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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Dienstag 5.11.

05.11.2019 - 16:30 Uhr


VORLESEZEIT in Ahlen


Ahlen
Stadtbücherei

Carola Deutrich liest um 16.30 Uhr im Rahmen der Vorlesezeit in der Stadtbücherei das Buch „Langweilst du dich, Minimia?“ von Rocio Bonilla vor. Darin ist das pfiffige Mädchen Mia – mit Spitznamen Minimia genannt – ständig aktiv! Sie trifft sich mit ihren Freunden, geht zum Hockey-Training, in die Bücherei, macht einen Malkurs, besucht ihre Oma und geht wandern. Doch manchmal, besonders an Sonntagen, gibt es einfach nichts zu tun… Doch Mia wäre nicht Mia, wenn sie nicht erfinderisch wäre - und so macht sie sich auf die Suche nach einem Mittel gegen akute Langeweile.

Die Stadtbücherei freut sich auf alle Kinder bis 8 Jahre. Der Eintritt ist kostenfrei.

05.11.2019 - 16:30 Uhr


"Michel aus Lönneberga"


Oelde
Thomas-Morus Gymnasium
Aula
Zur Dicken Linde 29

"Michel aus Lönneberga"
Nach einer Geschichte von Astrid Lindgren

Der Klassiker Michel aus Lönneberga, basierend auf dem Buch „Michel in der Suppenschüssel“ von Astrid Lindgren, kommt nach Oelde. Heute zeigt das THEATER auf Tour den Klassiker der Kinderliteratur in einer fantastischen Inszenierung in der Aula des Thomas-Morus-Gymnasium.

Michel hat mehr Unfug im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Aber Michel ist kein Bösewicht, sondern ganz einfach ein kleiner Lausbub. Seine Streiche plant er nicht, sie passieren, ganz von alleine - wie zum Beispiel die Sache mit der Suppenschüssel…

Eintritt: 8,00 Euro

05.11.2019 - 19:00 Uhr


LESUNG: Hermann Wenning "Einbruch" in Ahlen


Ahlen
Heimatmuseum
Wilhelmstraße 12

Wie und warum wird jemand Einbrecher? Beschaffungskriminalität spielt dabei wohl in vielen Fällen eine entscheidende Rolle. So auch bei Hermann Wenning, der seinen Lebensabschnitt zwischen Drogen und Geldbeschaffung in seinem neuesten Buch „Einbruch“ beschreibt. Der Leser erlebt hautnah den fortwährenden Absturz Wennings mit, der um 19:00 Uhr auf Einladung des städtischen Kulturbüros im Heimatmuseum Ahlen (Wilhelmstraße 12) aus einem Buch liest. Musikalisch wird der Abend begleitet von Uwe Stein an der Gitarre. Der Eintritt ist frei.

„Wenn ich auch nur einen Menschen davon abhalten kann, einen Einbruch zu verüben, hat es sich gelohnt“, sagt der 55-Jährige, der im Hauptberuf Straßenwärter bei den Ahlener Umweltbetrieben ist, über seine schriftstellerische Tätigkeit. Der Autor schreibt mit großer Offenheit und ergreifend direkt über sein Leben, das eine eher seltene Wendung nimmt: Mit eisernem Willen kämpft er sich von der schiefen Bahn zurück in ein drogen- und kriminalitätsfreies Leben. Hermann Wenning geht noch einen Schritt weiter: Wer könnte ein besserer Berater in Sachen Drogen- und Einbruchprävention sein als ein Mann mit einschlägiger Erfahrung?

Heute ist der Ex-Einbrecher neben seinem Beruf als Vortragsreisender in ganz Deutschland unterwegs. Suchtprävention bei Jugendlichen ist ihm ein besonderes Anliegen. So gehören Vorträge in Schulen zu seinem Repertoire und er steht als Experte zum Thema Einbruchschutz beratend zur Seite. Damit ist es nur konsequent, dass sein Buch mit dem Kapitel „Sonderteil Einbruchschutz“ endet.

05.11.2019 - 19:00 Uhr


"Mit dem Wohnmobil am Nordcap"


Ennigerloh
Gesamtschule
Berliner Straße 37

Mit dem Wohnmobil an den nördlichsten Punkt Europas geht es mit Reisebuchautor Michael Moll in einem multimedialen Reisevortrag der Volkshochschule Oelde-Ennigerloh.

10.000 skandinavische Straßenkilometer auf dänischen Autobahnen, schwedischen Schnellstraßen und an norwegischen Fjorden entlang, über steile Pässe und durch dunkle Tunnel führt der Vortrag in den Norden. Der Autor berichtet von ausgiebigen Wanderungen in Südnorwegen und bemerkenswerten Landschaften. Auch den höchsten Gipfel des Landes hat Moll besucht mit über 2.400 Metern. Nach der Überquerung des Polarkreises hat Moll mit der Fähre auf die Lofoten übergesetzt, wo es nicht nur faszinierende Landschaften zu sehen gab, sondern auch Räucherfisch auf dem Speiseplan stand. Eine weitere Wanderung führte ihn mitten durch das einsame Lappland zum Dreiländereck von Norwegen, Finnland und Schweden, bevor er einen der nördlichsten Wohnmobilstellplätze Europas in "Hammerfest" aufgesucht hat. Der Höhepunkt seiner Reise war natürlich das Nordkap mit grandiosen Ausblicken auf das Polarmeer. Über diese Traumreise berichtet Michael Moll und hat viele Tipps für das Reisen mit dem Wohnmobil vorbereitet.

Er präsentiert den Reisevortrag mit beeindruckenden Bildern um 19 Uhr im Stadtquartier an der Gesamtschule. Anmeldungen in der VHS-Geschäftsstelle unter 02524/28-3333.

05.11.2019 - 19:00 Uhr


„Deutschland in einer veränderten Welt. Christen in politischer Verantwortung"


Warendorf
Volkshochschule
Altes Lehrerseminar
Freckenhorster Straße 43

Heute ist Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, auf Einladung der Volkhochschule Warendorf zu Gast. Der Titel seines Vortrags ist „Deutschland in einer veränderten Welt. Christen in politischer Verantwortung“.

Mit etwa 30% Katholiken, weiteren 30% evangelischen, 5% anderen Christen, 5% Muslimen und 30% Nicht-Glaubenden sehen sich christliche Frauen und Männer in einer bunteren Gesellschaft in Deutschland. Wie reagieren Christen auf die neue Situation? Ökumenisches Auftreten und der Dialog der Religionen gehören zu den wichtigsten Aufgaben. Dialog, Offenheit und die „Option für Arme“ werden nicht zuletzt von Papst Franziskus immer wieder eingefordert. Wie können sich Christen in den politischen Fragen bei aller Unterschiedlichkeit einbringen? Ein wichtiges Thema ist der Umgang mit dem Islam. Über einige Gegenwartsaufgaben der Kirche wird der Präsident des ZdK an diesem Abend referieren und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg absolvierte nach einer Bäckerlehre und nach dem Abendgymnasium ein Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Theologie in Münster, Rom und Bonn. 1988 wurde er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zum Dr. theol. promoviert. Von 1988 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2016 war er Direktor der katholisch-sozialen Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster. Seit 1997 ist er Berater in der Kommission VIII (Wissenschaft) der deutschen Bischofskonferenz.

Der Eintritt ist frei. Die Volkshochschule Warendorf bittet um telefonische Anmeldung unter 02581/93840.

05.11.2019 - 19:15 Uhr


Vortrag "Gefühle in der Politik"


Oelde
Volkshochschule
Herrenstraße 7

Wie Gefühle Politik und Gesellschaft beeinflussen, ist ein Themenschwerpunkt in der Volkshochschule Oelde-Ennigerloh. Heute um 19.15 Uhr befasst sich ein Vortrag in der VHS in Oelde mit dem Thema „Gefühle in der Politik – Warum Demokratie eine Politik der Affekte braucht“.

Der Bielefelder Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte Oliver Flügel-Martinsen erklärt dann, dass Gefühle für die Politik sowohl Chancen als auch Risiken bieten. Und tatsächlich finden sich in der demokratischen Öffentlichkeit zwei widerstrebende Haltungen gegenüber Emotionen in der Politik. Die eine Seite fordert Sachlichkeit des politischen Handelns. Die andere Seite kritisiert diese Haltung als emotionslos und wenig überzeugend, weil "Empörung" als politischer Antrieb fehle. In seinem Vortrag wird der Referent das komplexe Spannungsfeld der politischen Emotionen ausloten. Der Vortrag wird eingerahmt von der Ausstellung „Die Macht der Gefühle“, die im Foyer der VHS zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt, wie Gefühle heute, aber auch in den letzten 100 Jahren unsere Welt auf ganz unterschiedliche Weise geprägt haben.

Anmeldungen zum Vortrag werden in der VHS unter 02522/72 722 oder online unter www.vhs-oelde-ennigerloh.de  angenommen.

Wanderer auf dem Pass mit Blick auf den Lago Futalaufquen und di

Foto: Heiko Beyer

05.11.2019 - 19:30 Uhr


Live-Multivision "Die Anden"


Ahlen
Stadthalle
Westenmauer 10

Live-Multivision "Die Anden" - 7000 km längs durch Südamerika

Sie gelten als das Rückgrat des südamerikanischen Subkontinents und gleichzeitig als eines der mächtigsten Gebirge dieser Erde: Die Anden. Ein eigener Kosmos. Urwüchsig, voller Kontraste und von unvergleichlicher Wildheit! Vergletscherte Berge ragen in den tiefblauen Himmel, während nicht weit davon entfernt Nebelschwaden den Bergregenwald durchziehen. Unter ihrem dichten Grün verbergen sich die mystischen Stätten der Inka, stumme steinerne Zeugen einer längst vergangenen Zeit.

Der Fotojournalist und Südamerikaexperte Heiko Beyer hat diese Welt wiederholt besucht. Für sein neues Projekt stellte er sich aber die Frage, wie es wohl sein würde, die kompletten Anden der Länge nach zu bereisen. Dabei die unterschiedlichen Landschaften, Berge, Natur und Bevölkerung zu erleben, miteinander zu vergleichen, Parallelen zu finden und Unterschiede zu dokumentieren. Insgesamt über sieben Jahre hinweg war er voller Begeisterung und Elan im Westen Südamerikas unterwegs und vermochte es, zwischen dem Pico Humboldt und Kap Hoorn ein weitgehend vollständiges Bild dieser Bergregion zu erfassen. Seine Wege waren abenteuerlich, manchmal nicht ungefährlich, aber immer lohnend. Oft kämpfte sich der Fotojournalist wochenlang durch die absolute Einsamkeit der Berge, wobei er immer wieder auf deren Bewohner traf: Er schlief in Kolumbien in den Hütten der Kogi, sah die Aymara, die im bolivianischen Altiplano der von der Sonne zusammengebackenen Erde die ähren des Quinoa-Getreides abringen, begleitete die peruanischen Quechua auf den steinigen Inkapfaden und folgte dem Weg der Gauchos hinunter in den tiefen Süden.

Begleiten Sie Heiko Beyer auf seinen langen und abenteuerlichen Reisen durch Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile!

Karten gibt es noch an der Abendkasse.

05.11.2019 - 20:00 Uhr


"Treffen ParentsForFuture" in Ahlen


Ahlen
Bürgerzentrum
Königstraße 7

Die neugegründete Parentsforfuture-Gruppe trifft sich um 20.00 Uhr im BÜZ. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Es geht um die Planung des Klimaaktionstages am Freitag, den 29. November.

05.11.2019 - 20:00 Uhr


"BEN ZUCKER" in Münster


Münster
Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland
Große Halle
Albersloher Weg 32

Ben Zucker - "Arena Tour"

Er ist cool, sexy und mischt das Schlagergenre gehörig auf. Der Run auf seine Konzerte reißt nicht ab. Seine erste Tour im Frühjahr 2018 war innerhalb kürzester Zeit restlos ausverkauft. Ben Zucker überzeugte vom ersten Moment an, was er auch bei seinen Live-Konzerten Abend für Abend beweist. Seine rauchig-markante Hammerstimme füllt den Raum und beherrscht sowohl Ballade, als auch rockig-poppige Up-Tempo-Songs, perfekt. Seine Texte berühren, verführen und erzählen schonungslos und direkt aus dem Leben. Diese Authentizität, entwaffnend und faszinierend zugleich, überträgt er auf der Bühne in wilde Energie, die sofort mitreißt.

Ben Zucker ist gerade dabei Deutschland im Sturm zu erobern. Aufgrund dieser Nachfrage kommt DIE Stimme Deutschlands im Rahmen einer großen Arena-Tournee auch 2019 wieder auf die Live-Bühne.

Tickets

AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster

Foto: Allwetterzoo Münster

19.01.2019 - 10:00 Uhr   bis   16.12.2019 - 18:30 Uhr


AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster


Münster
Allwetterzoo

"Das Schweigen der Wälder – Vom Verschwinden der Singvögel in Asien“ - Neue Sonderausstellung im Allwetterzoo Münster

Es wird still in den Wäldern Südostasiens. Singvögel sind in der Region Handelsware und werden in den Wäldern in immer größerem Ausmaß gefangen um sie auf Märkten als Haustier oder für Wettbewerbe zu verkaufen. Und das in einem so großen Umfang, dass viele Singvogelarten dadurch kurz vor der Ausrottung stehen und die Wälder still werden. Mit der Kampagne „Silent Forest“ möchte der Europäische Zooverband (EAZA) auf dieses Problem aufmerksam machen und der Allwetterzoo Münster beteiligt sich daran. Ab dem 19. Januar 2019 vertieft der Zoo das Thema mit einer Kampagnenausstellung im Eingangsbereich. Eine der Vogelarten die dort vorgestellt wird ist der Balistar (Leucopsar rothschildi), den Zoobesucher im Allwetterzoo-Tropenhaus hören und sehen können. Zusammen mit anderen Zoos züchtet der Allwetterzoo diese akut vom Aussterben bedrohte Art und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Wälder nicht still werden.

Die Ausstellung entführt den Besucher in den Lebensraum der Singvögel und stellt Informationen zu den Gründen ihres  Verschwindens in Südostasien zusammen. Auf Schautafeln wird über die Situation ausgewählter Vogelarten in den Herkunftsländern informiert, und über die Schutzbemühungen der Zoos aber auch über Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen berichtet.

In der Region um die Großen Sundainseln (Südostasien) leben etwa 850 Vogelarten und trotzdem werden die Wälder zunehmend stiller, denn der Handeln und die Haltung von Singvögeln hat in der südostasiatischen Kultur eine lange Tradition. Singvögel werden zu Tausenden aus den Wäldern gefangen und auf riesigen Vogelmärkten verkauft. Das Halten eines Singvogels hat aber nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch eine nicht zu verachtende Einnahmequelle.

Gesangswettbewerbe mit Singvögeln haben sich zu einem regelrechten Nationalsport entwickelt, bei denen Vogelhalter Preisgelder in der Höhe eines Jahreseinkommens erzielen können. Die hohe Nachfrage und der damit verbundene oftmals illegale Fang und Handel hat viele Vogelarten mittlerweile an den Rand der Ausrottung getrieben. Einige, nur auf wenigen Inseln vorkommende Arten sind in Teilen ihres Verbreitungsgebiets bereits ausgestorben.

Der Allwetterzoo möchte mit der Teilnahme an der Kampagne für das Thema sensibilisieren  und darüber aufklären, sowie Spendengelder zur Unterstützung der Kampagnenprojekte sammeln. Hierzu gehört vor allem der Aufbau von Zuchtstationen vor Ort, die Optimierung von Wiederausbürgerungen und Freilanduntersuchungen sowie die Entwicklung von Aufklärungs- und Bildungs­programmen. Neben Geldspenden sammelt der Allwetterzoo aber auch ausrangierte, gut erhaltene Ferngläser zur Vogelbeobachtung für indonesische Schulkinder.

AUSSTELLUNG "Salonfähig" 106 Werke aus dem Museumsdepot" in Münster

Foto: LWL/Richters

08.03.2019 - 12:50 Uhr   bis   05.01.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Salonfähig" 106 Werke aus dem Museumsdepot" in Münster


Münster
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Studioausstellung
Domplatz

Immer wieder fragen Besucherinnen und Besucher im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, was das Museum in seinen Magazinen aufbewahrt und ob sie die dort gelagerte Kunst einmal sehen könnten. Denn nur ein Bruchteil seiner Sammlung, die 420.000 Werke und Bücher umfasst, präsentiert das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in den Ausstellungsräumen. 

Dieser Wunsch ist der Anlass, in einer Studioausstellung 106 Kunstwerke zu zeigen, die sonst im Depot schlummern. Stillleben und Porträts, realistische und abstrakte Kunst, großformatige Gemälde und kleine Bilder haben die Kolleginnen und Kollegen ans Licht geholt und in der sogenannten Petersburger Hängung in eine Ausstellung gebracht. Das Team des Museums hat die Gemälde gesäubert, Schäden ausgebessert und Rahmen repariert.

AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn

Foto: Anita Blum-Paulmichl

05.05.2019 - 15:00 Uhr   bis   05.05.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Am 5. Mai wird im Museum Abtei Liesborn um 15 Uhr die Medaillenausstellun Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen eröffnet.

Die Ahlenerin Anita Blum-Paulmichl (1911-1981) gehört bis heute zu den bekanntesten deutschen Medailleuren. Nach Anfängen an der Kölner Werkschule führt der Weg der gebürtigen Düsseldorferin in die Hauptstadt Berlin. Bildhauerarbeiten bringen ihr erste Erfolge ein, bis sie 1940 endlich ihren künstlerischen Platz in der Medaillenkunst findet. Hier kann sie Bildhauerei, Grafik und ihre Vorliebe für das Erzählen von Geschichten verbinden und auf kleinstem Raum – auf der Fläche einer Medaille – fixieren.

1945 durch Kriegswirren nach Ahlen verschlagen, erfolgt ihr künstlerischer Durchbruch 1946 mit einer Portraitmedaille auf Kardinal von Galen. Der Direktor des Landesmuseums in Münster, Peter Berghaus, wird ihr Freund und Förderer. Baudenkmäler, Rathäuser, Kirchen, Brücken, Städtebilder gehören zum Bildprogramm ihrer beeindruckenden Medaillen – aber auch Brauchtum, religiöse und private Motive finden sich im Werkverzeichnis mit über 240 Arbeiten. Ihre große Schaffenskraft in den 1960er und 1970er Jahren zeigt sich auch in den Sammlungen zahlreicher deutscher und internationaler Museen wie in Berlin, Den Haag, London, München, Münster, New York, Oslo, Kopenhagen, Paris, Petersburg, Stockholm, Wien – und Liesborn !

KABINETTAUSSTELLUNG "Liesborn und die Heiligen – Klosterkultur aus Privatbesitz" in Wadersloh

Foto: Museum Abtei Liesborn

20.08.2019 - 11:09 Uhr   bis   15.12.2019 - 18:00 Uhr


KABINETTAUSSTELLUNG "Liesborn und die Heiligen – Klosterkultur aus Privatbesitz" in Wadersloh


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei liesborn
Abteiring 8

Im Zentrum der kleinen, aber sehr feinen Kabinettausstellung stehen die Liesborner Reliquienschreine mit den Gebeinen der Ärzteheiligen Cosmas & Damian sowie des Heiligen Simeon. Anlässlich der Restaurierung der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian zu Liesborn entstand die Idee, die beiden Liesborner Reliquiare mit ihrem bedeutenden Inhalt in Zusammenhang mit weiteren Reliquien und Klosterarbeiten in einer Ausstellung im Museum Abtei Liesborn zu präsentieren.

Zum Liesborner Kirchenschatz zählen noch heute zirka 100 Reliquien. Da sich die Liesborner Reliquien jedoch seit einiger Zeit in Restaurierung befinden und nicht ausstellungsfähig sind, ergänzen eine Auswahl virtuos gefertigter, anrührender Klosterarbeiten unterschiedlicher Provenienzen aus einer privaten Sammlung die beiden Liesborner Heiligenschreine.

Als kuriose Besonderheiten dürfen die Klosterarbeiten aus „Pasta di Reliquie“ gelten. Dabei handelt es sich um sehr selten erhalten gebliebene Kunstwerke, die aus einer Mischung gemahlener Märtyrerknochen und Weihwasser gefertigt wurden.

Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Ausstellungskatalog.

Öffnungszeiten des Museums Abtei Liesborn:
Di. - Fr.: 9.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr
Sa. + So.: 14.00-17.00 Uhr
Mo. + an Feiertagen geschlossen

Ausstellung "Aliens Welcome!" in Stromberg

(c) Lennart Leibold

24.08.2019   bis   08.03.2020


Ausstellung "Aliens Welcome!" in Stromberg


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

24. August 2019 - 08. März 2020

Ab dem 24. August wird es „spacig“ in westfälischen Breitengraden. Dann startet die Veranstaltungsreihe „Aliens Welcome! Science-Fiction-Literatur aus Westfalen 1904-2018“, die die LWL-Literaturkommission in Kooperation mit dem Museum für Westfälische Literatur in Oelde präsentiert. 

Auch wenn Westfalen sicherlich nicht als Hochburg der Science-Fiction-Literatur bezeichnet werden kann, bringen Autorinnen und Autoren der Region schon seit gut einem Jahrhundert Szenarien einer zukünftigen Welt zu Papier. Die hiesige Szene wartet dabei mit einigen verblüffenden Eigenarten auf. Von Georg Bührens auf Plattdeutsch verfasstem Theaterstück „Üöwergang“ (1997) über Jan-Michael Richters schräge Comicwelten, die zwischen Alltagsproblemen und epischen Weltraumschlachten changieren, bis hin zur unsterblichen Kultserie „Perry Rhodan“ dürfen sich Gäste des Museums für Westfälische Literatur auf eine spannende Mischung unterschiedlicher Science-Fiction-Stoffe freuen, die in der Ausstellung „Aliens Welcome“ und der begleitenden Veranstaltungsreihe bis zum 8. März 2020 vorgestellt werden.

Für das Konzept zeichnet Walter Gödden, inhaltlicher Leiter des Museums und Geschäftsführer der Literaturkommission für Westfalen, verantwortlich. Auf der Basis seines umfangreichen Kompendiums, das westfälische Science-Fiction in allen ihren Facetten abbildet, entwickelte der Gestalter Jeremias Vondrlik eine multimediale Sonderausstellung, die Besucherinnen und Besucher mit einer Installation bereits im Innenhof des Kulturguts Haus Nottbeck empfängt. Mit Hilfe von Beamer-Präsentationen, großformatigen Prospekten und „spacigen“ Installationen werden nicht nur Raumschiffe, Cyborgs, Aliens und Technikwunder, sondern auch Informationen zur westfälischen Science-Fiction-Literatur in Szene gesetzt.

Parallel zur Ausstellung werden verschiedene Veranstaltungen mit zum Thema Science-Fiction geboten: Von Lesungen über literarische Konzerte und Filmpräsentationen bis hin zu einem zweitägigen „Perry Rhodan“-Fantreffen. Den Prolog für das facettenreiche Programm quer durch alle Weltraumwelten bildet die Uraufführung des Live-Hörspiels „Das Märchen, das ich nie erzählt habe“. Bei der Aufführung im Torhaussaal ergründen Fernseh- und Theaterschauspieler Charly Hübner und Lina Beckmann mit dem Herner Ensemble SPIELKINDER die wissenschaftlich-technischen und philosophischen Spekulationen von Hartmut Kasper, seit 2007 Autor der wöchentlich erscheinenden Perry Rhodan-Romanserie. Das um aufwändige Video- und Soundeffekte bereicherte Hörspiel beginnt um 19.00 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. 

„Aliens Welcome! Science-Fiction-Literatur aus Westfalen 1904-2018“ ist ein Kooperationsprojekt der LWL-Literaturkommission für Westfalen und des Kulturguts Haus Nottbeck. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Infos

AUSSTELLUNG Acrylkunst von Helga Wösthoff in Ahlen

Foto: St. Franziskus-Hospital Ahlen

24.09.2019 - 10:00 Uhr   bis   29.11.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG Acrylkunst von Helga Wösthoff in Ahlen


Ahlen
St. Franziskus-Hospital
Foyer

Die Besucher des Ahlener Krankenhauses können sich auf eine Reise durch  vielfältige Farben der Acrylkunst freuen. Die Hobbymalerin Helga Wösthoff stellt zum ersten Mal ihre Werke im Foyer des St. Franziskus-Hospitals Ahlen aus. Zu sehen gibt es abstrakte Motive in warmen und wie auch kühlen Farben. Anfangs hat sich die Ennigerin mit Batik-, Seidenmalerei und sowie Aquarellieren beschäftigt. Mittlerweile konzentriert sie sich auf die Acrylmalerei und sieht darin ihre Herausforderung.  Die Besucher können sich auf rund 50 abstrakte Werke freuen, die sowohl in warmen Farben, wie auch kühlen Schwarz- und Silbertönen gehalten sind

Helga Wösthoff  freut sich über die Möglichkeit, über das St. Franziskus-Hospital Ahlen, Patienten und Besucher positiv mit ihren Werken ansprechen zu können. Bis zum 29. Dezember sind die Werke im Foyer des St. Franziskus-Hospitals zu sehen.

SKULPTUR von Cremet Chakawa in Warendorf

Foto: Rudolf Berger

25.09.2019 - 10:00 Uhr   bis   30.12.2019 - 18:00 Uhr


SKULPTUR von Cremet Chakawa in Warendorf


Warendorf
Weltladen
Krickmarkt

Im Juli war Chemet Chakawa aus Simbabwe in Afrika zu Gast in Warendorfs Weltladen. Vor dem Geschäft gestaltete er eine Skulptur aus dem Serpentinstein seiner Heimat. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer beobachteten fasziniert, wie der Künstler dem Stein Gesichter und Hände gab. Die Zeit in Warendorf reichte nicht aus, um das Kunstwerk zu vollenden. Die Fertigstellung  erfolgte anschließend in der Zeit der Workshops, die Chemet Chakawa in Deutschland begleitete. Das Besondere an der Kunst aus Simbabwe ist das Finish, das die Steine bekommen. Sie werden poliert und erhalten dadurch ihre Einzigartigkeit und Ausdrucksstärke.

Nun ist die Skulptur „Couple of Warendorf“ von Chemet Chakawa in Warendorf im Weltladen am Krickmarkt neben vielen anderen Kunstwerken aus Simbabwe zu bewundern.

SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster

Grafik: LWL/Puschmann

25.09.2019 - 17:00 Uhr   bis   27.09.2020 - 18:00 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken.

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

Ausstellung "Hans Jaenisch - Retrospektiv" in Ahlen

05.10.2019   bis   16.02.2020


Ausstellung "Hans Jaenisch - Retrospektiv" in Ahlen


Ahlen
Fritz-Winter-Haus
Südberg 72 - 74

Vom 5.10.2019 bis zum 16.2.2020 zeigt das Fritz-Winter-Haus eine Ausstellung des Berliner Künstlers Hans Jaenisch.

Hans Jaenisch wurde 1907 in Thüringen geboren und zog als junger Mann nach Berlin, wo er als Mitglied der "November-Gruppe" bereits 1927 seine erste Ausstellung hatte. Bis 1933 unterrichtete er an der Kunstschule "Der Weg". Anfang der 30er Jahre fanden surreale Elemente Eingang in Hans Jaenischs Werk, die auch in später folgenden Arbeiten immer wieder anklingen. Als Soldat während des 2. Weltkriegs in Tunis entdeckte Jaenisch die Farbe und setzte sich mit der islamischen Ornamentik auseinander. Nach Krieg und Gefangenschaft entwickelte Jaenisch in Berlin seine "Reliefbilder", in denen er die Farbe mit dem Spachtel auf die Leinwand auftrug. Ebenso entstanden abstrakte Bilder, die die Bewegung von Flugzeugen widerspiegeln. Jaenisch hat in ihnen die Erlebnisse während der Berliner Blockade verarbeitet. Ab 1953 lehrte Hans Jaenisch an der Berliner Hochschule für Bildende Künste. In seinen Bildern findet sich nun ein harmonisches Zusammenspiel aus Ornamenten, farbigen Flächen, feinen Linien und netzartigen Strukturen. Analog zur Musik spielen die Rhythmen von Linie, Form und Farbe und - im Gegensatz zum Informel - eine klar durchdachte Komposition eine wesentliche Bedeutung. Durch seine zweite Heimat Amrum gewann schließlich das Gegenständliche wieder etwas mehr Bedeutung im Oeuvre des Künstlers. In sensibler Verfremdung zeigt das Spätwerk von Hans Jaenisch nun romantisierende Andeutungen von Vögeln, Schiffen und Gebäuden. Auch seine Bronzeskulpturen, die ebenfalls in der Ausstellung im Fritz-Winter-Haus zu sehen sind, folgen diesem Prinzip der Reduktion auf das Wesentliche. Auf höchst sensible Weise hat der Künstler hier äußerst zart anmutende und dennoch charakteristische Abbildungen von Tieren geschaffen.

Die Ausstellung wird am 5.10.2019 um 15:00 Uhr eröffnet. Die einführenden Worte spricht Dr. Friedhelm Häring, Museumsdirektor a.D., Friedberg.

17.10.2019   bis   17.11.2019


Ausstellung "Alfred Arndt - Aquarelle + Zeichnungen des Elbinger Architekten und Künstlers"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

17. Oktober - 17. November 2019

Walter Gropius, der Begründer des Bauhauses in Weimar, schrieb: „Alfred Arndt ist ein Urbauhausler, der mit Neigung und tiefem Verständnis in loyaler Weise dem Bauhaus und seinen Ideen treu geblieben ist. Zuerst als Studierender um 1921 bis 1926, dann als Lehrer von 1929 bis 1931. … Nach 1932, als das Bauhaus von den Nationalsozialisten geschlossen worden war, hat er sich fortlaufend als Architekt, Designer und Maler hervorgetan …“.

Alfred Arndt, 1898 in Elbing geboren, kam aus einfachen Verhältnissen. Er machte eine Zeichnerlehre in einer Maschinenfabrik. Dort fand er einen Förderer, der ihn mit dem Bauen vertraut machte. Bei einem Besuch in Berlin machte die Malerei großen Eindruck auf ihn. Trotz seiner inzwischen erworbenen Fähigkeiten als Baumeister mochte er jedoch viel lieber Maler werden und besuchte deshalb eine Tagesklasse für Kunstgewerbe und Malerei in der Gewerbeschule Elbing. Er ging nach Königsberg, um sich beim Maler und Grafiker Robert Budzinski weiterzubilden und gleichzeitig die Malklasse der Kunstakademie zu besuchen. Arndt hatte sich schon in der Kriegszeit dem Wandervogel angeschlossen, dabei kam er auch nach Weimar, erfuhr zufällig vom Bauhaus, traf alte Bekannte und beschloss, dort zu studieren.
Immer wieder hat es den Architekten und Künstler in seine Heimat an der Ostsee gezogen. In den 1930er Jahren verbrachte er dort einige Zeit, um die großartige Küstenlandschaft auf sich wirken zu lassen. Während dieser Aufenthalte hat er Landschaften und Städte gezeichnet und zahlreiche grafische Arbeiten geschaffen. Daneben sind es Aquarelle und Pastelle, die besonders den Reiz der roten Ziegeldächer der Orte am Frischen Haff wiedergeben. Etliche Arbeiten belegen Aufenthalte auf der Kurischen Nehrung mit den Wanderdünen und den Kurenkähnen. Die Ausstellung soll an Arndts künstlerisches Schaffen in seiner Heimat erinnern.

Foto: Wolfgang Schneider

29.10.2019   bis   30.11.2019


„Trinkhallen – die Seelen der Nachbarschaft“


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
"etage eins"
Königstraße 7

Die Fotoausstellung „Trinkhallen – die Seelen der Nachbarschaft-“ von Wolfgang Schneider wird heute in der Schuhfabrik um 19.00 Uhr in der Ausstellungsfläche „etage eins“ eröffnet. Gezeigt werden Fotografien von Trinkhallen des Ruhrgebiets, die seit 1976 akribisch von dem in Duisburg lebenden Fotografen festgehalten und dokumentiert werden. Wolfgang Schneiders Fotoausstellung zeigt die Typenvielfalt der Trinkhallen auf Plätzen, in Häusernischen, als Ladenlokal und Erfrischungsbar. Die Bilder machen die Trinkhalle als kommunikativen Ort sichtbar, an dem Kunden ins Gespräch kommen und sich über die Neuigkeiten aus der Nachbarschaft austauschen.

Wolfgang Schneider wurde 1948 geboren und studierte Kunst und Sozialwissenschaften. Seine Ausstellungen wurden bisher in zahlreichen Städten des Ruhrgebietes, aber auch in Los Angeles und in Russland gezeigt.

Die Trinkhalle gehört zum Ruhrgebiet wie die Kohle und der Stahl. Heute gibt es immerhin noch 8.000 von ihnen und sie sind nach wie vor lebendiger Ausdruck der Industriekultur, haben einen hohen Stellenwert für die lokale Versorgung, sowie eine soziale Funktion in der Nachbarschaft. Die ersten Trinkhallen gab es in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ihr damaliger Zweck ist heute allerdings in Vergessenheit geraten: Sie wurden von Mineralwasseranbietern in Industriestädten errichtet, um die Volksgesundheit zu heben.

Die Trinkhalle wurde nach und nach zum Kleinstgeschäft für alle Dinge des täglichen Bedarfs und somit auch zum sozialen Treffpunkt in der Nachbarschaft. Bis 1996 und der damit einhergehenden Liberalisierung des Ladenschlussgesetzes waren die Trinkhallen der einzige Anlaufpunkt für alle, die nach 18.30 Uhr noch etwas besorgen wollten. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Trinkhalle den modernen Zeiten geöffnet. Trotz aller Konkurrenz durch Supermärkte und Tankstellen haben die Trinkhallen ihren Status bewahrt.

Trinkhallen sind nämlich weit mehr als nur Orte des Ein- und Verkaufs: sie sind die Seelen der Nachbarschaft.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Konzeptförderung mit dem Titel „Digitalisierung und analoge Räume“ mit Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW  statt. Die Schuhfabrik setzt sich in diesem Rahmen u.a. mit vielfältigen Begegnungen und dem Umgang mit Andersdenkenden auseinander.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Schuhfabrik zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos auf www.schuhfabrik-ahlen.de

Foto: Kreis Warendorf

29.10.2019   bis   13.12.2019


Ausstellung "Bilderwelten" im Kreishaus


Warendorf
Kreishaus
Waldenburger Straße 2

„Bilderwelten“
Heinz Schößler

29. Oktober - 13. Dezember 2019

Die Ausstellung „Bilderwelten“ des Künstlers Heinz Schößler zeigt der Kreiskunstverein Beckum-Warendorf in der Galerie im Kreishaus.

Heinz Schößler wurde 1942 in Schlesien geboren. Nach dem Studium der Pädagogik und Kunstpädagogik mit anschließender Lehrtätigkeit lebt und arbeitet er in Harsewinkel. Er blickt auf ein umfangreiches Oeuvre und zahlreiche Ausstellungen in Deutschland sowie im französischen Les Andelys zurück. Einige seiner Werke befinden sich in Privatbesitz in Freiburg, Hamburg, Berlin und Paris.

Die Ausstellung ist zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr, freitags von 7 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

30.10.2019   bis   20.12.2019


Ausstellung "Heilsame Begegnungen" in Freckenhorst


Warendorf-Freckenhorst
Kath. Landvolkshochschule "Schorlemer Alst"
Am Hagen 1

30. Oktober - 20. Dezember 2019

Margret Steentjes
"Heilsame Begegnungen"

Die neue Ausstellung in der LVHS Freckenhorst, die die Künstlerin Margret Steentjes aus Dülmen zeigt, trägt den Titel „Heilsame Begegnungen“. Vom 30. Oktober bis zum 20. Dezember 2019 wird sie ihre Aquarellbilder dort ausstellen. Seit fast 20 Jahren beschäftigt sich Steentjes nun mit der Aquarellfarbe als Ausdrucksmittel und ist fasziniert davon, da diese eine große Eigenaktivität hat. „Das Malen gleicht manchmal einem Spiel“, so Steentjes, „wenn die Interaktion zwischen den eigenen Wünschen und dem Fließen der Farbe im Einklang sind.“ Mit ihren Bildern möchte die Künstlerin das zum Ausdruck bringen, was ihr im Leben Leichtigkeit und auch Halt verleiht, der Glaube und das Vertrauen darauf, von Gott getragen zu sein.

Zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 30. Oktober 2019 um 19.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Eröffnung wird musikalisch am Klavier von Uta-Maria Gennert-Stöcker begleitet. Montags bis samstags ist die Ausstellung von 10.00 – 19.00 h und sonn- und feiertags von 10.00 bis 14.00 h geöffnet. Der Eintritt ist frei.

30.10.2019   bis   27.11.2019


Ausstellung "Gemeinsam verschieden sein" in Ahlen


Ahlen
Stadtbücherei
Lesecafé
Südenmauer 21

30. Oktober - 27. November 2019

Die Ausstellung „Gemeinsam verschieden sein“ beinhaltet fünf große Aufsteller mit großformatigen Bildern und Botschaften. Sie sind ein Zwischenergebnis von vielen Aktionen in mehreren Städten des Kreises, die Innosozial zusammen mit Partnern in diesem Jahr durchgeführt hat.

Auf diesen Roll-ups treten jeweils Menschen mit Behinderung zusammen mit häufig prominenten Multiplikatoren auf, um thematisch unterschiedliche Bereiche mit Botschaften und Forderungen vorzustellen. So werden z. B. mit dem Titel „Inklusion schafft Arbeit“ behinderte Menschen als wichtige Mitarbeiter*innen für Betriebe der Zukunft benannt. Als Wanderausstellung konzipiert, ist sie in der Stadtbücherei Ahlen zu sehen.

03.11.2019   bis   05.01.2020


Ausstellung "FÜNF_POSITIONEN" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

03. November 2019 - 05. Januar 2020

Ausstellung des Kreiskunstvereins Beckum Warendorf e.V.

  • Dieter Mense_Metallplastik-Querbeet | Skulptur
  • Michael M._Zeichnung
  • Matthias Gödde_INPublic | Fotografie
  • Franz-Josef Kosel_Retrospektive | Malerei und Grafik
  • Miriam Maskort_Encaustic +++ | Collage, Arcylmalerei, Encaustic

Unter diesem Titel begegnen sich die Arbeiten von fünf Künstlermitgliedern des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf. Im Neubau des Museums Abtei Liesborn findet man die Arbeiten von Miriam Maskort, Matthias Gödde, Dieter Mense und Michel M.

Miriam Maskort zeigt ihre neue Arbeiten unter dem Titel „Enkaustik+++“. Neben seriellen Bildern präsentiert die Künstlerin u.a. Schalen und Reliefs aus Papier bzw. Keramik. Die Formsprache der Bilder ist informell, in meist schwarz-weiß und grauen Farbabstufungen angelegt. Konkrete Ideen entwickelt die Künstlerin meist durch den experimentellen Umgang mit verschiedenen Materialien, wie Collagepapieren, Wachs, Acryl, Japantusche, Soffen, Pigmenten und Gießharz.

Unter dem Titel „InPublic“ zeigt Matthias Gödde eine photographische Spurensuche über den Einklang der Seele mit den äußeren Umständen.

Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Dieter Mense liegt in dem Schaffen von Plastiken. Unter dem Titel „Querbeet“ verarbeitet er Fundstücke aus Metall, sowie aus Glas und Holz. Durch die Form seiner Materialien inspiriert, entstehen abstrakte Kunstwerke. Teilweise in ihrem ursprünglichen Zustand belassen, aber auch farbig lackiert. Neben den Metallplastiken werden aber auch kleine gerahmte Arbeiten zu sehen sein.

Die präsentierten Zeichnungen von Michel M. sind Teil eines Projektes, das sich im weiteren Sinn eines „Zeichnen als Prozess“ versteht. Das Ergebnis ist dabei nicht eine Illustration dieses Vorganges, nicht die Dokumentation eine Geste. Das Prozesshafte liegt im Entstehen lassen, im Finden und Verändern, im Empfinden und Erinnern. Jede Linie folgt einer inneren Notwendigkeit, jeder Strich hat sein eigenes Tempo, sein eigenes Gewicht. Das Ziel ist eine Zeichnung, ein Bildwerk.

Im Nordflügel des Museums Abtei Liesborn findet man die Retrospektive von dem 2018 verstorbenen Künstler Franz Josef Kosel. Aus der Zeit 1976-2018 wird seine Vielseitigkeit des Kunstschaffens zu sehen sein: Leinwand und Materialbilder, Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen, Fotografik, Projektkunst und Künstlerbücher. Franz Josef Kosel war ein kompromissloser, provokativer und dabei auch geheimnisvoller, beseelter, zuweilen unzugänglicher, eigensinniger und schüchterner Künstler. Er offeriert dem Betrachter ein weites und vielfältiges Spektrum, ganz unterschiedlicher Welten. Bei genauerer Betrachtungsweise werden die Liebe zum Detail, die Vielschichtigkeit des Künstlers und oftmals ironische anmutende und unerwartete Aspekte wahrnehmbar.

Foto: Stadt Beckum

03.11.2019   bis   05.01.2020


Ausstellung "Schönheit und Wahrheit"


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

03. November 2019 - 05. Januar 2020
3 Generationen auf der Suche nach „Schönheit und Wahrheit“

„Schönheit und Wahrheit“ lautet der Titel der Ausstellung von Lara de Silva und ihrem Vater Matthias Bücker-de Silva, die am 3. November um 11 Uhr im Stadtmuseum Beckum eröffnet wird. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Auch Werke des 2008 in Vellern verstorbenen Heinrich-Gerhard Bücker sind Teil der Ausstellung. Dessen Enkelin, die studierte Schmuck- und Metallgestalterin Lara de Silva, formt aus Edelsteinen und Silber floralen Schmuck, der Leben und Wachstum symbolisieren soll. Matthias Bücker-de Silvas sakrale Werke wie Kruzifixe, Monstranzen oder Kelche sind reich an religiöser Symbolik. Sie wurden eigens für die Ausstellung aus ganz Deutschland und darüber hinaus nach Beckum transportiert.

Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues wird Ullrich Felchner von der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh in die Ausstellung einführen. Sie wird zu den üblichen Öffnungszeiten des Stadtmuseums von Sonntag an bis zum 5. Januar zu sehen sein.

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