Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Dienstag, 23.10.
FETTMARKT in Warendorf

Foto: Stadt Warendorf

20.10.2018   bis   24.10.2018

FETTMARKT in Warendorf

20. - 24. Oktober 2018
Fettmarkt-Kirmes auf dem Lohwall

  • Samstag: 15:00 - 23:00 Uhr
  • Sonntag: 12:00 - 23:00 Uhr
  • Montag: 15:00 - 23:00 Uhr
  • Dienstag: 15:00 - 23:00 Uhr (Feuerwerk !)
  • Mittwoch: 09:00 - 23:00 Uhr

Am Sonntag (21. Oktober) lockt der  Bauernmarkt „Kürbis, Kappes und Kartoffeln“ mit Ausstellern und Produkten aus der Region in die Altstadt und die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Am Fettmarktmittwoch (24. Oktober) beginnt der Vieh- und Landwirtschaftsmarkt sowie das Reit- und Springturnier auf den Lohwallwiesen um 08:00 Uhr. Der Altstadttrödel lockt schon um 07:00 Uhr in die Innenstadt. Parkplätze befinden sich auf dem Lohwallgelände.

"KRIMIBUCH-VERKAUF" in Ahlen

22.10.2018   bis   26.10.2018

"KRIMIBUCH-VERKAUF" in Ahlen

Ahlen
Stadtbücherei
Südenmauer 21

22. - 26. Oktober 2018

Der Herbst ist traditionell Krimi-Zeit in Ahlen. Gut besuchte Lesungen im Rahmen der Reihe „Mord am Hellweg“ beweisen: Die Ahlener lieben die aufregende Jagd nach üblen Halunken und lichtscheuen Gestalten. Handverlesene Lokalitäten werden zum Schauplatz hoch brisanter Kriminalfälle, so wie jetzt die Stadtbücherei Ahlen.

Wer nicht nur mit detektivischem Eifer zuhören möchte, wenn Täter zur Strecke gebracht werden, kann auch selbst die Nase ins Buch, oder besser in den Krimi stecken. Die Stadtbücherei lockt mit einem besonderen Angebot für große und kleine Krimi-Fans. Ab Montag, 22. Oktober läuft der Krimibuchverkauf eine Woche lang zu den üblichen Öffnungszeiten (montags bis freitags von 10 bis 12:30 Uhr und von 14:30 Uhr bis 18 Uhr, mittwochs geschlossen).

VORLESEZEIT in Ahlen

23.10.2018 - 16:30 Uhr

VORLESEZEIT in Ahlen

Ahlen
Stadtbücherei
Südenmauer 21

Vorlesen ist eine sehr einfache und gleichzeitig wirkungsvolle Methode, Kindern den Spaß am Lesen zu vermitteln. Vorlesen bedeutet Zuwendung und Aufmerksamkeit, es fördert die Sprachentwicklung und hat einen hohen Stellenwert für das Lesen lernen.

Heute liest um 16:30 Uhr Angelika Knöpker das Buch „Hereinspaziert! Conni im Zirkus“ von Eva Wenzel-Bürger vor.

Akrobaten, Clowns, Zauberer und Jongleure. Den Zirkus findet Conni einfach toll. Und plötzlich darf sie bei einer Zirkus-Projektwoche selbst auftreten. Doch was soll Conni werden? Akrobatin? Oder lieber Seiltänzerin? Und was hilft gegen Lampenfieber?

Eingeladen sind wieder alle Kinder bis 8 Jahre.

INFOVERANSTALTUNG zur Deutschen Gebärdensprache in Sendenhorst

23.10.2018 - 19:30 Uhr

INFOVERANSTALTUNG zur Deutschen Gebärdensprache in Sendenhorst

Sendenhorst
Haus Siekmann
Weststraße 18

Eine Info-Veranstaltung zur Deutschen Gebärdensprache (DGS) veranstaltet die VHS um 19.30 Uhr im Haus Siekmann. DGS ist eine Körpersprache mit viel Gefühl und Poesie. Gehörlose Menschen können nicht den Klang und den Ausdruck der Stimme hören. Daher ist es für Hörende besonders wichtig, jegliche Kommunikation mit den Händen, der Mimik und dem Körper zu übermitteln. An diesem Abend werden Infos zur Deutschen Gebärdensprache gegeben. Damit wird eine Möglichkeit vorgestellt, die Barrieren zu gehörlosen Menschen aktiv abzubauen, Einblicke in die Kultur der Gehörlosen zu erhalten und die Fähigkeit zur Kommunikation mit ihnen zu entwickeln. Referentin ist Barbara Brunschier, eine zertifizierte TaubBlindenAssistentin (TBA).

"HELMUT DEBUS – DER PLATTDEUTSCHE SONGPOET"  in Telgte

Helmut Debus Foto: M. Friedemann

23.10.2018 - 20:00 Uhr

"HELMUT DEBUS – DER PLATTDEUTSCHE SONGPOET" in Telgte

Telgte
Mittendrin Telgte
Steinstraße 26

Für Helmut Debus ist Plattdeutsch seine Universalsprache. Kritiker loben ihn als den herausragenden niederdeutschen Songpoeten. Er hat Liedpoesie geschaffen, die im besten Sinne „international“ ist.

Er ist einer von den Sängern, die mit der Gitarre alles sagen können, die das Stumme zur Sprache bringen können, klug und romantisch, ohne den Schutz der Ironie. Seine Lieder machen unser Herz weicher und unsere Seele größer. In seinen Konzerten schafft er eine Atmosphäre von Intensität, Wärme, Substanz und Ernsthaftigkeit. Es sind Lebensfeiern, hinter denen aber immer auch das Wissen um Scheitern und Vergänglichkeit steht. Helmut Debus versteht es, seiner Sprache immer wieder neue, mit allen Sinnen erfühlbare Ausdruckskraft zu verleihen. Von jeher wird er von der plattdeutschen Sprache beschenkt, gibt sich ihr hin und beschenkt sie und uns wiederum mit dem, was sie heute am meisten braucht: Respekt und Würde. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Telgter Heimatverein durchgeführt.

Vorverkauf: 12,00 Euro / 10,50 Euro 
Abendkasse: 15,00 Euro / 13,50 Euro
Mitglieder des Heimatvereins: 5,00 Euro

Ausstellung "ALLTAGSMENSCHEN" in Hamm

14.04.2018   bis   04.11.2018

Ausstellung "ALLTAGSMENSCHEN" in Hamm

Hamm
Maxi-Park
Alter Grenzweg 2

Die „Alltagsmenschen“ sind wieder zu Gast im Maxipark
Christel Lechners Betonfiguren tanzen, schwatzen und genießen einmal mehr die gemütliche Atmosphäre in Hamm

14. April - 04. November 2018

Es ist endlich soweit: Im Hammer Maximilianpark können die Besucher täglich den liebenswerten Figuren von Christel Lechner begegnen und sich von den lächelnden Betonfiguren verzaubern lassen. Sie sind nicht aus Fleisch und Blut, laufen keinen Modetrends oder Schönheitsidealen hinterher, besetzen aber dennoch zahlreiche Innenstädte, bewohnen Parkflächen und sind auch im Stadtbild von Hamm als liebgewonnene Mitmenschen nicht mehr wegzudenken: Die „Alltagsmenschen“ der Künstlerin Christel Lechner. Rund 70 lebensgroße Figuren bevölkern an circa zwanzig Standorten in diesem Sommer das ehemalige Landesgartenschaugelände.

Bereits in 2012 und in 2013 hatten die Besucher des Maximilianparks großes Glück, denn in beiden Jahren waren die Betonskulpturen der Wittener Künstlerin Christel Lechner „Alltagsmenschen“ zu Gast und bereicherten während der Saison das Parkgeschehen.

Christel Lechner entwirft lebensgroße Betonfiguren, deren Vorbild reale Menschen sind, wie man ihnen tagtäglich begegnet. Liebenswert an den Figuren ist ihre zumeist üppige Leibesfülle, aufgrund derer sie nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entsprechen - doch der alltägliche Mensch im Alltag ist eben nicht perfekt. Bei der Präsentation im Maximilianpark soll in diesem Sommer das Thema „Heimat“ allgegenwärtig sein und die Figuren in alltäglichen Situationen zeigen. Der Entstehung der einzelnen Szenen, denn einzelne Figuren findet man eher selten, geht die genaue Beobachtung von Menschen in Christel Lechners Umgebung voraus. Von dem Entwurf über die Gestaltung bis zur Fertigstellung vergehen 2 Monate. Die Figuren sind zwischen 1,70 m und 2,50 m groß. Christel Lechner liegt es fern sozialkritische Aspekte anzusprechen. Die Künstlerin möchte mit ihren vielschichtigen Inszenierungen einerseits nachdenklich machen, andererseits aber auch zum Schmunzeln einladen, da die Figuren uns eine Art Spiegel sind, der uns mit einem Augenzwinkern unser eigenes Bild zurückwirft. Christel Lechner zieht es vor, ihre Figuren im öffentlichen Raum, also dort, wo die Menschen ihren Alltag erleben, zu zeigen. Damit bietet der Maximilianpark den „Alltagsmenschen“ eine perfekte Kulisse. Eben diese wird Christel Lechner nicht nur mit bereits bestehenden, sondern auch mit eigens für die Parkkulisse geschaffenen Inszenierungen bereichern.

Die Open-Air-Ausstellung „Alltagsmenschen“ ist bis Sonntag, 4. November 2018 täglich während der normalen Parköffnungszeiten zu sehen. Es gilt der reguläre Parkeintritt.

AUSSTELLUNG "Eros & Thanatos  Werke aus der Sammlung SØR Rusche OELDE/BERLIN" in Liesborn

06.05.2018 - 15:00 Uhr   bis   04.11.2018 - 00:00 Uhr

AUSSTELLUNG "Eros & Thanatos Werke aus der Sammlung SØR Rusche OELDE/BERLIN" in Liesborn

Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

In dieser Ausstellung begegnen sich Eros & Thanatos auf 50 zeitgenössischen Gemälden international bekannter Künstler aus Europa, Afrika und den USA. Eros ist in der griechischen Mythologie der Gott der begehrenden Liebe; Thanatos, sein großer Gegenspieler, ist der Gott des Todes. Lebenstrieb und Todestrieb, ein Gegensatzpaar, das nicht erst seit Sigmund Freud in Werken der bildenden Kunst, Literatur und Musik thematisiert wird, sind in den Bildern der Schau - mal offensichtlich, mal subtil - präsent.

Auf einem Gemälde von Johannes Hüppi, das eine schöne junge Frau neben einem Totenkopf zeigt, stehen blühendes Leben und Todesgefahr ganz offensichtlich nebeneinander. Hier kommt der Tod nicht als Freund, sondern als ultimative Bedrohung. Eine Reihe von Blumenstillleben führt dem Betrachter Blühen und Vergehen als einander bedingende Lebensprinzipien vor Augen. Der grinsende Schädel mit Perlenkette im Mund auf dem Blumenstilleben in Hochglanzoptik von L.C. Armstrong steht für den Triumph des Todes über das Leben und die vernichtende Macht von Thanatos, die auch in den abgebrannten Zündschnüren zum Ausdruck kommt, die anstelle von Blumenstengeln in das Gemälde eingefügt sind.

Die schöpferische Kraft des Eros, die nicht nur zu neuem Leben führen kann, sondern auch Phantasie und künstlerische Schaffenskraft befeuert, wird in dem Werk Action Painting von Norbert Bisky deutlich. Genau diese Kraft wird durch den Kastrationsakt, der auf dem Gemälde Die Erbschaft von Ruprecht von Kaufmann angedeutet ist, zerstört.

Das christliche Verständnis von Tod klingt in einem Aquarell von Marlene Dumas an. Es zeigt ein Antlitz Christi mit Dornenkrone, dessen Bildaussage durch die Inschrift „You could ask yourself would Jesus have done the same“ unterstrichen wird. Gleichzeitig verweist das Werk auf den katholischen Glauben des Sammlers Dr. Dr. Thomas Rusche, dessen Großzügigkeit die Leihgaben für diese Ausstellung zu verdanken sind.

Sonntags finden um 15 Uhr öffentliche Führungen durch die Ausstellung statt. Preis: 2,- Euro 


Öffnungszeiten des Museums Abtei Liesborn:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Fr. + Sa.: 14-17 Uhr
Montags und an allen Feiertagen geschlossen

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

Kabinettschau Dosensammlung "Von China bis Mexiko" in Liesborn

Foto: Museum Abtei Liesborn

18.07.2018   bis   31.12.2018

Kabinettschau Dosensammlung "Von China bis Mexiko" in Liesborn

Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

"Von China bis Mexiko"
Dosen aus der Sammlung Flor de Maria Hauck

Mit faszinierender Formvielfalt präsentiert sich die umfangreiche Dosensammlung der Sammlerin Flor de Maria Hauck, die derzeit im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist. Ob Tabatiere, Schmuckdose oder zierliche Pillendose – die Kabinett-Schau „Von China bis Mexiko. Dosen aus der Sammlung Hauck.“ zeigt gut 100 ausgewählte Exemplare. Dabei stehen die Dosen aus Edelmetall und Porzellan des 18. bis 20. Jahrhunderts im Fokus der kleinen Schau. Es gibt viel zu entdecken: ein Puderdöschen, in der noch Puderreste zu finden sind, eine Meißener Porzellan-Dose bemalt mit asiatischen Motiven oder eine spanische Silberdose mit dem Kinderporträt König Alfonsos XIII. von 1898.

Die aus verschiedenen Ländern der Welt stammenden Dosen zeugen von handwerklicher Vielfalt. So finden sich unter den Silberobjekten qualitätvolle Verzierungen mit Emaille, Tauschierungen oder auch Schmucksteinbesatz. „Zu den besonderen Stücken zählen die farbenreichen Cloisonné-Dosen aus dem asiatischen Raum“, sagt Miriam Heidemann M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin der Kabinett-Schau. Die Zellenschmelzkunst Cloisonné wird bei Emaille-Arbeiten insbesondere in China verwendet. Bei der Verzierungstechnik bilden Metalldrähte ein feines Netz auf der Oberfläche, in dessen Zwischenräume verschiedenfarbige Glasflüsse eingelassen sind. „Durch diese Technik entstehen bunte Bildmotive auf den zierlichen Metallobjekten, die dadurch natürlich ganz besonders hervorstechen“, so Heidemann.

Auch die ausgestellten Pillendosen bezeugen die Vielfalt der Verzierungstechniken. Dosen mit Reliefszenen, mit farbigen Emaille-Arbeiten oder mit Schmucksteinbesatz in den Deckeln finden sich ebenso wie schlichte Gravuren. Neben den europäischen Silberdosen stechen besonders die mexikanischen Pillendosen hervor. Diese sind aus Neusilber gefertigt und häufig mit Abalone-Plättchen im Deckel bestückt.

Unter den Silberobjekten befinden sich runde Puderdosen mit feiner Ziergravur auf dem Klappdeckel, in manchen finden sich sogar noch Puderreste. Von besonderem Charme sind Stücke ganz eigener Form, wie die barockisierenden Schmuckdosen auf Standfüßchen oder das in Form eines Schuhs gestaltete Behältnis. Ein hoher Behälter aus Sterlingsilber mit zapfenförmigem Elfenbein-Knauf zählt zu den frühen Dosen des bekannten französischen Schmuckherstellers Cartier.

Schon lange dienen aufwendig gestaltete Dosen nicht mehr nur als Aufbewahrungsbehältnis, sondern gelten als begehrte Sammlerstücke. „In den fürstlichen Sammlungen des 18. Jahrhunderts finden sich häufig Bonbonieren, Schmuckdosen und Tabatieren unter den Prunkstücken. Dabei galten die zur Aufbewahrung von Schnupftabak gebräuchlichen Dosen als modische Accessoires und gesellschaftliche Statussymbole“, erläutert Heidemann.

Bereichert wird die Kabinettschau durch Dosen aus Porzellan, die überwiegend aus dem europäischen Raum stammen. Die Erfindung des europäischen Hartporzellans fällt in das frühe 18. Jahrhundert. Die Königlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur Meissen ist die erste und bekannteste Porzellan-Manufaktur Europas. Vier Dosen aus Meißner Porzellan, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert sind in der Schau präsent. Weitere deutsche wie englische, italienische und dänische Manufakturen sind mit Dosen in farbenreichem Dekor vertreten.

Ausstellung "FarblichKEIT" in Freckenhorst

04.09.2018   bis   26.10.2018

Ausstellung "FarblichKEIT" in Freckenhorst

Warendorf-Freckenhorst
Landvolkshochschule "Schorlemer Alst"
Am Hagen 1

Neue Ausstellung in der LVHS-Galerie mit Stefanie Bockholt

„FarblichKEIT“ lautet der Titel der neuen Ausstellung, die vom 4. September bis 26. Oktober 2018 in der LVHS Freckenhorst gezeigt wird. Die Künstlerin Stefanie Bockholt aus Neuenkirchen zeigt abstrakte Ölbilder aus Acryl und Farbpigmenten. Die Künstlerin zu ihren Bildern: „Die abstrakte Kunst ist eine Ablösung vom Gegenständlichen. Darunter versteht man die Kunst, die keine Erinnerung hervorruft und somit keinen Hinweis auf die sichtbare Wirklichkeit enthält. Es sind experimentelle Ölbilder. Die Ölbilder werden auf leinenbezogenen Galeriekeilrahmen gemalt. Auf dem Leinen wird eine Spezialpaste mit Hilfe eines Spachtels strukturiert und eingeölt. Auf das Bild gestreute Farbpigmente sowie Acryl verlaufen durch das Öl und erzeugen dadurch eine einzigartige Farbgebung. Die endgültige Farbstimmung wird dann mit einem Spachtel herausgearbeitet.“

Die Bilder von Stefanie Bockholt sind überwiegend klar abgegrenzt mit graden Linien oder Flächen unter Verwendung des Goldenen Schnittes.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 4. September 2018 um 19.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Eröffnung wird musikalisch am Klavier von Uta-Maria Gennert-Stöcker begleitet. Montags bis samstags ist die Ausstellung von 10.00 – 19.00 h und sonn- und feiertags von 10.00 bis 14.00 h geöffnet. Der Eintritt ist frei.

AUSSTELLUNG Thomas Zander - Serigrafien in Warendorf

16.09.2018 - 17:00 Uhr   bis   28.10.2018 - 13:26 Uhr

AUSSTELLUNG Thomas Zander - Serigrafien in Warendorf

Warendorf
Historisches Rathaus
Dezentrales Stadtmuseum

Öffnungszeiten:

Di. - Fr. 15.00 - 17.00 Uhr 
Sa., So. und feiertags 14.00 - 17.00 Uhr

Eintritt frei

FOTOAUSSTELLUNG "Where love is illegal" von Robin Hamond in Ahlen

Foto: (c) Robin Hammond NOOR

18.09.2018 - 18:00 Uhr   bis   30.10.2018 - 19:19 Uhr

FOTOAUSSTELLUNG "Where love is illegal" von Robin Hamond in Ahlen

Ahlen
"etage eins"
Bürgerzentrum Schuhfabrik
Königstraße 7

Vom 18. September bis zum 30. Oktober zeigt das Bürgerzentrum Schuhfabrik zwanzig Fotografien des international ausgezeichneten Fotografen Robin Hammond in der „etage eins“. Die Ausstellung mit dem Titel „Where love is illegal“ zeigt beeindruckende Porträts von Menschen, die ihre Identität täglich neu verteidigen müssen, oft unter Gefahr für Leib und Leben. Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 18. September um 18.00 Uhr in der ersten Etage des Bürgerzentrums Schuhfabrik statt. Anschließend ist sie täglich außer sonntags zwischen 10.00 und 22.00 Uhr zu besichtigen.

Die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intersexuellen Menschen (LGBTI) hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht. In einigen Ländern können homosexuelle Paare eine eingetragene Partnerschaft registrieren lassen oder sogar heiraten, neutrale Geschlechtseintragungen oder die Anpassung von Namen im Ausweis sind möglich geworden. Nach wie vor aber werden in 72 Staaten dieser Welt Menschen, deren sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität nicht der Norm entsprechen, strafrechtlich verfolgt. Die Brutalität der Strafen ist schockierend: Geldstrafen, Gefängnis, Folter – in einigen Fällen auch die Todesstrafe – stehen auf der Agenda der täglichen Unterdrückung. Die Diskriminierung ist jedoch nicht auf diese Länder beschränkt, weltweit steigen Gewalt und Vorurteile gegen die LGBTI Community wieder an.

Mehrere Jahre reiste der in Neuseeland geborene Fotograf Robin Hammond – Mitglied der Amsterdamer Agentur NOOR – durch Länder, in denen LGBTI Menschen verfolgt und bedroht werden, und porträtierte Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle. Entstanden sind so hunderte Porträts von Menschen, die – offen oder im Geheimen – ihre Identität täglich neu verteidigen müssen.

Die Fotografien sind keine Porträts im herkömmlichen Sinne: Alle sind in enger Kooperation zwischen den Abgebildeten und dem Fotografen entstanden. Ihre persönliche Geschichte selbstbestimmt in Wort und Bild zu erzählen und so ein sichtbares Dokument ihrer täglichen Realität zu schaffen, gibt den Betroffenen ihre Identität und Würde zurück. Aufgenommen hat Robin Hammond seine eindrücklichen Porträts auf Polaroid-Film, der ihnen eine eigene, fast surreale und traumhafte Bildästhetik verleiht. Durch die Aufnahmetechnik, die behutsame Annäherung an seine ProtagonistInnen und den Umgang mit dem available light ist Where Love is Illegal nicht nur ein unschätzbares Dokument unserer Zeit, sondern demonstriert auch die außerordentliche Fähigkeit zur künstlerischen Ausdrucksform des Fotografen.

Ausstellung "HORST BECKING - Ausgewählte Werke" in Ahlen

29.09.2018   bis   30.12.2018

Ausstellung "HORST BECKING - Ausgewählte Werke" in Ahlen

Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72-74

HORST BECKING. Ausgewählte Arbeiten
29. September - 30. Dezember 2018

Horst Beckings Arbeiten, teilweise auf historischen Papieren mit alten, geheimnisvollen Handschriften und alten Bâchen sind von den zahlreichen Reisen des Künstlers in südliche und ferne Länder - insbesondere Venedig - inspiriert. Das dort besonders intensive Licht, das tiefe Blau des Wassers und der erdige Ton der Berge finden sich in seiner Farb- und Formpalette wieder; dabei bewegt sich der Künstler virtuos auf der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Ausstellung im Fritz-Winter-Haus wird sich auch den neueren Arbeiten des Künstlers widmen.

Die Ausstellung wird am Samstag, dem 29. September 2018 um 15:00 Uhr eröffnet und dauert bis zum 30. Dezember 2018. Die einführenden Worte spricht Tayfun Belgin, Direktor des Karl-Ernst-Osthaus-Museums, Hagen.

Kontakt

AUSSTELLUNG "Inside_Out" von Markus Maier in Warendorf

Foto: Kreis Warendorf

04.10.2018 - 07:00 Uhr   bis   30.11.2018 - 14:00 Uhr

AUSSTELLUNG "Inside_Out" von Markus Maier in Warendorf

Warendorf
Kreishaus

Im Kreishaus wurde die Ausstellung „Inside_Out“ des Freckenhorster Künstlers Markus Maier eröffnet. Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßte zahlreiche Gäste, die den Weg ins Kreishaus gefunden hatten, um die außergewöhnlichen Werke zu bestaunen. Der Künstler bearbeitet die Leinwand von der Rückseite, so dass durch die Poren der Leinwand eine textile Anmutung entsteht. Erst aus der Nähe betrachtet entfalten die Kunstwerke ihre volle Wirkung.

„Sie halten uns mit Ihren Werken dazu an, unsere gewohnte Perspektive zu verlassen und einmal spiegelverkehrt zu schauen. Unter dem Motto „Inside_Out“ kehren Sie das Innere Ihrer Werke buchstblich nach außen“, so der Landrat. Auch die Geschäftsführerin des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf, Silvia Fassel, sowie Laudatorin Barbara Davis würdigten die besondere Technik des Künstlers. „Jedes der Werke hängt auch immer ein wenig vom Zufall ab und wird dadurch einzigartig“, erläuterte Davis. 

Markus Maier ist seit 2012 Mitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf. Neben zahlreichen Nominierungen wurde er mit dem Sonderpreis „Der prämierte Faden“ der Burn-In-Galerie Wien und dem Kunstpreis des Landkreises Alzey-Worms ausgezeichnet. Seine Werke stellte der Künstler u.a. im Museum Relígio Telgte, im Museum Abtei Liesborn in Wadersloh, der Galerie Atelier D in Bielefeld, dem Kunstmuseum Ahlen und dem Historischen Rathaus Aalen aus.

Die Ausstellung im Kreishaus ist noch bis zum 30. November zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr, freitags von 7 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

AUSSTELLUNG Karl-Horst Mehl und Heinz Hinse - "Wer zuletzt lacht, lacht am besten" in Telgte

07.10.2018 - 11:30 Uhr   bis   26.10.2018 - 18:00 Uhr

AUSSTELLUNG Karl-Horst Mehl und Heinz Hinse - "Wer zuletzt lacht, lacht am besten" in Telgte

Telgte
Rathaus
Baßfeld 4

„Wer bis zuletzt lacht, lacht am besten“ – schon der Titel der Ausstellung, die im Herbst im Telgter Rathaus zu sehen sein wird, lässt das humoristische Augenzwinkern der  beiden Initiatoren Möhl und Hinse durchblicken. Die 33 auf  das Wesentliche begrenzten Zeichnungen rund um das Thema Sterben und Tod tragen bei zu mehr Leichtigkeit und Humor im Umgang mit dem Lebensende – ganz im Sinne der Erfinder.

Karl-Heinz Möhl hatte Kehlkopfkrebs im Endstadium, jemand also, der wusste, was er da zeichnete. Er lernte Heinz Hinse bei einem Vortrag kennen und schlug vor, gemeinsam ein Buch mit Karikaturen zum Thema zu erstellen. Sie wurden Freunde und das Projekt gelang, bevor Möhl einige Monate später starb. Das war im Jahr 2009 und das Interesse an den Zeichnungen sowie dem entstandenen Buch wuchs permanent. „Am dringendsten benötigt der Mensch den Humor, wenn es ihm schlecht geht“, so der Psychologe Willibald Ruch. Denn: Wer lacht, lebt. Wer mit anderen lacht, lebt doppelt.

Die außergewöhnliche Ausstellung, die von der Telgter Hospizgruppe initiiert wird, ist zu den Öffnungszeiten des Telgter Rathauses vom 7.10.2018 (Sonntag, Eröffnung um 11.30 Uhr) bis zum 26.10.2018 zu sehen.

AUSSTELLUNG Günther Simon in Warendorf

Foto: Rudolf Berger

08.10.2018 - 10:30 Uhr   bis   30.11.2018 - 18:30 Uhr

AUSSTELLUNG Günther Simon in Warendorf

Warendorf
Ebbers-Galerie
Aufzug Haltepunkt 3

In der Galerie rund um den Aufzug am Haltpunkt 3 im Modeerlebnishaus Ebbers sind nun Bilder von Günther Simon zu sehen. Geboren in Münster, ausgebildet beim Kirchenmaler Ludwig Baur in Telgte, wurde er Schriftsetzermeister, Berufschullehrer für Graphik und Englisch, Karikaturist bei den Westfälischen Nachrichten, Buchillustrator (u.a. für Erich Kästner).

Nach seiner Pensionierung nahm Günther Simon die Malerei wieder auf. Neben den „Portraits“, die jetzt im Modeerlebnishaus Ebbers gezeigt werden, bestimmten christliche Motive seine Malerei. Er stellte bei den Krippenausstellungen in Telgte aus; besonders ausdrucksstark sind seine Kreuzwege.

Die Bilder in dieser Ausstellung zeigen überwiegend Frauen.  Ihre Gesichter mit den großen Augen sind ausdruckstark, sind  traurig, vor Schreck weit aufgerissen, zeigen Interesse, Neugier, Anteilnahme.

Die großformatigen Ölbilder sind keine Portraits, sie kommen tief aus dem Innersten des Künstlers. Günther Simon:  „Frauengesichter bringen die Ausstrahlungsvielfalt besser rüber als männliche.“

Sein Leben lang habe das menschliche Gesicht sein besonderes Interesse gefunden, erklärte der Künstler seine Vorliebe für Gesichter. Er habe dabei aber keine spezielle Person vor Augen, sondern lasse sich vom Pinsel auf der Leinwand treiben: am Anfang steht keine Idee, keine Vorzeichnung. Das Ergebnis ergibt sich im Prozess. „Das Unterbewusstsein ist viel kreativer, so entstehen viel ausdruckvollere Bilder“, erläuterte er seine Malweise bei seiner letzten Vernissage. Günther Simon lebte in Siedlinghausen bei Winterberg.

Die Bilder aus seinem Nachlass können erworben werden. Rudolf Berger ist der Ansprechpartner im Modeerlebnishaus Ebbers. 

HERSTLEUCHTEN in Hamm

Foto: Maxipark

12.10.2018 - 19:00 Uhr   bis   28.10.2018 - 22:00 Uhr

HERSTLEUCHTEN in Hamm

Hamm
Maximilianpark

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, um die Besucher einmal mehr in Erstaunen zu versetzen. Das Team um den Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld ist schon voll im Einsatz und verkabelt jeden noch so kleinsten Winkel im Park. Von Freitag, 12. Oktober bis Sonntag, 28. Oktober dürfen sich die Parkbesucher auf einen stimmungsvollen Abendspaziergang mit vielen neuen Attraktionen freuen.

Die Illuminationen des „Herbstleuchtens“ sind täglich in der Zeit von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr zu sehen. Die Spielplätze sind aus Sicherheitsgründen abends gesperrt. Bei dem von den Stadtwerken Hamm präsentierten Highlight beträgt der Eintritt für Erwachsene 7,00 € und für Kinder 3,00 €. Maxipark-Jahreskarteninhaber haben freien Eintritt. Die RUHR.TOPCARD und die Jahreskarten der Park-Kooperationen gelten nicht.

"Brisante Träume - Die Kunst der Weltausstellung" in Ahlen

13.10.2018   bis   10.02.2019

"Brisante Träume - Die Kunst der Weltausstellung" in Ahlen

Ahlen
Kunstmuseum
Museumplatz 1

Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellung
13.10.2018 - 10.02.2019
Kunstmuseum Ahlen und Marta Herford

Bilder, Skulpturen, Environments und mediale Präsentationen reflektieren die Rolle und die Botschaft der Kunst auf fünf Weltausstellungen von 1937 in Paris bis 1970 in Osaka. In diesen Großveranstaltungen vertreten die Menschen die Kultur ihrer Heimatländer und stellen ihre Visionen zur Diskussion.

Den baulichen Rahmen bilden seit 1851 spektakuläre temporäre Bauten. Die Kunst spielt hierbei eine große Rolle, da Weltaus-stellungen immer auch zum Experiment und zu einem Perspektiv-wechsel auffordern. Der Bogen spannt sich als Ausdruck des Wandels künstlerischer Ausdrucksformen vom Tafelbild  bis zum Environment. Historische Werke von Künstlern wie Robert Delaunay, Salvador Dalí, Lionel Feininger, Le Corbusier, Heinz Mack oder Jean Tinguely finden zu einer lebendigen Inszenierung zusammen. Als Kooperation zwischen dem Marta Herford und dem Kunstmuseum Ahlen wird die Schau zeitgleich mit verschiedenen Schwerpunkten gezeigt. Während die historische Inszenierung im Kunstmuseum Ahlen im Dialog mit ausgewählten Bild- und Filmdokumenten steht, wird sie im Marta Herford  durch neu entwickelte Beiträge zeitgenössischer Künstler*innen aktualisiert. Die zentralen Themenlinien der Weltausstellung zwischen Mensch, Wissenschaft und Technik werden in aktuelle Zusammenhänge gestellt.

In einer Art Zeitachse durchschreitet der Besucher im Kunstmuseum Ahlen zwei Ebenen, die in einer visuellen Inszenierung Botschaften, Themen und Stimmungen der Weltausstellungen von Paris 1937 und New York 1939 - im Erdgeschoss des Hauses -  und von Brüssel 1958, Montreal  1967 und Osaka 1970  - in den zweiten Etagen  - vor Augen führen.

AUSSTELLUNG "Marc Chagall - Der wache Träumer" in Münster

Foto: (c) Jürgen Peperhowe

13.10.2018 - 10:00 Uhr   bis   20.01.2019 - 19:26 Uhr

AUSSTELLUNG "Marc Chagall - Der wache Träumer" in Münster

Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso
Picassoplatz 1

13.10.2018 bis 20.01.2019

In der Ausstellung „Marc Chagall – Der wache Träumer“ widmet sich das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster einem der größten Träumer der Kunstgeschichte. Mit rund 120 Gemälden, kolorierten Zeichnungen und farbigen Grafiken, darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Musée Cantini in Marseille sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privatbesitz, taucht die Ausstellung tief in Chagalls fantastische Traumwelt ein und spürt zugleich seinen Inspirationsquellen in der realen Welt nach.

„Die Bilder von Marc Chagall haben Weltgeltung. Ich freue mich, dass die Sparkassen in Westfalen-Lippe in diesem Jahr dazu beigetragen haben, diese hochkarätige Ausstellung in die Region zu holen.“, so Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe. „Es zeigt, dass international renommierte Kreise aus Kunst und Kultur dem Picasso-Museum hohe Anerkennung und Vertrauen schenken. Die Sparkassen in Westfalen-Lippe sind stolz darauf, das Museum federführend errichtet zu haben.“

„Marc Chagall hat sich zeitlebens gegen das ihm verliehene Etikett des Träumers und wirklichkeitsfernen Fantasten gewehrt“, so Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Die Ausstellung nimmt ihn beim Wort und geht den Quellen seiner Bildwelt auf den Grund.“ Die Spurensuche führt den Ausstellungsbesucher in das kulturelle Milieu des jüdischen Schtetl im weißrussischen Witebsk, in dem Chagall aufgewachsen ist. Viele der im Picasso-Museum ausgestellten Bilder finden hier ihren Ursprung. Auch seine jiddische Muttersprache mit ihren Sprachbildern und Redensarten prägte das Bilddenken des Künstlers.

Chagalls Glaube spielte eine weitere zentrale Rolle für seine Kunst. Er gehörte dem Chassidismus an, einer jüdischen Erweckungsbewegung. Sie besagt, Gott ist in allem, auch im kleinsten und banalsten Detail des Alltags. Bei Chagall herrscht keine Trennung zwischen Weltlichem und Profanem, die Bibel ist ein weltliches Werk voller Tragik, der Alltag hingegen kann religiös und von Wundern geprägt sein.

Inspiration fand Chagall auch in der Ikonenkunst. Die Ausstellung illustriert mit sieben Ikonen des 17. bis 19 Jahrhunderts aus dem Ikonen-Museum Recklinghausen, dem größten Ikonen-Museum Westeuropas, welchen Einfluss sie auf Chagalls Kunst ausübten.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 10-18 Uhr, Freitag: 10-20 Uhr

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

20.10.2018   bis   24.03.2019

Ausstellung "Die Malerin Julie Wolfthorn" in Warendorf

Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

»Vergessen Sie uns nicht.«
Die Malerin Julie Wolfthorn
(Thorn 1864 –1944 Theresienstadt)

 Ausstellung 20. Oktober 2018 bis 24. März 2019

Mit dieser Ausstellung möchte das Westpreußische Landesmuseum anlässlich des 75. Todestages Julie Wolfthorns das Leben und Werk der Künstlerin würdigen. Die Ausstellung präsentiert die Vielseitigkeit Wolfthorns anhand von Gemälden und grafischen Arbeiten, darunter vor allem Portraits und Landschaftsansichten.

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