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Markus Westerbeck
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Mittwoch 7.8.
AQUACYCLING in Beckum

07.08.2019 - 18:00 Uhr


AQUACYCLING in Beckum


Beckum
Freibad
Dalmerweg 44

Heute wird im Beckumer Freibad um 18 Uhr und um 19 Uhr für je 45 Minuten Aquacycling angeboten. Pro Durchgang stehen 13 Fahrräder zur Verfügung.

Wer schon immer mal das Radfahren im Wasser ausprobieren wollte, ist herzlich eingeladen. Ein Aufschlag auf den Eintrittspreis wird nicht erhoben.

Eine Anmeldung bei Cornelia Becker vom Eigenbetrieb Energieversorgung und Bäder der Stadt Beckum (Telefon: 02521 29229 ist erforderlich.

AFTER-WORK RADTOUR in Ostbevern

Foto: Friedolin Sicking

07.08.2019 - 18:00 Uhr


AFTER-WORK RADTOUR in Ostbevern


Ostbevern
Kolpingschaukasten
Bahnhofstraße

Nach der Winterpause starten wieder die after-work-Radtouren der Kolpingsfamilie. Startpunkt ist ab sofort bis in den Herbst an jedem ersten und dritten Mittwoch des Monats um 18:00 Uhr der Kolpingschaukasten an der Bahnhofstraße. Teilnehmen kann, wer sich eine Stunde im Sattel halten kann. Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung. E-bikes und Pedelecs sind willkommen, aber das Tempo bestimmen die nicht motorisierten Radler und Radlerinnen.

SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster

Foto: LWL/ Steinweg

29.06.2018 - 19:19 Uhr   bis   27.10.2019 - 19:27 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285

Was ist aus Albert Einsteins Gehirn nach seinem Tod geworden? Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster erzählt in seiner neuen Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" die Geschichte hinter den Vorgängen nach dem Tod des Nobelpreisträgers.

Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Im Gehirn werden sämtliche Reize verarbeitet. Die Persönlichkeit formt sich, Gefühle entstehen, Pläne werden geschmiedet und Traumwelten erschaffen. Im Fokus der Ausstellung stehen neben dem Menschen die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere. Die Ausstellung ist dank Brailleschrift, einem speziellem, mehrsprachigem Audioguide und Tastmodellen für Menschen mit Sehbehinderung genauso geeignet wie für Sehende oder für Hörbehinderte, die an den Mitmachstationen ihre übrigen Sinne erforschen können. Begleitend zur Ausstellung werden museumspädagogische Programme für Schülerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene angeboten.

Albert Einstein gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Welt und wird oft als Inbegriff des Forschers und Genies bezeichnet. Er starb 1955 im Alter von 76 Jahren im Exil im US-amerikanischen Princeton. Sein Wunsch war es verbrannt zu werden. Doch der Pathologe Thomas Harvey, der den Leichnam untersuchte, hatte mit dem Zentrum von Einsteins Genialität, seinem Gehirn, etwas anderes vor. Die Gedanken des Pathologen galten angeblich der Forschung, doch was er tat war in den Augen vieler unmoralisch. Harvey sägte den Kopf des Atomphysikers heimlich auf, zog das Gehirn heraus und konservierte es. Erst im Nachhinein ließ er den Eingriff von der Familie Einsteins absegnen - und begann zu forschen. Er zerschnitt das Gehirn in hunderte einzelne Blöcke und fertigte unzählige mikroskopische Schnitte des Gehirngewebes an.

"Wir bekommen für unsere Ausstellung zwei dieser Schnitte vom Mütter Museum in Philadelphia geliehen. Wir haben dazu eigens eine besondere Vitrine angeschafft", sagt Ausstellungsmacherin Nicola Holm. Das Museum für Medizingeschichte, benannt nach seinem Gründer Thomas Dent Mütter, ist nur eines von zweien weltweit, in denen man Teile von Einsteins Gehirn besichtigen kann. Die beiden Ausstellungsstücke hat der Sammlungsleiter des Museums, Lowell Flanders, persönlich nach Münster gebracht. Der Amerikaner hält im LWL-Planetarium am Dienstagabend (22.5.) einen Vortrag unter dem Titel "Einsteins Gehirn: Erwerb, Geschichte und Sammlungsethik".

Die unerlaubte Entnahme von Einsteins Gehirn rechtfertigte Thomas Harvey stets damit, der Wissenschaft zu ermöglichen so etwas wie die "Quelle von Genialität" an einem einzelnen Gehirn festzustellen. Er verschickte Teile des Gehirns an verschiedene Neuropathologen in der Hoffnung, dass sie eine genaue Erklärung für die Intelligenz Einsteins finden könnten. Doch sensationelle Ergebnisse blieben aus. Einige Studien zeigten mögliche Besonderheiten auf, die andere Forscher aber wiederum als nicht relevant einstuften. "Den einen genauen Beweis für Einsteins Genialität an seinem Gehirn festzustellen blieb bis heute aus", erklärt Nicola Holm.

Öffnungszeiten: DI bis SO von 9.00 bis 18.00 Uhr

AUSSTELLUNG "Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys" in Münster

Foto: LWL/Deiters-Keul

29.11.2018 - 10:00 Uhr   bis   29.09.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys" in Münster


Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz 10

Mit 150 Multiples von Joseph Beuys erhielt das Museum jüngst eine umfangreiche Schenkung von Ingrid und Manfred Rotert. Eine Auswahl wird im historischen Lichthof vorgestellt, darunter Postkarten, Fotografien, Grafikeditionen sowie zahlreiche Objekte.

Die Idee der Multiples – Objekte, von denen mehrere Exemplare hergestellt werden –entstand zu Beginn der 1960er Jahre und sollte es ermöglichen, Kunstwerke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das entsprach dem demokratischen Ansatz von Kunst in dieser Zeit und vor allem Beuys’ eigenem Kunstverständnis nach dem Motto: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Er war der Auffassung, dass politisches und gesellschaftliches Handeln imSinne des Gemeinwohls jeden zum Schöpfer einer sozialen Plastik macht.

Mit diesem erweiterten Kunstbegriff revolutionierte er das Kunstverständnis seiner Zeit. Zugleich schuf er mit den Multiples erschwingliche und demokratische Werke für jedermann, die seine künstlerischen Ideen wie Vehikel in die Lebenswelt der Menschen transportierten und nun im Lichthof die Grundzüge seiner künstlerischen Arbeit entfalten.

AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster

Foto: Allwetterzoo Münster

19.01.2019 - 10:00 Uhr   bis   16.12.2019 - 18:30 Uhr


AUSSTELLUNG „SILENT FOREST“ in Münster


Münster
Allwetterzoo

"Das Schweigen der Wälder – Vom Verschwinden der Singvögel in Asien“ - Neue Sonderausstellung im Allwetterzoo Münster

Es wird still in den Wäldern Südostasiens. Singvögel sind in der Region Handelsware und werden in den Wäldern in immer größerem Ausmaß gefangen um sie auf Märkten als Haustier oder für Wettbewerbe zu verkaufen. Und das in einem so großen Umfang, dass viele Singvogelarten dadurch kurz vor der Ausrottung stehen und die Wälder still werden. Mit der Kampagne „Silent Forest“ möchte der Europäische Zooverband (EAZA) auf dieses Problem aufmerksam machen und der Allwetterzoo Münster beteiligt sich daran. Ab dem 19. Januar 2019 vertieft der Zoo das Thema mit einer Kampagnenausstellung im Eingangsbereich. Eine der Vogelarten die dort vorgestellt wird ist der Balistar (Leucopsar rothschildi), den Zoobesucher im Allwetterzoo-Tropenhaus hören und sehen können. Zusammen mit anderen Zoos züchtet der Allwetterzoo diese akut vom Aussterben bedrohte Art und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Wälder nicht still werden.

Die Ausstellung entführt den Besucher in den Lebensraum der Singvögel und stellt Informationen zu den Gründen ihres  Verschwindens in Südostasien zusammen. Auf Schautafeln wird über die Situation ausgewählter Vogelarten in den Herkunftsländern informiert, und über die Schutzbemühungen der Zoos aber auch über Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen berichtet.

In der Region um die Großen Sundainseln (Südostasien) leben etwa 850 Vogelarten und trotzdem werden die Wälder zunehmend stiller, denn der Handeln und die Haltung von Singvögeln hat in der südostasiatischen Kultur eine lange Tradition. Singvögel werden zu Tausenden aus den Wäldern gefangen und auf riesigen Vogelmärkten verkauft. Das Halten eines Singvogels hat aber nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch eine nicht zu verachtende Einnahmequelle.

Gesangswettbewerbe mit Singvögeln haben sich zu einem regelrechten Nationalsport entwickelt, bei denen Vogelhalter Preisgelder in der Höhe eines Jahreseinkommens erzielen können. Die hohe Nachfrage und der damit verbundene oftmals illegale Fang und Handel hat viele Vogelarten mittlerweile an den Rand der Ausrottung getrieben. Einige, nur auf wenigen Inseln vorkommende Arten sind in Teilen ihres Verbreitungsgebiets bereits ausgestorben.

Der Allwetterzoo möchte mit der Teilnahme an der Kampagne für das Thema sensibilisieren  und darüber aufklären, sowie Spendengelder zur Unterstützung der Kampagnenprojekte sammeln. Hierzu gehört vor allem der Aufbau von Zuchtstationen vor Ort, die Optimierung von Wiederausbürgerungen und Freilanduntersuchungen sowie die Entwicklung von Aufklärungs- und Bildungs­programmen. Neben Geldspenden sammelt der Allwetterzoo aber auch ausrangierte, gut erhaltene Ferngläser zur Vogelbeobachtung für indonesische Schulkinder.

AUSSTELLUNG "Salonfähig" 106 Werke aus dem Museumsdepot" in Münster

Foto: LWL/Richters

08.03.2019 - 12:50 Uhr   bis   05.01.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Salonfähig" 106 Werke aus dem Museumsdepot" in Münster


Münster
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Studioausstellung
Domplatz

Immer wieder fragen Besucherinnen und Besucher im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, was das Museum in seinen Magazinen aufbewahrt und ob sie die dort gelagerte Kunst einmal sehen könnten. Denn nur ein Bruchteil seiner Sammlung, die 420.000 Werke und Bücher umfasst, präsentiert das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in den Ausstellungsräumen. 

Dieser Wunsch ist der Anlass, in einer Studioausstellung 106 Kunstwerke zu zeigen, die sonst im Depot schlummern. Stillleben und Porträts, realistische und abstrakte Kunst, großformatige Gemälde und kleine Bilder haben die Kolleginnen und Kollegen ans Licht geholt und in der sogenannten Petersburger Hängung in eine Ausstellung gebracht. Das Team des Museums hat die Gemälde gesäubert, Schäden ausgebessert und Rahmen repariert.

Ausstellung „MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN“ in Hamm

Foto: (c) Oliver Schaffer

16.03.2019 - 10:00 Uhr   bis   03.11.2019 - 18:00 Uhr


Ausstellung „MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN“ in Hamm


Hamm
Maximilianpark

PLAYMOBIL – Familienausstellung aus der Sammlung Oliver Schaffer

Auch in 2019 wird es einmal mehr eine große Familienausstellung im Maximilianpark in Hamm geben. Von Samstag, 16. März bis Sonntag, 3. November werden die Besucher der Elektrozentrale in eine neue PLAYMOBIL- Welt eintauchen: MANEGE FREI für PHANTASTISCHE WELTEN

Tausende PLAYMOBIL-Figuren und eine halbe Millionen Einzelteile bieten eine Entdeckungsreise in die Welt der Artisten und Tiere. Auf dem Programm stehen waghalsige Artistik, verblüffende Magie und kunterbunte Paraden im Mini-Format. Coole Cowboys, edle Ritter und märchenhafte Meerjungfrauen sind ebenfalls mit von der Partie. Manege frei – das Spiel beginnt!

Im zweiten Teil der Ausstellung tauchen Besucher in „phantastische“ PLAYMOBIL Welten ein.Fantasy-Fans aufgepasst: Steigen Sie ein in die Monorail über dem Space Hotel, erleben Sie die vier Jahreszeiten im Drachenland, reisen durch Tag und Nacht in der magischen Stadt der Hexen und Zauberer. Hier ist ein phantastischer Ausflug mit zahleichen Spielmöglichkeiten garantiert.

Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer verwandelt seit Jahren renommierte Museen in ganz Deutschland in fantasievolle Spielzeug-Landschaften. Mit der Einladung zur Präsentation seiner PLAYMOBIL-Zirkussammlung 2009 im Westflügel des Pariser Louvre wurde seine Sammelleidenschaft gekrönt. Heute verfügt der Künstler über eine der größten PLAYMOBIL Sammlungen weltweit.

Als außergewöhnlicher Lernort bietet das Grüne Klassenzimmer schon seit vielen Jahren immer abwechslungsreiche Angebote. Differenzierte Programme in der PLAYMOBIL- Ausstellung für Schüler und Kindergartenkinder gehören auch in dieser Saison zum Rahmenprogramm des Grünen Klassenzimmers.

Die große PLAYMOBIL-Familienausstellung im Maxipark ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Sondereintritt beträgt pro Person 2,- € + Parkeintritt.

Ausstellung "Westfalen und Preußen in der Hanse" in Warendorf

14.04.2019   bis   29.09.2019


Ausstellung "Westfalen und Preußen in der Hanse" in Warendorf


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

14. April - 29. September 2019

"Fern und doch so nah. Westfalen und Preußen in der Hanse"

Die Sonderausstellung „Fern und doch so nah. Westfalen und Preußen in der Hanse“ wird vom 14. April bis zum 29. September 2019 im ehemaligen Franziskanerkloster in Warendorf präsentiert. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der Hanse im Allgemeinen, die Rolle der preußischen Hansestädte Kulm, Thorn, Elbing, Danzig, Braunsberg und Königsberg sowie insbesondere deren Beziehungen zu den westfälischen Hansestädten. Denn obwohl Westfalen und Preußen weit voneinander entfernt lagen, war das historische Preußen im Mittelalter ein begehrtes Ziel auswanderungswilliger Westfalen, die sich dort als Landwirte, Handwerker oder Kaufleute eine neue Existenz aufbauten. Im Rahmen des Städtebundes der deutschen Hanse bildeten westfälische und preußische Städte im Handelszentrum Brügge ein gemeinsames Bündnis, um ihre Interessen besser vertreten zu können. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie sich die Kaufleute zu Land wie zur See gegen Raub und Gewalt schützten.

In der Ausstellung werden originale Objekte zur Hansegeschichte aus den Beständen des Westpreußischen Landesmuseums durch informative Grafiken und Schiffs- und Architekturmodelle ergänzt. Bedeutende Archive und Museen in Deutschland stellen Leihgaben für diese Ausstellung zur Verfügung. Seien Sie gespannt auf Hansestädte, Kaufleute und Piraten.

Das Westpreußische Landesmuseum freut sich, mit dieser Ausstellung Teil des offiziellen Programms des 36. Westfälischen Hansetages zu sein, der am 18./19. Mai 2019 in Warendorf stattfindet. Die Ausstellung ergänzt die zweite Ausstellung, die im Historischen Rathaus am Marktplatz gezeigt wird.

Die Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums wird durch Vorträge und Sonderführungen begleitet.

Infos

Ausstellung "Der Ehrbare Kaufmann" in Warendorf

26.04.2019   bis   08.09.2019


Ausstellung "Der Ehrbare Kaufmann" in Warendorf


Warendorf
Historisches Rathaus
Markt 1

26. April - 08. September 2019

"Der ehrbare Kaufmann - Waren, Wege, Währungen"

Die Ausstellung im Historischen Rathaus nimmt uns mit auf die Handelswege der westfälischen Kaufleute und beleuchtet die Warendorfer Stadtgeschichte in der Zeit der Hanse.

Es ist eine Ausstellung der Altstadtfreunde in Kooperation mit der Stadt Warendorf.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 15:00-17:00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags: 14:00-17:00 Uhr
Montags ist immer geschlossen.

AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn

Foto: Anita Blum-Paulmichl

05.05.2019 - 15:00 Uhr   bis   05.05.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Am 5. Mai wird im Museum Abtei Liesborn um 15 Uhr die Medaillenausstellun Anita Blum-Paulmichl - Westfälische Kunstmedaillen eröffnet.

Die Ahlenerin Anita Blum-Paulmichl (1911-1981) gehört bis heute zu den bekanntesten deutschen Medailleuren. Nach Anfängen an der Kölner Werkschule führt der Weg der gebürtigen Düsseldorferin in die Hauptstadt Berlin. Bildhauerarbeiten bringen ihr erste Erfolge ein, bis sie 1940 endlich ihren künstlerischen Platz in der Medaillenkunst findet. Hier kann sie Bildhauerei, Grafik und ihre Vorliebe für das Erzählen von Geschichten verbinden und auf kleinstem Raum – auf der Fläche einer Medaille – fixieren.

1945 durch Kriegswirren nach Ahlen verschlagen, erfolgt ihr künstlerischer Durchbruch 1946 mit einer Portraitmedaille auf Kardinal von Galen. Der Direktor des Landesmuseums in Münster, Peter Berghaus, wird ihr Freund und Förderer. Baudenkmäler, Rathäuser, Kirchen, Brücken, Städtebilder gehören zum Bildprogramm ihrer beeindruckenden Medaillen – aber auch Brauchtum, religiöse und private Motive finden sich im Werkverzeichnis mit über 240 Arbeiten. Ihre große Schaffenskraft in den 1960er und 1970er Jahren zeigt sich auch in den Sammlungen zahlreicher deutscher und internationaler Museen wie in Berlin, Den Haag, London, München, Münster, New York, Oslo, Kopenhagen, Paris, Petersburg, Stockholm, Wien – und Liesborn !

Ausstellung "INTERMEZZO 2019 GETEILTE WIRKLICHKEIT"

02.06.2019   bis   11.08.2019


Ausstellung "INTERMEZZO 2019 GETEILTE WIRKLICHKEIT"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

INTERMEZZO 2019 GETEILTE WIRKLICHKEIT
Teil I vom 02. 06. - 11.08. 2019 

Sandra del Pilar: "Narziss am Fenster"
Myriam Thyes: "Barocke Versprechen und Konstruktive Zweifel" 

Wir zeigen aktuelle Werke der Malerin Sandra del Pilar (Soest und Mexiko, aktuelle Trägerin des Kunstpreis der Stadt Hamm) und die Medienkünstlerin Myriam Thyes (Düsseldorf und Zürich). Beide beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Fragen und schaffen mit ihren Bildern, Installationen und Videoprojektionen komplexe sich überlagernde Wirklichkeiten.

Infos

Ausstellung "DINO WORLD" in Münster

Foto: Imagine Exhibitions

29.06.2019   bis   08.09.2019


Ausstellung "DINO WORLD" in Münster


Münster
Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland
Messehalle Nord
Albersloher Weg 32

29. Juni - 08. September 2019

Wer dem Tyrannosaurus Rex, einem urzeitlichen Giganten, immer schon einmal Auge in Auge begegnen wollte, der darf sich freuen. Denn die Original Blockbuster-Ausstellung „DINO WORLD - Eine Reise in die Welt der Giganten“ aus den USA verwandelt die Messehalle Nord des Messe und Congress Centrums der Halle Münsterland in eine faszinierende Urzeitwelt. Auf rund 2.000 Quadratmetern können kleine und große Besucher über 60 lebensgroße Dinosaurier, Skelette und Fossilien bestaunen und in die geheimnisvolle Vergangenheit unseres Planeten erlebnisreich eintauchen.

Die speziell für Kinder und Familien gestaltete, spannende Dinosaurier-Ausstellung in der Halle Münsterland erweckt das Urzeitalter von Juni bis September wieder zum Leben. In den realistisch gestalteten Landschaften aus geheimnisvollen, längst vergangenen Erdzeitaltern können die Besucher auf Entdeckungstour gehen. Sie treffen auf 60 lebensgroße Dinosaurier, die sich dank aufwendiger Animatronik täuschend echt bewegen. Für Münster haben die Macher zudem etwas Besonderes vorbereitet: Erlebniszonen für Kinder, die zum Ausprobieren einladen.

Und so lautet das Motto der Ausstellung aus den USA: „Staunen, mitmachen und entdecken.“ Das Konzept begeisterte in München und Dresden bereits über 280.000 Besucher. In der „DINO WORLD“ in Münster gibt es neben Attraktionen wie Dino-Reiten, Bastel- und Malspielen viele weitere interaktive Highlights, die spielerisch durch die urzeitlichen Kontinente führen: Es geht zum Beispiel auf Fossilienjagd nach teilweise echten, Millionen Jahre alten Dinosaurierknochen. Mit Mikroskopen dringen die kleinen Besucher bis in Details der großen Kolosse vor und am Magnetpuzzle dürfen sie ihr Wissen unter Beweis stellen. Unter den vielen Dinosauriern, die man bestaunen und anfassen kann, sind die Dino-Giganten „T-Rex“ und „Triceratops“ mit ihrer Größe ganz besondere Attraktionen. Bei allem Staunen und Erkunden bleibt während der Tour durch die Ausstellung aber auch genügend Zeit zum Durchatmen, Picknicken und Malen. Wer sich also auf die Spurensuche nach den Urzeitriesen begeben möchte und wissen will, wie die Erde damals aussah, der wird in der Ausstellung viel Spannendes über den früheren Großkontinent „Pangea“ und seine Bewohner erfahren und erleben.

Infos + Tickets

AUSSTELLUNG "Neunzigprozent" von Nikolaus Urban am FMO in Greven

Foto: FMO Flughafen Münster/Osnabrück

03.07.2019 - 19:56 Uhr   bis   31.08.2019 - 19:56 Uhr


AUSSTELLUNG "Neunzigprozent" von Nikolaus Urban am FMO in Greven


Greven
Flughafen Münster/Osnabrück
Airportallee 1

Aktuell können Besucher die neue Ausstellung „Neunzigprozent“ des Fotografen Nikolaus Urban am Flughafen Münster/Osnabrück bestaunen. Nikolaus Urban absolvierte ein Studium an der MSD Münster School of Design mit dem Schwerpunkt Kommunikationsdesign. Urban arbeitet als selbständiger Kommunikationsdesigner und Fotograf in Münster. Seit dem Sommersemester 2019 ist er zudem Lehrbeauftragter im Schwerpunkt Mediendesign/Fotografie an der MSD Münster School of Design.

Die hier ausgestellten Bilder entstammen dem Buch „Neunzigprozent“, welches ursprünglich als Abschlussarbeit an der MSD Münster School of Design 2017 entstanden ist. In Zusammenarbeit mit der WWU Münster, die Partnerhochschule des Spitzensports ist, erscheint es nun in einer limitierten Auflage.

Mit dem Buch versucht Urban – fernab der Wettbewerbskulisse – einen visuellen Einblick in den Alltag der Spitzenportlerinnen und Spitzensport- ler in der Doppelbelastung zwischen Studium und Leistungssport zu erha- schen. „Durch die intensive Begleitung entstehen Fotos von großer Nähe und Intimität. Seine Fotos sind emotional, überraschend, zufällig, beobachtend, intensiv, detektivisch, gebannt, aber vor allen Dingen sind sie erzählerisch“, so Hermann Dornhege, Professor für Fotografie an der MSD Münster School of Design, im Nachwort zu „Neunzigprozent“.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. August im öffentlichen Bereich des Ankunftsterminals zu besichtigen.

AUSSTELLUNG  „Meine Farbenwelten“ von Sigrid John in Ahlen

03.07.2019 - 20:01 Uhr   bis   15.09.2019 - 20:01 Uhr


AUSSTELLUNG „Meine Farbenwelten“ von Sigrid John in Ahlen


Ahlen
St. Franziskus-Hospital

Premiere für die Ahlener - die Hammer Künstlerin Sigrid John zeigt erstmalig ihre Werke im Foyer des St. Franziskus-Hospitals Ahlen. Zu sehen gibt es Motive wie das „Hammer Wahrzeichen“ bestehend aus dem Glaselefanten, wie auch den Förderturm der Zeche Robert in Hamm und eines von Sigrid Johns Lieblingswerken -  ein großes Portrait von Udo Lindenberg. Die Besucher können sich auf über 25 gegenständliche und abstrakte Werke freuen.

Sigrid John malt sowohl mit Aquarell-, Acrylfarben und wie auch in Mischtechniken. Die Bilder stellen eine Auswahl aus dem umfangreichen und vielseitigen Schaffenspotential der Künstlerin dar. Die gelernte Goldschmiedin konzentriert sich seit einigen Jahren ganz auf die Malerei und freut sich darauf, über das St. Franziskus-Hospital Ahlen Patienten und Besucher positiv mit ihren Werken ansprechen zu können. Vom 3. Juli bis zum 15. September sind die Werke im Foyer des St. Franziskus-Hospitals zu sehen.

SALIGIA. Die 7 Todsünden. Sieben mobile Installationen in Telgte

05.07.2019 - 17:00 Uhr   bis   25.08.2019 - 21:58 Uhr


SALIGIA. Die 7 Todsünden. Sieben mobile Installationen in Telgte


Telgte
Neben Wallfahrtskirche

Die künstlerische Interpretation der sieben sogenannten Todsünden (eigentlich Hauptlaster, die von schlechtem Charakter zeugen) hat eine weit zurückreichende Tradition, die regelmäßig in kulturhistorischen Ausstellungen präsentiert wird. Auch wenn sich seit dem frühen Mittelalter die Lebensumstände geändert haben, bleibt dieser Sündenkanon unangenehm aktuell und relevant. Damit sind sie auch in der zeitgenössischen Kunst Impuls und Fundus für Ideen und Projekte.

Sieben bundesweit tätige KünstlerInnen interpretieren mit dem ihnen eigenen Formenrepertoire –seien es Bildhauerei, Installationen oder Malerei – jeweils eine der sieben Todsünden zeitgemäß: Wiebke Bartsch (Luxuria/Wollust), Stefan Demming (Superbia/Hochmut), Ottmar Hörl (Acedia/Faulheit), Katharina Krenkel (Invidia/Neid), Beate Passow (Ira/Zorn), Dietmar Schmale (Avaritia/Geiz), Peer Christian Stuwe (Gula/Völlererei).

So entstehen sieben mobile Kunstwerke, die als Ausstellungstournee bei den sieben Partnerinstitutionen, die sich unter Federführung des Klosters Bentlage zusammengetan haben, jeweils etwa sieben Wochen lang im Außenraum präsentiert werden. Die fest auf Anhänger montierten Kunstobjekte werden als Wagen-Kolonne vom einen zum nächsten Ausstellungsort transportiert. Mit Zwischenstopps an innerstädtischen Plätzen und ländlichen Locations wird die Reise selbst zur Performance.

Die künstlerische Interpretation der sieben sogenannten Todsünden hat eine weit zurückreichende Tradition, die regelmäßig in kulturhistorischen Ausstellungen präsentiert wird. Auch wenn sich seit dem frühen Mittelalter die Lebensumstände geändert haben, bleibt dieser Sündenkanon unangenehm aktuell und relevant. Damit sind sie auch in der zeitgenössischen Kunst Impuls und Fundus für Ideen und Projekte.

Für diese Ausstellung haben 7 zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen den Impuls aufgenommen und unter dem Titel SALIGIA jeweils eine der ihnen zugelosten Todsünden reflektiert, zeitgemäß und individuell mit dem ihnen eigenen Formenrepertoire bearbeitet, interpretiert und in einen aktuellen Kontext gesetzt. Im Bild der sieben Todsünden haben sie ein wandelbares Orientierungsmuster aufgezeigt, mit dem sich menschliches Verhalten immer wieder neu erklären und bewerten lässt, und das trotz langer Tradition nichts an Verwunderung und Faszination, Betroffenheit und Entsetzen, nichts an Aktualität eingebüßt hat. Als mobile Installationen, die alle auf derselben Grundkonstruktion auf einem PKW-Anhänger basieren, gehen die sieben Kunstwerke in den kommenden zwei Jahren auf Ausstellungstournee.

Denn SALIGIA ist ein Kooperationsprojekt der kulturellen Begegnungsstätte Kloster Bentlage mit dem Museum RELíGIO/Stadt Telgte, der Stadt Münster (Schauraum), dem kult in Vreden, dem Museum Abtei Liesborn, der Gemeinde Saerbeck (Bioenergiepark) und den Flottmann-Hallen in Herne. Die sieben mobilen Kunstwerke werden jeweils etwa sieben Wochen lang bei den Projektpartnern präsentiert. Der Transport als Wagenkolonne vom einen zum nächsten Ausstellungsort wird mit Zwischenstopps an innerstädtischen Plätzen und ländlichen Locations dabei selbst zur Performance.

09.07.2019 - 19:00 Uhr   bis   30.08.2019 - 11:07 Uhr


AUSSTELLUNG „Farbenrausch – ein positives Lebensgefühl“ in Freckenhorst


Warendorf-Freckenhorst
Kath. Landvolkshochschule „Schorlemer Alst“
Am Hagen 1

9. Juli bis 30. August 2019

Emotionen werden zu Farben, Eindrücke nehmen Gestalt an – nach diesem Motto entstehen die Bilder von Gabi Schneider-Heinrich aus Ascheberg, die in der LVHS Freckenhorst gezeigt werden. Die abstrakte und realistische Malerei gehören zum Repertoire der Künstlerin, die sich die Freiheit erhalten möchte, sich nicht auf eine Richtung festzulegen. Die mit Pinsel, Spachtel oder Schwamm entstandenen farbstarken Öl- und Acryl-Bilder, laden den Betrachter auf eine gedankliche Reise ein und möchten dabei positive Gefühle auslösen. Angereichert sind die meisten Werke mit Sand, Seidenpapier, Acrylspachtelmasse, Marmormehl und weiteren Materialien. Seit 15 Jahren stellt Frau Schneider-Heinrich ihre Bilder in Einzelausstellungen, aber auch zusammen mit anderen Künstlern, der Öffentlichkeit vor.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 9. Juli 2019 um 19.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Eröffnung wird musikalisch am Klavier von Uta-Maria Gennert-Stöcker begleitet.

Montags bis samstags ist die Ausstellung von 10.00 – 19.00 Uhr und sonn- und feiertags von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

AUSSTELLUNG "Suche Frieden" in Telgte

Foto: Stefan Schulte

15.07.2019   bis   16.08.2019


AUSSTELLUNG "Suche Frieden" in Telgte


Telgte
Rathaus
Foyer
Baßfeld 4

15. Juli - 16. August 2019

Fotoausstellung des Katholikentages 2018 in Münster

Die fotografische Auseinandersetzung mit dem Leitwort des Katholikentages 2018 war das Anliegen eines Wettbewerbs, zu dem das Bistum Münster gemeinsam mit der renommierten Fachzeitschrift „fotoforum“ aufgerufen hatte. Aus allen Einsendungen wurden 30 Fotos für die Ausstellung gekürt und sind ab dem 15. Juli  in Telgte zu sehen. Die Fotos laden ein zur persönlichen Betrachtung als auch zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten zum Thema „Friedenssuche“. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich.

Wie fotografiert man Frieden? Und wie erst die Suche danach? Es war eine schwierige Aufgabe, der sich mehr als 200 Fotografen mit ihren Interpretationen des Themas „Suche Frieden“ stellten. Über 500 Bilder sichtete die siebenköpfige Jury mit namhaften Vertretern aus den Bereichen Kirche, Kunst und Medien. Die Idee war, über das Medium Fotografie den fotografischen Blick auf persönliche oder familiäre Situationen, auf das gesellschaftliche Umfeld, auf soziale oder ökologische Fragestellungen oder auch auf die weltpolitische Lage zu richten und das Thema „Suche Frieden“ in seiner Vielschichtigkeit sichtbar zu machen. Das sollte auch in der Bandbreite der Perspektiven aller Teilnehmer deutlich werden.

Dazu Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp, als Diözesanbeauftragter für den Katholikentag Mitinitiator der Ausstellung und Jurymitglied: „Der Friede mit Gott, der soziale Friede, der innere Friede, der Friede in und mit der Schöpfung sowie der politische Friede als Abwesenheit von Krieg – all diese Ansätze haben wir in den eingereichten Fotos wiedergefunden.“

AUSSTELLUNG „Inspiration Licht.  Impressionisten aus dem Süden zu Gast bei Max Liebermann“ in Liesborn

19.07.2019 - 18:00 Uhr   bis   13.10.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG „Inspiration Licht. Impressionisten aus dem Süden zu Gast bei Max Liebermann“ in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn

19.07. bis 13.10.2019

Sehen, empfinden, reflektieren – die Malerei des Impressionismus wandelt die vorherrschenden Kunstideale, bricht mit üblicher Malpraxis und setzt neue Impulse. Das Werk ist kein bloßes Abbild der Realität, sondern eine Impression: die Wiedergabe eines gesehenen Eindrucks. Bild und Betrachter treten in einen Diskurs, dem das subjektive Sehempfinden des Einzelnen zugrunde liegt. 
Neben den französischen Vorbildern ist der deutsche Impressionismus geprägt durch eigene Einflüsse. Die Beibehaltung zeichnerischer Präzision und eine ernste Gemütstiefe sind bezeichnend für die deutsche Ausprägung dieser Kunstströmung. Max Liebermann gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus und ist Wegbereiter der Klassischen Moderne. Mit nüchterner Genauigkeit bannt er Szenen des alltäglichen Lebens auf Papier und Leinwand.
Die Ausstellung bietet Gelegenheit, Liebermanns druckgrafisches Werk im Dialog mit Gemälden seiner süddeutschen Künstlerkollegen – allen voran den schwäbischen Impressionisten Otto Reiniger, Hermann Pleuer und Christian Landenberger – zu erleben.
Im künstlerischen Interesse standen insbesondere das nächtliche Licht- und Schattenspiel, die Modellierung der Landschaftsszenen mithilfe von Farbe und die Wiedergabe technischer Errungenschaften. Die Behandlung des Kolorits beeinflusst die Empfindung von Atmosphäre und Stimmung durch den Betrachter.
Hermann Pleuer, einer der bedeutenden Vertreter des schwäbischen Impressionismus soll einmal gesagt haben: »I mol, wia’ne’s sieh« (Ich male, wie ich es sehe), als er gefragt wurde, zu welcher Kunstrichtung er sich zähle. Pleuer, der für seine Eisenbahnbilder und nächtlichen Bildwelten gleichermaßen gerühmt wird, arbeitet vorzugsweise mit dunklen Lichtstimmungen und erdigen Farbtönen. 
Die Zusammenführung der Werke norddeutscher und süddeutscher Impressionisten bietet dem Ausstellungsbesucher nicht nur die Gelegenheit Unterschieden wie Gleichklängen nachzuspüren. Sie lädt ein zum Diskurs zwischen Betrachter, Kunstwerk und Künstler.
Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Bild zur Verfügung gestellt vom Museum Abtei Liesborn.
 

AUSSTELLUNG „Ein Leben mit der Kunst. Die Sammlung Röhnisch“ in Telgte

Antoni Tapies Foto: Stephan Kube

21.07.2019 - 15:00 Uhr   bis   01.09.2019 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG „Ein Leben mit der Kunst. Die Sammlung Röhnisch“ in Telgte


Telgte
RELíGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur
Herrenstraße 1-2

Am 21. Juli 2019 eröffnet das Museum RELíGIO um 15 Uhr die Sonderausstellung „Ein Leben mit der Kunst. Die Sammlung Röhnisch“. Die Ausstellung von Werken aus der vielseitigen Sammlung des ehemaligen evangelischen Pfarrers Diethelm Röhnisch gibt einen Einblick in fast 60 Jahre Sammlungstätigkeit eines gläubigen und zugleich von der Kunst inspirierten Menschen. Zugleich ist in der Sammlung eine Reihe bedeutender Namen vertreten, wie beispielsweise Joan Miró, Madeleine Dietz, Joseph Beuys, Katharina Grosse, Gerhard Richter, Le Corbusier, Josef Albers, Rune Mields.

Dabei waren es nicht die großen Namen und der Wert der Werke, die den Sammler interessierten, sondern vielmehr die Frage, ob sich das Bild oder Objekt nachhaltig in sein Bildgedächtnis eingeprägt hat. Schließlich spielten häufig auch die persönlichen Begegnungen mit den Künstlern eine große Rolle.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine faszinierende Schau von Gemälden, Collagen, Grafiken und Buchobjekten bis hin zu Resten von Aktionskunst aus fast allen Kunstgattungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie Klassischer Moderne, post war, Informel und Contemporary. Der Sammler wird bei der Eröffnung anwesend sein.

Die Ausstellung ist vom 21. Juli bis zum 1. September 2019 dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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