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Lars Niermann
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

September
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Dienstag, 29.9.
gebrannte_Mandeln_Suesses

29.09.2020 - 10:00 Uhr


Ennigerloh: "Mettwurst - ohne Markt"


10.00 - 17.00 Uhr

Seit 1885 feiert Ennigerloh am letzten Wochenende im September den Mettwurstmarkt. Schon damals wurde Gelegenheit geboten zum Handel mit traditionsreichen Handgewerken sowie allerlei Haushaltsgeräten und -gegenständen. Heutzutage, als größte Innenstadtkirmes in der Region, ist der Mettwurstmarkt die prägende Veranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger sowie für viele auswärtige Besucher in Ennigerloh. In dem 135. Jahr seines Bestehens ist nun schweren Herzens beschlossen worden, angesichts der Corona-Pandemie den Mettwurstmarkt abzusagen. Die Gesundheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger hat für die Stadt Vorrang.

Um dennoch am eigentlichen Mettwurstmarkt-Dienstag ein wenig Tradition und Kirmesflair aufkommen zu lassen, hat der Mettwurstmarktausschuss, der seit 2012 die Kirmes organisiert, eine tolle Idee. In der Zeit von 10:00 – 17:00 Uhr werden auf dem Marktplatz Mettwürste verteilt. Hinzu kommt der bekannte Mandelbrenner Lucas Hoppe aus Hamm mit seinem Verkaufsstand, um mit dem leckeren Geruch frisch gebrannter Mandeln und dem Verkauf seiner Waren zumindest einen winzigen Hauch Mettwurstmarktflair zu schaffen.

In den umliegenden Geschäften werden zudem Bilder aus verschiedenen Epochen des Mettwurstmarktes zu sehen sein.

Der Mettwurstmarktausschuss und die Stadt Ennigerloh möchten mit dieser Aktion ihre Solidarität mit den Schaustellern zeigen, die in den letzten Jahrzehnten den Mettwurstmarkt zu dem haben werden lassen, das er heute ist: Ein großes Familienfest.

Foto: VHS Ahlen

29.09.2020 - 10:30 Uhr


"Abnehmen mit Jutta Overbeck"


Ahlen
Volkshochschule
Altes Rathaus am Markt

Heute um 10.30 Uhr startet wieder ein VHS-Abnehmkurs "Schlank + Vital" mit Jutta Overbeck. . Das 10-wöchige Ernährungsprogramm ist ein lang bewährtes Schulungskonzept, in dem die Teilnehmenden lernen, ihre Essgewohnheiten zu hinterfragen, den individuellen Kalorienbedarf zu ermitteln, um daraufhin ihre Ernährung sinnvoll umzustellen. Jutta Overbeck erstaunt ihre Teilnehmer*innen im Laufe des Kurses immer wieder mit neuen Ernährungstatsachen und räumt mit alten Vorurteilen auf. Jede Unterrichtsstunde konzentriert sich auf einen Bereich unserer Ernährung, besprochen werden z.B. Ballaststoffe, Zucker, Fett, der Wasserhaushalt des Menschen, Vitamine, die Diätenfalle usw. !

Es gelten die in Coronazeiten aktuell gültigen Hygieneregeln. Anmeldungen sind mit Anmeldekarten oder über das Internet unter www.vhs-ahlen.de  möglich.

Bild: Moritz Verlag

29.09.2020 - 16:30 Uhr


"Online-Vorlesezeit"


In der heutigen Vorlesezeit liest Vorlesepatin Brigitte Manthey-Radzuweit das Buch „Seepferdchen sind ausverkauft“ von Autorin Constanze Spengler vor.

Darin geht es um den kleinen Mika, dessen Papa zwar zu Hause arbeitet, aber trotzdem über beide Ohren in Arbeit steckt und irgendwie nie Zeit hat. Und so fällt leider auch der versprochen Baggerseebesuch aus. Dafür bekommt Mika die Erlaubnis, sich ein Haustier zu kaufen. Damit beginnt eine turbulente Geschichte, in der ein Tier nach dem anderen die Wohnung bevölkert, ohne dass der gestresste Papa etwas davon mitbekommt… Auf die Maus folgt ein Hund, auf diesen ein Seehund, dann ein Pinguin, auf diesen ein Papagei und schließlich ein kleiner, aber sehr musikalischer Elefant.

 Zu verfolgen ist die Online-Vorlesestunde in der Facebook-Gruppe „Vorlesestunde Stadtbücherei Ahlen“.

29.09.2020 - 19:30 Uhr


"Steck die Sonne ein! Solarstrom von Balkon und Terrasse"


Sendenhorst
Haus Siekmann
Weststraße 18

Heute um 19:30 Uhr findet im Haus Siekmann in Sendenhorst ein Vortrag zum Thema Solarstrom statt.

Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. Doch bisher konnten hauptsächlich Hausbesitzer Solarstrom selbst erzeugen. Jetzt gibt es auch für Mieter und Bewohner von Mehrfamilienhäusern Möglichkeiten, Solarstrom zu nutzen. Dipl.-Ing. Joachim Rölfing, Energieberater der Verbraucherzentrale Ahlen, zeigt in seinem Vortrag ganz praktisch, wie Verbraucher mit dem Steckersolar-Gerät ihren eigenen Strom für Zuhause gewinnen können - und zwar am Balkongeländer, auf der Terrasse oder an der Hauswand. Zudem erläutert er, was bei Planung, Kauf und Installation der Geräte zu beachten ist, und er beantwortet individuelle Fragen rund um das Thema Stecker-Solar.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-ahlen.de .

Foto: Steinweg/LWL

25.09.2019   bis   10.01.2021


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

Corona-Infos

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

25.06.2020   bis   18.10.2020


Ausstellung: "Eine Provinz verschwindet"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

25. Juni 2020 – 18. Oktober 2020

Vor genau 100 Jahren trat der Versailler Vertrag in Kraft. Nachdem der Erste Weltkrieg Millionen von Menschenleben gefordert hatte, schufen die Friedensschlüsse zwischen der Entente und den Mittelmächten – die Pariser Vorortverträge – eine neue Friedensordnung für Europa. Die Regelungen führten aber auch zu radikalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen. Besonders die in den Verträgen beschlossenen territorialen Bestimmungen führten zu gewaltigen politischen und sozialen Umwälzungen.

14 neue Staaten entstanden, es gab 11.000 Kilometer neue Außengrenzen. Damit verbunden kam es zu Zwangswanderungen bisher nicht gekannten Ausmaßes: Mitte der 1920er Jahre lag die Zahl der Flüchtlinge, Vertriebenen und Umsiedler bei fast zehn Millionen Menschen. Allein die Mittelmächte hatten mindestens zwei Millionen Menschen aus ihren verloren gegangenen Territorien aufzunehmen.

Die Wucht der Vertragsbestimmungen traf das Deutsche Reich hart. Neben anderen Abtretungen waren es vor allem die Gebietsverluste im Osten, die weitreichende Folgen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft hatten.

Für die Provinz Westpreußen wirkte sich die Forderung des in Versailles neu gegründeten Staates Polen nach einem freien Zugang zur Ostsee besonders negativ aus. Der größte Teil der Provinz wurde aufgrund der Friedensbestimmungen abgetreten und bildete als Woiwodschaft Pommerellen einen Teil des neuen Staates Polen. Die staatliche Existenz der Provinz Westpreußen war mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 beendet, hunderttausende Menschen verließen ihre Heimat. Nur in einem kleinen Teil der Provinz konnten die Menschen im Rahmen einer Volksabstimmung 1920 über die staatliche Zugehörigkeit dieses Gebietes entscheiden – wie zeitgleich in Ostpreußen stimmten hier über 90 Prozent der Menschen für den Verbleib bei Deutschland.

Die Ausstellung ruft die weitreichenden Vorgänge dieser Jahre in Erinnerung und geht auch der Frage nach, wie sich die territorialen Veränderungen auf die Gesellschaften in Deutschland und Polen auswirkten. Dabei spielt auch die Frage eine bedeutende Rolle, wer von den Deutschen nach 1920 die Provinz Westpreußen verließ und wer blieb. Auch die Frage nach der Herkunft der neu in die vormals deutschen Gebiete zugewanderten Polen ist hierbei von Bedeutung.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
10 – 18 Uhr

Eintritt:
Eintrittspreis 4,00 €
Ermäßigt 2,50 €
Familienkarte 7,00 €

05.07.2020   bis   18.10.2020


Ausstellung "GO EAST! HEIMAT ANDERS DENKEN"


Oelde-Stromberg
Museum für Westfälische Literatur
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • 05. Juli - 18. Oktober 2020
  • GO EAST! HEIMAT ANDERS DENKEN
  • Westfälische AutorInnen unterwegs in Europa

Neue Welten, neue Horizonte. Was erzählen Sie uns? Und wer erzählt da überhaupt? Das Literaturmuseum Haus Nottbeck lud für sein neues Projekt „Go East!“ vier Autoren und eine Autorin ein, über ihre Reiseerfahrungen zu berichten und ihre Reisetexte vorzustellen. Das Gemeinsame daran: Sabrina Janesch, Martin Becker, Marc Degens, Marius Hulpe und Ralf Thenior lebten eine Zeitlang in Osteuropa und rückten diese Phase – zumindest temporär – in den Mittelpunkt ihres Schreibens. Auf unterschiedliche Weise: Im Roman, Erzählung, Lyrik, Reportage, Tagebuch, Blog, alles ist dabei. Darüber hinaus sind andere künstlerische Formate präsent: Film, Musik, Fotografie, Zeichnungen und Textbilder.

Alle Beteiligten empfanden die Begegnungen mit fremder Kultur als Herausforderung und – im Nachhinein – als wesentliche Erweiterung ihres Lebenshorizonts. Und: Sie wurden Zeugen einer ursprünglichen Erzählfreude und Erzähllust, die hierzulande kaum noch anzutreffen ist. Woraus sich die Frage ableitet: „Was hat der Osten, was der Westen nicht hat?“ Und weiter gefragt: Wie kann man Ressentiments abbauen und die Kultur des anderen besser verstehen und einordnen? Ein Blickwinkel, der natürlich auch die politischen Gegebenheiten einschließt. Inwieweit prägen gesellschaftliche Rahmenbedingungen das Denken und letztlich auch das Schreiben und die Wahrnehmung von Literatur? Viele Fragen, auf die die Ausstellung und das gleichnamige Festival „Go East!“ eine Antwort suchen.

Ralf Thenior war 1996 sechs Wochen lang Stadtschreiber im bulgarischen Plowdiw. „Ich hatte keine Erwartungen, keine Hoffnungen, keine Illusionen, auch keine Bilder, was mich erwartet, ich war einfach neugierig.“

Der Autor und Journalist Martin Becker ist seit seiner Kindheit vom tschechischen Virus infiziert. Initialerlebnisse waren die Kinderserie „Pan Tau“ und der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Der 1982 in Soest geborene Lyriker und Romanautor Marius Hulpe unterrichtete mehrere Jahre an der Jagiellonen Universität in Krakau. In jener Zeit vollzog sich ein radikaler Wandel in der polnischen Politik hin zum rechtsnationalen Kurs unter Jarosław Kaczyńskis PiS-Partei.

Für Sabrina Janesch, Tochter einer polnischen Mutter, ist das in ihrer Familie verbreitete Erzählgut ein unerschöpfliches Stoffreservoir. Aus ihm schöpfte sie vor allem in ihrem in Polen spielenden Erfolgsroman „Katzenberge“.

Eine wiederum ganz andere Textform begegnet einem bei dem Romanautor und Herausgeber Marc Degens, der von 2007 bis 2010 in Armenien lebte. Sein Reportageroman „Eriwan“ (2017) ist kein Reisebericht im herkömmlichen Sinn, sondern eher eine unterhaltsame Daily Soap, in der uns der Autor an seinem Privatleben teilhaben lässt.

Wer das Nottbecker Literaturmuseum besucht, kommt gleich mehrfach auf seine Kosten: Einblicke in fremde Lebenswelten, spannende Lektüre und persönliche Begegnungen in Form von Texten, Videointerviews, Wort- und Soundfunden wecken das Fernweh und die Lust auf literarische Exkursionen abseits ausgetretener Pfade. Neben den Schriftbildern von Ralf Thenior ist im Gartenhaus auch dessen Soundinstallation „Taxi Water“ zu erleben, die er mit seinem langjährigen Musikerkollegen und Reisepartner Ralf Werner konzipiert hat.

Die Ausstellung ist im Literaturmuseum, im Gartenhaus sowie im Museumspark des Kulturguts zu sehen. Eröffnet wird das Projekt mit der Online-Premiere der Video-Interviews mit den teilnehmenden Autorinnen und Autoren am 5. Juli (ab 11 Uhr) auf der Internetseite www.kulturgut-nottbeck.de 

Das im Begleitprogramm vorgesehene Literatur- und Musikfestival "Go East!" wird auf das Frühjahr 2021 verschoben. Eingeladene Künsterinnen und Künstler sind u.a.: Helge Timmerberg, Ralf Werner, Die Kulturtechniker & Poetic Electric, Michael Roes, Martin Becker, Ralf Thenior, Bela Chekurishvili, Tzveta Sofronieva, Olga Martinova, Marius Hulpe, das „Airis Quartet“, Nesrin Tanç und das Ensemble „Numaqam“.

Ein Projekt der Literaturkommission für Westfalen und des Kulturguts Haus Nottbeck. Idee, Konzept, Interviews: Walter Gödden. Ausstellungsgestaltung: Jeremias H. Vondrlik. Film: Philipp Wachowitz. Gefördert von: Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Kreis Warendorf.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

Foto: Wiebke Haas

09.08.2020   bis   25.10.2020 - 22:48 Uhr


"Equi Animo - Die Seele der Pferde" - Wiebke Haas


Warendorf
Dezentrales Stadtmuseum
Historisches Rathaus am Markt

"Equi Animo - Die Seele der Pferde" - Wiebke Haas
09. August - 25. Oktober 2020

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen.

Mit der Ausstellung "Equi Animo - Die Seele der Pferde" entführt die Tierfotografin Wiebke Haas im historischen Rathaus der Pferdestadt Warendorf in der Welt der Pferdefotografie. Nach dem die Kaufmannschaft im Jahre 2016 mit der Ausstellung „Pferde“ des französischen Fotografen, Journalisten und Naturschützers Yann Arthus-Bertrand für Furore sorgte können sich Pferdefreunde und Fotografen nun auf ein weiteres Highlight aus diesem Bereich freuen.

„Angefangen hat alles mit den Pferden aus der Nachbarschaft. Ich begann mit etwa 14 Jahren mit dem Reiten und war sehr schnell Feuer und Flamme für die Pferde.“ Nach dem Abitur absolvierte Sie eine klassische Fotografieausbildung und fand vor allem in der schulischen Ausbildung den Kontakt zur Fine-Art und Werbefotografie. Ein Bildband eines der renommiertesten Fine-Art-Tierfotografen der Welt, Tim Flach konkretisierte ihre Zukunftsvision: „Mich haben diese Aufnahmen komplett fasziniert. Das Spiel mit Formen, Linien und Licht ist sagenhaft. Genau in diese Richtung wollte ich auch gehen.“ Wiebke Haas fragte den Briten, ob sie ein Praktikum bei ihm absolvieren könne. Flach sagte zu und Ende 2013 machte sie sich auf den Weg nach London – ein weiterer Schritt auf ihrem Karriereweg. „Bei Flach habe ich gelernt, warum ein Bild funktioniert und wie man es rund macht, welche Regeln man beachten muss“, erzählt Haas. „Ich habe von ihm viel über das Licht gelernt und wie ich es so steuern kann, sodass ich den gewünschten Effekterzielen kann. Darauf aufbauend entwickle ich jetzt meine eigenen Bildideen.“ Seitdem arbeitet die 29-Jährige als selbstständige Fotografin, Buchautorin, setzt eigene Fotoprojekte um und ihre Arbeitsweise war Thema einiger TV-Produktionen. Zudem hat sie eine Reihe bedeutender Auszeichnungen gewonnen unter anderem den dritten Platz des renommierten Sony Word Photography Awards.

Teile dieser in der Kategorie „Natural World & Wildlife“ ausgezeichneten Arbeiten werden nun in der Ausstellung „Horsestyle“ im historischen Rathaus in Warendorf gezeigt. Rund 50 großformatige Fotografien zeigen die verschiedenen Serien der Fotografin. Neben den bekanntesten Schüttelbildern der Serie Horsestyle werden auch eher grafische Motiv aus den Serien Wild Things und Köpfe gezeigt.

Der Eintritt ist frei !

Bild: Manuel Schroeder

09.08.2020   bis   25.10.2020 - 22:48 Uhr


Manuel Schroeder - "Concrete Delusion - Ressourcen und Landmarken"


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Manuel Schroeder

Concrete Delusion
Ressourcen und Landmarken

09. August - 25. Oktober 2020

Das Kunstprojekt „Concrete Delusion“ ist eine medial-kulturarchäologoische Recherche zu den Ursprüngen des Materials Beton, seinen architektonischen Hinterlassenschaften im öffentlichen Raum und deren künstlerischen Transformationen. In der Projektphase „Translocations and Transformations“ geht das Projekt an die Ursprünge des Materials. Dabei gilt die Region Beckum/Münsterland als Hotspot und historisches Zentrum der deutschen Zement- und Betonproduktion. Orte und Landschaften lösen sich auf, entstehen neu, verändern sich. Eine außergewöhnliche Nachbarschaft von Mensch und Industrie bildet die audiovisuelle Textur der Stadt Beckum: Mit den Mitteln von Fotografie, Soundsampling und Video erforscht Manuel Schroeder die temporären Landschaften, die Zwischenwelten der Entnahme des Materials, über die Wege des Gesteins  bis hin zur Renaturierung der Landschaften. Die künstlerische Arbeit geschieht in einem Umfeld permanenter Veränderungen und unterliegt einem Prozess zwischen Surrealismus und Abstraktion. An diesen Orten entsteht für die Region Beckum ein „audio-visueller Nachtwanderweg“ mit dem Titel „The Green Line“. Die künstlerisch-medialen Werke aus den regionalen Recherchen sind im Rahmen der Ausstellung „Concrete Delusion - Ressourcen und Landmarken“ im Stadtmuseum Beckum in der Zeit von August bis Oktober 2020 zu erleben.

Manuel Schroeder lebt und arbeitet in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Osteuropa als freischaffender Bildender Künstler.

Zum Ausstellungsprojekt erscheint eine künstlerisch-dokumentarische Buchpublikation mit dem Titel „Concrete Delusion“ über die insgesamt zweijährige Projektarbeit. Eine APP verbindet die Formate „Beckumer Zementroute“ und „NRW Skulptur“.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Henning Rehbaum, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag NRW.

Di - Fr/So 9.30 – 12.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Sa 15.00 – 17.00 Uhr

Sonderregelungen und Führungen nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei. Info: www.beckum.de

Foto: Mariusz Broskiewicz

25.08.2020   bis   30.09.2020


"Unbändig lebhaft, verträumt und verspielt"- Pferdebilder von Mariusz Broskiewicz


Warendorf
Modehaus EBBERS
Münsterstraße 3

25. August - 30. September 2020
Montag - Samstag 10.00 Uhr - 18.00 Uhr

Zum ersten Mal in Deutschland sind die Pferdebilder des polnischen Fotografen Mariusz Broskiewicz  in der Ebbers-Galerie in Warendorf zu sehen. Der Künstler ist Mitglied des „Photoclub der Republik Polen“ und in der Kunstszene seines Heimatlandes sehr bekannt.

Im richtigen Moment auf den Auslöseknopf drücken – das ist die besondere Spezialität, die man den Fotografien von Mariusz Broskiewicz ansieht. In seinen Pferdebildern erleben wir Kraft und Energie, Übermut und Gelassenheit der Pferde, in der weiten Natur, im Stall, auf der Koppel. Ob im Morgengrauen, in der Mittagsonne oder unter dem Abendhimmel: Mariusz B hat für die Ausstellung in Deutschland eine Fotokollektion zusammengestellt, die begeistert. Diese Bilder zeigen die ganze Individualität der Pferde, ihre Sinnlichkeit, ihr Temperament. Alle Pferdebegeisterten ziehen diese Bilder in ihren Bann.

„Wir möchten den Pferdefreundinnen und -freunden, die zum Besuch des Bundeschampionats nach Warendorf kommen, mit diesen Bildern einen besonderen „Leckerbissen der Pferdefotografie“ zeigen“, sagt Christoph Berger, der Inhaber des Modehauses Ebbers.

Mariusz Broskiewicz freut sich, wenn seine ausdrucksstarken Farbfotografien Liebhaberinnen und Liebhaber finden. Die Bilder, die in den Schaufenstern und in der Galerie des Modeerlebnishauses gezeigt werden, sind auch zu kaufen. Die Ausstellung ist  während der Öffnungszeiten des Modehauses in Warendorf Fußgängerzone zu besichtigen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 25. August mit einer Vernissage im Modeerlebnishaus Ebbers in Warendorfs Fußgängerzone. Der Künstler Mariusz Broskiewicz hat die Absicht, zur Eröffnung und zu den Bundeschampionaten nach Warendorf zu kommen. Hoffen wir, dass der Besuch stattfinden kann.

05.09.2020 - 10:00 Uhr   bis   28.11.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "HandwerksKunst" in Warendorf


Westpreußisches Landesmuseum
Franziskanerkloster
Klosterstraße 21

05. September bis 28. November 2020

Kai Geath: Fantastische Pfeifen

und

Manfred Kronenberg: Fabelhafte Bilder

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr

Jobst Tilmann, ZONE 2, 2019, Acryl auf Leinwand, 220 x 190 cm ©VG-Bild Kunst, Bonn, 2020

06.09.2020   bis   08.11.2020


AUSSTELLUNG "Jobst Tilmann. Anfang ohne Ende" in Ahlen


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

06. September - 08. November 2020

am 7. März 2020 eröffneten wir die Ausstellung Jobst Tilmann- Anfang ohne Ende im Kunstmuseum Ahlen. Die retrospektive Ausstellung zu Jobst Tilmann (*1949) mit über 150 Werken gibt Einblick in ein spannendes Œuvre, das sich erstaunlich konsequent und vielseitig entwickelt hat. Der Künstler, der seit 10 Jahren in Wiedenbrück lebt, hat lange in Frankreich und bei Hannover gearbeitet. Er sieht mit einer Ausstellung, die in unterschiedlichen Räumen nach einem durchgehenden Konzept sehr dicht und sinnlich arrangiert ist, auf 35 Jahre seines Schaffens zurück. Nach drei Tagen mussten wir wie alle Kultureinrichtungen und Museen schließen.

Nach der coronabedingten Schließung der Präsentation sind wir in der glücklichen Lage, verkünden zu können: „Anfang mit glücklichem Ende.“ Das Kunstmuseum Ahlen öffnet erst Anfang September, dann wieder mit Jobst Tilmann!

Jobst Tilmanns Ausstellungstitel „Anfang ohne Ende“ war mit Blick auf die derzeitige Situation nahezu prophetisch! Vor über einem Jahr wählte der Künstler den Titel, der im März plötzlich eine aktuelle Bedeutung bekam, als Credo für seine Arbeit. Ganze drei Tage, vom 8. bis zum 10 März, war die retrospektive Schau im Kunstmuseum Ahlen geöffnet, dann schlossen sich die Türen. Der Anfang war gelungen, über 130 Gäste kamen zur Preview und zur Eröffnung, insofern hatte Jobst Tilmann Glück.! Dass es zunächst ein „Anfang ohne Ende“ bleiben würde, zeichnete sich bald ab. Die Ausstellung zwei oder drei Wochen bis zum offiziellen Ende am 24. Mai wieder zu öffnen, war keine Option für das Museumsteam. Durch mögliche Umplanungen kann das Kunstmuseum Ahlen die Ausstellungszeit im Herbst nachholen. Das gelingt natürlich nicht immer. Vieles ist im Moment in Bewegung, denn auch andernorts verschieben sich Ausstellungen, wir haben in diesem Fall Glück gehabt, heißt es aus dem Museum. Im Sommer war von Juni bis August schon lange eine Renovierungs- und Bauphase angesetzt, die wie geplant durchgeführt wird. So bekommt Jobst Tilmann. Anfang ohne Ende am 6. September eine Wieder-Eröffnung und am 8. November ein „glückliches„ Ende. Von ihrer Ausstrahlung und gedanklichen Konzeption sind die Werke äußerst spannend, da sie sich mit grundsätzlichen Strukturen des menschlichen Lebens beschäftigen. Die späte Wiedereröffnung gibt Hoffnung, dass Besucher die Ausstellung ohne große Einschränkungen wieder genießen können.

Anlässlich des 70. Geburtstages von Jobst Tilmann zeigt das Kunstmuseum Ahlen eine retrospektiv angelegte Ausstellung mit über 150 Werken des Künstlers. Die Präsentation gibt Einblick in ein gereiftes Œuvre, das von konzeptueller Stringenz und Vielseitigkeit geprägt ist. Jobst Tilmann, dessen prozesshaft angelegte Malerei und Zeichnung zu Anfang von der abgelegenen Welt unterirdischer Steinbrüche inspiriert wurde, entwickelte eine vom Naturvorbild völlig unabhängige Gestaltung. In den 1990er Jahren entstanden Bildsysteme, in denen der Künstler die Tektonik einer klaren orthogonalen Ordnung mit der Organik natürlicher Bewegungen verknüpft. Bereits hier entwickelte sich eine besondere Balance zwischen Stabilität und Vitalität, die er ab Mitte der 2000er Jahre unter entgegengesetzten Vorgaben fortführte. Jobst Tilmann generiert Prozesse, in denen Entwicklung und Variation nicht mehr durch Gesetz und Abweichung, sondern durch Zufall und Auslese entstehen. Er reagiert auf impulsive, informelle Abläufe mit ordnenden Eingriffen. Jobst Tilmann trennt uninteressante Gebiete von bedeutenden Zonen durch verschiedene Methoden der Übermalung und Abgrenzung. Seine aktuelle Arbeit ist geprägt von einem neuen, überraschenden Bildausdruck und interessanten Evolutionsprozessen, in denen Formen entstehen, die der Künstler seit 2011 auch durch dreidimensionale Formschnitte isoliert und als plastische Objekte einer realen Körperwelt annähert.

Foto: Museum Abtei Liesborn

13.09.2020 - 14:00 Uhr   bis   31.12.2020 - 17:22 Uhr


AUSSTELLUNG "Das Liesborner Evangeliar und die Schreibkunst im Mittelalter"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Bevor das Liesborner Evangeliar in Zukunft dauerhaft im Museum Abtei Liesborn ausgestellt werden wird, präsentiert das Haus vorab eine kleine vierteilige Ausstellung zu der 1000 Jahre alten Handschrift sowie zur Schreibkunst des Mittelalters im Allgemeinen. Die Präsentation beginnt im Foyer, wo auf Stoffbahnen Auszüge aus den ersten Seiten der vier Evangelien des Liesborner Evangeliars zu sehen sind.

Wissenswertes zur Reise des Evangeliars bis zu seiner Rückkehr nach Liesborn, zu den Hintergründen und seiner Entstehung vermitteln die Teile 2-3 der Ausstellung.

 

Der abschließende Part der Schau zeigt die Buchherstellung in den Schreibstuben der Klöster vor der Erfindung des Buchdrucks. Der Besucher taucht ein in die Welt der mittelalterlichen Skriptorien und erfährt, mit welch außergewöhnlichen Materialien Bücher von Hand produziert wurden, wie aufwendig ihre Herstellung und welches Wissen dazu nötig war. Farben, Tinte und Bindemittel fertigte man aus Mineralien, Pflanzen und tierischen Stoffen, sogar Schildkrötengalle, Läuse und Grünspan wurden verwendet.

Der Beschreibstoff Pergament wurde in einem aufwendigen Verfahren vorbereitet, als Schreibwerkzeuge dienten Kiel- und Rohrfedern, Farben wurden in Muschelschalen angerührt. Spezialisten, die ihr Handwerk in jahrelanger Ausbildung mühevoll erlernen mussten, waren für Schrift, Illumination und Initialen zuständig. Viele Informationen zur Bedeutung des Buches im Mittelalter ergänzen die Ausstellung: wie kostbar ein Buch war, wie der Leihverkehr organisiert wurde, welche Bücher kopiert wurden und zu welchem Zweck.

Öffnungszeiten des Museums Abtei Liesborn:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Sa. + So.: 14-17 Uhr
An den Feiertagen geschlossen

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Pablo Picasso und Joan Miró, Vallauris 1948 Foto: (c) Successió Miró Archive

19.09.2020 - 11:00 Uhr   bis   31.01.2021 - 17:00 Uhr


AUSSTELLUNG „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ in Münster


Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1

Zum 20. Geburtstag hat das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster rund 70 Werke von Joan Miró als Dauerleihgabe überreicht bekommen. Die komplette neue Sammlung des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe ist ab 19. September 2020 in der großen Ausstellung „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ zu sehen. Die Schau zeichnet die sich immer wieder kreuzenden Wege der beiden Spanier nach und zeigt mit rund 100 Lithografien, Radierungen, Aquatinten, Holzschnitten, Fotografien, Filmen und einem Brief von Joan Miró die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren künstlerischen Bildsprachen.

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr.
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Hygienehinweise:
Es besteht Maskenpflicht!
Im Eingangsbereich stehen Handdesinfektionsmittel bereit.
Wir bitten um die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m.

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