Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Dienstag 30.10.
SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

Kabinettschau Dosensammlung "Von China bis Mexiko" in Liesborn

Foto: Museum Abtei Liesborn

18.07.2018   bis   31.12.2018

Kabinettschau Dosensammlung "Von China bis Mexiko" in Liesborn

Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

"Von China bis Mexiko"
Dosen aus der Sammlung Flor de Maria Hauck

Mit faszinierender Formvielfalt präsentiert sich die umfangreiche Dosensammlung der Sammlerin Flor de Maria Hauck, die derzeit im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist. Ob Tabatiere, Schmuckdose oder zierliche Pillendose – die Kabinett-Schau „Von China bis Mexiko. Dosen aus der Sammlung Hauck.“ zeigt gut 100 ausgewählte Exemplare. Dabei stehen die Dosen aus Edelmetall und Porzellan des 18. bis 20. Jahrhunderts im Fokus der kleinen Schau. Es gibt viel zu entdecken: ein Puderdöschen, in der noch Puderreste zu finden sind, eine Meißener Porzellan-Dose bemalt mit asiatischen Motiven oder eine spanische Silberdose mit dem Kinderporträt König Alfonsos XIII. von 1898.

Die aus verschiedenen Ländern der Welt stammenden Dosen zeugen von handwerklicher Vielfalt. So finden sich unter den Silberobjekten qualitätvolle Verzierungen mit Emaille, Tauschierungen oder auch Schmucksteinbesatz. „Zu den besonderen Stücken zählen die farbenreichen Cloisonné-Dosen aus dem asiatischen Raum“, sagt Miriam Heidemann M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin der Kabinett-Schau. Die Zellenschmelzkunst Cloisonné wird bei Emaille-Arbeiten insbesondere in China verwendet. Bei der Verzierungstechnik bilden Metalldrähte ein feines Netz auf der Oberfläche, in dessen Zwischenräume verschiedenfarbige Glasflüsse eingelassen sind. „Durch diese Technik entstehen bunte Bildmotive auf den zierlichen Metallobjekten, die dadurch natürlich ganz besonders hervorstechen“, so Heidemann.

Auch die ausgestellten Pillendosen bezeugen die Vielfalt der Verzierungstechniken. Dosen mit Reliefszenen, mit farbigen Emaille-Arbeiten oder mit Schmucksteinbesatz in den Deckeln finden sich ebenso wie schlichte Gravuren. Neben den europäischen Silberdosen stechen besonders die mexikanischen Pillendosen hervor. Diese sind aus Neusilber gefertigt und häufig mit Abalone-Plättchen im Deckel bestückt.

Unter den Silberobjekten befinden sich runde Puderdosen mit feiner Ziergravur auf dem Klappdeckel, in manchen finden sich sogar noch Puderreste. Von besonderem Charme sind Stücke ganz eigener Form, wie die barockisierenden Schmuckdosen auf Standfüßchen oder das in Form eines Schuhs gestaltete Behältnis. Ein hoher Behälter aus Sterlingsilber mit zapfenförmigem Elfenbein-Knauf zählt zu den frühen Dosen des bekannten französischen Schmuckherstellers Cartier.

Schon lange dienen aufwendig gestaltete Dosen nicht mehr nur als Aufbewahrungsbehältnis, sondern gelten als begehrte Sammlerstücke. „In den fürstlichen Sammlungen des 18. Jahrhunderts finden sich häufig Bonbonieren, Schmuckdosen und Tabatieren unter den Prunkstücken. Dabei galten die zur Aufbewahrung von Schnupftabak gebräuchlichen Dosen als modische Accessoires und gesellschaftliche Statussymbole“, erläutert Heidemann.

Bereichert wird die Kabinettschau durch Dosen aus Porzellan, die überwiegend aus dem europäischen Raum stammen. Die Erfindung des europäischen Hartporzellans fällt in das frühe 18. Jahrhundert. Die Königlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur Meissen ist die erste und bekannteste Porzellan-Manufaktur Europas. Vier Dosen aus Meißner Porzellan, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert sind in der Schau präsent. Weitere deutsche wie englische, italienische und dänische Manufakturen sind mit Dosen in farbenreichem Dekor vertreten.

Ausstellung "HORST BECKING - Ausgewählte Werke" in Ahlen

29.09.2018   bis   30.12.2018

Ausstellung "HORST BECKING - Ausgewählte Werke" in Ahlen

Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

HORST BECKING. Ausgewählte Arbeiten
29. September - 30. Dezember 2018

Horst Beckings Arbeiten, teilweise auf historischen Papieren mit alten, geheimnisvollen Handschriften und alten Bâchen sind von den zahlreichen Reisen des Künstlers in südliche und ferne Länder - insbesondere Venedig - inspiriert. Das dort besonders intensive Licht, das tiefe Blau des Wassers und der erdige Ton der Berge finden sich in seiner Farb- und Formpalette wieder; dabei bewegt sich der Künstler virtuos auf der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Ausstellung im Fritz-Winter-Haus wird sich auch den neueren Arbeiten des Künstlers widmen.

Die Ausstellung wird am Samstag, dem 29. September 2018 um 15:00 Uhr eröffnet und dauert bis zum 30. Dezember 2018. Die einführenden Worte spricht Tayfun Belgin, Direktor des Karl-Ernst-Osthaus-Museums, Hagen.

Kontakt

AUSSTELLUNG "Inside_Out" von Markus Maier in Warendorf

Foto: Kreis Warendorf

04.10.2018 - 07:00 Uhr   bis   30.11.2018 - 14:00 Uhr

AUSSTELLUNG "Inside_Out" von Markus Maier in Warendorf

Warendorf
Kreishaus

Im Kreishaus wurde die Ausstellung „Inside_Out“ des Freckenhorster Künstlers Markus Maier eröffnet. Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßte zahlreiche Gäste, die den Weg ins Kreishaus gefunden hatten, um die außergewöhnlichen Werke zu bestaunen. Der Künstler bearbeitet die Leinwand von der Rückseite, so dass durch die Poren der Leinwand eine textile Anmutung entsteht. Erst aus der Nähe betrachtet entfalten die Kunstwerke ihre volle Wirkung.

„Sie halten uns mit Ihren Werken dazu an, unsere gewohnte Perspektive zu verlassen und einmal spiegelverkehrt zu schauen. Unter dem Motto „Inside_Out“ kehren Sie das Innere Ihrer Werke buchstblich nach außen“, so der Landrat. Auch die Geschäftsführerin des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf, Silvia Fassel, sowie Laudatorin Barbara Davis würdigten die besondere Technik des Künstlers. „Jedes der Werke hängt auch immer ein wenig vom Zufall ab und wird dadurch einzigartig“, erläuterte Davis. 

Markus Maier ist seit 2012 Mitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf. Neben zahlreichen Nominierungen wurde er mit dem Sonderpreis „Der prämierte Faden“ der Burn-In-Galerie Wien und dem Kunstpreis des Landkreises Alzey-Worms ausgezeichnet. Seine Werke stellte der Künstler u.a. im Museum Relígio Telgte, im Museum Abtei Liesborn in Wadersloh, der Galerie Atelier D in Bielefeld, dem Kunstmuseum Ahlen und dem Historischen Rathaus Aalen aus.

Die Ausstellung im Kreishaus ist noch bis zum 30. November zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr, freitags von 7 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

AUSSTELLUNG Günther Simon in Warendorf

Foto: Rudolf Berger

08.10.2018 - 10:30 Uhr   bis   30.11.2018 - 18:30 Uhr

AUSSTELLUNG Günther Simon in Warendorf

Warendorf
Ebbers-Galerie
Aufzug Haltepunkt 3

In der Galerie rund um den Aufzug am Haltpunkt 3 im Modeerlebnishaus Ebbers sind nun Bilder von Günther Simon zu sehen. Geboren in Münster, ausgebildet beim Kirchenmaler Ludwig Baur in Telgte, wurde er Schriftsetzermeister, Berufschullehrer für Graphik und Englisch, Karikaturist bei den Westfälischen Nachrichten, Buchillustrator (u.a. für Erich Kästner).

Nach seiner Pensionierung nahm Günther Simon die Malerei wieder auf. Neben den „Portraits“, die jetzt im Modeerlebnishaus Ebbers gezeigt werden, bestimmten christliche Motive seine Malerei. Er stellte bei den Krippenausstellungen in Telgte aus; besonders ausdrucksstark sind seine Kreuzwege.

Die Bilder in dieser Ausstellung zeigen überwiegend Frauen.  Ihre Gesichter mit den großen Augen sind ausdruckstark, sind  traurig, vor Schreck weit aufgerissen, zeigen Interesse, Neugier, Anteilnahme.

Die großformatigen Ölbilder sind keine Portraits, sie kommen tief aus dem Innersten des Künstlers. Günther Simon:  „Frauengesichter bringen die Ausstrahlungsvielfalt besser rüber als männliche.“

Sein Leben lang habe das menschliche Gesicht sein besonderes Interesse gefunden, erklärte der Künstler seine Vorliebe für Gesichter. Er habe dabei aber keine spezielle Person vor Augen, sondern lasse sich vom Pinsel auf der Leinwand treiben: am Anfang steht keine Idee, keine Vorzeichnung. Das Ergebnis ergibt sich im Prozess. „Das Unterbewusstsein ist viel kreativer, so entstehen viel ausdruckvollere Bilder“, erläuterte er seine Malweise bei seiner letzten Vernissage. Günther Simon lebte in Siedlinghausen bei Winterberg.

Die Bilder aus seinem Nachlass können erworben werden. Rudolf Berger ist der Ansprechpartner im Modeerlebnishaus Ebbers. 

"Brisante Träume - Die Kunst der Weltausstellung" in Ahlen

13.10.2018   bis   10.02.2019

"Brisante Träume - Die Kunst der Weltausstellung" in Ahlen

Ahlen
Kunstmuseum
Museumplatz 1

Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellung
13.10.2018 - 10.02.2019
Kunstmuseum Ahlen und Marta Herford

Bilder, Skulpturen, Environments und mediale Präsentationen reflektieren die Rolle und die Botschaft der Kunst auf fünf Weltausstellungen von 1937 in Paris bis 1970 in Osaka. In diesen Großveranstaltungen vertreten die Menschen die Kultur ihrer Heimatländer und stellen ihre Visionen zur Diskussion.

Den baulichen Rahmen bilden seit 1851 spektakuläre temporäre Bauten. Die Kunst spielt hierbei eine große Rolle, da Weltaus-stellungen immer auch zum Experiment und zu einem Perspektiv-wechsel auffordern. Der Bogen spannt sich als Ausdruck des Wandels künstlerischer Ausdrucksformen vom Tafelbild  bis zum Environment. Historische Werke von Künstlern wie Robert Delaunay, Salvador Dalí, Lionel Feininger, Le Corbusier, Heinz Mack oder Jean Tinguely finden zu einer lebendigen Inszenierung zusammen. Als Kooperation zwischen dem Marta Herford und dem Kunstmuseum Ahlen wird die Schau zeitgleich mit verschiedenen Schwerpunkten gezeigt. Während die historische Inszenierung im Kunstmuseum Ahlen im Dialog mit ausgewählten Bild- und Filmdokumenten steht, wird sie im Marta Herford  durch neu entwickelte Beiträge zeitgenössischer Künstler*innen aktualisiert. Die zentralen Themenlinien der Weltausstellung zwischen Mensch, Wissenschaft und Technik werden in aktuelle Zusammenhänge gestellt.

In einer Art Zeitachse durchschreitet der Besucher im Kunstmuseum Ahlen zwei Ebenen, die in einer visuellen Inszenierung Botschaften, Themen und Stimmungen der Weltausstellungen von Paris 1937 und New York 1939 - im Erdgeschoss des Hauses -  und von Brüssel 1958, Montreal  1967 und Osaka 1970  - in den zweiten Etagen  - vor Augen führen.

AUSSTELLUNG "Marc Chagall - Der wache Träumer" in Münster

Foto: (c) Jürgen Peperhowe

13.10.2018 - 10:00 Uhr   bis   20.01.2019 - 19:26 Uhr

AUSSTELLUNG "Marc Chagall - Der wache Träumer" in Münster

Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso
Picassoplatz 1

13.10.2018 bis 20.01.2019

In der Ausstellung „Marc Chagall – Der wache Träumer“ widmet sich das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster einem der größten Träumer der Kunstgeschichte. Mit rund 120 Gemälden, kolorierten Zeichnungen und farbigen Grafiken, darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Musée Cantini in Marseille sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privatbesitz, taucht die Ausstellung tief in Chagalls fantastische Traumwelt ein und spürt zugleich seinen Inspirationsquellen in der realen Welt nach.

„Die Bilder von Marc Chagall haben Weltgeltung. Ich freue mich, dass die Sparkassen in Westfalen-Lippe in diesem Jahr dazu beigetragen haben, diese hochkarätige Ausstellung in die Region zu holen.“, so Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe. „Es zeigt, dass international renommierte Kreise aus Kunst und Kultur dem Picasso-Museum hohe Anerkennung und Vertrauen schenken. Die Sparkassen in Westfalen-Lippe sind stolz darauf, das Museum federführend errichtet zu haben.“

„Marc Chagall hat sich zeitlebens gegen das ihm verliehene Etikett des Träumers und wirklichkeitsfernen Fantasten gewehrt“, so Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Die Ausstellung nimmt ihn beim Wort und geht den Quellen seiner Bildwelt auf den Grund.“ Die Spurensuche führt den Ausstellungsbesucher in das kulturelle Milieu des jüdischen Schtetl im weißrussischen Witebsk, in dem Chagall aufgewachsen ist. Viele der im Picasso-Museum ausgestellten Bilder finden hier ihren Ursprung. Auch seine jiddische Muttersprache mit ihren Sprachbildern und Redensarten prägte das Bilddenken des Künstlers.

Chagalls Glaube spielte eine weitere zentrale Rolle für seine Kunst. Er gehörte dem Chassidismus an, einer jüdischen Erweckungsbewegung. Sie besagt, Gott ist in allem, auch im kleinsten und banalsten Detail des Alltags. Bei Chagall herrscht keine Trennung zwischen Weltlichem und Profanem, die Bibel ist ein weltliches Werk voller Tragik, der Alltag hingegen kann religiös und von Wundern geprägt sein.

Inspiration fand Chagall auch in der Ikonenkunst. Die Ausstellung illustriert mit sieben Ikonen des 17. bis 19 Jahrhunderts aus dem Ikonen-Museum Recklinghausen, dem größten Ikonen-Museum Westeuropas, welchen Einfluss sie auf Chagalls Kunst ausübten.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 10-18 Uhr, Freitag: 10-20 Uhr

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

20.10.2018   bis   24.03.2019

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

»Vergessen Sie uns nicht.«
Die Malerin Julie Wolfthorn
(Thorn 1864 –1944 Theresienstadt)

 Ausstellung 20. Oktober 2018 bis 24. März 2019

Mit dieser Ausstellung möchte das Westpreußische Landesmuseum anlässlich des 75. Todestages Julie Wolfthorns das Leben und Werk der Künstlerin würdigen. Die Ausstellung präsentiert die Vielseitigkeit Wolfthorns anhand von Gemälden und grafischen Arbeiten, darunter vor allem Portraits und Landschaftsansichten.

Infos

Ausstellung "Querschlag" in Greven

Foto:Georg Brinkmann

26.10.2018   bis   31.12.2018

Ausstellung "Querschlag" in Greven

Greven
Münster-Osnabrück
International Airport

Bis Ende Dezember präsentiert die Künstlerin und Kunstdozentin Anonciata Braun-Brinkmann einige ihrer Kunstwerke in der Airliner-Galerie am Flughafen Münster/Osnabrück.

Es ist ein „Querschlag“ durch die Jahre ihrer Arbeit. So findet man neben Holzinstallationen in floraler Hochglanz-Optik bunte Straßenszenen mit Acryl auf Leinwand gemalt. Viele ihrer Werke sind von satten Farben und einer gewissen Leichtigkeit gekennzeichnet. Die gebürtige Grevenerin lebt und arbeitet seit vielen Jahren in der Nachbarstadt Emsdetten. ,,Am liebsten mag ich die kräftigen Farben, da sie Lebensfreude ausstrahlen und jedem Raum etwas Fröhliches verleihen. Es muss auch nicht immer eindimensional sein, ein Bild kann auch mal etwas Aufgesetztes haben. In der Kunst darf man mit den Materialien spielen.“ Neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Künstlerin arbeitet Anonciata Braun-Brinkmann als Kunstdozentin vornehmlich im Jugendbereich. Besonders eng kooperiert sie mit dem Kinder- und Jugend-Verein Dampfross e. V. aus Borghorst. ,,Kindern und Jugendlichen die Kunst näher zu bringen, ihnen Techniken beizubringen, mitzuerleben, wie sie ihrer Phantasie Flügel verleihen und ihren Horizont erweitern, das macht richtig Spaß. Darum arbeite ich gerne mit den jungen Leuten an Schulen zusammen. Immerhin sind das die Kunstschaffenden von morgen.“

28.10.2018   bis   06.01.2019

Ausstellung "Basilius Kleinhans - Bronzen" in Beckum

Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Basilius Kleinhans - Bronzen
28. Oktober 2018 – 6. Januar 2019

Am Sonntag, den 28. Oktober 2018 wird im Stadtmuseum Beckum eine neue Sonderausstellung eröffnet. Das Museum präsentiert in einer breit gefächerten Übersicht den in Günzburg und Sendenhorst lebenden Bildhauer Basilius Kleinhans.

„Meine Arbeiten kreisen um Himmel und Erde als gedanklicher Raum“.

So umschreibt der 1968 in Beckum geborene Bronzebildner seine Arbeiten, die in vereinfachter und damit umso eindringlicher Weise religiöse und mythologische Themen zum Inhalt haben: Boote, Häuser, Sonne und ihre Strahlen, Tore, Schalen, der Nacht- oder der Sternenhimmel. Seine bevorzugten Materialen sind neben der Bronze auch Stein und Gold.

Ursprüngliches und Archaisches vermischt sich hierbei mit dem immerwährenden Wechsel vom Werden und Vergehen.

An den vier Adventssonntagen wird Basilius Kleinhans jeweils nachmittags von 15 – 17.00 Uhr in seiner Ausstellung im Stadtmuseum anwesend sein und gern interessierten Fragestellern zur Verfügung stehen.

Die Ausstellung wird gefördert von der Volksbank Beckum-Lippstadt.

 

FOTO-AUSSTELLUNG in Freckenhorst

30.10.2018   bis   19.12.2018

FOTO-AUSSTELLUNG in Freckenhorst

Warendorf-Freckenhorst
Kath. Landvolkshochschule "Schorlemer Alst"
Am Hagen 1

30. Oktober - 19. Dezember 2018

Mehrere Mitglieder des Deutschen Verbandes für Fotografie e. V. (DVF) zeigen vom 30. Oktober bis zum 19. Dezember 2018 fotografische Ansichten zum Thema „Stille“ in der LVHS Freckenhorst. Auf die Frage: „Was ist Stille?“ hat jeder eine ganz eigene, sehr persönliche Antwort. Der eine empfindet die Anwesenheit von Stille als beglückend – endlich; der andere findet sie eher bedrückend, schwierig, sie zu ertragen. Die teilnehmenden Fotografinnen und Fotografen haben sich auf sehr persönliche Weise dem Thema genähert und zeigen ihre Sichtweise von Stille, die ein breites Spektrum auf das Thema zeigt und auch noch viel Interpretationsspielraum offen lässt. Die ausgestellten Fotografien laden die Betrachter ein, sich in die Stille mitnehmen zu lassen, im Augenblick zu verweilen und mit den eigenen Augen auf die persönlichen Antworten der Fotografen auf die Frage „Was ist Stille“ zu blicken, um die eigenen Antworten zu finden…

Der Verband, der 1908 in Berlin gegründet wurde, steht als Synonym für die deutsche Amateurfotografie. Als eingetragener Verein ist es das Ziel des DVF, die Fotografie zu fördern durch Wettbewerbe und Ausstellungen wie die aktuelle in der LVHS Freckenhorst. In Workshops, Seminaren, Fotoexkursionen oder überregionalen Arbeitstreffen bilden sich die Fotografen technisch und künstlerisch weiter und profitieren vom Miteinander.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 30. Oktober 2018 um 19.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Eröffnung wird musikalisch am Klavier von Uta-Maria Gennert-Stöcker begleitet. Die Ausstellung ist montags bis samstags von 10.00 – 19.00 h und sonn- und feiertags von 10.00 bis 14.00 h geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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