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Sascha Faßbender
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Dienstag 30.1.

Cover: Nord-Süd Verlag

30.01.2024 - 16:30 Uhr


"Vorlesestunde der Stadtbücherei"


Ahlen
Stadtbücherei
Südenmauer 21

In der dieser Woche gibt es weitere Vorlesestunden der Stadtbücherei Ahlen.

Heute um 16.30 Uhr liest Maria Eberle die Geschichte „Der Regenbogenfisch entdeckt die Tiefsee“ von Marcus Pfister.

Jeden Tag schwimmt der Regenbogenfisch zur Unterwasserklippe. Am liebsten möchte der neugierige kleine Fisch wissen, wie es in den tiefsten Tiefen des Meeres ausschaut. Als ihm eine Strömung seine allerletzte Glitzerschuppe entreißt und sie in die Tiefe zieht, kann ihn nichts mehr zurückhalten. In der Tiefe entdeckt er eine faszinierende Meereswelt und lernt dabei viele neue und interessante Freunde kennen, die ihm helfen, seine Glitzerschuppe wiederzufinden.

Die Stadtbücherei freut sich auf viele kleine und große Zuhörer*innen. Für den Besuch einer Vorlesestunde gibt es einen Stempel in das Mammutheft.

30.01.2024 - 17:30 Uhr


ONLINE-VORTRAG: "Weg mit den Kilos"


  • Hilfe und Beratung bei krankhaftem Übergewicht

17.30 - 19.00 Uhr

Fettleibigkeit (Adipositas) ist nicht „ein paar Kilos zu viel“, sondern bedeutet bei Betroffenen eine hohe Belastung des Körpers und auch der Psyche. 
Darüber hinaus beeinträchtigen Folgekerkrankungen wie  Bluthochdruck, Luftnot oder Diabetes häufig die Lebensqualität und  können zu einer Verkürzung der Lebenserwartung führen. 

Im Vortrag von Dr. Barbara Schulze Eilfing, Chefärztin und Leiterin unseres Adipositaszentrums, gibt es anschauliche Informationen zur Adipositas und zu den operativen Behandlungsmöglichkeiten. Selbstverständlich bleibt im Anschluss genug Zeit für individuelle Fragen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der virtuelle Vortragsraum ist ab 17:15 Uhr geöffnet und über den Link http://tinyurl.com/mtabz7cw  erreichbar.

Weitere Informationen zum Vortrag gibt es unter der Rufnummer 02581/20-1301.

Cover: Heyne Verlag

30.01.2024 - 19:00 Uhr


"Lesung mit Tim Pröse"


Sendenhorst
Haus Siekmann
Weststraße 18

"Der Tag, der mein Leben veränderte - Von Menschen, die aus tiefster Krise zu sich selbst fanden  -  15 Begegnungen, die Mut machen"

Plötzlich steht die Welt still. Und alles steht Kopf.  Manchmal ist es ein Schicksalsschlag, manchmal ein Krieg oder eine Verzweiflungstat, die unser Leben von einem Tag auf den anderen umkrempelt. Wie gehen Menschen damit um, wenn sie hinfallen, alles verlieren - und wie finden sie aus tiefster Krise zu sich selber?  Nr.-1-Spiegel-Bestseller-Autor Tim Pröse begleitete solche Menschen lange und erzählt nun in 15 berührenden Porträts von ihnen. Er traf dafür Ausnahme-Menschen wie Hans-Dietrich Genscher, Udo Lindenberg und Heinz Rudolf Kunze, aber vor allem bislang Unbekannte, die Unglaubliches erlebt und bewältigt haben. Da ist die junge Frau, die in ihrer Depression zwölf Meter tief von einer Brücke sprang und die nun zum Leben ermutigen will. Da ist der Kriseninterventions-Experte, mit dem Tim Pröse unterwegs ist zu den Hinterbliebenen von Schicksalsschlägen. Und da ist der Holocaust-Überlebende, der ermuntern möchte, jeden Tag wirklich zu durchleben. Tim Pröse erzählt von dem Wunder ihrer seelischen Widerstandskraft, ihrer Resilienz. Inspirierende Geschichten aus der Mitte der Gesellschaft, die Hoffnung und Mut machen, dem Leben immer positiv gegenüberzutreten und neue Wege zu gehen.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Der Eintritt von 8,- bzw. 6,- ermäßigt ist an der Abendkasse zu zahlen.

Infos + Anmeldung

19.10.2023   bis   18.02.2024


"Augen-Blicke–Aus-Blicke: Westpreußen entlang der Weichsel"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

19. Oktober 2023 - 18. Februar 2024

Die Weichsel ist und war ein landschaftsprägender Fluss und hat zu allen Zeiten Menschen in ihren Bann gezogen. Dies galt auch für die Kunstschaffenden unter ihnen. Ein Synonym für Westpreußen ist die Bezeichnung „Unteres Weichselland“. Die Ausstellung zeigt insgesamt 50 Arbeiten von 29 Künstlern und Künstlerinnen, die entlang der Weichsel ihre Motive gefunden und diese in Farbe wie Öl-, Tempera- oder Aquarellmalerei festgehalten haben.

Von Ottlotschin/Otłoczyn südlich von Thorn/Toruń windet sich die Weichsel Richtung Norden. Sie bildet mehrere Mündungsarme aus, bevor sie in die Danziger Bucht der Ostsee mündet. Die weite Natur, die Steilufer mit den Städten, die Dörfer oder der Fluss selbst waren Motive – Momente –, die Maler und Malerinnen seit vielen Generationen inspirierten, zum Verweilen einluden und sie produktiv werden ließen.

Aus den Beständen des Westpreußischen Landesmuseums wurde eine Auswahl an Werken getroffen, die nun präsentiert wird. In Erinnerung an die Zeit vor zehn Jahren – Ende 2013 –, als die Exponate für den Umzug von Münster-Wolbeck nach Warendorf eingepackt wurden, wurden nun 50 Arbeiten aus dem Magazin geholt, um sie in Warendorf zu zeigen. Einige Kunstschaffende bleiben in ihrer Anonymität verhaftet, da es keine biografischen Daten gibt. Die Arbeiten entstanden von Mitte der 1860er Jahre bis in die 1990er Jahre und spannen einen Bogen durch die moderne Zeit mit ihren vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten vom realistisch-naturalistischen Stil bis hin zum fast Abstrakten.

In der Ausstellung stehen aber nicht die Künstlerarbeiten im Vordergrund, sondern die Reihenfolge der Hängung – die sich in der Broschüre zur Ausstellung widerspiegelt – ist dem Verlauf der Weichsel nachempfunden. Der Strom, der die Landschaft bestimmt und die an ihm gelegenen Städte, bildet das Band, an dem sich die Werke wie Perlen an einer Schnur reihen.

Das erste Gemälde zeigt „Ritter des Deutschen Ordens an der Weichsel“ und wurde von Fritz Pfuhle (1878–1969) gemalt. Es führt in die Landschaft ein, aber auch in die Geschichte des Unteren Weichsellandes. Die Ordensritter betrachten das Land einen Augen-Blick von einer Anhöhe und schauen in die Weite mit Aus-Blick. Und diese beiden Blicke, der Augen-Blick, als Moment der Entstehung eines Bildmotivs sowie der Aus-Blick, als Moment der Aufnahme einer konkreten Ansicht, stehen im Vordergrund der Betrachtung.

Einige der Maler sind mit Münster verbunden wie Bernhard Bröker, ein Münsteraner Maler und Gerhard Mienert, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Münster lebte und sich bei Bröker weiterbildete. Auch Hans Born fand nach der Flucht seine neue Heimat in Münster.

Mögen die Bilder für sich sprechen, für die Landschaft, in der sie entstanden oder die sie zeigen. In den Gemälden wurden Augen-Blicke festgehalten und manche Motive bieten Aus-Blicke in die Weite der Landschaft. Die Werke nehmen den Betrachtenden mit auf eine Reise, wenn er sich auf diese einlässt.

Mit der Begleitbroschüre zu Ausstellung werden 50 Werke aus dem Sammlungsbestand der Gemälde- und Aquarellmalerei unter dem Thema „Augen-Blicke – Aus-Blicke. Westpreußen entlang der Weichsel“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Infos

Foto: Stadt Warendorf

10.11.2023   bis   29.02.2024


"Weihnachtskunst in der Stadtverwaltung"


Warendorf
Stadtverwaltung
1. Obergeschoss
Kurze Kesselstraße 4-6

In diesem Jahr diente eine historische Postkarte aus dem Jahr 1904 als Vorlage für den traditionellen Adventskalender der Bürgerstiftung Warendorf. Der Warendorfer Künstler Friedrich Kreuzberg interpretierte das Motiv in Federtechnik. Wie bereits in den Vorjahren beauftragte die Bürgerstiftung Warendorf auch für die Weihnachtszeit 2023 einen heimischen Künstler mit der Gestaltung des traditionellen Adventskalenders. Seit Beginn der Aktion ist so eine spannende Mischung aus verschiedenen künstlerischen Stilrichtungen und unterschiedlichsten Motiven entstanden.

Manfred Kronenberg war 2016 der erste Warendorfer Künstler, der den Adventskalender der Bürgerstiftung Warendorf gestaltete. Ihm folgten Johanna Bath (2017), Andreas „Smoe“ Plautz (2018), Dirk Gross (2019), Daniel Lieske (2020) und Kluck.Kola (2021) sowie Hildegard Bunge und Irmgard Gehrick (2022). In diesem Jahr ziert das Werk von Friedrich Kreuzberg den Adventskalender wie auch die Weihnachtspost des Bürgermeisters.

Der Adventskalender der Bürgerstiftung Warendorf zeigt die außergewöhnliche Bandbreite und Vielfalt der hier ansässigen Künstlerinnen und Künstler in jedem Jahr neu auf. Von traditioneller bis hin zu digitalisierter Kunst – Warendorf bietet ein enorm großes Künstlerpotential, das sich mit unterschiedlichsten Motiven und Techniken Ausdruck verleiht.

Der Verkauf des Adventskalenders leistet einen wertvollen Beitrag für die Durchführung der laufenden Projekte der Bürgerstiftung und ist zugleich ein besonderes Geschenk für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber wie auch für Freunde der Stadt Warendorf. Eine Liste der Verkaufsstellen der Adventskalender sind auf der Homepage der Bürgerstiftung Warendorf zu finden: www.buergerstiftung-warendorf.de

Bürgermeister Peter Horstmann freut sich auch in diesem Jahr über die Ausstellung der Adventskalender-Motive in der Stadtverwaltung. Wer sich alle acht Motive anschauen möchte, ist bis Ende Februar 2024 eingeladen, die Ausstellung im 1. OG der Stadtverwaltung während der  regulären Öffnungszeiten zu besuchen. 

Foto: Marian Starke

04.01.2024   bis   31.01.2024


„Ausblicke entlang der Ems“


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

04. - 31. Januar 2024

„Ausblicke entlang der Ems“ – Ein Ausstellungsprojekt des Westpreußische Landesmuseums zusammen mit der Warendorfer Naturschutzjugend (NAJU)

Die aktuelle Sonderausstellung „Augen-Blicke – Aus-Blicke – Westpreußen entlang der Weichsel“ im Westpreußische Landesmuseum präsentiert verschiedene Landschaftsdarstellungen von Malern der vergangenen Jahrhunderte. Sie zeigen etwa die Steilufer, die Küstenlandschaften oder die an die Weichel anliegenden Städte der ehemaligen Region im heutigen Polen. Landschaftsbildprägende Flüsse sind allerdings nicht nur dort zu finden, sondern ebenso direkt hier vor Ort. Ähnlich wie die Weichsel in Westpreußen, prägt auch die Ems die Landschaft und die Region des Kreises Warendorf.

In Anlehnung an die aktuelle Sonderausstellung hat das Westpreußische Landesmuseum gemeinsam mit der Warendorfer Naturschutzjugend (NAJU) diesen November einen Workshop durchgeführt, bei dem es um einen genauen Blick in die heimatliche Landschaft ging. Als Pendant zur Sonderausstellung zeigt "Ausblicke entlang der Ems", wie Jugendliche heute ihre sie umgebende Landschaft wahrnehmen und auf welche Details es ihnen ankommt.

Ausgerüstet mit eigenen Fotokameras und Smartphones ging es einen Samstagvormittag raus zur Ems. Entlang der Ufer und auf den anliegenden Wiesenflächen fanden die Jugendlichen zahlreiche Motive. Im thematischen Vordergrund stand für die Gruppe dabei insbesondere eine Gewächsart: die Weide. Ob Kopfweide oder Trauerweide, diese Bäume bieten zahlreichen Lebewesen eine Heimat und eine Lebensgrundlage, auch im Winter. Welche Weiden es an den Ufern der Ems gibt und vor allem was an und in diesen zu finden ist, all das hat die NAJU nun mit ihren Kameras für das Projekt in den Fokus genommen.

Die Gegenüberstellung der Warendorfer Fotografien mit den Gemälden aus Westpreußen zeigt, wie sich der Blick auf die Natur über die Jahre verändert hat. Wie betrachten wir heute die und umgebenden Landschaften und welchen Stellenwert hat die Natur in unserem Alltagsleben? Mit der individuellen Perspektive der Jugendlichen präsentiert die Ausstellung, welche Aspekte ihnen heute vor allem von Bedeutung sind.

Die Fotografien sind den Malereien der Sonderausstellung im Westpreußischen Landesmuseum nun in einer Kabinettausstellung gegenübergestellt.

Foto: Museum Abtei Liesborn

05.01.2024   bis   11.02.2024


„Ein kritischer Blick – Museale Sammlungsobjekte im Kontext aktueller Diskussionen“


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

  • Museum Abtei Liesborn zeigt interaktive Sonderausstellung zu aktuellen Themen

Welche neuen Antworten auf brandaktuelle Fragestellungen lassen sich mithilfe von Objekten aus der Sammlung finden?

Dieser Frage geht das Museum Abtei Liesborn in der aktuellen Sonderausstellung „Ein kritischer Blick – Museale Sammlungsobjekte im Kontext aktueller Diskussionen“ nach, indem es Exponaten aus dem eigenen Bestand einen neuen Bezugsrahmen gibt. Die Ausstellung ist bis zum 11. Februar im Museum Abtei Liesborn zu sehen.

Die Natur als Vorbild und Inspiration ist bis heute beständiger Teil der Kunst, wie zahlreiche Werke des 20. und 21. Jahrhunderts aus der Sammlung darlegen. Doch gerade in den letzten Jahren wandelt sich der Blick der Gesellschaft auf die Themen Natur und Umwelt. Mit dem wachsenden Bewusstsein für den bedrohlich voranschreitenden Klimawandel wird der Gesellschaft ihre Verantwortung für den Erhalt dieser Erde immer klarer. Die Landschaftsmalereien bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts verweisen dabei auf einen früheren Zustand von Natur und Landwirtschaft, der heute mehr als Idealvorstellung, denn als gelebte Realität existiert.

Einen zweiten Schwerpunkt der Ausstellung stellen die bestickten Überhandtücher und Wandbehänge aus der Sammlung dar. Sie erzählen vom Leben der Frauen um 1900 und einer Geschlechtergesellschaft, deren Einflüsse bis in die heutige Zeit reichen. In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Gemeinde Wadersloh werden außerdem Schlüsselszenen der Serie „Haus Kummerveldt“ (2023) gezeigt, die im modernen Punk-Pop-Stil den Alltag und die Emanzipation einer Adeligen zur Zeit des Deutschen Kaiserreichs vermitteln.

Die Sonderausstellung lädt zur Partizipation der Besucherinnen und Besucher ein. An verschiedenen Feedback-Stationen können sie ihre Meinungen zu Umweltmaßnahmen, Geschlechterrollen und aktuellen Themen im Museum äußern.  

Foto: St.-Franziskus-Hospital

09.01.2024   bis   30.06.2024


Fotokunst-Ausstellung „under.the.blue“


Ahlen
St. Franziskus-Hospital
Eingangsbereich
Robert.-Koch-Straße 55

Die beeindruckende Unterwasserwelt zeigt der Anästhesist Frank Beckmann die nächsten Monate im Foyer seines Arbeitgebers - im St. Franziskus-Hospital Ahlen. Seit 2008 hält ihn das glitzernde Netz der Unterwasserwunder gefangen. Mit bestehen seines Tauchsportabzeichen ist er bis heute schon über 1000-mal abgetaucht und mittlerweile auch Taucherarzt und Tauchlehrer. „Jetzt, fünfzehn Jahre später hat sich daran nichts geändert. Die Reiseziele sind etwas exotischer und die Tauchgänge komplexer, dazu bringe ich noch anderen das Tauchen bei. Irgendwann kam eine Kamera dazu und ein paar meiner Favoriten stelle ich hier aus.“

Als Notarzt, Tauchmediziner und Anästhesist stellt der Hobbyfotograf erstmalig 33 Fotografien aus. Ob Haifisch, Riff, Schildkröte oder andere, die brillanten Farben und Naturmotive sind beeindruckend und können Besucher die nächsten Monate verzaubern.

Die Fotomotive können käuflich erworben werden. Der Preis richtet sich nach der jeweiligen Größe und ist in einer Liste an der Krankenhausinformation zu sehen. Dort erhalten Sie auch mehr Informationen zum Künstler direkt.

Bild: Lars Reiffers

19.01.2024   bis   24.03.2024


"Ausstellung LARS REIFFERS" in Beckum


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

19. Januar - 24. März 2024

  • Lars Reiffers
  • "Durch Zeit und Raum. Beständiges und Vergängliches im Spiegel der Malerei"

„Durch Zeit und Raum“ lautet der Titel der illustren Bilderauswahl des in Nümbrecht lebenden Künstlers Lars Reiffers, mit dem das Stadtmuseum Beckum seinen munteren Ausstellungsreigen zum Stadtjubiläum „800 Jahre Beckum“ eröffnet. „Beständiges und Vergängliches“ ist folgerichtig der Untertitel. Seine Themen sind das Stillleben, die Natur, Museumsräume und historische Gemälde.

In seinen zum Teil großformatigen Gemälden erforscht Lars Reiffers auf faszinierende Weise die Grenzen der Malerei und interpretiert das Medium neu: scheinbar Altmeisterliches bricht sich an modernen Themen und Inhalten - modische Zeitgenossen treffen in hehren Museumssälen auf die vermeintlichen Größen der Geschichte.

Sein besonderes Augenmerk liegt auf der Auseinandersetzung mit der Natur und ihren vielfältigen Erscheinungsformen. Seine Werke reichen von der hyperrealistischen Darstellung bis hin zur Abstraktion. Auf subtile Weise zeigt er auf, wie Menschen Kunst wahrnehmen und auf ihre Weise interpretieren. Sein großes Blütenkino verweist zugleich auf die zeitliche Eingebundenheit und auch Vergänglichkeit unserer menschlichen Betrachtungsgabe, bei der Erkenntnis und Überheblichkeit eng beieinander liegen können. Bühne frei!

Plakat: Westpreußisches Landesmuseum

19.01.2024   bis   01.04.2024 - 00:48 Uhr


"Heimatgefühle. Danzig im Postkartenmotiv"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

Seit dem 19. Januar 2024 präsentiert das Westpreußische Landesmuseum die Kabinettausstellung „Heimatgefühle. Danzig im Postkartenmotiv“.
Die Sammlung historischer Ansichten, die über Jahrzehnte von einer privaten Sammlerin zusammengetragen und 2021 dem Westpreußischen Landesmuseum als Stiftung übergeben wurde. Die daraus entstandene Ausstellung beleuchtet das Phänomen des Sammelns von Ansichtskarten seit ihrer Einführung bis zu der Entstehung sogenannter Heimatsammlungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Sammeln historischer Ansichtskarten als Erinnerung an eine in Folge von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg verlorene Heimat. In diesem Kontext übernehmen die privat angelegten Sammlungen eine wichtige Rolle: Sie geben der Erinnerung und dem Gedenken Gestalt und Struktur. Dabei werden die Karten als historische Bilddokumente gesammelt und erfüllen somit für die Vertriebenen vielfach die Funktion eines Bildarchivs gegen das Vergessen. Gleichzeitig öffnet sich vor dem Hintergrund der Stadtgeschichte ein komplexes Bild der alten Hansestadt Danzig bis zu ihrer Zerstörung 1945.

Bei der hier vorgestellten Sammlung handelt es sich um die umfassendste Zusammenstellung historischer Ansichtskarten aus Westpreußen, die dem Museum bislang übergeben worden ist. Die Ausstellung stellt eine Auswahl der etwa 450 Karten dieser Privatsammlung vor, unterteilt in verschiedene Kapitel. Neben den bekannten Wahrzeichen der Stadt wie dem Krantor und der Marienkirche, Ansichten der Mottlau und der Speicherinsel dokumentieren die Bildmotive unter anderem auch politische Ereignisse wie den Besuch Wilhelms II. 1903 oder Kundgebungen gegen die drohende Abtretung Danzigs vom Deutschen Reich an Polen durch den Versailler Vertrag, aber auch Hauseinstürze oder Brände und nicht zuletzt das geschäftige Alltagsleben, wie es besonders zu Marktzeiten erlebbar war. Der Großteil der Aufnahmen zeigt das Bild der Hansestadt um 1900, zu Beginn noch mit Pferdewagen und Kutschen, später dann mit elektrischen Straßenbahnen und den ersten Automobilen. So vermittelt die Ausstellung auch einen Eindruck von dem technischen Fortschritt der sich nicht zuletzt in dem Ausbau der großen Werftanlagen an der Weichsel widerspiegelt.

Infos

22.01.2024   bis   14.02.2024


"Galerie der Prinzen"


Warendorf
ebbers Galerie
Münsterstraße 13

Seit 111 Jahren regiert ein Prinz vier Tage lang im Jahr unsere Stadt. Die Regierungszeit beginnt mit dem Sturm auf das Rathaus und seiner Eroberung, hat den Höhepunkt am Rosenmontag mit dem Umzug durch die Stadt und endet dann am Aschermittwoch.In der Ausstellung in der ebbers-Galerie sind nicht nur die Portraits der Prinzen aus diesen Jahren zu sehen, sondern beispielhaft auch Prinzenkostüme, Fotos der Hofmaschälle und Annemaries, viele Prinzenorden ...

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 10.00 – 18.30 Uhr
Sa. 10.00 – 18.00 Uhr

Plakat: Kunstmuseum Ahlen

28.01.2024   bis   02.06.2024


"Avantgarde in den Niederlanden. Die expressionistische Künstlergruppe De Ploeg"


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

28. Januar 2024 – 2. Juni 2024

Die Künstlergruppe „De Ploeg“ – zu deutsch: der Pflug – gründete sich in Groningen 1918. Ähnlich wie in Deutschland „Die Brücke“ strebten auch diese jungen Künstler*innen nach regem Austausch sowie neuen Ausstellungs- und Entwicklungsmöglichkeiten und wollten sich gemeinsam in der aktuellen Kunst-Szene engagieren. In den 1920er Jahren entfaltete sich ein variantenreicher expressionistischer Stil, der sowohl regional eingebunden als auch international ausgerichtet war. Die Künstler*innen sind echte Entdeckungen, kein „Abklatsch“ der deutschen Expressionisten – gleichwohl gibt es viele Anknüpfungspunkte, die sowohl Publikum als auch Partner überzeugen.

Die Ausstellung umfasst rund 100 Werke, in etwa zu gleichen Teilen Gemälde und Grafik, zuzüglich Kunsthandwerkliches (Kissen, Stühle, bemalte Dosen, Schmuck etc.) und Dokumentarisches. Hauptleihgeber ist das Groninger Museum, das dieses Projekt maßgeblich unterstützt bzw. überhaupt möglich macht.

Vorgestellt werden schwerpunktmäßig der „De Ploeg“-Begründer Johan Dijkstra, sowie Jan Wiegers, Jan Altink und George Martens und damit die Groninger Expressionisten der ersten Stunde. Weitere, temporärer Mitglieder von „De Ploeg“, wie Alida Pott, Hendrik Werkman und Jan van der Zee, werden unter thematischen Gesichtspunkten einbezogen. Drucksachen, Kunstgewerbe, Plakate sowie Fotos aus der „Hochphase“ in den 1920er Jahren, als die Gruppe überaus umtriebig, modern und – ähnlich wie „Die Brücke“ – Künstler vieler Disziplinen integrieren wollte, runden das lebendige Bild ab.

Mit Werken von

Wobbe Alkema | Jan Altink | Johan Dijkstra | Johan Faber | Jon Hansen | Jan Jordens | Ekke Kleima | George Martens | Henk Melgers | Alida Pott | Hendrik de Vries | Jannes de Vries | Hendrik Werkman | Jan Wiegers | Jan van der Zee

Infos

28.01.2024   bis   11.02.2024


"Telgter Lichtspuren II"


28. Januar - 11. Februar 2024

17.00 - 22.00 Uhr

Nach dem großen Zuspruch zu den ersten Telgter Lichtspuren gibt es in diesem Jahr eine Fortschreibung der Illumination von Gebäuden und Objekten in der Altstadt von Telgte.

Verschiedene besondere Orte und Gebäude werden an diesen Tagen beleuchtet, um die Besucherinnen und Besucher wieder zu neuen großen und kleinen Schönheiten unserer Altstadt zu führen und eine Anregung zu schaffen, die vielen einzigartigen Orte unserer Stadt wieder stärker in den Fokus der Wahrnehmung zu rücken. „Telgter Lichtspuren II“ ist eine Einladung, durch die Telgter Altstadt zu schlendern, die vielfältigen Juwelen an Häusern und Plätzen zu entdecken und zu genießen. 

Infos

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