die Besucher erwartet eine außergewöhnliche Präsentation und eine hintersinnige Beschäftigung mit dem kunstgeschichtlichen Gegegnüber.

AUSSTELLUNG "Die Rückkehr des Wolfes nach NRW" in Münster

Foto: Reiner Leifried

04.08.2018   bis   30.09.2018

AUSSTELLUNG "Die Rückkehr des Wolfes nach NRW" in Münster

Münster
Westfälisches Pferdemuseum
Sentruper Straße 311

Bereits sechs Mal wurde er in diesem Jahr in NRW nachgewiesen – der Wolf. Zuletzt mehrfach kurz hintereinander am Niederrhein. Möglicherweise handelt es sich hierbei um ein und dasselbe Tier. Der Nachweis von durchziehenden Wölfen ist Anlass genug, um unter dem Motto „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ in einem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt über das Wildtier Wolf zu informieren und so die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken. Mit der Präsentation und Eröffnung der interaktiven Wanderausstellung im Westfälischen Pferdemuseum in Münster beendet das Projekt nun seine zweijährige Tour durch zehn Partnerzoos in NRW und weitere Ausstellungsorte.

Die bis Ende September im Westfälischen Pferdemuseum gezeigte Ausstellung informiert unter anderem über Biologie und Verhalten freilebender Wölfe und stellt aktuelle Ergebnisse der Freilandforschung vor. Besucher der Ausstellung erfahren so, wie sich Trittsiegel von Hund und Wolf unterscheiden, warum Wildbiologen den Kot von Wölfen so schätzen, oder wie man mit Hunden Nutztiere schützen kann. Zusätzliche Module an diesem Ausstellungsort widmen sich der Geschichte der Domestikation des Wolfes und versuchen Antworten auf Fragen zum Umgang mit dem Wolf und zum richtigen Verhalten bei Wolfsbegegnungen für Spaziergänger mit Hund oder Reiter zu Pferd zu geben.

Ziel der Ausstellung ist es unter anderem, die aktuell emotional aufgeladene „Wolfsdebatte“ faktenbasiert zu versachlichen.

Plakatgestaltung: Ines Hahn

AUSSTELLUNG Inge Gutbrod: last night I dreamed of falling raindrops. Installationen & Objekte in Beckum

Foto: Annette Kradisch

26.08.2018 - 11:00 Uhr   bis   21.10.2018 - 21:31 Uhr

AUSSTELLUNG Inge Gutbrod: last night I dreamed of falling raindrops. Installationen & Objekte in Beckum

Beckum
Stadtmuseum

Am Sonntag, den 26. August, 11.000 Uhr, wird im Stadtmuseum Beckum eine neue Sonderausstellung eröffnet. Das Museum präsentiert in einer breit gefächerten Übersicht die Installations-  und Objektkünstlerin Inge Gutbrod, die eigens für Beckum ihre komplexe Ausstellung konzipiert hat. 

Die Arbeiten von Inge Gutbrod, geb. 1963 in Nürnberg, thematisieren das Licht in seinen unterschiedlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten zwischen Klarheit und Unklarheit. Ihr bevorzugtes Material ist Wachs, das je nach Beschaffenheit Licht in unterschiedlicher Intensität durchscheinen und erkennen lässt. Rätselhafte Unklarheit und strahlende Erkenntnis stehen dicht beieinander und gehen ein faszinierendes Wechselspiel ein. 

Mit dem Material Wachs muss man anfangen; dann kommt die Farbe. Diese besondere Kombination lotet Inge Gutbrod auf einzigartige Weise aus, dekliniert sie künstlerisch durch und arbeitet ihre Sinnlichkeit heraus. So entstehen Reihen im Raum oder Stränge, in der Fläche oder als Aufgetürmtes, in Bahnen oder Rastern oder anderen Anordnungen.

Ausstellung "FarblichKEIT" in Freckenhorst

04.09.2018   bis   26.10.2018

Ausstellung "FarblichKEIT" in Freckenhorst

Warendorf-Freckenhorst
Landvolkshochschule "Schorlemer Alst"
Am Hagen 1

Neue Ausstellung in der LVHS-Galerie mit Stefanie Bockholt

„FarblichKEIT“ lautet der Titel der neuen Ausstellung, die vom 4. September bis 26. Oktober 2018 in der LVHS Freckenhorst gezeigt wird. Die Künstlerin Stefanie Bockholt aus Neuenkirchen zeigt abstrakte Ölbilder aus Acryl und Farbpigmenten. Die Künstlerin zu ihren Bildern: „Die abstrakte Kunst ist eine Ablösung vom Gegenständlichen. Darunter versteht man die Kunst, die keine Erinnerung hervorruft und somit keinen Hinweis auf die sichtbare Wirklichkeit enthält. Es sind experimentelle Ölbilder. Die Ölbilder werden auf leinenbezogenen Galeriekeilrahmen gemalt. Auf dem Leinen wird eine Spezialpaste mit Hilfe eines Spachtels strukturiert und eingeölt. Auf das Bild gestreute Farbpigmente sowie Acryl verlaufen durch das Öl und erzeugen dadurch eine einzigartige Farbgebung. Die endgültige Farbstimmung wird dann mit einem Spachtel herausgearbeitet.“

Die Bilder von Stefanie Bockholt sind überwiegend klar abgegrenzt mit graden Linien oder Flächen unter Verwendung des Goldenen Schnittes.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 4. September 2018 um 19.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Eröffnung wird musikalisch am Klavier von Uta-Maria Gennert-Stöcker begleitet. Montags bis samstags ist die Ausstellung von 10.00 – 19.00 h und sonn- und feiertags von 10.00 bis 14.00 h geöffnet. Der Eintritt ist frei.

AUSSTELLUNG "SCHALKELAND"  in Stromberg

Foto: Dirk Bogdanski

07.09.2018 - 14:01 Uhr   bis   17.10.2018 - 19:01 Uhr

AUSSTELLUNG "SCHALKELAND" in Stromberg

Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

Ab dem 7. September erwartet die Gäste des Kulturguts Haus Nottbeck eine neue Ausstellung im Gartenhaus. Im Zentrum stehen Leben und Schaffen der Ruhrgebiets-Dichterin Ilse Kibgis (1928-2015). Ihre mal lakonischen, mal aufrührend sozialkritischen Gedichte treten dabei in einen Dialog mit den impressionistisch anmutenden Fotografien von Karl-Heinz Gajewsky, einem ausgewiesenen Kenner der Ruhrgebietsliteratur. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 14.00 und 18.00 geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ilse Kibgis‘ Werk bietet einen Querschnitt durch das Ruhrgebiet und seine soziokulturelle Entwicklung. Dabei waren der Dichterin auch humoristische Töne nicht fremd. Davon zeugt nicht zuletzt der Titel ihres 1984 erschienenen Bandes „Meine Stadt ist kein Knüller in Reisekatalogen“, der auf die bescheidenen Verhältnisse in den Arbeitersiedlungen Gelsenkirchens rekurriert.

Mit seinen Fotos „Schalkeland“ tritt der Musiker und Fotograf Karl-Heinz Gajewsky in einen Dialog mit Kibgis Gedichten. Er lernte die Dichterin in den Achtzigern kennen und begleitete viele ihrer Texte auch musikalisch. Die Ausstellung im Gartenhaus eröffnet einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf Kibgis‘ Verse. Zu sehen sind Farbfotos, die an impressionistische Malerei erinnern, sowie Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die wie abstrakte Zeichnungen wirken. Neben den Fotografien sind ausgewählte Gedichte und persönliche Gegenstände der Dichterin zu sehen, die keinen leichten Werdegang hatte und lange um Anerkennung kämpfen musste.

1928 in Gelsenkirchen geboren mussten fast fünfzig Jahre vergehen, bis Ilse Kibgis ihren ersten Gedichtband „Wo Menschen wohnen“ (1977) veröffentlichen konnte. Josef Büscher, der damalige Leiter der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen, hatte ihr Talent erkannt und der Arbeiterfrau aus bescheidenden Verhältnissen eine Plattform geboten. Stipendien und Preise ermöglichen ihr in den folgenden Jahren, eine beachtliche Öffentlichkeit zu erlangen. Ihre Lyrik blieb dabei immer den Menschen des Arbeitermilieus und ihrer sozialen Situation verhaftet.

Karl-Heinz Gajewsky (Literaturpreis Ruhr 2013) ist ein profunder Kenner der Literaturszene des Ruhrgebiets. Er hat das Ilse Kibgis-Lesebuch zusammengestellt, das in der Reihe „Nylands Kleine Westfälische Bibliothek“ erschien.

AUSSTELLUNG "Excuse me for my exudate" - Evelyn Möcking & Daniel Nehring in Ahlen

14.09.2018 - 19:00 Uhr   bis   21.10.2018 - 17:00 Uhr

AUSSTELLUNG "Excuse me for my exudate" - Evelyn Möcking & Daniel Nehring in Ahlen

Ahlen
Künstverein Ahlen
Königstr. 7

15.09. bis 21.10.2018

Excuse me for my exudate

Evelyn Moecking & Daniel Nehring zeigen Installationen und künstlerische Arbeiten im KunstVerein Ahlen.

Öffnungszeiten:
Freitag + Samstag 16.00 - 19.00 Uhr
Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

FOTOAUSSTELLUNG : „Bäume – Begegnungen mit der Natur“ in Ahlen

Foto: (c) Rudolf Rademacher

14.09.2018 - 19:30 Uhr   bis   16.10.2018 - 18:31 Uhr

FOTOAUSSTELLUNG : „Bäume – Begegnungen mit der Natur“ in Ahlen

Ahlen
Stadtbücherei

Eine Ausstellung des Fotografen Rudolf Rademacher wird am Freitag, 14. September, 17 Uhr, Stadtbücherei Ahlen, Südenmauer 21, eröffnet. Sie steht unter dem Motto: „Bäume – Begegnungen mit der Natur“. Gleich, ob im Ahlener Stadtwald Langst, an der Werse, im Venner Moor, an Münsters Promenade, am Weststrand der Halbinsel Darß oder im Gespensterwald bei Nienhagen an der Ostsee: Zahlreiche bemerkenswerte und zufällige Begegnungen hat Rudolf Rademacher (Münster) in den vergangenen Jahren gemacht. Begegnungen mit Bäumen, wie sie in ihrer Eigenartigkeit und Skurrilität wohl nur die Natur hervorbringen kann. Buchen-  und Kiefernstämme etwa, die sich so eng aneinander schmiegen, als wollten sie sich vereinigen. Knorrige Äste, die miteinander verschlungen sind, oder Stämme, die so skurril gewachsen sind, dass sie Öffnungen bilden, durch die man hindurch sehen oder sogar greifen kann. „Nicht ich entdecke diese Bäume, die Bäume finden mich“, beschreibt der 60-Jährige, der als Redakteur beim Ahlener Tageblatt arbeitet, das zufällige Aufeinandertreffen von Fotograf und Natur. Für ihn sind es Wunder, die die Natur hervorgebracht hat. Es sei ihm bewusst, dass es sich bei den von ihm fotografierten Bäumen teilweise um Mutationen handle oder ihr Aussehen auf die Eingriffe des Menschen wie die wirtschaftliche Nutzung, beispielsweise zur Gewinnung von Baumharz sowie die Holzgewinnung, auf Verletzungen oder auf pflegerische Maßnahmen zurückzuführen seien, sagt der Fotograf. Gleichwohl gelte für alle, dass sie skurril, einzigartig und schön seien, wie sie halt nur die Natur ausbilden könne. Es handelt sich um die dritte Einzelausstellung von Rudolf Rademacher nach seinen Foto-Präsentationen „Streifzug entlang der Ostsee“ und „Küsten der Ostsee und der Bretagne“. Die  Fotoausstellung der VHS Ahlen findet in Kooperation mit der Stadtbücherei statt. Eröffnet wird sie von Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Im kulturellen Rahmenprogramm liest der Schwerter Lyriker Thorsten Trelenberg Texte zum Thema „Natur“. Er ist Preisträger des 3. Literaturwettbewerbs des Kreises Unna und des Alfred Müller-Felsenburg-Preises für aufrechte Literatur.

Die Ausstellung ist ab Freitag bis zum 16. Oktober während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei (werktags täglich von 10-18 Uhr außer mittwochs) geöffnet.

AUSSTELLUNG Thomas Zander - Serigrafien in Warendorf

16.09.2018 - 17:00 Uhr   bis   28.10.2018 - 13:26 Uhr

AUSSTELLUNG Thomas Zander - Serigrafien in Warendorf

Warendorf
Historisches Rathaus
Dezentrales Stadtmuseum

Öffnungszeiten:

Di. - Fr. 15.00 - 17.00 Uhr 
Sa., So. und feiertags 14.00 - 17.00 Uhr

Eintritt frei

AUSSTELLUNG "Heinrich von der Driesch - Retrospektive" in Münster

17.09.2018 - 13:14 Uhr   bis   28.09.2018 - 13:14 Uhr

AUSSTELLUNG "Heinrich von der Driesch - Retrospektive" in Münster

Münster
Foyer des Freiherr-vom-Stein-Haus
Domplatz 1-3

Die Bezirksregierung Münster zeigt vom 17. bis 28. September 2018 wochentags (montags bis freitags von 8 – 16 Uhr) die Ausstellung „Heinrich von den Driesch – Retrospektive“ im Foyer des Freiherr-vom-Stein-Hauses am Domplatz 1-3 in Münster.

Der Künstler Heinrich von den Driesch zeigt Ausschnitte aus seinem Lebenswerk von den 1960er Jahren bis heute. Die Retrospektive zeigt Person und Werk in einer geschlossenen Präsentation.

FOTOAUSSTELLUNG "Where love is illegal" von Robin Hamond in Ahlen

Foto: (c) Robin Hammond NOOR

18.09.2018 - 18:00 Uhr   bis   30.10.2018 - 19:19 Uhr

FOTOAUSSTELLUNG "Where love is illegal" von Robin Hamond in Ahlen

Ahlen
"etage eins"
Bürgerzentrum Schuhfabrik
Königstraße 7

Vom 18. September bis zum 30. Oktober zeigt das Bürgerzentrum Schuhfabrik zwanzig Fotografien des international ausgezeichneten Fotografen Robin Hammond in der „etage eins“. Die Ausstellung mit dem Titel „Where love is illegal“ zeigt beeindruckende Porträts von Menschen, die ihre Identität täglich neu verteidigen müssen, oft unter Gefahr für Leib und Leben. Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 18. September um 18.00 Uhr in der ersten Etage des Bürgerzentrums Schuhfabrik statt. Anschließend ist sie täglich außer sonntags zwischen 10.00 und 22.00 Uhr zu besichtigen.

Die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intersexuellen Menschen (LGBTI) hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht. In einigen Ländern können homosexuelle Paare eine eingetragene Partnerschaft registrieren lassen oder sogar heiraten, neutrale Geschlechtseintragungen oder die Anpassung von Namen im Ausweis sind möglich geworden. Nach wie vor aber werden in 72 Staaten dieser Welt Menschen, deren sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität nicht der Norm entsprechen, strafrechtlich verfolgt. Die Brutalität der Strafen ist schockierend: Geldstrafen, Gefängnis, Folter – in einigen Fällen auch die Todesstrafe – stehen auf der Agenda der täglichen Unterdrückung. Die Diskriminierung ist jedoch nicht auf diese Länder beschränkt, weltweit steigen Gewalt und Vorurteile gegen die LGBTI Community wieder an.

Mehrere Jahre reiste der in Neuseeland geborene Fotograf Robin Hammond – Mitglied der Amsterdamer Agentur NOOR – durch Länder, in denen LGBTI Menschen verfolgt und bedroht werden, und porträtierte Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle. Entstanden sind so hunderte Porträts von Menschen, die – offen oder im Geheimen – ihre Identität täglich neu verteidigen müssen.

Die Fotografien sind keine Porträts im herkömmlichen Sinne: Alle sind in enger Kooperation zwischen den Abgebildeten und dem Fotografen entstanden. Ihre persönliche Geschichte selbstbestimmt in Wort und Bild zu erzählen und so ein sichtbares Dokument ihrer täglichen Realität zu schaffen, gibt den Betroffenen ihre Identität und Würde zurück. Aufgenommen hat Robin Hammond seine eindrücklichen Porträts auf Polaroid-Film, der ihnen eine eigene, fast surreale und traumhafte Bildästhetik verleiht. Durch die Aufnahmetechnik, die behutsame Annäherung an seine ProtagonistInnen und den Umgang mit dem available light ist Where Love is Illegal nicht nur ein unschätzbares Dokument unserer Zeit, sondern demonstriert auch die außerordentliche Fähigkeit zur künstlerischen Ausdrucksform des Fotografen.

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