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Dienstag 30.10.
SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

20.10.2018   bis   24.03.2019


Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

»Vergessen Sie uns nicht.«
Die Malerin Julie Wolfthorn
(Thorn 1864 –1944 Theresienstadt)

 Ausstellung 20. Oktober 2018 bis 24. März 2019

Mit dieser Ausstellung möchte das Westpreußische Landesmuseum anlässlich des 75. Todestages Julie Wolfthorns das Leben und Werk der Künstlerin würdigen. Die Ausstellung präsentiert die Vielseitigkeit Wolfthorns anhand von Gemälden und grafischen Arbeiten, darunter vor allem Portraits und Landschaftsansichten.

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