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Jenny Heimann
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Dienstag 4.8.

04.08.2020 - 09:00 Uhr


"Schadstoffmobil in Ahlen + Dolberg"


Heute kommt das Schadstoffmobil. Von 09:00 bis 11:00 Uhr kann in Dolberg am alten Bauhof in der Twieluchtstraße Sondermüll abgegeben werden. Anschließend steht das Schadstoffmobil von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr in Ahlen auf dem Parkplatz am Wertstoffhof an der Alten Beckumer Straße. Bitte beachten Sie, dass eine Zufahrt auf den Parkplatz erst ab 11.30 Uhr möglich ist.

Die Annahme der Problemabfälle aus Ahlener Privathaushalten erfolgt in haushaltsüblichen Mengen kostenlos. Altöl wird nur bis maximal 10 Liter angenommen.

04.08.2020 - 15:00 Uhr


„Dr. Hochsommer im JuK Haus Ahlen"


Ahlen
JuK-Haus
Im Burbecksort 57

Heute bietet die Beratungsstelle VARIA das Projekt Dr. Hochsommer erstmalig im JuK Haus in Ahlen an. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Sie richtet sich an alle interessierten Jugendlichen ab 13 Jahren. Bela Bartels und Bastian Weitzner von der Beratungsstelle VARIA möchten in Mädchen- und Jungengruppen über Themen rund um Freundschaft, Liebe und Sexualität sprechen. „Wie ist Verliebt sein? Wie küsst man richtig? Was ist das beste Verhütungsmittel?“

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen unter der E-Mail Adresse: juk-haus@stadt.ahlen.de oder persönlich im Café vor Ort.“

Foto: Krümelmucke

04.08.2020 - 15:00 Uhr


"Beckumer Frischluftkultur"


Beckum
Ständehaus (Garten)
Weststraße 57

Vom 31. Juli bis zum 9. August 2020 findet im Garten hinter dem Ständehaus das Sommerfestival „Beckumer Frischluftkultur“ statt. Dort gibt es insgesamt 15 Kulturveranstaltungen, wobei 4 speziell für Kinder angeboten werden. Der Eintritt beträgt dabei jeweils nur 2,00 Euro pro Person, um allen Kindern und Familien den Spaß zu ermöglichen ­– ganz unabhängig vom Geldbeutel.

Von Krümelmucke gibt es heute um 15 Uhr Livemusik, die nicht überfordert und bereits die Jüngsten ab 3 Jahren verzaubert. Mit einfühlsamen Texten und wundervollen Melodien bringen die Songs Kinder spielerisch mit Musik in Berührung. Groß und Klein gehen auf spannende Entdeckungsreise, wenn die Lieder Geschichten von Rumpumpeldum und anderen urkomischen Wesen erzählen. Mitmachen, mitsingen und dazu tanzen – alles erlaubt! Da wird sich nach Herzenslaune krümelig gelacht ...

Diese Veranstaltung wird vom Kultursekretariat NRW Gütersloh unterstützt.

Die Zahl der Eintrittskarten ist auf jeweils 150 begrenzt, die Hygiene- und Abstandsregeln sind zu beachten. Der Ständehausgarten befindet sich hinter dem Gebäude, der Eingang ist am Portal zum Westenfeuermarkt, der Ausgang am Parkplatz des Ständehauses. Ein Getränkewagen steht bereit. Es gibt zudem feste Sitzplätze mit genug Abstand. Eine Pause innerhalb der Veranstaltung ist nicht vorgesehen. Die Kontaktdaten werden zur Nachverfolgung hinterlegt.

Die Veranstaltungen finden außer bei Gewitter und Sturm bei jedem Wetter statt. Gegebenenfalls sollte Regenbekleidung mitgebracht werden (keine Regenschirme) und auch Stuhlkissen und Decken können hilfreich sein.

Karten gibt es zu 2,00 Euro in den Bürgerbüros der Stadt Beckum sowie online unter www.beckum.de.

Bild: Beltz Gelberg Verlag

04.08.2020 - 16:30 Uhr


"Online-Vorlesezeit"


In den kommenden beiden Vorlesezeiten werden die Zauberin Zilly und ihr lustiger Kater Zingaro die Lachmuskeln der großen und kleinen Zuhörer trainieren. Denn heute um 16.30 Uhr liest Vorlesepatin Marita Junkmann aus Valerie Thomas Buch „Zilly und Zingaro – Das Piratenabenteuer“ vor.

In dieser Geschichte geht Zilly in ihrem Piratengewand mit dem als Papagei verkleideten Zingaro zum Kostümfest, auf dem es nur so von verkleideten Seeräubern wimmelt. Und natürlich stecken beide sofort mittendrin in einem aufregenden Abenteuer an Bord eines Piratenschiffes. Da sich Zillys Piratencrew als sehr seetüchtig erweist, werden die Segel gehisst und auf geht es zur Schatzinsel. Doch dort gräbt bereits eine Horde echter Seeräuber nach dem Schatz, und die sehen ganz schön gefährlich aus… Eine tolle Piratengeschichte!

Zu verfolgen sind beide Online-Vorlesestunden in der Facebook-Gruppe „Vorlesestunde Stadtbücherei Ahlen“. Alle Teilnehmenden des Sommerlesclubs erhalten in der Stadtbücherei einen Stempel für das Logbuch.

25.09.2019 - 17:00 Uhr   bis   27.09.2020 - 18:00 Uhr


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

Corona-Infos

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

01.03.2020   bis   09.08.2020 - 00:00 Uhr


Ausstellung "Gefährlich & Schön" in Liesborn


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Das Museum ist ab dem 12. Mai 2020 wieder geöffnet !

Hygienebestimmungen

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01. März - 09. August 2020

  • Jagdgewehre und Pistolen des Barocks aus privaten Sammlungen

Gefährlich & schön - der Titel der Sonderschau, die im Museum Abtei Liesborn zu sehen ist, kann es kaum besser auf den Punkt bringen, denn in dieser Ausstellung geht es um höchst gefährliche und zugleich wunderschöne barocke Feuerwaffen.

Die exquisiten Barockwaffen stammen aus zwei privaten Sammlungen, die im Münsterland beheimatet sind. Auf 180 qm Ausstellungsfläche präsentieren sich in 19 Vitrinen so mehr als 50 Kunstobjekte - 30 Pistolen, 10 Büchsen, ein Steinschloss, Hirschfänger und einiges Jagdzubehör sowie zum Thema Jagd passende Gemälde und Grafiken. Nahezu sämtliche Pistolen und Büchsen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie wurden von ihren ursprünglichen Eigentümern einmal als herausragende Repräsentationsobjekte angeschafft, taten ihre Dienste während der Jagd, halfen Wegelagerer abzuwehren oder wurden im Duell verwendet. Die Geschichte der Entwicklung der Feuerwaffen und ihrer Zündungsmechanismen ist lang, äußerst kompliziert und ohne die Entdeckung des Schwarzpulvers nicht zu denken. Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert entstanden nacheinander verschiedene Zündmechanismen, deren Technik immer wieder verfeinert und im Laufe der Zeit auch immer raffinierter wurde.

Die Ausstellung gibt einen Überblick der in der Barockzeit verwendeten Waffen und deren Zündmechanismen. Doch nicht nur auf die Technik legten die Büchsenmacher und Schmiede der Waffenläufe größten Wert, sondern auch auf die Verzierung von Schäften, Schlössern und Läufen, die häufig von Silber- und Goldschmieden gefertigt wurden.  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kontakt + Infos

09.05.2020   bis   12.09.2020


AUSSTELLUNG "Museum der Menschheit" in Ahlen


  • Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben – Portraitausstellung vom 9. Mai – 12. September
  • Schön wäre es gewesen, wenn am Samstag, den 9. Mai, die große Portraitausstellung „Museum der Menschheit“ hätte beginnen können.

Wie auf dem zentralen Ausstellungsplakat steht. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Denn etwa 200 Ahlener sind von Ruben Timman fotografiert worden, von denen etwa 50 Fotos ausgewählt wurden, die in der ganzen Stadt aufgehängt werden sollten. Zusammen mit Portraits von Menschen aus aller Welt, die Timman in schwierigen Lebenslagen - etwa im Krieg, in Flüchtlingslagern und armen Regionen - fotografiert hat. „Würde, das ist ja das zentrale Thema, hat jeder Mensch und die will ich auf den Portraits zeigen“, bekräftigt Timman. Auch in Ahlen wird das gelingen und Gleichwertigkeit aller Menschen demonstrieren, ob arm oder wohlhabend, geflüchtet, zugewandert oder hier geboren, behindert oder nicht.

Viele Kooperationspartner haben sich schon Gedanken über Begleitveranstaltungen gemacht und Sponsoren haben viel Geld zur Verfügung gestellt.

„Das ist für uns natürlich eine große Verpflichtung, es nachzuholen“, sagt Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller. Wie beindruckend wäre es, wenn auf dem Gebrüder-Kerkmann-Platz die Ruine mit 4 x 2 Meter großen Portraits eingehüllt wäre, wenn an der Zeche unter dem Maschinengang mit 3 x 5 Meter großen Portraits eine besondere Hommage an die Bergarbeitergeschichte erfolgen könnte. Und wenn überhaupt vom Marktplatz an durch die ganze Fußgängerzone die 2 x 1 Meter großen Portraits für 4 Monate hängen würden.

„Das haben wir alles schon ausgemessen und die Standorte bestimmt und vieles mehr“, bedauert Zöller. Auch das Begleitprogramm mit Musik-Events und Führungen, mit Theater und Lesungen waren auf gutem Weg.

Wann es jetzt stattfinden kann, darüber müssen Innosozial und der Kooperationspartner KunstvereinAhlen neu nachdenken. „Wenn wir Ende Mai absehen können, das Stabilität in Corona-Zeiten eintritt, dann könnte es vielleicht Ende August beginnen und sonst nächstes Jahr“, da ist sich die Vorbereitungsgruppe einig. Auf keinen Fall fällt die Ausstellung ganz aus.

Foto: Christoph Steinweg

30.05.2020 - 17:20 Uhr   bis   06.09.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Simply The Best – Neuerwerbungen aus 20 Jahren" in Münster


Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1

Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster wird im Herbst 20 Jahre alt und richtet den Blick aus diesem Anlass auf seine zwanzigjährige Sammlungsgeschichte. Die Ausstellung „Simply The Best – Neuerwerbungen aus 20 Jahren“ stellt die bedeutendsten und schönsten Werke des Picasso-Museums von Georges Braque, Marc Chagall, Henri Matisse und Pablo Picasso in einen spannungsreichen Dialog. Vom 30. Mai bis zum 6. September 2020 zeigt die Schau mit rund 150 Grafiken, Keramiken und Fotografien die kreativen Querverbindungen zwischen den vier großen Ausnahmekünstlern, die im Picasso-Museum eine gemeinsame museale Heimat gefunden haben.

 „Museen sind weltliche Tempel der Ewigkeit und gemessen an der Ewigkeit sind 20 Jahre ein Klacks“, so Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Für unseren Namensgeber und Patron Pablo Picasso galt die Devise „Der ganze Reiz der Kunst liegt im Beginnen“. In diesem Sinne sehen wir auch unsere Sammlung erst am Anfang einer vielseitigen Entwicklung.“

 „Simply The Best“ vereint die Sammlungshighlights des Picasso-Museums auf ungewöhnliche Art und Weise: Picasso ist mit Werken der Suite Vollard, großformatigen Lithografien und farbenprächtigen Linolschnitten vertreten. Die stille und feierliche Bildwelt der Grafiken seines künstlerischen Mitstreiters Georges Braque antwortet den Werken des Spaniers. Der Beginn des Ersten Weltkriegs markiert das Ende ihrer engen Zusammenarbeit. Als schöpferisches Duo hatten beide den Kubismus als größte Revolution in der Kunst des noch jungen 20. Jahrhunderts entwickelt. Als Braque schwer verwundet aus dem Krieg heimkehrt, muss er feststellen, dass sich Picasso schon längst anderen Stilformen zugewandt hat. So wird der Franzose ab den frühen zwanziger Jahren zum behutsamen Reformer und Verwandler vormals kubistischer Gestaltungsmuster. Er entwickelt nun eine ganz eigene Bildsprache, wobei er einmal gefundene Bildthemen mit großer Konsequenz immer wieder variiert und durchdekliniert.

Marc Chagalls Grafiken bestechen hingegen durch ihre Vermischung von Realem und Traumhaften. Wie der Künstler einmal ausführte, brachte er seine Themen und Motive aus dem heimatlichen Russland mit nach Paris. In diesem Schmelztiegel der Avantgarden entwickelt er seine ganz eigene Formsprache, in der sich Fantastik und Realistik auf ganz eigentümliche Weise begegnen. Der vierte im Bunde ist Henri Matisse, dessen Werke der Zwanziger- und Dreißiger-Jahre wiederum die traumwandlerische Sicherheit eines großen Zeichners verraten. Der Franzose läutert und entschlackt die Kompositionen, bis er zeichnerisch die Essenz der Dinge erfasst.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 Uhr bis 17 Uhr

Audioguide:
Zur Ausstellung ist ein Audioguide an der Kasse erhältlich (3 Euro).

Führungen:
Private und öffentliche Führungen sind wieder möglich. Nähere Informationen zu den Angeboten finden Sie auf der Webseite des Kunstmuseum Pablo Picasso.

Foto: St.-Franziskus-Hospital

05.06.2020   bis   27.09.2020


Ausstellung "Die Birke hat´s geflüstert" in Ahlen


Ahlen
St.-Franziskus-Hospital
Robert-Koch-Straße 55

  • Endlich wieder Kunst im Eingangsbereichs des St. Franziskus-Hospital - derzeit nur für Mitarbeiter, Patienten und genehmigten Besuchern sichtbar.

Bereits die „Sandbilder“ von Karl Pichols Ausstellung im Jahr 2017 wurden im Ahlener Krankenhaus gut verkauft und sorgten bei Kunstfreunden für positive Resonanz. Ab jetzt gibt es im Foyer des St. Franziskus-Hospitals Ahlen seine neusten Werke zu sehen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen sind die Werke derzeit nur für Mitarbeiter, Patienten und genehmigten Besuchern sichtbar. Sobald sich die Besucherreglung im Ahlener Krankenhaus ändert, sind alle Besucher wieder herzlich willkommen zum Betrachten der Fotowerke. Karl Pichols Bilder widmen sich diesmal der Baumkunst. „Die Birke hat`s geflüstert“ heißt seine neue Ausstellung und arbeitet mit interessanten Motiven von Baumstämmen und Bäumen.

„Die Natur zeigt uns ihre Schönheit auf so vielfältige und eindrucksvolle Weise. Sich für spezielle Motive zu entscheiden, diese dann zu fotografieren, künstlerisch zur transportieren und wieder in neuartige Kunst umzuwandeln ist eine Herzensangelegenheit von mir. Für mich beginnt das zauberhafte Wahrnehmen schon beim Blick durch die Kamera. Bei den Bäumen habe ich mich in diesem Fall vor allem auf Birken, aber auch andere Baumstämme konzentriert“, beschreibt Karl Pichol die Entstehung seiner 30 Werke.

Durch die jeweilige Farbgebung, Verstärkung und Schwächung von Schattierungen am Computer entstanden sowohl realistische anmutende wie auch rein gegenstandslose Bilder des 75-jährigen Künstlers. Diese sind auf Leinwand oder Karton gedruckt und können in unterschiedlichen Größen bestellt werden. Der Erlös kommt auch in dieser Ausstellung wieder der „Aktion Benjamin“ zugute, mit deren Hilfe Kinder aus Krisengebieten im Ahlener Krankenhaus behandelt werden.

Pro Motiv möchte Pichol nicht mehr als fünf Bilder verkaufen. Der Preis richtet sich nach der jeweiligen Größe und ist in einer Liste an der Krankenhausinformation zu sehen. Interessenten können sich für den Kauf eines Bildes an der Information des St. Franziskus-Hospitals vormerken lassen oder den Künstler direkt unter der Telefonnummer 02382-18 51 kontaktieren. Die Werke werden die nächsten Monate im Foyer ausgestellt sein.

25.06.2020   bis   18.10.2020


Ausstellung: "Eine Provinz verschwindet"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

25. Juni 2020 – 18. Oktober 2020

Vor genau 100 Jahren trat der Versailler Vertrag in Kraft. Nachdem der Erste Weltkrieg Millionen von Menschenleben gefordert hatte, schufen die Friedensschlüsse zwischen der Entente und den Mittelmächten – die Pariser Vorortverträge – eine neue Friedensordnung für Europa. Die Regelungen führten aber auch zu radikalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen. Besonders die in den Verträgen beschlossenen territorialen Bestimmungen führten zu gewaltigen politischen und sozialen Umwälzungen.

14 neue Staaten entstanden, es gab 11.000 Kilometer neue Außengrenzen. Damit verbunden kam es zu Zwangswanderungen bisher nicht gekannten Ausmaßes: Mitte der 1920er Jahre lag die Zahl der Flüchtlinge, Vertriebenen und Umsiedler bei fast zehn Millionen Menschen. Allein die Mittelmächte hatten mindestens zwei Millionen Menschen aus ihren verloren gegangenen Territorien aufzunehmen.

Die Wucht der Vertragsbestimmungen traf das Deutsche Reich hart. Neben anderen Abtretungen waren es vor allem die Gebietsverluste im Osten, die weitreichende Folgen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft hatten.

Für die Provinz Westpreußen wirkte sich die Forderung des in Versailles neu gegründeten Staates Polen nach einem freien Zugang zur Ostsee besonders negativ aus. Der größte Teil der Provinz wurde aufgrund der Friedensbestimmungen abgetreten und bildete als Woiwodschaft Pommerellen einen Teil des neuen Staates Polen. Die staatliche Existenz der Provinz Westpreußen war mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 beendet, hunderttausende Menschen verließen ihre Heimat. Nur in einem kleinen Teil der Provinz konnten die Menschen im Rahmen einer Volksabstimmung 1920 über die staatliche Zugehörigkeit dieses Gebietes entscheiden – wie zeitgleich in Ostpreußen stimmten hier über 90 Prozent der Menschen für den Verbleib bei Deutschland.

Die Ausstellung ruft die weitreichenden Vorgänge dieser Jahre in Erinnerung und geht auch der Frage nach, wie sich die territorialen Veränderungen auf die Gesellschaften in Deutschland und Polen auswirkten. Dabei spielt auch die Frage eine bedeutende Rolle, wer von den Deutschen nach 1920 die Provinz Westpreußen verließ und wer blieb. Auch die Frage nach der Herkunft der neu in die vormals deutschen Gebiete zugewanderten Polen ist hierbei von Bedeutung.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
10 – 18 Uhr

Eintritt:
Eintrittspreis 4,00 €
Ermäßigt 2,50 €
Familienkarte 7,00 €

Foto: Alexander Basta

01.07.2020   bis   30.08.2020


"(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraitaufnahmen von Alexander Basta"


Telgte
Museum RELiGIO
Herrenstraße

01. Juli - 30. August 2020
dienstags - sonntags 11.00 - 18.00 Uhr

Das Museum Relígio freut sich sehr, dass der Lockdown für den Kreis Warendorf wieder aufgehoben wurde und die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraitaufnahmen von Alexander Basta“ nun für die Besucherinnen und Besucher eröffnet werden kann:

In Zeiten von Krieg, Terror und großer Migrationsbewegungen ist die Auseinandersetzung mit dem Streben nach Frieden aktueller denn je. Auch die Corona-Pandemie seit Anfang des Jahres verunsichert die Menschen weltweit und verändert sensible Gesichtspunkte von Friedensprozessen. Da das Museum seine für 2020 geplante Wechselausstellung „Geld und Glaube“ ins Jahr 2021 verschoben hat, zeigt das Museum Relígio nochmals die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraits von Alexander Basta“.  

Sie portraitiert 40 Menschen aus dem Münsterland, die aus ihrem Leben berichten, von Wendepunkten und besonderen Ereignissen erzählen. Sie alle haben in ganz unterschiedlicher Weise dabei ihren Weg zum Frieden gefunden haben, anderen Menschen dabei geholfen Frieden zu finden oder sich für einen Weg zum Frieden engagiert.

Der Düsseldorfer Fotograf Alexander Basta hat die Protagonisten der Ausstellung in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien abgelichtet. Neben seinen künstlerischen Portraitaufnahmen werden die dazugehörigen Erzählungen gezeigt. Im Zusammenspiel der Portraitfotos mit den Erzählungen ergibt sich ein faszinierendes Spektrum von Friedenvorstellungen und vom Ringen um Frieden. Die Portraitierten stammen aus verschiedenen Alters- und Sozialgruppen. Sie haben vielfältige Erfahrungen mit Frieden gemacht. Für jeden Menschen bedeutet Frieden etwas anderes. Neben der politischen „Abwesenheit von Krieg“ oder dem allgemeinen Weltfrieden ist er für Viele etwas sehr persönliches. Die Portraits und die Erzählungen spiegeln dies wieder.

05.07.2020   bis   18.10.2020


Ausstellung "GO EAST! HEIMAT ANDERS DENKEN"


Oelde-Stromberg
Museum für Westfälische Literatur
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1

  • 05. Juli - 18. Oktober 2020
  • GO EAST! HEIMAT ANDERS DENKEN
  • Westfälische AutorInnen unterwegs in Europa

Neue Welten, neue Horizonte. Was erzählen Sie uns? Und wer erzählt da überhaupt? Das Literaturmuseum Haus Nottbeck lud für sein neues Projekt „Go East!“ vier Autoren und eine Autorin ein, über ihre Reiseerfahrungen zu berichten und ihre Reisetexte vorzustellen. Das Gemeinsame daran: Sabrina Janesch, Martin Becker, Marc Degens, Marius Hulpe und Ralf Thenior lebten eine Zeitlang in Osteuropa und rückten diese Phase – zumindest temporär – in den Mittelpunkt ihres Schreibens. Auf unterschiedliche Weise: Im Roman, Erzählung, Lyrik, Reportage, Tagebuch, Blog, alles ist dabei. Darüber hinaus sind andere künstlerische Formate präsent: Film, Musik, Fotografie, Zeichnungen und Textbilder.

Alle Beteiligten empfanden die Begegnungen mit fremder Kultur als Herausforderung und – im Nachhinein – als wesentliche Erweiterung ihres Lebenshorizonts. Und: Sie wurden Zeugen einer ursprünglichen Erzählfreude und Erzähllust, die hierzulande kaum noch anzutreffen ist. Woraus sich die Frage ableitet: „Was hat der Osten, was der Westen nicht hat?“ Und weiter gefragt: Wie kann man Ressentiments abbauen und die Kultur des anderen besser verstehen und einordnen? Ein Blickwinkel, der natürlich auch die politischen Gegebenheiten einschließt. Inwieweit prägen gesellschaftliche Rahmenbedingungen das Denken und letztlich auch das Schreiben und die Wahrnehmung von Literatur? Viele Fragen, auf die die Ausstellung und das gleichnamige Festival „Go East!“ eine Antwort suchen.

Ralf Thenior war 1996 sechs Wochen lang Stadtschreiber im bulgarischen Plowdiw. „Ich hatte keine Erwartungen, keine Hoffnungen, keine Illusionen, auch keine Bilder, was mich erwartet, ich war einfach neugierig.“

Der Autor und Journalist Martin Becker ist seit seiner Kindheit vom tschechischen Virus infiziert. Initialerlebnisse waren die Kinderserie „Pan Tau“ und der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Der 1982 in Soest geborene Lyriker und Romanautor Marius Hulpe unterrichtete mehrere Jahre an der Jagiellonen Universität in Krakau. In jener Zeit vollzog sich ein radikaler Wandel in der polnischen Politik hin zum rechtsnationalen Kurs unter Jarosław Kaczyńskis PiS-Partei.

Für Sabrina Janesch, Tochter einer polnischen Mutter, ist das in ihrer Familie verbreitete Erzählgut ein unerschöpfliches Stoffreservoir. Aus ihm schöpfte sie vor allem in ihrem in Polen spielenden Erfolgsroman „Katzenberge“.

Eine wiederum ganz andere Textform begegnet einem bei dem Romanautor und Herausgeber Marc Degens, der von 2007 bis 2010 in Armenien lebte. Sein Reportageroman „Eriwan“ (2017) ist kein Reisebericht im herkömmlichen Sinn, sondern eher eine unterhaltsame Daily Soap, in der uns der Autor an seinem Privatleben teilhaben lässt.

Wer das Nottbecker Literaturmuseum besucht, kommt gleich mehrfach auf seine Kosten: Einblicke in fremde Lebenswelten, spannende Lektüre und persönliche Begegnungen in Form von Texten, Videointerviews, Wort- und Soundfunden wecken das Fernweh und die Lust auf literarische Exkursionen abseits ausgetretener Pfade. Neben den Schriftbildern von Ralf Thenior ist im Gartenhaus auch dessen Soundinstallation „Taxi Water“ zu erleben, die er mit seinem langjährigen Musikerkollegen und Reisepartner Ralf Werner konzipiert hat.

Die Ausstellung ist im Literaturmuseum, im Gartenhaus sowie im Museumspark des Kulturguts zu sehen. Eröffnet wird das Projekt mit der Online-Premiere der Video-Interviews mit den teilnehmenden Autorinnen und Autoren am 5. Juli (ab 11 Uhr) auf der Internetseite www.kulturgut-nottbeck.de 

Das im Begleitprogramm vorgesehene Literatur- und Musikfestival "Go East!" wird auf das Frühjahr 2021 verschoben. Eingeladene Künsterinnen und Künstler sind u.a.: Helge Timmerberg, Ralf Werner, Die Kulturtechniker & Poetic Electric, Michael Roes, Martin Becker, Ralf Thenior, Bela Chekurishvili, Tzveta Sofronieva, Olga Martinova, Marius Hulpe, das „Airis Quartet“, Nesrin Tanç und das Ensemble „Numaqam“.

Ein Projekt der Literaturkommission für Westfalen und des Kulturguts Haus Nottbeck. Idee, Konzept, Interviews: Walter Gödden. Ausstellungsgestaltung: Jeremias H. Vondrlik. Film: Philipp Wachowitz. Gefördert von: Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Kreis Warendorf.

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 97 900 und www.kulturgut-nottbeck.de

01.08.2020 - 17:44 Uhr   bis   09.08.2020 - 17:44 Uhr


7. Wadersloher Bildhauersymposium 2020


Wadersloh-Liesborn
Ackerscheune
Museum Abtei Liesborn

Die Gemeinde Wadersloh (Kreis Warendorf, Regierungsbezirk Münster) schreibt das 7. Bildhauersymposium aus. Das Symposium steht unter dem Thema „Wege nach Liesborn“. Zur Teilnahme eingeladen sind alle bildenden Künstlerinnen und Künstler, die ihren festen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben oder in NRW geboren wurden.

Das Symposium findet in der Zeit vom 1. August bis zum 9. August 2020 statt. Bis zum3. April 2020 sind Bewerbungsunterlagen im Wadersloher Rathaus einzureichen. Eine fachkundige Jury wählt im Mai 2020 aus den Einsendungen die vier teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler aus.

In den Tagen des Symposiums wird dann die historische Ackerscheune am Museum Abtei Liesborn zum offenen Atelier. Bürgerinnen und Bürger haben dann Gelegenheit, den Künstlern bei der Realisierung ihrer Projekte über die Schulter zu schauen. Die Kunstwerke des 7. Symposiums sollen den „Kunstpfad“ zwischen den Ortsteilen Wadersloh und Liesborn erweitern.

Das Bildhauersymposium wurde im Jahr 1997 von der Gemeinde Wadersloh ins Leben gerufen. Die folgenden Symposien 2000, 2003, 2009, 2014 und 2017 erwiesen sich - teils mit internationaler Beteiligung - als sehr erfolgreich. Viele Kunstwerke, die im Rahmen dieses Kunstprojekts entstanden sind, bereichern heute den öffentlichen Raum in den drei Ortsteilen Wadersloh, Liesborn und Diestedde.

Die Ausschreibungsunterlagen zum 7. Bildhauersymposium 2020 können direkt bei der Gemeinde Wadersloh, Rathaus, Liesborner Str. 5, 59329 Wadersloh, Stichwort „7. Bildhauersymposium“, angefordert werden. Darüber hinaus stehen die Unterlagen auch als Download unter Wadersloh.de zur Verfügung. Fragen beantwortet gerne Verena Dohr im Wadersloher Rathaus unter der Telefonnummer 02523/950-1055 oder per Email an:verena.dohr@wadersloh.de.

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