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Nico-Laurin Schmidt
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Sonntag, 22.5.
Tiere_Reiten_Pferde_Reitsport-54

20.05.2022   bis   22.05.2022


Warendorf: "Preis der Besten 2022"


Warendorf
Deutsches Olympiade-Komitee für Reiterei
DOKR/Bundesstützpunkt BSP
Freiherr-von-Langen-Straße 15

20. - 22. Mai 2022

Regelmäßig im Mai trifft sich die Elite der jungen Pferdesportler der Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit in Warendorf zum "Preis der Besten". Die neben den Deutschen Jugendmeisterschaften bedeutendste Nachwuchsveranstaltung in Deutschland bietet den Bundestrainern einen ersten Überblick über den aktuellen Leistungsstand im Hinblick auf die bevorstehende Saison und die Europameisterschaften.

Seit 2014 wird in Warendorf auch der "Preis der Besten" Voltigieren ausgetragen. In den Reithallen des DOKR messen sich die besten Junioren im Einzel-, Doppel- und Gruppenvoltigieren in Warendorf. Für sie ist der "Preis der Besten" zugleich Championats-Sichtung.

Infos

20.05.2022   bis   23.05.2022


"Schützenfest" in Füchtorf


21.  23. Mai 2022

Diesjähriges Schützenfest des Bürgerschützenvereins Füchtorf von1848 e.V.

Programm

  • Das Schützenfestwochenende beginnt bereits am Freitag mit einer Landjugendfete im Schützenzelt.

20.05.2022   bis   22.05.2022


"Schützenfest" in Wadersloh


20. - 22. Mai 2022

Diesjähriges Schützenfest des Schützenvereins Wadersloh-Geist e.V.

Programm

21.05.2022   bis   22.05.2022


Warendorf: "Katzentrödel"


Warendorf
Am "Katzenhaus"
August-Wessing-Damm 71

21. + 22. Mai 2022
11.00 - 18.00 Uhr

Wir verkaufen, was wir nicht mehr brauchen, um Katzen in Notsituationen helfen zu können.

Wie immer gibt es Kaffee, Kuchen, Grillwürstchen & kalte Getränke.

  • Das Haus liegt in 2. Reiher dahinter.
  • Parkplätze und Trödel werden an der B 64 Höhe Oil Tankstelle (August-Wessing-Damm 73) ausgeschildert.

21.05.2022   bis   22.05.2022


Oelde: "Straßentheater-Festival"


21. + 22. Mai 2022

Artisten, Akrobaten und Musikanten entführen unter freiem Himmel in eine zauberhafte Theaterwelt: nach der erfolgreichen Premiere 2018 lädt das Straßentheater-Festival nun zum zweiten Mal in die Oelder Innenstadt ein.

An unterschiedlichen Spielorten bieten Walking-Acts und viele Künstler eine bunte Mischung aus Theater und Poesie, Akrobatik und Skurrilität. Außergewöhnliche internationale Künstler werden dabei Straßenkunst auf höchstem Niveau präsentieren.

Ein besonderer Höhepunkt wird am Samstagabend um 22 Uhr auf dem Marktplatz zu sehen sein. An der Fassade der St. Johannes Kirche zeigen Artisten einen atemberaubenden Tanz. Scheinbar schwebend, fliegen Sie über die Mauern des ehrwürdigen Gebäudes und trotzen den Gesetzen der Schwerkraft.

Schlemmen, Bummeln und Einkaufen nach Herzenslust stehen ebenfalls auf dem Programm. Neben einem attraktiven gastronomischen Angebot sind die teilnehmenden Oelder Geschäfte am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Und mittendrin Oelder Kinder und Jugendliche. Unter der Regie von Hendrik Becker vom Theater Löwenherz lassen sie die Straße ebenfalls zur Theaterbühne werden. Der Initiativkreis Wirtschaft Oelde e.V. und der Gewerbeverein Oelde bieten in Kooperation mit der Stadt und dem Theater Löwenherz die Performance „Oelde – eine Zeitreise“ und nehmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise der ganz besonderen Art.

Für das Straßentheater-Festival, das mit Unterstützung der Oelder Volksbank realisiert wird, gibt es ein Programmheft, dass in den Geschäften ausliegt oder einsehbar ist unter www.oelde.de. Besucher haben damit die Möglichkeit, ihr Programm individuell zusammenzustellen.

Grafik: leichtertriathlon

22.05.2022 - 08:45 Uhr


"1. Triathlon Drensteinfurt"


Liebe Triathlet:innen, zum ersten.Mal feiern wir den Drensteinfurt Triathlon.Der Drensteinfurt Triathlon bietet jedem/rSportler:in den richtigen Ansporn zur Bewegung und/oder die richtige Herausforderung.

Start und Ziel ist das Erlbad in Drensteinfurt. Zuschauer/innen sind herzlich willkommen!

Infos

22.05.2022 - 09:00 Uhr


"3. Vorlauf der Westfalenmeisterschaft im Kart-Slalom"


Warendorf
Teutemacher Glas GmbH (Freifläche)
Bahnhofstraße

Heute ab 9.00 Uhr findet das Heimturnier des AC Warendorf statt.

Es handelt sich um den 3. Vorlauf der Westfalenmeisterschaft im Kart-Slalom, bei dem in fünf verschiedenen Klassen, Kinder zwischen 6 und 18 antreten. Zunächst sind die jüngsten Piloten aus der Klasse 1 am Start. Pro Klasse starten um die 20 Kinder. Insgesamt reisen fünf Teams an, darunter Harsewinkel, Lüdinghausen, Westerkappeln, Oelde und Ibbenbüren. Die Veranstaltung wird bis etwa 16.00 Uhr gehen und findet auf dem Teutemacher Gelände statt. Es wird Beschilderungen für die Besucher geben.

22.05.2022 - 10:00 Uhr


Stromberg: "Flohmarkt im Gaßbachtal"


Oelde-Stromberg
Freibad Gaßbachtal
Am Hang 20

10.00 - 16.00 Uhr

Der Förderverein Gaßbachtal Stromberg e.V. lädt herzlich ein zum Bummeln, Stöbern, tolle Produkte finden, Schwimmen und Schlemmen.

Über 140 private Anbieter verkaufen Kleidung, Spielzeug, Porzellan, Bücher, Haushalts-und Dekoartikel, Antikes! Vom Förderverein gibt es einen großen Stand mit gespendetem Trödel.

Viele Parkplätze stehen in Freibadnähe zur Verfügung, der Weg ist ab Ortseingang Stromberg ausgeschildert. Wegen der besonderen Atmosphäre findet der Trödelmarkt wieder im Freibad statt.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: ein Imbiss- und ein Getränkestand sowie eine Cafeteria - mit Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und frischen Waffeln - laden zum Verweilen ein.

Wer möchte, kann bei 28 Grad Wassertemperatur einige Runden schwimmen, denn: An diesem Tag ist der Eintritt in das Freibad kostenlos!

Der Erlös dieser gemeinsamen Veranstaltung mit dem Rappelkisten-Team kommt dem Förderverein Gaßbachtal Stromberg e.V. zugute.

22.05.2022 - 11:00 Uhr


Ostbevern: Gewerbeschau "Bauen und Leben"


11.00 - 18.00 Uhr

Heute findet endlich wieder die Gewerbeschau "Bauen und Leben" in Ostbevern statt. Rund um die Raiffeisenstraße im Gewerbegebiet Ost werden über 60 Aussteller präsent sein.

Es gibt Attraktionen für Groß und Klein, u.a. eine Verlosung mit tollen Preisen. Die Lose sind an folgenden Standorten erhältlich: Raiffeisen Ostbevern, Goldschmiede Marlene Wietkamp und Löwenzahn Spielwaren sowie auf dem Wochenmarkt.

Infos

22.05.2022 - 14:00 Uhr


Everswinkel: "Aktionstag im Mitmachmuseum"


Everswinkel
Mitmachmuseum Up´n Hoff
Wester 31

Mit einem Doppelprogramm startet der Heimatverein im Mitmachmuseum heute in die zweite Runde der Veranstaltungen. Ab 14.oo Uhr wird der Weg von der Milch zur Butter demonstriert. Zum Einsatz kommen zunächst die handbetriebenen Milchzentrifugen, mit denen die Sahne von der Magermilch getrennt wird. Danach wird die Sahne, auch Rahm genannt, in den Stampf-, Schlag- oder Rollbutterfässern verbuttert. Diese beiden Schritte der Milchverarbeitung erfolgten früher auf fast allen Höfen mit Milchviehhaltung, bevor sie später in die Molkereien verlagert wurden.

Parallel wird nach altem Hausrezept aus Roggen der bekannte Muckefuck geröstet. Dieser Kaffeeersatz, auch als Bohnenkaffee der armen Leute bezeichnet kann anschließend zum selbstgebackenen Steinofenbrot probiert werden.

Danach folgt ab 17 Uhr der zweite Programmpunkt: Der Heimatverein und der Kulturkreis Everswinkel lädt ein zu einem Nachmittag mit guter Laune und dazu passender Musik. Der Kulturkreis hat hierzu das “SIDEWALK ORCHESTRA” aus Osnabrück gewinnen können. Unter der Remise im schönen Innenhof des Museums werden fröhliche und sentimentale Klassiker des New-Orleans-Jazz und der Charleston-Ära erklingen. Der Eintritt ist frei.

22.05.2022 - 15:00 Uhr


Ahlen: "Raus auf die Wiese"


Ahlen
JuK-Haus (Wiese)
Im Burbecksort 57

Die eigene Familienkulturreihe "Raus auf die Wiese" findet jährlich an sechs aufeinander folgenden Sonntagen im Mai und Juni rund um das JuK-Haus statt. Im Mittelpunkt an jedem Sonntag steht ein familienkultureller Beitrag (Kindertheater, Walking Act, etc.). Vorher und nachher lädt das Spielmobil mit seinen vielen verschiedenen Spielzeugen und Aktionen zum gemeinsamen Spiel ein.

Aktuelle Infos

Grafik: Burgbühne Stromberg

22.05.2022 - 15:00 Uhr


"Pippi auf den sieben Meeren"


Oelde-Stromberg
Burgbühne
Burgstraße 5

  • "Pippi auf den sieben Meeren" von Astrid Lindgren

Was wäre das Leben für Tommy und Annika langweilig ohne Pippi: Die Eltern der beiden sind verreist und Pippi soll auf sie aufpassen! Und während die drei die aufregendsten Spiele erfinden, die kleine Stadt auf den Kopf stellen und Tante Prusseliese fast in den Wahnsinn treiben, finden sie plötzlich eine Flaschenpost. Und was für eine! Der Brief ist von Pippis Vater, der von einer ganzen Piratenbande in einer Piratenfestung gefangen gehalten wird! Natürlich beschließt Pippi Langstrumpf absolut und sofort zu einer echten Rettungsexpedition aufzubrechen, um ihren Papa zu befreien. Natürlich kommen Tommy und Annika mit, denn Pippi hat ihren Eltern versprochen, sie keine Stunde allein zu lassen. Und so beginnt ein Wahnsinnreise in die Südsee die ganz schnell zum größten Piratenabenteuer aller Zeiten wird!

Infos + Tickets

Katalog-Cover: Kunstmuseum Ahlen

06.02.2022   bis   29.05.2022


Ausstellung "Neue Wahrheit? Kleine Wunder!"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

  • Neue Wahrheit? Kleine Wunder!
  • Die frühen Jahre der Fotografie

06. Februar – 29. Mai 2022

Die ersten fotografischen Bilder, 1839 von Louis Mandé Daguerre in Paris vorgestellt, lösten bei den Zeitgenossen Begeisterungsstürme aus: Die kleinen Aufnahmen auf versilberten Kupferplatten zeigten in der detailgenauen Wiedergabe der Natur eine neue Wahrheit und erschienen dem verblüfften Publikum wie kleine Wunder. Mit über 200 Exponaten aus einer bislang noch nie gezeigten umfangreichen privaten Sammlung aus Westfalen erzählt die Ausstellung die Kulturgeschichte der frühen Fotografie und berichtet von der großen Faszination und dem weltweiten Siegeszug des neuen Bildmediums.

Seltene originale Geräte und historische Dokumente aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert führen vor Augen, wie es zur Geburtsstunde des Lichtbilds kam: von der Camera obscura, der Entdeckung der lichtempfindlichen Silbersalze, über die „Daguerreotypie“ und die ersten Bilder auf Papier bis zur weit verbreiteten Mode der Porträtaufnahmen, die durch eine rasante technische Weiterentwicklung möglich wurden. Die Ausstellung zeigt, wie die ersten Porträt-Fotografien als Ausdruck besonderer Wertschätzung in edlen Leder- und Samtetuis aufbewahrt oder in prächtigen Rahmen präsentiert wurden, wie fremde Länder und ferne Kulturen ebenso in den Fokus der Fotografen gerieten, wie die immer sichtbarer werdende Armut auf den Straßen der Metropolen.

Schirmherrin der Ausstellung: Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland.

Gefördert von: Theodor F. Leifeld-Stiftung, Sparkasse Münsterland Ost, Kulturstiftung der Westfälischen Provinzialversicherung, Förderkreis des Kunstmuseums Ahlen

Infos + Tickets

06.02.2022   bis   29.05.2022


Ausstellung "On Display"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

  • On Display
  • Der Körper der Fotografie

06. Februar – 29. Mai 2022

Vor fast genau 15 Jahren, am 9. Januar 2007, stellte Steve Jobs das iPhone vor: Ein Gerät, das die alltägliche Kommunikation tiefgreifend revolutionierte und nicht zuletzt den Umgang mit fotografischen Bildern grundlegend veränderte. Mit Fotografien teilen sich Menschen seitdem in hoher Taktung mit, wo sie gerade sind, wie sie sich fühlen, wonach sie sich sehnen. Allerdings sind Fotografien mehr als nur visuelle Informationsträger. Um in Erscheinung treten zu können, benötigen sie einen Körper – ein Medium. Im Smartphone treten sie uns auf rückseitig beleuchteten Glasscheiben entgegen. Aber dies ist nur eine der zahlreichen Rahmungen fotografischer Bildlichkeit.

Ausgehend von der planen Oberfläche einer Fotografie zeigt die Ausstellung On Display – Der Körper der Fotografie mit aktuellen fotografischen Arbeiten von Studierenden der Folkwang Universität der Künste in Essen neue visuelle und haptische, nicht zuletzt aber auch virtuelle Wege zum fotografischen Bild. Als Objekte oder fluide Gebilde im Raum sowie durch die Wahl hybrider Werkformen rühren sie an etablierten fotografischen Präsentationsformen.

Infos + Tickets

Bild: Asli Özcelik, Josh in the metro, London 2019/2021, übermalte Fotografie

Foto: Ira Schwindt

20.02.2022   bis   29.05.2022


Ausstellung "Ticket To Ride" in Stromberg


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee

20. Februar - 29. Mai 2022

  • Frank Goosen auf den Spuren der Beatles

Seit über vierzig Jahren ist Frank Goosen leidenschaftlicher Beatles-Fan. Für sein Buchprojekt „The Beatles“ spürte er seiner Obsession für die „Fab Four“ nach: In der Erinnerung an seine Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet und an den Originalschauplätzen in Liverpool. Die neue Sonderausstellung „Ticket to ride – Frank Goosen auf den Spuren der Beatles“ auf dem Kulturgut Haus Nottbeck widmet sich anhand von Aufnahmen aus Goosens privatem Foto-Archiv der Reise des Bochumer Autors und Kabarettisten in die Heimatstadt von John, Paul, George und Ringo.  Am Eröffnungstag um 17 Uhr sind Frank Goosen und Stefanie Hempel mit ihrem literarisch-musikalischen Beatles-Programm zu Gast auf der Nottbecker Bühne.

Infos + Tickets

Foto: Karl-Heinz Gajewsky

20.02.2022   bis   29.05.2022


Ausstellung "Haldenhub" in Stromberg


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee

20. Februar - 29. Mai 2022

  • Lyrische und fotografische Spaziergänge von Karl-Heinz Gajewsky und Jürgen Brôcan

Zu den typischen, die Landschaft des Ruhrgebiets prägenden Merkmalen gehören neben Fördertürmen seine zahlreichen Halden, aufgeschüttete Monumente aus früheren Tagen, die inzwischen weit mehr sind als nur Relikte des Kohlezeitalters. In ihrer gemeinsamen Ausstellung „Haldenhub. Lyrische und fotografische Spaziergänge von Karl-Heinz Gajewsky und Jürgen Brôcan“ nähern sich die beiden Träger des Literaturpreises Ruhr dem Phänomen Halde auf unterschiedlichen Wegen an.

Infos + Tickets

11.03.2022   bis   05.06.2022


Warendorf: "Cadinen. Des Kaisers Kunst und Kitsch"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

11. März bis 5. Juni 2022
Ausstellung: "Cadinen. Des Kaisers Kunst und Kitsch"

Als finanzkräftiger Mäzen, der prestigeträchtige und lukrative Staatsaufträge zu vergeben vermochte, nahm Kaiser Wilhelm II. erheblichen Einfluss auf die Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Ihm wird jedoch ein konservatives Kunstverständnis zugeschrieben, das den jüngeren Kunstströmungen der Moderne skeptisch bis feindlich gegenüberstand. Seine „Rinnstein-Rede“ von 1901, in der sich zugleich ein absolutistisches Weltbild artikulierte, rief bei den Verfechtern der Avantgarde Kritik und Spott hervor.   

Neben den vielbeachteten Historienbildern der Zeit, in denen namhafte Akademie-Professoren und die in der Gunst des Kaisers stehenden Künstler:Innen das wilhelminische Geschichtsverständnis und Weltbild für die Nachwelt fixierten, sind Aspekte der Einflussnahme Wilhelms II. auf Entwicklungen des Kunsthandwerks weitaus weniger bekannt. Bereits seit 1763 unterhielt die Hohenzollern-Dynastie die Königliche Porzellan-Manufaktur in Berlin. Großherzog Friedrich I. von Baden eröffnete 1901 die Großherzogliche Majolika-Manufaktur in Karlsruhe als Ausdruck der Majolika-Mode um 1900. Im westpreußischen Ort Cadinen nordöstlich von Elbing nahe der Ostseeküste nahm Wilhelm II. 1904 mit der „Königlichen Majolika- und Terrakotta-Werkstatt“ seine eigene Gründung vor und bestimmte zudem als künstlerischer Direktor der Manufaktur selbst Auswahl der Künster:Innen, sowie die Motive und Sujets der keramischen Produkte.

Die Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum erörtert den Einfluss des kaiserlichen Geschmacks auf das in Cadinen hergestellte Kunsthandwerk und verhandelt das wilhelminische Kunstverständnis am Beispiel der künstlerischen Keramik zwischen den Polen ‚Kunst‘ und ‚Kitsch‘. Als Kooperation mit dem Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg und der Sammlung Cadiner Majolika Familie Helmut Niederhaus führt die Ausstellung eine Auswahl an hochwertigen Terrakotten und Majoliken des Labels „Cadinen“ zusammen und vermittelt einen Überblick über die Entwicklung der Produktpalette in einem Zeitraum von 40 Jahren. Zudem wurden Expert:innen Cadinen sammelnder und bewahrender Institutionen dazu eingeladen, besondere Stücke ihrer Sammlung in Videoporträts vorzustellen und einen Einblick in die Geschichte dieser Objekte zu geben.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Gisela Parak und Dr. Martin Steinkühler  

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Die besondere Geschichte: Wilhelm Götting und Cadinen

Der Name des renommierten Kunstmalers und Grafikers Wilhelm Götting (Metten 1901-1976 Warendorf) ist den meisten Warendorfern ein Begriff. Weitaus weniger bekannt ist jedoch seine ganz besondere Beziehung zur kaiserlichen Majolika-Manufaktur in Cadinen.

Nach seinem Studium an der Kunstakademie Wien kehrte der Münsteraner Götting 1928 in seine Heimatstadt zurück und machte sich bald einen Namen als Landschafts- und Porträtmaler. Im Jahr des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion wurde er, mittlerweile fast 40 Jahre alt, zum Kriegsdienst eingezogen. Als Soldat in Elbing im Reichsgau Danzig-Westpreußen stationiert, gelang es ihm auch in dieser Situation, mit seinen künstlerischen Talenten zu punkten. Der Nachlass des Malers enthält zwei Briefe, aus denen hervorgeht, dass Wilhelm Götting 1943/44 wohl einige Male auf dem früheren Landsitz Wilhelms II. in Cadinen zubrachte, um die Familie des dort in diesen Jahren residierenden Prinzen Louis Ferdinand von Preußen zu porträtieren. In den Briefen an seine Frau Martha berichtet Wilhelm Götting, wie zufrieden und begeistert der Prinz von seinen Werken war, so dass er dem Künstler sogar in Aussicht stellte, als „[…] künstlerischer Freund und Berater [zu bleiben], besonders auch später für den Ausbau des Majolikawerkes“.

Martha Götting wurde im Oktober 1944 mit ihren vier Kindern aus Münster nach Warendorf evakuiert. Hier baute sich Wilhelm, der das Kriegsende in Jena erlebte, nach seiner Rückkehr aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft ab Sommer 1945 eine neue Existenz auf und wurde zu einem der bedeutendsten Künstler der Stadt. Die in Cadinen gefertigten Porträts der Prinzenfamilie gingen leider in den Kriegswirren verloren. Neben Ölbildern, Grafiken und Aquarellen von der westpreußischen Haffküste und des Fischerhafens Tolkemit hält die Familie, in Erinnerung an diesen Abschnitt der Lebensgeschichte ihres Vaters eine Cadiner Vase aus den 1930er Jahren in Ehren. Nur noch im Gedächtnis der Kinder wird eines anderen Souvenirs der Familiengeschichte erinnert: Ein Aschenbecher mit der kaiserlichen Krone und den Initialen LF (für Louis Ferdinand), der Wilhelm vom Prinzen selbst als Ausdruck seiner besonderen Verbundenheit geschenkt wurde. Mit dem Aufbringen seiner Initialen griff Louis Ferdinand eine Gepflogenheit seines Vaters Wilhelm II. auf, des Gründers der Keramikmanufaktur.

Zu sehen sind vergleichbare keramische Erinnerungsstücke in der aktuellen Sonderausstellung CADINEN. Des Kaisers Kunst und Kitsch im Westpreußischen Landesmuseum. Sie zeugen von den vielfältigen persönlichen Bindungen unterschiedlichster Personen zu den kunstvollen Stücken aus Cadiner Produktion.

22.03.2022   bis   17.06.2022


Freckenhorst: Ausstellung "Licht Form Farbe Künstlergruppe Beckum e.V."


Warendorf-Freckenhorst
Kath. Landvolkshochschule "Schorlemer Alst"
Am Hagen 1

22. März - 17. Juni 2022

Licht Form Farbe Künstlergruppe Beckum e.V.
„Mit Freude an der Kunst - Menschen grenzenlos verbinden.“

Die Licht Form Farbe Künstlergruppe Beckum e.V. besteht bereits seit 1993. Die Gruppe arbeitet als Interessengemeinschaft mit einer breiten Palette an künstlerischen Möglichkeiten wie Aquarell-, Acryl-, Ölmalerei und Mischtechniken. Als Licht Form Farb‘ler arbeiten sie in Eigenregie und setzten sich für die künstlerische Weiterentwicklung ihrer Mitglieder ein. Eine Ausstellung in der LVHS Freckenhorst zeigt die Werke, Bilder und Skulpturen der Künstler.

Zur Vernisage am 22.03.22 um 19:00 Uhr laden die Landvolkshochschule Freckenhorst und die Künstler herzlich ein. Die Eröffnung wird musikalisch am Klavier begleitet von Uta-Maria Gennert-Stöcker.

Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 10:00 bis 19:00 Uhr
Sonn- und Feiertags bis 14:00 Uhr,
Der Eintritt ist frei!

26.03.2022   bis   01.11.2022


Hamm: "PLAYMOBIL | CITY ACTION & MAGIC LIGHTS"


Hamm
Maximilianpark
Alter Grenzweg 2

26. März - 01. November 2022

2022 feiert der Maximilianpark Hamm gleich zwei PLAYMOBIL-Weltpremieren: Diorama Artist Oliver Schaffer erstellt für die komplett neue PLAYMOBIL-Ausstellung atemberaubende Schaulandschaften aus tausenden Figuren. CITY ACTION bedeutet rasantes Stadtleben u.a. mit Hochhäusern, Einsatzwagen, Airport, Cargo-Hafen, Zirkus und Reitturnier. Der Clou dabei: Besucher*innen gehen über zwei Sky-Walks über die Inszenierung und sind damit mitten im Geschehen – das wird GROSSARTIG! Fantastische Projektionen, choreografierte Lichter und mitreißende Musik verschmelzen in MAGIC LIGHTS zu einer einzigartigen PLAYMOBIL-Sinfonie. Das immersive Erlebnis für Augen und Ohren ist erstmalig exklusiv im Maximilianpark Hamm zu sehen und wird ein Fest für alle PLAYMOBIL-Fans!

Die große PLAYMOBIL-Familienausstellung im Maxipark startet ist täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, Samstag, Sonntag, in den Ferien und an Feiertagen öffnet die Ausstellung bereits um 10.00 Uhr. Der Sondereintritt beträgt pro Person 3 € + Parkeintritt.

Infos + Tickets

August Macke, Porträt von Mathilde Macke, 1907, Öl über Bleistift auf Karton

27.03.2022   bis   29.05.2022


Liesborn: "Meisterwerke des Expressionismus"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

27. März bis 29. Mai 2022

Meisterwerke des Expressionismus aus der Sammlung Johenning
Von Paula Modersohn-Becker bis Emil Nolde und Alexej von Jawlensky

Das Museum Abtei Liesborn präsentiert in dieser Ausstellung 40 Meisterwerke von acht Künstlern der klassischen Moderne. Es sind Leihgaben der Renate und Friedrich Johenning Stiftung. Das Ehepaar Johenning sammelte vorwiegend deutsche Kunst vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die frühesten Werke stammen von Max Liebermann und Lovis Corinth, den beiden wichtigen Vertretern des deutschen Impressionismus. Fast die Hälfte der Sammlung besteht aus Werken Emil Noldes. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt der Kollektion bilden Gemälde von Paula Modersohn-Becker. Aber auch Alexej von Jawlensky, August Macke und Karl Schmidt-Rottluff sind prominent vertreten.

Den Anfang macht das Gemälde „Reitknecht am Strand“ von Max Liebermann (1847-1935) aus dem Jahr 1902. Das Bild kam 2011 als Schenkung zur Erinnerung an die Eltern von Friedrich Johenning in die Liesborner Museumssammlung.

Die in der Ausstellung versammelten künstlerischen Positionen veranschaulichen, wie vielfältig die Wege in die Moderne waren. Dabei ging es vor allem darum, die subjektive Empfindung mit malerischen Mitteln auszudrücken sowie Seelenerlebnisse und das rein Intuitive in künstlerische Form zu fassen. Ungemischte Farben, holzschnittartige Formen, Abkehr von der Zentralperspektive sowie die Reduktion und Vereinfachung von Motiven waren beliebte Stilmittel des Expressionismus. Gegenstände wurden zu Farbflächen verformt und die Farbe zunehmend vom gegenständlichen Motiv gelöst. Es ging nicht länger um die naturgetreue Wiedergabe der Wirklichkeit, sondern darum, die Welt hinter den Dingen, sichtbar zu machen.

Auf der Suche nach Inspiration und Ursprünglichkeit besuchten viele Künstler des deutschen Expressionismus ethnologische Museen. Sie waren der Ansicht, dass die Kunst fremder Erdteile helfen könnte, die deutsche Kunst zu erneuern. Emil Nolde begab sich sogar in die Südsee und Macke unternahm eine Reise nach Tunis. Der Süden vermittelte ihnen starke Eindrücke von intensiven Farben und Licht, ursprünglichen Formen und fremder Lebensart. So entstanden Gemälde, die im Betrachtenden Sehnsucht auslösen.

Ausführliche Infos

Bild (c) Museum Abtei Liesborn

Foto: Stadt Ahlen

23.04.2022   bis   28.05.2022


Ahlen: Ausstellung "Überleuchten"


Ahlen
Stadtgalerie
Königstraße 7

  • Ahlener Künstlerin Christiane Laun stellt aus: Kulturgesellschaft zeigt „Überleuchten“

Bilder auf Papier und Leinwand präsentiert die Sparte „Bildende Kunst“ der Kulturgesellschaft Ahlen ab Samstag, 23. April 2022 in der Stadtgalerie. Die Kulturgesellschaft bleibt mit der ausgesuchten Künstlerin Christiane Laun ihrem Anspruch treu, Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne zu geben, die entweder aus Ahlen stammen oder Ahlen zum Mittelpunkt ihres Schaffens gemacht haben. Eröffnet wird die Ausstellung um 18:00 Uhr. In das Werk Christiane Launs einführen wird der aus Ahlen stammende Kunstsammler Dr. Frank Röschinger.   

Christiane Laun ist eine klassische Malerin. Ihre Arbeiten zeigen nüchtern betrachtet meist horizontal, manchmal auch vertikal geschichtete Farbfelder, die trotz ihres geometrischen Grundmusters ineinander übergehen und interferieren. Mit Christiane Laun präsentiert die Kulturgesellschaft eine Künstlerin, die nach ihrer Schulzeit in Ahlen an der Kunstakademie Düsseldorf, Abteilung Münster, studierte und dort ihren Abschluss als Meisterschülerin von Prof. Ulrich Erben machte. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet sie wieder in Ahlen.

Was aber bedeutet der Titel ihrer Ausstellung „Überleuchten“? „Meine Bilder entstehen aus transluziden Schichten“, erklärt Christiane Laun. Dazu verwendet sie stark verdünnte Acrylfarben, die beinahe den Eindruck eines Aquarells hervorrufen. Es entstehen Flächen, die wenig abgegrenzt sind und so die Lebendigkeit der Farbzonen nicht stören. Unterliegende Farben leuchten durch. Dies wirke wie ein „Überleuchten“. Manchmal entstehen Assoziationen zu Landschaften, „was so nicht gewollt ist“, sagt die Künstlerin. Sie lasse dies aber zu, weil es das Ergebnis ihrer abstrakten Herangehensweise sei.

Dass die Ausstellung nun mit zweijähriger Verspätung endlich gezeigt werden kann, freut nicht nur Christiane Laun. „Ich danke allen Beteiligten für ihre große Ausdauer“, sagt die Vorsitzende der Kulturgesellschaft, Renate Franke. Denn eigentlich hätte die Ausstellung schon im Frühjahr 2020 in der Stadtgalerie gezeigt werden sollen. Der erste große Corona-Lockdown machte die Pläne zunichte und auch in 2021 war die Lage keine bessere. „Jetzt muss es sein“, freut sich auch Christoph Wessels. Das sei man schließlich auch den vielen Mitgliedern der Kulturgesellschaft schuldig, wie deren Geschäftsführer und städtischer Kulturfachbereichsleiter meint.

Zur Ausstellung „Überleuchten“ erscheint ein Katalog, der dank der großzügigen Unterstützung durch die Sparkasse Münsterland-Ost realisiert werden konnte. Er ist erhältlich in der Stadtgalerie zu den Öffnungszeiten, samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

24.04.2022   bis   29.05.2022


Warendorf: Ausstellung "Zwischenräume"


Warendorf
Dezentrales Stadtmuseum
Historisches Rathaus
Markt 1

Peter Paul Berg - "Zwischenräume"

24. April - 29. Mai 2022

www.kunstkreiswarendorf.de

Foto: Kreis Warendorf

03.05.2022   bis   24.06.2022


Warendorf: Ausstellung "KLAR"


Warendorf
Kreishaus
Waldenburger Straße 2

03. Mai - 24. Juni 2022

  • Ausstellung „KLAR“ von Elke Seppmann

Die Ausstellung „KLAR“ der Künstlerin Elke Seppmann zeigt der Kreiskunstverein Beckum-Warendorf in der Galerie im Kreishaus.

Die Ausstellung der Künstlerin enthält Arbeiten aus der Serie „Durchblick“ und befasst sich mit Plastik-Verpackungen in jeglicher Form: ästhetisch, kurios, vielfältig oder genormt wie der Inhalt. Funktionale Kunststoffgebilde suggerieren Transparenz, Qualität und Makellosigkeit des verpackten Produktes. Die Künstlerin spielt in ihren Ölbildern und Objekten mit dieser Illusion. Ist tatsächlich alles klar?

Elke Seppmann lebt in Münster. Ihre Werke waren bisher u.a. im Museum Abtei Liesborn, im Kloster Bentlage, im Theater Münster, dem Gustav-Lübcke-Museum Hamm und dem Stadtmuseum Warendorf zu sehen.

Die Ausstellung ist zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen:

  • montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr
  • freitags von 8 bis 14 Uhr
  • Der Eintritt ist frei.

05.05.2022   bis   28.08.2022


Telgte: "Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße

"Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland"
5. Mai bis 28. August 2022

„Es ist für uns eine sehr große Ehre, dass die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Aydan Özoğuz, und die frühere Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die Schirmherrschaft für diese Ausstellung übernommen haben.“ (Museumsleiterin Dr. Anja Schöne)

Am 5. Mai wird in Telgte im Museum Relígio ein außergewöhnliches Ausstellungsprojekt eröffnet: „Er gehört zu mir. Muslimische Lebenswelten in Deutschland“.

In Deutschland leben rund 5,5 Millionen Menschen mit muslimischer Religionszugehörigkeit; knapp ein Drittel von ihnen in Nordrhein-Westfalen. Viele von ihnen sind seit mehreren Generationen in Deutschland, andere kamen erst in den letzten Jahren. Manche haben sich bewusst für ein (Arbeits-) leben in Deutschland entschieden, andere sind aus der Not heraus als Geflüchtete gekommen. Die Vielfalt der Lebensentwürfe ließe sich beliebig erweitern. Hinzu kommen unterschiedliche Glaubensrichtungen innerhalb des Islams und verschiedene Kontinente, aus denen die Zuwanderung erfolgte. Diese Vielfalt möchte die Ausstellung sichtbar machen.

Ziel dieser Ausstellung ist es, muslimische Religionsangehörige selbst zu Wort kommen zu lassen. Dieser wichtige Perspektivwechsel ermöglicht einen Dialog auf Augenhöhe, weg von Stereotypen und Vorurteilen, die aus Unkenntnis resultieren. Im Mittelpunkt stehen daher zwölf Muslim:innen, vom sogenannten Gastarbeiter aus Ahlen bis zur aus Syrien Geflüchteten. Sie geben in Interviews Einblicke in ihre Religion, in Wünsche und Hoffnungen.

In einem Dialog von historischen und zeitgenössischen Objekten mit den Interviewsequenzen entwickelt die Ausstellung ein facettenreiches Bild der in Deutschland gelebten muslimischen religiösen Praxis. Kritische Debatten werden in einer eigenen Erzählspur aufgegriffen. Eine ausführliche Timeline mit überraschenden Daten und Fakten ist eine Einladung, den vermeintlichen Gegensatz von Orient und Okzident an einer Fülle unterschiedlicher Beispiele zu relativieren. Ein eigener Ausstellungsbereich präsentiert persönliche Gegenstände der Interviewten, die für ihre Lebenswelten und Identitäten stehen, weit über ihre Religiosität hinaus.

Neben der Beteiligung von Menschen muslimischen Glaubens, möchte das Museum Relígio auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte als Museumsgäste gewinnen. Daher wurde eine WebApp mit einer interreligiösen Führung zur Dauerausstellung entwickelt, die in türkischer und arabischer Sprache zu hören ist. Diese steht auch nach der Sonderausstellung weiter zur Verfügung.

Die Objekte in der Ausstellung sind Leihgaben ethnologischer Museen aus Bremen, Hamburg und Stuttgart. Wertvolle Koranausgaben und die Erstausgabe von Goethes West-östlichem Divan stammen aus der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Seltene Objekte zur Pilgerfahrt nach Mekka wurden vom Internationalen Islamische Stiftungswerk – Bildung und Kultur (IISW) zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellungsgestaltung hat sich bewusst entschieden, die Ausstellung als farbenfrohes, bildreiches Happening zu inszenieren, in dem kritische Perspektiven nicht außen vorbleiben, aber auch nicht dominieren. Sie möchte eine einladende, offen gestimmte Atmosphäre erzeugen. Ein spannendes Begleitprogramm rundet das Projekt ab.

05.05.2022   bis   10.06.2022


Beckum: Ausstellung „Auf der Suche nach der Farbe Blau“


Beckum
Volksbank Beckum-Lippstadt
Südstraße 15

05. Mai - 10. Juni 2022

  • „Auf der Suche nach der Farbe Blau“ – u.a. mit Werken von Picasso, Kandinsky, Klee und Matisse

Nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause öffnete die jährliche Kunstausstellung der Volksbank Beckum-Lippstadt in der Hauptstelle in Beckum wieder ihre Pforten. Vorstand Stefan Hoffmann freute sich bei der Eröffnung darüber, die Ausstellung nun wieder „in Präsenz“ eröffnen zu dürfen: „Ein Kunstwerk muss für mich real existieren und räumlich erleb- und begreifbar sein. Ein Bild gehört nun mal an die Wand“, sagte er zur Begrüßung der geladenen Gäste. „Und zum Betrachten eines Bildes an einer Wand gehört für mich auch der Austausch mit anderen Kunstliebhaberinnen und -liebhabern. Genauso, wie das mit Ihnen heute Abend hier möglich ist.“ Die diesjährige Ausstellung läuft unter dem doppelten Motto „Kunst macht Blau“ und zeigt sechzig Kunstwerke u.a. von Picasso, Kandinsky, Klee und Matisse. Der Eintritt ist kostenlos.

Fotocredit: Volksbank Beckum-Lippstadt

15.05.2022   bis   03.07.2022


Beckum: Ausstellung "Raum - Fläche - Farbe - Licht"


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

15.05. – 03.07.2022

Rita Rohlfing (Köln): Raum – Fläche – Farbe – Licht.   

Das Werk Rita Rohlfings lässt sich nur schwer in Begriffe fassen: sie arbeitet gleichermaßen mit Raum, Fläche, Farbe und Licht. Ihre raumgreifenden Installationen, Malereien, Skulpturen und Fotografien erzeugen beständige visuelle Reize und spannende Farberlebnisse. Mit einer Art lichtspielerischer Strenge – irgendwo angesiedelt zwischen kalkulierter Klarheit und freier Poesie – erstellt sie beeindruckende sinnliche Farbräume, die auch bei nur temporärer Aufstellung außergewöhnliche und vielfältige Wahrnehmungen erzeugen.

©Foto: Rita Rohlfing, VG Bildkunst Bonn, 2020

15.05.2022   bis   05.06.2022


Ahlen: "Zweiklang – Paul Heinz Briest und Thomas Hartmann"


Ahlen
Heimatmuseum
Wilhelmstraße 12

15. Mai - 05. Juni 2022

Am Sonntag, 15. Mai, eröffnet im Heimatmuseum Ahlen um 11:00 Uhr die Ausstellung „Zweiklang“. Den bereits in den 1980er-Jahren gefertigten Zeichnungen des Malers, Grafikers und Kunsterziehers Paul Heinz Briest werden aktuelle Fotografien von Thomas Hartmann gegenübergestellt. Ein spannungsgeladener Zweiklang. Die Motive entstammen allesamt Ahlen und der Umgebung, allerdings liegt zwischen Ihnen ein zeitlicher Abstand von beinahe vierzig Jahren, entstammen sie doch aus zwei unterschiedlichen Jahrhunderten.

Paul Heinz Briest, Jahrgang 1927, lebte seit seinem zehnten Lebensjahr in Ahlen. Nach dem Studium der Malerei und Grafik in Dortmund war er längere Zeit als freiberuflicher Maler und Grafiker in Ahlen tätig. Neben Wandgestaltungen an mehreren Ahlener Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden, Entwürfen von Glasfenstern und farbigen Arbeiten im Emaille, Ölgemälden, Zeichnungen und Radierungen war er seit 1964 auch als Kunsterzieher an der Realschule tätig. Kurz vor seinem Lebensende wurde eine Mappe mit zehn Zeichnungen herausgegeben, die stimmungsvoll und detailgetreu Ahlener Motive und Impressionen wiedergibt.

Diesen gezeichneten Impressionen stellt der 1968 geborene Amateurfotograf Thomas Hartmann seine fotografischen Eindrücke entgegen. Als Ahlener durch und durch, wie er sich selber beschreibt, interessiert er sich schon immer für die Geschichte seiner Heimatstadt. Er fängt mit seiner Kamera und seinem besonderen Blick die Motive Paul Heinz Briests wieder ein und interpretiert sie auf seine eigene Weise: Teils in ausdruckstarken Farbfotos, teils in Schwarz-Weiß-Aufnahmen oder zarten Sepia-Tönen. Hierbei prägt sein Beruf als Gärtnermeister sicherlich seinen besonderen Blick. Ein Blick für die Schönheiten der Natur und der Umgebung, ein Blick für stimmige Details, für das Besondere.

  • Die Öffnungszeiten sind sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

19.05.2022   bis   09.06.2022


Ausstellung: "Integration als Erfolgsgeschichte"


Warendorf
Christuskirche
Friedrichstraße 10

INTEGRATION ALS ERFOLGSGESCHICHTE
Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart

19. Mai - 09. Juni 2022

Am Donnerstag, 19. Mai, um 18:30 Uhr wird die Ausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ in der Christuskirche Warendorf eröffnet. 

Eröffnet wird die Ausstellung durch Herwig Behring, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Warendorf. Er wird ein Grußwort sprechen. Der Projektleiter Eugen Eichelberg wird in die Ausstellung einführen. Es werden Kurzfilme über die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland auf einer Leinwand gezeigt. Projektleiter Eichelberg informiert mit interessanten Dokumentationen über die Geschichte der Russlanddeutschen, von glücklichem Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat und verständnisvollem Miteinander. Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.

Für Warendorf mit einem beachtlichen Anteil an Deutschen aus Russland hat diese Ausstellung eine besondere Bedeutung. Die Ausstellung informiert über die deutschen Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihre Geschichte. Sie wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) mit Sitz in Stuttgart konzipiert und mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) realisiert.

Viele Deutsche folgten dem Ruf der Zarin. Ausgelöst worden war die große Welle der Auswanderung von Deutschen nach Russland am 22. Juli 1763 durch ein Manifest der deutschstämmigen Zarin Katharina der Großen. Die eingewanderten Deutschen sollten mehrheitlich den Beruf eines Ackerbauers ausüben und die endlosen Steppen der Kirgisen und Tataren für den Weizenanbau nutzen. Die Mehrheit kam aus Deutschland, wo nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) große Not und Armut herrschte.  Katharina II. versprach den deutschen Einwanderern Privilegien, wie eine eigenständige deutsche Verwaltung, Glaubensfreiheit, Befreiung vom Wehrdienst, Steuerbefreiung und bis zu 30 Hektar Land für jede Familie. So entstanden in der Zeit von 1764 bis 1862 viele deutsche Siedlungen an der Wolga, im Raum St. Petersburg, in der Ukraine, in Wolhynien, auf der Krim, im Kaukasus, im Baltikum und in Bessarabien (heute: Moldawien und Ukraine).

Die Folgen von zwei blutigen Weltkriegen und die daraus resultierenden Konflikte mit Deutschland trafen die Nachfahren der deutschen Auswanderer in der späteren Sowjetunion hart. Es kam zu Pogromen, Deportationen, Enteignungen, Repressalien und zum Verbot der deutschen Sprache.

Die Russlanddeutschen stehen für Integration.

So ist es kein Wunder, dass in der Folge viele Deutsche die Russische Föderation sowie die Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR verlassen haben und ins Land ihrer Ahnen zurückgekehrt sind.

Die Mehrheit der Russlanddeutschen ist inzwischen gut integriert und steht für ein Beispiel der gelungenen Wiedereingliederung in Deutschland.

Durch die gezeigten Informationen soll die Ausstellung auch zum Abbau von Vorurteilen und zur Verbesserung der Akzeptanz russlanddeutscher Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft beitragen.

Die Ausstellung ist vom 19. Mai bis 9. Juni 2022 in der Christuskirche Warendorf, Friedrichstraße 10, zu sehen. Am 9. Juni ist die Abschlussveranstaltung - Finissage - mit musikalischen Programm und einem Quiz geplant.

Der Eintritt ist frei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Schulklassen und Gruppen sind herzlich eingeladen.

Für Rückfragen und Anmeldung für Führungen durch die Ausstellung: 

Pfarrer Herwig Behring Tel. 02581-2806, mobil: 0176-22791332

Projektleiter Eugen Eichelberg, Tel.  0152 - 57 52 57 90, Email: e.eichelberg@lmdr.de

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