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Alica & Markus
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Donnerstag 17.11.

16.11.2022   bis   17.11.2022


"Woche der Vorsorge"


Beckum
Abschiedshaus Stutenbäumer & Huerkamp
Neubeckumer Straße 54

16. November 2022
"Erben und Vererben"

17. November 2022
Private Absicherung/Bestattungsvorsorge

Infos & Anmeldung

17.11.2022 - 16:30 Uhr


Vorlesestunde der Stadtbücherei Ahlen


In der Stadtbücherei Ahlen gibt es weitere Vorlesestunden.

Heute um 16:30 Uhr liest Doris Andres die Geschichte „Die kleine Spinne Widerlich - Wundervolle Winterzeit“ von Diana Amft vor.

"Juhu, es hat geschneit!" Die kleine Spinne ist ganz aufgeregt, denn nun beginnt die schönste Zeit des Jahres: Schneemann bauen, Schlittschuh fahren, rodeln, Plätzchen backen und basteln. Es gibt so viel Tolles, was die kleine Spinne und ihre Freunde erleben können.

Wir freuen uns auf viele kleine und große Zuhörer*innen. Für jeden Besuch der Vorlesestunde gibt es einen Stempel in unser Mammutheft. Bei 10 Stempeln gibt es eine Überraschung.

17.11.2022 - 18:00 Uhr


Vortrag "Frauen in der Kunst"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

Unter dem Titel „Frauen in der Kunst“ stellt Gabriele Teutloff das Leben und Werk der Malerin Eleonore Lingnau-Kluge (Danzig 1913 – 2033) heute um 18 Uhr im Museum vor.

Einerseits diskutiert der Vortrag die Geschichte von Malerinnen des 20. Jahrhunderts, deren Biographien die besonderen gesellschaftlichen Barrieren für Frauen in der Bildenden Kunst deutlich werden lassen wie tradierte Rollenerwartungen, Studienverbote oder pseudowissenschaftlich begründete männliche Vorurteile über weibliche Fähigkeiten. Andererseits nähert sich Teutloff dem Werk ihrer Tante Lingnau-Kluge, deren Lebensweg von den Jahrhundertereignissen des Zweiten Weltkrieges, von Flucht, Wiederaufbau, Kaltem Krieg und Mauerbau in besonderer Weise gezeichnet war. Eleonore Lingnau-Kluge bekam ein zweites Leben geschenkt, indem sie sich im Januar 1945 nicht wie ursprünglich vorgestehen auf der WILHELM GUSTLOFF meldete, sondern auf der NAUTILUS in den Westen floh. In den Nachkriegsjahren war es auch für emanzipierte und bereits erfolgreiche Künstlerinnen schwer, beruflich wieder Fuß zu fassen. Die von Jürgen Alex unterstützte Präsentation widmet sich dem künstlerischen Gesamtwerk Lingnau-Kluges, deren Werk „Flüchtlinge“ (1950) dem Museum an diesem Tag als Schenkung überlassen wird.

Bild: Eleonore Lingnau-Kluge, Flüchtlinge 1950, Öl auf Leinwand 104x110cm

17.11.2022 - 19:00 Uhr   bis   19.11.2022 - 17:00 Uhr


"28. Internationaler DLRG-Deutschlandpokal"


Von Donnerstag bis Samstag findet in Warendorf nach zuletzt 2019 wieder der Internationale Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen statt. Zum Abschluss der Wettkampfsaison treten rund 180 Rettungssportler aus sechs Nationen in je sechs Einzel- und Mannschaftsdisziplinen gegeneinander an. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) richtet die 28. Auflage der Veranstaltung in der Sportschule der Bundeswehr aus.

Für den Wettstreit der Nationalteams hat DLRG Bundestrainerin Elena Prelle ein zehnköpfiges Team zusammengestellt, dem neben erfahrenen Athleten auch einige Neulinge angehören. Die Sportsoldatinnen Alica Gebhardt und Nina Holt, beide von der DLRG Harsewinkel, sowie Undine Lauerwald (DLRG Halle-Saalekreis) waren zuletzt bei der Weltmeisterschaft in Italien erfolgreich. Gebhardt holte dort fünf, Lauerwald sechs und Holt sogar sieben Medaillen. Ebenfalls dabei sind die Trainingspartner Max Tesch (Luckenwalde) und Valentina Toti (Bad Windsheim), die auch als Sportsoldaten in Warendorf stationiert sind. Weiterhin gehört Jannis Müller aus Gütersloh dem deutschen Team an. 

Neben den sechs Nationalteams messen sich auch die Auswahlmannschaften aus 14 Landesverbänden der DLRG beim Deutschlandpokal der Rettungsschwimmer. Hier geht die DLRG Westfalen als Titelverteidiger ins Rennen. Zum Abschluss stehen die neuen Nationen- und Landesverbandssieger fest. Gewertet werden auch die besten Mehrkämpfer im Einzel sowie das beste Frauen- und das beste Männerteam. 

Die Stadt Warendorf und die DLRG eröffnen den 28. Internationalen Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen am nächsten Donnerstag (17.11.). Zunächst findet um 19 Uhr ein Empfang für geladene Gäste im historischen Rathaus statt. Anschließend eröffnen Bürgermeister Peter Horstmann und DLRG Präsidentin Ute Vogt die Veranstaltung auf dem Marktplatz (ab 19:45 Uhr). Die Wettkämpfe in der Schwimmhalle beginnen am Freitag (18.11.) sowie am Samstag (19.11.) um 8:30 Uhr und dauern jeweils bis zum späten Nachmittag an. Zuschauer sind während der Wettkämpfe in der Sportschule der Bundeswehr willkommen, der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Gelände ist über den Eingang „Lange Wieske“ möglich.

Foto: VHS Ahlen

17.11.2022 - 19:00 Uhr


"Leben in Tansania – die Mwambao-Schule in Bagamoyo"


Ahlen-Vorhelm
Alte Mühle
Mühlenstraße 5a

Heute stellt Helga Rohden um 19 Uhr ihre Arbeit in Bagamoyo vor. Helga Rohden engagiert sich seit vielen Jahren in Bagamoyo (Tansania) für unterschiedliche Projekte in der Stadt am Meer. In der Alten Mühle in Vorhelm berichtet sie über ihre aktuellen Projekte und gibt beeindruckende Einblicke in das Leben der Menschen, die Faszination Tansanias und das Schulleben in Bagamoyo.

Reist man nach Tansania, stehen sich eine große Armut und eine faszinierende Natur gegenüber. In Bagamoyo leben viele Familien von der Fischerei, da die Stadt direkt am Indischen Ozean liegt. Trotzdem kann sich eine Familie in der Regel nicht jeden Tag Fisch zum Essen leisten. Auch das Trinkwasser ist für viele Familien ein Problem, denn nicht jeder hat einen Anschluss zum Grundwasser.

Viele Schüler und Eltern der Mwambao School nutzen daher die Pumpen auf dem Mwambao-Schulgelände, um sich mit Wasser für die Familien zu versorgen. Die Mwambao School ist eine Primary School und umfasst einen Schulkindergarten für die Fünfjährigen sowie die Jahrgänge 1 bis 7. Zurzeit besuchen insgesamt ca. 700 Kinder die Schule. Zum erfolgreichen Lernen fehlt es oft an Büchern, Heften und Stiften. Früher mussten sich bis zu zehn Kinder ein Buch teilen, mittlerweile teilen sich vier Kinder ein Buch. Von großer Bedeutung ist die Versorgung der Kinder mit einer einfachen Grundnahrung, für die an jedem Schultag unter dem Motto „Lernen ohne Hunger“ gesorgt wird. So bekommt seit 2008 jedes Kind kostenlos in der Frühstückspause eine Tasse Porridge kostenlos.

Für Helga Rohden sind die Besuche in Bagamoyo stets verbunden mit Erlebnissen und Erfahrungen aus einer Mischung von Freude und Leid. Seit 2003 ist die Mwambao School ein Stück ihres Lebens, die Partnerschaft mit der Mwambao School gelingt nur in einem Netzwerk, das von vielen anderen mit unterstützt wird. Im Anschluss an den Vortrag, in dem auch zahlreiche Bilder das Leben und die Arbeit in Tansania zeigen, besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich auszutauschen und auch mehr über die Unterstützungsmöglichkeiten zu erfahren.

Ein Angebot der VHS Ahlen in Kooperation mit dem Heimatverein Vorhelm e.V. Um Anmeldung wird gebeten unter www.vhs-ahlen.de . Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

17.11.2022 - 19:30 Uhr


"Füchtorfer Kulturabend"


Sassenberg-Füchtorf
Gaststätte Artkamp
Tie 4

Heute findet der diesjährige "Füchtorfer Kulturabend" in der Gastätte Christa Artkamp statt. Die ausrichtenden Vereine Heimatverein, Kolpingsfamilie und die kfd aus Füchtorf konnten das Duo "Red Head Redemption" für sich gewinnen. Die Sängerin Sandra Bator und der Pianist Thomas Kraß unterhalten hier mit Liedern bekannter Künstler wie Grönemeyer, den Toten Hosen und viele mehr. Auch humorvolle Chansons stehen auf ihrem Programmm welches das Thema: "Ehe, Männer und andere Katastrophen" hat. Es wird natürlich ein vergnüglicher Abend für beide Geschlechter, Männer wie Frauen, sein. 

Das ca. 90-minütige Programm beginnt um 19:30 Uhr. Einlass ist bereits ab 19:00 Uhr.

In der Pause gibt es die Möglichkeit einen Imbiss zu sich zu nehemen. 

Karten für diesen besonderen Abend sind im Autohaus Jansen erhältlich.

17.11.2022 - 19:30 Uhr


Informationsveranstaltung - "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht"


Zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ findet heute eine Informationsveranstaltung um 19:30 Uhr in der Cafeteria des St. Franziskus-Hospitals Ahlen statt -  Experten des Krankenhauses sowie die Hospizbewegung im Kreis Warendorf e.V. laden ein.

Die richtige rechtliche Vorsorge zu treffen ist für viele eine Herausforderung. Dies führt häufig zu unerwünschten Problemen im Ernstfall, wenn bei Krankheit die eigene Behandlung und Versorgung der Familie ungeregelt ist. Plötzlich merken Ehepartner sowie Angehörige, dass sie keine Befugnis haben die ärztliche Behandlung zu bestimmen sowie die rechtlichen Entscheidungen zu treffen.
Eine vernünftige und rechtssichere Vorsorgeregelung ist daher von Vorteil. Dies umfasst insbesondere die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht. Doch worauf sollte man achten, wenn man so ein Schriftstück verfasst?
An wen kann ich mich bei Beratungsbedarf wenden?  Kann mein Umfeld meine Werte und meine Haltung anhand meiner Patientenverfügung klar erkennen? Was sollte in der Vollmacht geregelt werden? Erkennen auch Geldinstitute die Vollmacht an? Unterliegen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht einer Form? Was sollte bei der Auswahl des Bevollmächtigten beachtet werden?
Diese und andere Fragen möchten wir auf unserer Veranstaltung aufgreifen. Eingeleitet wird das Thema durch kurze Stellungnahmen der Experten an diesem Abend: Am Podium beteiligen sich Dr. med. Norbert-Wolfgang Müller, Chefarzt der Inneren Medizin I und Ärztlicher Direktor des St. Franziskus-Hospitals, Johannes Horstmann, Geschäftsführer der Hospizbewegung im Kreis Warendorf und Pater Hermann-Joseph Schwerbrock, Seelsorger am St. Franziskus-Hospital Ahlen.
Nach den Stellungnahmen gibt es ausreichend Zeit und Raum für Fragen und Diskussionen. Die Moderation übernimmt Jürgen Ribbert-Elias, Leiter des Qualitätsmanagements und Sprecher des Ethikkomitees am St. Franziskus-Hospital.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich. Sie findet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienemaßnahmen statt, welche Sie auf der Homepage des St. Franziskus-Hospitals Ahlen finden (www.sfh-ahlen.de). Während der Veranstaltung muss eine FFP2-Maske getragen werden.

17.11.2022 - 19:30 Uhr


Lesung mit Claire Winter


"Kinder des Aufbruchs" - Claire Winter

Berlin 1967: Vier junge Menschen zwischen Verrat, Spionage und dem Kampf um die Demokratie.

Sechs Jahre nach dem Mauerbau lernt die erfolgreiche Dolmetscherin Emma in West-Berlin die aus dem Ostteil der Stadt geflohene Sängerin Irma Assmann kennen. Als sie ihrer Zwillingsschwester Alice davon erzählt, reagiert diese beunruhigt. Alice schreibt als Journalistin über die Studentenbewegung und steht in Kontakt mit verschiedenen Fluchthilfe-Organisationen. Ist Irma mit ihren ehemaligen Beziehungen zum KGB als Informantin im Westen? Oder sind die Schwestern und deren Männer Julius und Max durch ihre Verbindungen zur DDR zu Zielscheiben geworden? Kurz darauf wird die Sängerin ermordet, und die vier geraten inmitten der Studentenunruhen zwischen die Fronten der Geheimdienste.

Heute haben wir die Autorin bereits zum zweiten Mal zu Gast in unserer Buchhandlung.
Neben der Lesung erzählt sie über die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe jener Zeit und ihre umfangreichen Recherchearbeiten zu diesem Roman.
Ein unterhaltsamer aber auch sehr informativer Abend.

Seien Sie herzlichst eingeladen.

19.30 Uhr in der Buchhhandlung W. Ebbeke; Freckenhorster Straße 44 in Warendorf
Eintritt pro Person 12,00 Euro

17.11.2022 - 20:00 Uhr


"Herbert Knebel" in Ahlen


Ahlen
Stadthalle
Westenmauer 10

Herbert Knebels Affentheater, gibt‘s die wieder?!, werden sich viele fragen. Wir sagen, häh?! Gab‘s uns jemals nicht? Solange wir uns erinnern können, gab‘s uns immer. Richtig weg waren wir niemals, auch wenn es sich viele gewünscht haben. Allen Zweiflern und Kritikern rufen wir zu: „Fahr zur Hölle, Baby!“ Wobei mit „Baby“ auch mehrere gemeint sein können.

Die gute Nachricht ist: Auch mit unserem neuen Programm sind wir unserem Motto treu geblieben. Kommt einfach vorbei und lasst euch überraschen!

Als das Programm fertig war, waren wir auch überrascht. Von unseren teuflisch guten Ideen, höllisch heißen Rhythmen und engelsgleichen Chören. Einfach himmlisch, dieses höllische Programm!

Infos + Tickets

Foto: Jäger/Hoppe

23.05.2022   bis   31.12.2022


Telgte: "Zauberwesen in der Altstadt"


Die auf Sylt lebende Malerin Christina Thrän hat die schmalen Türen der historischen Traufgänge zwischen den historischen Fachwerkhäusern in eine bunte Phantasiewelt verwandelt.

Bisher wurden die schmalen Traufgang-Türen zwischen den Fachwerkhäusern in der Telgter Altstadt oft übersehen, doch das hat sich nun geändert. Immer wieder bleiben Menschen vor ihnen stehen und zücken ihre Handys, um Fotos zu machen. Denn seit einigen Tagen sind dort die Zauberwesen der Malerin Christina Thrän aufgebracht.

Mal sind die Motive direkt aufs alte Holz gemalt, andere hat Thrän zunächst auf Bütten aquarelliert und danach auf Plexiglas reproduziert. Insgesamt 26 Motive gehören zur Ausstellung „Verzauberte Zwischenräume“, die mit einigen Überraschungs-Aktionen, Dekoration aus dem Böttcherhus und einem Info-Flyer am 26. Mai (Himmelfahrt) offiziell eröffnet wird.

Auf einem einstündigen Rundgang kann man all die märchenhaften Figuren entdecken. Die Info-Broschüre samt Straßenkarte und Verortung der Bilder ist online unter www.telgte.de  abrufbar. Außerdem liegt sie an verschiedenen Stellen in der Stadt aus – unter anderem auch bei Tourismus + Kultur (Kapellenstraße 2).

Die Idee, die unscheinbaren Türen quasi als „Leinwand“ zu nutzen, war Simone Thieringer von Tourismus + Kultur bei einem Rundgang mit der Telgter Geschäftsinhaberin und Initiatorin Sibylle Böttcher durch die Altstadt gekommen. Dort fiel ihnen auf, wie viele Traufgassen es in Telgte gibt. Diese Zwischenräume dienten einst zur Ableitung des Regenwassers und verringerten das Brandrisiko durch Überspringen der Flammen benachbarter Häuser.

Die Künstlerin Thrän war sofort begeistert von dem Projekt, das finanziell von Sibylle Böttcher unterstützt und von Tourismus + Kultur beworben wird. Ihr Fazit: „Abstand und Raum sind nicht nur zwischen den historischen Fachwerkhäusern für deren Erhalt wichtig, manchmal dienen Zwischenräume auch dem Gedeihen von Gemeinschaft und Liebe.“ 

Foto: (c) LWL/Steinweg

15.06.2022 - 18:38 Uhr   bis   15.10.2023 - 18:42 Uhr


Das Klima - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft


Münster
LWL-Museum für Naturkunde

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt vom 15. Juni 2022 bis zum 15. Oktober 2023 die Sonderausstellung "Das Klima". Auf rund 1.000 Quadratmetern können Besucher:innen in das Klima der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reisen. Sie erleben das Klimasystem der Erde, erkunden das sich seit Anbeginn der Zeit wandelnde Klima und tauchen ein in die Welt der Klimaforschung.

28.08.2022   bis   20.11.2022


Ausstellung "Mönch ärgere dich nicht"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

28. August - 20. November 2022

"Kriegerische Nonnen, trinkfeste Brüder und geheimnisvolle Klöster im Spiel"

Das Museum Abtei Liesbornzeigt in Kooperation mit dem Projekt Boardgame Historian und dem Institut für Historische Theologie und ihre Didaktik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eine Ausstellung zu modernen Gesellschaftsspielen mit kirchengeschichtlichen Bezügen. Passend zum Ort der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn liegt der Schwerpunkt auf Spielen, die einen Fokus auf Klöster, Mönche und Nonnen legen.

Das Thema Kloster kann hierbei auf unterschiedliche Arten umgesetzt sein: vom Erstellen einer Handschrift in der klösterlichen Schreibwerkstatt über das Brauen von Bier bis hin zum Unterhalt und Ausbau einer Klosteranlage. Das Kloster als handfestes Wirtschaftszentrum oder geheimnisvoller Ort steht hierbei oft im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Daher wird auch der Frage nachgegangen, welche Bilder vom klösterlichen Leben und Wirken dort zu finden sind und vermittelt werden und wie sie sich zur tatsächlichen Klosterkultur und Klostergeschichte verhalten.

Im Rahmen des umfangreichen Begleitprogramms können Besucherinnen und Besucher u.a. einzelne Spiele näher kennenlernen, Spieleautoren und Spieledesigner treffen sowie erleben, wie ein Spiel entsteht.

Am Mittwoch, dem 5. Oktober, und Samstag, dem 19. November, zeigen und erklären dann Henni und Thorsten Faust von Friemelay während der Öffnungszeiten des Museums bekannte und unbekannte historische Spiele aus aller Welt, die sie auch selber herstellen. Wer schon immer wissen wollte, was sich hinter Fischkopp, Kreisschach oder Glückshaus verbirgt, ist hier richtig aufgehoben.

Aber es besteht auch die Möglichkeit, einmal selbst zur Spielfigur zu werden: Am Freitag, dem 28. Oktober, und Samstag, dem 29. Oktober, ist das Großspiel „Die Abtei der wandernden Bücher“ von Thomas Fackler zu Gast in der Abtei. Die Besucherin-nen und Besucher schlüpfen auf einer 7 x 9 Meter großen Spielfläche selbst in die Rolle eines Mönchs, der in einer mysteriösen Klosterbibliothek ein Rätsel lösen muss. Spielspaß ist also garantiert, wenn in großen Folianten geblättert und die Bibliothek durchforstet werden muss. Wegen der begrenzten Anzahl an Spielern ist hierfür eine Anmeldung nötig. Ebenfalls am Samstag, dem 29. Oktober, treffen um 18 Uhr bei einem Meet & Greet Spieleentwicklung und Geschichtswissenschaften unterhaltsam aufeinander. In lockerer Runde fahnden Spieleentwickler und Spieledesigner zusam-men mit Historikerinnen und dem Publikum nach dem "perfekten historischen Spiel" und diskutieren über das Verhältnis von vergnüglichem Spiel und wissenschaftlichen Fakten.

Den Abschluss bietet dann ein praktischer Teil: Am Samstag, dem 5. November, von 14 bis 17 Uhr lädt das Museum Abtei Liesborn zu einem Game-Design- und Storytel-ling-Workshop. Wer wissen möchte, wie Spiele entstehen und wie sich Spielregeln und eine spannende Story miteinander verbinden lassen, ist bei diesem Angebot, das von Playing History durchgeführt wird, genau richtig. Für den Workshop ist eine Anmeldung ebenfalls erforderlich. Wenn die Tage wieder kürzer und die Blätter bunter werden, ist die Zeit für Gesellschaftsspiele im Familien- und Freundeskreis gekommen. Das Museum Abtei Liesborn bildet mit seiner Ausstellung „Mönch ärgere dich nicht“ hierfür schon einmal den Auftakt.

Anmeldungen und weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auf www.museum-abtei-liesborn.de oder Tel. 02523 / 98 24 0

Infos + Tickets

Foto: LWL/Steinweg

23.09.2022 - 18:43 Uhr   bis   11.06.2023 - 18:43 Uhr


Sonderausstellung "ALLESKÖNNER WALD" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285

Die Sonderausstellung "Alleskönner Wald" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster wird um acht Monate bis zum 11. Juni 2023 verlängert. Ursprünglich sollte sie am Sonntag (25.9.) schließen. Museumsgäste haben weiterhin die Möglichkeit, zum Beispiel den Eichenhainbuchenwald des Münsterlands und seine Bewohner:innen kennenzulernen. Die Ausstellung lockte seit Juni 2021 bereits mehr als 126.000 Besucher:innen in das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

"Die Ausstellung ist sehr beliebt", so der Museumsdirektor Dr. Jan Ole Kriegs. "Aufgrund des anhaltenden Interesses und aufgrund der positiven Rückmeldungen der Museumsgäste haben wir uns entschlossen, die Ausstellung zu verlängern. Besonders Kindergärten und Schulklassen soll es weiterhin möglich sein, das museumspädagogische Angebot wahrzunehmen."

Bis Mitte nächsten Jahres besteht also weiterhin die Chance, die Geheimnisse des Waldes zu lüften. Eine Fläche von 560 Quadratmetern bieten den Gästen ausreichend Platz, die mehr als 420 Ausstellungsstücke zu begutachten. Thematisiert werden die verschiedenen Facetten des Waldes. In den Blick geraten nicht nur Fragen rund um den Wald als Lebensraum und Lebensgrundlage, sondern auch die Beziehung zwischen Mensch und Wald.

Besucher:innen können den Wald durch ein interaktives Angebot erfahren. Mitmachstationen und Experimente bieten Menschen aller Altersgruppen eine aktive Auseinandersetzung mit den Ausstellungsobjekten und -inhalten. Durch die barrierefreie Gestaltung sowie den Audioguide in mehreren Sprachen wird der Museumsbesuch inklusiv. Ein wechselndes Angebot an Workshops und Führungen begleitet die Ausstellung.

Eintritt: Kinder unter 18 Jahren frei, Erwachsene 7,50 Euro
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags (und an Feiertagen) von 9 bis 18 Uhr

Foto: Kreis Warendorf

19.10.2022   bis   17.11.2022


Ausstellung „Natürlich abstrakt“ im Kreishaus


Warendorf
Kreishaus
Waldenburger Straße 10

Die Ausstellung „Natürlich abstrakt“ der Sendenhorster Künstlerin Christine Mölleck ist derzeit im Warendorfer Kreishaus zu sehen.

Felder und Streifen sind, ausgehend vom Formenvokabular der Natur, das durchgehende Thema in der abstrakten Malerei von Christine Mölleck. In den neuen Arbeiten dieser Ausstellung ergänzen minimalistische Fragmente, Zeichen, Spuren und schriftähnliche Kürzel das landschaftsbezogene Bildprogramm. Ohne eine vorab festgelegte Komposition treten diese Elemente durch Addition, Reihung, Streuung oder Vereinzelung zueinander in Beziehung. Der helle, monochrome Malgrund bleibt offen und einsehbar. Er wird zum Mitspieler im Bildgeschehen. Das schafft Raum für den Betrachter, seine eigene Imagination und seine Reflexion mit einzubringen.

Für die Künstlerin entstehen Bezüge zur eigenen Erinnerung und zur kollektiven Erfahrung - nicht zuletzt zur aktuellen, tiefgreifenden Krisensituation. Jenseits möglicher Assoziationen sind die Malereien von Christine Mölleck vor allem als eines lesbar: als Spannungsfelder zwischen Leere und Fülle.

Christine Mölleck lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Sendenhorst. Von 1988 bis 1993 studierte sie Kunst an der Uni Münster. Sie ist Mitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf, im Künstlerinnenforum Münsterland sowie in der Künstlergruppe WO-02 (bis 2016). Ihre Werke waren in vielen Orten im Bundesgebiet, u.a. in Hamm, Hannover, Hamburg, Köln und Mannheim ausgestellt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. November zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

27.10.2022   bis   19.02.2023


"Glanzlichter – Polnische Kunst aus dem Kunstmuseum Bochum"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

27. Oktober 2022 - 19. Februar 2023

Die Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums präsentiert Highlights der über 60-jährigen Sammeltätigkeit polnischer Kunst des Kunstmuseums Bochum. Bereits in den 1960er Jahren legte das Kunstmuseum einen Sammlungsschwerpunkt auf die Kunst der früheren sogenannten Ostblockstaaten – in Zeiten des „Kalten Krieges“ keine Selbstverständlichkeit. 1964 zeigt das Museum unter dem Titel „Polnische Kunst heute“ die erste umfassende Nachkriegsausstellung zeitgenössischer polnischer Plastik, Malerei und Grafik, gefolgt von zahlreichen weiteren Gruppen- und Einzelausstellungen polnischer und osteuropäischer Kunst. Heute befinden sich über einhundert Werke polnischer Künstler:innen im Bestand des Kunstmuseums. Seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ sind sie Teil der allgemein internationalen Ausrichtung des Museums.

Die polnische Kunstszene war seit dem Ende der 1940er Jahre von dem aus der Sowjetunion übernommenen Sozialistischen Realismus geprägt. Doch bereits Mitte der 1950er wurden auch andere experimentelle künstlerische Formen wieder offiziell zugelassen. Grund dafür war einerseits die auch von der staatlichen Kulturverwaltung beobachtete Erstarrung der ideologisch begründeten sozialrealistischen Malerei, vor allem aber eine häufig genutzte Reisefreiheit polnischer Künstler:innen in den Westen. Durch den intensiven Kontakt zur internationalen Kunstszene und das Anknüpfen an die eigenen Traditionen der abstrakten Kunst, verarbeiteten die polnischen Künstler:innen die aufgenommenen Einflüsse zu eigenständigen Werken der internationalen Avantgarde.

Die in der Ausstellung präsentierte Auswahl zeigt eine Vielzahl an künstlerischen Positionen, die diese Entwicklung aufzeigen. Die vorgestellten zwanzig Künstler:innen zählen zu den Protagonist:innen der jüngeren polnischen Kunstgeschichte. Ihre Werke sind in polnischen und internationalen Museen vertreten und waren zum Teil auf international renommierten Ausstellungen wie der Biennale in Venedig oder der Documenta in Kassel zu sehen. Die Ausstellung berücksichtigt ein weites Spektrum an Generationen beginnend im späten 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen polnischen Künstler:innen. Zu sehen ist eine Auswahl aus den verschiedenen Kunstgattungen Malerei, Grafik, Plastik, Objektkunst und Installation.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum und der Porta Polonica, der digitalen Dokumentationsstelle zur Kultur und Geschichte der Pol:innen in Deutschland des LWL-Industriemuseums Dortmund.

Infos + Tickets

30.10.2022   bis   08.01.2023


Ausstellung: Ludger Wörtler: Raumbezüge.


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

30. Oktober 2022 - 08. Januar 2023

Ludger Wörtler (Münster): Raumbezüge.
Malerei - Zeichnung - Fresko

Ausstellungsräume, Bildräume, Skizzenräume, Gedankenräume…bilden die ideengebenden Grundlagen der Bilder, Zeichnungen und Plastiken.

Rein malerisch und kompositorisch werden mit den Bildformen in einer abstrakten Struktur gegenständliche Aspekte gesetzt. Sowohl das Ordnungssystem als auch die erkennbaren Gestalten bleiben aber doch ohne eindeutige inhaltliche Festlegung. Diesen Raum kann allein der Betrachter mit eigenen Ideen füllen.

Ludger Wörtler hat in den Ausstellungsräumen des Stadtmuseums Beckum einige Wände original bemalt und nach seinen Vorstellungen gestaltet. Illusionistischer und realer Bildraum ergänzen sich und verschmelzen ineinander.

Bild: Token-Raum-Gelb, 2020, Acryl auf Maltuch (Ludger Wörtler)

05.11.2022   bis   22.01.2023


Telgte: 82. Krippenausstellung - "Mittendrin"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße 1

05. November 2022 - 22. Januar 2023

Dieses Potpourri, welches im Telgter Museum jährlich neu als professionelle Ausstellung mit Begleitband präsentiert wird, macht den Reiz der Ausstellung aus. In diesem Jahr ist die Geburt Jesu mittendrin: in der Familie, der Stadt und der Welt. Wie immer werden in der Telgter Ausstellung auch aktuelle Themen aufgegriffen, der Krieg in der Ukraine ebenso wie die Überschwemmung im Ahrtal, die auf dem Plakat zu sehen ist. In diesem Jahr ist auch das Ikonen-Museum aus Recklinghausen mit Geburtsikonen zu Besuch in der Telgter Ausstellung. Diese exotische Vielfalt macht den Ausstellungsbesuch zum Erlebnis.

Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag von 11 - 18 Uhr
Für angemeldete Gruppen und Schulklassen sind auch Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Für Auskünfte und Terminbuchungen erreichen Sie uns am Wochenende nur telefonisch unter 02504-93120.

Sonderöffnungszeiten:
25. Dezember und Neujahr von 14 – 18 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen

06.11.2022   bis   12.02.2023


Ausstellung "Epoche ZERO"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

  • Die Sammlung Lenz Schönberg zu Gast

06. November 2022 – 12. Februar 2023

Sechzig Jahre später ist ZERO längst in die (Kunst-) Geschichte eingegangen und in allen großen Museen zu Hause. Die weltweit wichtigste und größte ZERO-Kollektion mit fast 500 Werken ist jedoch die private Sammlung Lenz Schönberg – über viele Jahrzehnte von Gerhard und Anna Lenz aus Leidenschaft für die Kunst und im freundschaftlichen Dialog mit den Künstlern zusammengetragen. Leitend war dabei der zukunftsweisende Gedanke, dass ZERO als eine europäische Bewegung zu verstehen ist, die Künstler aus ganz Europa miteinander und mit ihrem Publikum verbindet

Nach einer großen internationalen Tournee vor einigen Jahren ist eine Auswahl von rund 70 hochkarätigen Leihgaben nun zu Gast im Kunstmuseum Ahlen und erlaubt eine Revision aus heutiger Perspektive. Welche besondere Qualität entwickelt ZERO heute, im Zeitalter der Digitalisierung? Welche individuellen Erfahrungen erschließen sich im stillen Betrachten, in der Fokussierung? Welches Potential der Freude steckt in den Werken und wie lässt es sich in einer Zeit voller Krisen reaktivieren? Die Ausstellung versteht sich als eine Einladung zum Wahrnehmen und Entdecken

Zu sehen sind Gemälde, Objekte und Papierarbeiten von Armand, Aubertin, Hermann Bartels, Václav Boštík, Enrico Castellani, Piero Dorazio, Luciano Fontana, Hermann Goepfert, Gotthard Graubner, Oskar Holweck, Yves Klein, Walter Leblanc, Heinz Mack, Piero Manzoni, Christian Megert, François Morellet, Roman Opalka, Otto Piene, Arnulf Rainer, Bridget Riley, Jan Jacobus Schoonhoven, Turi Simeti, Jean Tinguely, Günther Uecker, Victor Vasarely, Jef Verheyen und Hermann de Vries

Ergänzt wird die Präsentation durch Fotografien von Anna Lenz, die über viele Jahre die Künstler porträtiert sowie freundschaftliche Zusammenkünfte, gemeinsame Reisen und Ausstellungen dokumentiert hat.

Infos + Tickets

12.11.2022   bis   15.01.2023


Ausstellung "Familiensache"


Warendorf
Historisches Rathaus am Markt

12. November 2022 - 15. Januar 2023

  • Annemarie > Theora > Otto KRUMMEL

Das Künstlerehepaar Annemarie und Otto Krummel, mehr als drei Jahrzehnte Kunsterzieher an Warendorfer Schulen, hat in vielerlei Hinsicht die Kunstszene und das Warendorfer Kulturleben mitgeprägt. Nicht zuletzt war Otto Krummel Mitbegründer und über viele Jahre der erste Vorsitzende des Kunstkreises Warendorf. Wir laden ein zur Wiederentdeckung oder zum Kennenlernen von Beispielen ihrer künstlerischen Tätigkeit. Wir freuen uns sehr diese, gemeinsam mit Arbeiten ihrer Tochter Theora Krummel, in der neuen Ausstellung des Kunstkreises Warendorf in Zusammenarbeit mit der Stadt Warendorf zur „Familiensache“ werden zu lassen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen

13.11.2022   bis   19.02.2023


Ausstellung: "Meine Ems"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

13. November 2022 - 19. Februar 2023

Als Teil der Auseinandersetzung des Westpreußischen Landesmuseums mit der Thematik des Natur- und Umweltschutzes rückt das partizipative Projekt „Meine Ems“ nach der Thematisierung des westpreußischen und westfälischen Naturschutzes des 20. Jahrhunderts nun die aktuelle Gegenwart der Warendorfer Emslandschaft in den Vordergrund.

Dazu wurden Warendorfer Bürger:innen eingeladen, über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an den Fluss zu sprechen. Im Sinne der „Oral history“ wurden die Bürger:innen zu Zeugen ihrer Zeit und ihre Erzählungen mit der Kamera aufgezeichnet.  Gemeinsam mit der Warendorfer Theatermacherin und Medienpädagogin Beate Trautner konnte das Projekt umgesetzt werden. Es entstanden kurze Filme, die in kreativer und dynamischer Film- und Schnitttechnik Einblicke in die individuellen Geschichten der Warendorfer:innen festhalten. Die filmisch aufgezeichneten persönlichen Erinnerungen weisen zum einen die Ems als Identifikations- und Sehnsuchtsort aus. Zum anderen öffnen sie ein Kaleidoskop der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Diese erstreckt sich vom Spielen auf den Sandbänken des noch unbegradigten Flusslaufes, über das Schwimmenlernen in der ehemaligen Flussbadeanstalt bis zu der Begegnung mit dem zukünftigen Lebenspartner in Sommermonaten, welche zugleich von den Ereignissen der Nachkriegszeit überschattet wurden. Dabei wird zugleich deutlich, dass die Emslandschaft nicht immer eine Idylle war: Durch die Industrie verschmutztes Wasser verdarb den ein oder anderen Schwimmausflug und die Regulierung des Flusses vertrieb die geliebten Singvögel. Welche Geheimnisse und privaten Momente die Warendorfer:innen im Zusammenhang mit ihrer Ems noch preisgaben, lässt sich in der Ausstellung erfahren.  

Das Projekt richtet den Blick aber nicht nur in die Vergangenheit, sondern zugleich in das Erleben der  Gegenwart und die Möglichkeiten der Natur-, Landschafts- und Flusserfahrungen. In Kooperation mit der Offenen Ganztagsschule der Josefgrundschule in Warendorf beschäftigten sich die Grundschüler:innen eine Woche lang mit der Natur rund um die Ems. In diesem Rahmen erschufen die jungen Teilnehmer:innen ihre eigenen Natur-Kunstwerke und beschäftigten sich mit Fragen des Naturschutzes und der Nachhaltigkeit. Was die Herbstlandschaft Warendorfs alles zu bieten hat und was sich aus den bunten Farben und der Formenvielfacht der Natur erschaffen ließ, zeigt „Meine Ems“ ebenfalls.

Das Westpreußische Landesmuseum lädt alle interessierten Bürger:innen herzlich ein, sich auf die Spurensuche der Emsgeschichten zu begeben.

Foto: Westpreußisches Landesmuseum

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